Aktionen, die waren
...aber immer noch gut sind, um sich daran zu erinnern oder die nächste Aktionsidee danach zu planen!
Fukushima-Jahrestag
Am Samstag, 9. März, zwei Jahre nach Beginn des Super-GAU von Fukushima und sechs Monate vor der Bundestagswahl, haben 28.000 Menschen bundesweit einen deutlich schnelleren Ausstieg gefordert. Am Montag, 11. März, kamen erneut insgesamt etwa 9.200 Menschen in 201 Orten zu Mahnwachen zusammen, um an die unermesslichen Gefahren durch Atomenergie und das Leid der Menschen in Japan zu erinnern.
Stoppt die MOX-Transporte!
Der zweite Transport mit plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield hat am Sonntag, 19. November, nach massiven Protesten das AKW Grohnde erreicht.
Mehr als 140.000 Menschen bei Tschernobyl-Jahrestag
An den Großaktionen am Tschernobyl-Tag haben bundesweit mehr als 120.000 Menschen an den 12 Aktionsorten teilgenommen: An den AKW Biblis und Grafenrheinfeld protestierten jeweils 15.000 Menschen, in Krümmel 17.000, in Gundremmingen 10.000. in Grohnde 20.000, in Brunsbüttel 6.000, in Neckarwestheim 8.000, in Esenshamm 5.200, in Philippsburg 3.000. An den Atommüll-Standorten im Braunschweiger Land demonstrierten 11.000, in Gronau 10.000, in Lubmin 2.000. Zusätzlich waren weitere 25.000 Menschen bei internationalen Aktionen in Cattenom und Fessenheim auf der Straße.
Fukushima mahnt: Alle AKWs abschalten
Bundesweite Großdemos in Köln, Hamburg, Berlin, München
250.000 gingen am 26. März 2011 in Berlin, Hamburg, Köln und München auf die Straße und fordern Konsequenzen aus der Reaktorkatastrophe in Japan: Atomausstieg jetzt!
60.000 bei Anti-Atom-Kette fordern: Abschalten
Atomausstieg in die Hand nehmen!
60.000 Menschen bildeten eine Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim. Der Protest bekam eine unerwartete Aktualität durch den schweren Atom-Unfall in Japan. Viele Menschen kamen, erschüttert durch den Atomnotstand, spontan zum Protest. Die Forderung bleibt die Gleiche: Atomausstieg in die Hand nehmen - abschalten!
Der Rückblick auf die Menschenkette:
Fotos und Film von Menschenkette und Kundgebung und Berichte, Galerien und mehr Presseschau von der Kette.
Vier Tage Protest und Widerstand gegen Castor
Atommüll-Transport nach Gorleben verzögerte sich so lange wie noch nie
Der Castor-Transport von Frankreich nach Gorleben ist vorbei. Wir halten die Proteste für einen großen politischen Erfolg. Die Regierung kann die Polizei die Castor-Strecke räumen lassen, aber sie kann den Konflikt um die Atomenergie nicht ausräumen. Wir geben hier einen ersten Rückblick:
- Fotos und mehr von der Großdemo in Dannenberg
- Eine kommentierte Presseschau über die Castor-Proteste
- Eine Fotochronik des Widerstands auf Schiene und Straße
Rückblick und Auswertung der einzelnen Aktionen im Wendland findest du auch auf den Webseiten der einzelnen Widerstands-Initiativen.
Großdemo in Berlin
Atomkraft: Schluss jetzt!
100.000 Menschen kamen zur Großdemonstration nach Berlin. Sie umzingelten das Regierungsviertel und fluteten es mit ihrem Protest - Anti-Atom-Fahnen überall und Atommülldosen im Vorgarten des Bundeskanzleramtes.100.000 zeigten: Atomkraft macht nur Ärger.
- Fotos, Rückblick und Ausblick
- Film von der Demo
- Presseschau, auch mit Foto-Links
Das längste Transprarent vor dem AKW Brunsbüttel
Die vierte und letzte Station der langen März-Reise des längsten Anti-AKW-Transparentes war das AKW Brunsbüttel. Das Transparent wurde im März 2010 vor den AKW Brunsbüttel, Krümmel, Biblis und Neckerwestheim präsentiert, den Reaktoren, die als allererstes vom Netz müssen. Die Transparentteile wurden am Zaun des Schrottreaktors befestigt. Mehr Bilder in diesem Fotobericht.
Tanz des Todes vor dem Kanzleramt
Aktion zum Treffen zwischen Bundesregierung und Atomkonzernen
Vor dem Kanzleramt legt eine lebensgroße Puppe von Angela Merkel mit den Vorstandschefs der vier Atomkonzerne RWE, E.on, EnBW und Vattenfall in Form von Todesfiguren den Tanz des Todes aufs Parkett. Ein Buchstabenballett zeigt verschiedene Sprüche wie "Tanz in den Atomtod - Nicht mit uns!" So fordern Aktivisten von .ausgestrahlt und Campact am Donnerstag Morgen, 21. Januar, dass sich die schwarz-gelbe Regierung nicht vor den Profitkarren der Atomkonzerne spannen lässt, sondern die Schrottmeiler endlich abgeschaltet werden. Am selben Abend findet im Kanzleramt das erste Treffen zwischen der neuen Regierung und den Betreibern der Atomkraftwerke statt. Dabei geht es natürlich auch um die Laufzeitverlängerungswünsche von RWE, E.on, EnBW und Vattenfall.
Mal richtig abschalten: Anti-Atom-Demo in Berlin

