Gorleben-Protestjahr 2008 wird eingeläutet
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg läutet das Protestjahr 2008 mit dem traditionellen Neujahrsempfang am Gorlebener Endlagererkundungsbergwerk ein
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg läutet das Protestjahr 2008 mit dem traditionellen Neujahrsempfang am Gorlebener Endlagererkundungsbergwerk ein. Auch im neuen Jahr steht im Mittelpunkt der BI-Aktivitäten, weiter öffentlichen Druck auf die Aufgabe des Standort auszuüben.Selbst bei einer seit Jahren nur angekündigten alternativen Endlagerstandortsuche bleibe Gorleben weiter Favorit. „Wir appellieren an die Bundesregierung, aus dem atomaren Müllentsorgungsdilemma um die Standorte Asse und Morsleben die einzig verantwortbare Konsequenz zu ziehen, keinen weiteren Atommüll mehr zu produzieren“, so der BI-Sprecher. „Stattdessen verschärfen neben der drohenden Aufhebung des Gorlebener Moratoriums und der Einrichtung eines Untertage- Versuchlabors weitere Castortransporte unnötig den Druck auf den untauglichen Standort“. Ab 14 Uhr lädt die BI zum Einläuten des neuen Protestjahres an der umstrittenen Endlagerbaustelle ein. Mehr
.ausgestrahlt-Wünsche
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
.ausgestrahlt wünscht Allen ein paar ruhige Festtage und viel Kraft, Ausdauer und Energie fürs Neue Jahr! Natürlich auch für die Anti-Atom-Arbeit im Jahr 2008. Vielen Dank an all diejenigen, die uns unterstützt haben!Euer .ausgestrahlt-Team
Weihnachtsgruß von Martin Unfried zum Fest der Liebe
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
Der für seine journalistische Arbeit auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien mit dem Deutschen Solarpreis 2007 ausgezeichnete taz-Kolumnist Martin Unfried hat "passend zu der erneuten Debatte um Kernkraftwerke und deren Strahlenrisiko" das Musikvideo "Weihnachten ohne Atom" aufgenommen. "Zum Fest der Liebe soll es auf heiter-besinnliche Weise dafür werben, den Stecker aus der eigenen Atomsteckdose zu ziehen", so der Journalist und Chef der Kolumnenband "Ökosex".Zum Fest der Liebe fragt er: Was ist schöner als Weihnachten, Weihnachten ohne Atom. Kündigen Sie doch Ihren Atomstrom zu Weihnachten. Der Christbaum, er glühe grün! Zum VideoIn nur 5 Minuten auf grüne Weihnachten umschalten
Satire: Bild rettet die Erde
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
Nachdem sich bereits die Greenpeace-Chefin in einem offenen Brief gegen die Konkurrenz-Aktion "Bild an -aber richtig" gewandt hat, gibt es nun einen satirischen Video-Clip über die Springer-Öko-AktivistInnen. Zum Schmunzeln, auch wenn die Diskussion zwischen den beteiligten NGOs der Aktionen Licht aus! bzw. Licht an! durchaus tiefgründiges und spannendes Potential enthält.polylog schreibt: Licht aus! Für volle fünf Minuten! Die Öko-Aktivisten vom Springer-Verlag verraten uns, wie man die Klimakatastrophe aufhält.
Zum Video
Enttäuschende Niederlage: EU gibt grünes Licht für Finanzierung von AKW Belene
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
Liebe Freunde und Freundinnen,
Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst vielen Dank für Ihre Unterstützung der Kampagne gegen das Atomkraftwerk Belene! Wir haben uns gefreut, dass unser Aufruf nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa breiten Anklang gefunden hat. Leider haben wir trotzdem schlechte Nachrichten: Am letzten Freitag hat die EU-Kommission eine positive Stellungnahme zu Belene abgegeben.
Wir waren natürlich enttäuscht (und wütend) über diese Entscheidung. Schließlich hatte sich vor wenigen Wochen sogar der frühere Leiter der bulgarischen Atomaufsicht, Dr. Kastchiev, vehement gegen Belene ausgesprochen. Schließlich hatten 30.000 Bürger und Bürgerinnen in den letzten Wochen Protestmails an die EU-Kommission geschickt. Schließlich hatten uns Vertreter der Kommission noch vor zwei Wochen zugesichert, dass "es in der nächsten Zeit keinen positiven Bescheid zu Belene geben werde".
Dass die Kommission sich dennoch so schnell auf einen positiven Bescheid für das Projekt einigen konnte, hat einen einfachen Grund: Sie hat sich entschieden, sämtliche Umweltfragen (inklusive der seismischen Risiken) einfach aus ihrer Prüfung auszuklammern. Es macht betroffen, dass die Atomlobby ein so unhaltbares Verfahren in Brüssel durchsetzen konnte. Es deutet aber auch an, dass es in der Kommission offensichtlich verschiedene Standpunkte hinsichtlich der Umwelt- und Erdbebenrisiken gab. Sprich: eine Einigung war nur möglich, weil man diese Fragen ausgeklammert hat.
Wenn die Kommissionstellungnahme letzten Freitag negativ ausgefallen wäre, wäre das Belene-Projekt am Ende gewesen. Der positive Bescheid bedeutet zwar, dass die bulgarische Regierung nun Kreditanträge bei Euratom und der Europäischen Investitionsbank stellen darf; sie stellt jedoch keine Vorentscheidung über diese Kreditanträge dar. Denn bei der nächsten Entscheidungsrunde wird die Kommission die Umweltfragen nicht ausklammern können. Das schreiben nicht nur die Regularien vor, dafür haben auch unsere gemeinsamen Proteste der letzten Wochen gesorgt.
