Hinweise für Eure Pressearbeit
Journalistinnen und Journalisten interessieren sich für ungewöhnliche Aktionsformen und schreiben dann auch über die Inhalte. Kündigt Eure Aktion einige Tage vorher am besten telefonisch Euren lokalen Medien an. Vielleicht haben die Redaktionen auch schon von dem Aufruf gehört und sind besonders interessiert. Eine Mail oder ein Fax zu schicken, ist hier wirklich nur die viertbeste Lösung!
Für einige Aktionen stellt .ausgestrahlt Muster-Pressemitteilungen bereit als RTF-Dateien für OpenOffice, Word oder andere Textverarbeitungen. So eine Muster-Pressemitteilung soll eine Hilfe für Eure lokale Pressearbeit sein. Wenn ihr Aktionen plant, könnt ihr sie als Basis für eure eigene Pressemitteilung benutzen. Ihr müsst die Dateien an Eure konkreten Planungen anpassen und besonders die Platzhalter in kursiv oder GROßBUCHSTABEN ersetzen.
Eine Beschreibung eurer Aktion sollte an den Anfang. Ihr könnt die Pressemitteilung durch einfügen eurer Homepage und eures Logos individualisieren. Wichtig ist, AnsprechpartnerInnen für die Presse zu benennen. Die AnsprechpartnerInnen sollten dieselben sein, die im Text zitiert werden.
Natürlich könnt Ihr die Muster kürzen, ergänzen oder ändern.
Ein paar Anwendungstipps:
- Ihr solltet die Einladung möglichst zwei Tage vor Eurer Aktion per Mail oder Fax verschicken und am nächsten Tag eventuell nachtelefonieren. Per Mail nicht als Anhang, sondern den Text in die Mail kopieren!
- Wenn Ihr Publikum oder mehr MitmacherInnen wünscht, könnt Ihr die Redaktionen auch bitten, Eure Aktion anzukündigen.
- Noch besser als eine schriftliche Einladung ist eine mündliche. Am besten an die Redakteurin, die freie Mitarbeiterin Eures Vertrauens. Auch, wenn Ihr keinen persönlichen Kontakt in einer Redaktion kennt: Im persönlichen Gespräch merkst Du eher, welche Informationen Du besser nicht gibst oder ob Du noch einen Köder werfen musst, damit sich der Journalist für die Aktion interessiert.
- Wenn Ihr Journalisten einladet, sollte während der Aktion eine Person für Fragen zur Verfügung stehen und die Aktion erklären können. Diese Person sollte nicht direkt an der Aktion beteiligt sein und nicht Polizeiverhandlungen führen müssen. Die Person sollte ein kleines Pressepaket bereit haben: Vorbereitete Pressemitteilung, Flugblatt, Argumente-Broschüre "Asse, Gorleben und andere Katastrophen", Einladung zum Castor-Treffen...
- Möglichst schnell nach der Aktion den Bericht samt Fotos den Redaktionen übermitteln, die nicht da waren. (Oder wenn Ihr gar nicht eingeladen habt an alle.) Ihr könnt die Mitteilung persönlich in die Redaktion bringen oder per Mail oder Fax schicken.
Mail-Hinweise: Die Mitteilung nicht anhängen, sondern den Text in die Mail kopieren. Unaufgefordert keine großen Fotos verschicken sondern anbieten, Bilder zu schicken oder einen Link zum Download angeben. - Gebt für Fragen und Auskünfte einen oder zwei Personen mit einer Telefonnummer an, unter der die Leute tagsüber erreichbar sind.
Der ultimative Tipp: Schreibt in die Einladung genau, wann (Uhrzeit) und wo die Aktion stattfindet. Diese Daten fehlen leider immer wieder in Einladungen...
Reagiert auf Presseberichte mit einem kommentierenden Leserbrief, gebt den Redaktionen weitere Infos.
Zum Nachlesen und Weiterlernen
- Checkliste für Deine Pressemitteilung (PDF)
- Foliensatz Pressearbeit und Die bessere Pressemitteilung (PDF)




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