Die Botschaft da, wo sie hin gehört
Morgen geht es los: Das längste Anti-Atom-Transparent besucht AKWs
Am morgigen Samstag ab 14.30 Uhr wird das längste Anti-AKW-Transparent vor dem AKW Krümmel ausgerollt. Tausende Transparente sind bereits verpackt. An den März-Wochenenden werden die aneinander genähten Transparente, die im Herbst zur Belagerung der Koalitionsverhandlungen entstanden sind, zu den vier gefährlichsten Atomkraftwerken reisen: Nach Krümmel, Biblis, Neckarwestheim und Brunsbüttel. Bei diesen vier Atomkraftwerken entscheiden die kommenden Wochen und Monate darüber, ob sie wieder bzw. weiter laufen dürfen oder nun endgültig vom Netz müssen. Alle vier gehören zu den unsichersten und störungsanfälligsten Reaktoren der Republik.
Die Transparente aus ganz Deutschland bringen die Botschaft an die Reaktoren. Vielfältig und bunt sind die bemalten Betttücher und Stoffbahnen. Die gemeinsame Botschaft in diesem Monat lautet: AKW Krümmel und Brunsbüttel bleiben aus! AKW Biblis und Neckarwestheim jetzt abschalten!
Plakate, Flugblätter, Aufkleber
Alles fürs Weiterverbreiten der Anti-Atom-Kette
Endlich sind sie ausgedruckt, bestellbar und lieferbar: Material zur Aktions- und Menschenkette gegen Atomenergie am 24. April. Plakate in vielen Größen, Handzettel und Aufkleber kannst Du hier bestellen.
Das .ausgestrahlt-Mobilisierungsteam arbeitet an weiteren Materialien und auch an Ideen, die Du bei Dir umsetzen kannst. In Kürze wird es Infos geben, wie Du einen Bus organisieren kannst und wie der Bus an die richtige Stelle der Strecke kommt.
Die genauen Informationen zu Strecke, Regionenpartnerschaften und mehr findest Du nun auf der Website zur Menschenkette: www.anti-atom-kette.de
Jetzt lieferbar: Neue Argumentebroschüre "Sicher ist nur das Risiko"
Infos zur (Un)Sicherheit deutscher Atomkraftwerke
Super-GAU, Restrisiko, Erdbeben. Altersrisse, Notstromfall, Atomhaftpflicht, Knallgas, Sumpfsiebe, Jodtabletten. Nur „sichere“ Atomkraftwerke sollen weiterlaufen, werden Union und FDP nicht müde zu betonen. Die A6-Broschüre "Sicher ist nur das Risiko" zeigt, warum keines der AKW in Deutschland sicher ist. Die Broschüre ist bereits die sechste in der Reihe der Argumente-Broschüren rund um Atomenergie. Ab zehn Broschüren gibt es Mengenrabatte - sechs mal zehn Broschüren im Infopaket sind besonders günstig, obendrauf gibt es das Heftchen mit 100 guten Gründen gegen Atomenergie.
Transparente, Bonbons, Unterschriftenlisten
Jetzt bestellbar
Die Anti-AKW-Protestwelle rollt - denn es gibt tatsächlich keine Akzeptanz für Atomenergie in Deutschland. Sichtbar machen kannst Du die mangelnde Akzeptanz mit Protestmaterial aus dem .ausgestrahlt-Shop - zum Beispiel mit Bonbons mit der Anti-Atom-Sonne auf dem Einwickelpapier, Transparenten oder Fahnen und mit dem Sammeln von Unterschriften gegen das Atomrisiko. Diese neuen Produkte und eine Menge mehr findest Du im .ausgestrahlt-Shop auf dieser Website.
Der neue Rundbrief ist erschienen
Bitte Geduld bei Material-Bestellungen
Der Rundbrief Nummer 7 ist heute erschienen, sollte ab heute von der Post in die Briefkästen gesteckt werden. Der Rundbrief wird mittlerweile an mehr als 26.000 Adressen verschickt und enthält Informationen und Anregungen, um weiter und mehr gegen Atomkraftwerke aktiv zu sein.
Dieser Rundbrief hat nicht nur eine bisherige Rekord-Auflage, je nach Empfänger-Adresse liegen ihm Plakate und Unterschriftenlisten zur neuen Kampagne "Atomrisiko verlängern? Sag Nein!" bei.
Wer nicht nur einen Rundbrief bestellt hat, sondern mehrere zum Verteilen in der Nachbarschaft oder in der Gruppe, muss noch etwas warten - die Pakete werden voraussichtlich kommende Woche verschickt.
Im Rundbrief kündigen wir auch neue Materialien an. Diese sind noch nicht alle im Internet bestellbar, wir bitten um etwas Geduld; auch beim Warten auf Bestellungen. Jeder Rundbrief bringt viele Bestellungen, da kann es beim Abarbeiten mal ein oder zwei Tage länger dauern.
Schrauben am Internetauftritt
Mitmachen überall oder regional?
Wir schrauben heute ein bisschen an diesem Internetauftritt: Unter Mitmachen findest Du alle Angebote zum Mitmachen im Kampf gegen Atomenergie, ob es das Newsletter-Abonnement oder eine Mailaktion ist. Unter dem neuen Punkt Regional bauen wir Angebote für Gruppen aus, aber auch Möglichkeiten, eine Gruppe in Deiner Region zu finden. Auch Termine werden hier künftig Platz finden.
Die Umbauarbeiten führen eventuell dazu, dass einige Links nicht zu den gewünschten Zielen führen - wir arbeiten dran, alle Schrauben festzuziehen und bitten bis dahin um Geduld!
Längere Laufzeiten ohne Endlager verfassungswidrig
Rechtsgutachten der Deutschen Umwelthilfe
Längere Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke, wie sie die schwarz-gelbe Bundesregierung derzeit vorbereitet, wären wegen der nicht im Ansatz geklärten Entsorgung der hochradioaktiven Abfälle rechts- und verfassungswidrig. Das ist das Ergebnis eines Rechtsgutachtens, das die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) am 28.01.2010 in Berlin vorgestellt hat. Die Expertise kommt zu dem Ergebnis, dass die Nutzung der Atomenergie dann in einen eklatanten Widerspruch zu den verfassungsrechtlichen Schutzpflichten des Staates gerät, wenn die 2002 mit dem Atomausstiegsgesetz festgelegte Mengenbegrenzung der Atommüllproduktion aufgehoben wird. Dies wäre bei einer Laufzeitverlängerung der Fall.
Quelle: Deutsche Umwelthilfe
Mehr www.duh.de
Anti-Atom-Aktionen in den nächsten Wochen
Gronau, Flensburg, Asse, Hameln, Gorleben, Menschenkette Krümmel-Brunsbüttel
Der Widerstand gegen Atomkraft nimmt bundesweit zu. Hier ein Überblick über die nächsten Demonstrationen und Aktionen von Schleswig-Holstein bis Bayern:
jeden Sonntag
GORLEBEN - 13 Uhr Sonntagsspaziergänge am "Erkundungs"-Bergwerk
jeden Donnerstag
FLENSBURG: DonnerstagsDemo, 17.00 Uhr, Start: Südermarkt
www.anti-atom-gruppe-flensburg.de/donnerstagsdemo
Samstag 06.02.2010
HAMELN: Demo STOPP ALLER ATOMTRANSPORTE! SOFORTIGE STILLEGUNG ALLER ATOMANLAGEN WELTWEIT! 13 Uhr ab Bahnhof. Organisiert vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland. www.anti-atom.org
Sonntag 14.02.2010
ASSE: Sonntagsspaziergang an jedem 2. Sonntag im Monat
www.asse2.de/termine
Sonntag 21. 02.2010
GORLEBEN - Um 13h am "Erkundungsbergwerk"wird ein bunter Karnevalsumzug erwartet, politische Büttenreden laden ein zum herzlichen "Hellau"! www.bi-luechow-dannenberg.de
Montag 08.03.2010
Dezentral: bundesweiter Frauenaktionstag gegen Atomenergie
Samstag 24.04.2010
Menschenkette für den Atomaustieg vom AKW Krümmel zum AKW Brunsbrüttel am AKW Brokdorf vorbei. Mehr Infos hier.
Freitag 04.06.2010
GORLEBEN - 30 Jahre Räumung "Freie Republik Wendland"
Gestern war nicht alle Tage, wir komm´n wieder- keine Frage. Es hat zwar 30 Jahre gedauert, aber; die Freie Republik Wendland lebt (und bebt!).
www.bi-luechow-dannenberg.de
Werde Hobbylobbyist bei der urgewald-Kampagne "Strahlende Exporte - Nicht mit uns!"
Sollen Exporte von Atomtechnik in Entwicklungs- und Schwellenländer staatlich gefördert werden?
Mit den sogenannten Hermes-Bürgschaften fördert der Bund den Export von Produkten deutscher Unternehmen: Zahlt der ausländische Abnehmer nicht, springt der deutsche Staat ein. Bisher waren Atomtechnikexporte von Hermes-Bürgschaften ausgenommen, laut Koalitionsvertrag will Schwarz-Gelb diese Regelung jedoch kippen.
Jetzt hat Siemens einen Antrag auf eine Hermes-Bürgschaft für Atomexporte nach Brasilien gestellt und macht damit Druck auf CDU, CSU und FDP die Gesetzesänderung zügig vorzunehmen.
Dagegen hat urgewald die Mitmach-Kampagne "Strahlende Exporte - Nicht mit uns!" gestartet. Werde Hobby-Lobbyist und geh zur/zum Abgeordneten Deines Wahlkreises, um mit ihr/ihm über Hermes-Bürgschaften zu sprechen. urgewald hat dafür ausführliche Hilfestellungen zusammen gestellt und bietet auch direkte Unterstützung an. Mehr Info bei urgewald:
Fröhlicher Advent
Immer mehr Störfallmobs
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.
Oder:
Advent, Advent, zum Abschalten drängt,
erst 23, dann 36 Städte...
Okay, das reimt sich nicht so schön. Aber wir sind begeistert, dass Flashmobs Flashmobs sind und diese Aktionsform so großartig selbst läuft. Am ersten Adventssamstag wussten wir von 23 Städten, in denen ein Stör-Fall-Mob stattfand. Und bis zu diesem Freitagvormittag waren uns nun schon 36 Städte gemeldet. Aus manchen Städten wurden sogar mehrere gemeldet.
Ein Flashmob ist nicht planbar und nicht gesteuert. Aus einer Stadt schrieb uns jemand: Wir lassen den Stör-Fall-Mob diesen Samstag ausfallen und machen nächste Woche weiter. Na, abwarten, sagen wir: Es werden sich schon genug Leute auf den Boden fallen lassen, auch ohne die Personen, die den ersten Anstoß gegeben haben...
Angesichts der immer mehr werdenden Orte schaffen wir es nicht mehr, allen Anfragen nachzukommen. Bitte benutze die Hinweise und die Musterpressemitteilung auf den Stör-Fall-Mob-Seiten - und viel Spaß und frohen Advent wünscht
.ausgestrahlt
Stör-Fall-Mob in Hamburg
Erfahrungsbericht: schnell und spannend
Als ich mit dem Fahrrad zum Vattenfall Kundenzentrum in Hamburgs Innenstadt fuhr, hatte ich zwei Gedanken: "Bloß nicht zu spät kommen zum Sterben" und "Hoffentlich muss ich nicht alleine sterben!" Musste ich nicht. Als ich ein paar Minuten vor 2 vor 12 ankam, sah ich schon die ersten besonders unauffällig "shoppenden" Bekannten, die sich verschwörische Blicke zuwarfen.
Dann immer wieder Blicke zur Uhr. Ich war von der Idee ergriffen, dass ich gleich mit diesen Menschen hier und, was mich am meisten faszinierte, in über 20 anderen Städten, zur selben Zeit dasselbe tun würde, wie eine Ferngemeinschaft. Dafür wollte ich unbedingt um genau 11:58 anfangen. 55... 56... 57... Da geht plötzlich einer los, sinkt wie elendig krepierend zu Boden und liegt da mit seinem Radioaktivitätszeichen auf dem Bauch. Schnell hinterhersterben!
Um mich rum fallen immer mehr Leute um, wir sind geschätzt bestimmt schon 20 Leute, der Ausblick ist von da unten etwas beschränkt. Es ist auch gar nicht so kalt, mit der Mütze als Kissen sogar recht gemütlich. Können Strahlentote eigentlich grinsen? Wenn solche bekloppten Sprüche wie "HartzIV-Empfänger bei der Arbeit" kommen, schon. Dann fällt mir ein, dass wir ja auch irgendwann wieder aufstehen, mein Handy mit der Uhr aber in der Manteltasche, auf der ich draufliege, ist, na toll. Dann: rumliegen. Irgendwie will keiner so recht wieder aufstehen. Gefühlt sind die zwei Minuten längst um, als endlich mal jemand den Wiederauferstehen-Anfang macht.
Beim Hochkommen der erste Überblick: da stehen ganz schön viele Leute rum, die gucken, die letzten Fotos schießen und den letzten Videoschwenk machen.
Nächsten Samstag bin ich auf jeden Fall wieder dabei, Hamburg Vattenfall Kundencenter Mönckebergstraße 11:55. Zusammen mit hunderten anderer Menschen in jetzt schon über 30 Städten.
Wiebke von .ausgestrahlt
Endlager Morsleben: Stilllegung auf die falsche Art
Unterschreibe die Einwendung
Hört sich ja erstmal gut an: Ein Atommüll-Endlager still zu legen, das für diesen Zweck überhaupt nicht geeignet ist. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat seine Pläne für die Schließung des Endlagers Morsleben zur Genehmigung vorgelegt. Der Atommüll solle drin bleiben und mit Beton zugeschüttet werden. Doch die Morsleben-Kampagne warnt vor dieser Methode: So kann nicht garantiert werden, dass Menschen und Umgebung vor Strahlung geschützt sind. Ein geologisch ungeeignetes Endlager kann nicht durch technische Mittel für eine Million Jahre gesichert werden.
Bis zum 21. Dezember kann jede und jeder Einwendungen gegen die Stilllegungspläne einbringen, die dann von der Genehmigungsbehörde geprüft werden müssen. Die Morsleben-Kampagne hat eine Mustereinwendung als Druckvorlage vorbereitet, die von vielen Leuten unterschrieben werden soll. Bitte unterstütze diese Aktion.
Zur Mustereinwendung
Mehr Info
Neu im Shop
Kalender 2010, Maxifahne Anti-Atom-Sonne, Haftnotiz "Atomausstieg durchsetzen"
Druckfrisch in unserem Anti-Atom-Shop zum Bestellen:
Ein Jahr lang schöne Bilder, die Lust auf mehr Anti-Atom-Protest machen. Der Wandkalender für 2010 mit eindrucksvollen Bildern der Anti-Atom-Demo und dem Trecker-Treck nach Berlin im A4-Querformat. Hier ein PDF zur Ansicht.
Sonnenaufgang im Riesenformat: Maxifahne mit der Anti-Atom-Sonne mit offenen Augen, 120x140 cm.
Die Haftnotizen "Nicht vergessen - Atomausstieg durchsetzen", eine Aufforderung an die neue Regierung Atomkraftwerke abzuschalten und jede und jeden sich am Protest zu beteiligen und mit dem Wechsel zu einem Ökostromanbieter schon mal persönlich aus der Atomenergie auszusteigen.
RWE gibt auf
Kündigung der Beteiligung an AKW Belene (Bulgarien)
RWE sagt, keinesfalls würde es aus Sicherheitsbedenken die Beteiligung am geplanten AKW Belene aufgeben, sondern nur aus Problemen der Finanzierung - das kann glauben, wer will. Seit Monaten steht der Atomkonzern in der Kritik, weil er sich am Bau des AKW Belene in Bulgarien mitten in einem Erdbebengebiet beteiligen will. Die Kritik kommt nicht nur von Nachbarn des künftigen AKW und Umweltschutzorganisationen. Sie kommt auch aus dem Aufsichtsrat von RWE und von Anteilseignern.
Nun ist es endlich soweit: RWE verkündet offiziell das Ende seiner Beteiligung. Damit ist fraglich, ob dieses gefährliche AKW je gebaut wird.
Die Umweltorganisation urgewald schreibt dazu: „Belene war noch nie ein wirtschaftliches Projekt. Es ist erstaunlich wie lange RWE gebraucht hat, um dies zu realisieren.“ urgewald organisiert seit Jahren in engen Kontakt mit örtlichen Gruppen Proteste. Ohne die Protestkampagne hätte RWE schon im Dezember 2008 mit dem Bau des AKW begonnen, erinnert die Organisation.
.ausgestrahlt erklärte zum Rückzug von RWE: "Jetzt wird sich zeigen, ob RWE-Chef Jürgen Großmann etwas aus dem Belene-Desaster lernt. Nachdem schon der RWE-Reaktor im rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich gerichtlich geschlossen wurde, weil er auf einer Erdbebenspalte errichtet worden war, nun Belene gekippt ist, weil es in einem Erdbebengebiet gebaut werden soll, steht Großmann das nächste Erdbeben in Biblis bevor. Sollten die dortigen Pannen-Reaktoren nicht umgehend stillgelegt werden, dann kommt auf RWE ein politisches Beben zu, das sich auch in massivem Kundenverlust ausdrücken wird."
Belagerung geht weiter
Große Demo am Samstag

Wir belagern weiter die Koalitionsverhandlungen. CDU, CSU und FDP schaffen es offenbar nicht, ihre Koalitionsverhandlungen so zügig wie geplant abzuschließen. Heute wurde bekannt, dass sie die Gespräche bis Freitag kommender Woche fortsetzen wollen. Unter anderem beim Thema Atomenergie konnten sich die Parteien bisher nicht einigen, auch innerhalb der einzelnen Parteien gibt es verschiedene Auffassungen. Dass diese Positionen aufeinander prallen und nicht ein schneller Kompromiss geschlossen wird, ist auch unser gemeinsamer Erfolg: Mit dem Warmlaufen und den vielen anderen Belagerungs-Aktionen zeigen wir täglich, dass die Koalition unter Beobachtung steht und machen deutlich, dass die Mehrheit für einen Atomausstieg ist.
Am Samstag soll es ab 11 Uhr in Berlin mit einer Umzingelung der Koalitionäre erneut eine große Aktion geben.
Der Erfolg ist zugleich eine Herausforderung für uns: Wir müssen die Belagerung eine weitere Woche fortsetzen und brauchen dazu jede Unterstützung! Deshalb die herzliche Bitte: Beteilige Dich an den Belagerungsaktionen. Wenn Du kannst, bring Dich in die Ständige Vertretung der Anti-AKW-Bewegung in Berlin ein, von der aus Aktionen geplant und vorbereitet werden. Und bring auch die anderen mit!
Zur Einschätzung der Koalitionsverhandlungen und der Wirkung unserer Proteste empfehlen wir:
Berichte zu den Aktionen findest Du im Belagerungs-Blog und als Videos.
Heute große Belagerungs-Aktionen in Berlin
Belagerungswache, Klingelkonzert und Fahrraddemo
Heute werden weiter die Koalitionsverhandlungen in Berlin belagert, und zwar stationär wie mobil. Die Belagerungswache steht ab 9.30 Uhr vor der nordrheinwestfälischen Landesvertretung in der Hiroshimastraße. Dort treffen sich Merkel, Westerwelle, Seehofer und Co. HelferInnen sind jederzeit willkommen, die Polizei muss Teilnehmer der Belagerungswache durchlassen.
Gegen 14 Uhr sollen die heutige Verhandlungsrunde enden - wir wollen die ParteivertreterInnen mit einem Klingelkonzert daran erinnern, dass wir sie beobachen. Sei dazu um 13.30 Uhr an der Belagerungswache mit Fahrrad, Klingel etc.
Um 15 Uhr beginnt dann am Adenauerplatz die Fahrraddemonstration, sie führt rund um den Verhandlungsplatz über:
Kurfürstendamm
Budapesterstraße
Tiergarten
Hiroshimastraße (hier können die Klingler von der Mahnwache zr Demo stoßen)
Reichpietschufer
Von-der-Heydt-Straße
Klingelhöferstraße
Hofjägerallee (Siegessäule wird einmal umrundet)
Straße des 17. Juni
Brandenburger Tor
Unter den Linden
Friedrichstraße
Reinhardtstraße (da wohnt auch die FDP)
Luisenstraße
Robert Koch Platz; Abschlusskundgebung beim Atomforum
Nach der Fahrraddemonstration ist ein Planungstreffen für weitere Aktionen , ab 18:30 Uhr in der Hessischen Straße 10, in der Nähe des U-Bahnhofes Zinnowitzer Straße. Warme Suppe gibt es auch!
Von Aktionen der Belagerung berichten wir auch in einem Blog.
Schacht des "Erkundungsbergwerks" Gorleben besetzt
Protestauftakt zu den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen
Aus Protest gegen die befürchtete Aufhebung des Moratoriums durch die heute in Berlin beginnenden Koalitionsgespräche zwischen CDU und FDP haben Aktivisten das Erkundungsbergwerk Gorleben besetzt. Zwei Frauen und zwei Männer vom Anti-Atom-Info-Netzwerk Contratom erkletterten in der Morgendämmerung den Förderschacht und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift "Bringt Bagger!".
In den vergangenen Monaten waren Papiere bekanntgeworden, die belegen, dass massiv politisch auf Wissenschaftler Einfluß genommen wurde, um die Erkundung Gorlebens zum zukünftigen Endlager fortsetzen zu können. Der gesetzlich verankerte Atomkonsens von 2000 hatte einen Baustopp in Gorleben zur Folge, der nun durch die zukünftige Bundesregierung außer Kraft gesetz werden könnte.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg schreibt: "Die Forderungen der Anti Atom Initiativen sind klar: Statt einer Aufhebung des Moratoriums steht der Rückbau des Erkundungsbergwerkes auf der Tagesordnung, statt der Laufzeitverlängerung die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen. Nach dem Abschalten des letzten Atomkraftwerkes muss nach zuvor ermittelten und festgelegten Kriterien eine Endlagersuche stattfinden, bei der Gorleben nicht im Topf der Möglichkeiten enthalten sein kann. Denn Gorleben ist geologisch nicht geeignet und politisch verbrannt."
Warmlaufen zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen
In mehr als zehn Städten und am Montag in Berlin
Die Aktionen zur Begleitung der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen gehen in die heiße Phase. Zum Auftakt am Montag laufen sich Menschen im ganzen Land warm, um für den Widerstand gegen AKW-Laufzeitverlängerungen fit zu sein. Während in Berlin von der CDU-Zentrale zum Verhandlungsort, der nordrhein-westfälischen Landesvertretung, gelaufen, gerollert und gehüpft wird, gibt es in mehr als zehn Orten andere Kurzstrecken. Aus Baden-Baden, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Hamburg, Heilbronn, Mainz, Marburg, Tübingen, und Wolfsburg haben wir Informationen zu geplanten Warmläufen, aber sicher findet in noch mehr Orten diese Aktion statt. In Berlin freuen wir uns ab 16 Uhr vor der CDU Parteizentrale, Klingelhöferstraße 8, über HelferInnen für unseren Infostand, für Auf- und Abbau und vieles mehr.
In der Ständigen Vertretung der Anti-AKW-Bewegung in Berlin ist es übers Wochenende noch lebendiger geworden. Samstag und Sonntag wurden Transparente gemalt, Aktionen besprochen und Ideen entwickelt. Am Montag werden wir, schon bevor die Warmläufer eintreffen, vor der nordrheinwestfälischen Landesvertretung (Berlin, Hiroshima-Straße 12-16) zusätzlich ab 14 Uhr eine Belagerungs-Wache einrichten,
Mit einem Blog berichten wir aus der Ständigen Vertretung der Anti-AKW-Bewegung und über die politische Entwicklung.
Franzosen, Schweizer und Badener demonstrieren
10.000 gegen AKW Fessenheim

Wer glaubte, der Wahlsieg der Atomfreunde von Schwarz-Gelb hätte die Anti-AKW-Bewegung gelähmt, ist längst eines Besseren belehrt. Am Samstag demonstrierten an die 10.000 Menschen im elsässischen Colmar gegen das AKW Fessenheim. Die Menschen kamen aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland;
durch völlig überzogene Kontrollen wurden viele DemonstrationsteilnehmerInnen aufgehalten oder konnten die Kundgebung gar nicht erreichen. Die französischen Behörden hatten der Demonstration zahlreiche Steine in den Weg gelegt, die VeranstalterInnen mussten vor Gericht um die Demonstrationsfreiheit kämpfen.
Die Demonstration richtete sich gegen den ältesten Atommeiler Frankreichs. Den beiden Blöcken des AKW Fessenheim steht die Zehn-Jahres-Revision bevor, von der abhängt, ob der Reaktor weite rlaufen darf. Die DemonstrantInnen drängten auf eine seriöse Kontrolle statt einer pro-forma-Durchsicht. Der Chef der französischen Atomaufsicht ASN hatte bereits vor einem Jahr erklärt, die Abschaltung des Reaktors sei "unwahrscheinlich".
Trotz der von der Polizei immer wieder prophezeiten Ausschreitungen blieb die Demonstration natürlich genau so friedlich wie die in Berlin vor einem Monat.
Schwarz-Gelb verhandelt - wir laufen uns warm
Montag, 5. Oktober: Warmlaufen für den Widerstand
Am Montag beginnen CDU, CSU und FDP ihre Koalitionsverhandlungen. Am Nachmittag treffen sie sich in der nordrheinwestfälischen Landesvertretung in der Berliner Hiroshimastraße. Ein erklärtes Ziel von Union wie FDP: Die Restlaufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern.
Was für ein Wahnsinn - gegen den wir Widerstand leisten werden. Die Anti-AKW-Bewegung ist gut vorbereitet, um klar zu machen: Die ganz überwiegende Mehrheit in Deutschland will einen Ausstieg aus der Atomenergie. Während der großen Demonstration am 5.9. in Berlin haben wir schon trainiert, jetzt laufen wir uns warm. Wenn die Atomfreunde am Montag verhandeln, starten wir von der CDU-Zentrale in der Klingelhöferstraße und rennen, rollen, hüpfen, springen zur nordrheinwestfälischen Landesvertretung.
In Berlin geht es am Montag um 17 Uhr in der Klingelhöferstraße los. In vielen anderen Orten wird es ein örtliches Warmlaufen geben. Weitere Informationen folgen!
Die Wahl entscheidet - nicht alleine
Engagementempfehlung statt Wahlempfehlung

.ausgestrahlt gibt keine Wahlempfehlung ab - die Entscheidung, welcher Partei zugetraut wird, den Atomausstieg durchzusetzen, ob es klug ist, sehr taktisch zu wählen, ob die Wahlkampfversprechen glaubwürdig sind, ob sich die Position und Glaubwürdigkeit einer Partei zum Thema Atomenergie mit einem anderen Herzensanliegen beißt, ist sehr persönlich. Es gibt auch Atomkraft-GegnerInnen, die gar nicht wählen, weil sie meinen, dass Wahlen nichts an den Entscheidungen ändern. Da mischen wir uns nicht ein.
Wer die Positionen der Parteien abklopfen will und ihre Aussagen zu Atomenergie und Atomausstieg mit denen zu anderen Themen vergleichen will, kann dies im Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung tun.
Die .ausgestrahlt-Position ist: Ganz entscheidend kommt es auf die Zeit nach der Wahl an. Welche Partei in welcher Koalition welche Wahlversprechen durchsetzen kann und will, wird sich dann zeigen. Deshalb werden wir mit Euch zusammen ab Montag mit der Mahnung auftreten: Nicht vergessen - Atomausstieg durchsetzen.
Diese Mahnung ist Erinnerung an Wahlversprechen, aber auch an uns, in unserem Engagement nicht nachzulassen - weder aus Begeisterung über eine vielleicht AKW-skeptische Regierungskoalition noch aus Frust über eine Regierung aus Atomfreunden. In jeder Koalitionsvariante sind gute und schlechte Ergebnisse möglich - was bei welcher Variante möglich ist. haben wir in einem Wahl-Orakel zusammengestellt. Was aus dem Wahlergebnis wird kommt auf uns an!
Unterschriftensammlung boomt
Heute 118.000 Unterschriften in Zeitungsanzeigen
Die Unterschriftensammlung "Atomkraftwerke abschalten" boomt unwahrscheinlich. Täglich gehen bei uns ausgefüllte Listen ein und Leute bestellen neue Listen. Aktueller Stand: Ungefähr 120.000 Unterschriften. Mit dem Zählen kommen wir kaum nach...
Unser Partner Campact hat heute in großen Anzeigen in der Welt, der Frankfurter Rundschau und der Wochenzeitung Zeit Auszüge aus der Unterschriftensammlung veröffentlicht.
Dass die Mehrheit gegen Atomenergie ist, wissen wir auch ohne Unterschriftensammlung und Volksbefragung. Das stellt auch eine Agentur für Unternehmensberatung und Politikmanagement fest, die dem Atomkonzern E.on im November 2008 ein "Kommunikationskonzept Kernenergie" vorgelegt hatte. Auf Seite 25 heißt es dort:
"Die Ablehnung ist weiterhin mit 40,1 Prozent sehr hoch. ... Der Nachteil der meisten Umfragen zur Kernenergie ist ihre politische Motivation und Zielrichtung. So werden den Befragten meist Suggestivfragen oder geschlossene Fragen zur Ja-Nein-Beantwortung vorgelegt. Die Ergebnisse sind daher für die Öffentlichkeitsarbeit geeignet, nicht aber für die tatsächliche politische Analyse."
Weil die Umfrage der GfK so ehrlich ist und 40,1 Prozent Ablehnung gegen 33,8 Prozent Zustimmung misst, haben die Auftraggeber die Umfrage vom Februar 2008 nicht veröffentlicht.
Auf Spiegel online tobt derweil die Abstimmung über die Zukunft der Kernenergie. Aktueller Zwischenstand ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit gegen ein Comeback der Atomenergie und eine Verlängerung der Laufzeiten. Das war den Tag über nicht immer so, zwischendurch führten sogar die Laufzeitverlängerer. So ein Online-Voting ist natürlich nicht repräsentativ; wie die schwankenden Mehrheiten zeigten, drückt es eher aus, welche Seite besser mobilisieren kann. Und dabei ist das Ergebnis vor allem: Die Beteiligung ist mit insgesamt mehr als 20.000 Klicks sehr hoch.
Warmlaufen und längstes Transparent
Aktionsleitfaden für die Umsetzung bei Dir
Die Sondierungen und Verhandlungen für eine neue Bundesregierung können bereits nächste Woche beginnen. Darum ist es jetzt an der Zeit, den Druck lokal aufzubauen. Du kannst Stücke für das längste Anti-Atom-Transparent der Welt malen, allein oder mit anderen, Du kannst ein Warmlaufen für den Widerstand organisieren.
Du hast Fragen und brauchst Unterstützung? Dafür haben wir Aktionsleitfäden bereitgestellt.
Nach der Wahl nicht vergessen: Atomausstieg durchsetzen
Mobilsierungsflugblätter jetzt bestellen

Nach der Wahl kommt es drauf an: Wir vergessen nicht, dass es endlich einen Atomausstieg braucht, der diesen Namen verdient. Und andere werden wir daran erinnern müssen. Dazu kannst Du jetzt Material bestellen, um für die Aktionen zu werben. Es gibt Flugblätter für die Aktionen Warmlaufen, Belagern und Einwickeln; damit kannst Du viele Leute begeistern, ein Stück zum längsten Anti-Atom-Transparent beizusteuern.
Und direkt nach der Wahl werden Plakate gedruckt mit einer klaren Nicht-vergessen-Botschaft an diejenigen, die dann eine Regierungskoalition verhandeln. Hier geht es zur Bestellung!
Für die einen ist es nur Stoff
Für die anderen das längste Transparent der Welt

Mit diesem etwas abgewandelten Werbeslogan warb am Samstag (12.9.09) die BUNDjugend Hamburg für ihren Infostand auf dem Schanzenfest. Dort konnten Passanten Stoffstücke und Bettlaken bemalen, aus denen im Oktober das "wahrscheinlich" längste Transparent der Welt zusammen genäht wird. Es entstanden wahre Meisterwerke, die wir zusammen mit hunderten anderen während der Koalitionsverhandlung in Berlin aufstellen werden. Setze auch Du ein Zeichen und mach mit!
4,2 Kilometer lang war vor 10 Jahren das letzte große Anti-Atomtransparent.
"Gib Stoff", unter diesem Motto trafen sich damals am 25. April 1999 Atomkraft-Gegnerinnen im deutsch-französisch-luxemburgischen Dreiländereck, um mit einem riesigen Transparent die sofortige Stillegung aller Atomanlagen zu fordern und ein „grenzüberschreitendes Zeichen für eine ökologische Energiewende" zu setzen.
Sonnenaufgang über Berlin
50.000 Menschen demonstrieren gegen Atomenergie

Mehr als 50.000 Menschen haben in Berlin gegen Atomenergie demonstriert - die größte Anti-AKW-Demonstration seit dem Tschernobyl-Jahr 1986. Das war nur der Auftakt - es geht wieder los. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass nach der Bundestagswahl mal richtig abgeschaltet wird.
Es geht wieder los - sei dabei!
Demo 5.9.: .ausgestrahlt-Infostand am Hauptbahnhof und am Brandenburger Tor
Zahlenspiele: 1.500 bezahlte gegen wie viel unbezahlte DemonstrantInnen?

Im Kopf hat die Demo begonnen. Financial Times Deutschland stellt kuriose Berechnungen an: Sie behaupten erst, die Organisatoren hätten 100.000 Besucher angepeilt. (Haben wir nie. So viele Leute waren vor 30 Jahren zur Begrüßung des ersten Trecks in Hannover.) Und schreiben dann, das Organisationskomitee rechne nur mehr mit 6.000 DemonstrantInnen. (Wahr ist: Wir wissen von etwa 120 Bussen, die kommen. Macht 6.000. Plus Sonderzüge. Plus Anreisende per Bahn, Mitfahrbörse, privat. Plus BerlinerInnen. Plus die Busse, von denen wir nichts wissen.)
Und eine Zahl fehlt: 1.500 Angestellte von RWE, E.on und EnBW fordern heute vor dem AKW Biblis eine Zukunft für Atomenergie. (Frei gegeben hatte alleine RWE dafür 3.000 Azubis und jungen Erwachsenen.) Mehr Arbeitsplätze gibt es schon heute bei der Erzeugung erneuerbarer Energie. Darauf weisen auch der DGB Sachsen-Anhalt und IG Metaller hin und rufen zur Anti-Atom-Demo am Samstag auf.
Noch mehr Zahlen: Mehr als 350 Trecker sind unterwegs, um an der Demo teilzunehmen. Mehr als 100 sind vor einer Woche in Gorleben gestartet und werden heute Abend in Berlin eintreffen. Am Morgen sind 250 weitere schnelle Trecker aus dem Wendland gestartet.
Schluss mit den Zahlenspielen: Die Stimmung ist super, die Mobilisierung ist gut gelaufen, viele, viele Menschen zeigen, dass sie gegen Atomkraftwerke sind, im Copy-Shop bekommen wir Rabatt, weil eine Anti-Atom-Sonne auf der Kopiervorlage ist.
Damit das so bleibt und der lang versprochene Ausstieg Wirklichkeit wird, braucht es nach der Demo weiter Druck. .ausgestrahlt hat für alle Demo-TeilnehmerInnen "Hausaufgaben gegen Atomkraft" aufgeschrieben. Wenn Du helfen willst, die Hefte zu verteilen, melde Dich am .ausgestrahlt-Infostand:
- ab 10 Uhr vor dem Hauptbahnhof
- während der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor
Für alle Twitterer: Verwendet für Eure Tweets von der Demo den Hashtag #antiatomdemo.
Für alle, die zuhause bleiben müssen: Unter search.twitter.com/search könnt Ihr dann die gesammelten Kurzmeldungen lesen.
Demo-Hausaufgaben
Nach der Demo für den Ausstieg sorgen
Mehrere Tausend blaue „Hausaufgabenhefte“ haben wir für die Demo am 5.9. vorbereitet. Die kleinen Broschüren werden an die Demo-TeilnehmerInnen verteilt, denn ob Atomkraftwerke abgeschaltet werden oder nicht, entscheidet sich vor allem nach der Wahl in den Koalitionsverhandlungen. Damit der politische Druck für einen echten Atomausstieg da auch noch deutlich spürbar ist, gibt’s auf der Demo also Hausaufgaben – Aktionsvorschläge und -ideen für die Zeit nach der Wahl. Und weil lange Busfahrten besonders gut geeignet sind, um Pläne zu schmieden, hat .ausgestrahlt an alle Busse und Sonderzüge, von denen es Adressen gab, ein Paket verschickt. Jedes enthält neben einem „Klassensatz“ an Hausaufgabenheften weiteren Lesestoff und schonmal ein Startset für die erste Aktion.
Busse, die aufgrund der großen Nachfrage nach Mitfahrgelegenheiten erst in diesen Tagen gebucht werden, gehen natürlich leer aus. Aber keine Sorge: Hausaufgabenhefte kann man auch auf der Demo noch ergattern. Rund 50 .ausgestrahlt-HelferInnen werden die dort verteilen. Dann bleibt immerhin noch die ganze Heimfahrt zum Lesen und zum Planen.
Blog zu Treck und Demo
Berichte von Treck, Demo und zur politischen Lage
In diesem Herbst fällt die Entscheidung um die Zukunft der Atomenergie in der Bundesrepublik. Die Anti-AKW-Bewegung ist deshalb in den nächsten Wochen verstärkt auf der Straße. Vom 29. August bis 5. September trecken Bäuerinnen und Bauern aus dem Wendland von Gorleben nach Berlin. Stationen sind die Endlagerstandorte Schacht Konrad, Asse und Morsleben. Zum Abschluss des Trecks findet in Berlin eine Anti-Atom-Großdemonstration statt.
Stefan Diefenbach-Trommer und Jochen Stay von .ausgestrahlt und Klimaretter-Korrespondent Armin Simon bloggen bis zur Demo über den Treck, die Demo-Vorbereitungen und die politische Debatte um die Zukunft der Atomkraft.
RWE schickt Azubis zur Pro-Atom-Demo 4.9.
Mitfahrbörse zur Anti-Atom-Demo 5.9. online
Offensichtlich ist es RWE nicht gelungen, sich eine kreativere Werbeagentur zu holen als bisher. Die taz berichtet es in der Samstagsausgabe: Der Atomkonzern lässt demonstrieren, veranstaltet einen Tag vor der großen Anti-Atom-Demo am 5.9. in Berlin eine Pro-Atom-Demo vor den Reaktoren in Biblis. Dafür werden alle Azubis freigestellt, Busse fahren für umsonst und auch die Azubis von Vattenfall, EnBW und Eon kommen. Das haben wir bereits in einer Pressemitteilung kommentiert und dabei erklärt: "Es ist ein großer Unterschied, ob Zehntausende in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten quer durch die Republik nach Berlin fahren werden."
Um es Dir einfacher zu machen, Deine Anfahrt selbst zu organisieren und die Kosten aufzubringen, haben wir eine Mitfahrbörse online gestellt. Hier kannst Du ReisepartnerInnen finden, Dein Auto auffüllen oder mit jemandem ein Wochenendticket teilen.
Gorleben-Debatte kocht über
Den Schwung für die Demo am 5.9. nutzen
Die Schlagzeilen der letzten Tage rund um das Endlagerprojekt Gorleben zeigen zweierlei: Zum einen ist die Atomdebatte mit voller Wucht im Wahlkampf angekommen, zum anderen hat es die BI Lüchow-Dannenberg verstanden, die Diskussion genau im richtigen Augenblick mit brisanten Informationen zuzuspitzen. Zuerst am Wochenende die Meldung über rechtliche Probleme durch zeitlich befristete Salzrechte-Verträge in Gorleben - und jetzt die Tatsache, dass die Regierung unter Kanzler Helmut Kohl im Jahr 1983 Bedenken von Fachleuten gegen ein Endlager in Gorleben mit einer politischen Weisung vom Tisch fegte.
Sigmar Gabriel erklärte gestern: „Der Standort Gorleben ist tot für ein Endlager“ und selbst die baden-württembergische CDU-Umweltministerin Tanja Gönner sperrt sich nicht mehr generell gegen ein neues Suchverfahren über Gorleben hinaus. Nun sind diese Aussagen in erster Linie dem Wahlkampf geschuldet und es ist kein Verlass darauf, dass sie nach dem 27. September noch eine Rolle spielen. Aber andererseits zeigt die heftige Reaktion der Lobbyisten vom Deutsche Atomforum („bösartig“, „politische Heuchelei“), dass die Stromkonzerne genau wissen, was auf dem Spiel steht.
Genau an dieser Stelle bekommt die Anti-Atom-Bewegung eine entscheidende Rolle: Ohne unseren Protest werden Gabriels radikale Sprüche eine extrem kurze Halbwertszeit haben. Aber durch unseren Protest können die in breiten Kreisen der Bevölkerung, der Medien und auch der Parteien aufgetretenen Zweifel an einem „Weiter so“ in der Atompolitik so verstärkt werden, dass wir nach der Bundestagswahl viel erreichen können. Denn aus der hitzigen Debatte um Gorleben gibt es nur eine vernünftige Schlussfolgerung. Da es auch nach 50 Jahren Atomenergie-Nutzung kein sicheres Endlager gibt, bleibt nur eins: Atomkraftwerke endlich abschalten!
Der 5. September in Berlin ist eine phantastische Gelegenheit, dieser Forderung laut, kraftvoll und massenhaft Ausdruck zu verleihen: Wenn jetzt, mitten in dieser Debatte, viele Menschen gemeinsam auf die Straße gehen, wird damit der Öffentlichkeit und den Parteien deutlich, dass der alte Konflikt um die Atomenergie in neuer Schärfe weitergehen wird, sollte der lang versprochene Ausstieg nicht endlich umgesetzt werden. Dann haben wir alle Chancen, viel zu erreichen.
PolitikwissenschaftlerInnen sprechen in so einem Fall von einem „window of opporunity“. Dieses „Fenster der Gelegenheit“ steht derzeit sperrangelweit offen. Lasst uns den Wind produzieren, der hindurchweht und die energiepolitischen Verhältnisse zum Tanzen bringt!
Die Bäuerinnen und Bauern aus dem Wendland machen sich schon übermorgen auf den Weg. Denn der Treck nach Berlin startet am Samstag in Gorleben. Du hast noch eine Woche länger Zeit, in der Du Dich für eine starke Bewegung stark machen kannst:
Komm am 5.9. nach Berlin! Nutze die verbleibenden Tage, um Deine Mitmenschen zu überzeugen, mit Dir gemeinsam zu demonstrieren! Mach auch Deine Bekannten in und um Berlin auf die Demonstration aufmerksam! Jeder Tag zählt! Und wir zählen auf Dich.
Pressemtteilung
Atomkraftgegner fordern Stilllegung von Atomkraftwerken wegen fehlender Entsorgung
Die baden-württembergische CDU-Umweltministerin Tanja Gönner räumt ein, dass die Eignung des Salzstocks Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Müll bisher nicht erwiesen ist und ein neues Suchverfahren notwendig werden könnte. Der SPD-Umweltminister Sigmar Gabriel erklärt das Endlagerprojekt Gorleben für tot. Unterm Strich bedeutet dies, dass auch 50 Jahre nach dem Beginn der Atomenergienutzung noch kein Gramm Atommüll sicher entsorgt ist. Und auch für die Zukunft kann niemand mit Gewissheit sagen, wie und wo eine sichere Entsorgung möglich sein wird.
Das Gorleben-Desaster muss Auswirkungen auf die AKW-Laufzeiten haben. Denn ohne Endlager ist der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke nicht zu verantworten. Nur ein stillgelegter Reaktor erzeugt keinen weiteren Atommüll. Bildlich gesprochen: Wenn die Badewanne überläuft, dreht jeder kluge Mensch zuerst den Hahn ab.
Pressemitteilung
Atomkraftgegner fordern vom Umweltminister Gabriel konkrete Maßnahmen und nicht nur Wahlkampfsprüche zu Gorleben
Zu der Aussage von Bundsumweltminister Sigmar Gabriel, Gorleben sei als Standort für ein atomares Endlager definitiv ausgeschlossen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Uns freut es, wenn der Umweltminister endlich verstanden hat, was wir ihm seit Jahren erläutern: Gorleben ist als Endlager sowohl geologisch ungeeignet als auch politisch nicht durchsetzbar. Sollte die SPD auch nach der Wahl an der Regierung beteiligt sein, werden wir Gabriel an seine Aussagen zu Gorleben messen."
Spannende Redner zur Anti-Atom-Demo 5.9.
Gewerkschafter, Kirchenfrau, Bauer und mehr
Immer wieder erreichen und Fragen, wie genau der Treck nach Berlin und die Demonstration am 5.9. ablaufen werden. Hier einige Informationen zu den Details:
Die Bäuerliche Notgemeinschaft aus dem Wendland bereitet genau genommen zwei Trecks vor: Einer beginnt bereits am kommenden Samstag (29.8.) um 14 Uhr direkt an den Atomanlagen in Gorleben. Dort gibt es eine große Verabschiedung, zu der viele Menschen aus dem Wendland und Umgebung erwartet werden. Dieser erste Treck wird eine Woche lang unterwegs sein und sich unterwegs mit einem kleinen weiteren Treck aus Lüneburg vereinigen. Er macht Station an den Endlagerstandorten Schacht Konrad, Asse und Morsleben, wo überall weitere Trecker dazukommen, und fährt dann über Magdeburg und Potsdam nach Berlin, wo er am Freitagabend eintrifft. Der zweite Treck startet erst am 4. September im Wendland und wird ebenfalls am Abend in Berlin sein. Noch am Abend werden dann zahlreiche Anhänger geschmückt.
Das große Finale ist dann am 5. September in Berlin. Die Trecker fahren einmal quer durch die Stadt. Gleichzeitig startet um 13 Uhr am Berliner Hauptbahnhof die Großdemonstration, die sich kreuz und quer durch Berlin-Mitte schlängeln wird. Mehr zum Ablauf der Demo, zu den RednerInnen und zur Musik hier.
Atommüllager Gorleben in den Schlagzeilen
Von Ende der Endlagerpläne war die Rede
Gorleben – Startpunkt des einwöchigen Trecks nach Berlin am 29.8. – ist in den letzten Tagen kräftig in den Schlagzeilen. Da war sogar vom Ende des Endlagerprojekts im wendländischen Salzstock die Rede.
Worum geht es? 2015 laufen Verträge aus, in denen Grundstückseigentümer, der „Erkundung“ des Salzstocks unter ihrem Land zugestimmt haben. Doch noch können wir die Sektkorken nicht knallen lassen. Denn es gibt leider eine Menge Möglichkeiten, das „Aus“ des Endlagerprojekts in Gorleben zu verhindern:
- Die Verträge können verlängert werden. Keiner kann heute sagen, wie sich die Grundstückseigentümer dazu stellen würden.
- Von einer atomfreundlichen Bundesregierung könnte die Möglichkeit der Enteignung ins Atomgesetz aufgenommen werden.
- Die eigentlich bis Herbst 2010 ausgesetzte Erkundung könnte sofort wieder aufgenommen werden, um sie doch noch bis Ende 2015 abzuschließen.
Es kommt also auch in dieser Frage darauf an, welche Entscheidungen die künftige Bundesregierung trifft. Und es wird deutlich, welche Chancen wir haben, wenn wir genügend Druck machen, beispielsweise gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern aus dem Wendland am 5.9. in Berlin.
100 gute Gründe gegen Atomkraftwerke
Als Broschüre oder in 100 kurzen Tweets
100 gute Gründe gegen Atomkraftwerke haben die Ökostrommer von EWS zusammengetragen und als Broschüre veröffentlicht. Dazu gibt es auch eine pfiffige Homepage mit Argumentationstraining und mehr. .ausgestrahlt sendet die 100 Gründe mit Unterstützung von EWS per Twitter. Jeden Tag ungefähr zwei neue Gründe in weniger als 140 Zeichen.
Die Großplakate hängen ab heute überall bundesweit!
Klebe jetzt dein Busposter mit Abfahrtszeit & -ort auf die Großplakate
Genau 150 Großplakate hängen ab heute bzw. werden in den nächsten Tagen an den unterschiedlichsten Orten bundesweit aufgehängt! Das ist einfach toll! Ein ganz großes Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, die für die Plakatierung bezahlt haben! Jetzt kann jemensch überall sehen, dass am 5.9. die großartige Anti-Atom-Demo in Berlin stattfinden wird!
(Falls Du noch für den Druck der Plakate spenden willst, kannst Du das sofort tun.)
Wenn du ein Großplakat entdeckst, mach doch ein Foto und schicke es an max.kilburg@ausgestrahlt.de (bitte schreibe kurz Straße und Ort dazu, Danke!). .ausgestrahlt veröffentlicht dann eine Foto-Galerie mit deinem bzw. eurem Großplakat auf www.ausgestrahlt.de.
Du darfst auch auf die meisten Großplakate ein Poster mit Abfahrtszeit und Abfahrtsort eines Busses aus der näheren Umgebung kleben. Bevor du das Busposter klebst, lies doch bitte nochmal in der Großplakat-Karte nach, ob dies auch wirklich erwünscht ist. Unter diesem Link erhälts Du auch alle weiteren Informationen zur Großplakataktion - und eine Liste der Standorte.
Hier noch ein Direkt-Link zum Busposter-Vordruck (PDF).
Und hier findest Du weitere Informationen zur Anti-Atom-Demo, zu den Bussen, Sonderzügen, zum Demo-Ablauf...
Was Dich auf der Demo erwartet
Anti-Atom-FreundInnen, Musik und mehr
Du bist dafür, dass die Atomkraftwerke endlich abgeschaltet werden, klar. Deshalb willst Du zur Anti-Atom-Demo am 5.9. nach Berlin. Aber: es gibt auch viele andere schöne Dinge an diesem Samstag. Was Dir fehlt: Die Gewissheit, dass die Demo auch interessant, angenehm, lustig wird.
Hier findest Du Infos zum Demoablauf, die in den verbleibenden Tagen laufend aktualisiert werden. Jetzt steht zum Beispiel schon drauf, welche Musik spielt: Rantanplan und Jupiter Jones.