Hinzu kommt, dass es in der nächsten Runde auch nicht nur um die Meinung der Kommission geht; denn über Kredite der Europäischen Investitionsbank entscheiden die Vertreter nationaler Regierungen, die im Aufsichtrat der Bank sitzen. Und hier besteht die Chance, atomkritische Länder zu einer Ablehnung des Kredites zu bewegen. Die Auseinandersetzung hierüber wird in Deutschland besonders interessant werden, denn innerhalb der Bundesregierung ist Finanzminister Steinbrück (SPD) für die Europäische Investitionsbank zuständig.
urgewald ist noch dabei, Kampagnenpläne für das neue Jahr zu schmieden. Nach der Entscheidung in Brüssel steht schon fest, dass es auch 2008 wieder eine "Belene Kampagne" geben wird. Um milliardenschwere Großprojekte zu verhindern, bedarf es einen langen Atem, gute Argumente, viele Unterstützer/Innen und eine Portion Zuversicht. Zum Glück ist urgewald mit all diesen Dingen reichlich gesegnet.
Wir freuen uns darauf, 2008 wieder auf Ihre Hilfe zählen zu können!
Mit besten Grüßen und Wünschen für die Feiertage!
<Heffa Schücking
Deutsches Atomforum gewinnt den EU-Worst-Greenwashing-Award
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
Das Deutsche Atomforum gewann den Worst EU Greenwash Award mit 33Prozent aller Stimmen für ihre Kampagne, die das öffentliche Interesseam Klimaschutz zur Werbung für die Atomenergie missbraucht. In der WorstEU Lobby Kategorie gewannen die deutschen Autobauer BMW, Daimler undPorsche gemeinsam mit insgesamt 32 Prozent aller Stimmen für ihreirreführende und Panik schürende Kampagne gegen geplante CO2-Reduzierungen.Die kompletten Abstimmungsergebnisse finden Sie hier:
(Worst EU Lobbying)
(Worst Greenwash)
irreführende Werbung der Vattenfall Europe AG untersagt
Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin
Bei der zurzeit stattfindenden Weltklimakonferenz auf der indonesischen Insel Bali beraten mehr als 6000 Delegierte aus 192 Staaten über ein Nachfolgeabkommen zum 2012 auslaufenden Kyoto Protokoll. Die Klimaforscher sind sich einig: Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten. Es müssen Alternativen gefunden werden. Dabei rückt die Energiegewinnung ohne klimaschädigende Emissionen immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit - wie die Stromerzeugung aus Sonnenenergie.Nicht überall, wo "CO2-frei" drauf steht, ist auch "CO2-frei" drin - wie ein Urteil des Landgerichts Berlin vom 4. Dezember 2007 belegt. Dort wurde einer einstweiligen Verfügung gegen die Vattenfall AG stattgegeben, die den Begriff "CO2-frei" irreführend verwendete (Az: 97 O 297/07). Die Einstweilige Verfügung hatte die Soline Buschéhöfe Betreiber GmbH & Co. KG, Volmerstr. 9, 12489 Berlin, erwirkt, die sich der Nutzung solarer Energie widmet.p>Die Vattenfall Europe AG, eines der führenden Energieunternehmen Deutschlands und größter Wärmeerzeuger in Europa, hatte in einer Anzeige in zahlreichen deutschen Publikumszeitschriften und auf seiner Internetseite behauptet, "ein CO2-freies Braunkohlekraftwerk" zu errichten. Diese Behauptung sah das Gericht als falsch an, da bei einem Braunkohlekraftwerk immer CO2 freigesetzt werde. Dies ist auch der Fall, wenn das Kraftwerk kein CO2 in die Atmosphäre entweichen lässt, sondern dieses in unterirdischen Stätten einlagert.Damit folgt das Gericht der Auffassung der Bundesregierung, die die Verwendung des Schlagworts "CO2-frei" für die in diesem Fall der Vattenfall Europe AG angewendete CCS-Technik als irreführend einstufte. Vattenfall ist unter Androhung eines Ordnungsgeldes in Höhe von 250.000 Euro untersagt worden, diese Behauptungen weiterhin werblich einzusetzen. Mehr
Kommission gibt grünes Licht für erstes russisches Atomkraftwerk innerhalb der EU
Umweltorganisationen in ganz Europa kritisieren, dass die Kommission entscheidende Sicherheitsbedenken ausgeblendet hat
Am Freitag hat die Europäische Kommission eine positive Stellungnahme zum umstrittenen Atomkraftwerk Belene in Bulgarien veröffentlicht. Umweltorganisationen in ganz Europa kritisieren, dass die Kommission entscheidende Sicherheitsbedenken ausgeblendet hat und damit grünes Licht für den Bau eines der gefährlichsten in Osteuropa geplanten AKW-Projekte gegeben hat.Dabei hatte erst vor zwei Wochen Dr. Gueorgui Kastchiev, der ehemalige Leiter der bulgarischen Atomsicherheitsbehörde, der Kommission eine Liste mit Bedenken gegen das AKW Belene vorgelegt. “Belene stellt unakzeptable Sicherheits- und Umweltrisiken dar", sagt Dr. Kastchiev, der die Atomsicherheitsbehörde von 1997 bis 2001 leitete. Zu den von Dr. Kastchiev angeführten Problemen gehören Mängel im Design des geplanten AKW, der Mangel an Betriebserfahrung mit dem Reaktortyp sowie an qualifiziertem Personal und effektiver Überwachung, ebenso das Fehlen einer Strategie für den Umgang mit radioaktivem Abfall sowie die enorme Korruption im Energiesektor. “Wenn man das hohe seismische Risiko der Bauregion und den niedrigen Atomsicherheitslevel in Bulgarien zusammenrechnet, kann man nur zu einem Schluss kommen: Dieses Projekt muss sofort gestoppt werden," sagt er.