Die E-Mail-Aktion "AKW Krümmel bleibt aus!" aus dem Jahr 2009 ist beendet. Um die für 2010 angekündigte Wiederinbetriebnahme der AKW Krümmel und Brunsbüttel zu verhindern, hat .ausgestrahlt im Frühjahr 2010 die Unterschriften- und Plakat-Aktion "Atomrisiko verlängern? Sag Nein!" gestartet und als Protest-Höhepunkt die 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette zwischen den beiden Reaktoren am 24. April 2010 mit initiiert. Mach mit!

Schreibe eine weitere Protestmail "Krümmel bleibt aus!" an den seit dem 21.07.09 in Schleswig-Holstein für Reaktorsicherheit zuständigen Umweltminister Dr. Christian von Boetticher (CDU)

21.7.2009: Wiederholung der Protestaktion! Der schleswig-holsteinische Umweltminister Dr. Christian von Boetticher (CDU) übernimmt die Aufgabe der Atomaufsicht von Dr. Gitta Trauernicht (SPD), nachdem am Montag, den 20.7.09, die große Koalition in Schleswig-Holstein zerschlagen wurde. Boetticher soll den gesamten Protest gegen ein mögliches Weiterlaufen des AKW Krümmel noch einmal abbekommen. Schreibe bitte eine Protestmail an Boetticher, auch wenn Du schon eine an Trauernicht geschrieben hattest. 2.000 Protest-Mails vor dem ersten Wiederinbetriebnahme-Versuch im Juni 2009. Seit dem Störfall vom 04. Juli 2009 liegt das AKW Krümmel wieder still. So soll es bleiben! Daher: Protestaktion neu gestartet. Jetzt mitmachen!

22.07.2009: 

Protestaktion aus aktuellem Anlass wiederholt: Krümmel bleibt aus!

»» Ich weiß Bescheid und will sofort zur Protest-E-Mail.

An. Aus. An. Wieder aus. Der erste Versuch von Vattenfall, das Pannen-AKW Krümmel Mitte Juni 2009 nach zweijähriger Reparaturpause wieder in Betrieb zu nehmen, ging gründlich schief. Binnen zwei Wochen kam es zu drei Störfällen. Seit der Notabschaltung am 4. Juli 2009 liegt der Reaktor bis auf Weiteres wieder still.

Alle drei Störfälle wiesen Ähnlichkeiten zu früheren Pannen auf. Das zeigt

  1. Das AKW Krümmel ist auch nach zwei Jahren Reparaturen und Investitionen von angeblich 300 Millionen Euro nicht sicher. Alle Prüfungen konnten weitere Störfälle nicht verhindern.
  2. Vattenfall hat die riskante Technik nicht im Griff und lernt selbst aus Fehlern nichts. Alle drei neuen Störfälle weisen erschreckende Ähnlichkeiten mit den Fehlern von vor zwei Jahren auf.
  3. Die Atomaufsicht hat versagt, denn sie hat am 19. Juni 2009 die Wiederinbetriebnahme eines offensichtlich technisch mangelhaften Reaktors eines offensichtlich unzuverlässigen Betreibers genehmigt.

Mehr als 2.000 Menschen hatten die schleswig-holsteinische Sozialministerin Dr. Gitta Trauernicht (SPD) bereits im Juni 2009 auf die Sicherheitsmängel in Krümmel hingewiesen und sie aufgefordert, die Genehmigung zur Wiederinbetriebnahme des Pannen-Reaktors zu verweigern. Jetzt soll der nach der Zerschlagung der schleswig-holsteinischen großen Koalition von 20.6. neuerdings für Reaktorsicherheit zuständige Umweltminister Dr. Christian von Boetticher (CDU) diese Forderung auch auf den Tisch bekommen, zumal die CDU wesentlich atomfreundlicher als die SPD ist.

Unsere Argumente und Bedenken waren und bleiben richtig: Das AKW Krümmel gehört nachweislich zu den unsichersten der Republik. Es entspricht trotz der durchgeführten Reparaturen in puncto Sicherheit nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik. Es ist nicht gegen den Absturz von größeren Flugzeugen geschützt. Die Entsorgung des Atommülls ist weiterhin ungelöst. Immer mehr Kinder im Umkreis des Kraftwerks erkranken an Leukämie. Als Neubau würde dieser Reaktor niemals eine Genehmigung bekommen. Vattenfall ist als Betreiber von AKWs nicht geeignet, wobei Krümmel auch mit einem potentiellen anderen Betreiber ausbleiben muss.

Die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, dass es auch ohne das AKW Krümmel genügend Strom gibt – und das weitaus zuverlässiger als mit dem Pannen-Meiler. Niemand braucht diesen Reaktor. Nur Vattenfall will mit ihm weiter Profite auf Kosten der Allgemeinheit machen.

Boetticher hat jetzt die Möglichkeit, die Wiederinbetriebnahme des AKW zu verhindern. Unser Protest geht daher weiter!

Mehr Hintergrundinformationen zum Pannen-Reaktor Krümmel und zum Katastrophen-Konzern Vattenfall gibt es im Kompaktinfo.

So kannst Du mitmachen