Sehr beliebt zur Demowerbung: Die Bonbons
Jetzt wieder lieferbar
Wer hätte das gedacht - unsere Anti-Atom-Bonbons sind einer der Renner zur Demo-Mobilisierung. Leider dauerte die Herstellung der Umwicklung länger als sie hier nachgefragt werden. Die zweite Nachlieferung ist heute eingetroffen. Eine dritte Lieferung wird es vor der Demo nicht mehr geben. Hier geht es zu den Bonbons...
Spotalarm: kostenlos Kinospot-DVD bestellen und Deinem Kino vorbeibringen
Demo-Radiospot ins Programm Deines Lieblingssenders bringen
Nun ist der Kinospot auch auf DVD erhältlich. Jetzt kostenlos bestellen, dann kannst Du gleich damit bei Deinem Kino vorbeigehen und fragen, ob sie den Spot im Vorprogramm der Filme abspielen. Den Spot einfach dalassen ist ja viel einfacher als fragen, bestellen, vorbeibringen... Bestellungen in beliebiger Stückzahl per E-Mail an info@ausgestrahlt.de.
Der Radiospot ist auch fertig! Jetzt muss er nur noch in die Radios. Frage doch mal bitte Deinen Lieblingssender, ob sie den Spot abspielen. Hier kannst Du Dir den Spot anhören und herunterladen.
Anti-Atom-Demo Großplakate: 103 Plakate gebucht
Danke an die Spender!
Diesen Montag morgen endete die Buchungszeit für die Großplakataktion zur Anti-Atom-Demo, 5.9. Berlin, für den Klebezeitraum 21. - 31.8. bzw. 24.8. - 3.9.. Bis dahin wurden 103 Plakattafeln gebucht! Vielen herzlichen Dank an die Spender!
Und ab heute hängen die ersten Plakate.
Für den Klebezeitraum 1. - 10.9 können noch bis zum 18.8. Plakattafeln gebucht werden.
Hier gibt es weitere Informationen
Die Anti-Atom-Sonne scheint!
Interaktive Landkarte mit allen Standorten der Großplakataktion zur Anti-Atom-Demo am 5.9.
Anti-Atom-Demoaufruf in Online- und Offlinemedien
Unterstütze mit deiner Website & deinen Kontakten die Mobilisierung
Online: Mit Deiner Internetpräsenz erreichst du viele Menschen. .ausgestrahlt hat jede Menge verschiedene Webbanner für die Anti-Atom-Demo auf der Homepage hochgeladen, die Du auf Deine Website stellen kannst. So lässt sich unser gemeinsames Ziel – möglichst viele Menschen zur Anti-Atom-Demo am 5.9. in Berlin zu bewegen – schneller erreichen http://is.gd/20uvr. Es wäre toll, wenn Du Deine online-Gemeinschaften wie Facebook, StudiVZ oder Kaioo nutzen würdest, um den Bekanntenkreis von der Demo und .ausgestrahlt weiter zu vergrößern.
Offline: Du hast guten Kontakt zur Zeitung, einer Zeitschrift, einem Verein, einem Unternehmen aus der Ökobranche, der alternativen Szene... Irgendeine Institution, die ihren Kunden, Interessierten, Mitgliedern, Unterstützern auch mal was nach Hause schickt. Wir haben lauter Layouts für Anzeigen oder Freianzeigen und fertige kleine Flyer zum einlegen in Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Post... Bitte frag mal nach, ob sie den Demoaufruf in der einen oder anderen Form mitschicken würden. is.gd/20uyI
Hast Du Lust mehr für die große Anti-Atom-Demo in Berlin zu tun, haben wir viele Mobilisierungsideen und Material für Dich auf unserer Homepage is.gd/20Apt. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung info[at]ausgestrahlt.de.
.ausgestrahlt sucht jezt Unterstützer für besondere Aufgaben
Kinospot KoordinatorIn und ZeichnerIn/IllustratorIn mit Sinn für Satire
KinospotkoordinatorIn:
Bewegte Bilder bewegen Menschen. Wir wollen mit unserem Kinospot
Menschen zur Anti-Atom-Demo bewegen. Wir suchen jemanden, der/die Lust hat, sich für .ausgestrahlt darum zu kümmern, dass der Spot im August bundesweit in vielen Kinos vor den Filmen gezeigt wird.
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ZeichnerIn/ IllustratorIn mit Sinn für Satire
Wir wollen das RWE-Märchen vom guten Riesen nicht unwidersprochen stehenlassen und würden deshalb gerne ein Plakat dagegen setzen. Unser Motto: "Es kann so leicht sein, großen Schaden anzurichten, wenn man ein Riese ist". Wer ist in der Lage (oder kennt jemanden, der/die in der Lage ist), den Riesen aus dem Film und seine Taten satirisch so umzugestalten, dass deutlich wird, was RWE besonders auszeichnet: Gefährliche Atomkraftwerke, landschaftszerstörender Braunkohletagebau, klimakatastrophale Kohlekraftwerke etc.?
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.ausgestrahlt ruft CDU auf, bei der Anti-Atom-Demo am 5.9. in Berlin einen schwarzen Block zu bilden
Unionsanhänger zur Anti-Atom-Demonstration eingeladen
Zu den atomkritischen Äußerungen des scheidenden Präsidenten des Umweltbundesamtes und CDU-Mitglieds Andreas Troge in der heutigen Ausgabe der „Zeit“ erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
"Wenn einer der renommiertesten Umweltschützer aus den Reihen der CDU sich für den Atomausstieg ausspricht und seine Partei wegen ihrer Pro-Atom-Position deutlich kritisiert, dann spricht er damit vielen Anhängern der Union aus der Seele. Nach einer Forsa-Umfrage vom April dieses Jahres sprechen sich 47 Prozent der CDU/CSU-Anhänger für den Atomausstieg aus. 18 Prozent wollen sogar, dass er beschleunigt wird.
Wir hoffen deshalb, dass sich auch viele Unions-Anhängern an der bundesweiten Anti-Atom-Großdemonstration am 5. September in Berlin beteiligen, zu der große Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen aufrufen. Nur wenn sich die atomkritischen Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft zusammenschließen, können wir erreichen, dass der lang versprochene Atomausstieg endlich umgesetzt wird.
Es würde mich freuen, wenn sich auf der Demonstration in Berlin ein „Schwarzer Block“ aus atomkritischen Unions-Anhängern bildet.“
Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Initiative, hervorgegangen aus der Initiative X-tausendmal quer.
Forsa-Umfrage: http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/forsa_atomenergie_april2009.pdf
AKW Krümmel hatte Schmutz im Reaktorkern
Vattenfall ließ es trotzdem hochfahren
Obwohl Metallspäne die Brennstäbe des Kraftwerks in Krümmel wiederholt beschädigt hatten, sahen die Betreiber keinen Grund, mit dem Hochfahren des Reaktors im Juni 2009 zu warten oder das Problem zu beheben. Und das, obwohl die Atombehörde Vattenfall zu umfangreichen Maßnahmen verpflichtet hatte.
Die Metallspäne seien schon im Jahre 2007 aufgefallen, das geht aus dem "Sachstandsbericht" der Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz des Sozialministeriums hervor. Interne Quellen berichteten aber, dass die Späne auch im Juni 2009 noch nicht entfernt worden seien.
Vattenfall wies die Vorwürfe von sich, gab aber zu, dass kurz vor dem Hochfahren Metallspäne und ein defektes Brennelement entdeckt worden seien. Gleichzeitig betonte das Unternehmen, dass es "zurzeit keine Hinweise" gebe, dass diese Späne verantwortlich für die Schäden im AKW Krümmel seien.
Quelle: www.shortnews.de/start.cfm
Energiekonzerne beweisen: Es geht auch ohne Atomkraft
Atomkraftgegner freuen sich darüber, dass acht von 17 Atomkraftwerken stillstehen
Zur heutigen Abschaltung der Atomkraftwerke Lingen und Philippsburg 2 erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Politiker von Union und FDP reden auf Wahlkampfveranstaltungen davon, es bräuchte die Atomenergie in Deutschland für die Versorgungssicherheit und als ‚Brückentechnologie’. Deshalb wollen sie Laufzeitverlängerungen für die 17 deutschen Reaktoren.
Doch heute beweisen die AKW-Betreiber, dass es längst auch ohne Atomkraft geht. Mit dem störungsbedingten Abschalten von Lingen und Philippsburg 2 sind seit dem heutigen Tag acht der 17 Kraftwerke vom Netz. Wären wir für eine sichere Stromversorgung wirklich auf die störanfällige Atomtechnik angewiesen, dann sähe es jetzt schlecht aus.
Doch glücklicherweise geht es längst ohne Atomstrom. Deshalb wäre es hirnverbrannt, die Gefahren dieser Technik weiter in Kauf zu nehmen, nur damit die großen Stromkonzerne Milliardengewinne machen können.
Wenn es in diesem Tempo weitergeht, sind bis zur Bundestagswahl sämtliche Atomkraftwerke abgeschaltet.“
Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Initiative, hervorgegangen aus der Initiative X-tausendmal quer. www.ausgestrahlt.de
Abstimmung Krümmel stillzulegen im Kieler Landtag gescheitert
Warnung vor Scheinlösungen
SPD, Grüne uns SSW haben, wenn alle da sind, eine Mehrheit im Schleswig-Holsteinischen Landtag. Weil eine SPD-Abgeordnete im Urlaub war, fehlte eine Stimme, und SPD und SSW haben stattdessen dem Wunsch der FDP entsprochen, den Antrag auf Stilllegung des AKW Krümmel an den Sozialausschuss zu überweisen.
Die Weiterführung der Prüfung der Zuverlässigkeits Vattenfalls als Betreiber von Atomkraftwerken wird einstimmig weiterbetrieben. Von Boetticher will das ergebnisoffen angehen.
Quelle: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/keine-mehrheit-gegen-kruemmel/ und die TAZ vom 24.7.09.
Die Zuverlässigkeitsprüfung des Betreibers sollte von Anti-Atom-Seite mit Vorsicht angegangen werden. Wenn Vattenfall als Betreiber abgesetzt wird, heißt das nicht automatisch, dass Krümmel endgültig abgeschaltet wird. Die Betriebsgenehmigung kann an einen anderen Atomkonzern übergehen, z. B. den Miteigentümer E.ON. Damit wäre nichts gewonnen.
Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg warnt, die Abschaltung Krümmels könnte ein Bauernopfer der CDU sein, um nach einem möglichen Wahlsieg Laufzeitverlängerungen der andern AKW durchzusetzen.
http://www.contratom.de/news/newsanzeige.php?newsid=16024
Außerdem birgt die Konzentration auf die Sicherheit von AKWs und die Zuverlässigkeit der Betreiber die Gefahr, dass alle anderen guten Gründe gegen Atomkraft nebensächlich werden. Auch bei Normalbetrieb und einem "funktionierenden" Sicherheitscontrolling wird durch Atomkraft krank machende und verseuchende Strahlung freigesetzt: beim Uranabbau, bei der Anreicherung, beim Betrieb, bei der "Wiederaufbereitung", bei der Zwischenlagerung. Es gibt kein sicheres Endlager für hochradioaktiven Müll. Es darf nicht darum gehen, Atomkraftwerke in sicher und unsicher aufzuteilen und die Laufzeiten entsprechend zu verteilen. Die anderen guten Gründe gegen Atomkraft reichen schon dafür aus, dass alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden müssen, erneuerbare Energie mit Hochdruck ausgebaut werden müssen.
Diese Warnungen sollten wir Ernst nehmen und lautstark für die Abschaltung jeden Atomkraftwerks eintreten! Komm zur Anti-Atom-Demo am 5.9. in Berlin, mobilisiere dafür und mach Dich bereit, dass der entscheidende Kampf für einen echten Atomausstieg nach der Wahl stattfindet.
Neuer CDU-Atomminister krümmelt sich durch die Atomdiskussion
Gitta Trauernicht hatte die Erklärung, dass sie Krümmel nie wieder ans Netz lassen wollte, schon geschrieben
Am Dienstag, den 21.7.09, hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Carstensen alle SPD-Minister rausgeschmissen, darunter auch die nun Ex-Sozialministerin Gitta Trauernicht, die bis dahin für die Reaktoraufsicht zuständig war. Jetzt ist S-H Umweltminister Christian von Boetticher dafür zuständig.
Heute wird ja noch über die Vertrauensfrage von Carstensen abgestimmt. Dann ist Boetticher mit einer Regierungserklärung zum Pannenreaktor Krümmel dran.
Und jetzt kommt´s:
"In den Kisten, die Ex-Ministerin Trauernicht am Dienstag packen musste, lag auch ihre Erklärung zu Krümmel, in der sie ankündigen wollte, den Meiler nie wieder ans Netz zu lassen. Nun ist jedoch Boetticher oberster Reaktoraufseher des Landes. Es wäre ein mittleres Wunder, wenn seine Erklärung zu Krümmel nicht ganz anders ausfiele als Trauernichts.
Die Deutsche Umwelthilfe schickte Boetticher bereits vorab eine Mahnung ins Haus: Er dürfe die laufende Zuverlässigkeitsprüfung von Krümmelbetreiber Vattenfall "nicht nur für die Galerie durchführen". Das Bundesumweltministerium stellt vorsorglich klar: "Das Wiederanfahren von Krümmel wird nur mit unserer Genehmigung erfolgen." Man gehe davon aus, dass unter dem neuen Mann die "Aufklärung in der derselben Tiefe erfolgt, wie bisher". Jedenfalls werde man von Berlin aus "die Aufklärung genau verfolgen", heißt es aus Berlin: So klingt eine Drohung."
Auszug aus Artikel von heute auf FR-online. http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1846653&
Wir waren ganz schön nah dran. Von Boetticher hat leider keine sone klare kritische Meinung gegen den Weiterbetrieb von Krümmel. Schreibt deshalb bitte Protestmails "Krümmel bleibt aus!" an von Boetticher und empfehlt die Aktion an Freunde und Bekannte weiter.
Über Boettichers Erklärung zu Atomenergie, Krümmel und das Gutachter über Vattenfall:
"Sozialminister Dr. Christian von Boetticher hat im Landtag eine Regierungserklärung zur Atompolitik abgegeben. Anlass waren die neuesten Pannen im Kernkraftwerk Krümmel in den vergangenen Wochen. Dabei erläuterte der Minister dem Parlament die Ereignisse von Anfang Juli sowie die sich daraus ergebenden Fragestellungen, an denen teilweise noch gearbeitet werde. Hinsichtlich der wichtigen Frage nach der Zuverlässigkeit des Vattenfall-Konzerns als Kraftwerksbetreiber sagte von Boetticher, er werde diese auch auf Grundlage eines externen Gutachtens beantworten, das noch von seiner Amtsvorgängerin in Auftrag gegeben worden war. “Wie auch immer das Ergebnis sein wird: Gemeinwohlinteresse muss vor Unternehmensinteresse gehen. Das gilt für Betreiber von Kernkraftwerken in ganz besonderem Maße”, stellte der Minister klar.
Auch wenn die Zwischenfälle von Anfang Juli nach internationalen und nationalen Maßstäben unterhalb der Kategorie Störfall angesiedelt gewesen seien, hätte nach den Vorkommnissen der Vergangenheit eine unverzügliche Meldung sowohl an die Atomaufsicht der Landesregierung als auch an die Konzernspitze von Vattenfall erfolgen müssen, kritisierte von Boetticher den Betreiber. Auch die Information von Medien und Öffentlichkeit sei erneut mangelhaft gewesen. Als Erfolg verbuchte der Sozialminister die inzwischen gegebene Zusage Vattenfalls, dass die Maschinentransformatoren am Kraftwerk erneuert statt lediglich repariert werden sollen. Doch auch das Controlling im Kernkraftwerk müsse endlich funktionieren, forderte er unmissverständlich: “Offensive Sicherheitskultur sieht anders aus!”
Atomaufsicht ist gesetzeskonform
Christian von Boetticher betonte, dass die Landesregierung die Atomaufsicht gesetzeskonform ausüben werde: “Wenn die Voraussetzungen für den Entzug der Betriebser-laubnis vorliegen, dann muss und wird sie auch entzogen werden. Das ist nämlich keine Frage des politischen Wollens, sondern geltende Rechtslage”, sagte er. Das Kernkraftwerk Krümmel könne nur dann weiter laufen, wenn alle sicherheitsrelevanten Voraussetzungen des Atomgesetzes wieder erfüllt seien. Die Atomkraft sei eine vorerst noch unverzichtbare Brückentechnologie, so lange keine klimafreundlichen und kostengünstigen Alternativen in ausreichender Menge zur Verfügung stünden. Die Landesregierung stehe daher für eine Laufzeitverlängerung der sicheren Kernkraftwerke, die von zuverlässigen Betreibern betrieben würden. “Vattenfall wird den Beweis für Krümmel antreten müssen und für seine eigene Zuverlässigkeit”, machte von Boetticher unmissverständlich klar."
Quelle: ostholstein.mediaquell.com/2009/07/23/atomminister-von-boetticher-zu-kruemmel-83990/
Protestaktion "Krümmel bleibt aus!" wieder angefahren
Schreibe Deine Forderung (nochmal) an den neuerdings zuständigen Minister von Boetticher
21.7.2009: Wiederholung der Protestaktion! Der schleswig-holsteinische Umweltminister Dr. Christian von Boetticher (CDU) übernimmt die Aufgabe der Atomaufsicht von Dr. Gitta Trauernicht (SPD), nachdem am Montag, den 20.7.09, die große Koalition in Schleswig-Holstein zerschlagen wurde. Boetticher soll den gesamten Protest gegen ein mögliches Weiterlaufen des AKW Krümmel noch einmal abbekommen. Schreibe bitte eine Protestmail an Boetticher, auch wenn Du schon eine an Trauernicht geschrieben hattest. 2.000 Protest-Mails vor dem ersten Wiederinbetriebnahme-Versuch im Juni 2009. Seit dem Störfall vom 04. Juli 2009 liegt das AKW Krümmel wieder still. So soll es bleiben! Daher: Protestaktion neu gestartet. Jetzt mitmachen!
Großplakataktion läuft gut an
Schon mehr als 20 Menschen haben Großplakate gesponsort
Riesenwerbung für die Anti-Atom-Demo. Wir stellen das Demo-Großplakat, immerhin ca. 2,5 mal 3,5 m groß, und Du kannst Dir aussuchen, wann und wo Dein Großplakat hängt, wenn Du bereit bist, die Miete der Plakatfläche zu spenden. Eine Riesen-Anti-Atom-Sonne mit Demoaufruf wo Du sie haben willst - lass uns zusammen großartig für die Anti-Atom-Demo mobilisieren.
AKW Krümmel notabgeschaltet
Unfassbar: Die dritte Panne nach zwei Wochen Betrieb.
Die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) bescheinigte dem AKW Krümmel und seinem Betreiber Vattenfall am 19. Juni 2009, dass alles in Ordnung sei. Seitdem sind bereits drei ernsthafte Störungen vorgekommen; an diesem Samstag kam es zu einer Notabschlaltung,
Der aktuelle Störfall klingt so, als hätte es zuvor nicht fast zwei Jahre lang Reparaturen und Nachbesserungen gegeben: Ein Transofrmator fällt aus, es gibt Probleme bei der Steuerung der Speisewasserpumpen, die dafür sorgen, dass es keine Kernschmelze im Reaktor gibt. 2007 brannte ein Transformator, das AKW konnte nicht mehr ausreichend mit Kühlwasser und Strom versorgt werden. Ursache waren auch Bedienfehler.
Bedeinfehler waren laut Vattenfall auch die Ursache für den Storfall kurz davor. Ein Ventil sei falsch geschaltet worden. Dies zeigt, wie gefährlich die Technik ist, wenn solche Fehler vorkommen können, die fatale Auswirkungen haben. Greenpeace erlärte dazu: "Wenn in einem hochriskanten AKW einfach unbemerkt irgendwelche Hebel und Schalter umgelegt werden können, dann ist das Grund genug, dem Betreiber die Lizenz zu entziehen und den Reaktor endgültig stillzulegen."
Nun will Sozialministerin Trauernicht doch nochmal die Zuverlässigkeit des AKW Betreibers Vattenfall prüfen. Vor zwei Wochen ließ sie noch erklären, sie habe keine Handhabe, den Betrieb des gefährlichen AKW stillzulegen. So wurden mehr als 2.000 Menschen abgespeist, die zuvor auf Initiative von .ausgestrahlt an die Ministerin appelliert hatten, Vattenfall keine Betriebsgenehmigung für das AKW Krümmel zu erteilen.
1.000 DemonstrantInnen vor AKW Neckarwestheim
Umweltverbände und Parteien fordern: Endlich abschalten!
Mehr als 1.000 DemonstrantInnen waren am Samstag, 4. Juli 2009, zum AKW Neckarwestheim gekommen, um zu fordern: AKW Neckarwestheim I stilllegen; Laufzeit nicht verlängern; Atomausstieg jetzt und überall! Neben Umweltverbänden waren auch die Parteien Grüne, SPD, Linke und ÖDP Mitveranstalter und waren entsprechend präsent. Der ehemalige grüne Bundesumweltminister Jürgen Trittin hielt eine der Leitreden und warnte dabei vor allem vor der CDU.
Bericht "Heilbronner Stimme" mit Bildern
Agenturbericht ddp
Demo-Website
150 Leute blockieren AKW Krümmel
Mit zwei Blockaden wurde der Pannenreaktor eingekesselt.
Bereits um 12 Uhr war das AKW Krümmel blockiert - durch die Polizei, die die Elbuferstraße abgesperrt hatte. Eine Stunde später ist das Tor zum Pannenreaktor auch anders dichtgemacht: AktivistInnen haben eine symoblische Mauer errichtet, an jeweils dreibeinigen Konstruktionen (Tripods) haben sich Menschen abgeseilt und ein Transparent aufgespannt: "Krümmel stilllegen." Später kommen mehr als 150 Menschen und drei Trecker aus dem Wendland hinzu.
Ab 15.26 befürchtet die Polizei eine massivere Blockade, verstärkt ihre Absperrungen und stellte Gitter sogar in der Elbe auf. Die Beamten werden teilweise sehr ruppig. Ein Wasserpolizeiboot-kreuzt im Fluss. Das Baden verbietet die Polizei.
Um 17.26 Uhr wird die Elbuferstraße bei Tesperhude blockiert. Um 18.43 Uhr ist das Haupttor des AKWs mit zwei Straßenblockaden dicht, die MitarbeiterInnen des Reaktors können über einen anderen Ausgang nach Hause fahren.
Atomforum: unhappy birthday
Der AKW-Lobbyverband Deutsches Atomforum feierte 50. Geburtstag - nicht ohne Proteste.
Greenpeace listete anlässlich des 50. Jahrestags des Deutschen Atomforums, dem Lobbyverband der Energiewirtschaft, 5.700 "meldepflichtige Ereignisse" aus deutschen Atomkraftwerken auf. So lang ist die Pannenbilanz von 1965 bis September 2008, während das Atomforum seit 50 Jahren die gefährlichen Reaktoren schön zu reden versucht. Jede dieser 5700 Pannen hätte zu einer Atomkatastrophe führen können, sagt Greenpeace-Atomexperte Tobias Münchmeyer.
Campact ließ zur Geburtstagsfeier des Atomforums in Berlin eine Angela-Merkel-Puppe, unterstützt von Atomlobbyisten, Solarpanles demontieren um zu zeigen, dass Atomenergie den Ausabau der regenerativen Energien behindert.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel beschimpfte das Atomforum ebenfalls - naja, er macht Wahlkampf. Die taz fasst die Proteste und Politiker-Aussagen zusammen.
Fotos der Proteste:Mehr
100 gute Gründe gegen Atomkraft
Die Ökostromer von den Elektrizitätswerken Schönau legen die Anti-AKW-Kampagne "Wrack ab" auf.
Die Atomkraft ist wieder im Gespräch: Als Klimaretter, als Preisgarant -sogar als Bioenergie. Mit derartigen Argumenten wirbt die Atomindustriefür ein ´Comeback der Atomenergie´ und setzt alles daran, dass eine neueBundesregierung den Atomausstieg rückgängig macht. Dies wollen die Elektrizitätswerke Schönau verhindern: Daher haben sie die Kampagne "Wrackab!" gestartet.
Was soll abgewrackt werden? Natürlich die Atomkraftwerke! Anhand von hundert sauber recherchierten Gründen zeigen dieElektrizitätswerke Schönau, warum es höchste Zeit für den Atomausstiegist.Zentrales Medium ist der Internet-Auftritt www.100-gute-gruende.de. Dort gibt es kurze und klare Argumente gegen dieAtomkraft sowie Materialien zum Mitmachen. Jeder Grund ist mitQuellenangaben, sowie Verweisen auf Hintergrundinformationen versehen.
Die 100 guten Gründe gibt es auch als Fibel im Hosentaschenformat - praktisch für jede Gelegenheit, wenn in der Straßenbahn ein blödes Argument fällt. Außerdem können über die Homepage Flyer, Plakate, T-Shirts, Aufkleberund Postkarten bezogen werden.Ziel der Kampagne ist es, eine breite Diskussion über die Gefahren derAtomkraft in der Bevölkerung zu entfachen.
Zielgruppe sind alle Bevölkerungsteile. Insbesondere sollen aber junge Leute für die Gefahren der Atomkraft und die Unverträglichkeit mit dem Ausbau mit Erneuerbaren Energien sensibilisiert werden.
Unterstützt wird die Kampagne von Institutionen aus dem Umwelt-,Verbraucher- und Klimaschutz sowie von Anti-Atom Initiativen. Auch .ausgestrahlt ist dabei; die Fibel kann über den .ausgestrahlt-Webshop bezogen werden.Mehr
AKW Krümmel ist aus
Knapp eine Woche war das AKW in Betrieb, dann war es wieder kaputt. AtomkraftgegnerInnen rufen zur Blockade am Freitag auf.
Flackert in Schleswig-Holstein und Hamburg eigentlich das Licht, wenn die AKWs dort ständig an- und abgeschaltet werden, fragen Twitterer im Internet. Wir können versichern: Es flackert nicht. Das AKW Krümmel ist unnötig.
Nach fast zwei Jahren Stillstand nach einem Transformatorbrand und dann vielen gefundenen Unzulänglichkeiten genehmigte die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) am 19. Juni 2009 das Wiederanfahren des Pannenreaktors. Nur vier Tage hatte ihr Ministerium verstreichen lassen, um den Antrag von Vattenfall zu prüfen.
Der Atomkonzern begann sofort mit dem Hochfahren. Am 23./24. Juni lief das AKW wieder im Volllastbetrieb.
Bereits am 23. Juni kam es erneut zu einer Panne: Eine elektronische Baugruppe zum zeitverzögerten Auslösen einer Reaktorschutzmaßnahme war ausgefallen.
Noch eine Woche später ist der Reaktor wieder aus: Die Turbine des AKW schaltete sich automatisch ab, nachdem ein "Eigenbedarftransformator" ausgefallen war. Tja, da hatte das Ministerium wohl etwas zu viel Vertrauen in die Zuverlässigkeit des Betreibers und der Bauteile...
Für kommenden Freitag, 4. Juli, rufen Anti-AKW-Gruppen aus Norddeutschland dazu auf, das AKW zu blockieren. Die Blockade soll um 14 Uhr beginnen. Zeitgleich ist eine Mahnwache als Versammlung angemeldet.
Übrigens: Würde das AKW Krümmel stillgelegt und seine Restlaufzeit auf andere Reaktoren übertragen, könnten die alle noch über das Jahr 2013 hinaus laufen. Das ist die Logik des rot-grünen Atomkonsenses. Deshalb reicht es nicht, einzelne AKW abzuschalten. Und es reicht nicht, den Atomkonsens zu verteidigen. Wir wollen mehr: Mal richtig abschalten.
Totenkopf auf AKW Unterweser
18 Greenpeace-Aktivisten haben die Kupel des Atomkraftwerks Unterweser bei Nordenham (Niedersachsen) bestiegen.
Um auf die tödliche Gefahr aufmerksam zu machen, die von Atomkraftwerken ausgeht, bemalten Greenpeace-Aktivisten heute Morgen die Kuppel des niedersächsischen Atomkraftwerks Unterweser bei Nordenham mit einem überdimensionalen Totenkopfsymbol. Sie befestigen dort Banner auf denen steht: "Atomkraft schadet Deutschland!". Die Aktivisten fordern die sofortige Stilllegung des in den 70er Jahren gebauten Reaktors des Energieversorgers E.ON und weiterer sechs deutscher Atomkraftwerke. Keiner dieser sieben Reaktoren ist derzeit ausreichend gegen einen Flugzeugabsturz oder einen terroristischen Anschlag aus der Luft geschützt. Die Folgen eines Unfalls wären katastrophaler als bisher von den Behörden zugegeben.Mehr
Endlagersuche
Ab 28. August schickt Campact einen Castor Truck auf Endlagersuche durch Deutschland.
Ein Tieflader mit einer Castorattrappe samt Begleitpersonal besucht ab 28. August verschiedene Orte Deutschlands, um dort nach einem Atommüll-Endlager zu suchen. Das Online-Aktionsnetzwerk Campact mach damit darauf aufmerksam, dass die Atommeiler täglich hochgefährlichen Mülproduzieren, für den es keine Entsorgungsmöglichkeit gibt. Der Truck wird halten in:
-Berlin: Freitag, 28. August-Hamburg: Samstag, 29. August-Bremen: Montag, 31. August-Hannover: Dienstag, 1. September-Leipzig: Donnerstag, 3. September-Berlin: Samstag, 5. September, zusammen mit dem Anti-Atom-Treck zur bundesweiten Demo in Berlin-Münster: Dienstag, 08. September-Köln: Mittwoch, 09. September-Mainz: Freitag, 11. September-Frankfurt: Samstag, 12. September-Stuttgart: Dienstag, 15. September-München: Mittwoch, 16. September-Nürnberg: Freitag, 18. September
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Mahnwache vor AKW Krümmel
50 Menschen demonstrierten gegen das Wiederanfahren des Pannenreaktors.
50 Menschen protestierten gegen das Wiederanfahren des Atomkraftwerks Krümmel und versammelten sich zu einer Mahnwache vor dem AKW-Tor. Sie kritisierten, dass nach der vom Sozialministerium erteilten Betriebsgenehmigung Vattenfall zum Normalbetrieb übergehe, obwohl weiterhin kein Leukämiefall des weltweiten größten Clusters in der Elbmarsch geklärt ist. Das AKW Krümmel komme auch einer wissenschaftlichen Studie zufolge weiter als Ursache in Frage.
"Wir bekommen eine Menge Zuspruch, der vor dem brand noch nicht da war", berichten Gegner des Kraftwerkes aus Geesthacht. Mehr als 4.000 Unterschriften gegen das Kraftwerk haben die örtliche Elterninitiative und der BUND gemeinsam gesammelt. Diese sollen am Montag, 22. Juni, an Ministerin Trauernicht übergeben werden, die die Wiederanfahrgenehmigung erteilte.
Vattenfall hat nach Auskunft von AKW-Mitarbeitern sofort nach Bekanntgabe der Genehmigung die ersten Maschinen gestartet Aus dem Kühlwasserkreislauf läuft bereits Wasser in die Elbe. Bis dahin stand das AKW nah einem Transformatorbrand fast zwei Jahre still.
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AKW Krümmel wird hochgefahren
Das Sozialministerum hat die Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel genehmigt. Samstag ab 18 Uhr findet eine Mahnwache vor dem AKW statt.
Sozialministerin Trauernicht (Schleswig-Holstein) hat die Wiederinbetriebnahme des AKW Vattenfall am Freitagnachmittag genehmigt. Vattenfall will den Pannenreaktor umgehend hochfahren. Zuvor hatten an die 2.000 Menschen an Trauernicht appelliert, die Genehmigung zu verweigern. AtomkraftgegnerInnen rufen für Samstag, 18 Uhr, zu einer Mahnwache vor dem AKW auf.
Zur Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme das Atomkraftwerks Krümmel durch die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich von SPD-Ministerin Trauernicht Unterstützung in der Auseinandersetzung um die Atomenergie erhofft haben, sind heute schwer enttäuscht worden. Den Betrieb eines Reaktors zuzulassen, der nicht mehr dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht, ist ein politisches Armutszeugnis. Trauernicht hätte die Betriebsgenehmigung aus dem Jahr 1988 problemlos widerrufen können.
Es zeigt sich: Wer auf atomkritische Wahlversprechen hofft, wird immer wieder enttäuscht. Der lange versprochene Atomausstieg wird nur dann umgesetzt werden, wenn der politische Druck aus der Bevölkerung zunimmt. Deshalb plant die Anti-Atom-Bewegung für den 5. September eine Großdemonstration in Berlin."
AKW-Blockade für 3.7. angekündigt
Zu einer Blockade des AKW Krümmel am Freitag, 3. Juli, rufen AtomkraftgegnerInnen auf.
Diverse Gruppen aus der Anti-Atombewegung planen eine große Blockade-Aktion vor dem AKW Krümmel, falls dem Antrag auf Wiederinbetriebnahme stattgegeben wird und das AKW hochgefahren wird. Am Freitag, 3. Juli, wollen Atomkraftgegner unter dem Motto "Krümmel bleibt aus!" das Atomkraftwerk an der Elbe blockieren.
Am Tag des Wiederanfahrens, der bislang nicht absehbar ist, kündigen die Atomkraftgegner, darunter auch Eltern an Leukämie erkrankter Kinder, eine Mahnwache vor dem AKW an. Mehr
AKW Krümmel: Einschalten beantragt
Vattenfall hat heute den Antrag auf Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel eingereicht. Das Ministerium will binnen Tagen entscheiden.
Vattenfall hat am heutigen Dienstag den Antrag gestellt, das Pannen-AKW Krümmel wieder in Betrieb zu nehmen. Darüber muss nun die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) entscheiden. Das AKW Krümmel entspricht trotz aller Nacharbeiten nicht dem Stand von Sicherheit und Technik. Die Ministerin kann daher den Antrag ablehnen - sie muss es sogar! Das AKW Krümmel gehört zu den gefährlichsten in Deutschland. Es gibt keinen Grund, es wieder in Betrieb zu nehmen, außer den Zusatzgewinnen des AKW-Betreibers Vattenfall.
Zu befürchten ist, dass im Ministerium nicht gründlich geprüft wird - oder dass die Prüfung faktisch schon stattgefunden hat und nun nur noch abgenickt wird: "Die Entscheidung über den Antrag wird erfahrungsgemäß eher eine Sache von Tagen als von Wochen sein", sagte Wolfgang Cloosters, Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit des Sozialministeriums, zu Journalisten.
An die tausend Mails und Briefe besorgter Bürgerinnen und Bürger hat die Ministerin bisher unbeantwortet gelassen. Es bleiben noch wenige Tage, um den Druck zu erhöhen - schreib auch der Ministerin!
-Zur Aktion-Pressemitteilung .ausgestrahlt von heute-Blockadeaufruf von ContrAtom
Dein Trecker für die Demo
Du kannst Deinen eigenen Trecker zur bundesweiten Anti-Atom-Demo am 5. September basteln.
Du kannst Deinen eigenen Trecker zur bundesweiten Anti-Atom-Demo am 5. September basteln - aus Papier. Mehrere davon geben auch eine prima Demowerbung ab. Hier gibt es den Bastelbogen: Mehr
AKW Krümmel: GAU-Alarm künftig per E-Mail
Wenn der Reaktor in die Luft fliegt, nützen auch E-Mails nichts mehr. Mehr als 700 Menschen haben schon geschrieben: Krümmel muss aus bleiben.
Während einer „Informations“-Veranstaltung von Vattenfall am Donnerstagabend über die geplante Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel hat der Stromkonzern die Kommunalpolitiker um ihre E-Mail-Adressen gebeten, um bei einer Katastrophe besser informieren zu können. Dazu sagt Jochen Stay von .ausgestrahlt: "Anstelle PR-Maßnahmen für den Super-GAU zu planen, sollte Vattenfall seine Pannen-Reaktoren besser endgültig stilllegen. Wenn der Reaktor in die Luft fliegt, nützen auch E-Mails nichts mehr."
In den vergangenen drei Tagen haben bereits mehr als 700 Menschen an die Sozialministerin von Schleswig-Holsten, Gitta Trauernicht, geschrieben und sie aufgefordert, die Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel nicht zu genehmigen.
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Infostand bei Umweltfestival
Beim Berliner Umweltfestival am 7. Juni wirbt .ausgestrahlt für die große Demo am 5.9. Hilfe ist willkommen!
.ausgestrahlt ist beim Berliner Umweltfestival vertreten mit dem Stand 135, ganz nah am Brandenburger Tor und neben dem Stand des ADFC. An unserem Infostand gibt es unser Material und - ganz neu - Fahnen mit der Anti-Atom-Sonne. Die können mit einer kleinen Stange auch am Fahrrad befestigt werden! Vor allem wollen wir unter den Berliner UmweltfreundInnen für die große Anti-AKW-Demo am 5. September werben ("Einfach mal abschalten!"). Insbesondere dafür brauchen wir Hilfe - komm doch einfach ab 11 Uhr am Infostand vorbei, nimm Verteilmaterial mit und bring es unter die Leute.Mehr
Erfolg der Anti-AKW-Bewegung
Vor 20 Jahren, am 31. Mai 1989, wurden die Arbeiten für die atomare Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) in Wackersdorf endgültig eingestellt.
Für die damals noch recht junge politische Umweltbewegung in Deutschland wurde der 31. Mai 1989 zu einem großen Triumph, für die deutsche Energiewirtschaft symbolisiert dieser Tag dagegen ein milliardenschweres Desaster. Damals vor 20 Jahren wurden im oberpfälzischen Wackersdorf die Bauarbeiten für die umstrittene Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) eingestellt. Der Plan der Stromkonzerne, im eigenen Land die verbrauchten Brennelemente aus den Kernkraftwerken aufbereiten zu lassen, war gescheitert. Vorangegangen waren fast ein Jahrzehnt lang heftigste, auch blutige Auseinandersetzungen. Mehr: Mehr
Krümmel bleibt aus!
Das Sozialministerium Schleswig-Holstein muss entscheiden, ob der Pannen-Reaktor Krümmel wieder in Betrieb geht. In einer Mailaktion erfährt die Ministerin, warum sie den Antrag abehnen sollte.
Nach zwei Jahren Stillstand will der Stromkonzern Vattenfall den Pannen-Reaktor Krümmel bei Hamburg wieder in Betrieb nehmen. Das zuständige Sozialministerium in Kiel spricht von einem „reinen Verwaltungsakt“. Wir sagen: Nein! Hier geht es darum, ob ein nachgewiesenermaßen unzuverlässiger Konzern ein gefährliches Atomkraftwerk, das als Neubau niemals mehr eine Genehmigung bekäme, wieder anfahren darf. Zeigen wir, dass wir damit nicht einverstanden sind!Mehr Infos und Mail-Aktion an die für Reaktorsicherheit in Schleswig-Holstein zuständige Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD).Mehr
Atomanlage Gorleben besetzt
An die 300 Wendländer wollen seit 12 Uhr das geplante Endlager einebnen.
An die 300 Wendländer besetzen zur Stunde (13 Uhr) das geplante Endlager Gorleben. Sie haben ab 5 vor 12 die Zäune zum Salzbergwerk überwunden, das angeblich auf seine Endlagertauglichkeit erkundet wird, in Wirklichkeit aber bereits dafür ausgebaut wurde. Mit Schaufeln, Hämmern und Schubkarren haben die Wendländer begonnen, das Endlager einzuebnen. Auch Trecker gelangten aufs Gelände. Auf dem Turm der Anlage weht die Fahne der Freien Republik Wendland.Mehr
„Das Endlager-Desaster geht auf Merkels Konto“
.ausgestrahlt weist in einer Pressemitteilung die Verantwortung für das Endlager-Desaster der Bundeskanzlerin und ehemaligen Umweltministerin Angela Merkel zu.
Zur aktuellen Debatte um die gescheiterte Atommüll-Entsorgung erklärt Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Initiative .ausgestrahlt:
„Das Atommüll-Desaster geht weitgehend auf Angela Merkels Konto. Jetzt fordert sie sogar Laufzeitverlängerungen für die maroden Atomkraftwerke, obwohl bisher kein einziges Gramm Atommüll sicher entsorgt ist. Der Kanzlerin geht es nicht um Verantwortung für die kommenden Generationen, sondern um die Gewinninteressen der vier großen Stromkonzerne.
Dass im brüchigen ehemaligen DDR-Endlager Morsleben inzwischen mehr Atommüll aus dem Westen liegt, liegt daran, dass Angela Merkel in ihrer Zeit als Bundesumweltministerin von 1994 bis 1998 die Einlagerung gegen alle wissenschaftlichen Bedenken durchgesetzt hat und erst von einem Gericht gestoppt werden konnte.
Zu den Sicherheitsbedenken in Gorleben erklärte Merkel 1995, dass in jeder Küche beim Kuchenbacken mal etwas Backpulver daneben gehen könne. Und zu den Forderungen, auch an anderen Standorten nach einem Endlager zu suchen, nachdem Gorleben offensichtlich gescheitert ist, erklärte die Kanzlerin vor wenigen Monaten, sie habe keine Lust, noch mehr Geld auszugeben.
Wir fordern als Konsequenz aus dem verantwortungslosen Umgang mit dem gefährlichen Atommüll die Stilllegung der Atomkraftwerke. Der lang versprochene Atomausstieg muss endlich umgesetzt werden. Dafür werden wir uns am 5. September mit einer bundesweiten Anti-Atom-Großdemonstration in Berlin einsetzen.“
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Freitag: Demo Gorleben
Der Salzstock Gorleben wird bereits seit Jahren für ein Endlager ausgebaut anstatt ihn nur zu erkunden. Am Freitag wird vor dem "Schwarzbau" demonstriert.
Die Frankfurter Rundschau hat am Donnerstag aus internen Papieren des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) berichtet: Der Salzstock in Gorleben ist offenbar bereits seit Mitte der 80er Jahre illegal zu einem Atom-Endlager ausgebaut worden. Genehmigt ist jedoch nur eine untertägige "Erkundung", ob der Salzstock für ein Endlager geeignet ist. Die unterirdischen Arbeiten in Gorleben ruhen seit dem Jahr 2000. Zuvor sei jedoch auffällig viel Geld für die Erkundung ausgegeben worden.
Das interne Papier bestätigt damit, was AtomkraftgegnerInnen schon lange sagen: In Gorleben werden Tatsachen geschaffen, ohne dass gründlich geprüft wurde. "Die Erkundungslüge ist aufgeflogen. Endlich kommt ans Licht, dass nach Abschluss der Tiefbohrungen, also Mitte der 80er Jahre, der Bau des Endlagers begonnen wurde - und zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit", kommentiert nun Wolfgang Ehmke, Sprecher der Bürgerinitative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg
Die Bürgerinitative ruft für Freitag, 29. Mai, 11.55 Uhr dazu auf, die Einebnung des Schwarzbaus im Wendland in die Wege zu leiten. Treffpunkt ist fünf vor Zwölf in Gorleben am Versuch eines illegalen Endlagers.
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Bremen: Mensch, wo bist du? - gegen Atomenergie!
Mal richtig abschalten - Kletteraktion in Bremen
Mit einer Kletter- und Banneraktion haben heute Mittag AktivistInnen der Umweltorganisation ROBIN WOOD am Rande des Kirchentags für den Ausstieg aus der Atomenergie protestiert. 3 AktivistInnen seilten sich über der Weser an der Fußgängerbrücke ´An der Schlachte´ ab. Auf dem Transparent prangte die Botschaft ´Mal richtig abschalten! Atomkraft Nein Danke!´, eine Einladung an die KirchentagsteilnehmerInnen zu der geplanten Großdemonstration am 5. September in Berlin.Mehr
Gesucht: Campaigner/in, PraktikantInnen
Wir verstärken das .ausgestrahlt-Team um eine dritte Hauptamtliche und um PraktikantInnen.
In den nächsten Monaten kommt es drauf an - wir wollen und müssen mit der PR-Maschine der Atomlobby mithalten. Wir mobilisieren zur bundesweiten Großdemo am 5. September und wir halten nach der Bundestagswahl durch, um die Einfluss auf die Koalitionsverhandlungen zu nehmen.
Dafür verstärkt .ausgestrahlt sein Team und schreibt eine dritte Stelle aus und bietet Platz für PraktikantInnen. Bitte weitersagen und/oder selbst bewerben!
Protest vor Jahrestagung Kerntechnik in Dresden
Laut und bunt wurden die Besucher der Jahrestagung Kerntechnik in Dresden begrüßt. 50 Atomkraftgegner machten den Eingang zu einem argumentativen Spießrutenlauf.
Laut und bunt wurden die Besucher der diesjährigen ´Jahrestagung Kerntechnik´ im Kongresszentrum Dresden begrüßt. 50 Atomkraftgegner machten den Gang zu einem argumentativen Spiessrutenlauf. Das Deutsches Atomforum fordert auf seinem Kongress eine Neubewertung der Kernenergiepolitik. Das fordern die Atomkraftgegner auch: "Sofortausstieg statt Geschacher und Taktiererei um Reststrommengen heißt unsere Forderung", so contrAtom. Von einer angrenzenden Brücke seilten sich drei Robin Wood-Aktivisten mit einem Transparent ab. Mit Messern griff die Polizei nach kurzer Zeit ein und schnitt das Banner runter. Am späten Nachmittag zogen 150 Aktivisten unter dem Motto "Keine Zeit für Halbwertzeit" in einem Demonstrationszug durch die Altstadt.Mehr
Infotour zu Uran
Menschen aus Uran-Abbauländern berichten in Deutschland über die katastrophalen Bedingungen.
Am 15. Mai 2009 ist die Uran-Tour durch Deutschland gestartet. Menschen aus den von Uranabbau betroffenen oder davon bedrohten Ländern berichten von der Situation vor Ort, also aus Namibia, Niger, Tansania, Malawi und den USA.Mehr
Atommüllkammer in Asse einsturzgefährdet
Koordinationskreis Asse II und .ausgestrahlt fordern fordern Räumung der Atommüll-Kammern, statt sie jetzt mit Salz aufzufüllen.
Zur akuten Einsturzgefahr in Kammer 7 der Atommüllkippe Asse-II erklärt Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Kampagne .ausgestrahlt: "Mit der Asse stürzt auch die Glaubwürdigkeit der Atomkonzerne ein. Jahrzehntelang behaupteten diese, das Atommülllager sei sicher. Nun sollen erneut Fakten geschaffen werden, unter dem Deckmäntelchen einer akuten Gefahr. Anstatt Salz einzublasen und so eine Rückholung des Atommülls extrem zu erschweren, müssen die betroffenen Atommüll-Kammern schnellstmöglich geräumt werden. Die Kosten für diese Gefahrenabwehrmaßnahmen sind den Verursachern aufzuerlegen – das sind zu drei Vierteln die Atomkonzerne EnBW, E.on, RWE und Vattenfall." Udo Dettmann vom atomkritischen Koordinationskreis Asse II erklärt: „Löserfälle sind in Salzbergwerken normale Ereignisse, wenn die Decke nicht gewartet wird. Spätestens seit dem Jahreswechsel, als in einer anderen Kammer schon einmal ein Löserfall drohte, hätten entsprechende Sicherungsprogramme starten müssen. Das Problem liegt nicht im Löserfall, sondern im Atommüll. Ohne Atommüll in der Kammer wäre ein Löserfall bedeutungslos.“Mehr
Drei Demos, 3.000 fordern Atomausstieg
Zum Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe haben an die 3.000 Menschen demonstriert.
An die 3.000 Menschen haben am Wochenende bundesweit gegen die weitere Nutzung der Atomenergie demonstriert. In Krümmel (bei Hamburg), in Münster und in Neckarwestheim fanden drei große Demonstrationen zum 23. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe statt. Vor dem AKW Neckarwestheim in Baden-Württemberg demonstrierten am Sonntag etwa 250, vor dem AKW Krümmel bei Geesthacht (Schleswig-Holstein) 1.500 Menschen. Bereits am Samstag zogen rund 1.000 Atomkraftgegner durch Münster. Darüber hinaus finden in zahlreichen Städten Veranstaltungen, Mahnwachen und Proteste statt. Am 26. April 1986, vor 23 Jahren, explodierte ein Atomreaktor in Tschernobyl (Ukraine). Tausende Menschen starben, in ganz Europa wurden erhöhte Strahlenwerte gemessen, Lebensmittel wurden radioaktiv belastet.
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Berichte und Fotos
Sackgasse Atomkraft: AktivistInnen mauern Einfahrt zum AKW Neckarwestheim zu
Radikale Wende in der Energiepolitik gefordert
Am 23. April haben rund 30 AktivistInnen erfolgreich das Atomkraftwerk Neckarwestheim für mehrere Stunden blockiert. Mit der Aktion zivilen Ungehorsams forderten sie eine radikale Wende in der Energiepolitik. Die AtomkraftgegnerInnen mauerten die Einfahrt des Kraftwerks mit einer acht Meter langen Mauer zu und errichteten davor symbolisch Windräder.Die Aktion findet vor dem Hintergrund der heutigen Hauptversammlung des Energiekonzerns Energie Baden-Württemberg (EnBW) statt, der den Atommeiler betreibt. Florian Kollmann, Sprecher der AktivistInnen erklärte: ´Es ist absolut inakzeptabel, wenn ein Konzern aus reinem Profitstreben weiter auf die Risikotechnologie Atomkraft setzt! Anstatt auf Laufzeitverlängerung zu drängen, gehört die Technologie sofort stillgelegt! Schmidt weiter: ´In drei Tagen jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 23. Mal - wenn EnBW im Jahr 2009 mit Tricksereien einen längeren Betrieb des Atomkraftwerks durchsetzen will, verharmlost der Konzern die Gefahren der Atomkraft und verhöhnt die Opfer der Katastrophe.´Mehr
RWE-Hauptversammlung läuft
Protest in Essen vor und in der Halle: Auch Aktionäre kritisieren den AKW-Kurs.
Vor der Aktionärs-Versammlung von RWE in der Essener Gruga-Halle wurde heute gegen die AKW-Politik des Konzerns und besonders gegen das von RWE-Chef Jürgen Großmann geplante Engagement für den AKW-Neubau im bulgarischen Belene protestiert. Redner in der Hauptversammlung kritisieren den RWE-Vorstand für dessen Atom-Kurs.