“Die am Freitag veröffentlichte Stellungnahme der Kommission zeigt, dass die Kommission weder auf die Stimme der Vernunft noch der Bürger hört, wenn es um Atomenergie geht", sagt Heffa Schücking, von der Umweltorganisation urgewald. “Die Kommission hat sich bewusst entschieden, die Erdbebenrisiken zu ignorieren und Umweltfragen aus ihrer Stellungnahme zu Belene auszuklammern. Mit dieser Verfahrensweise will Energie-Kommissar Piebalgs offenbar sicherstellen, dass auch die schlimmsten Atomprojekte grünes Licht erhalten können", fügt sie hinzu. Zu Urgewald
50 Jahre komerzielle Atomkraftnutzung: Kein Grund zu feiern
Energiepolitisch deckt Atomenergie lediglich 2,4 Prozent des Weltenergiebedarfs
Die kommerzielle Produktion von Atomstrom hat am Sonntag 50-jährigen Geburtstag. Vor genau einem halben Jahrhundert ging in Shippingport im US-Bundesstaat Pennsylvania weltweit zum ersten Mal ein Atomkraftwerk ans Netz, das nicht vor allem einer Bombe oder einem U-Boot-Antrieb, sondern der Produktion elektrischen Stroms dienen sollte.Was vor 50 Jahren euphorisch als Befreiung der Menschheit von allen Energiesorgen gefeiert wurde, hat sich heute als eine der größten technologischen Sackgassen der Neuzeit erwiesen.Energiepolitisch deckt Atomenergie lediglich 2,4 Prozent des Weltenergiebedarfs. Sie ist damit bedeutungslos geblieben - und dies, obwohl 50 Jahre lang etwa 90 Prozent aller öffentlichen Energie-Forschungsmittel in die Atomenergie geflossen sind. Von den einst angekündigten 2000 Atomreaktoren sind gerade mal etwa 556 verwirklicht worden, 439 sind noch in Betrieb. Aus dem Blickwinkel der Atomgemeinde ist das ein energiepolitisches Desaster. Mehr dazu imUmweltruf
Freispruch für Atomkraftgegnerin
Nikolas-Prozess - Durcheinander bei der Beweisaufnahme
Das Amtsgericht Hannover hat am Mittwoch eine 45jährige Atomkraftgegnerin ausBlütlingen in einem Strafverfahren im Zusammenhang mit der letztjährigen"Nikolausaktion" am Hannoverschen Landtag freigesprochen. Als Nikoläuse undClowns verkleidet, hatten rund 40 Atomkraftgegner am 6. Dezember 2006Landtagspolitiker u.a. dazu aufgefordert, die Schließung des AtommüllstandortsGorleben auf die politische Tagesordnung zu setzen.Bereits ihr erstes Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen unerlaubterVersammlung in der Bannmeile am Landtag wurde gegen die damals alsLandtagsbesucherin angemeldete Frau eingestellt.Mehr
Lobbycontrol: Vattenfall täuscht mit Werbekampagnen die Öffentlichkeit
Eine neue Studie von Lobbycontrol mit dem Titel „Greenwash in Zeiten des Klimawandels - Wie Unternehmen ihr Image grün färben“ geht auch auf die Werbekampagne des Stromkonzerns Vattenfall ein. Mit vernichtendem Urteil:
Eine neue Studie von Lobbycontrol mit dem Titel „Greenwash in Zeiten des Klimawandels - Wie Unternehmen ihr Image grün färben“ geht auch auf die Werbekampagne des Stromkonzerns Vattenfall ein. Mit vernichtendem Urteil:„Vattenfall ist verantwortlich für massive Treibhausgas-Emissionen und gravierende Umweltschäden in den ostdeutschen Braunkohlegebieten. Dessen ungeachtet mischt der Konzern seit Neustem lautstark in der Klimadebatte mit: Anfang 2007 hob Vattenfall die 3C-Initiative (Combat Climate Change) aus der Taufe, die große Unternehmen (u.a. E.on, EnBW sowie die AKW-Bauer Siemens, Alstom und General Electrics) „zum Schutze des Klimas“ zusammenbringen soll. Neben der Industrie sollen auch gesellschaftliche Organisationen die Initiative unterstützen. Bisher ist allerdings nur eine auf der Homepage gelistet: dasWorld Business Council for Sustainable Development. Das WBCSD ist, wie schon der Name verrät, keine Bürgerinitiative, sondern ein Wirtschaftsverband. 3C stellt den Versuch der Industrie dar, beim Kampf gegen den Klimawandel auf die politischen Entscheidungen wieder mehr Einfluss zu gewinnen, d.h. die zu treffenden Maßnahmen möglichst unternehmensfreundlich zu gestalten.“ Zum Artikel bei Tschüss-Vattenfall
Download der Studie (pdf)
IPPNW widerspricht dem SPIEGEL-Artikel "Legenden vom bösen Atom"
Der Autor des Beitrages stützt sich unter anderem auf alte und längst widerlegte Zahlen sowie auf Aussagen des Münchner Strahlenbiologen Professor Albrecht Kellerer.
