Deutschland kann klimaneutral werden - wenn die Politik will
Greenpeace-Studie: Ohne Atomstrom bis 2050 CO2-freie Stromerzeugung
Deutschland kann bis zum Jahr 2050 fast CO2-frei sein – auch ohne Atomstrom. Im Szenario "Plan B 2050" zeigt Greenpeace den Weg dorthin: Er macht nahezu unabhängig von Energie-Importen, sichert die Versorgung und senkt die Stromkosten. Gemessen am Basisjahr 1990 können bis 2050 so 90 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden. Entscheidend ist, jetzt die richtigen Weichen dafür zu stellen.
Öko-Institut: Atomkraft ist kein Klimaretter
Kann Atomkraft fossile Energieträger ersetzen und CO2-Emissionen einsparen? Stehen wir tatsächlich vor einer Renaissance der Kernenergie? In der Broschüre „Streitpunkt Kernenergie“ hat das Öko-Institut seine wichtigsten Studien zum Thema zusammengefasst und mit neuen Fakten und Zahlen untermauert. Ergebnis unter anderem: „Nur wenn die bestehenden 436 Atommeiler auf 1.000 bis 1.500 neue Anlagen ausgebaut würden, könnte Kernenergie überhaupt eine wichtige Rolle beim Klimaschutz spielen.“ Und: „Die vermeintlich neuen Argumente der Kernenergiebefürworter erweisen sich als leere Versprechen.“
Juli 2009/ Atomstrom 2009: Sauber, sicher, alles im Griff?
Aktuelle Probleme und Gefahren bei deutschen Atomkraftwerken
Wie schlecht es um die Sicherheitslage in deutschen Atommeilern bestellt ist, zeigt der BUND in einem Recherchebericht mit dem Titel „Atomstrom 2009: Sauber, sicher, alles im Griff?“ des unabhängigen Atomexperten Helmut Hirsch. Technische Mängel und Schlampereien würden von Behörden und deren Sachverständigen jahrelang übersehen, massiv unterschätzt werde das Risiko von Erdbeben in Biblis und von Überflutungen in Unterweser. /
- Quelle: BUND
- Studie als PDF
Juli 2009: Laufzeitverlängerung würde Atomkonzernen Milliarden bringen
Eine Studie der Landesbank Baden-Württemberg
Die deutschen Atomstromkonzerne könnten durch eine Laufzeitverlängerung für ihre Kernkraftwerke dreistellige Milliardengewinne erwirtschaften. Einer Studie der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zufolge, die der Berliner Zeitung vorliegt, würden Eon, RWE und EnBW Zusatzerlöse von über 200 Milliarden Euro erzielen, falls die AKW 25 Jahre länger laufen dürfen und die Strompreise steigen.
Quelle: Berliner Zeitung
Studie: 2020 sind Atomkraftwerke überflüssig
Januar 2009: Wenn es beim Atomausstieg bleibt, wird Deutschland im Jahr 2020 ohne Kernenergie auskommen müssen. Alles kein Problem, rechnet eine Studie des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) vor. Sogar die Preise für den Strom aus Wind, Sonne, Biomasse und Wasser sollen sinken.
Kurzstudie im Auftrag von Eurosolar: Sicherung von Kernkraftwerken vor Terrorangriffen
EUROSOLAR hat im Oktober 2008 ein Kurzgutachten vorgestellt, um auf das Defizit der Politik aufmerksam zu machen. Der Grund: bislang wurde nichts unternommen um die Betreiber von Atomkraftwerken zu verpflichten, diese Anlagen wirkungsvoll vor Terrorangriffen zu schützen.
Studie des Ökoinstitut: Führen Laufzeitverlängerungen für AKW zu niedrigeren Strompreisen?
Was passiert mit dem Strompreis, wenn die deutschen Kernkraftwerke länger laufen? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Kurzanalyse des Öko-Instituts vom Juli 2008. Die Studie untersucht, in welchem Umfang und in welchem zeitlichen Profil Zusatzgewinne im Fall einer Laufzeitverlängerung bei den verschiedenen Energieversorgungsunternehmen entstehen würden. Zudem wird diskutiert, ob und in welcher Größenordnung Auswirkungen auf die Strompreise erwartet werden könnten und wie wirksam beziehungsweise belastbar die geplanten Modelle für Strompreissubventionen aus abgeschöpften Zusatzgewinnen sind.
Studie des Umweltbundesamtes: Atomausstieg und Versorgunssicherheit
Die Studie des UBA vom März 2008 widerspricht der "Stromlücken-Lüge", die Stromengpässen in Deutschland spätestens ab dem Jahr 2012 prophezeit, sollte es beim beschlossenen Atom-"Ausstieg" bleiben. „Die Versorgungssicherheit mit Strom ist in Deutschland nicht gefährdet - eine „Stromlücke“ ist nicht zu erwarten“, sagte Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des UBA.
.ausgestrahlt weist darauf hin, dass in der Grafik auf Seite 11 fälschlicherweise keine CO2-Emissionen von Atomkraftwerken aufgeführt werden. Für die Bereitstellung des Brennstoffs sind während der gesamten Laufzeit CO2-Emissionen zu berücksichtigen.
Auch den in der Studie eingerechneten Neubau von Braun- und Steinkohlekraftwerken lehnt .ausgestrahlt ab.