Der Aufsichtsratsvorsitzende von RWE, Thomas Fischer, gibt diesen Posten auf. In den vergangenen Wochen wurde spekuliert, dass auf ihn der bisherige Vorstandsvorsitzende Großmann folgen wird, dessen Rücktritt im Aufsichtsrat schon gefordert worden sein soll. Großmann selbst, wurde berichtet, würde gerne in den Aufsichtsrat wechseln - wenn denn dort der Chefposten frei wäre. Das ist nun der Fall. Mit Großmann als Vorstandsvorsitzenden würde RWE vielleicht auch das AKW Belene aufgeben. Protest wirkt!
kritischer Ticker bei Twitter (nicht von RWE)
Live-Stream von RWE
.ausgestrahlt fordert schärfere Strahlengrenzwerte
Nachdem erneut ein Kind in der Nähe des Kernkraftwerks Krümmel an Leukämie erkrankt ist, hat die Anti-AKW-Organisation .ausgestrahlt schärfere Grenzwerte für radioaktive Emissionen gefordert.
Nachdem erneut ein Kind in der Nähe des Kernkraftwerks Krümmel an Leukämie erkrankt ist, hat die Anti-AKW-Organisation .ausgestrahlt schärfere Grenzwerte für radioaktive Emissionen gefordert.´Kinder und Embryos sind empfindlicher gegenüber radioaktiver Strahlung als Erwachsene. Die derzeit gültigen Grenzwerte nehmen darauf keine Rücksicht´, kritisierte .ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay. Er verwies auf die Kinderkrebs-Studie des Bundesamts für Strahlenschutz, derzufolge Kinder, die in der Nähe eines Atomkraftwerks wohnen, deutlich häufiger an Krebs erkranken als andere Kinder. Mehr
Belene und Tschernobyl
Vor dem Jahrestag des AKW-Unglücks in Tschernobyl gibt es Veranstaltungen gegen das geplante AKW Belene.
Vor dem Jahrestag des AKW-Unglücks in Tschernobyl organisiert die Umweltorganisation urgewald Veranstaltungen gegen das geplante AKW Belene. In Ahaus und Mülheim finden Abendveranstaltungen mit Albena Simeonova, einer der bekanntesten Umweltschützerinnen Bulgariens, statt. In Dortmund und Essen finden jeweils Diskussionsveranstaltungen mit Dr. Gueorgui Kastchiev, dem ehemalige Chef der bulgarischen Atomaufsicht, statt.
Am Mittwoch, 22. April, findet die RWE-Aktionärsversammlung in der Gruga-Halle in Essen statt. urgewald wird von 8.30 bis 10.30 Uhr vor der Halle präsent sein und lädt alle ein, sie zu unterstützen, um die Aktionäre auf den Belene-Unsinn hinzuweisen. Thema wird natürlich auch der versuchte Maulkorb für die Kampagne sein.
Mehr
Plakate und Flugblätter
...zur bundesweiten Anti-AKW-Demo am 5.9. sind nun zu haben.
...zur bundesweiten Anti-AKW-Demo am 5.9. sind nun zu haben, um bereits den Termin bekannt zu machen, damit bloß niemand seinen Urlaub falsch plant. Die farbigen Plakate im Format A2 ("Mal richtig abschalten!") und die A4-Flugblätter mit dem Demo-Aufruf können kostenlos bestellt werden (nur Versandkosten).Mehr
Glaubst Du das wirklich?
In Millionenauflage erscheint ein achtseitiges A4-Faltblatt mit Argumenten gegen Atomkraft und für die Energiewende.
In Millionenauflage erscheint ein achtseitiges A4-Faltblatt "Glaubst Du das wirkich?" mit Argumenten gegen Atomkraft und für die Energiewende. Argumenten der Atomlobby wie "Atomenergie schützt das Klima, ist billig und schafft Arbeit" werden Fakten entgegen gehalten; etwa, dass der Beitrag der Atomenergie zur Weltenergieversorgung nur zwei Prozent beträgt, die erneuerbaren Energiequellen aber schon 18 Prozent beitragen. Geworben wird für erneuerbare Energien und Bürger-Kraftwerke. Das Faltblatt eignet sich wegen des geringen Stückpreises bei Großbestellungen zum massenhaften Verteilen an Freunde, Bekannte und ArbeitskollegInnen, in der Fußgängerzone, auf Veranstaltungen oder in die Briefkästen des Stadtteils. Das achtseitige A4-Faltblatt wird herausgegeben von IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges), Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien (Eurosolar) und dem Deutschen Naturschutzring (DNR) mit Unterstützung von .ausgestrahlt und erscheint in einer sehr hohen Auflage.Mehr
Neue Broschüre "Atomkraftwerke machen Kinder krank"
Die neue Argumente-Broschüre wird erst ab 23. April verschickt.
Bei der Herstellung der neuen Argumente-Broschüre gab es leider Verzögerungen, das Heft im A6-Format wird erst frühestens ab 23. April verschickt. Wer anderes Material zusammen mit der Broschüre "Atomkraftwerke machen Kinder krank" bestellt hat, erhält in diesen Tagen die Bestellung ohne die Broschüre, die dann in der letzten April-Woche nachgeliefert wird. Wir bitten um Entschuldigung! Mehr
Mehr Berichte zu RWE-Maulkorb
Die Reaktionen auf den versuchten Maulkorb reißen nicht ab: Radio-Interview, User-Abstimmung...
Die Reaktionen auf den versuchten Maulkorb durch die RWE-Agenturreißen nicht ab: Den Protest in den Blogs nahm das WDR-Magazin "Trackback" mit einem Live-Interview auf. Das Branchen-Magazin "Werben & Verkaufen" lässt seine Online-Leser abstimmen - 70 Prozent meinen: "Maßlos überzogen und ein peinliches Eigentor für die Agentur." Der BUND legt eine Mail-Aktion an den RWE-Vorstand auf, mit der die TeilnehmerInnen fordern: "Sorgen Sie dafür, dass Ihre Werbeagentur die Klagedrohung gegen urgewald zurückzieht." Bündnis 90/Die Grünen basteln an der Grafik weiter und verlangen auf ihrer Startseite: "Finger weg von urgewald! Satire muss erlaubt bleiben!" Mehr
Neuer Rundbrief erschienen
Der neue Rundbrief ist im Versand und online verfügbar.
Der neue .ausgestrahlt-Rundbrief liegt ab heute in den Briefkästen. Im 16-seitigen A4-Heft geht es unter anderem um die Sicherheit von Atomkraftwerken (auch in Deutschland), darum, wie AKWs Kinder krank machen, und um einstürzende Salzbauten. Außerdem gibt es rückblickende Kurzmeldungen und ausblickende Aktionsaufrufe. Mehr und PDF-Download: Mehr
Kritik an RWE-Agentur überall
In Blogs und Zeitungen wird über den versuchten Maulkorb für die Anti-Atomstrom-Kampagne berichtet.
Bereits Stunden nach der Veröffentlichung des Maulkorb-Versuchs für die kritische Kampagne zu RWE ist die Kritik daran im Internet überall präsent. Das hätte eine Werbeagentur wissen müssen: Schadensersatz und anderes für eine Persiflage anzudrohen, führt nicht zum Rückzug sondern dazu, dass das angegriffene Motiv und der Hintegrund noch viel bekannter wird.Mehr
Neues zum AKW Belene
urgewald hatte Gespräche mit RWE und RWE-Aktionär Allianz. Nächste Protestaktion: Mittwoch, 22. April.
Die Umweltorganisation urgewald hat einige Neuigkeiten rund um das geplante AKW im bulgarischen Belene und der Beteiligung des Atomkonzerns RWE.
Am Mittwoch, 22. April findet die RWE-Aktionärsversammlung in der Gruga-Halle in Essen statt. urgewald wird von 8.30 bis 10.30 Uhr vor der Halle präsent sein und lädt alle ein, sie zu unterstützen, um die Aktionäre auf den Belene-Unsinn hinzuweisen. Thema wird natürlich auch der versuchte Maulkorb für die Kampagne sein.
Als Folge der Aktionswoche gegen das AKW Belene hatten sowohl der RWE-Vorstand wie der Vorstand des größten RWE-Aktionärs, der Allianz-Versicherung, urgewald zu Gesprächen geladen. Heffa Schücking von urgewald schätzt das RWE-Gespräch eher als "diplomatisches Treffen" ein; RWE habe zeigen wollen, dass sie im Gespräch sind, aber keinerlei Zugeständnisse gemacht. Immerhin gab es eine Entschuldigung von RWE dafür, dass sie nicht auf die Morddrohungen gegen bulgarische AKW-Kritiker reagiert hatten. Sie versprachen, dass sie bei ähnlichen Vorkommnissen zukünftig umgehend reagieren würden.
Im Gespräch gab RWE außerdem zu, darüber nachgedacht zu haben, urgewald wegen der Persiflage ihrer "ProKlima" Werbung zu verklagen. Sie hätten sich dann aber dagegen entschieden, weil wir "ja eine Organisation wären, mit der sie auch reden würden." Den bösen Bub spielte dann die RWE-Werbeagentur...
Deutlich wurde in beiden Gesprächen, dass die Aktionswoche Eindruck gemacht hat!
Mittlerweile steigt bei den RWE-Aktionären die Unzufriedenheit mit dem Vorstandsvorsitzenden des Konzerns, Jürgen Großmann. Während einer Aufsichtsratssitzung am 3. April sei dessen Ablösung gefordert worden, berichtete der Spiegel. Großmann gilt als Hardliner in Sachen AKW Belene.
Maulkorbversuch für Atomkraftgegner
Die RWE-Werbeagentur will verbieten, dass Atomstromwerbung persifliert wird.
Die Aktionswoche gegen die geplante Beteiligung am Bau des AKW Belene (Bulgarien) hat RWE gereizt. Nun droht die RWE-Werbeagentur Jung v. Matt mit Strafanzeige und Schadenersatzforderungen, wenn die Satire der RWE-Werbung für "ProKlima-Strom" weiter verwendet wird. Wir lassen uns keinen Maulkorb verpassen!
Mehr Informationen und wie Du helfen kannst, den Maulkorb abzuwehren.
Bundesweite Proteste zum Tschernobyl-Jahrestag
Die Anti-Atomkraft-Bewegung mobilisiert bundesweit für drei zentrale Demonstrationen am 25./26. April.
25./26. April: Drei zentrale Anti-Atom-Demonstrationen - Die Anti-Atomkraft-Bewegung mobilisiert bundesweit zusammen mit zahlreichen Umweltgruppen und –verbänden für drei zentrale Demonstrationen und Kundgebungen zum Gedenken an den 23. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl: Am 25. April startet in Münster um 11 Uhr eine Demonstration durch die Innenstadt. Am 26. April finden vor den Atomkraftwerken Krümmel (bei Hamburg) und Neckarwestheim (bei Stuttgart) jeweils um 14 Uhr Protestkundgebungen statt. Mehr
Kritik an Stellungnahme zu Endlagerung
Sehr verwundert ist die BI Lüchow-Dannenberg über die Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums zur Endlagerung.
Große Verwunderung löste die Stellungnahme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zur ´Endlagerung wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle in Deutschland´ aus. Das BMWi hatte die Gesellschaft für Anlagen - und Reaktorsicherheit (GRS) und das Öko-Institut beauftragt, relevante Ergebnisse der Grundlagenforschung des Bundes zur Atommülllagerung zusammenzufassen.Aus dem Bericht folgert Dr. Schneider seitens des BMWi, dass ´mit der Errichtung eines sicher zu betreibenden und verschließbaren Endlagers begonnen werden könnte.´Mehr
Auf nach Berlin! - Anti-Atom-Treck und Großdemonstration
Auf nach Berlin! - Anti-Atom-Treck und Großdemonstration am 5. September: Mal richtig abschalten - Atomkraft nein danke!
Unter diesem Motto haben heute Bürgerinitiativen und Umweltverbände in Hannover zu einer Großdemonstration für den Ausstieg aus der Atomenergie am 5. September nach Berlin aufgerufen. Mehr
"Es ist Zeit, mit dem Atomausstieg ernst zu machen"
Atomkraftgegner fordern Konsequenzen aus Leipziger AKW-Urteil
Zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig, die Laufzeiten der Atomkraftwerke Biblis A und Brunsbüttel nicht zu verlängern, erklärt Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Organisation ´.ausgestrahlt´:´Mit dem höchstrichterlichen Urteil herrscht nun Klarheit. Die Tricksereien der Stromkonzerne, um die Stilllegung der Atomkraftwerke zu verhindern, müssen aufhören. Es ist an der Zeit, mit dem Atomausstieg ernst zu machen. Wir fordern von RWE und Vattenfall, die Pannenreaktoren Biblis A und Brunsbüttel, die derzeit beide wegen Reparaturen vom Netz sind, nicht wieder in Betrieb zu nehmen. Jetzt zeigt sich, ob es der Atomwirtschaft nur um immer größere Gewinne oder um die Sicherheit geht. Sollten die AKW-Betreiber weiter auf Laufzeitverlängerungen drängen, wird der Protest aus der Bevölkerung weiter zunehmen.´
Wir wollen wirklich Schluss machen
Die Reaktion kam sofort: Persiflage auf Postkartenaktion des deutschen Atomforum
März 2009: Das Deutsche Atomforum versucht sich mit einer neuen Werbekampagne die Debatte um die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke und dem Atomausstieg einzumischen:"Willst Du wirklich mit mir Schluss machen?" fragt sie den Leser der weit gestreuten Postkarte, denn seit fast 50 Jahren würden Atomkraftwerke in Deutschland sicheren und sauberen Strom erzeugen.Die Protest-Postkarte kann hier verschickt werden.Hier das Original und die Persiflage:

Asse-Sanierung: Gabriel kommt zu spät
Koalition weiß seit Januar, dass Asse-Strahlung aus AKWs stammt.
Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) verkündet derzeit laut, Recherchen seines Ministeriums hätten ergeben, dass 74 Prozent des strahlenden Inventars in der Asse aus kommerziellen Atomkraftwerken stammen. Deshalb müssten sich die Energiekonzerne an den Sanierungskosten beteiligen. Tatsächlich bringt Gabriel keine neue Information - genau mit der Information hatten .ausgestrahlt und mehr als 3.000 Bürgerinnen und Bürger im Januar 2009 an die Fraktionen von SPD und CDU/CSU appelliert, nicht mit einer Atomgesetz-Änderung die Konzerne von den Kosten freizustellen. Haben sie aber doch gemacht. Mit der Begründung, die strahlende Last käme vor allem aus öffentlichen Einrichtungen. Gabriel hätte es besser wissen müssen...
Aktuelle Pressemitteilung .ausgestrahlt
Asse-Aktion vom Januar
Bericht Focus
Meldung Frankfurter Rundschau
Meldung Hamburger Abendblatt>/a>
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Uranmülltransport nach Russland
Am 11. März soll ein Zug mit Uranmüll von der Urananreicherungsanlage in Gronau (Münsterland) nach Russland starten.
Auf dem Gelände der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau stehen die Bahnwaggons in Dreierreihen. Ein nervöser Wachdienst passt drauf auf. Mit dem Abtransport wird für den Mittwochabend, 11. März, gegen 19 Uhr gerechnet. Die Strecke wird voraussichtlich sein Münster-Rheine-Hengelo-Almelo-Rotterdam. In Rotterdam wird die strahlende Fracht verschifft und nach St. Petersburg gebracht, dann geht es weiter per Bahn nach Novouralsk. Weitere Informationen und ein recht genauer Fahrplan hier: www.sofa-ms.de
Uran ist der unverzichtbare Grundstoff für den Betrieb aller Atomkraftwerke. Jedes AKW muss regelmäßig einen Teil seiner Brennstäbe austauschen. Die UAA Gronau reichert Uran für neue Brennstäbe an. Ausgangsstoff ist hochgiftiges Uranhexafluorid. Das Verhältnis von angereichertem zu abgereichertem Uran beträgt etwa 1 zu 5,5. Bei der Herstellung von einer Tonne angereichertem Uran entstehen etwa 5,5 Tonnen abgereicherte „Tails“. Dieses Abfallprodukt kann zu militärischen Zwecken genutzt werden. Der in Gronau entstehende schwach radioaktiv Abfall wird als „Wirtschaftsgut" nach Russland exportiert und dort auf riesigen Halden gelagert.
Das Uran für die UAA kommt aus verschiedenen Ländern - nicht aus der BRD.
Die UAA ist seit 1985 in Betrieb. Im Juni 2004 wurde ein Zug mit Uranhexafluorid auf dem Weg von Gronau nach Rotterdam erstmals gleichzeitig an verschiedenen Stellen blockiert, auch in den Niederlanden. 2005 und 2006 gab es auch wiederholt Aktionen gegen Urantransporte.
Aktionswoche gegen AKW Belene erfolgreich
RWE bittet urgewald um Gesprächstermin.
Aktionen in mehr als 50 Städten - die Aktionswoche gegen den Bau des AKW Belene war sehr erfolgreich. Erfolge waren die kreativen, vielfältigen, vielen Aktionen, die vielen Presseberichte in Lokalzeitungen und auch ein Anruf des RWE-Pressesprechers bei der Umweltorganisation urgewald, die den Protest mit uns gemeinsam initiiert hat. RWE will mit urgewald unbedingt noch in diesem Monat sprechen, denn: "Sie bauen ja ganz schön Druck auf uns auf." Am 23. März findet das Gespräch statt und urgewald wird den Termin nutzen, um deutlich zu machen, dass die Aktionswoche lediglich Auftakt der FINGErweG-Kampagne war. Es sei denn, RWE nimmt endlich Abstand von seiner aggressiven Atomneubau-Politik und insbesondere von den Projekten in Bulgarien und Rumänien. Mehr
Dokumentation zum Castor 08
Anti Atom Aktuell: Dokumentation zum Castor 08 vorgestellt.
Gegen die Einlagerung von Atommüll-Behältern im Castorlager Gorleben haben sich im vergangenen November erfreulich viele Menschen mit Protest- und Widerstandsaktionen zur Wehr gesetzt. Jetzt wurde im Wendland der Öffentlichkeit eine Dokumentation vorgestellt.Mehr
Aktionswoche AKW-Belene - kleine Erfolge
Heffa Schücking von "urgewald" berichtet von ersten Erfolgen der Aktionswoche.
Heffa Schücking von der Umweltorganisation "urgewald" berichtet von ersten Erfolgen der Aktionswoche:
Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Aktionswoche. Die Liste der "Aktionsstädte" hat sich inzwischen auf 54 vergrößert! Und unsere heutige Pressekonferenz im Düsseldorfer Landtag war ein voller Erfolg.
Auch bei unseren "Gegnern" sind erste Wirkungen der Aktionswoche spürbar. Der Essener Oberbürgermeister Dr. Reiniger versucht zurückzurudern, indem er an Campact schreibt, dass "eine abschließende Entscheidung [über Belene] noch nicht getroffen wurde." Und die Allianz hat sich gestern Nachmittag bei mir gemeldet.
Natürlich reicht eine Aktionswoche alleine nicht aus, um RWE aus diesem Projekt rauszutreiben, aber wir sind gerade dabei wichtige Zeichen zu setzen, sowohl für den Konzern selbst als auch für andere. Der Druck auf die Allianz wird z.B. auch von Banken und Investoren aufmerksam verfolgt und macht ihnen deutlich, dass sie sich in große Schwierigkeiten bringt, wenn sie es wagen Finanzmittel für das AKW Belene bereitzustellen. Und ohne externe Finanzmittel ist Belene nicht zu realisieren. Schließlich soll das Kraftwerk mindestens 7 Milliarden Euro kosten, von denen mindestens 5 Milliarden noch aufgetrieben werden müssen.
Übrigens: Genau heute vor 32 Jahren bebte die Erde bei Belene. Fotos dazu.
Deutschlandweiter Protest gegen RWE-Investition in bulgarisches Atomkraftwerk
Vom 1. bis 8. März finden in 54 deutschen Städten Proteste gegen den Bau des Atomkraftwerks Belene in Nordbulgarien statt.
Vom 1. bis 8. März finden in 54 deutschen Städten Proteste gegen den Bau des Atomkraftwerks Belene in Nordbulgarien statt. Die Proteste richten sich gegen RWE, denn Deutschlands zweitgrößter Energieversorger will über 1,5 Milliarden Euro in das Atomkraftwerk an der Donau investieren. Mit der Protestwoche erinnern Umweltorganisationen an das große Erdbeben am 4. März 1977 in der Belene Region. Damals sind nur wenige Kilometer vom geplanten AKW Standort entfernt Hochhäuser zusammengestürzt und mehr als 120 Menschen umgekommen.Mehr
Aktionswoche gegen AKW Belene hat begonnen
Aus den ersten der 45 Orte gibt es Aktionsberichte.
Von Flensburg bis München beteiligen sich Aktionsgruppen aus 45 Städten an der Protestwoche. In Dortmund, Berlin, Köln und einigen weiteren Städten finden sogar mehrere Protestaktionen statt. Hier gibt es die ersten Aktionsberichte: Mehr
15.000 Menschen bei Lichterkette gegen Atommüll
Fast so viele Menschen wie vor drei Monaten in Gorleben protestierten am Abend zwischen Braunschweig, Asse und Schacht Konrad gegen Atomenergie.
Um 19 Uhr war die 52 Kilometer lange Strecke geschlossen. Mehr als 15.000 Menschen brachten mit Fackeln, Taschenlampen und Wunderkerzen Licht ins Dunkel der Atommmüllentsorgung und zeigten, dass in der Region bereits zwei Mülllager existieren - der Müll aber unter Tage liegt. Damit nahmen fast so viel Menschen an dem Protest gegen Atomenergie teil wie drei Monate zuvor in Gorleben. Diesmal fand die Demonstration jedoch unter der Woche statt.Mehr
Aktion: RWE muss Risikoreaktor stoppen!
24.02.: campact-Aktion vor RWE Aufsichtsrat in Essen
Am frühen Morgen steht ein einsamer Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma vor der RWE-Zentrale in Essen und wartet. Als kurz vor acht die ersten Campact-Aktiven eintreffen, verweist er sie noch vom Vorplatz des gläsernen Hochhauses auf den Gehweg - nur dort sei die heutige Aktion angemeldet. Aber es kommen immer mehr Leute hinzu und so gibt er seinen Standpunkt schnell auf: Bald tummeln sich über 120 Menschen zwischen Straße und Zufahrt, halten Schilder und Transparente hoch und bauen ein Trampolin auf.Mehr
Greenpeace: Warum Atomkraft nicht für den Klimaschutz taugt
Atomkraft? ´Ja bitte´, fordern vier Veteranen der britischen Umweltbewegung in der Tageszeitung Independent.
Atomkraft? ´Ja bitte´, fordern vier Veteranen der britischen Umweltbewegung in der Tageszeitung Independent. Nur durch die verstärkte Nutzung der Atomenergie könne den bedrohlichen Auswirkungen des Klimawandels begegnet werden, begründen die ehemaligen Atomkraftgegner ihren Sinneswandel. Einer der vier ist Stephen Tindale, bis vor fünf Jahren Geschäftsführer von Greenpeace in Großbritannien.Doch mit seiner Aktion hat sich Tindale leichtfertig vor den Karren der Atomindustrie spannen lassen, meint Greenpeace-Atomexperte Matthias Edler.Mehr
Gorleben: ´Wie ein Schweizer Käse´ - Umweltausschuss zu Besuch
Der Umweltausschuss des niedersächsischen Landtags besucht am heutigen Vormittag das ´Erkundungsbergwerk Gorleben´. Nicht geplant war ein Gespräch mit den Kritikern des Projekts.
Der Umweltausschuss des niedersächsischen Landtags besucht am heutigen Vormittag das ´Erkundungsbergwerk Gorleben´. Nicht geplant war ein Gespräch mit den Kritikern des Projekts.´Wenn die Abgeordneten nicht zum Volk gehen, kommt das Volk zu den Abgeordneten´ - Aktivisten der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg empfingen die Parlamentarier und forderten sie auf, sich mit den geologischen Fakten auseinanderzusetzen, die letztlich zum Baustopp im Jahr 2000 geführt hatten. Mehr
Aktionswoche AKW-Belene in mehr als 35 Orten
Zur Aktionswoche vom 2. bis 8. März stehen jetzt schon mehr als 35 Orte fest.
Schon für mehr als 35 Orte gibt es konkrete Planungen, wie an der Aktionswoche gegen den Bau des AKW im bulgarischen Belene protestiert wird und dazu Druck auf die Finanziers RWE und Allianz ausgeübt wird. Das Aktionspaket mit Material für die Aktionen wird ab 24. Februar verschickt - noch könnt Ihr Euch registrieren und das Aktionspaket bestellen! Mehr
Wer trägt die Kosten für die Atommüllentsorgung?
Wer trägt die Kosten für die Atommüllentsorgung? fragt die Bürderinitiative Lüchow-Dannenberg
Sigmar Gabriel möchte peinliche Entscheidung in der Asse II vertuschen Die Asse II säuft ab, der radioaktive Müll liegt drin. Ob eine Evakuierung der Abfälle noch möglich ist, soll bis zum Jahresende entschieden werden. 2,5 Mrd. Euro sind laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für die Notsicherung veranschlagt.´Wenn nun Sigmar Gabriel zurückrudert und die finanzielle Beteiligung der Stromkonzerne einfordert - der Bundesumweltminister will dies über eine Brennstoffsteuer erreichen - , dann möchte er das peinliche Abweichen vom Verursacherprinzip vertuschen´, kritisiert die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg den Vorstoß des Bundesumweltministers. Mehr
Anti-Atom-Bewegung plant im Wahljahr zahlreiche Aktionen
Der vorläufige Höhepunkt vor der Bundestagswahl: Großdemo am 5. September in Berlin.
Ein Bericht über die Planungen der Anti-Atom-Bewegung zu den Protesten bis zur Bundestagswahl. Ein vorläufiger Höhepunkt: Eine bundesweite Demo am Samstag, 5. September, in Berlin als Abschluss eines Traktorentrecks aus dem Wendland. .ausgestrahlt ist bei der Organisation dabei. Mehr
Belene-Aktionswoche: Neue Infos
Zur Aktionswoche gegen das AKW Belene vom 2. bis 8. März gibt es jetzt die Liste der Aktionsorte und weitere neue Infos.
Zur Aktionswoche gegen das AKW Belene vom 2. bis 8. März gibt es jetzt die Liste der Aktionsorte und weitere neue Infos. Außerdem haben wir eine Liste von Stadtwerken mit RWE-Beteiligung erstellt. Das Aktionsmaterial wird diese Woche verschickt! Mehr
Anti-Atom-Bewegung plant Treck nach Berlin
Mit einer Demonstration in Berlin will die bundesweite Anti-Atom-Bewegung drei Wochen vor der Bundestagswahl ihrer Forderung nach Abschaltung aller Kernkraftwerke Nachdruck verleihen.
Mit einer Demonstration in Berlin will die bundesweite Anti-Atom-Bewegung drei Wochen vor der Bundestagswahl ihrer Forderung nach Abschaltung aller Kernkraftwerke Nachdruck verleihen. Für 5. September sei eine große Kundgebung am Brandenburger Tor geplant, teilten Bürgerinitiativen aus Gorleben und anderen Orten am Freitag mit.Bereits am 29. August wollten sich Aktivisten mit Traktoren, Fahrrädern und anderen Fahrzeugen in einem großen Treck in Richtung Hauptstadt auf den Weg machen. Mehr
Atomregion Braunschweiger-Land - Morsleben stärker im Blick
In Vallstedt wurde ein Denkmal eingeweiht, in Salzgitter zimmerten IG Metaller an einem Themenwagen ´Atomdschungel Braunschweiger-Land´...
In Vallstedt wurde ein Denkmal eingeweiht, in Salzgitter zimmerten IG Metaller an einem Themenwagen ´Atomdschungel Braunschweiger-Land´ für den Braunschweiger Karnevalsumzug und in Braunschweig selbst fand der 14-tägige Umzug gegen Atommüll im ASSE-Schacht statt. An vielen Orten der Region war der Atommüll wieder das Thema, als am Samstag nachmittag in Wittmar erstmals ein gemeinsames Regionaltreffen zu den Standorten ASSE-Morsleben-KONRAD stattfand.Mehr
Online-Abstimmung zum Atomausstieg
Aktuelle Umfrage auf tagesschau.de zum Beibehalt des sog. Atomausstieg in Deutschland
Es gibt mal wieder eine Online-Umfrage von tagesschau.de zum Beibehalt des sogenannten Atomausstieg in Deutschland aus Anlass der Entscheidung in Schweden. Leider fehlt auch dieses Mal wieder die Option eines sofortigen oder schnelleren Ausstieges. Dies kann der Tagesschau-Redaktion auch per mail an redaktion@tagesschau.de mitgeteilt werden.zur Online-Abstimmung
1.500 umzingeln das Atomforum
Mit einer eindrucksvollen Protestaktion meldet sich die Anti-Atom-Bewegung nun auch in Berlin zurück. Mehr als 1.500 AtomkraftgegnerInnen beteiligen sich zur Stunde an einer Menschenkette rund um das Maritim-Hotel in Berlin-Mitte.
Mit einer eindrucksvollen Protestaktion meldet sich die Anti-Atom-Bewegung nun auch in Berlin zurück. Mehr als 1.500 AtomkraftgegnerInnen beteiligen sich zur Stunde an einer Menschenkette rund um das Maritim-Hotel in Berlin-Mitte, in dem die Lobbyvereinigung „Deutsches Atomforum“ tagt. Das ist die größte Anti-Atom-Demonstration in Berlin seit vielen Jahren. Veranstalter sind .ausgestrahlt, das Online-Netzwerk Campact und die Berliner Gruppe niXatom.Mehr
Atomforum: Umzingelung beginnt
Die argumentative Umzingelung des Atomforums mit 25 Großplakatwänden in Berlin-Mitte hat begonnen. Mittwoch ist die Demo.
Die argumentative Umzingelung des Atomforums mit 25 Großplakatwänden in Berlin-Mitte hat begonnen. Am Montag wurde das erste Plakat vor der Presse enthüllt, bis zum 12. Februar bleiben die Argumente hängen. Wir laden ein zur Demonstration gegen ein Comeback der Atomenergie am Mittwoch, 4. Februar.Mehr
SPD reagiert auf Protestmails
SPD-Abgeordnete verschicken an Teilnehmer/innen der Mail-Aktion zum Atomgesetz Standardantworten.
SPD-Abgeordnete verschicken an Teilnehmer/innen der Mail-Aktion zum Atomgesetz und zur Asse-Sanierung Standardantworten und rechtfertigen. Dazu gibt es eine Argumentationshilfe von .ausgestrahlt für Antworten auf die Antworten: Warum die Behauptungen nicht stimmen.Mehr
Mailaktion Asse beendet
Mehr als 3.100 Menschen haben an die Fraktionen von Union und SPD gemailt - die mit der FDP trotzdem das Atomgesetz geändert haben.
Mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und FDP hat der Bundestag das Atomgesetz geändert. Künftig sollen nicht mehr die Atomkonzerne, sondern soll die Allgemeinheit die Kosten für den Atommüll in der Asse zahlen. Für ein Asse-Endlager braucht es kein Planfeststellungsverfahren mehr. In den 54 Stunden davor hatten mehr als 3.100 Menschen per Mail dagegen protestiert und an der .ausgestrahlt-Aktion teilgenommen. Tagsüber wurden pro Stunde mehr als 80 TeilnehmerInnen gezählt.Mehr
Interview zur Asse-Aktion
Interview in Radio Dreyeckland zum Atomgesetz und der Mailaktion "Konzerne sollen Asse zahlen!"
Tobias Darge von .ausgestrahlt erklärt im Freien Radio Dreyeckland den Hintergrund zur Aktion "Konzerne sollen Asse zahlen!". Pro Stunde nehmen etwa 80 Menschen an der Aktion teil.Mehr
Asse II: Nicht die Steuerzahler sondern die Verursacher zur Kasse bitten
Heute wurde durch eine Meldung der Berliner Zeitung bekannt, dass die Regierungsfraktionen vorhaben, die Kosten für die Sicherung des Atommüll-Lagers Asse II den Steuerzahlern aufzubürden.
Heute wurde durch eine Meldung der Berliner Zeitung bekannt, dass die Regierungsfraktionen vorhaben, die Kosten für die Sicherung des Atommüll-Lagers Asse II den Steuerzahlern aufzubürden. Zur Ablenkung wird dann gesagt, in der Asse II lagerten auch radioaktive Abfälle aus Medizin und Forschung.Aber wohl über 99 Prozent der in dem ehemaligen Salzbergwerk eingelagerten Radioaktivität stammt aus den Kernkraftwerken. Einer der größten Verursacher ist der Block A des Atomkraftwerk Gundremmingen.Mehr
Österreich - Raus aus EURATOM
Neue Kampagne mit Zulauf wird inzwischen von 47 Organisationen unterstützt
Anti-Atom- und Umwelt-Organisationen sowie Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und Interessensgemeinschaftensind sich einig: 50 Jahre sind genug - Österreich muss aus dem EURATOM-Vertrag aussteigen.Mehr
Atomgesetznovelle: Mehr Fragen als Antworten
Mehr Fragen aufwerfen als Antworten geben - der Referentenentwurf zur 10. Atomgesetznovelle
Anstelle das Forschungsbergwerk Asse II unter das Atomgesetz (AtG) zu stellen wird erst das Atomgesetz der Asse angepasst und danach die Asse nach dem neuen Atomgesetz behandelt. Dieses Ziel ist mit der Klage von Irmela Wrede auf die Anwendung des Atomrechtes für die Asse nicht verfolgt worden. In der von der Bundesregierung eingebrachten 10. Novelle des Atomgesetztes, die am 21. Januar in erster Lesung im Bundestag behandelt wird, ist in der Zielsetzung zu lesen, dass der Atommüll von 1967 bis 1978 ´mit dem Ziel der endgültigen Beseitigung eingelagert´ wurde.Mehr
Deutsche Atomkraftwerke hatten 2008 ein schlechtes Jahr
AAA stellt Dokumentation vom Castor 08 zusammen
Stolz verkündet heute das Deutsche Atomforum, dass die deutschen AKW im Jahr 2008 148,8 Milliarden kWh Strom produziert haben. Im Vertrauen darauf, dass die deutschen Journalisten kaum noch recherchieren, verschweigen die Atomer, dass damit die AKW im Jahr 2008 das zweitschlechteste Stromergebnis seit 1992 erreicht haben.Siehe „Stromerzeugung nach Energieträgern von 1990 bis 2007 (in TWh) Deutschland insgesamt“ mehrSelbstredend verschweigen sie die Radioaktivitätsabgaben an die Umwelt, die Krebstoten und die Atommüllproduktion. Vergleiche dazu folgende PressemitteilungMehr Infos aufwww.atommuellager.de
Damit aus Geschichten Geschichte wird
AAA stellt Dokumentation vom Castor 08 zusammen
seit vorgestern sind wir dabei, die Dokumentation vom Castor 08zusammenzustellen, und hoffen, dieses Projekt in den nächsten vierWochen zu einem guten Ende zu bringen. Allerdings brauchen wir dafür dieUnterstützung von vielen, (die für den oder die einzelne eigentlich garnicht so groß zu sein braucht):Bisher haben wir unendlich viele Fotos. Für uns, die wir auf diesenBildern die Orte, viele Leute und anhand der Uhrzeit den jeweiligenZusammenhang erkennen können, erzählen diese Fotos packende Geschichten.Was uns allerdings für eine allgemein verständliche Broschüre bisherfehlt, ist, dass Leute die dazu passenden Worte machen. Wo warst Du während der Castortage unterwegs?
was hattest Du / hattet Ihr vor? was ist gelungen, was nicht?
was habt Ihr dabei Überraschendes, Bewegendes, Ärgerliches, Erfreuliches erlebt?
was sollte die Welt erfahren?
Es wäre schön, wenn Du diese Fragen an alle Deine FreundInnen undBekannte weitergeben würdest, verbunden mit der dringenden Aufforderung,die Antworten an uns zu schicken.Bitte fühle Dich selbst auch aufgefordert, zum Stift zu greifen!freundliche Grüßedie aaa-RedaktionMehr
Abstimmung über Erneuerbare Energien/Atom/Kohle auf ZDF
Erstmals seit 42 Jahren wurde im Jahr 2008 weltweit kein einziges neues AKW in Betrieb genommen. Anteil der Atomenergie an der weltweiten Energieversorgung auf unter 2,5 Prozent gesunken.
Derzeit liegt Option 1 & 2 noch gleichauf, hier die Fragen:Kann unser Strombedarf langfristig allein mit erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden? Ja, man muss es nur wollen. Nein, ohne Atom- und Kohlestrom kommen wir nicht aus. Weiß nicht.Mehr
Auch im Jahr 2008 kein Aufstieg der Atomkraft
Erstmals seit 42 Jahren wurde im Jahr 2008 weltweit kein einziges neues AKW in Betrieb genommen. Anteil der Atomenergie an der weltweiten Energieversorgung auf unter 2,5 Prozent gesunken.
Erstmals seit 42 Jahren wurde im Jahr 2008 weltweit kein einziges neues AKW in Betrieb genommen. Anteil der Atomenergie an der weltweiten Energieversorgung auf unter 2,5 Prozent gesunken.Seit Jahren wird von interessierter Seite eine Renaissance der Atomenergie behauptet, um so die Atomakzeptanz zu erhöhen. Die heute veröffentlichte internationale Atomkraftstatistik der IAEA zeigt, dass dies nur Propaganda ist.Im Jahr 2008 wurde sogar erstmals seit den 1960er Jahren weltweit kein einziges AKW neu mit dem Stromnetz verbunden, ein AKW (Slowakei) wurde endgültig abgeschaltet. Damit sank im abgelaufenen Jahr die Zahl der offiziell in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke auf 438. Zum Vergleich: 1999 waren weltweit 440 AKW am Netz. Mehr
Interview: Der Zustand der Anti-Atom-Bewegung
Interview mit Jochen Stay aus dem Wendland über den derzeitigen Zustand der Anti-Atom-Bewegung.
Ist die Anti-Atom-Bewegung noch eine relevante politische Kraft in der Gesellschaft? Welche Möglichkeiten gibt es für Anti-Atom-Proteste vor dem Hintergrund einer sich verändernden Protestkultur?Diese und ähnliche Fragen werden im Rahmen des folgenden Interviews thematisiert.Mehr
Mit Schwung ins Jahr 2009
Eine außergewöhnliche Fleißarbeit zu einem außergewöhnlichen Ereignis im BI-Haus einzusehen
Eine außergewöhnliche Fleißarbeit zu einem außergewöhnlichen Ereignis präsentierte die Grünen-Politikerin Renate Künast: unter dem Titel "Gorleben 2008 - Ein Frühling im Herbst" legte sie eine zweibändige Presseschau zum letzten Castortransport nach Gorleben vor. Gewidmet ist der 476 Seiten umfassende Pressespiegel den "zahllosen Menschen" und den Initiativen, die "seit nunmehr 31 Jahren kontinuierlich Widerstand leisten gegen Atomanlagen in Gorleben", heißt es im Begleitschreiben der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Deutschen Bundestag. Die Dokumentation erschien in einer Auflage von 10 Exemplaren und ist während der bekannten Öffnungszeiten im Lüchower BI-Haus einzusehen.In der Tat beeindruckt der Pressespiegel, weil Berichte aus allen Ecken der Republik erfasst wurden, die dokumentieren, dass Gorleben im November 2008 überall war. "Wir wissen, dass das Thema Atomausstieg und Gorleben angesichts der internationalen Finanzkrise in den Hintergrund gedrängt wird. Umso wichtiger wird es sein, im Wahljahr 2009 mit den Themen Atomausstieg, Endlagersuche und Klimaschutz demonstrativ und argumentativ präsent zu sein", reagiert die BI Umweltschutz. Die Bürgerinitiative sieht sich zum Jahreswechsel gestärkt, zählt nunmehr 904 Mitglieder. 45 neue Mitglieder konnte die Bürgerinitiative nach dem Castortransport begrüßen, mit Schwung gehe es in das Jahr 2009. Symbolisch ließ man es am Neujahrstag vor den Toren der Endlagerbaustelle krachen.
Asse-II: Demonstration nach Betreiberwechsel
Aktionskreis Atommüllfreie Asse zieht Bilanz für das Endlager in Remlingen - Kein Vertrauensvorschuss
Aktionskreis Atommüllfreie Asse zieht Bilanz für das Endlager in Remlingen - Kein VertrauensvorschussVor dem gelben Transparent mit Anti-Atomkraft-Symbol ist eine Menge Platz frei geblieben. Rund 30 Demonstranten sind gestern zum Eingang der Schachtanlage Asse II gekommen.Mehr
Der BI Neujahrempfang am Erkundungsbergwerk
Zum Neujahrempfang der BI Lüchow-Dannenberg sind 60 Menschen gekommen. X´e waren zu sehen, Anti Atom Sonnen auf Waffeln, Kalender und DVD´s wurden feil geboten.
Zum Neujahrempfang der BI Lüchow-Dannenberg sind 60 Menschen gekommen. X´e waren zu sehen, Anti Atom Sonnen auf Waffeln, Kalender und DVD´s wurden feil geboten.Mehr
Atomkraftgegner planen 52 Kilometer lange Menschenkette
Mit einer 52 Kilometer langen Lichterkette wollen Atomkraftgegner gegen die Atommülllager Asse und Schacht Konrad protestieren.
Mit einer 52 Kilometer langen Lichterkette wollen Atomkraftgegner gegen die Atommülllager Asse und Schacht Konrad protestieren. Die Menschenkette solle von Braunschweig zum Bergwerk Asse und von dort zum Schacht Konrad führen, wie Sprecher von Bürgerinitiativen kürzlich mitteilten.Mehr
Atomkraft? Ausgestrahlt!
Teil 1 der taz-Serie über die Anti-Atom-Bewegung.
Der E-Mail-Newsletter von ´Ausgestrahlt´ informiert Gegner der Atomkraft, die bisher nicht in einer Initiative organisiert sind.Sie ist klein und sie ist groß: Acht Leute koordinieren die Mitmachkampagne ´Ausgestrahlt´, den E-Mail-Newsletter erhalten über 10.000 Menschen.Mehr
Hannover: Aktion weist auf ungeklärte Endlagerfrage hin
Mit den Worten ´Dies ist Ihre persönliche Portion Atommüll, bitte bewahren Sie ihn über 30.000 Generationen an einem sicheren Ort auf´,...
Mit den Worten ´Dies ist Ihre persönliche Portion Atommüll, bitte bewahren Sie ihn über 30.000 Generationen an einem sicheren Ort auf´, haben Weihnachtsfrauen und -männer des Grünen Regionsverbands am Freitag, 19.12.2008 ´Atommüllfässchen´ an die BesucherInnen des Weihnachtsmarktes in der hannoverschen Altstadt verteilt.Mehr
Morddrohung gegen bulgarische AKW-Gegner
Die bulgarischen Atomkraftgegner Petko Kovatchev und Albena Simenova haben in der vergangenen Woche Morddrohungen wegen ihres Engagements gegen das geplante AKW Belene erhalten.
Die bulgarischen Atomkraftgegner Petko Kovatchev und Albena Simenova haben in der vergangenen Woche Morddrohungen wegen ihres Engagements gegen das geplante AKW Belene erhalten. Beide wurden gewarnt, dass ihr Leben in Gefahr sei, wenn sie ihr Engagement gegen Belene fortsetzen.Mehr
Kernkraftgegner planen 50 Kilometer lange Menschenkette
Mit einer 52 Kilometer langen Lichterkette wollen Atomkraftgegner gegen die Atommülllager Asse und Schacht Konrad protestieren.
Mit einer 52 Kilometer langen Lichterkette wollen Atomkraftgegner gegen die Atommülllager Asse und Schacht Konrad protestieren. Die Menschenkette solle von Braunschweig zum Bergwerk Asse und von dort zum Schacht Konrad führen, wie Sprecher von Bürgerinitiativen am Dienstag (16. Dezember) mitteilten.Als Termin für die Aktion wurde der 26. Februar genannt.Mehr
Atommüll-Region Braunschweiger Land: Licht ins Dunkel bringen !
Licht ins Dunkel der Atommüll-Region Braunschweig wollen Atomenergie-GegnerInnen aus der Region in den nächsten Monaten bringen.
Licht ins Dunkel der Atommüll-Region Braunschweig wollen Atomenergie-GegnerInnen aus der Region in den nächsten Monaten bringen.Los geht es am morgigen Freitag, dem 12. Dezember um 18.00 Uhr mit Fackeln am Schacht KONRAD.Mehr
Hamburg: Nikolaus-Rute für RWE-Chef
Protest gegen RWE-Beteiligung an bulgarischem AKW
Protest gegen RWE-Beteiligung an bulgarischem AKW: AktivistInnen von ROBIN WOOD und urgewald haben heute RWE-Chef Jürgen Großmann wegen seiner verantwortungslosen AKW-Politik eine Rute gebracht. Sie protestierten vor seiner Dienstvilla in der Hamburger Elbchaussee mit dem Slogan ´Kein AKW im Erdbebengebiet - FingeR WEg von Belene´. RWE will sich als Investor an dem umstrittenen bulgarischen Atomkraftwerk Belene beteiligen.Mehr
IPPNW: Zum Atommüll-Beschluss des BVG
Verfassungsrichter gewährleisten keinen Schutz vor den Gefahren der Kernenergie
Mit einem gestern veröffentlichten Beschluss vom 12. November 2008 hat das Bundesverfassungsgericht Beschwerden gegen mehrere Atommüll-Zwischenlager nicht angenommen (Az. 1 BvR 2456/06). Nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, die an einem der Verfahren indirekt beteiligt war, ist die Entscheidung aus den folgenden Gründen nicht nachvollziehbar: Mehr
Fachtagung: Strahlung als mögliche Ursache für Leukämie
Über ´Atomkraftwerke und die Folgen´ diskutierten Naturschützer, Ärzte und Wissenschaftler im Annahof.
Über ´Atomkraftwerke und die Folgen´ diskutierten Naturschützer, Ärzte und Wissenschaftler im Annahof. Im Mittelpunkt stand zum einen eine Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), die nachwies, dass Kinder bis fünf Jahre, die in unmittelbarer Nähe von Kernkraftwerken wohnen, häufiger an Krebs und Leukämie erkranken. Zum anderen diskutierten die Teilnehmer die Gefahren, die von alternden Atommeilern ausgehen.Mehr
´Die Menschen fühlen sich von ihrer Regierung für dumm verkauft´ - Interview mit contrAtom
Tagelang beherrschte der Castor-Transport ins Zwischenlager nach Gorleben die Medien. Die heftigsten Anti-Atom-Proteste seit Jahrzehnten sorgten dafür, dass sich die Ankunft insgesamt um einen ganzen Tag verspätet hat, was die Kosten auf über 20 Millio
Tagelang beherrschte der Castor-Transport ins Zwischenlager nach Gorleben die Medien. Die heftigsten Anti-Atom-Proteste seit Jahrzehnten sorgten dafür, dass sich die Ankunft insgesamt um einen ganzen Tag verspätet hat, was die Kosten auf über 20 Millionen Euro anstiegen ließ. Für was die Demonstranten kämpfen und was sie mit dem Ausbremsen der Transporte erreichen wollen, erklärt Jan Becker, Sprecher der Anti-Atom-Organisation contrAtom, im Gespräch mit back view.Mehr
Gundremmingen: Umweltschützer laden zur Tagung ´Atomkraftwerke und die Folgen´
Wir süddeutschen Umweltschützer wollen die Ergebnisse der Kinderkrebsstudie auf einer Fachtagung in Augsburg diskutieren.
Wir süddeutschen Umweltschützer wollen die Ergebnisse der Kinderkrebsstudie auf einer Fachtagung in Augsburg diskutieren. Wie viele Kinder sind betroffen? Und wie macht die unsichtbare radioaktive Strahlung krank? Wird die Strahlung der Kernkraftwerke überhaupt zuverlässig gemessen?Mehr
Gorleben: BI Umweltschutz fordert Entschuldigung
David McAllister hält nichts davon, die Endlagersuche noch einmal völlig neu aufzurollen. Der niedersächsische CDU-Landesvorsitzende sprach sich beim traditionellen Martinigans-Essen in Dannenberg dafür aus, den Salzstock Gorleben ´ergebnisoffen´ zu
David McAllister hält nichts davon, die Endlagersuche noch einmal völlig neu aufzurollen. Der niedersächsische CDU-Landesvorsitzende sprach sich beim traditionellen Martinigans-Essen in Dannenberg dafür aus, den Salzstock Gorleben ´ergebnisoffen´ zu Ende zu erkunden. Damit liege er auf der Linie derer, die weder die Mängel im Auswahlverfahren noch die Einwände von Fachwissenschaftlern zur Kenntnis nehmen, die vor Gorleben als nuklearem Endlager warnten, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg.Mehr
.ausgestrahlt: Atomkraftgegner wollen nicht lockerlassen
Pressemitteilung von X-tausendmal quer und .ausgestrahlt: Nach den erfolgreichen Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben wollen die Atomkraftgegner nicht locker lassen.
Nach den erfolgreichen Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben wollen die Atomkraftgegner nicht locker lassen. ´Am letzten Wochenende haben wir gezeigt, dass die Anti-Atom-Bewegung wieder da ist´, so Jochen Stay, Sprecher der Initiative X-tausendmal quer. ´Jetzt wollen wir den Schwung aus Gorleben mitnehmen und weiter Druck machen, damit es endlich zu einem wirklichen Atomausstieg kommt.´Mehr
Langes Protestwochenende
Mehr als 20 Stunden verspätet fährt der Atommüll-Transport um 0.25 Uhr ins Zwischenlager Gorleben ein. Ein langes und erfolgreiches Protestwochenende macht Mut.
Samstag: Mehr als 16.000 Menschen bei der Demonstration in Gorleben. 13-stündige Schienenblockade in der Südpfalz. Die Zwischenlagerblockade beginnt. Sonntag: Viel Aktivität im Wendland. 50 Trecker stellen sich quer. Montag: Die große Blockade auf der Zufahrt zum Zwischenlager wird nach 48 Stunden aufgelöst. Acht Bauern haben sich auf der Straße angekettet.