Nach Auffassung der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung desAtomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung) ist der Artikel "Legendenvom bösen Atom" im Magazin "Der Spiegel" vom 19.11.2007 nicht seriös.Der Autor des Beitrages stützt sich unter anderem auf alte und längstwiderlegte Zahlen sowie auf Aussagen des Münchner StrahlenbiologenProfessor Albrecht Kellerer. Dieser hat als ausgewiesener Befürworterder Atomenergie die gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl schon 1990und somit zu einem Zeitpunkt pauschal bestritten, als dieswissenschaftlich überhaupt noch nicht abschätzbar war.Mehr Informationen und zu den Studien zu Tschernobyl-Opfern auf der Seite der IPPPNW
Vattenfalls Märchenstunde
Vattenfall - der liebe Großkonzern - übernimmt "Berliner Märchentage" und rückt sich bei den Kleinen ins rechte Licht
Vattenfall übernimmt "Berliner Märchentage"In konsequenter Fortsetzung der Märchentage, die Vattenfall nach dem Beinahe-Gau in seinem schwedischen Atomkraftwerk Forsmark (2006) und den "lustigen" Pannen in Brunsbüttel und Krümmel (2007) für das interessierte Publikum der "Großen" veranstaltete, hat Vattenfall nun die "Berliner Märchentage" an sich gerissen, um sich auch bei den Kleinen ins rechte Licht zu rücken, bzw. von wichtigen Themen abzulenken und sich als der liebe Großkonzern von nebenan zu präsentieren.
Das sind dann die Konsequenzen der von allen neoliberalen Besserverdienern propagierten "Public Private Partnership". Sie führt nämlich dazu, dass solche schönen Veranstaltungen wie Märchentage nach dem Niedergang der öffentlichen Hand auf die "uneigennützige" Hilfe der privaten Wirtschaft angewiesen sind.Wir würden dann doch gerne beim Stopfen der ein oder anderen Erinnerungslücke behilflich sein. Und so kamen wir heute ebenfalls zu einem Termin der "Berliner Märchentage" vor der Vattenfall-Filiale in Steglitz. Wie war das nochmal mit der Braunkohle? War die nicht die dreckigste aller Energiequellen? Und verdient Vattenfall nicht einen dicken Batzen Geld mit Braunkohlekraftwerken? Und baggert Vattenfall dafür nicht gerade ganze Dörfer weg und Landstriche zu leeren Wüsten, um an die Braunkohle zu kommen? Und womit verdient Vattenfall nochmal den Rest seines Geldes? Ach ja, mit gaaaanz sicheren Atomkraftwerken. Die explodieren nur ganz ganz selten.Mehr Infos auf der Homepage niXatom
Reaktorzahl sinkt: Die Mär von der Atom-Renaissance
Die Zahl der Atomreaktoren wird laut einer Studie in den nächsten Jahren weiter zurückgehen - aller Wiederauferstehungs-Rhetorik zum Trotz.
Die Bedeutung der Atomkraft für die Energiewirtschaft wird in den nächsten Jahren international weiter abnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der "World Nuclear Industry Status Report", der soeben erschienen ist. Autor des Berichts ist Mycle Schneider, unabhängiger Berater für Energie- und Atompolitik in Paris. Sein Fazit: "Diverse Szenarien, die der Kernenergie einen weltweiten grandiosen Ausbau vorhersagen, entbehren jeder industriellen Grundlage."Das untermauert Schneider mit umfangreichem Zahlenmaterial. Weltweit sind demnach aktuell 439 Reaktoren in Betrieb, das sind bereits fünf weniger als im Spitzenjahr 2002. Zwar sind 32 Reaktoren weltweit in Bau, doch auch dies ist im Vergleich zu früheren Jahren eine eher geringe Anzahl: Noch vor acht Jahren waren es 53 Meiler.Mehr dazu auf der Homepage der Europäischen Grünen.Die Untersuchung finden Sie zum Download bei .ausgestrahlt in der Rubrik Analysen .
Fristablauf: Verpassen Sie der Atomwirtschaft den Negativpreis "Worst EU Greenwash" Award 2007
Der CDAK empfiehlt derzeit, den Worst-Greenwash-Award 2007 an das Deutsche Atomforum zu verleihen
Der CDAK empfiehlt derzeit, den Worst-Greenwash-Award 2007 an das Deutsche Atomforum zu verleihen:Kandidat: Das Deutsche Atomforum,Nominiert für den Mißbrauch der öffentlichen Sorge um den Klimawandel zurImagepflege für die Atomenergie.Hinter dem scheinbar rührenden Slogan "Deutschlands ungeliebteKlimaschützer" steckt das Deutsche Atomforum, die Lobby der deutschenEnergiekonzerne und Hersteller von Atomanlagen. Mit diesem Slogan, der sichwie ein Aufruf für mehr Sympathie gibt, startete ihre Greenwash-Kampagne imFrühjahr 2007. Die Kampagne enthielt Anzeigen in wichtigen Leitmedien,Poster, Broschüren in verschiedenen Zeitschriften und eine Webseite mit derschamlosen Adresse www.klimaschuetzer.de.Dokumentieren Sie bitte Ihre Abneigung gegen das Deutsche Atomforum (DAtF),das als gemeinnützige (!) Werbeagentur der Atomwirtschaftzu Lasten von Steuerzahlern und Stromkunden jährlich rund 50 Millionen €für reine Propagandazwecke verpulvert. Wählen Sie das Deutsche Atomforum zum Konzern für den Worst-Greenwash-Award 2007. Mit dem Preis soll die Firma ausgezeichnet werden, deren Werbung, PR- und Lobbyrhetorik im Widerspruch zu den wahren Umweltauswirkungen ihres Kerngeschäfts steht. Die Abstimmung ist hier bis zum 27. November möglich.
