08.05.2012: Analyse

Parteienkonsens löst kein Atommüll-Problem

Die Vierparteien-Geheimgespräche zur Atommüll-Entsorgung gehen in die falsche Richtung. Denn sie schaffen nicht die Voraussetzungen für einen gesellschaftlichen Konsens.

Und sie verhandeln immer noch: Die Gespräche zwischen CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen um das sogenannte „Endlagersuchgesetz“ dauern weiter an. Zuletzt am 24. April trafen sich SpitzenpolitikerInnen der Parteien aus Bund und Ländern in Berlin. Was sie dabei konkret verhandelten, blieb im Verborgenen.

» Mehr...

01.02.2012: Faktencheck

Viel heiße Luft

Mit Schauermärchen versuchte die Atomlobby nach Fukushima das Aus für acht AKW in Deutschland zu verhindern. Ein Jahr später wärmt sie die Thesen wieder auf. Ein Faktencheck

Drohender Stromimport, steigende Preise, Gefährdung der Netzstabilität, mangelnde Ausbaufähigkeit der erneuerbaren Energien - welche Lügen die Atomlobby auftischt, um die Energiewende schlechtzureden.

» Mehr...

01.02.2012: Analyse

Ausstieg vor oder nach dem nächsten Super-GAU?

Die Anti-Atom-Bewegung zwischen Fukushima 2011 und Bundestagswahl 2013 – oder: Warum der Parteienkonsens zum jahrelangen Weiterbetrieb von neun AKW nicht das letzte Wort war

2013 ist die nächste Bundestagswahl. Es wird entscheidend von der Kontinuität der Anti-Atom-Proteste abhängen, ob und wie ernsthaft SPD, Grüne, Linke oder Piraten bei einer möglichen Regierungsbeteiligung daran arbeiten werden, Atomkraftwerke schneller stillzulegen und Atomfabriken wie in Gronau dichtzumachen – vor dem nächsten Super-GAU.

» Mehr...

06.12.2011: von Jochen Stay

Politische Landgewinne

Eine Analyse der Proteste gegen den Castor-Transport nach Gorleben und ihrer Folgen

Fast 126 Stunden war der Castor-Transport von La Hague nach Gorleben unterwegs – deutlich länger als jeder andere Transport zuvor. Aber letztendlich zählen nicht zeitliche Rekorde, sondern die politische Wirkung der Proteste. Zwar gilt auch die Zeit als Gradmesser für die Ablehnung der aktuellen Atommüll-Politik, aber dabei spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle.

» Mehr...

15.11.2011: 

Das Endlager-Verwirrspiel der Bundesregierung

Die „weiße Landkarte“ hat ein dickes rotes Kreuz in Gorleben

Neustart bei der Endlagersuche? Fehlanzeige. Was die Bundesregierung mit dem Atommüll vorhat und warum der Kampf gegen ein Endlager in Gorleben jetzt wichtiger denn je ist.

» Mehr...[Analyse als Flugblatt zum Selbstausdrucken [pdf, 67 KB]]

10.11.2011: 

Sieben-Stufen-Plan zum Umgang mit dem Atommüll-Deasaster

Atommüll-Konsens nur ohne AKW-Weiterbetrieb und ohne Gorleben

Ein Atommüll-Konsens ist nur möglich, wenn kein AKW mehr läuft – und wenn das Endlager-Vorhaben in Gorleben ein für alle Mal beendet wird. .ausgestrahlt erklärt, warum

 

» Mehr...

10.10.2011: Analyse

Bleibt an Gorleben alles kleben?

Die aktuelle Endlager-Debatte birgt große politische Risiken, aber auch entscheidende
Chancen. Oder: Warum die Reise ins Wendland diesen November besonders lohnt.

» Mehr...

21.07.2011: Analyse in zwei Teilen

Halb voll oder halb leer?

Warum wir stolz sein können auf unsere Erfolge und trotzdem noch jede Menge zu tun bleibt

Teil 1

Das Glas ist schon halb voll!

Die jüngsten atompolitischen Entscheidungen sind ein riesiger Erfolg der Anti-Atom-Bewegung

» Mehr...

Teil 2

Das Glas ist noch halb leer!

Die jüngsten atompolitischen Entscheidungen bedeuten noch lange keinen Atomausstieg

» Mehr...

18.07.2011: Analyse

Wenn Parteien sich bewegen

Warum .ausgestrahlt die Grünen-Spitze kritisiert, das „Ja“ zum schwarz-gelben Atomgesetz für unklug hält und was die Anti-Atom-Bewegung künftig ausmacht und stark macht

» Mehr...

20.06.2011: Analyse

Sekt oder Selters?

Was bedeuten die Atom-Beschlüsse der Bundesregierung?

Wir AtomkraftgegnerInnen haben diese Tage was zu feiern, nämlich dass sieben bis acht AKW endgültig stillgelegt werden. Das war nach Fukushima kein Automatismus - das haben wir nur erreicht, weil sich Hundertausende aktiv dafür eingesetzt haben. Doch der angestrebte Ausstieg aus der gesamten Atomenergie findet nach den Regierungsplänen nicht statt, auch nicht im Jahr 2022.

» Mehr...