Eindrucksvoller Anti-Atom-Protest in Gorleben - ´Wir sind wieder da!´
Mehr als 15.000 Menschen demonstrieren in Gorleben, unterstützt von ca. 400 Traktoren. in Gorleben. Mehr als 10.000 DemonstrantInnen kamen zuletzt im Jahr 2001 ins Wendland.
Start- und Zielblock - diese Begriffe musste die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow- Dannenberg kreieren. Der Ansturm auf die Anti- Atom-Demonstration in Gorleben nahm Ausmaße wie zuletzt im Jahr 2001 ein, als mehr als 10.000 Menschen gegen die Atomtransporte in das Elbdorf und für den Atomausstieg auf die Straße gingen. Über 15000 Menschen demonstrierten unterstützt von ca. 400 Traktoren in Gorleben.Mehr
Aufwärmen im Wendland: Immer, wenn der Castor kommt
Alle Jahre wieder wird in einem abgelegenen Stück Deutschland ein Kampf ausgetragen: um Energiepolitik und die Grenzen des Rechtsstaats. Trotz einer gewissen Routine: Der Widerstand denkt sich immer wieder neue Formen aus.
Alle Jahre wieder wird in einem abgelegenen Stück Deutschland ein Kampf ausgetragen: um Energiepolitik und die Grenzen des Rechtsstaats. Trotz einer gewissen Routine: Der Widerstand denkt sich immer wieder neue Formen aus.Das Ding in diesem Jahr sind die Puppen. Als weiße Schemen lehnen sie an Bäumen, Gartenzäunen und Hofeinfahrten. Des Nachts ist das gruselig anzusehen - besonders wenn nebenan ein großes, beleuchtetes Anti-Castor-X zu brennen scheint. Die Puppen sind Stellvertreter für die vielen, denen es gerichtlich untersagt worden ist, am kommenden Wochenende direkt an der Castor-Transportstrecke zum Atommüll-Lager Gorleben zu demonstrieren.Mehr
Wolfgang Ehmke: ´Widerstand auf hohem Niveau´
Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg rechnet damit, dass die Castor-Proteste am kommenden Wochenende mehr Zulauf haben werden als in den vergangenen Jahren
Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg rechnet damit, dass die Castor-Proteste am kommenden Wochenende mehr Zulauf haben werden als in den vergangenen JahrenMehr
Aktion beim Endlager-Symposium in Berlin
„Die Asse säuft ab!“ - davor warnen Atomkraftgegner, seitdem im Sommer die katastrophalen Zustände im Atommülllager bei Salzwedel bekannt wurden.
„Die Asse säuft ab!“ - davor warnen Atomkraftgegner, seitdem im Sommer die katastrophalen Zustände im Atommülllager bei Salzwedel bekannt wurden. Auch unsere gestrige Probebohrung vor dem Endlager-Symposium des Bundesumweltministeriums in Berlin drohte abzusaufen: Es goss aus Kübeln und stürmte. Widrige Bedingungen auch für die Großballons, die vor dem Konferenzgebäude Argumente von .ausgestrahlt- und Campact-Aktiven zur ungelösten Endlagerfrage emporhoben.
Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg hatte den ganzen Tag einen sieben Meter hohen Bohrturm errichtet. Nach dem Motto: "Asse ist undicht, Gorleben löchrig wie ein Schweizer Käse – dann bohren wir jetzt mal in Berlin nach einem Endlager! Irgendwo muss der Müll ja hin." Hinter dem Turm wehten unsere Argumente im Wind: „Energie für heute - Probleme für 1.000.000 Jahre!“ - „Asse: Zugegeben, die ersten Jahre Endlagerung waren nicht ideal. Aber die übrigen 999.959 laufen sicher perfekt.“ Immerhin ließen NDR und Tagesschau sich nicht vom schlechten Wetter abhalten und schauten mit Fernsehteams bei unserer Aktion vorbei.

Ziel des Symposiums ist es, die verhärteten Fronten im Streit um die Entsorgung des hochgiftigen Abfalls aufzuweichen und in einen Dialog einzutreten. Eigentlich hatte nämlich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag vereinbart, bei der Endlagerfrage in „dieser Legislaturperiode zu einer Lösung zu kommen“. Doch seitdem die Atomlobby allenthalben ein Comeback der Atomenergie predigt, ist eine Annäherung von Atomkraftgegner/innen, Regierung und Betreibern unwahrscheinlicher denn je geworden.
Im Interview mit der Frankfurter Rundschau steckte der Chef des Deutschen Atomforums denn auch die bisherige Linie erneut ab: Alle „Zweifelsfragen zur Eignung von Gorleben“ seien geklärt. „Es gibt nichts, was der Fortsetzung der Erkundung des Salzstocks widerspricht.“ Dabei ist klar: Der Salzstock kann genauso wenig wie das Salzbergwerk Asse auf Dauer den Eintritt von Grundwasser verhindern – und damit das Entweichen von Radioaktivität in die Umgebung.

Umweltminister Sigmar Gabriel (im Bild) will trotz der prekären Eignung an Gorleben festhalten – allerdings nur, wenn an andere Standorte auf ihre Eignung untersucht wurden und sich diese als nicht geeigneter erwiesen. Mögliche andere Standorte wären in Tongesteinsformationen, die sich in Bayern und Baden-Württemberg befinden. Doch die Fans der Atomenergie in der CDU/CSU wollen allzu ungern die Hinterlassenschaften ihrer „Ökoenergie“ im eigenen Bundesland übernehmen. Deshalb blockieren sie Gabriels Suche nach dem besten Standort und setzen auf Gorleben.
Sicherlich – es braucht eine Debatte darüber, wie man den hochgefährlichen Müll so ungefährlich wie möglich einlagert und hunderttausende Generationen nach uns davor warnt. Doch sie darf nicht darüber hinwegtäuschen: Es gibt keine wirklich sichere Endlagerung über Millionen Jahre. Solange jährlich alleine in deutschen AKWs 450 Tonnen hochradioaktiver Müll entsteht, muss es erstmal darum gehen, so schnell wie möglich raus zu kommen aus dieser Wahnsinns-Technologie.
Einen neuen Hebel dafür hat gestern Eurosolar präsentiert: Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sind die Betreiber dafür verantwortlich, den Schutz der Bevölkerung vor möglichen Terrorangriffen auf AKWs zu gewährleisten. Die ältesten sieben Atomkraftwerke sind weder gegen Flugzeugabstürze noch gegen panzerbrechende Waffen geschützt. Die Aufsichtsbehörden der Bundesländern könnten jetzt in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium für die Atomanlagen hohe Auflagen erlassen oder die Betriebsgenehmigung entziehen (Mehr in der taz).
Wir die Regierung Ysilanti kommende Woche gewählt, so will der designierte Wirtschafts- und Energieminister Hermann Scheer genau hier ansetzen. Doch Gabriel zaudert bisher. Dabei könnte der Minister hier endlich was tun, statt nur Symposien abzuhalten, wo alle am Ende bestenfalls sagen: Gut, dass wir mal drüber geredet haben.

Gewaltfrei und ungehorsam gegen Castor und Atomkraft
Atomkraftgegner kritisieren anlässlich des Endlager-Symposiums die Haltung des Bundesumweltministers
„Glaubwürdig handelt, wer dafür sorgt, dass kein weiterer Atommüllproduziert wird“Atomkraftgegner kritisieren anlässlich des Endlager-Symposiums dieHaltung des BundesumweltministersGorleben/Berlin – Anlässlich des heute in Berlin beginnenden Symposiumszur ungelösten Frage der Entsorgung hochradioaktiven Atommüllskritisieren Atomkraftgegner die Haltung des Bundesumweltministers zurEndlagersuche. Sigmar Gabriel hatte erklärt, eine„Entscheidungsblockade“ führe dazu, „dass unsere Nachkommen für dieHinterlassenschaft der Atomstromproduktion aufkommen müssen.“„Gabriel irrt, wenn er meint, das Atommüll-Problem lösen zu können,indem er sich für eine von mehreren ungeeigneten Lagervariantenentscheidet“, mein Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-InitiativeX-tausendmal quer. „Die bisherigen gescheiterten Endlager-Versuche inMorsleben und Asse haben doch gerade bewiesen, wie sinnlos undgefährlich es ist, wenn man einfach irgendeinen Standort für sichererklärt, nur weil man keinen besseren findet.“Dass Gabriel den Atomkraft-Kritikern die Glaubwürdigkeit absprechenwill, wenn sie sich nicht an seiner Art der Endlager-Suche beteiligen,empört Stay: „Vergleichen wir das Atommüll-Problem mit einerüberlaufenden Badewanne, dann setzen wir Atomkraftgegner uns mit allerKraft dafür ein, den Wasserhahn abzudrehen, indem wir für denAtomausstieg streiten. Gabriel verlangt nun von uns, das Wasser laufenzu lassen und stattdessen lieber beim Aufwischen zu helfen. Dieeinzigen, die sich darüber freuen würden, wären die Betreiber derAtomkraftwerke, die selbst überhaupt keine Verantwortung für denAtommüll übernehmen wollen, den sie Tag für Tag produzieren.“An die Adresse des Ministers erklären die Atomkraftgegner: „Neben demSalzbergwerk Asse ist auch das Lügengebäude von der gesichertenEntsorgung massiv einsturzgefährdet. Glaubwürdig handelt, wer in dieserSituation dafür sorgt, dass kein weiterer Atommüll produziert wird,indem die Atomkraftwerke geschlossen werden.“Für Rückfragen: Jochen Stay, 0170-9358759Akkreditierung zur Berichterstattung über die Proteste gegen denCastor-Transport: Sören Janssen, 0170-5909908
Auf nach Berlin! - Endlagersymposium des Bundesumweltministeriums wird von Protesten begleitet
Per PKW, Bus und Bahn machen sich Atomkraftgegner auf den Weg nach Berlin. Dort wird - beginnend ab Donnerstag, den 30. Oktober - drei Tage lang auf Einladung des Bundes-umweltministeriums auf einem internationalen Symposium über die Atommüllendlagerung
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte Ende Juli ein Grundsatzpapier zu den Sicherheitsanforderungen an die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle veröffentlicht. Die wiederholten Ankündigungen von Unionspolitikern, die allein auf Gorleben als nukleares Endlager für die heißen und stark strahlenden Abfälle setzen und das Endlagerdesaster ignorieren - Morsleben droht einzustürzen, die Asse II säuft ab -, hatten bereits im Vorfeld zu einer heftigen politischen Auseinandersetzung um die weitere Nutzung der Atomkraft und Gorleben gesorgt. Das Bundeskanzleramt teilte zudem mit, dass - entgegen den verbalen Bekundungen des Umweltministers - in dieser Legislaturperiode nicht mehr mit einer Endlagerentscheidung zu rechnen sei. Mehr
30.10: Aktionen von campact & Markant-Aktionstheater
Am 30.10 werden die von .ausgestrahlt und campact gesammelten Argumente erstmals in der Öffentlichkeit in Berlin präsentiert. Parallel zu der Aktion findet eine Performance des Markant-Aktionstheaters statt.
Anlässlich der Internationalen Endlagerkonferenz in Berlin sollen dievon .ausgestrahlt und Campact gesammelten Argumente am 30. Oktober erstmals in die Öffentlichkeit getragen werden. Wir wollen dieAtomlobby an ihrer Achillesferse treffen - der ungelösten Endlagerung desstrahlenden Atommülls. Wir lassen unsere Argumente auf Transparenten, gezogenvon Großballons, in der Luft kreisen:Zur Aktion Parallel zu der Aktion findet eine Performance des Markant-Aktionstheatersstatt. In einem Aufruf an alle Campact-Atom-Aktiven wurde diePerformance vor einigen Tagen fälschlicherweise als eine Aktion vonBürgerinitiativen genannt. Mehr zur Performance
31.10: Endlager-Performance der "Atomianer "
Aktion am Freitag, 31.10 am AVZ Logenhaus Emser Str. 12 (Berlin-Wilmersdorf)
Die " Atomianer " wollen mit ihrer Performance zum Endlagersymposium am Fr. 31.10.08 ausgehend vomAVZ Logenhaus, Emser Str. 12 in Berlin-Wilmersdorf (vom Vormittag an) auf folgende ungelöste Fragen hinweisen:- Wie soll das für das Überleben der Menschheit unverzichtbare Wissen um den tödlich strahlenden Atommüll in der Erde über undendlich viele Generationen, Sprachen und Kulturen hinweg bewahrt und weitergegeben werden?- Kann man ohne nachvollziehbare Antwort auf diese Frage verantwortlich von einer Sicherheit eines Endlagers ausgehen?- Darf eine Endlagerung von Atommüll in Gang gesetzt werden, ohne dass konzeptionell, organisatorisch undethisch fundiert die Wissensübermittlung gleichzeitig gestartet wird?Jeder kann -nach kurzer Einweisung- selbst einmal in die Rolle eines Atomianers schlüpfen und sich vorstellen, wieschwierig es sein könnte, in ferner Zukunft die Menschen vor dem gefährlichen Müll aus fernen vergangenen Zeitenzu warnen! Interessant wäre auch die Gründung weiterer aktiver Zellen der Atomianer.Mehr zu den Atomianern
Argumente-Broschüre Atommüll erschienen
Auf 32 Seiten im Hosentaschenformat Fragen und Antworten zum Thema Atommüll.
Wieso sind radioaktive Abfälle gefährlich? Was geschah in der Asse? Warum ist Gorleben als Endlager nicht geeignet?
Atomkraft-Befürworter vermeiden das Thema lieber: Seit 50 Jahren produzieren Atomreaktoren gefährliche radioaktive Abfälle – für die es keine sichere „Entsorgung“ gibt. Die .ausgestrahlt-Broschüre "Asse, Gorleben und andere Katastrophen" trägt auf 32 Seiten im Hosentaschenformat die wichtigsten Fakten zusammen.
Mehr dazu
Neuer .ausgestrahlt-Rundbrief erschienen
Der neue, umfangreiche .ausgestrahlt-Rundbrief ist erschienen und flattert in diesen Tagen per Post in die Briefkästen.
Unser aktueller und umfangreicher .ausgestrahlt-Rundbrief mit Hintergrundinformationen zum Atommüll-Desaster und vielen Tipps zum Handeln ist jetzt im Versand.
Darin unter anderem Aufruf zur Castor-Demo und mehr Aktionen, Infos zur Entwicklung der Anti-AKW-Bewegung, zum Asse-Krimi und der Endlager-Debatte, Unterschriftenliste und Bestellkoupon.
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Atomkraftgegner kritisieren Laufzeiten-Tricks der Stromkonzerne
„Die AKW-Betreiber müssen mit Widerstand rechnen“
Zu den Meldungen, wonach die Atomkraftwerke Neckarwestheim 1, Biblis Aund B und Brunsbüttel nicht wie im Atomkonsens vereinbart vor derBundestagswahl im September 2009 stillgelegt werden, erklärt JochenStay, Sprecher der Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer:„Mit allen Tricks versuchen RWE, EnBW und Co zu verhindern, dass sieihre Zusage über die Stilllegung von Atomkraftwerken einhalten müssen.Dass dabei gerade die ältesten und störanfälligsten Reaktoren immerweiter betrieben werden sollen, zeigt, dass es den Betreibern nicht umSicherheit, sondern nur um zusätzliche Gewinne geht.Dabei belegen die langen Stillstandszeiten der Anlagen, mit denen siejetzt über die Wahl gerettet werden sollen, dass es den Atomstrom ausNeckarwestheim, Biblis und Brunsbüttel gar nicht mehr braucht. Auch ohnediese AKW produziert die Bundesrepublik große Strom-Überschüsse. DieExporte steigen jedes Jahr weiter an.Die Stromkonzerne hoffen auf eine atomfreundliche Regierung nach derBundestagswahl, damit es dann zu einer Verlängerung der Laufzeitenkommt. Doch angesichts des Debakels um das Atommüll-Lager Asse und dervöllig ungeklärten Frage, was mit dem über Jahrtausende strahlendenAbfällen passieren soll, ist der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken nichtzu verantworten.Wer trotz ungelöster Entsorgung immer mehr Atommüll produzieren will,muss mit Widerstand rechnen. Die Anti-Atom-Bewegung wird mit denProtesten anlässlich des Castor-Transports nach Gorleben vom 7. bis 10.November ihre Antwort auf die Politik der Stromkonzerne geben. Wir rufenalle Menschen, die die Tricks der AKW-Betreiber ablehnen, dazu auf, sichan den Protesten zu beteiligen. Höhepunkte werden eine Großdemonstrationam 8.11. in Gorleben und Blockadeaktionen auf derCastor-Transportstrecke am 9. und 10.11. sein.“
Castorproteste laufen sich warm...
Die Proteste gegen den erwarteten Castortransport nach Gorleben laufen sich warm. In ganz Deutschland finden Veranstaltungen, Aktionen statt, es organisiert sich der Widerstand. Ein heißer Herst steht bevor...
Die Proteste gegen den erwarteten Castortransport nach Gorleben laufen sich warm. In ganz Deutschland finden Veranstaltungen, Aktionen statt, es organisiert sich der Widerstand. Ein heißer Herst steht bevor...Gestern verkünden die OECD, in 40 Jahren würden weltweit 1.400 Atomkraftwerke laufen, trifft sich unsere Kanzlerin u.a. mit den Chefs der Energiefirmen, die die Finanzkrise meistern sollen, will schleswig-holsteins Wirtschaftminister den Pannenmeiler Brunsbüttel ´über 2030 hinaus´ laufen lassen,...ES REICHT! Wann wenn nicht jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ein deutliches Zeichen gegen den atomaren Wahnsinn in Deutschland und der ganzen Welt zu setzen?08.11., 13.00 Uhr - Gorleben!Mehr
Schleswig-Holstein: AKW Brunsbüttel soll bis 2030 laufen - Atomkraftgegener: ´Selbstmord!´
Eine Laufzeitverlängerung von mehr als 22 Jahren fordert der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Dr. Werner Marnette laut eines Berichtes der Wilsterschen Zeitung vom 14.10.2008. Atomkraftgegner nenen das ´Selbstmord für das eigen Land´.
´Wenn es nicht gelingt, die Laufzeit des Kernkraftwerks [Brunsbüttel] über 2030 zu verlängern, wird dieses Land, wird dieser Industriestandort erhebliche Probleme bekommen.´, so Marnette im Kontext des sogenannten ´Industriegesprächs´.Das AKW Brunsbüttel, das seit über einem Jahr für umfangreiche Reparaturen still steht, hätte gemäß des Atomkonsens von 2000 als eines der unsichersten Meiler Deutschlands 2009 vom Netz gemusst, nun strebt der Minister offensichtlich einen Betrieb an, der weit darüber hinausgeht.Mehr
Asse-II: Nur ein Prozent sollen geborgen werden
Nur ein Prozent der 126.000 Fässer radioaktiven Mülls aus dem Pannen-Endlager in Asse sollen geborgen werden. Das berichtete die tageszeitung (taz) in ihrer gestriegen Ausgabe.
´Die Rückholung ist technisch machbar, es gibt ein Konzept, die mittelaktiven Abfälle herauszuholen´, zitiert sie Ulrich Kleemann vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Ein Gutachten attestiere, dass man zumindest 1.300 mittelstark strahlende Atommüll-Fässer aus dem ehemaligen Bergwerk herausholen könnte.Was allerdings mit dem kleinen Rest von sage und schreibe 124.490 vor sich hinstrahlenden Fässern passieren soll, ist völlig unklar. Das Problem: Der größte Teil des Atommülls ist schwer zugänglich und liegt kreuz und quer unter Salz verschüttet. Eine Bergung wäre entsprechend aufwändig und teuer.Mehr
ASSE II und wie weiter ?
Am Freitag, dem 10. Oktober hatte die GRÜN-nahe Stiftung Leben Umwelt (Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen) zu einer Tagesveranstaltung nach Braunschweig geladen, um die Faktenlage zur ASSE II zu sichten. Große Übereinstimmung herrschte zwischen alle
Am Freitag, dem 10. Oktober hatte die GRÜN-nahe Stiftung Leben+Umwelt (Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen) zu einer Tagesveranstaltung nach Braunschweig geladen, um die Faktenlage zur ASSE II zu sichten. Große Übereinstimmung herrschte zwischen allen Referenten, dass die Stabilisierung des Grubengebäudes eine wichtige Voraussetzung für jedes weitere Vorgehen ist.Viele Fragen offen ließ indes Dr. Ulrich Kleemann für den neuen Betreiber, kündigte allerdings an, dass die Kabinettsentscheidung über den Betreiberwechsel nochmals verschoben worden sei (jetzt 22.10.). Der alte Betreiber, obgleich anwesend, verzichte gleich ganz auf einen Beitrag. Mit einer langen Liste offener Fragen endete die Veranstaltung auch. Die präsentierte der GRÜNE Landtagsabgeordnete Stefan Wenzel als Ergebnis (!) der bisherigen Unterrichtung des Umweltausschusses im Niedersächsischen Landtages. Die Beiträge der Veranstaltung sollen zusammengefasst und ins Internet gestellt werden und können bei der Böll-Stiftung angefordert werden.Stabilisierung des Grubengebäudes als wichtiger Zwischenschritt.Mehr
Atomkraft? Nein Danke! Bringen Sie die Argumente auf den Punkt!
Aktion von campact & ausgestrahlt: Machen Sie mit - Formulieren Sie Ihre Argumente und bewerten Sie die Argumente anderer. Die Argumente mit den besten Bewertungen tragen wir in die Öffentlichkeit!
Aktion von campact & ausgestrahlt: Machen Sie mit - Formulieren Sie Ihre Argumente und bewerten Sie die Argumente anderer. Die Argumente mit den besten Bewertungen tragen wir in die Öffentlichkeit!Mehr
Morsleben nicht besser als ASSE II - Kundgebung am Freitag
Im ´Endlager für radioaktive Abfallstoffe im Morsleben´, kurz ERAM, in das zunächst die DDR ihren Atommüll einlagerte, dass dann aber 1990 von Bundesregierung und Energiewirtschaft begierig aufgegriffen und weiterbetrieben wurde, sieht es nicht besse
Im ´Endlager für radioaktive Abfallstoffe im Morsleben´, kurz ERAM, in das zunächst die DDR ihren Atommüll einlagerte, dass dann aber 1990 von Bundesregierung und Energiewirtschaft begierig aufgegriffen und weiterbetrieben wurde, sieht es nicht besser aus, als in der ASSE II. Darauf weisen die Vertreter der Endlagerstandorte ASSE II, Morsleben, Gorleben und KONRAD hin und rufen für Freitag, den 10. Oktober um 08.00 Uhr morgens zu einer Kundgebung in Morsleben auf. Von 08.30 - 12.30 Uhr will Bundesumweltminister Gabriel die Anlage besuchen.´Aus unserer Sicht´, so Peter Dickel von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. ´muss Morsleben genauso auf den Prüfstand wie die ASSE II und alle offenen Fragen, die bei ASSE II anstehen, z.B. Inventar und Rückholung, müssen bei Morsleben ebenso öffentlich diskutiert werden.´Mehr
Abschalt-Tour nach Neckarwestheim am 19.10.
Atomkraftgegner aus der Region werden am kommenden Sonntag, 19. Oktober eine ´Abschalt-Tour´ zum Atomkraftwerk Neckarwestheim durchführen. Start ist um 14 Uhr am Bahnhof Kirchheim am Neckar.
Die Abschalt-Tour ist ein öffentlicher Spaziergang mit Stationen, an denen über die Gefahren von Uranabbau, Betrieb von Atomkraftwer-ken und die Atommüllproblematik informiert wird. Am Kraftwerk angekommen, werden die Teilnehmer symbolisch den Block Neckarwestheim I abschalten.Mehr
Castortransport: Aufruf zu dezentralen Protestaktionen
Ab dem 08. November 2008 wird ein weiterer CASTOR-Transport mit hochradioaktivem Atommüll nach Gorleben erwartet. Anti-Atomgruppen rufen zu dezentralen Protestaktionen entlang der Transportstrecken in ganz Deutschland auf.
Ab dem 08. November 2008 wird ein weiterer CASTOR-Transport mit hochradioaktivem Atommüll nach Gorleben erwartet. Anti-Atomgruppen rufen zu dezentralen Protestaktionen entlang der Transportstrecken in ganz Deutschland auf.Mehr
Atomkraftgegner rechnen mit wachsenden Protesten in Gorleben
Atommüll: ´Fliegen ohne Landebahn´ - Die Anti-Atom-Bewegung rechnet bei ihren Protesten Anfang November gegen den Castor-Transport nach Gorleben mit im Vergleich zu den letzten Transporten deutlich wachsender Beteiligung.
´Das Desaster im Versuchsendlager Asse hat vielen Menschen noch einmal vor Augen geführt, dass der täglich wachsende Atommüllberg nicht sicher über Jahrtausende zu lagern ist´, so Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer. ´Die Verantwortlichen haben die Lagerung von Atommüll nicht im Griff. Deshalb sind unsere Proteste nötiger denn je. Diejenigen, die von der Atomkraftnutzung profitieren und sie propagieren, tragen nichts zur Lösung der von ihnen geschaffenen Probleme bei. Wer angesichts des Asse-Skandals und des ungeeigneten Salzstocks in Gorleben jetzt einfach zur Tagesordnung übergehen will und sogar über Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke nachdenkt, verhält sich wie ein Pilot, der ein Flugzeug startet, obwohl er weiß, dass es am Ziel keine Landebahn gibt.´Mehr
Herbstdemonstration in Schweinfurt am 04.10.
AKW abschalten! - 100% erneuerbare Energien! Herbstdemonstration in Schweinfurt am Sa. 04.10.2008, 10:30-13:00 Uhr ab Georg-Wichtermann-Platz (ehem. Postplatz).
AKW abschalten! - 100% erneuerbare Energien! Herbstdemonstration in Schweinfurt am Sa. 04.10.2008, 10:30-13:00 Uhr ab Georg-Wichtermann-Platz (ehem. Postplatz).Es sprechen:Babs Günther (BA-BI, BIG - Gochsheim)Sebastian Schönauer (Bund Naturschutz)Wolfgang Pomrehn (Geophysiker/Journalist - Berlin)Rahmenprogramm:Pantomime - Babs Günther (Theater: Ratz-Fatz)DEMO mit Sambagruppe SAMBA AREIAMehr
Atomkraftgegner kündigen Straßenblockaden gegen Castor-Transport an
Mit Straßenblockaden wollen Atomkraftgegner den nächsten Castor-Transport nach Gorleben stoppen.
«Wir planen am 9. und 10. November eine große Blockadeaktion auf der Transportstrecke», sagte der Sprecher der wendländischen Initiative «X-tausendmal quer», Jochen Stay, am Montag. Die Gruppe «Widersetzen» aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg kündigte ebenfalls Sitzblockaden an. Für den 8. November haben Bürgerinitiativen zu einer bundesweiten Demonstration in Gorleben aufgerufen.Mehr
Gorleben: Plutonium in der Kartoffelscheune
Der Salzstock in Gorleben ist zwar ungeeignet, dennoch möchte Angela Merkel ihn möglichst schnell zu einem Endlager für Atommüll machen. Die Suche nach einem besseren wäre der Atomindustrie nämlich zu teuer.
»Entsorgung« ist der zentrale Begriff, wenn über Atommüll diskutiert wird. Damit ist allerdings nicht gemeint, dass die Sorgen und Probleme der kommenden Generationen mit den Jahrtausende lang strahlenden, radioaktiven Hinterlassenschaften des Atomzeitalters aus der Welt geschafft würden. Im Gegenteil: Seit die ersten kommerziellen Atomkraftwerke in den sechziger Jahren ans Netz gingen, dreht sich die Debatte um »Entsorgung« einzig und allein darum, wie die Sorgen der Kraftwerksbetreiber wegen der wachsenden Atommüllberge in ihren Reaktoren verschwinden können. Noch dazu sollen die AKW ohne große gesellschaftliche Widerstände betrieben werden können. Bisher bedeutet »Entsorgung« also nur die räumliche und zeitliche Verlagerung der Probleme.Mehr
Castor 08 - Die Atomlobby will es wissen - wir auch!
Der nächste Castor-Transport nach Gorleben wirft seine Schatten voraus. Vom 7. bis 10. November sollen elf Behälter mit hochradioaktivem Atommüll von La Hague nach Gorleben gebracht werden.
Der nächste Castor-Transport nach Gorleben wirft seine Schatten voraus. Vom 7. bis 10. November sollen elf Behälter mit hochradioaktivem Atommüll von La Hague nach Gorleben gebracht werden. Gleichzeitig läuft eine von massiver Propaganda der Atomlobby angeheizte Debatte um die Zukunft der Atomenergie. Die Stromkonzerne wollen durchsetzen, dass nach der nächsten Bundestagswahl die Laufzeiten der AKW verlängert werden.Das Desaster im ´Versuchsendlager´ Asse scheint die Atomiker nicht davon abzubringen, einfach weiterzumachen, auch wenn das Atommüll-Problem ungelöster denn je ist. Die Kanzlerin erklärt, sie habe ´keine Lust´ weitere Milliarden in die Suche nach einem Endlager zu stecken und deshalb solle es Gorleben werden, obwohl der Salzstock im Wendland denkbar ungeeignet ist.Der Konflikt spitzt sich also an verschiedenen Stellen zu. Gute Gründe also, in diesem Jahr beim Protest gegen den Castor dabei zu sein, um ein deutliches Zeichen zu setzen, gegen Laufzeitverlängerungen und für einen Atomausstieg, der diesen Namen wirklich verdient.Mehr
Lüneburg: Atomkraftgegnerin festgenommen
Am heutigen Tag wurde die Lüneburger Atomkraftgegnerin Cécile Lecomte von der Polizei festgenommen. Die Aktivistin wurde zur JVA nach Hildesheim gebracht, wo sie 1 Tag absitzen muss. Gegen sie war Haftbefehl zur Vollstreckung der Erzwingungshaft erlasse
Die junge Französin hatte beschloßen, die Haft nicht freiwillig anzutreten und sich verhaften zu lassen, um ihren Protest gegen die Atomkraft und die politische Verfolgung von AtomkraftgegnerInnen ein mal mehr zu verdeutlichen. In einem offenen Brief an das Gericht hatte sie am 19. August 08 ihre Beweggründe erläutert. Das Bußgeld wird die Aktivistin auch nach Entlassung aus der Haft nicht bezahlen. ´gehorsam kann man nicht erzwingen, aus diesem Grund ist die Haft zwecklos - ich weiß wofür ich stehe´, erläuterte sie in Ihrem Brief. Die Haft wurde vollstreckt, obwohl über eine Verfassungsbeschwerde der Betroffenen wegen Verstoß gegen das Übermaßverbot (Verhältnismäßigkeitsprinzip) noch nicht entschieden wurde.Zahlreiche Menschen und Organisationen haben sich mit ihr solidarisch erklärt, und Beschwerden an das Gericht und an das Gefängnis verschickt. Mehr
Kapern gelungen! Die Atomlobby hat gekämpft und verloren.
Zumindest in dieser kleinen Ouvertüre zu den Auseinandersetzungen
Als ich Montagabend den Aufruf zum Kapern des Meinungsbarometers auf derneuen PR-Seite der Atomlobby losgeschickt habe, war die (seltsamformulierte) Anti-Atom-Position bei 21 Prozent. Den ganzen Dienstagpendelte sie zwischen 80 und 86 Prozent. Gestern morgen dann: The empirestrikes back. Sie haben ihre Mailinglisten und MitarbeiterInnen bemüht,aber es hat alles nichts genutzt. Wir waren mehr! Bis zum frühen Abendkonnten sie den Anti-Atom-Teil nur auf 59,6 Prozent runterdrücken. Mehrging nicht und deshalb zogen sie die Notbremse und entwarfen hektischeGegenmaßnahmen:- Abbruch der Umfrage
- Verweis auf "repräsentative" Umfragen
- Einbau von technischen Sicherheitsmaßnahmen gegenMehrfach-Klick-Programme (als ob wir die nötig hätten, ging doch auch so)
- Warnung an alle manuellen Mehrfach-Klicker
- Start einer neuen Umfrage, die sicherheitshalber gar keineAnti-Atom-Position mehr beinhaltet.
Nebeneffekte unserer Aktion:
Eine Notiz in der TAZ
Das Forum auf der PR-Seite der Atomlobby besteht praktisch nur nochaus Anti-Atom-Statements. Wir hatten alle unseren Spaß.Klar bringt dieser kleine "Sieg" uns noch nicht dem Atomausstieg näher.Aber wir haben der Atomlobby gezeigt, dass wir besser vernetzt undorganisiert sind, als sie dachten. Und vor allem: Wer einmal gewonnenhat, findet Gefallen daran. Also sollten wir weitere kleine und größereSiege vorbereiten, die dann nach und nach doch Einfluss auf die realeAtompolitik nehmen:1. Jede/r der/die mitgekapert hat, sollte am 8.11. in Gorleben an dergroßen bundesweiten Anti-Atom-Demo teilnehmen. Wer mehrmals abgestimmthat, muss pro Klick noch eine weitere Person mitbringen ;-) UnserZiel am 8.11. ist dem der letzten Tage gar nicht unähnlich: Wir wollensie mächtig überraschen. Alle, die denken, jetzt käme der großeMeinungsumschwung pro Atom und mit der Anti-AKW-Bewegung wäre es vorbei,werden eines besseren belehrt. Meine Vision: In den Zeitungen lautet dieSchlagzeilen nach der Demo: "Renaissance der Anti-Atom-Bewegung". MachtIhr mit?2. Nach der Demo ist es noch nicht vorbei. Diverse Gruppen planen großeund kleine Aktionen an und auf der Strecke des Castor-Transports, der am9.11. im Wendland und am 10.11. in Gorleben ankommen soll. AllgemeineInfos dazu auf www.castor.de
X-tausendmal quer plant am 9. und 10.11. eine große Blockadeaktion aufder Straßentransportstrecke im Dorf Gorleben. Flyer dazu können beimitmachen@X-tausendmalquer.de bestellt werden. Bitte Stückzahl undPostanschrift angeben.3. Nach dem Castor geht es erst richtig los: Die Atomlobby willGesellschaft und Parteien bis Ende 2009 weichklopfen, um nach derBundestagswahl die Verlängerung der Laufzeiten durchzusetzen. Wir wollenauch diesen Plan kapern und stattdessen die Stilllegung der AKWdurchsetzen. Derzeit planen einige Leute rund umwww.ausgestrahlt.de eine große Anti-Atom-Kampagne, die vor allemneue MitstreiterInnen aktivieren soll -- und alte MitstreiterInnenreaktivieren. Öffentlich findet der Atom-Streit derzeit nur als Debatteder Parteien statt. Wir wollen die Bewegung wieder sichtbar undeinflussreich machen. Macht Ihr mit? Derzeit sammeln wir erstmal Geld,um die neue Kampagne finanzieren zu können. Wenn Ihr uns da behilflichsein könnt, wenn Ihr Ideen habt, wo es größere GeldgeberInnen für soetwas geben könnte, dann meldet Euch bitte bei mir: j.stay@jpberlin.deHerzliche Grüße aus dem schönen Wendland
Jochen Stay
Greenpeace-Studie: ´Stromlücke ist Propaganda´
Im Jahre 2020, so hatte die Deutsche Energieagentur gewarnt, würden 12.000 Megawatt Kraftwerksleistung fehlen. Eine neue Studie kommt zu völlig anderen Schlüssen.
Einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie zufolge wird es in Deutschland 2020 nicht zu einer sogenannten Stromlücke kommen - auch wenn die Laufzeiten für Atomkraftwerke nicht verlängert werden.Die Umweltorganisation widerspricht damit der Deutschen Energieagentur (Dena). Diese hatte im März gewarnt, in zwölf Jahren würde die Leistung von 15 Großkraftwerken - insgesamt 12.000 Megawatt gesicherte Kraftwerksleistung - fehlen.Mehr
IPPNW fordert Beendigung der weiteren Atommüllproduktion
´Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts überfällig´: Angesichts der katastrophalen Zustände im Atommülllager Asse hält die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine weitere Atommüllproduktion nicht für verantwortbar.
´Offensichtlich sind weder die Energiekonzerne, die den Atommüll produzieren, noch die Politik oder die zuständigen Kontrollbehörden in der Lage, für eine sichere Abschirmung des bisher angefallenen Atommülls zu sorgen´, kritisierte Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW am Montag (8. September). In der Asse lagerten nur etwa 1 Prozent der bisher in deutschen Atomkraftwerken erzeugten Radioaktivität, beispielsweise in Form von kontaminierten Putzlumpen und von Abbruchmaterial aus stillgelegten Atomanlagen. Für die weiteren 99 Prozent, nämlich aus den hochradioaktiven und plutoniumverseuchten abgebrannten Brennelementen, sei eine verantwortbare Lösung überhaupt noch nicht in Sicht, so Claußen. Sie fordert eine Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe, wo schon seit mehreren Jahren eine Verfassungsbeschwerde zum Thema Atommüll anhängig ist. Mehr
BI Lüchow-Dannenberg: Grüne sollen sich klar von Gorleben verabschieden
BI Umweltschutz appelliert an den Bundesvorstand der Grünen: Der Grünen Bundesvorstand sollte heute den Anfang machen und den schwarz-grünen Flirt beenden.
BI Umweltschutz appelliert an den Bundesvorstand der Grünen: Der Grünen Bundesvorstand sollte heute den Anfang machen und den schwarz-grünen Flirt beenden: ´Die Kanzlerin hat mit ihren kopflosen Erklärungen pro Atom in den vergangenen Tagen den Rückwärtsgang in der Energiepolitik eingelegt´, urteilt die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Ihr unverfrorenes Plädoyer für ein atomares Endlager in Gorleben, ungeachtet der geologischen Zweifel an der Eignung Gorlebens, werde sich noch als Bumerang erweisen. Mehr
X-tausendmal quer: Merkel hat ´keine Lust´ sich um Atommüllproblem zu kümmern
Atomkraftgegner werfen Kanzlerin Wortbruch vor - in Gorleben viele Parallelen zum Asse-Skandal: Die Offensive der CDU in Sachen Atommüll-Endlager Gorleben löst bei Atomkraftgegnern vehementen Widerspruch aus.
´Das Bergwerk im Salzstock Gorleben wird genau wie bisher die Skandal-Grube Asse II nur unter Bergrecht, nicht unter Atomrecht genehmigt und beaufsichtigt´, so Jochen Stay, Sprecher von X1000malquer. ´Der Salzstock Gorleben hat genau wie Asse II direkten Kontakt zum Grundwasser. Im Gorlebener Bergwerk tritt schon heute an manchen Stellen hochaggressive Salzlauge aus, die ähnlich wie in der Asse Atommüllbehälter angreifen kann. Die gleichen Wissenschaftler, die sich für die Sicherheit von Asse verbürgt haben, empfehlen auch den Salzstock Gorleben als Endlager. Wer in dieser Situation, wie es die CDU jetzt macht, auf eine Politik nach dem Motto ´Augen zu und durch´ setzt, verliert jede Glaubwürdigkeit.Mehr
Anti-Atom Herbstkonferenz: Sichere Endlagerung gibt es nicht! Atomkraft beenden!
Am Wochenende kamen bei der Herbstkonferenz der Anti-Atom-Bewegung rund 100 TeilnehmerInnen aus 43 Städten in Braunschweig zusammen und haben Konsequenzen aus den desaströsen Zuständen bei der Lagerung von Atommüll in ASSE II gezogen.
Am Wochenende kamen bei der Herbstkonferenz der Anti-Atom-Bewegung rund 100 TeilnehmerInnen aus 43 Städten in Braunschweig zusammen und haben Konsequenzen aus den desaströsen Zuständen bei der Lagerung von Atommüll in ASSE II gezogen:Die drohende Verseuchung des Grundwassers einer ganzen Großregion durch die Laugenzutritte in ASSE II zeigt einmal mehr - nach den Reaktorpannen von Forsmark, Krümmel und Brunsbüttel - die Unbeherrschbarkeit der gesamten Atomtechnologie in Betrieb, Anreicherung und Atommülllagerung. Mehr
Merkel will Gorleben - BI Lüchow-Dannenberg: ´Merkel merkt nix!´
Mit Empörung reagiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg (BI) auf eine Festlegung Angela Merkels auf Gorleben als Endlagerstandort. Ohne jegliche wissenschaftliche Argumentation hatte die Bundeskanzlerin am Freitag geäußert, sie ´ha
´Gorleben darf nicht im Wortsinn ´eine billige Lösung´ für hochgefährlichen Atommüll werden´, fasst ein BI-Sprecher den Unmut zusammen. ´Wer wohlwissend der gescheiterten Endlager Asse und Morsleben finanzielle Interessen, statt die Sicherheit der Bevölkerung als einzige Handlungsgrundlage sieht, handelt in höchstem Maße unverantwortlich´. Auch angesichts der Milliardengewinne der AKW-Betreiber sei Merkels Äußerung ´ein billiger Witz, der uns alle teuer zu stehen kommen wird´. Mehr
Gorleben: Offener Brief an BfS - ´Bundesbehörde weiß, dass auch Gorleben untauglich ist´
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg veröffentlicht einen bis heute unbeantworteten Brief an das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), in dem schon im Sommer diesen Jahres auf die behördlichen Missstände bei der Eignungsfrage des geplan
Geologische Parallelen zwischen dem havarierten Atommüllendlager Asse II und dem Endlagerbau im Salzstock Gorleben gehen über die Tatsache hinaus, dass in beiden Fällen Salz als Lagergestein gewählt wurde - ´eine an sich fragwürdige Angelegenheit´, meint die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Die Gorleben-Gegner sehen sich angesichts des Gipfeltreffens zwischen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Forschungsministerin Schavan und den niedersächsischen Behördenspitzen zu einem ungewöhnlichen Schritt veranlasst: ´Wir veröffentlichen jetzt den in der Sache unbeantworteten Brief an das Bundesamt für Strahlenschutz vom Sommer diesen Jahres, in dem auf brisante behördeninterne Einschätzungen Mitte der 80er Jahre hingewiesen wurde. Diese lassen klar darauf schließen, dass massive Zweifel an der Eignung Gorlebens als nukleares Endlager durch eine Bundesweisung vom Tisch gewischt wurden.´ Mehr
Asse-II: Gegner planen Proteste am Schacht
Am 12.09. wollen Aktivisten gegen die Missstände im Atommüllendlager Asse-II protestieren.
Am 12.09. wollen Aktivisten gegen die Missstände im Atommüllendlager Asse-II protestieren: Mit einer ´Langen Nacht am Schacht´ soll dem Protest weiterer Ausdruck verliehen werden. Mehr
Endlager-GAU in der Asse II: Der nächste GAU droht in Gorleben
Endlich werde offiziell eingestanden, dass das Kalibergwerk Asse II von Anfang an als Atommülllager ohne eine entsprechende Genehmigung genutzt wurde und niemals Sicherheitsanforderungen genügt habe. Aus Sicht der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-
´Bei allen Unterschieden zwischen einer ehemaligen Kaligrube, die als Endlager illegal genutzt wurde, und einem Neubau im Salzgestein wie in Gorleben, drängen sich die Parallelen zwischen der Asse II und Gorleben förmlich auf´, sagte ein BI-Sprecher. Jahrelang galt die Asse II als Pilotprojekt für Gorleben und die Geowissenschaftler, die sich, wie Prof. Klaus Kühn, für Gorleben stark machten, hatten auch der Asse II wider besseren Wissens einen Persilschein in punkto Standsicherheit und Trockenheit ausgestellt. Mehr
Anti-Atom-Herbstkonferenz 2008: 5.-7.9.2008 in Braunschweig
WIDERSTAND - MACHT - AUSSICHTEN - Unter diesem Motto wollen wir in Braunschweig auf der diesjährigen Herbstkonferenz den Schwerpunkt wieder auf die Strategiedebatte der Anti-Atom-Bewegung legen.
WIDERSTAND - MACHT - AUSSICHTEN - Unter diesem Motto wollen wir in Braunschweig auf der diesjährigen Herbstkonferenz den Schwerpunkt wieder auf die Strategiedebatte der Anti-Atom-Bewegung legen.Mehr
30.08.: Ratschlag zum Castortransport im Wendland
Mit einem weiteren gemeinsamen ´Ratschlag´ läutet die BIU Lüchow Dannenberg die letzten Wochen vor dem Castortransport nach Gorleben ein.
Mit einem weiteren gemeinsamen ´Ratschlag´ läutet die BIU Lüchow Dannenberg die letzten Wochen vor dem Castortransport nach Gorleben ein.Das Treffen am Samstag (30.08.08) um 15 Uhr im Gasthof Lühr in Breselenz, soll Überblick und Koordinationsmöglichkeit zwischen Gruppen und Einzelpersonen rund um den Tag X bieten. Auch Neueinsteiger sind dazu herzlich willkommen. Mehr
Atomkraftgegnerin soll wegen 5 Euro Bußgeld ins Gefängnis
Weil sie sich im Jahr 2006 an einer Demonstration gegen den damals bevorstehenden Castortransport auf der Schiene im Wendland beteiligt hatte, wurde eine Lüneburger Atomkraftgegnerin am 14. November 2007 zu einem Bußgeld in Höhe von 5 (fünf!) Euro Bu
Weil sie sich im Jahr 2006 an einer Demonstration gegen den damals bevorstehenden Castortransport auf der Schiene im Wendland beteiligt hatte, wurde eine Lüneburger Atomkraftgegnerin am 14. November 2007 zu einem Bußgeld in Höhe von 5 (fünf!) Euro Bußgeld verurteilt. Da sich die Betroffene weigert, dieses Bußgeld zu zahlen, soll sie nun einen Tag ins Gefängnis.Die Richterin am Amtsgericht Hannover, Busch, verhängte Erzwingungshaft gegen die 26-jährige. Spätestens am gestrigen Dienstag, 19. August 2008, hätte die wegen ihrer spektakulären Kletteraktionen auch als ´das unbeugsame Eichhörnchen´ bekannte Cécile Lecomte die Haft in der Justizvollzugsanstalt Vechta, Abt. Hildesheim, antreten müssen. Mehr
DUH: Atomkraft? - Nicht schoon wieder!
Deutsche Umwelthilfe fordert Atomkraftgegner auf, angesichts der Debatte über die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken ´öffentlich Präsenz mit Phantasie´ zu zeigen.
Deutsche Umwelthilfe fordert Atomkraftgegner auf, angesichts der Debatte über die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken ´öffentlich Präsenz mit Phantasie´ zu zeigen - Passende Shirts zum selbst gestalten und andere Anti-AKW-Utensilien gibt es ab heute im DUH-Shop und bei Spreadshirt - Und: ´Zu jedem Anti-AKW-Shirt gehört natürlich der Stromversorgerwechsel hin zu einem Ökostromer!´Mehr
Erfolgreiche Atommüllagerung in Hamburg Altona
Heute hat die GeFAP: Münchausen Gesellschaft zur Förderung von Akzeptanzproblemen in HH Altona einen Förderturm aufgestellt und mit Probebohrungen des Salzstocks Othmarschen-Langenfelde begonnen. Fässer mit Atommüll wurden mit mobilen Transportern au
Die Aktion verlief problemlos, sieht man mal von den Missgeschicken der Anlieferung ab, die ua auch von Clowns der Clownarmy übernommen wurden. So kam es immer wieder in der Innenstadt zu Störungen der Normalität und des gewöhnlichen Lebens durch Clowns, die versuchten die Atommüllfässer in Warenhäusern zu deponieren, in städtische Mülleimer zu entsorgen oder Fahrradfahrer auf den Gepäckträger zu packen. Auch wurden im Hauptbahnhof Fässer gesichtet die per Bahn transportiert wurden. Glücklicherweise nahmen das alle mit Humor. Mehr
Atommüll-Endlagersuche in Hamburg-Altona
18.8: Öffentlichkeitswirksame Aktion in Hamburg Altona
Die GeFAP (Gesellschaft zur Förderung von Akzeptanz-Problemen) wird am 18.08. mit der Suche nach einem geeigneten Endlagerstandort für Atommüll in Hamburg-Altona beginnen.Mehr
TV-Tipp: Strahlende Lügen
Monitor-Beitrag am 14. August 2008, 21:45 Uhr: Wie das Wirtschaftsministerium die Atomkraft schönrechnet.
Das Politmagazin Monitor bringt am Donnerstag einen Beitrag mit dem Titel: Strahlende Lügen: Wie das Wirtschaftsministerium die Atomkraft schönrechnet.Mehr
Gorleben: Grüne auf Abwegen? - BI Umweltschutz kritisiert Atompolitik des Bundesvorstands
´Weichspülerei´ sei der treffende Begriff, findet die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), wenn es um den Kurs des Grünen Bundesvorstandes in der aktuellen Atom-Debatte geht.
CDU/CSU und die vier großen Atomkonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall ziehen an einem Strang, um den von Grünen und SPD ausgehandelten ´Atomkompromiss´ zu unterlaufen und das Abschalten von vier Reaktoren noch in dieser Legislaturperiode zu verhindern. Claudia Roth und Renate Künast ´drohen eine neue Anti-Atom-Bewegung an´, so war es in den Zeitungen zu lesen. ´Uns ging der Atomkompromiss nicht weit genug, das weiß jeder´, stellt die Bürgerinitiative klar, ´aber außer einer verbalen Drohgebärde erfolgte von der Grünen Spitze nichts, während wir uns für eine Anti-Atom-Demonstration am 8. November in Gorleben engagieren.´Mehr
Biblis: 25 Jahre Infozentrum kein Grund für eine Feier
"25 Jahre Informationszentrum am Atomkraftwerk Biblis sind kein Grund zum Feiern, sondern ein deutlicher Hinweis auf das hohe Alter einer der risikoreichsten Atomanlagen in Deutschland."