Jahrestag der Selbstverbrennung
BBU erinnert an den Tod von Hartmut Gründler vor 30 Jahren
BBU erinnert an den Tod von Hartmut Gründler vor 30 JahrenDer Bundesverbannt Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. erinnert heute an die Selbstverbrennung des Atomkraftgegners Hartmut Gründler in Hamburg. Hartmut Gründler war ein im Umweltschutz engagierter Tübinger Lehrer, der sich aus Protest gegen die Atompolitik der damaligen Bundesregierung am 16. November 1977 selbst verbrannt hatte. Er starb wenige Tage später, am 21. November 1977, an seinen Verletzungen.Mehr
BI "Kein Atommüll in Ahaus" wird 30
Dringende Aktion von urgewald - Belene nochmal verhindern - Kein EU Geld für Alptraum-AKW
Nach dem Wendland steht nun auch im Münsterland ein rundes Widerstands-Jubliläum in der Anti-Atom-Bewegung an: Die BI "Kein Atommüll in Ahaus" wird genau wie die BI Lüchow-Dannenberg 30 Jahre alt! Immer wieder kam es im tiefsten Westmünsterland zu großen Protestaktionen. Highlights waren die Castor-Proteste 1997/98, als über 10000 Menschen auf die Straße und die Schiene gingen. 2004/5 konnten die Rossendorf-Castoren anderthalb Jahre verzögert werden und immerhin noch bis zu 3000 Leute gingen an den drei Transporttagen auf die Straße. In beiden Fällen gab es im Anschluss viele Hundert Ermittlungsverfahren, Strafbefehle, Prozesse und sonstige Repressionsmaßnahmen.Doch der Widerstand hat Wirkung gezeigt. Als das "Zwischen"-Lager 1992 in Betrieb ging, schien es kaum Potenzial für größere Aktionen zu geben. Doch 15 Jahre später steht die Leichtbauhalle noch immer zu 90% leer. Eine zweite Halle konnte ganz verhindert werden. Der Wunschtraum der Atomindustrie Ahaus sei ein "leichtes" Ziel, ist nicht in Erfüllung gegangen.Mehr
Belene noch einmal verhindern !
Dringende Aktion von urgewald - Belene nochmal verhindern - Kein EU Geld für Alptraum-AKW
Oft müssen schlimme Projekte mehrmals verhindert werden. Genauso verhält es sich mit dem Atomkraftwerk Belene, das in einem Erdbebengebiet im Norden Bulgariens gebaut werden soll.Nach breiten öffentlichen Protesten sind deutsche Banken im letzten Jahr aus der Finanzierung dieses Alptraum-AKWs ausgestiegen. Nun besteht jedoch die Gefahr, dass Belene Gelder von der EU erhält.In wenigen Wochen wird die EU-Kommission eine Stellungnahme zu Belene abgeben, und wenn diese positiv ausfällt, hat die bulgarische Regierung gute Chancen Kredite von Euratom und der Europäischen Investitionsbank für das Projekt zu erhalten. Zum ersten Mal würden dann unsere Steuergelder für den Neubau von russischen Reaktoren innerhalb der EU eingesetzt werden. Daher hat die bevorstehende Entscheidung der Kommission besonderes Gewicht: Ein positiver Bescheid würde nicht nur für Bulgarien, sondern auch in anderen osteuropäischen Ländern wie Ungarn, Serbien, Slowenien und der Slowakei grünes Licht für den Bau neuer russischer Nuklearreaktoren bedeuten. Das alles würde Europa zu einem viel unsichereren Ort machen.Gemeinsam mit Umweltorganisationen aus ganz Europa starten wir deshalb heute eine Briefaktion an die EU-Kommission und möchten Sie bitten, mitzumachen:Gehen Sie noch heute auf die Webseitewww.atombank-nein-danke.deund schicken Sie eine Protestmail an die EU-Kommission!Verbreiten Sie diese Aktion bei Ihren Freunden, Nachbarn und Kollegen - Bitten Sie sie auch eine Protestmail zu schicken.
Neckarwestheim I & II abschalten!
Abschalt-Kundgebung“ am AKW Neckarwestheim Sonntag, 25.11.2007 |13.00 Uhr | GKN, Tor eins
Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke, vertuschen von Störfällen,Neubau von Kohlekraftwerken, weiter mit fossilen Großkraftwerken CO² indie Umwelt pusten und die Flüsse aufheizen, noch mehr hochradioaktivenAtomabfall für Jahrtausende hinterlassen - dies wollen alle vier großenEnergiekonzerne in Deutschland.Statt abzuschalten hat die EnBW hat für das GKN 1 in Neckarwestheim gareinen Antrag auf eine Laufzeitverlängerung bis zum Jahr 2017 (!)gestellt. Das Einzige was der sog. Atomkonsens aus demJahr 2000 gebracht hat, ist der anti-akw-Bewegung den Wind aus denSegelnzu nehmen, da viele auf den "automatischen Atomausstieg" warten.Tatsache ist jedoch, dass seit dem Jahr 2000 außer den beiden Uralt-Klein-Atomkraftwerken in Obrigheim und Stade noch kein einziges relevantesAtomkraftwerk abgeschaltet worden ist. Atomausstieg ade.Dagegen haben wir was.Wir halten auch nichts von "guten neuen" Atomkraftwerken.Deshalb Neckarwestheim abschalten - beide Blöcke!Wird Zeit, dass wir mal wieder ein Zeichen setzen.Abschalt-Kundgebung am AKW Neckarwestheim
Sonntag, 25.11.07
um 13 Uhr
Weitersagen und kommen.Infos auf unserer Homepage
Freispruch erster Klasse für Castor-Gegner
Gerichtsverhandlung gegen ROBIN WOOD-Aktivisten wegen spektakulärer Seilbrücke als Protest gegen die gefährlichen CASTOR-Transporte im Herbst 2006 nach Gorleben endet mit klarem Erfolg der Umweltschützer.