04.04.2011: 

Stresstest für AtomgegnerInnen

Die eigentliche Auseinandersetzung steht noch bevor

Die Atomlobby reorganisiert sich. Soll die Anti-AKW-Bewegung in der Auseinandersetzung mit ihr etwa auf Maximalziele verzichten? Verhandeln? Bloß nicht! Ein Kommentar in der taz von Jochen Stay.

 

» Mehr...

01.04.2011: Analyse:

Mitte Juni fällt die Entscheidung

Wie viele AKW in diesem Jahr stillgelegt werden, liegt in unserer Hand

Erstaunliches hat sich in den letzten Wochen abgespielt: Unter dem Druck der immensen Anti-Atom-Proteste nach der Reaktorkatastrophe in Japan ordnete die Bundesregierung Mitte März die vorübergehende dreimonatige Stilllegung der sechs ältesten Atomkraftwerke im Land an. Was aber passiert im Juni, wenn die drei Monate um und die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bremen gelaufen sind? Die nächsten Wochen und Monate werden spannend.

» Mehr...

08.02.2011: Analyse

Neue Chancen, neue Ansatzpunkte…

Trotz Laufzeitverlängerung kann die Stilllegung von AKW gelingen, wenn genügend Menschen weiter auf die Straße gehen

» Mehr...

05.02.2011: Interview

„Der Atomaufsicht auf die Finger gucken“

Cornelia Ziehm, Juristin, über Reaktorsicherheit in Zeiten knapper Kassen und die Möglichkeiten der Länder, AKW trotz Laufzeitverlängerung vom Netz zu zwingen.

» Mehr...

17.11.2010: Analyse

Das Kartenhaus wackelt

Wo liegt der Erfolg der Proteste gegen den Castor-Transport nach Gorleben?

Der Castor-Transport brauchte so lange wie nie zuvor. Die Demonstration am 6.11. in Dannenberg war die größte in der Geschichte Gorlebens. Und in den Tagen danach haben sich X-tausende an Blockadeaktionen auf Schienen und Straßen beteiligt. Was wir mit unserem Protest im Wendland bewirkt haben.

» Mehr...

29.10.2010: 

Bundestag entscheidet Risiko-Verlängerung

Entscheidung über neues Atomgesetz - und dennoch bleibt alles offen

Der Bundestag hat mit der schwarz-gelben Mehrheit beschlossen: Das AKW-Risiko wird verlängert. Doch ob sich dieser Beschluss umsetzen lässt, ist völlig offen. Eine breite gesellschaftliche Mehrheit lehnt den Weiterbetrieb der gefährlichen Reaktoren ab und findet sich mit der Entscheidung nicht ab. Auch im Regierungslager schmilzt die Basis der Atomfreunde.

» Mehr...

15.10.2010: Analyse

Druck sucht sich seinen Weg

Ob AKWs vom Netz gehen, liegt an unserem Protest

Trotz längerer Laufzeiten könnten einige AKW vom bald Netz gehen – wegen strenger Sicherheitsauflagen oder weil den Atomkonzernen die KundInnen weglaufen. Mit einer Koalitionseinigung ist doch längst alles entschieden, meinen manche. Doch kreativer und beharrlicher Protest kann auch Beschlossenes noch kippen.

» Mehr...

13.09.2010: 

Welche Rolle spielt der Bundesrat in der Auseinandersetzung um längere AKW-Laufzeiten?

Namhafte Rechtsexperten, darunter der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, vertreten die Auffassung, dass die Bundesregierung die AKW-Laufzeiten nur mit Zustimmung des Bundesrates verlängern darf. Dort hat Schwarz-Gelb aber keine Mehrheit.

Die Bundesregierung vertritt wie einige andere Juristen offiziell die Meinung, die Länderkammer müsse nicht beteiligt werden. Intern soll das allerdings selbst Bundesumweltminister Röttgen bezweifeln.

Für den Fall, dass die Regierung den Bundesrat tatsächlich übergeht, haben einige Länder angekündigt, dagegen Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht zu erheben. Ob und wann das eine eventuelle Laufzeitverlängerung der AKW tatsächlich kippt, ist aber offen.

06.09.2010: Analyse

Sicherheit entscheidet

Das "Energiekonzept" lässt die wichtigste Frage außen vor: Wie unsicher darf ein AKW sein?

Die Bundesregierung klopft sich für ihr "Energiekonzept" auf die Schultern und verspricht den Stromkonzernen längere Laufzeiten für ihre AKW. Strengere Sicherheitsauflagen könnten nichtsdestotrotz das Aus für viele Reaktoren bedeuten.

» Mehr...

10.08.2010: Analyse

So viel Chance war nie

Die Anti-Atom-Bewegung kann Zünglein an der Waage sein

Wer sich für Atompolitik interessiert und die letzten Wochen viel Zeitung gelesen hat, dürfte ziemlich verwirrt sein. Was aus Regierungskreisen in Sachen Betriebszeiten von AKW nach außen dringt, kann widersprüchlicher nicht sein. Die Auseinandersetzung um die Atomkraft steht auf Messers Schneide – die Anti-Atom-Bewegung kann Zünglein an der Waage sein, wenn wir jetzt all unsere Kraft einsetzen.

» Mehr...