´Die Blöcke A und B, beide bereits über 30 Jahre alt, erreichen in der Pannenstatistik des Bundesamtes für Strahlenschutz regelmäßig vordere Plätze. Seit Betriebsaufnahme gab es in Biblis über 750 Meldungen nach der Störfallmeldeverordnung. Die Blöcke gehören deshalb zu Recht zu jenen Anlagen, die baldmöglichst in den Ruhestand versetzt werden müssen´, erklärt die umweltpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ursula Hammann.Mehr
Gorleben: ´Was heißt eigentlich Erkundung´
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg fordert vom Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) eine Klarstellung: ´Was heißt eigentlich Erkundung?´
Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, hatte in die Debatte um Laufzeitverlängerungen und um die Fortsetzung der Bauarbeiten im ´Erkundungsbergwerk Gorleben´ eingegriffen. In Interviews hatte König alle Seiten davor gewarnt, die Eignung oder Nicht-Eignung des Salzstocks Gorleben-Rambow als Atommüllendlager zu behaupten. Ein atomrechtliches Genehmigungsverfahren würde noch Jahre in Anspruch nehmen und es gebe ein hohes Risiko, dass am Ende Gorleben als Endlager nicht genehmigungsfähig sein wird, weil wissenschaftlich anerkannte Grundsätze wie eine alternative Standortsuche und eine Bürgerbeteiligung an diesem Standort nicht gegeben waren.Mehr
Renaissance der Anti-Atom-Bewegten - BI Lüchow-Dannenberg sichert sich bundesweite Unterstützung
Atomkraftbefürworter in Deutschland werden noch lange auf einen Stimmungsumschwung warten können. Die konzertierte Dauerkampagne der Unionsparteien und der Energiekonzerne E.ON, Vattenfall, RWE und EnBW ruft eine Gegenbewegung auf den Plan. Über 15.000
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg gehört zu den Unterzeichnern, schließlich mündet der Appell in einen Aufruf zu einer bundesweiten Anti-Atom-Demonstration am 8. November in Gorleben. "Noch sind es Seminare und außerordentlich gut besuchte Saalveranstaltungen zum Themenkreis Atom und Atommüllentsorgung.Mehr
CSU-Chef Huber setzt auf Gorleben - "ein Schmarrn" kontert die Bürgerinitiative Umweltschutz
Der Streit um Gorleben und die Atomkraft geht in die nächste Runde: CSU-Chef Huber will den Atomausstieg kippen, weil der Atomstrom für billig hält, und fordert die Fertigstellung Gorlebens als nukleares Endlager. Nachdem schon die Bundeskanzlerin in i
Einen Beitrag Bayerns zur nuklearen Entsorgung lehnt er in bekannter Sankt-Florians- Manier ab, weil das Lager in Gorleben fast fertig sei. Huber wörtlich in der in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“: „Und zu sagen, das schütten wir wieder zu, fangen irgendwo anders von vorne an, das würde uns 30 Jahre zurückwerfen.“ Das Gegenteil sei richtig, kontert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI). Mehr
Robin Wood: Mit dem Floß gegen Kohle und Atomkraft
Mindestens so abenteuerlustig wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn fühlten sich gestern die zwölf Aktivisten des Naturschutzverbandes Robin Wood auf ihrem selbstgebauten Floß. Ihre Kampagnen-Tour steht unter dem Motto "Saubere Energie statt Kohle und At
Fünf Wochen lang schippern sie mit dem Elbstrom bis Hamburg. Machen in vielen Städten Station, um über Klimapolitik zu diskutieren.Mehr
Asse-II: Es reicht den KritikerInnen - Beobachtungen werden veröffentlicht
Was nutzen uns markige Worte von Politikern, solange niemand den Betreiber daran hindert, die Flutung vorzubereiten und Beweise zu vernichten. ASSE-KritikerInnen wollen nicht mehr warten und nehmen das Heft des Handelns selber in die Hand.
Da es keine zuverlässigen Informationen über das wirkliche Geschehen gibt, rufen wir auf zum aufpASSEn: Ab sofort sammelt Aufpassen e.V. die Beobachtungen von Spaziergängern und Spaziergängerinnen am Schachtgelände (Mitteilungen bitte an aufpassen@aufpassen.org) und veröffentlicht sie unter www.aufpassen.org/assebeobachtungenMehr
campact-Erklärung: Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg!
Sagen Sie Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg! Unterzeichnen Sie die campact-Erklärung!
Sagen Sie Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg! Unterzeichnen Sie die campact-Erklärung! Die Erklärung und die Unterschriften werden als Anzeigen in großen Tageszeitungen und bei medienwirksamen Aktionen veröffentlicht. Mehr
Weltweiter Kraftwerksbau: 40-mal mehr Wind- als Atomkraft
Zwischen 2006 und dem 30.6.08 wurden 40mal mehr Windkraftkapazität als Atomkraftwerke gebaut.
Die vier deutschen Atomstromer EnBW, EON, RWE und Vattenfall und ihre Politiker, besonders Günther Beckstein und Erwin Huber von der CSU sowie Günther Oettinger von der CDU, werben für die Atomenergie und blockieren die Windenergie. Eine brandneue Untersuchung zeigt, wie isoliert sie damit weltweit sind. Mehr
IPPNW: AKW Biblis B ist aus rechtlichen Gründen stillzulegen
Nach Auffassung der Dortmunder Rechtsanwältin Wiltrud Rülle-Hengesbach ist das Atomkraftwerk Biblis B nach dem Atomgesetz stillzulegen, weil es nicht mehr dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht.
Die Anwältin vertritt drei Kläger, die gemeinsam mit der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW die endgültige Abschaltung des Atommeilers vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel durchsetzen wollen. Die Klage wurde am 17. Januar 2008 eingereicht. Mehr
Die Legende vom billigen Atomstrom - Billiges Versprechen
Die Produktionskosten von Atomstrom sind zwar geringer als die von herkömmlichem Strom. Doch billig wird Atomenergie trotzdem nicht verkauft.
Die Atomkraft wird zum Wahlkampfthema, denn die Stromkonzerne RWE, Eon, EnBW und Vattenfall drängen auf Laufzeitverlängerungen für ihre alten AKW. CDU und FDP kündigen an, im Falle eines Sieges bei der Bundestagswahl im kommenden September wieder auf die Atomenergie zu setzen, und begründen dies neuerdings mit den drastisch steigenden Energiepreisen.Mehr
Stromwechsel gegen Volksverdummung!
Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" ruft Stromkunden dazu auf, die "Propagandaoffensive der Atomgemeinde für die großen Konzerne so teuer wie möglich zu machen" - Mit Stromwechsel für Energiewende und Atomausstieg demonstrieren - Argumentatio
Umweltorganisationen, Verbraucherschutzverbände und Anti-Atomkraftinitiativen haben die Verbraucherinnen und Verbraucher, Gewerbetreibende sowie kleine und mittlere Unternehmen aufgefordert, auf die Propagandaoffensive der Atomwirtschaft und ihrer Lautsprecher in der Politik kühl und angemessen zu reagieren: Durch den Wechsel zu einem von den Konzernen unabhängigen Ökostrom-Versorger.Mehr
Online-Umfrage über Laufzeitverlängerung
Sollte Deutschland wegen steigender Energiepreise den Atomausstieg rückgängig machen?
Sollte Deutschland wegen steigender Energiepreise den Atomausstieg rückgängig machen?Mehr
Hamm-Uentrop: 4000 Unterschriften für Krebsstudie
Bürgerinitiative fordert Untersuchung über Leukämiefälle im Umfeld des Atomreaktors in Hamm-Uentrop
Der Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm sind zahlreiche Krebsfälle in der Region rund um den stillgelegten Atomreaktor im Stadtteil Hamm-Uentrop bekannt. Dennoch wurde der Reaktor nicht in der im Dezember 2007 veröffentlichten Leukämiestudie des Bundesumweltministeriums berücksichtigt. Dabei sind die Menschen im Ruhrgebiet wegen der zahlreichen Störfälle im Forschungsreaktor besonders gefährdet.Mehr
Asse-II: Region wehrt sich gegen Endlager-Flutung
Als deutliches Zeichen der Geschlossenheit gegen die Flutungspläne des Betreibers werten die Veranstalter die gestrige Kundgebung am havarierten Atommüll-Lager ASSE II.
„Die Demonstration hat gezeigt, dass aus der Region jetzt nicht nur kosmetische Sprüche erwartet werden, sondern harte Konsequenzen“, sagte Udo Dettmann vom ASSE-II-Koordinationskreis.Mehr
Juristisches Nachspiel wegen 2-stündiger Luft-Blockade eines Leerbehälters bei Lüneburg
Am 9. Juli 2008 um 12:00 findet vor dem Amtsgericht Hannover die Hauptverhandlung gegen eine bekannte Kletteraktivistin statt. Am 5. September 2007 wurde ein leerer Castorbehälter vom Typ "HAW 28 M" zu Probezwecken nach Gorleben transportiert. Dieser Tra
Der Einsatz dieses neuen Behältertyps, der in Deutschland gebaut wird und für den Transport von hochradioaktivem Atommüll von Frankreich nach Gorleben im Jahr 2009 genutzt werden sollte, wurden Ende April 2008 wegen mangelhaften Prüfunterlagen untersagt (1). Mehr
Bilanz zum 30.6.2008: Baut alle Welt neue AKW?
Seit Jahren sagen es einige Politiker und schreiben es einige Journalisten immer wieder: Überall auf der Erde werden neue Kernkraftwerke gebaut – nur die (dummen) Deutschen stehen abseits.
Stimmt das eigentlich? Die am 30.6.08 bei der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA gezeigten Statistiken bringen diese Fakten ans Licht: Vor 15 Jahren, also im Jahr 1993, waren weltweit 417 AKW in Betrieb und 70 im Bau. Im Jahr 2002 wurde der vorläufige Höhepunkt erreicht: 438 AKW waren in Betrieb und 36 im Bau. Am 30.6.08 waren genau 439 in Betrieb und 35 in Bau.Mehr
CDU deklariert Atomstrom zum Sozialstrom um
Sie sägen und sägen am Atomausstieg - die Atomlobbyisten in Politik und Wirtschaft. Erst musste der Klimawandel als Rechtfertigung herhalten. Jetzt sind es die Nöte der Verbraucher mit dem hohen Strompreis. Energieversorger als Sozialstromspender?
Die CDU hat jüngst vorgeschlagen, Atomstrom billiger abzugeben - ein äußerst durchsichtiges Manöver, wie auch Energieexperte Thomas Breuer von Greenpeace meint: "Das ist ein perfider Versuch, Atomstrom unter dem sozialen Deckmantel salonfähig zu machen."Mehr
Störfall Brunsbüttel - Greenpeace gewinnt Rechtsstreit mit Vattenfall
Greenpeace darf nach sechs Jahren Rechtsstreit die Unterlagen zum Störfall im Atomkraftwerk Brunsbüttel im Jahr 2001 einsehen. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig hat heute bestätigt, dass das Interesse der Öffentlichkeit auf Information und Transpar
Im Dezember 2001 war es im AKW Brunsbüttel zu einer Wasserstoffexplosion nahe des Reaktordruckbehälters gekommen. Damals verharmloste Vattenfall wochenlang den schweren Störfall und verschleppte die Aufklärung. Mehr
Schmutzige Wäsche - Bürger protestieren gegen Dekonta
Eine Wäscherei spaltet Sandstedt: Nur 1800 Menschen wohnen im Ort hinter dem Weserdeich. 1500 von ihnen aber haben mit Unterschriften gegen die Ansiedlung der Wäscherei protestiert, und 500 kamen zu einem Protestmarsch gegen den Bau und damit auch gegen
Eine Wäscherei spaltet Sandstedt: Nur 1800 Menschen wohnen im Ort hinter dem Weserdeich. 1500 von ihnen aber haben mit Unterschriften gegen die Ansiedlung der Wäscherei protestiert, und 500 kamen zu einem Protestmarsch gegen den Bau und damit auch gegen ihre Bürgermeisterin Susanne Puvogel. Diese verweist auf Schulden der Samtgemeinde Hagen, zu der Sandstedt gehört, und auf Investitionen von 15 Millionen Euro, die 50 Arbeitsplätze und Gewerbesteuer brächten. Die Stadtverwaltung bezichtigt die Bürgerinitiative und den Gemeindepastor der Hetze und Panikmache. Die Demonstranten wiederum werfen der Gemeinde und vor allem dem Betreiber Lügen vor.Mehr
Asse II: Demonstration gegen Flutung des Atommüllendlagers am 05.07.
Am Samstag, 05.07., findet in Remlingen am Schacht Asse-II eine Demonstration und Kundgebung gegen das Flutungskonzept statt.
Unter dem Motto "Die lassen uns dumm sterben!" und der Forderung "STOPPT die Flutung der ASSE JETZT!" lädt der Koordinationskreis Asse am 05.07. zu einer Demonstration zur Schachtanlage ein. Mehr
Uranmüllzug im Münsterland gestoppt
Heute Abend wurde der Uranmüllzug von Gronau nach Russland im Münsterland bei Steinfurt-Borghorst von der Polizei gestoppt.
Grund: Eine französische Umweltaktivistin hing zwischen den Bäumen über der Strecke. Diesmal hatte die Bundespolizei ihr spezielles Kletterteam aus St. Augustin sofort zur Stelle, sodass der Zug gegen 21.15 Uhr nach 75 Minuten weiterfahren konnte. Zuvor hatten in Münster rund 70 Leute mit einer Demo gegen den Uranmüllexport und die drohende Erweiterung der Urananreicherungsanlage Gronau protestiert. Mehr
Hamburg: Atomenergie ist keine LÖSUNG, sondern ein PROBLEM!
Heute beginnt das Deutsche Atomforum in Hamburg mit seiner Jahrestagung Kerntechnik 2008. Aus Anlass dieser Lobby-Veranstaltung haben die Deutsche Umwelthilfe, ROBIN WOOD und die Koordination Endlagerstandorte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz deutlic
Atomenergie hilft nicht beim Klimaschutz und kann aufgrund ihrer enormen Risiken keinen Beitrag für eine ökologische und zukunftsweisende Energiepolitik liefern.Mehr
Hamburg: Kein Forum dem Atomforum
Am kommenden Dienstag wird sich die Atomlobby auf Einladung des Deutschen Atomforums zur „Jahrestagung Kerntechnik“ im schwarz-grün regierten Hamburg versammeln.
Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, der Arbeitsgemeinschaft SCHACHT KONRAD und Hamburger Anti-Atom-Initiativen ruft ROBIN WOOD zu Aktionen und Kundgebungen gegen die dreitägige Propaganda-Veranstaltung der Atomwirtschaft im Hamburger CCH auf.Mehr
Gronau: Urantransport für den 21.05. erwartet
Am 21.05. soll vermutlich der nächste Transport mit Uranhexafluorid aus der Anreicherungsanlage Gronau nach Russland rollen.
Am 21.05. soll vermutlich der nächste Transport mit Uranhexafluorid aus der Anreicherungsanlage Gronau nach Russland rollen. Das berichten Aktivisten von vor Ort. Hektisches Treiben sowie entsprechende Transportwaggons weisen auf diesen Termin hin. Mehr
Protestaktionen oberhalb von Atomtransporten sind keine Nötigung
Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen hat heute in einer Presseerklärung weitere Proteste und Aktionen gegen Atomtransporte im Zusammenhang mit der Uranfabrik in Gronau und mit dem Castor-Atommüll-Lager in Ahaus angekündigt.
Gleichzeitig solidarisiert sich das Aktionsbündnis, dem verschiedene Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem ganzen Münsterland angehören, mit der in Lüneburg wohnenden französischen Atomkraftgegnerin Cécile Lecomte, der versuchte Nötigung im Zusammenhang mit luftigem Protest gegen einen Urantransport vorgeworfen wird. Mehr
Dannenberg: Prozess gegen Kieler CastorgegnerInnen
Am 17.4. startete am Amtsgericht in Dannenberg der Prozess gegen zwei Kieler CastorgegnerInnen, denen im Zusammenhang mit dem Castortransport 2005 Brandstiftung vorgeworfen wird.
Abgefackelt sind eine unbestimmte Anzahl Strohballen auf einem Feld bei Harlingen direkt an der Bahnstrecke, zwei ZivilpolizistInnen wollen die beiden KielerInnen beim anzünden beobachtet haben. Bis jetzt sind zwei Prozesstage gelaufen.Mehr
Atomkraftwerke Neckarwestheim: Kein weiterer Atommüll – abschalten!
Jedes Jahr werden in Neckarwestheim 5 CASTOR-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll der beiden Atomreaktoren gefüllt. Sie sollen für 40 Jahre in das sogenannte Zwischenlager, die beiden Betonröhren im Steinbruch.
Wurden die beiden CASTOR-Röhren des Zwischenlagers in Neckarwestheim mit Pfuschbeton errichtet, halten sie nur 15 statt vielleicht 40 Jahre? Zahlreiche Skandale begleiten die Atomindustrie seit vielen Jahren: vertuschen von verstrahlten Transportbehältern, Absacken des Kühlturmes in Neckarwestheim, verschwinden von radioaktivem Material im Kernforschungszentrum Karlsruhe, fehlerhafte Dübel bei sicherheitsrelevanten Einrichtungen, Beinaheunfall in Forsmark, Verharmlosung der Gefahren beim Trafobrand in Krümmel usw. Mehr
AKU Gronau bereitet sich auf europäischen Uranaktionstag vor
Mitglieder der Greenpeace-Sektion Ungarn demonstrieren erstmalig gegen die Gronauer Uranfabrik
Nach der bundesweiten Frühjahrskonferenz der Anti-Atomkraft-Bewegung, die am Wochenende in Ahaus stattgefunden hat, hat sich der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau positiv und zufrieden über den Konferenzverlauf, die Beteiligung und die Ergebnisse geäußert. Neben der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus" und dem Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen gehörte auch der AKU Gronau zu den Veranstaltern der Konferenz.Mehr
Bremen: Erzwingungshaft gegen Castorgegner
Vorgestern, am 3.5., wurde ein Bremer Atomkraftgegner von der Polizei verhaftet und sitzt nun für drei Tage in der JVA Oslebshausen in Erzwingungshaft.
Wir fordern: Freiheit für Jannes und alle anderen Gefangenen! Der Grund hierfür: Im Frühjahr 2005 hatten etwa 30 Atomkraftgegner_innen bei Bremen-Mahndorf einen Castorzug auf dem Weg in die Wiederaufbereitungsanlage nach La Hague (Frankreich) blockiert. Die Sitzblockade verzögerte die Weiterfahrt um eine knappe halbe Stunde.Mehr
Ahaus: Bundesweite Konferenz zeigt neuen Schwung
Vom 2.-4. Mai 2008 trafen sich rund 150 AtomkraftgegnerInnen aus ca. 40 Orten in Deutschland sowie aus Russland, Finnland, Schweden, Ungarn, Frankreich und den Niederlanden zur Frühjahrskonferenz der Anti-Atomkraft-Bewegung im westfälischen Ahaus. Dabei
Die TeilnehmerInnen forderten vor allem den sofortigen Atomausstieg und die Zerschlagung der marktbeherrschenden Atomkonzerne. Trotz zahlreicher Pannen und monatelanger Ausfälle will die Atomindustrie ihre minimalen Ausstiegszusagen einkassieren und ihre Atommeiler auf Dauer weiter betreiben. Das werden wir nicht hinnehmen.Mehr
Ahaus: 500 Leute auf Maifest der BI – Camp am Zwischenlager eröffnet!
Rund 500 Menschen haben gestern am Atommülllager Ahaus am traditionellen Maifest der BI „Kein Atommüll in Ahaus" teilgenommen. Damit begann das Aktionswochenende mit der Frühjahrskonferenz der bundesweiten Anti-Atomkraft-Bewegung in Ahaus.
Auf einer Kundgebung mit internationaler Beteiligung vor dem Zwischenlager rief die BI „Kein Atommüll in Ahaus" zum Widerstand gegen die geplanten neuen Atommülleinlagerungen für Ahaus auf. BI-Sprecher Felix Ruwe: „Wir werden neue Einlagerungen nicht hinnehmen." Mehr
Bürgerinitiative: Internationale Urantransporte verbieten - sofort!
In der aktuellen Debatte über die Sicherheit der Castor-Atommülltransporte hat sich jetzt auch der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau zu Wort gemeldet. Die Bürgerinitiative im westfälischen Gronau engagiert sich seit langer Zeit gegen die einzige deutsc
Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau fordert das sofortige Verbot aller Atomtransporte. Speziell für den Atomstandort Gronau fordert er das Verbot der hochgefährlichen Uranhexafluorid-Transporte, die teilweise mehrfach im Monat im Zusammenhang mit der Gronauer Urananreicherungsanlage mit Sonderzügen oder LKW-Konvois erfolgen. In der UAA Gronau wird Uran für den Einsatz in Atomkraftwerken vorbereitet. Die Verarbeitung erfolgt in der Form des Uranhexafluorids -das Material ist radioaktiv und reagiert mit Wasser u. a. zu Flußsäure. Mehr
Ahaus: Polizei droht mit Camp-Räumung
Kaum hat das Aktionswochenende zur Bundeskonferenz der Anti-Atom-Bewegung in Ahaus begonnen, macht die Ahauser Polizei schon ziemlich Stress: Als 30 Leute das Zwischenlager umrundeten, fuhr die Polizei in Mannschaftsstärke auf, griff sich Leute raus und
Der Tag hatte locker begonnen: Rund 500 Leute kamen zum Maifest der BI "Kein Atommüll in Ahaus" am Zwischenlager Ahaus. Das Maifest ist dieses Jahr Auftakt für umfassendes Aktionswochenende. Auf einer Kundgebung am Atommüllklo kamen vor allem die ausländischen Gäste der Bundeskonferenz zu Wort. Themen waren die Uranmüllexporte nach Russland, die AKW-Neubaupläne von EON in Finnland, der AKW-Neubau in Frankreich und die Proteste auf der EON-Hauptversammlung am Mittwoch. Mehr
Gundremmingen: Castor-Sicherheit unbewiesen - Warnungen der Umweltschützer leider bestätigt
Ein zentraler Kritikpunkt gegen die Genehmigung von Deutschlands größtem Atommüll-Lager, dem Zwischenlager Gundremmingen, war im Jahr 2001: Der sichere Einschluss des tödlich strahlenden Atommülls wird angesichts der billigen Leichtbauweise der Zwisc
Wie durch eine Veröffentlichung der Süddeutschen Zeitung bekannt wurde, hat die Bundesanstalt für Materialforschung, BAM, jetzt die Notbremse gezogen. Nach monatelangem Tauziehen um überprüfbare Sicherheitsnachweise für einen neuen Castor hat die BAM dem Hersteller der Castoren vorerst die Typengenehmigung verweigert. Dieser Castorhersteller ist die Essener Firma GNS und gehört den Stromkonzernen RWE, EON usw. Mehr
Proteste bei Eon-Hauptversammlung - "E - wie enteignen"
Umweltschützer nutzten die Hauptversammlung des Energiekonzerns Eon, um mit der Unternehmenspolitik abzurechnen. Doch EON-Chef Bernotat will weiter auf Kohle und Atom setzen.
Umweltschützer, Atom- und Kohlekraftgegner wie Globalisierungsgegner haben bei der Hauptversammlung des Eon-Konzerns gegen die Geschäftspolitik des größten deutschen Energieversorgers protestiert. Bereits am Eingang der Essener Grugahalle begrüßten Transparente mit Aufschriften wie "Neue AKW für Europa - Reibach für Eon, Risiko für alle" die Aktionäre. "E - wie enteignen", konnten die Shareholder auf einem anderen Plakat in Anlehnung an den Slogan "E - wie einfach" einer Eon-Billigtochter lesen. Mehr
Atomindustrie schönt Sicherheits-Berechnungen von Castor-Behältern
Atomkraftgegner fordern Absage aller Transporte und ein Ende der Zusammenarbeit mit der Skandal-Firma GNS
Zu den heute von der "Süddeutschen Zeitung" (Seite 1-2) aufgedeckten Problemen bei der Genehmigung von Castor-Behältern erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation X-tausendmal quer: "Obwohl wir als Atomkraftgegner die Sicherheitsbeteuerungen der Atomindustrie von je her skeptisch betrachten, stehen wir den tatsächlichen Verhältnissen doch immer wieder fassungslos gegenüber."Mehr
Proteste begleiten Hauptversammlung der EnBW
Plakate gegen Atom- und Kohlekraftnutzung und zahlreiche Kinderwagen, mit denen vor Krebserkrankungen von Kindern durch Strahlung aus Atomkraftwerken gewarnt wurde, empfingen gestern Morgen das Management der Energie Baden-Württemberg (EnBW) vor dem Karl
Einige Dutzend Umweltschützer aus der Region und aus ganz Baden-Württemberg hatten den Protest zur Hauptversammlung organisiert und sich medienwirksam positioniert. Vorstandschef Hans-Peter Villis kündigte den Aktionären ein milliardenschweres Investitionspaket in Erneuerbare- Energie-Projekte an. Er betonte aber, zudem sowohl an der Kernkraft als auch an der Kohle zur Stromerzeugung festhalten zu wollen. Mehr
Tschernobyl-Kundgebung am THTR Hamm
Rund 120 Leute demonstrierten heute zum 22. Tschernobyl-Jahrestag vor dem stillgelegten Atomreaktor in Hamm für den sofortigen Atomausstieg.
Rund 120 Leute demonstrierten heute zum 22. Tschernobyl-Jahrestag vor dem stillgelegten Atomreaktor in Hamm für den sofortigen Atomausstieg. Besonders brisant: Der Pannenreaktor wurde bewusst aus der Kinderkrebs-Studie zu Leukämiefällen rund um die AKW-Standorte rausgelassen. Am Rande der Kundgebung berichtete ein ehemaliger THTR-Mitarbeiter, dass inzwischen die meisten seiner Schicht-Kollegen an Krebs gestorben seien.Mehr
Tschüss-Vattenfall Bikeclassics in Hamburg
Am Samstag, 26. April 2008 fand die in Hamburg anlasslich der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die alljährliche Fahrradstaffel vom Atomkraftwerk Krümmel zur Werkstatt 3 in Hamburg-Altona statt.
Am AKW starteten am Morgen etwa 20 Radler, der Protestzug für Ökostrom und den Atomausstieg wuchsen in der Innenstadt auf über 100 Menschen an.Mehr
BI Lüchow-Dannenberg - Verfallsdatum überschritten?
Schon seit einiger Zeit brodelt es innerhalb der BI. Die Vorstandswahlen wurden verschoben. Dirk Drazewski befragte zwei Frauen, die für verschiedene Strömungen stehen - Susanne Kamien (ehemals BI-Vorsitzende) und Kerstin Rudek (amtierende BI-Vorsitzend
Die Mitgliederzahlen der Bürgerinitiative Umweltschutz sind zwar mit knapp 900 Mitgliedern seit Jahren einigermassen stabil geblieben. Aber die Zeiten, da alle kamen, wenn die BI rief, sind lange vorbei. In der Bevölkerung ist der Widerstand gegen die Atompläne für Gorleben zwar ungebrochen, die Aktionen finden aber inzwischen unter vielen verschiedenen Dächern statt: Attac, xtausendmalquer, antifa-gruppen oder kleine unabhängige zusammenschlüsse haben die ehemals zentrale Rolle der BI abgelöst.Mehr
Hamburg: Goodbye im Mai - Veranstaltung im Vorfeld des Atomforums
Abschied nehmen von fossilem Denken - aktiv werden gegen die Jahrestagung des Deutschen Atomforums. Unter diesem Motto finden in Hamburg im Vorfeld des Treffens des deutschen Lobbyvereins der Atomindustrie, dem Atomforum, Veranstaltungen diverser am Prote
Übersicht Veranstaltungen im Vorfeld der Proteste gegen das Atomforum, 26. & 27. Mai 2008 in Hamburg.Mehr
Gundremmingen: FORUM appelliert: "Stoppt die gefährliche AKW-Leistungserhöhung!"
Eindringlich fordert das FORUM Schwabens Abgeordnete zum Eingreifen auf: Die durch „schärferes Fahren“ der zwei Gundremminger Reaktoren geplante Leistungserhöhung darf nicht genehmigt werden! Auch nicht nach der Landtagswahl.
Eindringlich fordert das FORUM Schwabens Abgeordnete zum Eingreifen auf: Die durch „schärferes Fahren“ der zwei Gundremminger Reaktoren geplante Leistungserhöhung darf nicht genehmigt werden! Auch nicht nach der Landtagswahl. Sonst drohen eine Verringerung der Sicherheitsreserven, ein Ansteigen der Atomgefahren und eine Zunahme der Radioaktivitätsemissionen über Kamin und Abwasserkanal des AKW.Mehr
Brunsbüttel: Ein Grundsatzurteil stärkt Atomkraftgegner
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Rechte von Nachbarn atomarer Anlagen deutlich gestärkt. Das geht aus einem aktuellen Urteil vom 10. April 2008 hervor. Danach können Nachbarn von Atomkraftwerken auch zum Schutz vor terroristischen Anschl
Das OVG Schleswig sowie die Juristen des Bundesamtes für Strahlenschutz waren noch der Auffassung, dass Terroranschläge dem Staat gelten, somit allein die Allgemeinheit beträfen und von dieser auch hinzunehmen seien. Es bedurfte der Klage eines standhaften Wohnimmobilienbesitzers in ca. 5 km Entfernung zum AKW, um die Bestätigung zu erhalten, dass es entgegen der Auffassung des OVG Schleswig und des Bundesamtes für Strahlenschutz ein vorsorgebedürftiges Besorgnispotential bei den Anwohnern durch mögliche Terroranschläge gibt. Die Richter unter Vorsitz von Wolfgang Sailer verwiesen die Sache zur Neuverhandlung an das Oberverwaltungsgericht Schleswig zurück, das die Klage des Mannes in erster Instanz abgewiesen hatte. Den betroffenen Nachbarn solcher Anlagen steht ein individuelles Klagerecht auch bezüglich „terroristischer Szenarien“ zur Seite, urteilten die Bundesrichter. Mehr
BI Lüchow-Dannenberg: Zwischenlager Gorleben gerichtlich anfechtbar
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg (BI) begrüßt das Grundsatzurteil des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts, Anwohnern von Atomanlagen Klagerecht zu gewähren und überlegt weitere juristische Schritte gegen das Gorlebener Zwischenlag
Die Kläger am AKW-Standort Brunsbüttel hatten Sicherheitsvorkehrungen gegen terroristische Angriffe auf das dortige Atommüll-Zwischenlager als unzureichend beklagt und waren in erster Instanz abgewiesen worden. Nach dem neuen Grundsatzurteil müssen Gerichte auf Verlangen der Anwohner prüfen, ob die Genehmigungsbehörden nötige Schutzmaßnahmen in zureichendem Maße beurteilt haben. Mehr
Gronau: Urantransport am heutigen Mittwoch erwartet!
Aus der Urananreicherungsanlage Gronau wird heute der nächste Abtransport von abgereicherten Uran nach Russland gerechnet.
Wie aus gewöhnlich gut informierten Quellen verlautet, startet in wenigen Stunden ein neuer Uranmülltransport von Gronau nach Russland!! Auf dem UAA-Gelände stehen die Russlandwaggons fertig beladen in Zweierreihe zur Abfahrt bereit. Auch das Uranmüllschiff "MV Schouwenbank" liegt in Rotterdam-Waalhaven bereit.Die Aktivisten rechnen für heute (Mittwoch) gegen 19 Uhr mit der Abfahrt des Uranmüllzuges.Mehr
06.04. - Rückblick Mahnwachen an Atomanlagen
An mindestens sieben Standorten von Atomanlagen fanden am Sonntag, 06.04., Mahnwachen anlässlich der Kinderkrebsstudie des Bundesamt für Strahlenschutz statt: Kinderkrebs und Kernkraft.
Auf folgender Webseite haben wir Bilder von den Aktionen an den Standorten gesammelt:
[ 06.04. - Mahnwachen an Atomanlagen ]
Gronau: 450 € für Seilaktion bei Uranmülltransport ?
Die Staatsanwaltschaft Münster fordert von der französischen Umweltaktivistin, die sich im Januar über der Bahnstrecke Gronau-Münster vor einem Uranmülltransport von Gronau nach Russland abgeseilt hat, laut einem lokalen Radiosender 30 Tagessätze à
Hört sich erstmal nicht so spektakulär an, aber vor allem die Bundespolizei und die Bahn wollen von der Fransösin Schadensersatz in fünfstelliger Höhe. Deshalb dürfte der Prozess eine besondere Bedeutung erhalten. Interessant ist übrigens, dass die Staatsanwaltschaft schon übers Radio ihre Forderungen verbreitet, die Betroffene aber noch gar keine Post erhalten hat. Mehr
Frankreich: Fünf Jahre Haft für Gutachten - Veröffentlichung zu EPR-Reaktor?
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg (BI) ist empört über die Androhung von hohen Strafen gegen den französischen Atomkraftgegner Stephane Lhomme wegen Verbreitung eines kritischen Gutachtens zu Flugzeugabstürzen auf Atomkraftwerke.
Hintergrund: Der Sprecher des französischen Antiatom-Netzwerks "Reseau Sortir du Nucleaire" (Ausstieg aus der Atomenergie) hatte ein geheimes Gutachten veröffentlicht. Im Gegensatz zu Aussagen der französischen Behörden bestätigt dies, dass Atomreaktoren vom Typ EPR dem Absturz eines Linienflugzeugs nicht standhalten. Dieser von Siemens mitentwickelte neue Reaktortyp ist im finnischen Olkiluoto bereits im Bau und in Frankreich unweit der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague geplant. Nach zehn Stunden Ingewahrsamnahme und Verhör durch den Geheimdienst DST wurde Lhomme letzte Woche mit der Androhung von fünf Jahren Gefängnis und Zahlung von 75.000 Euro wieder auf freien Fußgesetzt. Die BI ist seit Jahren Mitglied im französischen Netzwerk mit über 650 Umweltinitiativen und entsendet Delegierte zu den Jahreshauptversammlungen. Die Mitgliederversammlung der BI, die am 29. März im wendländischen Trebel tagte, erklärt sich solidarisch mit Stephane Lhomme und kündigt an, das Gutachten auch in Deutschland der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. "Die Affäre um die Geheimhaltung brisanter öffentlicher Sicherheitsbelange zeigt beschämend die Gradwanderung zwischen Atomkraftnutzung und demokratischer Rechte mündiger Bürger", fasst der BI-Sprecher zusammen. "Statt unseren Freund und Mitstreiter Stephane Lhomme zu kriminalisieren, sollte die öffentlich nachvollziehbare kritische Auseinandersetzung mit den riskanten Fakten der Atomenergienutzung betrieben werden." Die BI-Mitgliederversammlung fordert die französische Regierung auf Sorge zu tragen, dass die Ermittlungen gegen Lhomme eingestellt werden.
Gabriel läd im Herbst zu Konferenz über Endlagerung von Atommüll ein
Gabriel hatte im November 2007 bei einem Besuch in der Region Gorleben mitgeteilt, dass das Bundesumweltministerium eine Konferenz, die sich mit Fragen der Standortsuche für ein atomares Endlager beschäftigt, veranstalten werde
Die von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel angekündigte internationaleKonferenz zur Endlagerung von atomaren Abfällen findet vom 30. Oktober biszum 1. November 2008 in Berlin statt. Gabriel hatte im November 2007 beieinem Besuch in der Region Gorleben mitgeteilt, dass dasBundesumweltministerium eine Konferenz, die sich mit Fragen derStandortsuche für ein atomares Endlager beschäftigt, veranstalten werde.Neben Experten aus Deutschland und anderen Staaten sollen auch Bürgerinnenund Bürger aus Regionen, in denen es bereits Lager für Atommüll gibt bzw.die in der Diskussion sind, teilnehmen. Der Dialog untereinander soll dabeiim Vordergrund stehen. Damit dies gelingt, werden die verschiedenenGruppierungen bereits in die Planungen der Veranstaltung einbezogen.Mehr dazu beim Bundesumweltministerium
Aufruf: Kein Forum dem Atomforum
am 27. - 29. Mai 2008 in Hamburg
Ende Mai versammelt sich das DEUTSCHE ATOMFORUM zu seiner JAHRESTAGUNG KERNTECHNIK in Hamburg. Mehr als 1.000 VertreterInnen aus (Atom) Wirtschaft und Politik werden im CCH die atomaren Risiken verharmlosen und die Atomenergie als weltweiten Klimaretter feil bieten. Ein Bündnis aus Anti-Atom-Gruppen aus ganz Norddeutschland mobilisiert zu Protestveranstaltungen.Die Atombranche bemüht sich, die Akzeptanz für die Fortsetzung der Atomenergie zu verbessern. Vor allem in der Debatte um die Klimakatastrophe und bei der bis heute ungelösten Entsorgung der Atomabfälle will sie Punkte machen, um ihre Reaktoren länger laufen lassen zu können. Mehr Infos bei contratom
Aktuelle Aktionen und Hintergründe zu ASSE II
Mehr als 120 Menschen trafen sich am 14. März zwischen der Ortschaft Remlingen und dem havarierten Atommüll-Bergwerk ASSE II
Mehr als 120 Menschen trafen sich am Freitag, dem 14. März 2008 abends ab 18.00 Uhr bei trockenem aber kaltem Wetter und heftigem Wind an mehreren Feuertonnen zwischen der Ortschaft Remlingen und dem havarierten Atommüll-Bergwerk ASSE II, um bei heißen Getränken und Schmalzbroten über die aktuelle Entwicklung zu informieren, zu diskutieren und ihre Wachsamkeit deutlich zu machen. Weil mit dem forcierten Bau von Strömungsbarrieren unter Tage die geplante Flutung des Atommülls zementiert wird, während sich der von Bundesumweltminister Gabriel angeregte „Begleitprozess“ zunehmend als „Beschäftigungstherapie“ erweist, kündigten sie weitere Veranstaltungen und Aktionen an.Mehr
Einladung zum Fahrradfahren gegen Atomkraft
Mit Rad und Tat zum Atomausstieg
Mit Rad und Tat zum Atomausstieg
Atommuellkippen-Radwanderungen im FruehjahrSonntag, 20.4. nach Morsleben
Sonntag, 11.5. zur ASSE II
Sonntag, 25.5. zum Schacht Konrad
Startpunkt ist jeweils um 10.00 Uhr das Naturhistorischen Museum(Pockelsstr. 10) in Braunschweig. Auf der Strecke wird es mehrerekurze Zwischenstopps geben, die zur Information ueber regionale undhistorische Besonderheiten sowie die besonderen Risiken desjeweiligen Endlagers vorzustellen genutzt werden.Fuer liegengebliebene Fahrräder (Pannen) und erschoepfte Leute werdenwir ein Begleitfahrzeug dabei haben.Kontakt & Infos:
* Falk (Jugend-Umweltbuero): 03 91-55 70 753, kontakt@morsleben-stillegung.de
* Kirsten ("Steine fuer Morsleben"): 01 51-175 299 19Infoseite zu den Endlager-Radtouren
AKW und Krebs: IPPNW fordert Aufklärung
Die Ärzteorganisation IPPNW fordert stärkere Bemühungen zur Aufklärung der Zusammenhänge zwischen Kinderkrebs und dem Betrieb von Atomkraftwerken.
Die Ärzteorganisation IPPNW fordert stärkere Bemühungen zur Aufklärung der Zusammenhänge zwischen Kinderkrebs und dem Betrieb von Atomkraftwerken.Zwischen 1980 und 2003 erkrankten jedes Jahr 5 bis 12 Kleinkinder an Krebs oder Leukämie durch den Betrieb der westdeutschen Atomkraftwerke. Das ist das Ergebnis der KiKK-Studie die im Dezember letzten Jahres vom Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht worden ist. Außer eine weitere mehrmonatigen Überprüfung der Ergebnisse zu beantragen, bleibt das Umweltministerium bisher untätig. Anlässlich des Weltkrebstages fordert die Ärzteorganisation IPPNW stärkere nationale und internationale Bemühungen um die eindeutig bestehenden Zusammenhänge zwischen den Krebserkrankungen von Kleinkindern und dem Normalbetrieb von Atomkraftwerken aufzuklären.Mehr
Brunsbüttel/Krümmel: Differenzen über Konsequenzen aus Störfällen
Gut acht Monate nach den Störfällen in den Atomkraftwerken (AKW) Brunsbüttel und Krümmel besteht zwischen der Atomaufsichtsbehörde und dem Betreiber in einem Punkt noch immer Uneinigkeit über die Konsequenzen.
Gut acht Monate nach den Störfällen in den Atomkraftwerken (AKW) Brunsbüttel und Krümmel besteht zwischen der Atomaufsichtsbehörde und dem Betreiber in einem Punkt noch immer Uneinigkeit über die Konsequenzen.So befürwortet das für die Aufsicht zuständige Sozialministerium eine kontinuierliche Aufzeichnung der Gespräche auf der Warte, um etwa Unfallabläufe im Nachhinein analysieren zu können. Dies geht aus einem Bericht des Sozialministeriums hervor, der am Donnerstag im Sozialausschuss des Landtag vorgestellt wurde.Vattenfall lehnt dies laut Bericht als ungeeignet und sicherheitstechnisch kontraproduktiv ab.Die Atomaufsicht wolle die Einführung einer Audioüberwachung allerdings weiterverfolgen und den Erlass einer nachträglichen Auflage vorbereiten, hieß es in dem Bericht. Zudem sollen als Konsequenz aus der Pannenserie in einer bundesweiten Verordnung Vorgaben für einen sicheren AKW-Betrieb und für ein Risikomanagement formuliert werden. Die Regelung soll nach Schätzungen des Bundesumweltministeriums noch dieses Jahr in Kraft treten, wie es in dem Bericht des Sozialministeriums weiter heißt.Mehr
Bundestag: Ergebnis der KiKK-Studie nicht übertragbar
Spiegel Online: Kernschmelze in der SPD
Die Ergebnisse der Studie über Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK-Studie) sind nach Auskunft der Bundesregierung nicht auf einzelne Standorte übertragbar sind. Zur Begründung erklärt die Regierung in ihrer Antwort (16/8090) auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (16/7930), dass aufgrund der für die einzelnen Standorte relativ geringen Fallzahlen keine "belastbaren Aussagen" möglich seien. Die Grünen hatten in ihrer Anfrage vor allem nach der Übertragbarkeit der KiKK-Studie auf das Forschungszentrum in Karlsruhe gefragt. Für das Jahr 2006 gibt die Bundesregierung die jährliche Strahlenexposition von Kleinkindern in der Umgebung des Forschungszentrums Karlsruhe mit 3,5 Microsievert an. Für Erwachsene betrage die effektive Dosis 2,4 Microsievert.Mehr
Atom-Lobbyismus in der SPD
Spiegel Online: Kernschmelze in der SPD
Seit dem 26.02.08 auf Spiegel-Online: ein kleines Video über Atomlobbyisten in der SPD.Zum Video
AKW Brunsbüttel: Vattenfall kämpft mit Pannenserie
Wird Pannenreaktor morgen wieder angefahren?
Die Serie an meldepflichtigen Ereignissen im Atomkraftwerk Brunsbüttel ist für einen abgeschalteten Reaktor höher als normal. Seit dem 15.02. mussten drei Pannen gemeldet werden."Die Anzahl an gemeldeten Ereignissen resultiert aus der intensiven Instandsetzung und Wartung im Kraftwerk", so der Sprecher des Betreiberkonzerns Vattenfall, Ivo Banek. Es seien wegen des Stillstandes diverse Prozesse in Arbeit. Dennoch seien alle Vorkomnisse auf der internationalen Bewertungsskala in der niedrigsten Katergorie (INES 0).Vattenfall schiebt die Schuld auch auf die veränderte Informationspolitik: Seit den Störfällen im Juni 2007 kommuniziere man bewusst alle Ereignisse in der Öffentlichkeit.Unterdessen könnten die Strommengen-Ankündigungen der Europäischen Strombörse (EEX) daraufhindeuten, dass der Atommeiler am morgigen Montag wieder angefahren wird. Zudem wurde weder vom Betreiber Vattenfall noch von der zuständigen Atomaufsicht in Kiel ein zeitnahes Anfahren des AKW Brunsbüttel angekündigt - im Gegenteil verwies Konzernsprecher Ivo Banek erst gestern auf die laufenden, umfangreichen Inspektionen und Wartungen im Reaktor.Angekündigt ist das Wiederanfahren für Ende März.Mehr
IPPNW: Bei der radioaktiven Niedrigstrahlung tappt die SSK im Dunkeln
Der 12. Fachkongress "Zukunftsenergien" hat erschreckend die ambitionierten Ziele der NRW- Landesregierung in Sachen Atomenergie verdeutlicht
Die Grenzwerte der bundesdeutschen Strahlenschutzverordnung basieren auf höchst unsicheren Modellen über die Ausbreitung der Abluft aus den Kaminen der Atomkraftwerke. Diese Tatsache bekommt gerade im Licht der Ergebnisse der im Dezember veröffentlichten Kinderkrebsstudie eine besondere Bedeutung.In der vom Mainzer Kinderkrebsregister und von Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlichten Studie "Kinderkrebs im Umkreis von Kernkraftwerken" (KiKK-Studie) war ein signifikante Erhöhung des Krebs- und Leukämierisikos festgestellt worden, je näher ein Kleinkind in der Nähe der 16 bundesdeutschen Atomreaktoren wohnt. Darauf angesprochen, äusserte sich der Leiter der bundesdeutschen Strahlenschutzkommission Herr Wolfgang-Ulrich Müller im aktuell erschienenen Greenpeace-Magazin 2.08: "Im Bereich der Niedrigstrahlung tappen wir tatsächlich etwas im Dunkeln."Mehr
BIs kritisieren Atomkraft-Fördergelder
Der 12. Fachkongress "Zukunftsenergien" hat erschreckend die ambitionierten Ziele der NRW- Landesregierung in Sachen Atomenergie verdeutlicht
Die Sprecher der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg kritisieren die permanente Vergabe von Atomkraft-Fördermitteln trotz beschlossenen Atomausstiegs.Hintergrund: Der 12. Fachkongress "Zukunftsenergien", der imRahmen der Energie-World, die am 19. Februar 2008 in Essenstattfand, hat erschreckend die ambitionierten Ziele der NRW-Landesregierung in Sachen Atomenergie verdeutlicht. Dabei wurdeim Forum "D - Innovative Entwicklungen in der Nukleartechnik inNRW" mitgeteilt, dass die NRW-Fördermittel für die Kernenergieüber den Umweg der Europäischen Gemeinschaft fließen. Dr.Werner von Lensa vom Forschungszentrum Jülich stellte auch dieEntwicklungsziele für zukünftige Kernkraftwerke vor.Die Bürgerinitiativen prangern an, dass mit dieser "undurchsichtigenFinanzierung um die Ecke" der von der Bundesregierung mit denBetreibern der Atomkraftwerke beschlossene unumkehrbareAusstieg aus der Atomenergie ad absurdum geführt wird. "Damitergibt sich ein Anfangsverdacht der illegalen Verwendung und derVerschwendung von Steuergeldern", so Felix Ruwe von derAhauser BI. Die Bürgerinitiativen fordern den sofortigen Stopp derAtomenergieförderung durch Steuerfahndung undparlamentarische Kontrollgremien. "In Zeiten eines immensenVertrauensverlustes politischer Instanzen, sollte das angekündigteEnde der Atomkraftnutzung mit Transparenz und Offenheitabgeschlossen werden", fordert Francis Althoff von der BIUmweltschutz Lüchow Dannenberg.Mehr
AKW Gundremmingen: Keine Antwort auf Atommüllentsorgung
Auch nach der angekündigten Leistungserhöhung bleibt der Betreiber eine Antwort auf die Entsorgung des Strahlenmülls schuldig
Auch nach der angekündigten Leistungserhöhung in den beiden Blöcken des Atomkraftwerks Gundremmingen, die automatisch auch mehr Atommüllproduktion bedeuten, bleibt der Betreiber eine Antwort auf die Entsorgung des Strahlenmülls schuldig.So ist seit Monaten auf der Webseite des Betreibers Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH unter der Rubrik "Entsorgung" zu lesen ".. Diese Seite wird z.Zt. überarbeitet und steht in Kürze wieder zur Verfügung ..."Vor über 40 Jahren, genau am 14.8.1966, begann im ersten Gross-AKW Deutschlands, dem Block A des Kernkraftwerks Gundremmingen, die Erzeugung von einerseits Strom und andrerseits hochradioaktivem Brennelementmüll. Mit den seit 1984 laufenden Blöcken B und C ist es das größte AKW Deutschlands.Insgesamt wurden in Gundremmingen bisher schätzungsweise 1.270.000 Kilogramm Brennelementmüll produziert. Und noch nicht ein Kilo davon wurde entsorgt. In immer problemträchtigeren Atomanlagen (Karlsruhe, La Hague, Dounreay, Asse, Gorleben, Zwischenlager Gundremmingen, ...) wird dieser rund 1 Million Jahre tödlich strahlende Müll provisorisch verwahrt.Mehr
Tschüss-Vattenfall verschickt Klimaschutz-Infomaterial an 170 Hamburger Schulen
Ausgerechnet der Energiekonzern darf Klimaschutz an Hamburger Schulen unterrichten
Antwort auf Vattenfalls “Klimaakademie”: Ausgerechnet der Energiekonzern darf Klimaschutz an Hamburger Schulen unterrichten - die Kampagne „Tschüss Vattenfall“ ist empört und versenden Infopakete.Insgesamt 107 Hamburger Schulen haben dieser Tage Post von der Kampagne „Tschüss Vatenfall“ erhalten. Damit reagieren die Aktivisten auf die so genannte „Klimaakademie“, mit der Vattenfall seit Ende letzten Jahres durch 50 Hamburger Schulen tourt. Das Motto des Komzerns, der in Moorburg ein Kohlekraftwerk errichten möchte, dass die ambitionierten Klimaziele der Stadt zerstören würde, lautet: „Klimaschutz für die nächste Generation“. Gern - aber zu Unrecht - verkauft der Betreiber der immer wieder in die Schlagzeilen geratene Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel diese als “Deutschlands Klimaschützer Nummer 1″.„Hamburger LehrerInnen und SchülerInnen sollten sich unserer Meinung nach dem Thema pluralistisch nähern. Grundsätzlich kann es nicht sein, dass ein Energieriese wie Vattenfall an Hamburger Schulen einseitig über Klima- und Energiepolitik informieren darf“, so Günther Bock von der Kampagne. „Im Fachjargon heißt so etwas Greenwashing!“Mehr
Filmtipp: Comeback der Kernenergie?