Gerichtsverhandlung gegen ROBIN WOOD--Aktivisten wegen spektakulärerSeilbrücke als Protest gegen die gefährlichen CASTOR-Transporte imHerbst 2006 nach Gorleben endet mit klarem Erfolg der Umweltschützer.Gericht stellt fest, das kreative Protestaktionen auch in Zukunftmöglich sein müssen.Genau ein Jahr nach dem letzten Atommülltransport nach Gorleben standengestern vier Mitglieder der Umweltorganisation ROBIN WOOD in Hannovervor Gericht. Sie hatten während des CASTOR-Transports 2006 bei Leitstade(Landkreis Lüchow-Dannenberg) ein Seil über die Transportstreckegespannt. Daran hatten sich zwei junge Männer quer über die Gleisegehängt, die Weiterfahrt des mit hochradioaktivem Atommüll beladenenZugs wurde für zwei Stunden gestoppt. Zur Pressemitteilung vonROBIN WOOD
IPPNW klagt gegen AKW Biblis B
Biblis angeklagt - Zeitung und Film mit zur Klage gegen das AKW Biblis B
Mit einer Klage vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel will die IPPNW das Atomkraftwerk Biblis B stilllegen. In Biblis kann es wegen der zahlreichen Sicherheitsdefizite und der fehlenden Zuverlässigkeit der Betreibergesellschaft RWE jeden Tag zum Super-GAU kommen. Mit verheerenden wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen für die Region, für Deutschland und für Europa.Zeitung "Biblis angeklagt" mit Fakten, Informationen und Hintergründe zur Klage auf StilllegungMachen Sie mit! Verteilen Sie die Zeitung in Ihrer Nachbarschaft!Die Zeitung "Biblis angeklagt" soll bundesweit verbreitet werden. Denn: Biblis steht bundesweit als Symbol für die Atomenergie schlechthin. Von einem Super-GAU in Biblis wären alle betroffen.Schwerpunktmäßig soll die Zeitung in den nächsten Wochen zunächst in möglichst vielen hessischen Städten und Gemeinden in die Briefkästen verteilt werden. Dabei bitten wir um Ihre Mithilfe!DVD mit bewegenen Bildern42 Minuten bewegte Bilder über die Gefahren von Biblis BÜber die Klage zur Stilllegung von Biblis B und die Möglichkeiten einer echten Energiewende informiert auch ein Film von IPPNW und EUROSOLAR. Der Film mit dem Titel "Biblis angeklagt - Atomkraftgegner betreiben die Stilllegung von Biblis B" berichtet über Störfälle und demonstriert anschaulich, wie es in Deutschland jederzeit zur Atomkatastrophe kommen kann.Mehr
Gedanken an Sébastian - Wir kämpfen fürs Leben
Vor 3 Jahren, am 7. November 2004, kam der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat bei einer Protestaktion gegen den Castortransport nach Gorleben ums leben.
Vor 3 Jahren, am 7. November 2004, kam der französische Atomkraftgegner Sébastien Briat bei einer Protestaktion gegen den Castortransport nach Gorleben ums leben. Sébastien darf nicht vergessen werden. Seine Botschaft, die Botschaft seiner Gruppe, die Botschaft von tausende AtomkraftgegnerInnen darf auch nicht vergessen werden.Sébastien kämpfte für das Leben und er wird nie vergessen sein. Atomtransporte fahren quer durch das Land, durch Europa und durch die Welt : Urantransporte über Hamburg, Atommülltransporte nach Russland, Castortransporte nach Gorleben... Deshalb werden wir weiterhin mit Entschlossenheit gegen die Atomlobby und ihre menschenverachtende Politik vorgehen, so eine französische Aktivistin.Sébastien wurde am 7. November 2004 im französischen Lothringen vom Castorzug erfasst und getötet. Er gehörte zu einer Gruppe von erfahrenen AktivistInnen. Gemeinsam wollten sie den Castorzug für ein paar Stunden aufhalten, indem 4 Menschen sich an den Schienen festketteten - wie es eine andere Gruppe am Vormittag schon getan hatte. Dadurch wurde der Castorzug bereits am Morgen für 2 Stunden bei Nancy aufgehalten. Die AktivistInnen handelten nicht aus Leichtsinn oder Abenteuerlust. Nein, sie wollten dadurch auf die immer wiederkehrende Castor-Transporte aufmerksam machen und gegen die Atompolitik protestieren. Das Thema Atomkraft ist in Frankreich ein besonderes Tabu. Atomtransporte sind sogar zum Militärgeheimnis erklärt worden, was bedeutet, dass es strafbar ist, den Fahrplan zu veröffentlichen oder vor den Gefahren zu warnen, die von den Atommülltransporten ausgehen.Was am 7. November 2004 in Avricourt wirklich geschah, wurde nie völlig geklärt. Von Seiten der Justiz, wurden kaum ernsthafte Ermittlungen geführt. Fest steht, dass Sébastien nicht angekettet, sondern im Begriff, die Gleise zu verlassen war, als er vom Zug erfasst wurde. Mitverantwortlich für den Unfall war zweifelsohne die zu hohe Geschwindigkeit des Zuges, der 99 km/h fuhr, obwohl der sonst vorausfliegende Hubschrauber abgedreht hatte, um zu tanken. Unter diesen Bedingungen ist eigentlich "vorsichtige Fahrt" (40 km/h) vorgeschrieben. Auf diese Situation reagierte die Gruppe zu spät."Atomkraft hat ihn getötet. Die Atomlobby nimmt seit Jahren den Tod von Menschen in Kauf, um Geschäfte zu machen", meinte damals eine französische Atomkraftgegnerin, die sich wenige Stunden vor dem Unfall selbst angekettet hatte. "Sein Tod hat uns alle sehr schwer getroffen. Sébastien war ein ausgesprochen lebenslustiger, lebendiger Mensch, er hat um das Leben gekämpft und diese Botschaft darf nicht vergessen werden. Seine MitstreiterInnen betonen immer wieder, dass der Kampf weiter gehen muss."Zu "Sortir du nucleaire" Mehr
Nun auch Göttingen: Tschüss E.on, Vattenknall und Co.!