Studie zur Kinderkrebshäufigkeit um deutsche AKW im Auftrag des Bundesamt für Strahlenschutz (BFS)
- komplette Studie (pdf, 8 MB)
- Zusammenfassung (pdf, 0,8 MB)
- aktuelle Hintergrundinformationen der IPPNW
- Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt Qualität der Studie
- Argumente-Broschüre "Atomkraftwerke machen Kinder krank" - Fragen und Antworten zum Krebsrisiko rund um Atomanlagen
Das Risiko für Kinder unter 5 Jahren, an Leukämie zu erkranken, nimmt zu, je näher ihr Wohnort an einem Kernkraftwerk liegt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Kinderkrebsregisters in Mainz (DKKR) unter Leitung von Professorin Maria Blettner im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vom Dezember 2007 (sogenannte KIKK-Studie).
World Nuclear Industrie Status Report
Grüne im Europaparlament legen Ende November 2007 den Weltatom-Bericht vor: Keine Spur von der viel beschworenen Renaissance der Atomenergie
Der Bericht stellt fest, dass der Anteil der Atomenergie an der Stromerzeugung in 21 der 31 Länder, die auf Atomkraft setzen, in den letzten Jahren gesunken ist. Heute laufen fünf Atomkraftwerke weniger in der Welt als noch vor fünf Jahren und mit 32 stehen 20 Meilern weniger in der Baustatistik als Ende der 90er Jahre. Gleichzeitig nimmt das Durchschnittsalter der Atomkraftwerke stetig zu und liegt heute bei 23 Jahren.
Mehr Sicherheit durch die Stilllegung älterer Atomkraftwerke
Das nicht-offizielle Papier des BMU vom 04.09.2007 beschreibt ausführlich die Möglichkeit der Stilllegung von sieben der gefährlichsten deutschen AKW. Neben dem absoluten Sicherheitsgewinn werden auch die einzelnen Probleme und Gefahren der jeweiligen Reaktortypen näher erläutert.
Oxford Research Group: Atomenergie bringt mehr Unsicherheit und keine Klimarettung
Der Bericht "Too Hot To Handle - The Future of Civil Nuclear Power" beschreibt, dass sich mit Atomkraft die CO2-Emissionen nicht entscheidend verringern lassen, während die Gefahren mit dem Ausbau steigen.
Greenpeace-Studie zur Vernebelung von AKW
Die Studie "Vernebelung als Schutzmaßnahme gegen einen Flugzeugangriff" wurde im Januar 2007 von Dipl.-Phys. Oda Becker im Auftrag von Greenpeace erstellt.
Restrisiko - Studie über Risiken und Störfälle seit 1986
- "Residual Risk" - vollständige Studie (englisch) (Die Grünen/EFA, Mai 2007)
- "Restrisiko" - Zusammenfassung (deutsch)
Die Studie "Restrisiko" im Auftrag der Grünen im Europäischen Parlament beschreibt 16 der gefährlichsten Störfälle der vergangenen 20 Jahren. Die Restrisiko-Studie wurde von sieben hochkarätigen unabhängigen Experten von der Union of Concerned Scientists (USA), dem Öko-Institut (D), dem Institut für Risikoforschung (A) erstellt und von Mycle Schneider (F) koordiniert.
Studie "Der Uran-Report" der Energy-Watch-Group
- Der Uran-Report (engl.) (Energy-Watch-Group, Dezember 2006)
Die engl. Studie setzt sich mit den Uranreserven und mit dem Uranverbrauch der AKW auseinander.
Studie des Ökoinstituts zu Atomkraft
- Risiko Kernenergie - Es gibt Alternativen! (Öko-Institut, Juli 2005)
Die Broschüre setzt sich mit den Risiken der Atomkraft auseinander, widerlegt die Argumente der Atomkraftbefürworter und skizziert die Möglichkeiten klimafreundlicher und atomenergiefreier Energieversorgung.
Greenpeace-Studie zu den Risiken von Atomkraftwerken
- Nuclear Reactor Hazards. Ongoing Dangers of Operating Nuclear Technologie in the 21st Century (Greenpeace International, April 2005)
Eine umfangreiche Studie über die Sicherheit von Reaktoren.
Broschüre des Bundesumweltministeriums zu den Argumenten der Atombefürworter
- Atomkraft - Wiedergeburt eines Auslaufmodells? (Bundesumweltministerium, April 2005)
Das Themenpapier setzt sich mit den Argumenten auseinander, welche die BefürworterInnen eines Comebacks der Atomkraft gerne anführen.
Tschernobyl-Studien
- Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl – 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe / Kurzfassung (IPPNW, April 2006)
- The Other Report on Chernobyl (TORCH) / Zusammenfassung (deutsch) (Die Grünen/EFA, April 2006)
- The Chernobyl Catastrophe – Consequences on Human Health / Zusammenfassung (deutsch) (Greenpeace, April 2006)
- Ein Unfall mit Folgen - 20 Jahre Tschernobyl(Öko-Institut, April 2006)
Die umfangreichen Studien über die verheerenden Folgen der Reaktorkatastrophe widerlegen die verharmlosten Schlussfolgerungen der Internationalen Atomenergiebehörde.



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Stromwechsel