Am Freitag, 15. Februar 2008 um 19.00 Uhr auf ARTE
Am Freitag, 15. Februar 2008 um 19.00 Uhr sendet ARTE:Comeback der Kernenergie?Europa: Ohne Kernenergie kein Klimawandel? Die Atomindustrie hofft auf ein neues Image und setzt trotz einer kernkraft-kritischen Gesundheitsstudie auf zahlreiche neue Aufträge zum Bau von Kernkraftwerken.Diese Sendung können Sie nach der TV-Ausstrahlung online (wieder) sehen - kostenlos - in voller Länge - 7 Tage lang - auf ARTE+7.Mehr
Terminankündigung: Frühjahrskonferenz der Anti-Atom-Bewegung
und Aktionswochenende in Ahaus 1.-4. Mai 2006
Die BI „Kein Atommüll in Ahaus“, der AKU Gronau und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen laden vom 1.-4. Mai 2008 in Ahaus zur Frühjahrskonferenz der Anti-Atomkraft-Bewegung und zum Aktionswochenende mit Camp ein. Wir möchten ein breites Spektrum von in- und ausländischen Anti-Atom-Bewegten und Umweltverbänden ansprechen, um den Stand der Anti-Atom-Arbeit zu beleuchten und Perspektiven für die zukünftige Arbeit zu diskutieren.Ziel ist es, den sofortigen Atomausstieg als drängende politische Forderung wieder offensiv in der Öffentlichkeit zu verankern! Seit 2005 wurde kein AKW mehr abgeschaltet – deshalb brauchen wir mehr politischen Druck, um die Atomkonzerne und -parteien in ihre Schranken zu verweisen. Dabei wollen wir uns von dem Schwung leiten lassen, den uns die Ausrichtung der Internationalen Urankonferenz in Dortmund letzten September gebracht hat.Mehr
Neuer Film über Atomkraft und Klimaschutz
"Climate of Hope" auf Deutsch erschienen
Angesichts der drohenden Klimakatastrophe wirbt die Atomindustrie immer wieder für eine Renaissance der Atomkraft als Rettung für den Klimawandel. Um dies zu widerlegen, haben Scott Ludlam und die Anti-Nuclear Alliance of Western Australia 2007 einen 30-minütigen animierten Dokumentarfilm produziert, der kurz und prägnant die wichtigsten wissenschaftlichen Hintergründe des Klimawandels und der Atomkraft vermittelt und anschaulich erklärt, weshalb Atomenergie mit seiner katastrophenreichen Geschichte niemals eine Lösung für die globale Erwärmung der Erde sein kann.Zum Film
Urandeal zeigt: Uranvorräte werden knapp
Offensichtlich bekommen die US Reaktorbetreiber nicht mehr genügend Uran vom Weltmarkt.
Zur Vertragsunterzeichnung für den amerikanisch-russischen Uranhandel erklärt Hans-Josef Fell MdB, Sprecher für EnergieDer amerikanisch-russische Urandeal zeigt auf, wie knapp die Uranversorgung der Erde bereits ist. Offensichtlich bekommen die US Reaktorbetreiber nicht mehrgenügend Uran vom Weltmarkt. Die Tatsache, dass sie nun in Russland direkt Uran kaufen dürfen, heißt noch lange nicht, dass es in Russland auch genügend Urandafür gibt. Immerhin hat Russland mit Australien erst kürzlich einen Vertrag zum Aufkauf australischen Urans geschlossen, was ein Hinweis darauf ist, dassRussland nicht einmal genügend eigenes Uran für die eigene Versorgung besitzt.Mit diesem russisch-amerikanischen Uranhandel werden die Untersuchungen derEnergy Watch Group bestätigt. Danach wird ab Mitte kommenden Jahrzehnts eineUranverknappung für den Betrieb der weltweit existierenden Reaktoren erwartet.
Somit entpuppt sich das Gerede von der Renaissance der Atomenergie alsunrealistische Phropaganda der Atomwirtschaft.
Neuer Konzernchef bei Vattenfall
Beide vom viertgrößten deutschen Stromkonzern Vattenfall betriebenen Atomkraftwerke stehen seit nunmehr über einem halben Jahr still
Vattenfall hat einen neuen Chef im Bereich Kommunikation. In ihn setzte die Kampagne „Tschüss Vattenfall“ nun neue Hoffnung:Vattenfall könnte diese Chance nutzen und endlich die Öffentlichkeit über die wahren Hintergründe ihrer Geschäfte aufklären. Klimaschutz mit einem überdimensionierten Kohlekraftwerk in Moorburg, Laufzeitverlängerung für den Schrottreaktor in Brunsbüttel, diverse Störfälle im AKW Krümmel. Ungerechtfertigte Preistreiberei zulasten des Privatkunden - und gleichzeitig Milliardengewinne. Es gibt eine Menge Erklärungsbedarf.Mehr auf der Homepage von: Hamburg steigt um
AKW Brunsbüttel: Wirtschaftlichkeit kontra Sicherheit
Beide vom viertgrößten deutschen Stromkonzern Vattenfall betriebenen Atomkraftwerke stehen seit nunmehr über einem halben Jahr still
Beide vom viertgrößten deutschen Stromkonzern Vattenfall betriebenen Atomkraftwerke stehen seit nunmehr über einem halben Jahr still. Das AKW Krümmel seit dem 28.06.2007 wegen eines Trafobrandes und diverser weiterer Defekte, das AKW Brunsbüttel wurde nach mehreren Defekten am 21.07.2007 abgeschaltet. Der Versuch einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung in Hinblick auf größtmögliche Sicherheit.Das AKW Krümmel läuft auf Grundlage der heutigen Zahlen noch etwa 10 Jahre bis etwa 2017. In diesem Zeitraum wird der entstandene wirtschaftliche Schaden durch den Stillstand vermutlich kompensiert.Das AKW Brunsbüttel wird gemäß der im Atomausstiegsgesetz festgelegten Reststrommengen und auf Grundlage der bisherigen Produktionszahlen etwa im Oktober 2010 - in 2,5 Jahren - abgeschaltet werden. Ein Antrag auf Strommengenübertragung vom AKW Mülheim-Kärlich, den Vattenfall im März 2007 stellte, wurde Anfang 2008 vom Oberverwaltungsgericht Schleswig endgültig abgewiesen. Es bleibt ein Antrag zur Übertragung von Reststrom aus dem AKW Krümmel nach Brunsbüttel, der bislang nicht entschieden wurde.Mehr
Zeitung "Biblis angeklagt" bisher 100.000fach verteilt
Bisher 840.000 Exemplare veröffentlich - IPPNW-Klage auf Stilllegung von Biblis B
Um ihre Klage vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B zu begleiten, hat die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit dem Umweltverband BUND und der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR eine achtseitige Zeitung mit dem Titel "Biblis angeklagt" in einer Auflage von bisher 840.000 Exemplaren veröffentlicht. Mit viel ehrenamtlichem Engagement, bezahlten Verteilungen, Postwurfsendungen und Zeitungsbeilagen wurden allein in der vergangenen Woche rund 250.000 Exemplare in die Briefkästen hessischer Privathaushalte gesteckt. "Insgesamt erreichten wir gut ein Fünftel aller hessischen Privathaushalte", so die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.Mehr bei IPPNW
Versorgungsrisiko Atomkraft
Brunsbüttel, so heißt es, werde nicht vor Ende März, Krümmel nicht vor Mitte Mai 2008 ans Netz gehen. Was heißt das eigentlich für die Planungs- und Versorgungssicherheit?
Der Anfahrtermin für die beiden ältesten AKW in Schleswig-Holstein hat sich erneut verzögert. Brunsbüttel, so heißt es, werde nicht vor Ende März, Krümmel nicht vor Mitte Mai 2008 ans Netz gehen. Was heißt das eigentlich für die Planungs- und Versorgungssicherheit?Der Windkraft wird oft vorgeworfen, dass sie für die Stromversorgung ausfällt, sobald kein Wind weht. Was wir in Schleswig-Holstein gerade mit der angeblich so zuverlässigen Atomkraft erleben, geht über eine kurze Windflaute weit hinaus.Mehr bei Greenpeace
Verfassungsbeschwerde gegen Castor-Polizeikessel
Kreistagsabgeordneter wehrt sich gegen Polizeimaßnahme bei angemeldeter Versammlung
Ein Kreistagsabgeordneter aus Lüchow-Dannenberg, der bei einem Castortransport zusammen mit über 300 Atomkraftgegnern ohne Vorwarnung stundenlang von der Polizei eingekesselt wurde, hat Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe erhoben. Die Polizei kesselte am 10 November 2006 in Pudripp alle Anwesenden unterschiedslos ein, bevor sie eine Versammlungsauflösung aussprach, der jedoch wegen des Kessels niemand mehr Folge leisten konnte. Anlass der Polizeimaßnahmen war eine gegen 19.30 Uhr begonnene Straßenblockade von Landwirten mit 36 Traktoren, die sich gegen den zeitgleich in Frankreich startenden Transport von hochradioaktivem Atommüll nach Gorleben richtete. Mehr
Bürgerinitiative: Polizei soll sich für Urantransportverbot aussprechen
Aktivistin seilt sich vor Atommüllzug ab
Der Widerstand gegen die einzige deutsche Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau und gegen die damit verbundenen Urantransporte ist um eine Facette reicher: Am gestrigen Mittwochabend (16. Januar) hat eine französische Atomkraftgegnerin auf freier Strecke das Stoppen eines aus der UAA Gronau kommenden Uranmülltransports kurz nach seiner Abfahrt mit einer akrobatischen Hochseilaktion erwirkt. Die 26jährige Französin hatte in ca. 10 Meter Höhe weit oberhalb der Schienen ein Seil zwischen zwei Bäume gespannt und sich daran angekettet, um gegen den Export deutschen Uranmülls von Gronau nach Russland zu demonstrieren. Sie wurde von einem Polizeihubschrauber entdeckt, der dann offenbar das Stoppen des Zuges veranlasst hat. Der Polizeihubschrauber, bzw. dessen Suchscheinwerfer, wies dann auch anderen DemonstrantInnen den Weg in das unwegsame Waldgebiet, darunter auch einem Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen UmweltschutzMehr beim AKU-Gronau
Hintergrund: Der Europäische Druckwasserreaktor EPR
Aktivistin seilt sich vor Atommüllzug ab
Französische Unternehmen wollen in Abu Dhabi zwei moderne Atomreaktoren (EPR) bauen. Der Europäische Druckwasserreaktor EPR ist in deutsch-französischer Kooperation entwickelt worden. Die Technologie basiert auf den Erfahrungen beim Bau und Betrieb der französischen N4- und der deutschen Konvoi-Anlagen. Deshalb wird der EPR auch als Atommeiler der dritten Generation beschrieben.Nach Angaben der Hersteller ist der neue Druckwasserreaktor besonders sicher. Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Störfalls sei minimal. Im Fall einer Kernschmelze würden die Auswirkungen auf den Reaktor beschränkt bleiben und seien damit beherrschbar.Mehr
Urantransport aus Gronau gestoppt
Aktivistin seilt sich vor Atommüllzug ab
Mit einer spektakulären Abseilaktion hat heute eine Anti-Atom-Aktivistin den Bahntransport von radioaktivem Uranhexafluorid (UF6) aus der Urananreicherungsanlage Gronau mit Ziel Russland blockiert.Kurz vor Burgsteinfurt, 30km von Münster (Westfalen), spannte die 26jährige ein Seil zwischen zwei Bäumen über die Schienen und seilte sich auf Höhe der Lok ab. Damit konnte der Transport unweit seines Startortes nach nur 30minüter Fahrt aufgehalten werden. Eintreffende Polizeikräfte zeigten sich ratlos.„Wir protestieren gegen den Export von deutschem Atommüll ins Ausland“, so die Aktivistin Cecile Lecomte. „Diese Transporte von atomarem Abfall aus der Urananreicherung sollen angeblich in Russland weiter verarbeitet werden. Tatsächlich lagern tausende Tonnen radioaktiven Atommülls dort unter freiem Himmel und verseuchen die Umwelt.“Mehr
Online-Mitmach-Aktion für Uran-Grenzwert bei Mineralwasser
Blockade des AKW Krümmel geplant
Mit einer neuen Online-Mitmach-Aktion will die Organisation foodwatch den Druck auf Bundesminister Horst Seehofer weiter erhöhen. Wirtschaftliche Interessen der Mineralwasser-Firmen dürften nicht über dem Schutz der Verbraucher stehen. Die giftige Substanz Uran in einem so wichtigen Lebensmittel wie Wasser sei vermeidbar.Im Juli 2006 stellte foodwatch diese Forderungen erstmals auf. Schon im November 2006 war ein erster Erfolg der Kampagne zu verzeichnen: Der Bundesrat entschied, dass als "geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung" beworbenes Mineralwasser nicht mehr als 2 Mikrogramm Uran pro Liter enthalten darf. Ebenfalls seit November 2006 sammelt foodwatch über Anzeigen in Zeitschriften und Listen Unterschriften für die Einführung eines Uran-Grenzwerts. Fast 6.000 Unterschriften von Unterstützern der Aktion konnten knapp ein Jahr später, im November 2007, dem Bundesverbraucherministerium übergeben werden.Mehr bei foodwatch
Erfolg vor Gericht für Atomkraftgegnerin
Blockade des AKW Krümmel geplant
Der wiederholte Versuch den friedlichen Protest gegen die Atomindustrie zu kriminalisieren scheiterte am Mitwoch den 9. Januar 08 erneut vor Gericht.Im Vorfeld des Castor 2006 wurde eine Spontan-Demonstration in Gedenken an dem 2004 vom Castorzug getöteten französischen Aktivist Sébastien Briat von der Polizei angegangen. In diesem Zusammenhang ermitteltet die Polizei gegen AktivistInnen. Das Verfahren gegen eine 26-jährige Aktivistin wurde gegen 40 Stunden gemeinnützige Arbeit eingestellt. Die Betroffene ist engagierte Atomkraftgegnerin und wird in diesem Kontext immer wieder von der Polizei belangt und angezeigt. Zahlreiche polizeiliche Maßnahmen gegen sie wurden bereits richterlich für unrechtsmäßig erklärt. Vor dem Castortransport 2006 wurde sie sogar rund um die Uhr vom MEK, eine Sondereinheit der Polizei überwacht. Sie wertet insofern diese Einstellung als Erfolg. " Das Gericht wußte, wie dürftig die Beweislage war. Die politische Bedeutung dieses Verfahrens hat dabei eine erhebliche Rolle gespielt. Dem Richter und dem Staatsanwalt war es doch zu brisant darüber zu verhandeln." So die Betroffene Cécile Lecomte.
Urantransporte: Atomkraftgegner machen Schrankeninspektion
Blockade des AKW Krümmel geplant
Nach Informationen der regionalen Anti-Atomkraft-Initiativen plant die Urananreicherungsfirma Urenco für morgen Abend (9.1.) gegen 19 Uhr einen neuen Transport mit bis zu 1000 t abgereichertem Uranhexafluorid (UF6) von Gronau zur Uranfabrik Novouralsk nach Russland. Die Aktivisten plannen jetzt Proteste.In Russland wird das radioaktive Material als Abfall auf offener Wiese gelagert. Nach unseren Informationen darf die Urenco alleine 2008 rund 7500 t abgereichertes UF6 von Gronau zur Endlagerung nach Russland bringen - in den vergangenen 12 Jahren waren es insgesamt 22 000 t. 2008 dürfte also das intensivste Jahr des Atommüllexports von Gronau nach Russland werden.Mehr Infos auf www.urantransport.de
Lieber richtigen Ökostrom als eine Mogelpackung
Blockade des AKW Krümmel geplant
„Nach Informationen des SPIEGEL tricksen europäische Stromanbieter ihre Kunden gezielt aus. Sie etikettieren Atom- oder Kohlestrom einfach in Ökostrom um. Eine legale Praxis, die durch Ökozertifikate möglich ist“, berichtete die Online-Ausgabe des Spiegels am 05.01.2008. Eine Meldung, die für die Umweltaktivisten der Kampagne „Tschüss Vattenfall“ keine Neuigkeit ist.„Seit Monaten weisen wir darauf hin, dass die so genannten RECS-Zertifikate eine Mogelpackung sind. Wer durch RECS-Zertifikate grün etikettierten Strom bezieht, der zahlt einen Großteil seiner Stromrechnung an die Kohle und Atomindustrie“, erklärt Hanna Poddig, Sprecherin der Kampagne.Mit der Einführung des Renewable Energy Certificate System (erneuerbares Energie Zertifikatssystem, RECS) 2002 in 15 europäischen Ländern wurde ein Markt für den Handel von Ökostromzertifikaten geschaffen. Produzenten von Strom aus erneuerbaren Energien erhalten pro 1.000 kWh ein Zertifikat, welches sie an andere Unternehmen weiterverkaufen können. Auf diese Weise soll der Ausbau regenerativer Energien in Europa gefördert werden.Die Kampagne „Tschüss Vattenfall“ empfiehlt Stromanbieter, bei denen das Geld der Kunden ausschließlich an Ökostromproduzenten fließt, die auch in neue Anlagen investieren und nicht eigentumsrechtlich mit der Atom- und Kohleindustrie verflochten sind: Greenpeace energy, naturstrom AG, die Elektrizitätswerke Schönau und Lichtblick.„Um nicht auf diese Mogelpackung hereinzufallen, informieren Sie sich auf unserer Webseite www.hamburg-steigt-um.de,“ empfiehlt Hanna Poddig. Mehr
AKW Krümmel bleibt aus!
Blockade des AKW Krümmel geplant
Das AKW Krümmel darf nicht wieder ans Netz gehen! Angesichts der ständigen Gefahr eines verheerenden Atomunfalls auch in Krümmel sowie der Probleme und Gefahren beim Betrieb von Atomanlagen rufen verschiedene Anti-Atom-Gruppen zur BLOCKADE des AKW Krümmel auf, sobald der Reaktor wieder angefahren werden soll! Der Stillstand des Reaktors hat Vattenfall bereits etliche Millionen EUR gekostet. Schon aus diesem Grund wird das AKW Krümmel wieder an Netz gehen. Mehr Informationen zu Krümmel, der geplanten Blockade und dem Plakat als Download bei contratom
Gorleben-Protestjahr 2008 wird eingeläutet
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg läutet das Protestjahr 2008 mit dem traditionellen Neujahrsempfang am Gorlebener Endlagererkundungsbergwerk ein
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg läutet das Protestjahr 2008 mit dem traditionellen Neujahrsempfang am Gorlebener Endlagererkundungsbergwerk ein. Auch im neuen Jahr steht im Mittelpunkt der BI-Aktivitäten, weiter öffentlichen Druck auf die Aufgabe des Standort auszuüben.Selbst bei einer seit Jahren nur angekündigten alternativen Endlagerstandortsuche bleibe Gorleben weiter Favorit. „Wir appellieren an die Bundesregierung, aus dem atomaren Müllentsorgungsdilemma um die Standorte Asse und Morsleben die einzig verantwortbare Konsequenz zu ziehen, keinen weiteren Atommüll mehr zu produzieren“, so der BI-Sprecher. „Stattdessen verschärfen neben der drohenden Aufhebung des Gorlebener Moratoriums und der Einrichtung eines Untertage- Versuchlabors weitere Castortransporte unnötig den Druck auf den untauglichen Standort“. Ab 14 Uhr lädt die BI zum Einläuten des neuen Protestjahres an der umstrittenen Endlagerbaustelle ein. Mehr
.ausgestrahlt-Wünsche
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
.ausgestrahlt wünscht Allen ein paar ruhige Festtage und viel Kraft, Ausdauer und Energie fürs Neue Jahr! Natürlich auch für die Anti-Atom-Arbeit im Jahr 2008. Vielen Dank an all diejenigen, die uns unterstützt haben!Euer .ausgestrahlt-Team
Weihnachtsgruß von Martin Unfried zum Fest der Liebe
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
Der für seine journalistische Arbeit auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien mit dem Deutschen Solarpreis 2007 ausgezeichnete taz-Kolumnist Martin Unfried hat "passend zu der erneuten Debatte um Kernkraftwerke und deren Strahlenrisiko" das Musikvideo "Weihnachten ohne Atom" aufgenommen. "Zum Fest der Liebe soll es auf heiter-besinnliche Weise dafür werben, den Stecker aus der eigenen Atomsteckdose zu ziehen", so der Journalist und Chef der Kolumnenband "Ökosex".Zum Fest der Liebe fragt er: Was ist schöner als Weihnachten, Weihnachten ohne Atom. Kündigen Sie doch Ihren Atomstrom zu Weihnachten. Der Christbaum, er glühe grün! Zum VideoIn nur 5 Minuten auf grüne Weihnachten umschalten
Satire: Bild rettet die Erde
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
Nachdem sich bereits die Greenpeace-Chefin in einem offenen Brief gegen die Konkurrenz-Aktion "Bild an -aber richtig" gewandt hat, gibt es nun einen satirischen Video-Clip über die Springer-Öko-AktivistInnen. Zum Schmunzeln, auch wenn die Diskussion zwischen den beteiligten NGOs der Aktionen Licht aus! bzw. Licht an! durchaus tiefgründiges und spannendes Potential enthält.polylog schreibt: Licht aus! Für volle fünf Minuten! Die Öko-Aktivisten vom Springer-Verlag verraten uns, wie man die Klimakatastrophe aufhält.
Zum Video
Enttäuschende Niederlage: EU gibt grünes Licht für Finanzierung von AKW Belene
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
Liebe Freunde und Freundinnen,
Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst vielen Dank für Ihre Unterstützung der Kampagne gegen das Atomkraftwerk Belene! Wir haben uns gefreut, dass unser Aufruf nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa breiten Anklang gefunden hat. Leider haben wir trotzdem schlechte Nachrichten: Am letzten Freitag hat die EU-Kommission eine positive Stellungnahme zu Belene abgegeben.
Wir waren natürlich enttäuscht (und wütend) über diese Entscheidung. Schließlich hatte sich vor wenigen Wochen sogar der frühere Leiter der bulgarischen Atomaufsicht, Dr. Kastchiev, vehement gegen Belene ausgesprochen. Schließlich hatten 30.000 Bürger und Bürgerinnen in den letzten Wochen Protestmails an die EU-Kommission geschickt. Schließlich hatten uns Vertreter der Kommission noch vor zwei Wochen zugesichert, dass "es in der nächsten Zeit keinen positiven Bescheid zu Belene geben werde".
Dass die Kommission sich dennoch so schnell auf einen positiven Bescheid für das Projekt einigen konnte, hat einen einfachen Grund: Sie hat sich entschieden, sämtliche Umweltfragen (inklusive der seismischen Risiken) einfach aus ihrer Prüfung auszuklammern. Es macht betroffen, dass die Atomlobby ein so unhaltbares Verfahren in Brüssel durchsetzen konnte. Es deutet aber auch an, dass es in der Kommission offensichtlich verschiedene Standpunkte hinsichtlich der Umwelt- und Erdbebenrisiken gab. Sprich: eine Einigung war nur möglich, weil man diese Fragen ausgeklammert hat.
Wenn die Kommissionstellungnahme letzten Freitag negativ ausgefallen wäre, wäre das Belene-Projekt am Ende gewesen. Der positive Bescheid bedeutet zwar, dass die bulgarische Regierung nun Kreditanträge bei Euratom und der Europäischen Investitionsbank stellen darf; sie stellt jedoch keine Vorentscheidung über diese Kreditanträge dar. Denn bei der nächsten Entscheidungsrunde wird die Kommission die Umweltfragen nicht ausklammern können. Das schreiben nicht nur die Regularien vor, dafür haben auch unsere gemeinsamen Proteste der letzten Wochen gesorgt.
Hinzu kommt, dass es in der nächsten Runde auch nicht nur um die Meinung der Kommission geht; denn über Kredite der Europäischen Investitionsbank entscheiden die Vertreter nationaler Regierungen, die im Aufsichtrat der Bank sitzen. Und hier besteht die Chance, atomkritische Länder zu einer Ablehnung des Kredites zu bewegen. Die Auseinandersetzung hierüber wird in Deutschland besonders interessant werden, denn innerhalb der Bundesregierung ist Finanzminister Steinbrück (SPD) für die Europäische Investitionsbank zuständig.
urgewald ist noch dabei, Kampagnenpläne für das neue Jahr zu schmieden. Nach der Entscheidung in Brüssel steht schon fest, dass es auch 2008 wieder eine "Belene Kampagne" geben wird. Um milliardenschwere Großprojekte zu verhindern, bedarf es einen langen Atem, gute Argumente, viele Unterstützer/Innen und eine Portion Zuversicht. Zum Glück ist urgewald mit all diesen Dingen reichlich gesegnet.
Wir freuen uns darauf, 2008 wieder auf Ihre Hilfe zählen zu können!
Mit besten Grüßen und Wünschen für die Feiertage!
<Heffa Schücking
Deutsches Atomforum gewinnt den EU-Worst-Greenwashing-Award
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
Das Deutsche Atomforum gewann den Worst EU Greenwash Award mit 33Prozent aller Stimmen für ihre Kampagne, die das öffentliche Interesseam Klimaschutz zur Werbung für die Atomenergie missbraucht. In der WorstEU Lobby Kategorie gewannen die deutschen Autobauer BMW, Daimler undPorsche gemeinsam mit insgesamt 32 Prozent aller Stimmen für ihreirreführende und Panik schürende Kampagne gegen geplante CO2-Reduzierungen.Die kompletten Abstimmungsergebnisse finden Sie hier:
(Worst EU Lobbying)
(Worst Greenwash)
irreführende Werbung der Vattenfall Europe AG untersagt
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
Bei der zurzeit stattfindenden Weltklimakonferenz auf der indonesischen Insel Bali beraten mehr als 6000 Delegierte aus 192 Staaten über ein Nachfolgeabkommen zum 2012 auslaufenden Kyoto Protokoll. Die Klimaforscher sind sich einig: Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten. Es müssen Alternativen gefunden werden. Dabei rückt die Energiegewinnung ohne klimaschädigende Emissionen immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit - wie die Stromerzeugung aus Sonnenenergie.Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin - wie ein Urteil des Landgerichts Berlin vom 4. Dezember 2007 belegt. Dort wurde einer einstweiligen Verfügung gegen die Vattenfall AG stattgegeben, die den Begriff "CO2-frei" irreführend verwendete (Az: 97 O 297/07). Die Einstweilige Verfügung hatte die Soline Buschéhöfe Betreiber GmbH & Co. KG, Volmerstr. 9, 12489 Berlin, erwirkt, die sich der Nutzung solarer Energie widmet.p>Die Vattenfall Europe AG, eines der führenden Energieunternehmen Deutschlands und größter Wärmeerzeuger in Europa, hatte in einer Anzeige in zahlreichen deutschen Publikumszeitschriften und auf seiner Internetseite behauptet, "ein CO2-freies Braunkohlekraftwerk" zu errichten. Diese Behauptung sah das Gericht als falsch an, da bei einem Braunkohlekraftwerk immer CO2 freigesetzt werde. Dies ist auch der Fall, wenn das Kraftwerk kein CO2 in die Atmosphäre entweichen lässt, sondern dieses in unterirdischen Stätten einlagert.Damit folgt das Gericht der Auffassung der Bundesregierung, die die Verwendung des Schlagworts "CO2-frei" für die in diesem Fall der Vattenfall Europe AG angewendete CCS-Technik als irreführend einstufte. Vattenfall ist unter Androhung eines Ordnungsgeldes in Höhe von 250.000 Euro untersagt worden, diese Behauptungen weiterhin werblich einzusetzen. Mehr
Kommission gibt grünes Licht für erstes russisches Atomkraftwerk innerhalb der EU
Umweltorganisationen in ganz Europa kritisieren, dass die Kommission entscheidende Sicherheitsbedenken ausgeblendet hat
Am Freitag hat die Europäische Kommission eine positive Stellungnahme zum umstrittenen Atomkraftwerk Belene in Bulgarien veröffentlicht. Umweltorganisationen in ganz Europa kritisieren, dass die Kommission entscheidende Sicherheitsbedenken ausgeblendet hat und damit grünes Licht für den Bau eines der gefährlichsten in Osteuropa geplanten AKW-Projekte gegeben hat.Dabei hatte erst vor zwei Wochen Dr. Gueorgui Kastchiev, der ehemalige Leiter der bulgarischen Atomsicherheitsbehörde, der Kommission eine Liste mit Bedenken gegen das AKW Belene vorgelegt. “Belene stellt unakzeptable Sicherheits- und Umweltrisiken dar", sagt Dr. Kastchiev, der die Atomsicherheitsbehörde von 1997 bis 2001 leitete. Zu den von Dr. Kastchiev angeführten Problemen gehören Mängel im Design des geplanten AKW, der Mangel an Betriebserfahrung mit dem Reaktortyp sowie an qualifiziertem Personal und effektiver Überwachung, ebenso das Fehlen einer Strategie für den Umgang mit radioaktivem Abfall sowie die enorme Korruption im Energiesektor. “Wenn man das hohe seismische Risiko der Bauregion und den niedrigen Atomsicherheitslevel in Bulgarien zusammenrechnet, kann man nur zu einem Schluss kommen: Dieses Projekt muss sofort gestoppt werden," sagt er.“Die am Freitag veröffentlichte Stellungnahme der Kommission zeigt, dass die Kommission weder auf die Stimme der Vernunft noch der Bürger hört, wenn es um Atomenergie geht", sagt Heffa Schücking, von der Umweltorganisation urgewald. “Die Kommission hat sich bewusst entschieden, die Erdbebenrisiken zu ignorieren und Umweltfragen aus ihrer Stellungnahme zu Belene auszuklammern. Mit dieser Verfahrensweise will Energie-Kommissar Piebalgs offenbar sicherstellen, dass auch die schlimmsten Atomprojekte grünes Licht erhalten können", fügt sie hinzu. Zu Urgewald
50 Jahre komerzielle Atomkraftnutzung: Kein Grund zu feiern
Energiepolitisch deckt Atomenergie lediglich 2,4 Prozent des Weltenergiebedarfs
Die kommerzielle Produktion von Atomstrom hat am Sonntag 50-jährigen Geburtstag. Vor genau einem halben Jahrhundert ging in Shippingport im US-Bundesstaat Pennsylvania weltweit zum ersten Mal ein Atomkraftwerk ans Netz, das nicht vor allem einer Bombe oder einem U-Boot-Antrieb, sondern der Produktion elektrischen Stroms dienen sollte.Was vor 50 Jahren euphorisch als Befreiung der Menschheit von allen Energiesorgen gefeiert wurde, hat sich heute als eine der größten technologischen Sackgassen der Neuzeit erwiesen.Energiepolitisch deckt Atomenergie lediglich 2,4 Prozent des Weltenergiebedarfs. Sie ist damit bedeutungslos geblieben - und dies, obwohl 50 Jahre lang etwa 90 Prozent aller öffentlichen Energie-Forschungsmittel in die Atomenergie geflossen sind. Von den einst angekündigten 2000 Atomreaktoren sind gerade mal etwa 556 verwirklicht worden, 439 sind noch in Betrieb. Aus dem Blickwinkel der Atomgemeinde ist das ein energiepolitisches Desaster. Mehr dazu imUmweltruf
Freispruch für Atomkraftgegnerin
Nikolas-Prozess - Durcheinander bei der Beweisaufnahme
Das Amtsgericht Hannover hat am Mittwoch eine 45jährige Atomkraftgegnerin ausBlütlingen in einem Strafverfahren im Zusammenhang mit der letztjährigen"Nikolausaktion" am Hannoverschen Landtag freigesprochen. Als Nikoläuse undClowns verkleidet, hatten rund 40 Atomkraftgegner am 6. Dezember 2006Landtagspolitiker u.a. dazu aufgefordert, die Schließung des AtommüllstandortsGorleben auf die politische Tagesordnung zu setzen.Bereits ihr erstes Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen unerlaubterVersammlung in der Bannmeile am Landtag wurde gegen die damals alsLandtagsbesucherin angemeldete Frau eingestellt.Mehr
Lobbycontrol: Vattenfall täuscht mit Werbekampagnen die Öffentlichkeit
Eine neue Studie von Lobbycontrol mit dem Titel „Greenwash in Zeiten des Klimawandels - Wie Unternehmen ihr Image grün färben“ geht auch auf die Werbekampagne des Stromkonzerns Vattenfall ein. Mit vernichtendem Urteil:
Eine neue Studie von Lobbycontrol mit dem Titel „Greenwash in Zeiten des Klimawandels - Wie Unternehmen ihr Image grün färben“ geht auch auf die Werbekampagne des Stromkonzerns Vattenfall ein. Mit vernichtendem Urteil:„Vattenfall ist verantwortlich für massive Treibhausgas-Emissionen und gravierende Umweltschäden in den ostdeutschen Braunkohlegebieten. Dessen ungeachtet mischt der Konzern seit Neustem lautstark in der Klimadebatte mit: Anfang 2007 hob Vattenfall die 3C-Initiative (Combat Climate Change) aus der Taufe, die große Unternehmen (u.a. E.on, EnBW sowie die AKW-Bauer Siemens, Alstom und General Electrics) „zum Schutze des Klimas“ zusammenbringen soll. Neben der Industrie sollen auch gesellschaftliche Organisationen die Initiative unterstützen. Bisher ist allerdings nur eine auf der Homepage gelistet: dasWorld Business Council for Sustainable Development. Das WBCSD ist, wie schon der Name verrät, keine Bürgerinitiative, sondern ein Wirtschaftsverband. 3C stellt den Versuch der Industrie dar, beim Kampf gegen den Klimawandel auf die politischen Entscheidungen wieder mehr Einfluss zu gewinnen, d.h. die zu treffenden Maßnahmen möglichst unternehmensfreundlich zu gestalten.“ Zum Artikel bei Tschüss-Vattenfall
Download der Studie (pdf)
IPPNW widerspricht dem SPIEGEL-Artikel "Legenden vom bösen Atom"
Der Autor des Beitrages stützt sich unter anderem auf alte und längst widerlegte Zahlen sowie auf Aussagen des Münchner Strahlenbiologen Professor Albrecht Kellerer.
Nach Auffassung der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung desAtomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung) ist der Artikel "Legendenvom bösen Atom" im Magazin "Der Spiegel" vom 19.11.2007 nicht seriös.Der Autor des Beitrages stützt sich unter anderem auf alte und längstwiderlegte Zahlen sowie auf Aussagen des Münchner StrahlenbiologenProfessor Albrecht Kellerer. Dieser hat als ausgewiesener Befürworterder Atomenergie die gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl schon 1990und somit zu einem Zeitpunkt pauschal bestritten, als dieswissenschaftlich überhaupt noch nicht abschätzbar war.Mehr Informationen und zu den Studien zu Tschernobyl-Opfern auf der Seite der IPPPNW
Vattenfalls Märchenstunde
Vattenfall - der liebe Großkonzern - übernimmt "Berliner Märchentage" und rückt sich bei den Kleinen ins rechte Licht
Vattenfall übernimmt "Berliner Märchentage"In konsequenter Fortsetzung der Märchentage, die Vattenfall nach dem Beinahe-Gau in seinem schwedischen Atomkraftwerk Forsmark (2006) und den "lustigen" Pannen in Brunsbüttel und Krümmel (2007) für das interessierte Publikum der "Großen" veranstaltete, hat Vattenfall nun die "Berliner Märchentage" an sich gerissen, um sich auch bei den Kleinen ins rechte Licht zu rücken, bzw. von wichtigen Themen abzulenken und sich als der liebe Großkonzern von nebenan zu präsentieren.
Das sind dann die Konsequenzen der von allen neoliberalen Besserverdienern propagierten "Public Private Partnership". Sie führt nämlich dazu, dass solche schönen Veranstaltungen wie Märchentage nach dem Niedergang der öffentlichen Hand auf die "uneigennützige" Hilfe der privaten Wirtschaft angewiesen sind.Wir würden dann doch gerne beim Stopfen der ein oder anderen Erinnerungslücke behilflich sein. Und so kamen wir heute ebenfalls zu einem Termin der "Berliner Märchentage" vor der Vattenfall-Filiale in Steglitz. Wie war das nochmal mit der Braunkohle? War die nicht die dreckigste aller Energiequellen? Und verdient Vattenfall nicht einen dicken Batzen Geld mit Braunkohlekraftwerken? Und baggert Vattenfall dafür nicht gerade ganze Dörfer weg und Landstriche zu leeren Wüsten, um an die Braunkohle zu kommen? Und womit verdient Vattenfall nochmal den Rest seines Geldes? Ach ja, mit gaaaanz sicheren Atomkraftwerken. Die explodieren nur ganz ganz selten.Mehr Infos auf der Homepage niXatom
Reaktorzahl sinkt: Die Mär von der Atom-Renaissance
Die Zahl der Atomreaktoren wird laut einer Studie in den nächsten Jahren weiter zurückgehen - aller Wiederauferstehungs-Rhetorik zum Trotz.
Die Bedeutung der Atomkraft für die Energiewirtschaft wird in den nächsten Jahren international weiter abnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der "World Nuclear Industry Status Report", der soeben erschienen ist. Autor des Berichts ist Mycle Schneider, unabhängiger Berater für Energie- und Atompolitik in Paris. Sein Fazit: "Diverse Szenarien, die der Kernenergie einen weltweiten grandiosen Ausbau vorhersagen, entbehren jeder industriellen Grundlage."Das untermauert Schneider mit umfangreichem Zahlenmaterial. Weltweit sind demnach aktuell 439 Reaktoren in Betrieb, das sind bereits fünf weniger als im Spitzenjahr 2002. Zwar sind 32 Reaktoren weltweit in Bau, doch auch dies ist im Vergleich zu früheren Jahren eine eher geringe Anzahl: Noch vor acht Jahren waren es 53 Meiler.Mehr dazu auf der Homepage der Europäischen Grünen.Die Untersuchung finden Sie zum Download bei .ausgestrahlt in der Rubrik Analysen .
Fristablauf: Verpassen Sie der Atomwirtschaft den Negativpreis "Worst EU Greenwash" Award 2007
Der CDAK empfiehlt derzeit, den Worst-Greenwash-Award 2007 an das Deutsche Atomforum zu verleihen
Der CDAK empfiehlt derzeit, den Worst-Greenwash-Award 2007 an das Deutsche Atomforum zu verleihen:Kandidat: Das Deutsche Atomforum,Nominiert für den Mißbrauch der öffentlichen Sorge um den Klimawandel zurImagepflege für die Atomenergie.Hinter dem scheinbar rührenden Slogan "Deutschlands ungeliebteKlimaschützer" steckt das Deutsche Atomforum, die Lobby der deutschenEnergiekonzerne und Hersteller von Atomanlagen. Mit diesem Slogan, der sichwie ein Aufruf für mehr Sympathie gibt, startete ihre Greenwash-Kampagne imFrühjahr 2007. Die Kampagne enthielt Anzeigen in wichtigen Leitmedien,Poster, Broschüren in verschiedenen Zeitschriften und eine Webseite mit derschamlosen Adresse www.klimaschuetzer.de.Dokumentieren Sie bitte Ihre Abneigung gegen das Deutsche Atomforum (DAtF),das als gemeinnützige (!) Werbeagentur der Atomwirtschaftzu Lasten von Steuerzahlern und Stromkunden jährlich rund 50 Millionen €für reine Propagandazwecke verpulvert. Wählen Sie das Deutsche Atomforum zum Konzern für den Worst-Greenwash-Award 2007. Mit dem Preis soll die Firma ausgezeichnet werden, deren Werbung, PR- und Lobbyrhetorik im Widerspruch zu den wahren Umweltauswirkungen ihres Kerngeschäfts steht. Die Abstimmung ist hier bis zum 27. November möglich.
Jahrestag der Selbstverbrennung
BBU erinnert an den Tod von Hartmut Gründler vor 30 Jahren
BBU erinnert an den Tod von Hartmut Gründler vor 30 JahrenDer Bundesverbannt Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. erinnert heute an die Selbstverbrennung des Atomkraftgegners Hartmut Gründler in Hamburg. Hartmut Gründler war ein im Umweltschutz engagierter Tübinger Lehrer, der sich aus Protest gegen die Atompolitik der damaligen Bundesregierung am 16. November 1977 selbst verbrannt hatte. Er starb wenige Tage später, am 21. November 1977, an seinen Verletzungen.Mehr
BI "Kein Atommüll in Ahaus" wird 30
Dringende Aktion von urgewald - Belene nochmal verhindern - Kein EU Geld für Alptraum-AKW
Nach dem Wendland steht nun auch im Münsterland ein rundes Widerstands-Jubliläum in der Anti-Atom-Bewegung an: Die BI "Kein Atommüll in Ahaus" wird genau wie die BI Lüchow-Dannenberg 30 Jahre alt! Immer wieder kam es im tiefsten Westmünsterland zu großen Protestaktionen. Highlights waren die Castor-Proteste 1997/98, als über 10000 Menschen auf die Straße und die Schiene gingen. 2004/5 konnten die Rossendorf-Castoren anderthalb Jahre verzögert werden und immerhin noch bis zu 3000 Leute gingen an den drei Transporttagen auf die Straße. In beiden Fällen gab es im Anschluss viele Hundert Ermittlungsverfahren, Strafbefehle, Prozesse und sonstige Repressionsmaßnahmen.Doch der Widerstand hat Wirkung gezeigt. Als das "Zwischen"-Lager 1992 in Betrieb ging, schien es kaum Potenzial für größere Aktionen zu geben. Doch 15 Jahre später steht die Leichtbauhalle noch immer zu 90% leer. Eine zweite Halle konnte ganz verhindert werden. Der Wunschtraum der Atomindustrie Ahaus sei ein "leichtes" Ziel, ist nicht in Erfüllung gegangen.Mehr
Belene noch einmal verhindern !
Dringende Aktion von urgewald - Belene nochmal verhindern - Kein EU Geld für Alptraum-AKW
Oft müssen schlimme Projekte mehrmals verhindert werden. Genauso verhält es sich mit dem Atomkraftwerk Belene, das in einem Erdbebengebiet im Norden Bulgariens gebaut werden soll.Nach breiten öffentlichen Protesten sind deutsche Banken im letzten Jahr aus der Finanzierung dieses Alptraum-AKWs ausgestiegen. Nun besteht jedoch die Gefahr, dass Belene Gelder von der EU erhält.In wenigen Wochen wird die EU-Kommission eine Stellungnahme zu Belene abgeben, und wenn diese positiv ausfällt, hat die bulgarische Regierung gute Chancen Kredite von Euratom und der Europäischen Investitionsbank für das Projekt zu erhalten. Zum ersten Mal würden dann unsere Steuergelder für den Neubau von russischen Reaktoren innerhalb der EU eingesetzt werden. Daher hat die bevorstehende Entscheidung der Kommission besonderes Gewicht: Ein positiver Bescheid würde nicht nur für Bulgarien, sondern auch in anderen osteuropäischen Ländern wie Ungarn, Serbien, Slowenien und der Slowakei grünes Licht für den Bau neuer russischer Nuklearreaktoren bedeuten. Das alles würde Europa zu einem viel unsichereren Ort machen.Gemeinsam mit Umweltorganisationen aus ganz Europa starten wir deshalb heute eine Briefaktion an die EU-Kommission und möchten Sie bitten, mitzumachen:Gehen Sie noch heute auf die Webseitewww.atombank-nein-danke.deund schicken Sie eine Protestmail an die EU-Kommission!Verbreiten Sie diese Aktion bei Ihren Freunden, Nachbarn und Kollegen - Bitten Sie sie auch eine Protestmail zu schicken.
Neckarwestheim I & II abschalten!
Abschalt-Kundgebung“ am AKW Neckarwestheim Sonntag, 25.11.2007 |13.00 Uhr | GKN, Tor eins
Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke, vertuschen von Störfällen,Neubau von Kohlekraftwerken, weiter mit fossilen Großkraftwerken CO² indie Umwelt pusten und die Flüsse aufheizen, noch mehr hochradioaktivenAtomabfall für Jahrtausende hinterlassen - dies wollen alle vier großenEnergiekonzerne in Deutschland.Statt abzuschalten hat die EnBW hat für das GKN 1 in Neckarwestheim gareinen Antrag auf eine Laufzeitverlängerung bis zum Jahr 2017 (!)gestellt. Das Einzige was der sog. Atomkonsens aus demJahr 2000 gebracht hat, ist der anti-akw-Bewegung den Wind aus denSegelnzu nehmen, da viele auf den "automatischen Atomausstieg" warten.Tatsache ist jedoch, dass seit dem Jahr 2000 außer den beiden Uralt-Klein-Atomkraftwerken in Obrigheim und Stade noch kein einziges relevantesAtomkraftwerk abgeschaltet worden ist. Atomausstieg ade.Dagegen haben wir was.Wir halten auch nichts von "guten neuen" Atomkraftwerken.Deshalb Neckarwestheim abschalten - beide Blöcke!Wird Zeit, dass wir mal wieder ein Zeichen setzen.Abschalt-Kundgebung am AKW Neckarwestheim
Sonntag, 25.11.07
um 13 Uhr
Weitersagen und kommen.Infos auf unserer Homepage
Freispruch erster Klasse für Castor-Gegner
Gerichtsverhandlung gegen ROBIN WOOD-Aktivisten wegen spektakulärer Seilbrücke als Protest gegen die gefährlichen CASTOR-Transporte im Herbst 2006 nach Gorleben endet mit klarem Erfolg der Umweltschützer.
Gerichtsverhandlung gegen ROBIN WOOD--Aktivisten wegen spektakulärerSeilbrücke als Protest gegen die gefährlichen CASTOR-Transporte imHerbst 2006 nach Gorleben endet mit klarem Erfolg der Umweltschützer.Gericht stellt fest, das kreative Protestaktionen auch in Zukunftmöglich sein müssen.Genau ein Jahr nach dem letzten Atommülltransport nach Gorleben standengestern vier Mitglieder der Umweltorganisation ROBIN WOOD in Hannovervor Gericht. Sie hatten während des CASTOR-Transports 2006 bei Leitstade(Landkreis Lüchow-Dannenberg) ein Seil über die Transportstreckegespannt. Daran hatten sich zwei junge Männer quer über die Gleisegehängt, die Weiterfahrt des mit hochradioaktivem Atommüll beladenenZugs wurde für zwei Stunden gestoppt. Zur Pressemitteilung vonROBIN WOOD
IPPNW klagt gegen AKW Biblis B
Biblis angeklagt - Zeitung und Film mit zur Klage gegen das AKW Biblis B
Mit einer Klage vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel will die IPPNW das Atomkraftwerk Biblis B stilllegen. In Biblis kann es wegen der zahlreichen Sicherheitsdefizite und der fehlenden Zuverlässigkeit der Betreibergesellschaft RWE jeden Tag zum Super-GAU kommen. Mit verheerenden wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen für die Region, für Deutschland und für Europa.Zeitung "Biblis angeklagt" mit Fakten, Informationen und Hintergründe zur Klage auf StilllegungMachen Sie mit! Verteilen Sie die Zeitung in Ihrer Nachbarschaft!Die Zeitung "Biblis angeklagt" soll bundesweit verbreitet werden. Denn: Biblis steht bundesweit als Symbol für die Atomenergie schlechthin. Von einem Super-GAU in Biblis wären alle betroffen.Schwerpunktmäßig soll die Zeitung in den nächsten Wochen zunächst in möglichst vielen hessischen Städten und Gemeinden in die Briefkästen verteilt werden. Dabei bitten wir um Ihre Mithilfe!DVD mit bewegenen Bildern42 Minuten bewegte Bilder über die Gefahren von Biblis BÜber die Klage zur Stilllegung von Biblis B und die Möglichkeiten einer echten Energiewende informiert auch ein Film von IPPNW und EUROSOLAR. Der Film mit dem Titel "Biblis angeklagt - Atomkraftgegner betreiben die Stilllegung von Biblis B" berichtet über Störfälle und demonstriert anschaulich, wie es in Deutschland jederzeit zur Atomkatastrophe kommen kann.Mehr
Gedanken an Sébastian - Wir kämpfen fürs Leben
Vor 3 Jahren, am 7. November 2004, kam der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat bei einer Protestaktion gegen den Castortransport nach Gorleben ums leben.
Vor 3 Jahren, am 7. November 2004, kam der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat bei einer Protestaktion gegen den Castortransport nach Gorleben ums leben. Sébastien darf nicht vergessen werden. Seine Botschaft, die Botschaft seiner Gruppe, die Botschaft von tausende AtomkraftgegnerInnen darf auch nicht vergessen werden.Sébastien kämpfte für das Leben und er wird nie vergessen sein. Atomtransporte fahren quer durch das Land, durch Europa und durch die Welt : Urantransporte über Hamburg, Atommülltransporte nach Russland, Castortransporte nach Gorleben... Deshalb werden wir weiterhin mit Entschlossenheit gegen die Atomlobby und ihre menschenverachtende Politik vorgehen, so eine französische Aktivistin.Sébastien wurde am 7. November 2004 im französischen Lothringen vom Castorzug erfasst und getötet. Er gehörte zu einer Gruppe von erfahrenen AktivistInnen. Gemeinsam wollten sie den Castorzug für ein paar Stunden aufhalten, indem 4 Menschen sich an den Schienen festketteten - wie es eine andere Gruppe am Vormittag schon getan hatte. Dadurch wurde der Castorzug bereits am Morgen für 2 Stunden bei Nancy aufgehalten. Die AktivistInnen handelten nicht aus Leichtsinn oder Abenteuerlust. Nein, sie wollten dadurch auf die immer wiederkehrende Castor-Transporte aufmerksam machen und gegen die Atompolitik protestieren. Das Thema Atomkraft ist in Frankreich ein besonderes Tabu. Atomtransporte sind sogar zum Militärgeheimnis erklärt worden, was bedeutet, dass es strafbar ist, den Fahrplan zu veröffentlichen oder vor den Gefahren zu warnen, die von den Atommülltransporten ausgehen.Was am 7. November 2004 in Avricourt wirklich geschah, wurde nie völlig geklärt. Von Seiten der Justiz, wurden kaum ernsthafte Ermittlungen geführt. Fest steht, dass Sébastien nicht angekettet, sondern im Begriff, die Gleise zu verlassen war, als er vom Zug erfasst wurde. Mitverantwortlich für den Unfall war zweifelsohne die zu hohe Geschwindigkeit des Zuges, der 99 km/h fuhr, obwohl der sonst vorausfliegende Hubschrauber abgedreht hatte, um zu tanken. Unter diesen Bedingungen ist eigentlich "vorsichtige Fahrt" (40 km/h) vorgeschrieben. Auf diese Situation reagierte die Gruppe zu spät."Atomkraft hat ihn getötet. Die Atomlobby nimmt seit Jahren den Tod von Menschen in Kauf, um Geschäfte zu machen", meinte damals eine französische Atomkraftgegnerin, die sich wenige Stunden vor dem Unfall selbst angekettet hatte. "Sein Tod hat uns alle sehr schwer getroffen. Sébastien war ein ausgesprochen lebenslustiger, lebendiger Mensch, er hat um das Leben gekämpft und diese Botschaft darf nicht vergessen werden. Seine MitstreiterInnen betonen immer wieder, dass der Kampf weiter gehen muss."Zu "Sortir du nucleaire" Mehr
Nun auch Göttingen: Tschüss E.on, Vattenknall und Co.!