Nach Kassel wird auch Göttingen seinen Strombedarf aus Ökostrom decken - Wann sagt Hamburg: Tschüss Vattenfall!
(mw) Nachdem Kassel vor einer Woche "Ciao E.on" gesagt hatte, hat nun Göttingen nachgezogen. Ein Unterschied: Göttingen hat die Stromherkunft bekannt gegeben und wird beim neuen Anbieter dafür sorgen, dass der Strom nicht nur sauber erzeugt wird, sondern dass gleichzeitig ein Neubau von Anlagen stattfindet. Das ist eine der Grundbedingungen von .ausgestrahlt und der meisten Umweltverbände. Denn nur so findet nebem dem politischen Signal tatsächlich eine Verschiebung im Strommix statt..ausgestrahlt empfiehlt allen Aktiven, bei ihren Stadtverwaltungen nachzuhaken, wann auch in den anderen Städten endlich der Wechsel weg von E.on, Vattenknall, EnBW und RWE stattfindet. Mit Göttingen und Kassel liegen nun die ersten Beispiele vor, denen entschlossen gefolgt werden sollte. Wie vor Ort noch mehr Druck aufgebaut werden kann, zeigt die Kampagne Tschüss-Vattenfall
Protest gegen Uranabbau in Kanada
Bring Gramma home
(ik) Seit dem 8. Oktober führt die kanadische Großmutter Donna Dillmann einenHungerstreik vor den Toren eines geplanten Uranbergwerkes in Ottawa. siebeabsichtigt, mit ihrem Hungerstreik fortzufahren, bis ein Moratorium fürUranexploration und Uranabbau zumindest im Östlichen Ontario erreicht wird.Sie lebt in einem Camp am Highway 509, wo es weder fließendes Wasser nochElektrizität gibt. Mit ihrer Aktion kämpft sie für die Lebensbedingungenihrer Enkelkindern: Diese leben ca. 30 km in Windrichtung des geplantenBergwerksstandortes. Falls die Bohrungen und der Abbau tatsächlichstattfinden sollten, wären diese jungen Menschen verschiedenerleiradioaktiven Stäuben und Gasen ausgesetzt, die unweigerlich an die Umweltgelangen, wenn Stahl und Dynamit, wenn Steinzerkleinerer und-sortiermaschinen das uranführende Gestein aufbrechen. Ihr Mann ruft zueiner weltweiten Solidaritätsaktionsaktion auf. Unter andrem wird vorgeschlagen ein Schild mit der Aufschrift "Bring Gramma Home!" in dasFenster oder in den Garten zu stellen.Mehr dazu unter Donnas Blog.
BMU bietet Material zum Atomausstieg für Schulen an
Minister weicht öffentlicher Veranstaltung aus
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) bietet Lehrern und Schülern ab sofort Unterrichtsmaterial zum Atomausstieg über das Internet an.Schülerinnen und Schüler könnten sich so eine fachlich fundierte Meinung bilden, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums vom Dienstag. Mit Hilfe der Materialien ließen sich die Pro- und Contra-Argumente sowie die Problematik der Kernenergie- Nutzung wie die Unfallgefahr oder radioaktive Abfälle gut erfassen.Zum Bildungsservice des BMU
Sigmar Gabriel kneift in Gorleben
Minister weicht öffentlicher Veranstaltung aus
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg (BI) beklagt anlässlich des Besuchs von Bundesumweltminister Gabriel, dass keine ausreichende Informationsveranstaltung für die Bevölkerung stattfindet.Die BI hatte den Minister erneut im Zusammenhang mit seiner Visite am 2. November um eine öffentliche Veranstaltung gebeten, ohne bislang eine Antwort zu erhalten. Die öffentliche Sitzung des Lüchow Dannenberger Atomausschusses um 15 Uhr, sei von Form und Uhrzeit nicht ausreichend, da arbeitenden Menschen nicht einmal ein Zuhören in der Sitzung möglich ist. Mit einer Fragemöglichkeit nur für Einzelpersonen weiche der Minister den Einwohnern des Landkreises aus."Es ist enttäuschend, dass Minister Gabriel der besorgten Bevölkerung keine Zeit und Möglichkeit einräumt Fragen zu stellen, die ihre und Gorlebens Zukunft betreffen", so der BI-Sprecher. Atomkraftgegner wollen Gabriel am 2. November ab 10.30 Uhr mit Transparenten am Gorlebener Erkundungsbergwerk empfangen.Mehr
Warmes Wetter verringert Energieverbrauch in Deutschland
Atomstrom stark gesunken – Windstrom stark gestiegen
Heute veröffentlichte die aus Wirtschaftsverbänden und staatlichenEinrichtungen gebildete Arbeitsgemeinschaft der EnergiebilanzenZahlen über den deutschen Energieverbrauch für die ersten neun Monate.Der Energieverbrauch in Deutschland lag in denersten neun Monaten um 7,5 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums.Der Beitrag der Kernenergie zum Energieaufkommen sank kräftigum 16 Prozent, weil einige Kraftwerke nicht oder nur teilweise in Betriebwaren. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft war auf Vorjahresniveau, die ausWindenergie stieg um knapp 60 Prozent aufgrund der außergewöhnlichenWindverhältnisse. Zur AG Energiebilanzen
Klage gegen Atommülltransport eingereicht
