Analysen und Hintergrundinformationen zur Atompolitik von 2010 und früher.
Belagerung der Koalitionsverhandlungen
Die dreiwöchige Belagerung der Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und FDP (Oktober 2009) mit vielen großen und kleinen Aktionen war erfolgreich!
- Rückblick auf die Belagerung der Koalitionsverhandlungen im Oktober 2009
- Analyse zum Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP und den Chancen der Anti-AKW-Bewegung
- Brief an die schwarz-gelben Koalitionäre: Nicht rütteln am Atomausstieg!
.ausgestrahlt macht weiter Druck für einen echten Ausstieg aus der Atomkraft. Mach mit!
- Das längste Anti-AKW-Transparent will weiter wachsen. Nächster öffentlicher Auftritt: die Umzingelung der AKW Brunsbüttel, Biblis, Neckarwestheim und Krümmel
- Bleib informiert mit unserem Newsletter!
- Deine Spende hilft!
Schwarz-gelbe Koalition
Chancen und Risiken
Längere AKW-Laufzeiten – damit sind CDU/CSU und FDP in den Wahlkampf gezogen. Der Ausstieg aus dem Ausstieg ist nur eine Formsache. Die Union, die Atomkraft noch für „unverzichtbar“ hält, könnte dafür sorgen, dass es dabei bleibt – indem sie den Vorrang für Erneuerbare Energien aushebelt, Verzeihung: das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das diesen Vorrang festlegt, „weiterentwickelt“. Merkel wie Westerwelle haben sich, allen dreisten Lügen bei der Standortwahl zum Trotz, für die Fortsetzung der Arbeiten im Salzstock Gorleben ausgesprochen: Offiziell wird ja bloß „erkundet“. Nach Fertigstellung kann man das riesige Bergwerk dann direkt als Endlager nutzen. Da kein anderer Standort ins Rennen kommt, ist schon klar, wer dieses „gewinnt“. Sowas nennt man Planungssicherheit.
Das andere Szenario geht so: Zwei Drittel der Bevölkerung halten den Atomausstieg für richtig, der Hälfte davon geht er nicht schnell genug. Die Anti-Atom-Bewegung ist stark wie lange nicht mehr. Fast 300.000 Beschäftigte im Bereich Erneuerbare Energien bangen um ihre Jobs. Die einzige Branche, die trotz Krise wächst, zu gefährden und die Spitzenstellung auf einem boomenden Weltmarkt aufs Spiel zu setzen, darauf haben die WirtschaftsexpertInnen in CDU und FDP keine Lust. Sie wollen den Mittelstand stärken. Die Erneuerbaren bieten hierfür beste Voraussetzungen, AKWs sind hinderlich. Deswegen bleibt es beim Atomausstieg. Begründung für die Pro-Atom-Klientel: die mangelnde Bereitschaft der Atomkonzerne, ihre zusätzlichen Milliardengewinne durch längere Laufzeiten vollständig abzugeben.




Aufkleber und mehr
Rundbrief bestellen