Nach Kassel wird auch Göttingen seinen Strombedarf aus Ökostrom decken - Wann sagt Hamburg: Tschüss Vattenfall!
(mw) Nachdem Kassel vor einer Woche "Ciao E.on" gesagt hatte, hat nun Göttingen nachgezogen. Ein Unterschied: Göttingen hat die Stromherkunft bekannt gegeben und wird beim neuen Anbieter dafür sorgen, dass der Strom nicht nur sauber erzeugt wird, sondern dass gleichzeitig ein Neubau von Anlagen stattfindet. Das ist eine der Grundbedingungen von .ausgestrahlt und der meisten Umweltverbände. Denn nur so findet nebem dem politischen Signal tatsächlich eine Verschiebung im Strommix statt..ausgestrahlt empfiehlt allen Aktiven, bei ihren Stadtverwaltungen nachzuhaken, wann auch in den anderen Städten endlich der Wechsel weg von E.on, Vattenknall, EnBW und RWE stattfindet. Mit Göttingen und Kassel liegen nun die ersten Beispiele vor, denen entschlossen gefolgt werden sollte. Wie vor Ort noch mehr Druck aufgebaut werden kann, zeigt die Kampagne Tschüss-Vattenfall
Protest gegen Uranabbau in Kanada
Bring Gramma home
(ik) Seit dem 8. Oktober führt die kanadische Großmutter Donna Dillmann einenHungerstreik vor den Toren eines geplanten Uranbergwerkes in Ottawa. siebeabsichtigt, mit ihrem Hungerstreik fortzufahren, bis ein Moratorium fürUranexploration und Uranabbau zumindest im Östlichen Ontario erreicht wird.Sie lebt in einem Camp am Highway 509, wo es weder fließendes Wasser nochElektrizität gibt. Mit ihrer Aktion kämpft sie für die Lebensbedingungenihrer Enkelkindern: Diese leben ca. 30 km in Windrichtung des geplantenBergwerksstandortes. Falls die Bohrungen und der Abbau tatsächlichstattfinden sollten, wären diese jungen Menschen verschiedenerleiradioaktiven Stäuben und Gasen ausgesetzt, die unweigerlich an die Umweltgelangen, wenn Stahl und Dynamit, wenn Steinzerkleinerer und-sortiermaschinen das uranführende Gestein aufbrechen. Ihr Mann ruft zueiner weltweiten Solidaritätsaktionsaktion auf. Unter andrem wird vorgeschlagen ein Schild mit der Aufschrift "Bring Gramma Home!" in dasFenster oder in den Garten zu stellen.Mehr dazu unter Donnas Blog.
BMU bietet Material zum Atomausstieg für Schulen an
Minister weicht öffentlicher Veranstaltung aus
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) bietet Lehrern und Schülern ab sofort Unterrichtsmaterial zum Atomausstieg über das Internet an.Schülerinnen und Schüler könnten sich so eine fachlich fundierte Meinung bilden, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums vom Dienstag. Mit Hilfe der Materialien ließen sich die Pro- und Contra-Argumente sowie die Problematik der Kernenergie- Nutzung wie die Unfallgefahr oder radioaktive Abfälle gut erfassen.Zum Bildungsservice des BMU
Sigmar Gabriel kneift in Gorleben
Minister weicht öffentlicher Veranstaltung aus
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg (BI) beklagt anlässlich des Besuchs von Bundesumweltminister Gabriel, dass keine ausreichende Informationsveranstaltung für die Bevölkerung stattfindet.Die BI hatte den Minister erneut im Zusammenhang mit seiner Visite am 2. November um eine öffentliche Veranstaltung gebeten, ohne bislang eine Antwort zu erhalten. Die öffentliche Sitzung des Lüchow Dannenberger Atomausschusses um 15 Uhr, sei von Form und Uhrzeit nicht ausreichend, da arbeitenden Menschen nicht einmal ein Zuhören in der Sitzung möglich ist. Mit einer Fragemöglichkeit nur für Einzelpersonen weiche der Minister den Einwohnern des Landkreises aus."Es ist enttäuschend, dass Minister Gabriel der besorgten Bevölkerung keine Zeit und Möglichkeit einräumt Fragen zu stellen, die ihre und Gorlebens Zukunft betreffen", so der BI-Sprecher. Atomkraftgegner wollen Gabriel am 2. November ab 10.30 Uhr mit Transparenten am Gorlebener Erkundungsbergwerk empfangen.Mehr
Warmes Wetter verringert Energieverbrauch in Deutschland
Atomstrom stark gesunken – Windstrom stark gestiegen
Heute veröffentlichte die aus Wirtschaftsverbänden und staatlichenEinrichtungen gebildete Arbeitsgemeinschaft der EnergiebilanzenZahlen über den deutschen Energieverbrauch für die ersten neun Monate.Der Energieverbrauch in Deutschland lag in denersten neun Monaten um 7,5 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums.Der Beitrag der Kernenergie zum Energieaufkommen sank kräftigum 16 Prozent, weil einige Kraftwerke nicht oder nur teilweise in Betriebwaren. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft war auf Vorjahresniveau, die ausWindenergie stieg um knapp 60 Prozent aufgrund der außergewöhnlichenWindverhältnisse. Zur AG Energiebilanzen
Klage gegen Atommülltransport eingereicht
Keine Prüfung der atomaren Risiken des AKW-Betriebs: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) führt vom 8 - 24.10.2007 eine so genannte OSART-Mission in Neckarwestheim durch. Atomkraftgegner protestieren: hier wurde ein Persilschein ausgestellt.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, die BI gegenAtomanlagen Uelzen, die Anti-Atom-Initiative contrAtom und ein Anwohner aus Lindow haben gegen den für kommende Woche Dienstag geplanten Reaktortransport aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Rheinsberg Klage und eine Einstweilige Verfügung eingereicht.Dirk Bock, Anwohner der Transportstrecke, formuliert seine Klage gegen dasEisenbahnbundesamt aufgrund massiver Sicherheitsbedenken bezüglich derStrecke und Brücken. Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg klagt gegen dasErteilen der atomrechtlichen Transportgenehmigung wegen des mangelndenZwischenlagerkonzeptes, des fehlenden Endlagerkonzeptes und weilAtommülltransporte stattfinden, ohne dass zuvor alle Atomkraftwerke sofortabgeschaltet werden. Mit der Einstweiligen Verfügung will man am zuständigenVerwaltungsgericht in Köln erreichen, den Atommülltransport per Sofortvollzugnoch vor seiner geplanten Abfahrt am Dienstagvormittag zu stoppen. Mehr bei Indymedia
Neckarwestheim: Persilschein für die Atomindustrie nach OSART-Mission
Keine Prüfung der atomaren Risiken des AKW-Betriebs: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) führt vom 8 - 24.10.2007 eine so genannte OSART-Mission in Neckarwestheim durch. Atomkraftgegner protestieren: hier wurde ein Persilschein ausgestellt.
Keine Prüfung der atomaren Risiken des AKW-Betriebs: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) führt vom 8 - 24.10.2007 eine so genannte OSART-Mission in Neckarwestheim durch. Atomkraftgegner protestieren: hier wurde ein Persilschein ausgestellt.In der Presseerklärung der Energie Baden-Württemberg heißt es dazu: "EnBW lässt das Kernkraftwerk Neckarwestheim von der IAEA nach internationalen Maßstäben bewerten." Das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand stellt dazu fest: es findet mit dieser Inspektion keine Bewertung der atomaren Risiken des Betriebes der beiden Atomkraftwerke in Neckarwestheim statt.Der einzige Inspektionszweck in Neckarwestheim ist genauso wie in Philippsburg, "eine kontinuierliche Verbesserung der Betriebsabläufe".Mehr
Rheinsberg: Demonstration zu maroder Brücke
Am Montag, 29.10.findet in Lindow eine Demonstration zu den maroden Brücken statt. Beginn 16.00 Uhr am Marktplatz.
Am kommenden Montag, 29.10., wird in Lindow eine Demonstration zu den maroden Brücken stattfinden. Beginn ist 16.00 Uhr am Marktplatz von Lindow stattfinden.Unter dem Tenor „Atommülltransport über marode Brücken – Sicherheit sehr fragwürdig, Endlagerung nicht gelöst“ laden wir die örtliche Bevölkerung ein, sich an dem Protest zu beteiligen.Im Anschluss an die Demonstration findet an der Eisenbahnbrücke Arthur-Fleury-Straße (die von uns untersuchte Brücke mitten in Lindow) eine Mahnwache bis nach Durchfahrt des Reaktortransports statt. Mehr Infos beiContratom
EURATOM-Vertrag wird im EU-Reformvertrag einzementiert
Chancen zur Abschaffung des Reliktes "EURATOM" vertan
(mw) Auch in den zukünftigen EU-Reformverträgen wird die Atomkraft eine herausragende Stellung einnehmen. Die Chancen, das Relikt EURATOM mit der Reformierung der EU-Verträge endlich abzuschaffen, sind vertan worden.Mehr noch als bei der deutschen Anti-Atom-Bewegung wurde diese Tatsache in Österreich kritisiert. Atomstopp Oberösterreich kommentiert das Ereignis folgendermassen:"Wir werden Außenministerin Plassnik und ihren Experten im Außenministerium Zement, Sand, Wasser und den EURATOM-Vertrag zukommen lassen: Dieser EURATOM-Vertrag wird nämlich im "neuen" EU-Reformvertrag einzementiert! Die Förderung der Atomindustrie soll wie schon seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts auch weiterhin ein wichtiger Stützpfeiler der Europäischen Union bleiben!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich. Mehr bei Atomstopp Oberösterreich
Präventiv-Observation rechtswidrig
Klage gegen polizeiliche Präventiv-Observation erfolgreich
(indymedia) Klage gegen polizeiliche Präventiv-Observation erfolgreichDer Göttinger Student hatte gegen eine zweiwöchige Observation und den Einsatz verdeckter technischer Hilfsmittel im Jahr 2004 geklagt. Diese waren zusammen mit einer Telefonüberwachung von der Polizeidirektion Göttingen auf Grund der fadenscheinigsten Argumente angeordnet worden, da sie die einzige Möglichkeit wären, angeblich geplanten militanten Castor-Blockaden auf die Schliche zu kommen.Mehr
Erschreckende Mängel: Atomkraftgegner fordern Stopp des geplanten Reaktortransports aus Rheinsberg
Aufruf jetzt online unterzeichenbar
Am Sonntag, 21.10., haben Atomkraftgegner die Brücken in Lindow nahe Rheinsberg untersucht, über die am 30.10. der Reaktordruckbehälter aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Rheinsberg transportiert werden soll, und erschreckende Mängel festgestellt.Unter Anwesenheit zweier Journalisten wurden etliche Muttern an den Schienen vorgefunden, die locker sind, Verbindungsbolzen sind gebrochen, sehr stark korrodiert oder bereits nicht mehr vorhanden. Zudem wurden fehlende Verbindungen zwischen Schwellen und Brückenträgern festgestellt – vermutlich auch aufgrund fortgeschrittenen Rosts.Mehr
Tschüss Vattenfall - Hamburg steigt um!
Aufruf jetzt online unterzeichenbar
Seit heute lässt sich der Aufruf der Kampagne "Tschüss Vattenfall - Hamburg steigt um" online unterzeichnen. Darin heisst es u.a.:Es ist höchste Zeit, Kohle- und Atomstrom abzuschalten. Wir rufen die HamburgerInnen dazu auf, die fossile Energiepolitik von Vattenfall zu kündigen. Wechseln Sie zu einem Ökostromanbieter und senden Sie ein politisches Signal an Vattenfall!Uns reicht es: * Vattenfall steht für eine verantwortungslose Energiepolitik. Ende Juni sind uns die Gefahren der Atomenergie wieder bewusst geworden. Zwei gefährliche Störfälle in Brunsbüttel und Krümmel haben Schlagzeilen gemacht. Die Informationspolitik von Vattenfall war ebenfalls eine eigene Katastrophe. Gleichzeitig beantragt das Unternehmen, die Laufzeiten für die Schrottreaktoren zu verlängern. Beide AKWs sind für den Konzern Gelddruckmaschinen und für Mensch und Natur eine große Gefahr. * Während alle Welt vom Klimaschutz redet und die Bundesregierung das Ziel vorgibt, bis zum Jahre 2020 40% weniger CO2 freizusetzen, setzt Vattenfall auf neue Kohlekraftwerke. Wenn das Kraftwerk in Hamburg-Moorburg gebaut wird, würde sich der CO2-Ausstoß der gesamten Hansestadt um 40% erhöhen. Die Klimaschutzziele würden sich in Rauch auflösen. Zudem will Vattenfall in Moorburg bis zu 30°C warmes Kühlwasser in die Elbe leiten und damit auch noch das ökologische Gleichgewicht des Flusses bedrohen. * Vattenfall produziert gefährlich billigen Strom und erhöht dennoch ständig die Strompreise – seit dem Jahr 2000 um 40%! * Mit 900 Millionen Euro hat Vattenfall Europe im letzten Jahr ein Rekordgewinn erzielt. Entsprechende Investitionen in erneuerbare Energien, in die Forschung und Energiesparmaßnahmen tätigt Vattenfall nicht.
Zum Aufruf
Leukämie in der Elbmarsch und kein Ende
16. Oktober: Diskussionsveranstaltung mit Landtagsabgeordneten in Lüneburg
Diskussionsveranstaltung mit Landtagsabgeordneten am 16. Oktober in LüneburgWann: 16. Oktober, 19.30 UhrWo: In der Ritterakademie in Lüneburg (Am Graalwall, Ecke am Springinggut)Die weltweit höchste Rate an kindlichen Leukämieerkrankungen, die in der wissenschaftlichen Literatur beschrieben ist, findet man in der Elbmarsch in unmittelbarer Nachbarschaft der Geesthachter Atomanlagen. In dem kleinen Landstrich wurden bisher 18 Fälle festgestellt, einschließlich eines Jugendlichen und eines leukämieähnlichen Krankheitsbildes. Das Erschreckende: Seit 1990 reißt die unheimliche Leukämieserie nicht ab.Mehr zum Thema Leukämie in der Elbmarsch.
Atomkraft ist nicht mehr sexy
Am 13.10.2007 in Salzgitter
(mw) Die Ereignisse der letzten Tage sind sehr spannend: Da will ein Konzern seinen Namen ändern, weil er anscheinend unrettbar mit den Pannen und Störfällen der Atomkraft verbunden wird. Fast zeitgleich kündigt einer der größten europäischen LKW-Hersteller an, bei der Produktion zukünftig auf Atomstrom zu verzichten. Und gleichzeitig kommen zu einer bundesweiten Demonstration gegen ein ungeeignetes Endlagervorhaben mehr als 2.000 Menschen. Hier hatten erstmalig alle deutschen Standorte geplanter Endlager gemeinsam aufgerufen. Und - ebenfalls ein Novum - die IG Metall hat die Mobilisierung kräftig unterstützt. Das alles spricht eine deutliche Sprache: Atomkraft zieht nicht mehr - es ist auf gesellschaftlicher Ebene nicht "sexy". Diesen Trend gilt es zu unterstützen - wir wollen dass noch viel mehr Hersteller sich öffentlich gegen die Atomkraft bekennen, dass Vattenfall seine maroden Pannenreaktoren auch unter neuem Namen nicht weiterbetreiben kann, und dass Atomkraft endgültig gesellschafts-unfähig bleibt. Helfen auch Sie dabei mit - überzeugen Sie Ihre Bekannten und FreundInnen, die .ausgestrahlt-Erklärungzu unterzeichnen und zu erklären: "Ich werde das mir Mögliche dazu beitragen".
AKW Krümmel und Brunsbüttel bleiben vom Netz!
Am 13.10.2007 in Salzgitter
(mw) Nachdem die zuständige Ministerin Trauernicht nicht vor Anfang 2008 mit dem Wiederanfahren der beiden Pannenreaktoren rechnet, gilt es jetzt, das Anfahren dauerhaft zu verhindern!Unterschiedliche Gruppen rufen zu einer Blockade des AKW Krümmel auf, sollte der Reaktor doch vor Ende des Jahres wieder angefahren werden! Als Termin wird der Freitag nachmittag, 14.00 Uhr genannt, BEVOR das Atomkraftwerk wieder angefahren wird. Gelingt dies nicht - aufgrund der mangelnden Öffenlichkeitsarbeit der Aufsichtsbehörden oder Vattenfalls - wird es der Freitag NACH dem Wiederanfahren sein.Wir werden das Geschehen genau beobachten und informierenEintrag in den Mailverteiler für weitere Infos zur Lage in Krümmel & der Aktion sowie weitere Infos auf der Krümmel-Sonderseite von Contratom
5 vor 12 - Demonstration gegen das Atommüll-Endlager Schacht KONRAD
Am 13.10.2007 in Salzgitter
Wir hoffen, dass viele Menschen die Demonstration nutzen, um eindeutliches Zeichen zu setzen, bevor weiteres Geld in KONRAD verbaut wird.Wir rufen aber zugleich noch einmal zur bundesweiten Unterstützung der Aktion auf. Es geht nicht nur um KONRAD, sondern um den Umgang mitAtommüll insgesamt oder, wie es in der gemeinsamen Erklärung derEndlagerstandorte heißt: "Hört auf Atommüll zu produzieren, ihr könnt ja mit dem vorhandenen schon nicht umgehen". Zur Homepage derAG Schacht Konrad
Fachgespräch zu Asse
Am 9.10 in Hannover, 14.00-18.00 Uhr
FACHGESPRÄCH DER GRÜNEN BUNDESTAGSFRAKTIONDas Grundwasser der Region Hannover ist durch die Flutungsplänefür das de-facto- Endlager Asse II im Landkreis Wolfenbüttel gefährdet. Fachgespräch am Dienstag, 9.Oktober in Hannover!im Niedersächsischen Landtag 14-18 UhrZur Online-Anmeldung
Veranstaltung zu "Vattenfalls radioaktives Erbe" / Schacht Konrad am Donnerstag, 11.10. in Hamburg
im Anschluss Sven Panne!
VATTENFALLS RADIOAKTIVES ERBE:Atommüll im geplanten Endlager Schacht KonradBei Braunschweig/Salzgitter soll das erste bundesdeutsche Lager für den Atommüll aus dem Betrieb von Atomkraftwerken entstehen. Viele Tausend Jahre soll hier die radioaktive Hinterlassenschaft von Vattenfall eingebuddelt werden. Und die Atomindustrie versichert natürlich - alles sicher! So sicher, wie der Atommüll im Versuchs-Endlager ASSE II? Dort besteht aufgrund von Wassereinbrüchen die Gefahr, dass die Radioaktivität in die Umwelt gelangen könnte.Informationsveranstaltung mit Peter Dickel, AG Schacht KonradMehr bei Tschüss Vattenfall
AKW Brunsbüttel endgültig stilllegen
Die 1.200-ste "Brunsbütteler Erklärung" wird mit Kletteraktion bei Vattenfall gefeiert
AktivistInnen von ROBIN WOOD und dem Bündnis "AKW Brunsbüttel stilllegen jetzt" feierten heute mit einer spektakulären Banneraktion am Vattenfall-Kundenzentrum in der Hamburger Osterstraße 1.200 UnterzeicherInnen der "Brunsbüttler Erklärung".Nach einer Serie von Pannen steht der Schrottmeiler an der Elbe seit dem 21. Juli still. Im Namen von 1.200 UnterzeichnerInnen der "Brunsbütteler-Erklärung" forderten die AktivistInnen jetzt erneut die sofortige Stilllegung des Uraltmeilers. Das Bündnis "AKW Brunsbüttel stilllegen-jetzt" sammelte diese Unterschriften, seitdem die geplante Laufzeitverlängerung in der Diskussion ist. Zur ROBIN WOOD-Pressemitteilung und BildernMehr
Zu "AKW Brunsbüttel stilllegen jetzt" und der "Brunsbütteler Erklärung"Mehr
Klimaschutz-Appell an Vattenfall-Chef Josefsson
Greenpeace startet Protest-Aktion gegen Vattenfall
Wiederholt steht Vattenfall neben der Kritik an den Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel auch wegen der Kohle-Politik in der Schusslinie. Aktuell fordert die Umweltschutzorganisation Greenpeace den Vattenfall-Chef auf, die Investitionen in Erneuerbare Energien zu lenken und vom Bau weiterer klimaschädlicher Kohlekraftwerke abzusehen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung sei ein Stopp des Ausbaus des Braunkohle-Kraftwerks in Boxberg.MehrInformationen und zum Appell, der per Fax oder email verschickt werden kann.
Deutschland: Drei AKW-Störfälle an zwei Tagen
Defekte und Probleme an gleich drei deutschen AKW bestätigen erneut die Anfälligkeit auch von deutschen Atomkraftwerken
(mw) Defekte und Probleme an gleich drei deutschen AKW bestätigen erneut die Anfälligkeit auch von deutschen Atomkraftwerken. Der Pannenreaktor Neckarwestheim I macht wieder einmal durch ein Defekt am Notkühlsystem von sich Reden. Auch beim AKW Grafenrheinfeld und Isar-1 gibt es Ventil bzw. Armaturprobleme. Mehr dazu bei Contratom
Klage gegen Niedersächsisches Polizeigesetz
Öffentlicher Erörterungstermin am 2. Oktober vor dem Verwaltungsgericht Göttingen
Die Klage eines Göttinger Atomkraftgegners gegen eine Polizeiobservation wird erstmalig am 2. Oktober um 9:30 Uhr vor dem Verwaltungsgericht Göttingen verhandelt. LKA-Beamte hatten den Physikstudenten im Vorfeld des Castortransports 2004 zwei Wochen lang auf Schritt und Tritt verfolgt, dabei auch Informationen über die mit ihm in Kontakt stehenden Personen gesammelt, Videoaufnahmen gemacht und am Auto eines Bekannten einen Peilsender angebracht.Öffentlicher Erörterungstermin am 2. Oktober vor dem Verwaltungsgericht GöttingenZum Atomplenum Göttingen
Vattenfall in der Defensive
Sorge um das Image - ganzseitige Anzeige in den großen deutschen Zeitungen
Vattenfall scheint sich um das eigene Image zu sorgen und hat eine Kampagne gestartet, bei der sie ganzseite Anzeigen in den großen deutschen Zeitungen schalten - u.a. der Süddeutschen Zeitung, Welt und der ZEIT. In der Anzeige heisst es: "Die Ereignisse der letzten Zeit haben das Vertrauen der Öffentlichkeit in Vattenfall belastet. Wir haben Sie nicht offen und umfassend genuginformiert. Das werden wir in Zukunft besser machen."Unter folgenden kostenfreien Rufnummern ist Vattenfall von Montag bisFreitag von 8.00 bis 18.00 Uhr für euch da:In Berlin: 0800 - 2 267 267
In Hamburg: 0800 - 90 90 049
Überregional: 0800 - 3 21 21 21Wenn Ihr trotz oder gerade wegen dieser Augenwischerei Vattenfall Eure Meinung oder Fragen mitteilen wollt, ruft beim BürgerInnentelefon an oder schickt eine E-Mail an:dialog@vattenfall.deAuf derVattenfall-Homepageheisst es: "Stellen Sieuns Ihre Fragen! Wir werden sie Ihnen alle beantworten und in derÖffentlichkeit Rede und Antwort stehen. Unser Ziel ist, Ihneninnerhalb von 48 Stunden zu antworten."
Atommüll verhindern, bevor er entsteht
Abschlusserklärung der Internationalen Urankonferenz in Dortmund
Am Samstag, 22. September, trafen sich mehr als 100 AtomkraftgegnerInnen aus Russland, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Ungarn und Deutschland in Dortmund zu einer Internationalen Urankonferenz.Mehr
TV-Tipp: Gorleben - der Aufstand der Bauern
45-minütige Dokumentation im NDR-Fernsehen 25.09 - 23.00 Uhr
Der NDR sendet am Dienstag, den 25.09. um 23 Uhr (bis 23:45 Uhr)im Fernsehen die 45-minütige Dokumentation:"Gorleben - Der Aufstand der Bauern"Autorin/Autor: Ein Film von Carola Meyer und Melanie ThunMehr
AKW Krümmel voraussichtlich ganzen Oktober offline
Watt ein Knall bei Vattenfall
(contratom) Das Atomkraftwerk Krümmel (1.324 MW), das seit einem Trafo-Brand am 28. Juni außer Betrieb ist, wird voraussichtlich noch den ganzen Oktober vom Netz bleiben."Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Krümmel im Oktober wieder in Betrieb genommen wird", erklärte ein Sprecher des schleswig-holsteinische Sozialministeriums.Die Betreibergesellschaft Vattenfall Europe ging ursprünglich davon aus, den Reaktorblock Mitte August wieder in Betrieb nehmen zu können.
Aufbäumen gegen Stromkonzern
Watt ein Knall bei Vattenfall
(mw) Ja - es ist schon wieder dieser multinationale Stromkonzern mit Sitz in Schweden, der von sich Reden macht. Er scheint ein Faible dafür zu haben - für besonders ungeschicktes Handeln. Und dieses Mal gleich an mehreren Fronten. In Hamburg begann gestern die öffentliche Eröterung der Unterlagen für das geplante Vattenfall-Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg. Doch anstatt zu "Erörtern" hiess es für die Anwesenden an den spannenden Stellen immer: "Die zuständige Behörde wird zu gegebenen Zeitpunkt den Planungsstand mitteilen."Gleichzeitig steht die Rodung eines wertvollen Naturschutzgebietes und die weitere Zerstörung mehrerer Dörfer in der Lausitz durch Vattenfall unmittelbar bevor. Der Konzern will hier den Braunkohletagebau vorantreiben - und betreibt damit die klimaschädlichste Art der Strom"gewinnung". Dagegen bäumen sich im wahrsten Sinne des Wortes seit gestern AktivistInnen von ROBIN WOOD auf, die mehrere Bäume besetzten und dort zu Not auch mehrere Monate ausharren wollen.Zum Glück muss nicht jede(r) auf Bäume klettern, um das Mißfallen an der Konzernpolitik zum Ausdruck zu bringen. Der Hamburger Szene-Fussballverein "FC St. Pauli" hat tschüss zu Vattenfall gesagt und sich einen alternativen Anbieter gesucht. "Vattenfall wird die rücksichtslose Durchsetzung seiner Profitinteressen teuer zu stehen kommen", ist sich auch Dirk Seifert, Energiereferent von ROBIN WOOD sicher.Mehr zu St. Pauli im Abendblatt
Mehr zur Baumbesetzung bei der TAZ
Mehr zum Kohlekraftwerk in Hamburg bei der TAZ
Zur Pressmitteilung von ROBINWOOD
Nach Vattenfall: dramatische KundInnenverluste auch bei E.on
Watt ein Knall bei Vattenfall
Nachdem der Pannenkonzern Vattenfall zuletzt verkünden musste, dass alleine 100.000 KundInnen die letzten Monate dem Konzern den Rücken gekehrt haben, gibt es nun auch von E.on Stromwechselzahlen. Der E.on-Chef Wulf Bernotat erklärte im BILD-Interview, dass beachtliche 68.000 KundInnen den Stromkonzern die letzten Monate abgestraft haben. Sorgen Sie dafür, dass E.on als nächstes Ziel auch die 100.000er-Marke knackt - und wechseln Sie jetzt in nur 5 Minuten den Stromanbieter!E.on war nach den Störfällen in Brunsbüttel und Krümmel - im Gegensatz zu Vattenfall - nicht in die Hauptschusslinie der Medien geraten. Was oft vergessen wird - der Konzern ist an den beiden Kraftwerken mit 33% bzw. sogar 50% beteiligt. Darüber hinaus betreibt E.on sieben AKW und ist neben Brunsbüttel und Krümmel an weiteren Drei beteiligt.zum Artikel der Sonnenseite
Aus den Unfällen nichts gelernt!
Watt ein Knall bei Vattenfall
(mw) Nichts, aber auch gar nichts gelernt zu haben scheint man bei Vattenfall aus den Unfällen in den beiden maroden Pannenreaktoren Brunsbüttel und Krümmel. Denn in den Atommeilern kommt es nicht zum ersten Mal zu Störfällen - auf Grund von bauartbedingten Mängeln und Schwachstellen sind diese auch zukünftig vorprogrammiert. Da helfen auch Bauernopfer und Lippenbekenntnisse zu mehr Transparenz nichts. Dass Vattenfall jetzt sogar gerichtlich eine Laufzeitverlängerung erklagen will, ist ein weiterer, besonders dreister Schritt des Pannenkonzerns. Gegen diesen hilft nur eine deutliche Botschaft: Drehen Sie dem Konzern den Geldhahn ab. Wechseln Sie noch heute den Stromanbieter. Das lässt sich mit einer Unterschrift innerhalb von 5 Minuten erledigen. Allein in den vergangenen Monaten haben 100.000 KundInnen Vattenfall "Tschüss" gesagt - werden Sie die Nächsten - Jetzt und Hier!
Nonpaper zur Laufzeitverkürzung
Gabriels Vorschläge im Detail
Das nicht-offizielle Papier des BMU vom 04.09.07 beschreibt ausführlich die Möglichkeit der Stilllegung von sieben der gefährlichsten deutschen AKW. Neben dem absoluten Sicherheitsgewinn werden auch die einzelnen Probleme und Gefahren der jeweiligen Reaktortypen näher erläutert.Das Paper gibt es zum download bei .ausgestrahlt im Bereich Analysen
Proteste gegen "Probecastor"
Schrottreaktoren jetzt endgültig stilllegen!
Pressemitteilung der BI Lüchow-Dannenberg Ein Test-Castortransport eines neuen, leeren Behälters ist heute (5. 9. 2007) unter massivem Polizeischutz in das Gorlebener Zwischenlager gebracht worden. Mehrere Gruppen von Atomkraftgegnern hatten es sich nicht nehmen lassen, auch diesen Transport mit Protestaktionen zu verzögern. Allein zwei Stunden mußte der Zug pausieren, weil sich nahe Lüneburg Atomkraftgegner auf das Dach abgeseilt hatten. Weitere Menschen unterstützten diese Aktion mit einer Sitzblockade auf dem Gleis. Auch kurz vor dem Castor-Verladekran kam es zu zwei kurzen Sitzblockaden, die allerdings von der Polizei sofort geräumt wurden. Mehr als 100 Demonstranten machten beim Einfahren des Zuges in das Krangelände ihren Unmut lautstark deutlich. Auf der Straßentransportstrecke bei Laase wurde später eine Gruppe von Demonstranten von der Polzei kurzerhand eingekesselt, massiv von der Straße entfernt und teils unflätig beschimpft. Gegen 13.15 Uhr hat der leere Castor-Behälter dann das Zwischenlager erreicht. Nach Angaben von Beobachtern wurde anschließend ein weiterer Spezialtransporter mit einer leeren Abdeckhaube, die gleichfalls per Zug nach Dannenberg gebracht wurde, zum Zwischenlager gebracht. Der von der "Gesellschaft für Nuklearservice" (GNS) in Mülheim/Ruhr gefertigte 115 Tonnen schwere neue Behältertyp Castor HAW 28M soll in Gorleben zu Genehmigungszwecken getestet werden. Besonders brisant und gefährlich an dem neuen Behälter ist die Dimensionierung der Wärmeleistung von bisher 45 KW auf nun 56 Kilowatt. Durch Abbranderhöhung der Brennelemente in den AKW werden die zukünftigen Transporte nach Gorleben entsprechend heißer. Ein solcher Castor-Behälter enthält das radioaktive Potential von 20 % des Tschernobyl-Fallouts. Nach Auskunft des Pressesprechers der BLG (Brennelemente-Lager-Gesellschaft, Betreiber des Zwischenlagers Gorleben) sollen noch 33 Castor-Behälter mit jeweils 28 hochradioaktiven Glaskokillen aus Frankreich nach Gorleben transportiert werden. Vorgesehen sind dabei drei Transporte mit jeweils 11 Castoren. Der nächste Zug aus Frankreich wird voraussichtlich im nächsten Jahr auf die Reise geschickt. Mehr
Atomkraft: Neue Berichte über Ernst der Lage
Schrottreaktoren jetzt endgültig stilllegen!
(mw) Während bei den Revisionen von Krümmel und Brunsbüttel neue Defekte und Materialermüdungen bekannt wurden (siehe die aktuellen Meldungen), macht das AKW Biblis erneut von sich Reden: Neue Berichte unterstützen die bereits früher aufgetauchten Horrormeldungen aus dem Schrottreaktor. Vor allem das Kühlsystem scheint massiv Anlass zur Sorge zu geben. Jetzt haben sich zwei Arbeiter an die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW gewandt. Einer mit dem schweren Vorwurf, er sei verstrahlt worden. Auch sonst klingen die Berichte von schlampig ausgeführten Montagearbeiten, Kurzschlüssen und einem „organisatorischen Chaos“ im Betriebsablauf höchst katastrophal. Ausgestrahlt ruft alle StromkundInnen um Biblis auf, sich für die sofortige und dauerhafte Stilllegung des Schrottreaktors einzusetzen und zusätzlich den Stromversorger zu wechseln. Weg von schmutzigem und gefährlichen Kohle- und Atomstrom, hin zu sauberen Ökostrom in nur 5 MinutenMehr
Vattenfall: Kein Reinwaschen mit den Cyclassics
Das Negativ-Image des Vattenfall-Konzerns in Folge der Pannenserie in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel habe sich im Juli gegenüber dem Vormonat nochmals verschlechtert
(mw) Vattenfall versucht derzeit, sein nach den Reaktorunfällen angekratztes Image aufzupolieren. Bei sommerlichem Wetter fand heute das traditionsreiche Hamburger Radrennen Cyclassics statt - gesponsort von Vattenfall. ROBIN WOOD-AktivistInnen liessen es sich nicht nehmen, bei der Veranstaltung auf das Mißverhältnis zwischen Taten und Worten hinzuweisen. In Hamburg plant Vattenfall derzeit ein höchst ineffektives und extrem klimaschädliches Kohlekraftwerk und für die Schrottreaktoren Krümmel und Brunsbüttel soll sogar gerichtlich für Laufzeitverlängerung gestritten werden.Mit Transparenten über der Bühne in der Mönckebergstraße forderte ROBIN WOOD stattdessen: "Für Ökostrom - Vattenfall abschalten" und "Vattenfall davonlaufen - Ökostrom jetzt!" - und ernteten spontan Applaus von den ZuschauerInnen und TeilnehmerInnen des Radrennens. Die AktivistInnen rufen damit die Hamburger Bevölkerung auf, Vattenfall für seine Taten abzuwählen und auf umwelt- und klimafreundlichen Ökostrom umzusatteln. Nach wiederholten Preissteigerungen von Vattenknall und Co. kostet dieser meist nicht mehr als schmutziger Kohle- und Atomstrom und der Wechsel ist innerhalb von wenigen Minuten vollzogen. Die Pressemitteilung von ROBIN WOOD finden Sie hier
Vattenfall mit Negativ-Image
Das Negativ-Image des Vattenfall-Konzerns in Folge der Pannenserie in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel habe sich im Juli gegenüber dem Vormonat nochmals verschlechtert
Das Negativ-Image des Vattenfall-Konzerns in Folge der Pannenserie in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel habe sich im Juli gegenüber dem Vormonat nochmals verschlechtert, ermittelte Kommunikationswissenschaftler Professor Dr. Frank Brettschneider in der aktuellen Ausgabe des Mediaskop/economics der Universität Hohenheim. Neun von zehn Aussagen in den Fernsehnachrichten über den Energieversorger waren laut Untersuchung negativ. Darunter leide auch das Image der gesamten Energiebranche, in dem sich zusätzlich die negative Berichterstattung über E.ON niederschlage, so Mediaskop/economics. Mehr
7 von 17 AKW stehen still
Nur 56 % Kapazität steht zur Verfügung - und kein Licht geht aus...
Seit dem letzten Wochenende (11./12.08.) sind in Deutschland sieben von 17 Atomkraftwerke abgeschaltet.Es handelt sich hierbei in fünf Fällen um Stillstände wegen Reparaturarbeiten, zwei AKW sind für die jährliche Revision mit Brennelementewechsel abgeschaltet.Gemäß Angaben der Strombörse EEX stehen damit heute von 20.444 MW installierter Leistung mit 11.772 MW nur 56% zur Verfügung.Mehr
Atomkraft unerwünscht
Neue Emnid-Umfrage: 85% der BürgerInnen wollen strengere Atomaufsicht
85% Der BürgerInnen wollen strengere AtomaufsichtEnde Juli hat Emnid 1001 repräsentativ ausgewählte Bürger im Auftrag von Greenpeace zu ihrer Einstellung zur Atomkraft befragt.Dabei kam heraus, dass mittlerweile zwei Drittel der Deutschen den Atomausstieg befürwortet - ein Drittel will ihn sogar beschleunigen.
Gerade einmal 12 Prozent der Bevölkerung der Meinung sind, die derzeitigen Kontrollen von Atomkraftwerken reichten aus. Dafür lehnen nur drei Prozent der Befragten kürzere Laufzeiten für Kernkraftwerke ab.Die aktuelle Umfrage ist ein deutliches Signal. Die Menschen trauen den Energiekonzernen nicht zu, dass sie ihre Atomkraftwerke ausreichend unter Kontrolle haben, sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace. Mit dieser Umfrage haben die Behörden Rückenwind, um schärfere Auflagen für die Kraftwerksbetreiber umzusetzen.Mehr
TV-TIP: Das Kartell
Im Würgegriff der Energiekonzerne
Am 14.8 lief um 21.00 im ZDF die Frontal-21-Dokumentation über das Kartell der Energiekonzerne.Der Film "Im Würgegriff der Energiekonzerne" kann nachträglich online angeschaut werden:Zum Film
Atomenergie bringt mehr Unsicherheit und keine Klimarettung
Neues paper der Oxford Research Group
Ein im Juli erschienener Bericht der Oxford Research Group belegt: Mit Nuklearenergie lassen sich die CO2-Emissionen nicht entscheidend verringern, während das Sicherheitsrisiko mit dem weiteren Ausbau der Kernkraft steigt.pdf-Dokument (englisch) herunterladen
Trafotransport Brunsbüttel
Jetzt querstellen !
Meldung von heute, 11.00 Uhr: Es geht los! Bewegung in Geesthacht! Es geht los!
Baggerarbeiten am Verladeplatz in Geesthacht inkl. Polizeipräsenz!
Ab sofort ist Treffpunkt am Verladeplatz Geesthacht. In Kürze werdenLeute vor Ort sein! Trafo blockieren ! AKW stilllegen !
Update 15.00: Aus mehreren Quellen wissen wir nun, dass mit der der Verladung vom Schiff auf die Straße in Geesthacht frühestens Donnerstag 9. August zu rechnen ist.Das Schiff mit dem Trafo liegt zur Zeit in Harburg und wartet.Da in Geesthacht noch im Wege liegendes Schüttgut weggeräumt werden muss und auch noch keine Kran gesichtet wurden, kann dies auch länger dauern.Kommt daher alle möglichst morgen zum Verladeplatz.Steinstr./Am Hafen in Geesthacht (Anlegeplatz der Aurora)Anreise wahrscheinlich auch noch morgen nachmittag abend sinnvoll. Das kann lange dauern! Vor Ort wird ab 11 Uhr eine angemeldete Mahnwache eingerichtet. Denkt an Material zum Protestiern und Übernachten, falls wir sie länger aufhalten können.
Update 17.00: aktuelle Informationen besagen: der Trafo soll heute abend nochGeesthacht erreichen, gegen 20.00 Uhr.
Dann soll morgen früh umgeladen und morgen im Laufe des Tagesnach Krümmel transportiert werden.
Update 21.30: Trafotransport bei Geesthacht gestoppt!
Mehrere Robin-Wood ÁktivistInnen haben das Binnnenschiff mit dem Trafo für Krümmel an der Schleuse Geesthacht gestoppt.Die AktivistInnen haben sich mit Seilen von der Strassenbrücke vor der Schleuse abgeseilt.Polizei war sichtlich überrascht.Schiff mit dem Trafo liegt z.Zt an den Dalben vor der Schleuse.
Update 9.8, 16.30:nachdem in der vergangenen Nacht der Trafotransport auf dem Wasseraufgehalten wurde, ist jetzt der Landweg versperrt. Rund 50 Leuteblockieren sitzend die Straße, einige hängen mit Transparenten in Mastenund Bäumen. Die Lieferung des Trafos symbolisiert das inakzeptableVorhaben der Betreiber, den Schrottreaktor Krümmel wieder anzufahren.Das können wir verhindern, wenn die Blockade größer wird. Darum: Kommtalle nach Geesthacht! Bringt Verpflegung mit und Schlafsäcke. Die Leute,die jetzt da sind, bleiben über Nacht. Polizei vor Ort beschränkt sichz. Z. auf Verkehrsregelung und -umleitung. Die Blockade (Am Hafen /Steinstr.) ist ohne Probleme zu erreichen. Lasst uns die Forderungdeutlich unterstreichen, dass das Krümmel-Monster ein für alle Malabgeschaltet bleiben muss. Macht Euch auf den Weg, und sagt vorher denanderen Bescheid.
Kontakttelefon: 0160 - 95 48 96 10aktuelle Infos
Aufruf: Tag X in Hamburg
Trafotransport von Brunsbüttel nach Krümmel
Vom Gelände des Atomkraftwerk Brunsbüttel soll in der ersten Augusthälfte ein Ersatz-Trafo in das AKW Krümmel transportiert werden. Dieser Trafo symbolisiert das Wiederanfahren von Krümmel - wir rufen auf, gegen diesen Transport zu protestieren!
Bereits am 04.08. war der 400-Tonnen schwere Transformator auf einen 16achsigen Schwertransporter verladen worden und steht nun abfahrbereit auf dem Gelände des AKW Brunsbüttel.
Nach Presseberichten soll der Trafo mithilfe eines Binnenschiffes von Brunsbüttel nach Geesthacht gebracht werden, um dort wiederrum auf einen Tieflader umgeladen zu werden. Die letzten 2,5km bis zum AKW Krümmel werden auf der Straße zurüpckgelegt.
Nach Aussage von Vattenfall soll das AKW Krümmel erst wieder angefahren werden, wenn dieser Trafo montiert und einsatzbereit ist.
Wir rufen zum Protest gegen diesen Transport auf!
Der Transporttermin ist noch ungewiss, tragt euch daher in den Alarm-Verteiler ein: Schickt eine Mail an contrAtom@gmx.de!
Wir informieren laufend über denaktuellen Stand.
Infotelefon: 0160 - 95 48 96 10
Trafo behindern - Anfahren verzögern!
Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!
contrAtom
Bündnis AKW Brunsbüttel stilllegen
X1000malquer Hamburg
Terrorrisiko bei Atomkraftwerken jetzt offiziell
Greenpeace-Studie belegt unzureichendes Sicherheitskonzept
Die künstliche Vernebelung von Atomkraftwerken bietet keinen ausreichenden Schutz vor Terrorangriffen aus der Luft.Das Risiko für die Bevölkerung wird bei einem Anschlag nichtverringert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag derUmweltorganisation Greenpeace, die heute veröffentlicht wurde. InKürze soll am Atomkraftwerk Grohnde des Energieversorgers Eon einePilotanlage mit Nebelgranaten zur Abwehr von Angriffen aus der Luftbestückt werden. Damit geben die Betreiber nun die Terrorgefahroffiziell zu, die sie bis jetzt immer verschwiegen hatten.
"Das Vernebelungskonzept der Kraftwerksbetreiber erhöht nicht dieSicherheit, sondern ist nur der Versuch, eine Schein-Sicherheitaufzubauen, die die Akzeptanz der Atomenergie in der Bevölkerungerhöhen soll," sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace. "DieVerantwortlichen gestehen mit der Installation der Anlagen das großeTerrorrisiko von Atomkraftwerken ein, ohne eine ernsthafte Lösunganzubieten." Ein Alternativkonzept sieht beispielsweiseSchutzstrukturen rund um das Atomkraftwerk aus drei bis fünf Meterdicken Stahlbetonwänden und einem zusätzlichen Stahlnetz über derKuppel vor. Trotz der höheren Sicherheit favorisieren die Betreiberdas billigere Vernebelungskonzept. "Der Angriff auf einen Reaktorstellt damit weiterhin ein ernstes Problem dar. Die einzig richtigeAntwort auf diese Bedrohung kann nur das Abschalten und dieStilllegung der Anlagen sein," so Smital weiter.
Download der Studie als pdfhier
Hessische Landesregierung kneift
BUND-Kongress „Biblis jetzt abschalten“ am 27. Oktober 2007 in Darmstadt
Gute Chancen sieht der hessische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) derzeit für das Ende des Atomkraftwerks Biblis, das ein schon längst nicht mehr hinnehmbares Sicherheitsrisiko für hunderttausende Menschen darstellt, die in seinem Umkreis leben. Passend zu der öffentlichen Kritik an alten Atommeilern veranstaltet der BUND am 27. Oktober 2007 in Darmstadt einen Kongress mit dem Titel „Biblis jetzt abschalten“. Zahlreiche Referenten von Rang und Namen haben mittlerweile zugesagt, die Besucher über Probleme der Atomkraft und neue Gefahren zu informieren."„Das alte AKW Biblis ist nicht nur unsicher, es löst auch keine Klimaprobleme. Alle Argumente sprechen für eine sofortige Stilllegung“", ist sich Herwig Winter, Sprecher des Landesvorstandes, einer breiten Unterstützung sicher.Wenig Interesse an einer offenen Diskussion über Probleme der Atomkraft und die Laufzeitverlängerung von Biblis zeigt dagegen die hessische Landesregierung. Für eine prominent besetzte Podiumsdiskussion im Rahmen des Kongresses hatte der BUND die Landesregierung mehrfach um Teilnahme gebeten. Dennoch wollten weder Ministerpräsident Koch noch Umweltminister Dietzel einen Teilnehmer benennen. Vor dem Hintergrund, dass das Umweltministerium noch vor kurzem den Wunsch des VGH Kassel nach Einsicht in sicherheitsrelevante Akten zum AKW Biblis abgelehnt hatte, bewertet Herwig Winter die Absage als klare Verweigerungshaltung: "„Der Weiterbetrieb von Biblis A und B ist eine Kernfrage der hessischen Energiepolitik. Da gilt Kneifen nicht, schon gar nicht für die Landesregierung.“"Mit der Absage für den Kongress zeigt die Landesregierung erneut, dass sie Informationen über das Atomkraftwerk Biblis lieber für sich behält. Schon vor einigen Monaten hatte das Umweltministerium dem BUND die Einsichtnahme in die Planunterlagen für die gerade genehmigte Vernebelungsanlage verweigert, obwohl hier auch Auswirkungen auf die Umwelt zu erwarten sind. Mehr
Erste Reaktion auf Atompannen: Komplette Gemeinde Elbmarsch bezieht Ökostrom
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Deutschland steigt aus - und eine Samtgemeinde macht den Anfang. Hoffentlich folgen schnell immer mehr BürgerInnen, Gemeinden und Städte dem Beispiel und boykottieren Vattenknall und Co.
Nach der Serie von Pannen in Atomkraftwerken will die Samtgemeinde Elbmarsch (Kreis Harburg) für öffentliche Gebäude nur noch Strom aus regenerativen Energien beziehen. "Ohne lange Diskussion hat das der Rat einstimmig entschieden", bestätigte Bürgermeister Rolf Roth (SPD) am Dienstag Medienberichte. Bisher habe die Gemeinde angenommen, dass der Reaktor Krümmel auf der gegenüberliegenden Elbseite "relativ sicher" sei. Dort steht auch das Kernforschungszentrum GKSS. Seit 1990 sind in der Elbmarsch 16 rätselhafte Fälle von Kinderleukämie aufgetreten. Eine Bürgerinitiative hält einen vertuschten Atomunfall für die Ursache.
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Vattenfall beweist: Atomausstieg ist machbar
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
Folgende PM postet Hans-Josef Fell derzeit:
Vielen Dank Herr Josefsson! Denn dank Vattenfall stehen derzeit so viele Atomkraftwerke still, dass es jeder sehen kann: der Atomausstieg ist machbar. Mit Brunsbüttel und Krümmel standen in den vergangenen Wochen zumeist fünf Atomkraftwerke still - vier davon wegen Sicherheitsmängeln. Die Lichter brennen immer noch und die Strompreise sind deswegen nicht gestiegen.
Dank Vattenfall fragt sich alle Welt zu recht, ob die Stromkonzerne überhaupt in der Lage sind, Atomkraftwerke sicher zu betreiben. Wir wissen nun, dass das Streben nach Profit die Hauptmaxime der Sicherheitskultur zumindest eines Atomkraftwerksbetreibers ist.
Dank Vattenfall wissen die Stromkundinnen und -kunden, dass Sie neben stinkenden Kohlekraftwerken auch veraltete Atomkraftwerke betreiben. Auch mit dem besten Rostschutzmittel kann Herr Josefsson der Öffentlichkeit keinen alten VW-Käfer für einen neuen Golf vormachen.
Vattenfall verdient sein Geld mit unsicheren Reaktoren und hohen CO2-Emissionen. Damit hat der Konzern mit seinen Kraftwerkstechniken der Vergangenheit keine Überlebensperspektive.
