Atomkraftwerke abschalten - Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg!
Schon mehr als 100.000 haben unterschrieben
Eigentlich soll der Atomausstieg endlich greifen: Vier Reaktoren stehen vor der Abschaltung. Doch die Atomlobby will längere Laufzeiten für ihre AKWs erwirken - und den Atomausstieg auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben. Jetzt müssen wir Bürger/innen die Abschaltung durchsetzen.
Atomkraft ist ein Auslaufmodell. Trotzdem versucht die Atomlobby die Risiko-Technologie wieder hoffähig zu machen. In den nächsten Monaten sollen nach dem Atomkonsens ihre ältesten und gefährlichsten Reaktoren vom Netz gehen. Das wollen die Energiekonzerne mit allen Mitteln verhindern und längere Laufzeiten für ihre 17 Reaktoren durchsetzen.
Unterschreibt die gemeinsame Erklärung von .ausgestrahlt und campact zur Stilllegung der Atomkraftwerke.
Unterschriftenliste zum Ausdrucken und Sammeln (PDF)
Diese Unterschriftensammlung läuft bis Ende 2009.
Atomkraft abschalten - Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg!
Der Appell-Text in der langen Fassung
Endlich soll der Atomausstieg greifen: Vier Reaktoren stehen vor der Stilllegung. Doch jetzt versucht die Atomlobby, den Ausstieg auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben. Für längere Laufzeiten verspricht sie mehr Klimaschutz und niedrige Strompreise. Den Lügen der Energiekonzerne gehen wir nicht auf den Leim. Wir Bürgerinnen und Bürger sagen Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg! Atomkraftwerke müssen abgeschaltet werden, denn:
- Die deutschen Reaktoren werden immer maroder. Die Gefahr eines Super-GAUs nimmt mit jedem Betriebsjahr zu. Vor Flugzeugabstürzen sind Atomreaktoren nicht effektiv zu schützen.
- Strom aus abgeschriebenen Reaktoren ist billig – und wird teuer verkauft. Mit jedem Jahr Laufzeitverlängerung spülen die Atomkraftwerke den Unternehmen rund 10 Milliarden Euro Gewinn in die Kasse.
- 450 Tonnen hochradioaktiver Müll entstehen jährlich in deutschen Atomreaktoren – ohne dass es eine sichere Entsorgung über Millionen Jahre gibt.
- Würden keine Atomreaktoren ausgeschaltet, gäbe es zu viel Strom auf dem Markt. Die Atomkonzerne würden dann noch stärker die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung behindern. Die Energiewende wäre gestoppt, noch ehe sie richtig begonnen hat.
- Das Umweltbundesamt hat es vorgerechnet: Wir können aus der Atomkraft aussteigen und auf neue Kohlekraftwerke verzichten, ohne dass der Strom knapp wird.
Atomkraft muss ein Auslaufmodell bleiben.
Sonne, Wind und Wasser plus Energieeffizienz gehört die Zukunft!





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