Das war die größte Anti-AKW-Demo seit dem Tschernobyl-Jahr 1986. Mehr als 50.000 Menschen und 350 Trecker sind durch Berlin gezogen. Ihr wart alle großartig!
Endlager: Gorleben ausgebaut, Gorleben besetzt
Castor 2008 - 16 000 bei Großdemo in Gorleben
Mehr als 16.000 Menschen kamen zur großen Demonstration gegen Atomkraft am Samstag, 8. November, nach Gorleben. 48 Stunden lang war die Straße vor dem Zwischenlager Gorleben von bis zu 1.500 Menschen gewaltfrei blockiert. Der Atommülltransport von der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague ins Zwischenlager Gorleben hat gezeigt, dass viele Menschen bereit sind, sich für den versprochenen Ausstieg aus der Atomkraft mit großer Entschlossenheit zu engagieren.
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Weit mehr als 15.000 Menschen haben unter dem Motto "Der Castor kommt zu dir - komm ihm zuvor!" am Samstag, 23.10., beim bundesweiten dezentralen Castor-Strecken-Aktionstag gegen Atomenergie protestiert. In mehr als 120 Orten entlang des gesamten Castor-Schienennetzes protestierten jeweils zwischen zehn und mehr als tauend AtomkraftgegnerInnen an Bahnhöfen, auf Brücken und neben Bahndämmen gegen die Strahlenmülltransporte.
Hallo, geht's noch? Am Dienstag, 28.9., hat Kanzlerin Merkel im Kabinett über ihr Energiekonzept und abstimmen lassen - und will den Protest dagegen nicht hören. Deswegen wurde es am Dienstag vor dem Kanzleramt laut. 

Gemeinsam mit den Bürgerinitiativen der niedersächsischen Atommüll-Standorte besuchten 200 Stuttgarterinnen und Stuttgarter in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion am Mittwoch, 14. Juli, den baden-württembergischen Ministerpräsidenten und Atomfreund Stefan Mappus. Im Gepäck hatten sie 126 Atommülfässer für Mappus. Denn wer mehr Atomstrom möchte, der bekommt auch noch mehr Atommüll.
Am Mittwoch, 23. Juni, hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Vorstandvorsitzenden der vier Atomkonzerne getroffen, um über Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu beratschlagen. Draußen vor der Tür war der Protest unübersehbar: Hunderte zeigten der Atomkraft die rote Karte.
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Mit Transparenten aus ganz Deutschland haben mehr als 500 Demonstrantinnen und Demonstranten in Berlin die Koalitionsverhandlungen umzingelt. Die Kommissionen von CDU, CSU und FDP verhandelten zum fünften Mal. Die Laufzeiten der AKW wollen sie verlängern, wie, wissen sie nicht. Zugleich fürchten sie die zu erwartenden Proteste. Baden-Württembergs Ministerpräsident Oettinger (CDU) bat die Protestbewegung bereits, den Konflikt "nicht weiter zuzuspitzen".




Aufruf