Dank Vattenfall wird sich der Bundestag nächste Woche Mittwoch in einer Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit der Unsicherheit von Atomkraftwerken beschäftigen.
Demonstration am 1.8 gegen Krümmel und BB in Hannover
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
Demonstration am Mittwoch, den 01.08.2007
in Hannover-Linden
Küchengartenplatz um 18.00 Uhr
Mehr Infos beim Atomplenum Hannover
Ausgestrahlt-Postkarten in den Medien
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Zu einem Bild über die neue .ausgtestrahlt-Postkarte "Vattenfall kann tödlich sein" titelt die Nachrichtenagentur AP: "AKW-Gegner haben berechtigte Hoffungen, daß der gefährliche Schrottreaktor Brunsbüttel bald vom Netz genommen wird". Auf die Stilllegung von Brunsbüttel und aller anderen (Schrott)-Reaktoren !Mehr
Erste CDU-Politiker steigen ein in den Ausstieg
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Eine heisse atompolitische Woche ist kaum zu Ende, da hat die nächste bereits begonnen. Inzwischen scheinen die Ereignisse in den deutschen AKW auch bei der CDU angekommen zu sein. Hier steigen erste Politiker ein in den Ausstieg. Atomkraftwerke, die nicht den Sicherheitsanforderungen entsprechen, müssen vom Netz, sagte Christian Wulff, Ministerpräsidenten von Niedersachen, der Süddeutschen Zeitung. "Der Zeitraum, in dem es vom Netz genommen wird, kann lange sein. Er kann auch unendlich sein." Derweil häufen sich die Pannenmeldungen über Zwischenfälle in deutschen AKW: Nachdem Brunsbüttel inzwischen ebenfalls komplett vom Netz ist, meldet die AKW Unterweser und Grundremmingen Störungen. Und in Hessen mauert Roland Koch und verzögert die Herausgabe der Mängelliste zu Biblis. Mehr dazu in unsererNachrichtenübersicht
Gorleben: Sicherheitsunterlagen „LKW-weise“ weggeschafft
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
Die Hiobsbotschaften rund um Atomanlagen reißen nicht ab: Der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg (BI) wurden Informationen zugespielt, dass sicherheitsrelevante Messergebnisse zum Ausbau des in Gorleben geplanten Atommüll-Endlagers „gleich LKW-weise“ weggeschafft und vernichtet, und zum Teil gar nicht erstellt wurden. „Laut der Quelle aus der Atomindustrie-Kreisen wurden zahlreiche Original-Messdaten und Unterlagen zum Gorlebener Untergrund vernichtet, es scheinen nur noch nicht mehr belegbare Abschlussberichte zur Verfügung zu stehen“, fasst BI-Sprecher Francis Althoff die prekäre Situation zusammen. Nach diesem neuerlichen Skandal sei Gorleben entgültig erledigt. “Dadurch wird es Betreibern unmöglich sein auch nur den Hauch eines begründeten Sicherheitsnachweises für die Endlagerplanung in Gorleben zu erbringen“.Mehr
Mängelliste veröffentlicht
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Heute hat die Kieler Atomaufsicht die Maengelliste des AKW Brunsbüttel veröffentlicht, gegen die sich Vattenfall monatelang juristisch gewehrt hatte. Die Liste verzeichnet mehr als 700 offene Punkte, darunter 165 "besonders prekäre" Probleme. Hier finden Sie die Liste zum Download (800 KB)Download
Umfrage auf tagesschau.de
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Bei Tagesschau.de gibt es mal wieder eine Umfrage zum Atomausstieg. Im Unterschied zu zahlreichen vergangenen Umfragen enthält sie AUCH die Option, für einen schnelleren Ausstieg zu stimmen.Zur Umfrage
Vattenknall und Co. davonlaufen !
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Die Ökostromanbieter vermelden seit der Vattenfall-Pannen einen Kundenansturm. Ausgestrahlt ruft alle StromkundInnen auf, Vattenfall und die anderen Atomkonzerne E.on, RWE und EnBW zu boykotieren und in nur 5 Minuten einfach und bequem zu einem Ökostromanbieter ohne gefährlichen Atomstrom zu wechseln. Welt-Artikel über ÖkostromnachfrageIn 5 Minuten Atomstromfrei, einfach und bequem
Stoppt den Atom-Wahnsinn
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
(mw) Nach all den Unfällen und Pannen ist das Thema Atom auch in solchen Medien angekommen, die lange Zeit nicht mehr über Atomkraft berichtet hatten. Aktuell gibt es bei Stern einen Kommentar, der es auf den Punkt bringt: Stoppt den Atomwahnsinn!
Sie spielen mit unserem Leben. Sie handeln verantwortungslos. Sie vertuschen, verheimlichen und informieren nur auf massiven Druck die Behörden und die Öffentlichkeit. Und wenn sie endlich in Berlin vorsprechen, bringen sie die relevanten Mitarbeiter, die das Chaos bezeugen könnten, gar nicht erst mit. Der Vattenfall-Konzern handelt ganz im Stile der Russen, denen wir den schlimmsten Reaktor-Unfall der Welt zu verdanken haben. Warum eigentlich geht kein Aufschrei durch dieses Land? Warum ist die Empörung nicht größer? Was muss noch passieren, um einzusehen, dass wir der Atom-Lobby und ihren Sicherheits-Mantren auf den Leim gegangen sind?
Sind deutsche AKWs wirklich sicher?
Bei uns kann das nicht passieren, hieß es immer. Wir haben neueste Technologie und Top-Personal. Deutsche AKWs seien sicher. Wer soll das noch glauben? Angesichts solcher Szenarien: In Krümmel brennt ein Transformator-Haus, entgegen den Beteuerungen der Betreiber ist auch der Reaktor betroffen. Ein Mitarbeiter torkelt schließlich mit Gasmaske durch den von Rauchschwaden vernebelten Leitstand. Es kommt zum Ausfall einer Wasserpumpe und zum unplanmäßigen Öffnen mehrer Ventile von Hand. Der Reaktor wird hektisch herunter gefahren und abgeschaltet. Später findet man Dioxin in den Luftfiltern der Anlage.Mehr
Kundgebung in Brunsbüttel am 13.07.2007
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
„Das jetzt bekannt gewordene Ereignis setzt der Störfallserie die Krone auf“, so ein Sprecher des Bündnisses „AKW Brunsbüttel stilllegen“. „Es ist jetzt sogar von Explosionsgefahr im AKW Brunsbüttel die Rede“.
Am letzten Montag war bekannt geworden, dass sich in einer Messleitung des störanfälligen Atommeilers explosiver Wasserstoff ansammelt. Kommt dieser Wasserstoff mit Sauerstoff in Verbindung kann es zu einer explosionsartigen Reaktion kommen. Bereits 2001 ist es im Pannenreaktor Brunsbüttel zu einer Wasserstoff-Explosion gekommen. Unmittelbar neben dem Reaktordruckbehälter wurde durch die Explosion ein Rohr zerrissen und sorgte für einen monatelangen Stillstand des AKW Brunsbüttel.
„Vattenfall verspricht zukünftige Störfälle zeitnah der Bevölkerung mitzuteilen - nur kann es bei solch gravierenden Störfällen wie 2001 dann schon zu spät sein,“ so der Sprecher.
"Der Energiekonzern Vattenfall hat einmal mehr bewiesen, dass er als Betreiber von Atomkraftwerken nicht zuverlässig ist und eine äußerst fahrlässige Politik der Verschleierung und Verschleppung betreibt. Vattenfall muss die Genehmigung zum Betreiben von AKWs entzogen werden!"
Das Auswechseln des Führungspersonals muss die erste Reaktion sein: "Der für die Atomgeschäfte zuständige Geschäftsführer Bruno Thomauske trägt die Verantwort für die unverantwortlichen sicherheitstechnischen und organisatorischen Verhältnisse bei Vattenfall und muss sofort abgesetzt werden," so der Sprecher weiter.
Das Bündnis „AKW Brunsbüttel stilllegen“ fordert das sofortige Abschalten des Atomkraftwerks Brunsbüttel. Es hat in den letzten Tagen seinem Ruf als Schrottmeiler wieder einmal Mal alle Ehre gemacht. "Wir werden nicht lockerlassen und uns erneut am Freitag für die sofortige Stilllegung des AKW Brunsbüttel und aller anderen Atomkraftwerke einsetzen!"
Freitag, den 13.7.2007, 16 Uhr,Demonstration vor dem Haupttor des AKW BrunsbüttelMehr
Vattenfall: Pressesprecher muss gehen
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
(mw) Die katastrophalen Zustände beim Atomkonzern Vattenfall scheinen die ersten Bauernopfer zu fordern. Die Financial Times meldet am Montag:Vattenfall gab am Montag außerdem bekannt, dass Mitte Juli die Positiondes Pressesprechers neu besetzt werde. Das Unternehmen beteuerteallerdings, der Personalwechsel stehe nicht im Zusammenhang mit denaktuellen Ereignissen.Mehr
Vattenfall lügt - es reicht! Öffentliches Stadtgespräch in der Hamburger Innenstadt
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
Im Rahmen einer Kundgebung am Montag, 09. Juli 2007, ab 16 Uhrvor dem Vattenfall-Kundenzentrum in der Mönckebergstr. werden in einem "Stadtgespräch" folgende Personen ihre Meinung zu den Störfällen in Brunsbüttelund Krümmel sowie die ungeheuerlichen Informationspolitik des AtomkonzernsVattenfall öffentlich äußern:
Dirk Seifert (Energierefernt ROBIN WOOD)zur Störfallgeschichte und der Mär der angeblich besonders sicheren deutschen AKWs
Bettina Bohl (Bürgerinitative Geesthacht)als Anwohnerin des AKW Krümmel, die die Schnauze voll hat von den Lügengeschichten von Vattenfall
Dietrich Gerstner (Diakonische Basisgemeinschaft "Brot & Rosen", Hamburg)der gerade wegen einer gewaltfreien Castorblockade 48 Stunden in Erzwingungshaft war
N.N. (Bürgerinitiative Elbmarsch)zum Störfall und der Vertuschung der Leukämiefälle in der Elbmarsch
Jutta Freybe (BUND Steinburg / Bündnis "AKW Brunsbüttel stilllegen")hatte gerade Tschernobyl Kinder zu Gast und erinnert sich an den Super-GAU 1986
Manfred Braasch -angefragt- (BUND Hamburg)zur Klimalüge von Vattenfall und den Plänen zum Bau eines Kohlekraftwerk in HH-Moorburg
Lutz Jobs (ehm. Mitglied der Hamburger Bürgerschaft / REGENBOGEN)zum Schweigen der Politik und dem Filz zwischen Kontrollbehörde und AKW-Betreibern
Jan Becker (ContAtom / Bündnis "AKW Brunsbüttel stilllegen")mit einem kurzen Bericht über vergangene und zukünfige Aktionen des Bündnisses
Gestärkt gegen Laufzeiverlängerung: Atomkraftgegner in Neckarwestheim neu formiert
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
(mw) Mit der heute gestarteten Kampagne "Neckarwestheimer Erklärung" vernetzen sich die AtomkraftgegnerInnen in der Region. Ähnlich wie im Falle des AKW Brunsbüttel macht fortan ein breites Bündnis vereint mobil gegen eine Laufzeitverlängerung und für eine sofortige Stilllegung des Schrottreaktors.
Zum Kampagnenstart fand heute eine Pressekonferenz mit den Unterstützergruppen statt, die auf ein hohes Presseinteresse stiess. Alle GegnerInnen des AKW Neckarwestheim sind aufgerufen, die Neckarwestheimer Erklärung zu unterzeichnen und gemeinsam für die sofortige Stilllegung des AKW zu kämpfen.
Skandal: Brunsbüttel ohne vollständige Ursachenforschung wieder am Netz!
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen. Zudem nannten Presseberichte einen "Brand in einer Turbine" sowie "Risse auf Abdeckplatten von Rohren, die sich vergrößert hätten". Keiner dieser Punkte ist in der Öffentlichkeit erklärt und Zweifel an der Sicherheit des Pannenmeilers ausgeräumt. Das Bündnis für die sofortige Stilllegung des AKW Brunsbüttel fordert, den Reaktor sofort wieder vom Netz zu nehmen!
Es ist ein handfester Skandal: Vattenfall lügt nachgewiesen in der Öffentlichkeit und die zuständige Ministerin Trauernich behauptet, sie könne nichts gegen das Wiederanfahren des AKW Brunsbüttel tun, weil es "keine Sicherheitsbedenken gäbe".Bei der Schnellabschaltung am vergangenen Donnerstag war ein Steuerstab nicht richtig eingefahren worden, wie Vattenfall bestätigte. "Ein gravierender technischer Störfall" urteilt der energiepolitische Sprecher der Bündnisgrünen, Hans-Josef Fell in einem Artikel der taz vom 03.07.. Die Stäbe seien die zentrale Einrichtung zur Steuerung des Reaktors, sie unterbrechen bei einer Schnellabschaltung den Neutronenfluss der Brennstäbe. Und obwohl nach Fells Darstellung der technische Störfall noch nicht endgültig aufgeklärt ist, wurde das AKW am Wochenende wieder angefahren.
"Das ist typisch für die Sicherheitsauffassung von Vattenfall", urteilt Fell: "Der Konzern ist selbst zum Sicherheitsrisiko geworden." "Pfuschen und vertuschen lautet wohl die Corporate Identity", schätzt das Bündnis für die Sofortige Stilllegung des AKW Brunsbüttel.Weiter berichtet die taz, dass die Untersuchung der Vorgänge im schwedischen Reaktor Forsmark, der ebenfalls von Vattenfall betrieben wird, schon vor Jahresfrist Schlamperei als Ursache benannt hatte. Über die Sicherheitsvorkehrungen im baugleichen AKW Brunsbüttel war in dem Zusammenhang fehlerhaft unterrichtet worden. Und dann war am vergangenen Donnerstag auch noch ein Transformator im Vattenfall-AKW Krümmel abgebrannt - was vergangenen Herbst schon im schwedischen Vattenfall-AKW Ringhals passiert war - aber nicht "zu einer Überprüfung der Gefahr an anderen Vattenfall-Kraftwerken geführt hat", so berichtet der Grüne Fell weiter. Konzernchef Lars G. Josefsson solle, statt die Bundesregierung in Sachen Klimaschutz zu beraten, "lieber erst einmal seine desolates Sicherheitsmanagement auf den Stand der Zeit und Technik bringen". Dass Vattenfall trotz des Problems mit dem Steuerstab die Genehmigung zum Weiterbetrieb von Brunsbüttel vom zuständigem Schleswig-Holsteiner Sozialministerium bekam, ist ein handfester Skandal.Ein Sprecher des Sozialministeriums bestätigte laut taz vom 03.07.: "Die bei der Schnellabschaltung aufgetretene Auffälligkeit bestand in einer um rund eine Sekunde verlängerten Einschießzeit des Steuerstabs." In der Folge des "Ereignisses Reaktorschnellabschaltung und der Abhilfemaßnahmen" sei der Steuerstab in den Reaktorkern eingefahren und dort "sicherheitsgerichtet arretiert" worden. Bedeutet: Im nächsten Fall einer Schnellabschaltung steht der Steuerstab nicht mehr zur Verfügung, andere müssen den Job mit übernehmen. "Im Rahmen der nächsten Revision wird das Problem untersucht", so der Sprecher. Weil die letzte Revision gerade vorbei ist, steht die nächste erst im kommenden Jahr an. Da sollte Brunsbüttel laut Atomkonsens eigentlich abgeschaltete werden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das Anfahren von Brunsbüttel als übereilt. "Ob vergleichbare Probleme auch bei anderen Abschaltstäben auftreten können, wurde nicht geprüft", so Gerd Rosenkranz von der DUH.
Auch die Untersuchungen zu dem Schwelbrand im Bereich der Turbine, der im Verlauf der Reaktor- und Turbinenschnellabschaltung aufgetreten war, hätten noch kein Ergebnis erbracht. In der deutschen Pannenstatistik lag das AKW Krümmel bei Geesthacht mit 15 "meldepflichtigen Ereignisse" auf Platz 1. Auf Platz 2 folgt das AKW Biblis B in Hessen mit 14 Meldungen, das ebenfalls laut Atomkonsens bald vom Netz soll. Platz 3 belegt Brunsbüttel mit 11 meldepflichtigen Pannen."
Das Bündnis für die sofortige Stilllegung des AKW Brunsbüttel fordert, den Meiler in Brunsbüttel sofort stillzulegen! Wieder einmal hat der Betreiber Vattenfall bewiesen, wie es um seine Sicherheitspolitik steht. Nicht zuletzt im schwedischen AKW Forsmark wurde aller Welt deutlich gemacht, das es diesem Konzern allein um den Profit geht. Auf Kosten der Bevölkerung wird hier eine Politik gefahren, die mit Verantwortung nichts mehr zu tun hat.
Auch der zweite Vattenfall-Meiler in Krümmel darf nicht wieder ans Netz! Im letzten Jahr wurde Krümmel Störfall-Meister, nun plant der Betreiber Vattenfall den Reaktor mit nur einem zudem baugleichen Transformator, der die gleiche Betriebsdauer gelaufen ist, wieder ans Netz zu nehmen. Behauptete Vattenfall noch am Freitag, der Reaktor selbst wäre von dem Störfall nicht betroffen gewesen, offenbarten sich heute gravierende Vorkomnisse: Nach dem Kurzschluss am Donnerstag kam es durch "unplanmäßiges Öffnen von zwei Sicherheits- und Entlastungsventilen" und den "unplanmäßigen Ausfall einer von mehreren Reaktorspeisewasserpumpen" zu einem schnellen Druck- und Füllstandsabfall im Reaktordruckbehälter. Vattenfall lügt!Mehr
Kundgebung in Krümmel
Wir brauchen keine (brand-)gefährliche Atomkraft !
(mw) Rechtzeitig zum Energiegipfel formiert sich der Widerstand gegen Atomkraft. Heute haben ca. 150 Menschen vor dem AKW Krümmel protestiert.Die gemeinsame Forderung war "Wir brauchen keine (brand-) gefährliche Atomkraft". Schrottreaktoren gehören sofort stillgelegt !
Die schweren Störfälle in den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel nahmen am 01. Juli 2007 etwa 200 Menschen zum Anlass, am AKW Krümmel gegen den Weiterbetrieb der Meiler, die Laufzeitverlängerung und gegen die Atomenergie allgemein zu protestieren.
"Das Feuer war nur 50 Meter vom Reaktorkern entfernt. Hätte es an anderer Stelle gebrannt, so wäre die Situation möglicherweise nicht mehr zu kontrollieren gewesen", so der Redner Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer. "Wir sind nicht bereit, darauf zu warten, bis uns das Restrisiko den Rest gibt."
Skeptisch macht die Atomkraftgegner auch die Informationspolitik des Betreibers Vattenfall. Der Energiekonzern hatte am Donnerstag behauptet, die Vorgänge in Krümmel hätten nichts mit der Schnellabschaltung in Brunsbüttel zu tun. Inzwischen musste Vattenfall einräumen, dass ein Zusammenhang nicht auszuschließen ist. Eine Falschmeldung war es auch, dass das Feuer bereits Donnerstagnachmittag gelöscht worden sei. Noch am Samstag hatte die Feuerwehr nicht alle Brandherde unter Kontrolle. "Vattenfall lügt und trickst wie immer. Auf die Aussagen derer, die sich mit der gefährlichen Atomkraft eine goldene Nase verdienen, ist einfach kein Verlass", so Jan Becker von contrAtom.
Sorgen bereitete einem anwesenden Anwohner auch die Sicherheitspolitik des Konzerns: es hätten gegen 17 Uhr am besagten Donnerstag die Werkstore weit offen gestanden, ein Betreten des AKW-Geländes war problemlos für jedermann möglich.
Atomkraft - Spiel mit dem Feuer
Kommt alle zur Mahnwache/Kundgebung am Sonntag 1.7.07, 14 Uhr vor dem AKW Krümmel!
Am Donnerstag hat es im AKW Krümmel gebrannt. Das Feuer war nur 50 Metervom Reaktorkern entfernt. Kurz davor ist auch das AKW Brunsbüttel nacheinem Kurzschluss per Schnellabschaltung vom Netz gegangen. Damit sindjetzt 5 von 17 Reaktoren in der Bundesrepublik wegen Pannen, Störfällenoder baulicher Fehler vom Netz. Das soll auch so bleiben! Und dieanderen zwölf gleich mit!
Seit Tagen erleben wir erneut ein Lobby- und PR-Feuerwerk derAtomindustrie kurz vor dem Berliner Energiegipfel im Kanzleramt amkommenden Dienstag. Sie kämpfen für Laufzeitverlängerungen, dieeigentlich Gefahrzeitverlängerungen heißen müssten. Da wird die Wahrheitfast ebenso vernebelt und verqualmt wie am Donnerstag das AKW Krümmel.Doch mit dem Brand ist noch mal deutlich geworden: Es kann jeden Tagpassieren.
Peinlich auch die Informationspolitik des Betreibers Vattenfall: DerEnergiekonzern hatte am Donnerstag behauptet, die Vorgänge in Krümmelhätten nichts mit der Schnellabschaltung in Brunsbüttel zu tun.Inzwischen musste Vattenfall einräumen, dass ein Zusammenhang nichtauszuschließen ist. Eine Falschmeldung war es auch, dass das Feuerbereits Donnerstagnachmittag gelöscht worden sei. Noch am Freitag hattedie Feuerwehr nicht alle Brandherde unter Kontrolle. Vattenfall lügt undtrickst wie immer. Wir sehen: Auf die Aussagen derer, die sich mit dergefährlichen Atomkraft eine goldene Nase verdienen, ist einfach keinVerlass.
Höchste Zeit also, mal wieder auf die Straße zu gehen und direkt vor demEnergiegipfel Flagge zu zeigen.
Kommt alle am Sonntag vor die Tore des AKW Krümmel!Mahnwache und Kundgebung um 14 UhrDiverse Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände aus Norddeutschlandwerden dabei sein.
Mit Musik, kurzen Redebeiträgen, einer netten Aktion und mit DIR!
Du hast fünf Möglichkeiten, mitzumachen:
1. Du kommst Sonntag
2. Du bringst noch drei andere Leute mit
3. Du schickst diese Mail jetzt gleich an viele Leute weiter
4. Du spendest was zur Finanzierung der Aktion (siehe unten)
5. Du nimmst den Brand in Krümmel zum Anlass, endlich den Stromanbieter
zu wechseln: www.atomausstieg-selber-machen.de
Spenden zur Finanzierung der Aktion bitte auf folgendes Konto:
AKW Stilllegen
Konto-Nr. 330 800 50
BLZ 222 500 20
Sparkasse Westholstein
Herzliche GrüßeJochen Stay
Laufen gegen Laufzeitverlängerung
(mw) Unter dem Motto "Vattenfall davonlaufen!" zeigtenROBIN WOOD-AktivistInnen beim Halbmarathon Flagge gegen die Laufzeitverlängerung des AKW Brunsbüttel.
Sechs ROBIN WOOD-AktivistInnen haben heute Mittag erfolgreich die Zielgerade des Hamburg-Halbmarathon in der Rothenbaumchaussee erreicht. Die UmweltschützerInnen waren unter dem Motto "Laufen gegen Laufzeitverlängerung" gestartet. Sie wollen die HamburgerInnen dazu bewegen, dem Energiekonzern Vattenfall in Scharen davonzulaufen und zu einem Ökostromanbieter zu wechseln. Denn Vattenfall setzt voll auf gefährlichen Atomstrom und will sein Uralt-AKW in Brunsbüttel noch über die gesetzlich vorgesehene Laufzeit hinaus bis ins Jahr 2011 weiter betreiben. Als die ROBIN WOOD-LäuferInnen ankamen, hing quer über die Straße ein großes Banner mit der Aufschrift: "Unser Ziel: Vattenfall davonlaufen - Ökostrom jetzt!"
"Keiner ist gezwungen, dreckigen Atom- und Kohlestrom bei Vattenfall zu kaufen. Es kostet jeden nur fünf Minuten und viel weniger Schweiß als uns, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln", sagt Stefanie Miczka, die im knallgelben T-Shirt und Fahne ("Nach 31 Jahren ist jeder k.o.") mit von der Partie war. "Mit jedem der mitmacht, wächst der Druck auf Vattenfall, keinen Dreckstrom mehr zu produzieren."
Hemmungslose Preiserhöhungen mit Wechsel zu Ökostrom beantworten
(mw) Wenn am 1. Juli viele Energiekonzerne das Ende der gesetzlich verankerten Preisaufsicht ausnutzen, um hemmungslosen Preiserhöhungen einzuleiten, rät .ausgestrahlt zum Wechsel des Stromanbieters. Einem derartig kundenfeindlichen Verhalten gilt die Rote Karte, dreckiger Strom aus Atomkraft und Kohlekraftwerken gehört boykotiert! Dazu rät auch das Bündnis "Atomausstieg selbermachen", zu dem sich die größten Umweltverbände Deutschlands zusammengeschlossen haben.
Wechseln Sie jetzt innerhalb von fünf Minuten, nähere Infos unter: www.atomausstieg-selber-machen.deund unter der kostenfreien Ökostrom-Hotline: 0800 762 68 52 (werktags 9:00 – 17:00)
Mehr
G8-Proteste: Riesenerfolg für die Anti-AKW-Bewegung
Liebe Freundinnen und Freunde
Ereignisreiche Tage in Rostock und Heiligendamm liegen hinter uns. Durchdie Straßenschlachten von Rostock nach der großartigen und buntenDemonstration am 2. Juni sah es zwischenzeitlich so aus, als würde dieProtestbewegung scheitern. X-tausendmal quer hat sich daraufhin nochintensiver als ursprünglich geplant, in die Vorbereitung undDurchführung der Blockadeaktionen eingebracht.
Ich denke, wer die Bilder vom 6. und 7. Juni gesehen hat, wie tausendeüber Felder, Wälder und Wiesen die Polizeiabsperrungen umgehen unddurchfließen und dann über 43 Stunden die Zufahrtstraßen nachHeiligendamm blockieren, der/die hat die "Handschrift" von X-tausendmalquer eindeutig erkennen können. Unsere Erfahrung und unser Know-How vonden Castor-Blockaden waren an der Ostseeküste Gold wert.
Heiligendamm war immer wieder landseitig von der Außenweltabgeschnitten. Drei Zufahrtsstraßen und die Bahnlinie waren von bis zu12.000 Menschen blockiert. Manche JournalistInnen witzelten schon, jetztgäbe es endlich mal wieder einen Gipfel in privater Atmosphäre, da dieriesigen Delegationen und die Presse nicht oder nur teilweise an denTagungsort durchkamen.
Insgesamt haben wir mit dem bunten gewaltfreien Widerstand während desGipfels die Ziele der globalisierungskritischen Bewegung deutlichrüberbringen können. Wurde zwischen dem 2. und 5. Juni nur noch überGewalt diskutiert, so waren es danach wieder die Argumente derKritikerInnen, die auf der Tagesordnung standen.
Viele Menschen haben erstmals Erfahrung mit gewaltfreiem Widerstandgemacht. Selbst viele, die sich sonst eher der autonomen Szene zugehörigfühlen (oder fühlten), waren beeindruckt von der Effektivität undpolitischen Wirkung gewaltfreier Aktion. Unsere "5-Finger-Taktik", umPolizeiketten zu durchfließen, ging durch die Medien und wird von vieleninternationalen AktivistInnen, die dabei waren, in ihre Länder mitgenommen.
Alle, die von X-tausendmal quer in Heiligendamm dabei waren, sindglücklich aber absolut erschöpft wieder nach Hause gefahren. Ein Problembleibt: Wir haben dort viel mehr Geld ausgegeben, als ursprünglichgeplant. Das war nötig, um so viele Menschen zu organisieren, zuversorgen und um im weitläufigen Gelände miteinander zu kommunizieren(uns graut schon vor den Handy-Rechnungen).
Deshalb unsere Bitte: Wer sich über die kraftvollen gewaltfreienBlockaden und ihre Außenwirkung gefreut hat, kann nachträglich etwasdazu beitragen. Ob kleine Beiträge oder Großspenden, alles istwillkommen. Dafür sage ich schon jetzt: Danke!
Aktionskonto: X-tausendmal quer, Volksbank Clenze, Konto 24 42 28 03,BLZ 258 619 90
Herzliche Grüße aus dem schönen Wendland
Jochen Stay
Zu X-1000 mal quer
Europaweiter Protest gegen BNP Paribas
Am heutigen Weltumwelttag protestieren Umweltorganisationen in 15 Ländern gegen die französische Bank BNP Paribas. Anlass ist der Plan der Bank, das bulgarische Atomkraftwerk Belene zu finanzieren.
Das umstrittene Atomkraftwerk soll in einer Erdbebengegend gebaut werden. Seine Finanzierung wurde bisher von elf internationalen Banken abgelehnt, unter ihnen Deutsche Bank, Commerzbank, UniCredit, Société Géneral, Citibank und Credit Suisse. "BNP Paribas jedoch scheint weniger Skrupel zu haben als andere Banken", erklärt Sebastien Godinot von der französischen Organisation Les Amis de la Terre. "Wer jedoch eon Projekt wie Belene finanziert, riskiert ein zweites Tschernobyl." In Frankreich haben Les Amis de la Terre gemeinsam mit Réseau Sortir du Nucléaire zu Protesten aufgerufen. In zehn Städten finden Aktionen vor BNP Paribas Filialen statt.
"Die Bank muss mit großen Protesten und Problemen rechnen, wenn sie Belene finanziert," führt Heffa Schücking von der deutschen Umweltorganisation urgewald aus. BNP Paribas macht den Großteil seiner Geschäfte in Europa, wo die Mehrheit der Bevölkerung den Ausbau der Atomkraft ablehnt. "Für eine Bank, die ihren Kundenstamm ausweiten und mehr institutionelle Anleger gewinnen will, ist die Finanzierung von Belene ein schlechter Schachzug. Diese Erfahrung haben im vergangenen Jahr Deutsche Bank und HypoVereinsBank gemacht. Sie haben sich im Oktober 2006 nach massenhaften Protesten von dem Projekt zurückgezogen." BNP Paribas hat Büros in Köln, München und Frankfurt. In allen drei Städten protestieren Aktivisten gegen die Bank.
Belene liegt im Norden Bulgariens in einer Erdbebenregion nahe der rumänischen Grenze. Beim letzten Erdbeben im Jahr 1977 starben 120 Menschen nur 12 km vom geplanten Atomkraftwerk entfernt. Die ersten Bauarbeiten für Belene fanden noch zu Sowjetzeiten statt, sie begannen kurz vor der Katastrophe von Tschernobyl. Wegen anhaltender Proteste, Sicherheits-Bedenken und fragwürdiger Wirtschaftlichkeit wurden die Bauarbeiten 1991 eingestellt. Seit 2004 verfolgt die bulgarische Regierung das Projekt jedoch erneut und entschied Ende 2006, dass das russische Unternehmen Atomstroyexport das geplante AKW bauen soll, gemeinsam mit dem deutsch-französischen Atomkonzern Areva NP. Zwei Reaktoren russischen Designs à 1000 MW sind geplant. Jedoch gibt es für den Reaktortyp keine Sicherheitsabschätzungen und keine Erfahrungen. "Wir wollen nicht zum Versuchskaninchen für die russische Atomindustrie werden" sagt Petko Kovatchev von der BeleNE! Koalition, einem Netzwerk bulgarischer Nichtregierungsorganisationen (NRO), die sich gegen den Bau von Belene einsetzen.Mehr Infos bei Urgewald
BEE kritisiert Internationale Energieagentur "Vorschläge nicht mehr länger ernst zu nehmen."
Die heute von der Internationalen Energie-Agentur (IEA) vorgelegte Analyse der deutschen Energiepolitik offenbart aus Sicht des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) gravierende Mängel. Zwar loben die Autoren die beispiellosen Erfolge beim Ausbau Erneuerbarer Energien Deutschland. Gleichzeitig fordert die IEA aber die Abkehr von dem hierfür verantwortlichen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). BEE-Geschäftsführer Milan Nitzschke: "Diese Forderung ist absurd." Während Bundeskanzlerin Angela Merkel sich in Heiligendamm darum bemühe, die G8 zu einer engagierten Klimaschutzpolitik zu bewegen, empfehle die IEA der Bundesregierung, sich von ihrem erfolgreichsten Klimaschutzinstrument, dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz, abzuwenden.Damit schließe sich die IEA den Interessen der großen Kohle- und Atomstromerzeuger an, die schon lange die Umstellung des deutschen Fördersystems auf ein dem Emissionshandel vergleichbares Quotensystem nach britischem Vorbild fordern.Mehr
LobbyControl beleuchtet Brüssler Atomlobby
Rund um die Abstimmung im EP zum 50jährigen Bestehen des Euratom- Vertrages hat sich die deutsche NGO LobbyControl mit der Position der Atomlobby in Brüssel befasst. Ein 9seitiges Hintergrundpapier beleuchtet den Einfluss mächtiger Lobbyorganisationen auf die Europaabgeordneten - vom Entwurf über die Debatten im Ausschuss und die Abstimmung im Plenum selbst. Aufgezeigt werden auch einige "Merkwürdigkeiten", die die Einflussnahme Atomfreundlicher Dritter nahe legen: zB lag der Berichtsentwurf zunächst nur auf französisch vor, obwohl der Berichterstatter nicht französisch spricht - wohl aber die zuständige Sachbearbeiterin, die gerade rechtzeitig für diesen Bericht vom französischen Wirtschaftsministerium/ Unterabteilung Atomenergie, zum EP wechselte.Mehr
Sitzblockade vor AKW Biblis - Neue Energiepolitik gefordert
Sitzblockade vor AKW Biblis - Neue Energiepolitik der G8 gefordert
Im Rahmen der G8-Proteste haben am Samstag rund 300 Atomkraftgegner vor dem südhessischen Atomkraftwerk Biblis mit einer Sitzblockade gegen die Energiepolitik der führenden Industrienationen protestiert. Dabei warfen Redner von Umweltgruppen den G8-Staaten vor, mit ihrer Unterstützung für Atomstrom nur die großen Energiekonzerne zu fördern, statt auf den Ausbau regenerativer Energiequellen zu setzen. Zudem forderten die Demonstranten die sofortige Stilllegung des «Pannenreaktors».Biblis (ddp). Im Rahmen der G8-Proteste haben am Samstag rund 300 Atomkraftgegner vor dem südhessischen Atomkraftwerk Biblis mit einer Sitzblockade gegen die Energiepolitik der führenden Industrienationen protestiert. Dabei warfen Redner von Umweltgruppen den G8-Staaten vor, mit ihrer Unterstützung für Atomstrom nur die großen Energiekonzerne zu fördern, statt auf den Ausbau regenerativer Energiequellen zu setzen. Zudem forderten die Demonstranten die sofortige Stilllegung des «Pannenreaktors». Wegen Tausender falsch montierter Spezialdübel stehen beide Blöcke des Kernkraftwerkes seit Mitte Oktober 2006 vorübergehend still. Der Block A wurde 1974 in Betrieb genommen und ist damit der älteste deutsche Reaktor, der noch am Netz ist. Block B speiste erstmals am 1976 Strom ins Netz. Die Proteste in Biblis sind Teil einer Kampagne gegen den Weltwirtschaftsgipfel, der vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm an der Ostsee stattfindet. Mit dem «Widerstandsfest» vor den Toren des AKW wollten die Initiatoren ihre Forderung nach einem Umbau der Energieversorgung unterstreichen. Die Veranstaltung verlief Polizeiangaben zufolge friedlich. ddp/spa/fgr
X-tausendmal quer gegen G8: Letzte Infos
Liebe Freundinnen und Freunde
Viele von Euch werden sich in den nächsten Tagen auf den Weg an dieOstsee machen, sei es zur Großdemo in Rostock am Samstag oder auch zuden Camps und Blockadeaktionen gegen den G8-Gipfel.
X-tausendmal quer wird schwerpunktmäßig auf dem Camp in Rostock amsogenannten Grenzschlachthof vertreten sein. (Nähere Infos zum Campunter www.camping-07.org)
Wir haben uns als "UntermieterInnen" dem Campbereich ("Barrio") vonattac angeschlossen. Dort wird es einen Infotisch geben, den Ihr alsAnlaufpunkt nehmen könnt, wenn Ihr in die Aktionsstrukturen vonX-tausendmal quer einsteigen wollt.
X-tausendmal quer ist ja Teil des Bündnisses "Block G8", welchesMassenblockaden der Zufahrtsstraßen von Heiligendamm organisiert. "BlockG8" verbindet unterschiedliche Aktionskulturen. Unsere Stärke alsX-tausendmal quer ist die Sitzblockade aus der Tradition derGewaltfreien Aktion.
Erste größere Treffen zum Bilden von Bezugsgruppen, die sich speziellauf Sitzblockaden vorbereiten wollen, sind am So 3. Juni um 11 Uhr undum 15 Uhr am Veranstaltungstelt von X-tausendmal quer im attac-Barrioauf dem Camp Rostock.
Die Blockadeaktionen selbst werden wahrscheinlich von Mi 6.6. bis Fr8.6. laufen. Bis dahin wollen wir zu einer aktionsfähigen Großgruppezusammenwachsen. Deshalb sind Bezugsgruppen, die sich über einenSprecherInnenrat organisieren, so wichtig.
Der Gesamtzusammenhang "Block G8" bietet auf dem Rostocker Camp (undauch im Camp Reddelich) regelmäßig Blockadetrainings an, die wir Euch,wenn Ihr noch nicht so viel Erfahrung habt, dringend empfehlen.
Noch drei Wünsche zum Schluß:
1. Bringt möglichst Autos mit, auch wenn das nicht der ökologischste Wegist. Wir brauchen sie, um uns mit vielen Menschen in der Region bewegenzu können.
2. Hinterher brauchen wir Unterstützung beim Abbau. Wer also ein oderzwei Tage dranhängen kann, ist hochwillkommen.
3. Wir freuen uns weiter über Spenden zur Finanzierung der Aktivitäten.Unser Aktionskonto:X-tausendmal quer, Volksbank Clenze, Konto 24 42 28 03, BLZ 258 619 90
Link zur Online-Einzugsermächtigung:
Herzliche Grüße aus dem schönen Wendland
Jochen StayMehr
Neuer Film zum 10. Castortransport
Zum zehnten Castortransport nach Gorleben im November 2006 ist nun über die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg (BI) ein Film erhältlich. Sein Tenor: Nach insgesamt 30 Jahren Widerstand sind die Menschen im Wendland noch längst nicht müde, sich gegen den atomaren Wahn aufzulehnen. In zahlreichen Interviews, Aktionsbildern und Momentaufnahmen hinterlässt der 43minütige Film einen vielfältigen Eindruck des unbeugsamen Widerstands gegen die Atomanlagen in Gorleben.
Der Film handelt von den Menschen, die sich auf Schiene oder Strasse setzen und beleuchtet, woher sie den Mut und die Motivation dafür nehmen. Aber auch ihre Ängste und ihre Ohnmacht, immer wieder Widerstand zu leisten angesichts einer Armada von 16.000 Polizisten und der alljährlichen Militarisierung einer ganzen Region werden thematisiert. Produziert wurde die 43minütige DVD mit englischen, französischen, spanischen und italienischen Untertiteln vom Medienkollektiv „Cine Rebelde“ der Umwelt- und Projektwerkstatt Freiburg. Zu erwerben ist der Film im Lüchower BI-Büro und an diversen Infoständen der Kulturellen Landpartie.Mehr
X-tausendmal quer gegen G8
Block G8 -- Bewegen. Blockieren. Bleiben.
Blockiere zusammen mit tausenden Menschen den G8- Gipfel in Heiligendamm!
X-Tausende Menschen wollen im Rahmen der Kampagne Block G8 dasGipfeltreffen Staats- und Regierungschefs der acht größtenWirtschaftsnationen vom 6. bis 8. Juni 2007 in Heiligendamm bei Rostockblockieren. Mit Aktionen Zivilen Ungehorsams stellen sie sich derPolitik der G8 entgegen, die weltweit die Schere zwischen Arm und Reichdramatisch vergrößert. Sie sprechen den acht Staaten der G8 dieLegitimität ab, Entscheidungen über die Lebensrealität der Menschen desganzen Erdballs zu treffen.
Während den Aktionen will die Kampagne transparente und übersichtlicheSituationen schaffen, in denen alle Blockierenden solidarischaufeinander achten und sich unterstützen. Dies soll auch Menschen dieTeilnahme ermöglichen, die noch keine Erfahrungen mit Blockade-Aktionenhaben. Die Kampagne wird getragen von einem breiten Bündnis vonOrganisationen und Personen aus der Umwelt- und der Anti-Atom-Bewegung,globalisierungskritischen Netzwerken und der radikalen Linken sowiegewerkschaftsnahen und kirchlichen Gruppen. Mit dabei ist auchX-tausendmal quer, mit Erfahrungen aus zahlreichen Massenblockaden gegenCastor-Transporte.
X-tausendmal quer organisiert innerhalb von Block G8 Bezugsgruppen, diesich ganz speziell auf Sitzblockaden vorbereiten wollen.
Beteilige Dich an den Blockade-Aktionen gegen den G8-Gipfel! Mach mitbei Block G8!
Mehr Informationen  
Unterzeichne die Absichtserklärung, dass Du Dich an denBlockade-Aktionen beteiligen möchtest oder erkläre Dich solidarisch mitden Blockierenden
Neue Studie warnt vor Atomenergie
(mw) Neue Studie warnt vor Atomenergie
Die Grünen im Europäischen Parlament stellen neue Studie über Unfälle in Atomkraftwerken seit Tschernobyl 1986 vor. Jedes Jahr kommt es zu tausenden Störfällen in Atomkraftwerken. Die Grünen im Europaparlament hatten die Studie in Auftrag gegeben. Der Chef des Instituts für Risikoforschung der Universität Wien, Wolfgang Kromb, stellte jetzt die Studie vor und sagte: "21 Jahre nach Tschernobyl haben wir es mit einer alarmierenden Situation zu tun." Die Gefahr eines "schwerwiegenden Unfalls" nehme zu.
Die "Restrisiko" genannte Studie beschreibt 16 der gefährlichsten Störfälle der vergangenen 20 Jahre, die allesamt nicht hätten passieren dürfen. Mycle Schneider, Koordinator der Studie, erklärte:"Während der letzten 20 Jahre hat die Welt mit der Illusion gelebt, die atomare Sicherheit sei beherrschbar. In Wirklichkeit ereignen sich jeden Tag sich zahllose Zwischenfälle in den AKWs und seit Tschernobyl standen wir schon mehr als einmal knapp vor einer Katastrophe. Die INES-Skala** der Internationalen Atomenergieorganisation ist irreführend, weil sie nur die radiologischen Folgen wertet und damit das Gefahrenpotential erst berücksichtigt, wenn es zu spät ist."
Die Restrisiko-Studie wurde von sieben hochkarätigen unabhängigen Experten von der Union of Concerned Scientists (USA), dem Öko-Institut (D), dem Institut für Risikoforschung (A) erstellt.
Weitere Informationen:
"Residual Risk" - vollständige Studie (englisch) 
Merkels Atom-Eiertanz: Der Druck der Atomlobby steigt
(js) In den beschaulichen Tagen um den Jahreswechsel überraschte diesonst atomfreundliche Bundeskanzlerin mit erstaunlichenInterview-Aussagen in der Financial-Times Deutschland:
"Die SPD hat sich in Sachen Kernenergie in eine bestimmte Richtung entschieden und ich rechne auch nicht damit, dass sie diese Entscheidung in naher Zukunft revidiert. Deshalb nützt es nichts, wenn man jeden Morgen einmal darüber spricht."
"Man muss der Stromwirtschaft immer wieder sagen, sie hat damals, wenn auch nicht ganz freiwillig, den Atomausstieg unterschrieben. Und mit den Unterschriften und den daraus folgenden Maßnahmen im Atomgesetz müssen jetzt alle Beteiligten leben."
"Es ist nicht so, dass die Kyoto-Ziele eins zu eins von der Kernenergie abhängig sind und dass man automatisch alle Kyoto-Ziele verpasst, wenn man die Kernenergie reduziert. Aber natürlich muss man, wenn man aus der Kernenergie aussteigt, an anderer Stelle mehr CO2 mindern. Es gibt in der EU viele Staaten, die keine Kernenergie brauchen, um die Kyoto-Ziele zu erreichen."
Und nur eine Woche später, angesichts des dreitägigen Lieferstopps vonrussischen Öl, sagt sie dann das Gegenteil:
"Deshalb muss man Energiesparen, deshalb muss man auf erneuerbare Energien setzen und deshalbmuss man sich natürlich auch überlegen, was für Folgen hat es, wenn wirKernkraftwerke abschalten."
Eigentlich vergleicht sie hier ja Äpfel mit Birnen, weil sich mitAtomkraft keine Häuser heizen und keine Autos fahren lassen. Trotzdemtritt sie eine weitere Runde Lobby-Feuerwerk pro Atom los. Jetzt wirdauch in vielen Zeitungen ausführlich für eine Laufzeitverlängerung derAKWs argumentiert. Und die Bild-Zeitung veröffentlicht die Ergebnisseeiner repräsentativen Umfrage, nach der 61 Prozent gegen einen schnellenAtomausstieg seien. Diese Zahl wird dann umgedeutet: Das wären dieBefürworterInnen von Laufzeitverlängerungen. Dabei sind die derzeitigenLaufzeiten ja wirklich kein schneller Atomausstieg. Eigentlichbestätigen die Bild-Zahlen nur die Ergebnisse bisheriger Umfragen:Derzeit sind jeweils etwa ein Drittel der Bevölkerung für den bisherigenLaufzeiten-Fahrplan, für kürzere Laufzeiten oder für längere Laufzeiten.Trotzdem bleibt unterm Strich, dass der Druck in RichtungLaufzeitverlängerung immer weiter zunimmt. Es ist an uns, dem etwasentgegenzusetzen. 2007 wird ein Jahr des Ringens um die Atomenergie. DieReaktoren werden nicht von alleine abgeschaltet, sondern nur wenn wir espolitisch erzwingen.
Atom: EnBW macht der Politik ein unmoralisches Angebot
(js) Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger(CDU) berichtet im Nachrichtenmagazin "Focus" von Zusagen derEnergiekonzerne über Gewinnbeteiligung für den Staat, wenn die AKWlänger betrieben werden. Nach seinen Angaben könnte ein Verzicht auf dasvertraglich und gesetzlich vorgesehene Abschalten von Atomkraftwerkenzweistellige Millionenbeträge in die Staatskasse spülen. Oettingererwartet demnach solche Summen von "jedem der großen Energieversorger,die wie EnBW einen Großteil ihres Stroms aus Kernkraft beziehen". Dafürmüssten die Energieunternehmen den Gewinn aus der längeren Laufzeit mitdem Staat teilen.
Die EnBW sei dazu bereit, wird der Stuttgarter Regierungschef zitiert:"Entsprechende Gesprächsergebnisse liegen mir vor." Der Stromproduzentwolle "vielleicht sogar die Hälfte der nachweisbaren Gewinne durchlängere Laufzeit für öffentliche Zwecke bereitstellen", sagte Oettinger.Das Geld solle dann vor allem in die Entwicklung erneuerbarer Energienfließen.
Wurde also im Fall Siemens die Korruption noch heimlich, still und leiseabgewickelt, so versucht es EnBW jetzt mit der dreisten öffentlichenVariante. Wer dem klammen Staat Millionen an Gewinnbeteiligungverspricht, um damit in gesetzlich geregelte AKW-Laufzeiteneinzugreifen, betreibt nichts anderes als Bestechung. Und einMinisterpräsident, der dieses Ansinnen auch noch öffentlich lobt,erklärt die Kapitulation des Staates vor den finanzstarken Stromkonzernen.
Laut Atomgesetz muss der marode Reaktorblock Neckarwestheim 1 nördlichvon Stuttgart im Jahr 2009 abgeschaltet werden. EnBW will noch in diesemJahr einen Antrag auf Laufzeitverlängerung stellen.
Günther Oettinger hat sich bereits als bestechlich geoutet. Wie werdenandere PolitikerInnen auf dieses unmoralische Angebot reagieren? Wirsollten ihnen in der nächsten Zeit genau auf die Finger sehen.
Atom: Endlager-Debatte nach Castor-Protest
(js) Weit mehr Menschen als in den letzten Jahren beteiligten sich anden Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben Mitte Novemberund entsprechend umfangreich berichteten die Medien. Deutlich wurdeauch, dass es der Anti-Atom-Bewegung nicht um ein Kräftemessen mit derPolizei oder um die Verhinderung der Ankunft des Atommülls in Gorleben,sondern um die politische Botschaft ging: Es darf nicht weiter Atommüllproduziert werden, weil es keine sichere Entsorgung gibt.
Ausgelöst durch die Proteste wird nun öffentlich überEntsorgungskonzepte gestritten. CDU und Atomwirtschaft wollen sichgleich auf den bröckelnden und nassen Salzstock in Gorleben festlegen.Umweltminister Gabriel will dagegen drei Standorte für ein möglichesEndlager miteinander vergleichen und dann den "geeignetsten" aussuchen.Die Gefahr besteht, dass er den wenigsten schlechten nimmt, wenn keinerder drei sicher ist. So als ginge jemand mit drei kaputten Autos zum TÜVund will auf das die Plakette, das am wenigsten kaputt ist.
Wenn dies dann zur Begründung von Laufzeitverlängerungen der AKWherhalten muss ("Jetzt haben wir eine gelöste Entsorgung"), dient dasnur der Lösung der Probleme der Stromkonzerne, aber hilft den kommendenGenerationen nicht weiter. Deshalb bleibt unsere Forderung: Wenn dieBadewanne überläuft, zuerst den Hahn abdrehen und dann dafür sorgen,dass der Schaden begrenzt bleibt und nicht umgekehrt.
Deshalb hoffen wir, dass sich viele von Euch im Bekanntenkreis und inLeserbriefen an Zeitungen in die öffentliche Debatte um die ungelösteAtommüll-Entsorgung einmischen. Unser Ziel: Die Begrenzung des Problemsdurch Stilllegung von AKWs.




Aufkleber etc.
Stromwechsel