Keine Prüfung der atomaren Risiken des AKW-Betriebs: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) führt vom 8 - 24.10.2007 eine so genannte OSART-Mission in Neckarwestheim durch. Atomkraftgegner protestieren: hier wurde ein Persilschein ausgestellt.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, die BI gegenAtomanlagen Uelzen, die Anti-Atom-Initiative contrAtom und ein Anwohner aus Lindow haben gegen den für kommende Woche Dienstag geplanten Reaktortransport aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Rheinsberg Klage und eine Einstweilige Verfügung eingereicht.Dirk Bock, Anwohner der Transportstrecke, formuliert seine Klage gegen dasEisenbahnbundesamt aufgrund massiver Sicherheitsbedenken bezüglich derStrecke und Brücken. Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg klagt gegen dasErteilen der atomrechtlichen Transportgenehmigung wegen des mangelndenZwischenlagerkonzeptes, des fehlenden Endlagerkonzeptes und weilAtommülltransporte stattfinden, ohne dass zuvor alle Atomkraftwerke sofortabgeschaltet werden. Mit der Einstweiligen Verfügung will man am zuständigenVerwaltungsgericht in Köln erreichen, den Atommülltransport per Sofortvollzugnoch vor seiner geplanten Abfahrt am Dienstagvormittag zu stoppen. Mehr bei Indymedia
Neckarwestheim: Persilschein für die Atomindustrie nach OSART-Mission
Keine Prüfung der atomaren Risiken des AKW-Betriebs: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) führt vom 8 - 24.10.2007 eine so genannte OSART-Mission in Neckarwestheim durch. Atomkraftgegner protestieren: hier wurde ein Persilschein ausgestellt.
Keine Prüfung der atomaren Risiken des AKW-Betriebs: Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) führt vom 8 - 24.10.2007 eine so genannte OSART-Mission in Neckarwestheim durch. Atomkraftgegner protestieren: hier wurde ein Persilschein ausgestellt.In der Presseerklärung der Energie Baden-Württemberg heißt es dazu: "EnBW lässt das Kernkraftwerk Neckarwestheim von der IAEA nach internationalen Maßstäben bewerten." Das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand stellt dazu fest: es findet mit dieser Inspektion keine Bewertung der atomaren Risiken des Betriebes der beiden Atomkraftwerke in Neckarwestheim statt.Der einzige Inspektionszweck in Neckarwestheim ist genauso wie in Philippsburg, "eine kontinuierliche Verbesserung der Betriebsabläufe".Mehr
Rheinsberg: Demonstration zu maroder Brücke
Am Montag, 29.10.findet in Lindow eine Demonstration zu den maroden Brücken statt. Beginn 16.00 Uhr am Marktplatz.
Am kommenden Montag, 29.10., wird in Lindow eine Demonstration zu den maroden Brücken stattfinden. Beginn ist 16.00 Uhr am Marktplatz von Lindow stattfinden.Unter dem Tenor „Atommülltransport über marode Brücken – Sicherheit sehr fragwürdig, Endlagerung nicht gelöst“ laden wir die örtliche Bevölkerung ein, sich an dem Protest zu beteiligen.Im Anschluss an die Demonstration findet an der Eisenbahnbrücke Arthur-Fleury-Straße (die von uns untersuchte Brücke mitten in Lindow) eine Mahnwache bis nach Durchfahrt des Reaktortransports statt. Mehr Infos beiContratom
EURATOM-Vertrag wird im EU-Reformvertrag einzementiert
Chancen zur Abschaffung des Reliktes "EURATOM" vertan
(mw) Auch in den zukünftigen EU-Reformverträgen wird die Atomkraft eine herausragende Stellung einnehmen. Die Chancen, das Relikt EURATOM mit der Reformierung der EU-Verträge endlich abzuschaffen, sind vertan worden.Mehr noch als bei der deutschen Anti-Atom-Bewegung wurde diese Tatsache in Österreich kritisiert. Atomstopp Oberösterreich kommentiert das Ereignis folgendermassen:"Wir werden Außenministerin Plassnik und ihren Experten im Außenministerium Zement, Sand, Wasser und den EURATOM-Vertrag zukommen lassen: Dieser EURATOM-Vertrag wird nämlich im "neuen" EU-Reformvertrag einzementiert! Die Förderung der Atomindustrie soll wie schon seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts auch weiterhin ein wichtiger Stützpfeiler der Europäischen Union bleiben!", so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich. Mehr bei Atomstopp Oberösterreich
Präventiv-Observation rechtswidrig
Klage gegen polizeiliche Präventiv-Observation erfolgreich
(indymedia) Klage gegen polizeiliche Präventiv-Observation erfolgreichDer Göttinger Student hatte gegen eine zweiwöchige Observation und den Einsatz verdeckter technischer Hilfsmittel im Jahr 2004 geklagt. Diese waren zusammen mit einer Telefonüberwachung von der Polizeidirektion Göttingen auf Grund der fadenscheinigsten Argumente angeordnet worden, da sie die einzige Möglichkeit wären, angeblich geplanten militanten Castor-Blockaden auf die Schliche zu kommen.Mehr
Erschreckende Mängel: Atomkraftgegner fordern Stopp des geplanten Reaktortransports aus Rheinsberg
Aufruf jetzt online unterzeichenbar
Am Sonntag, 21.10., haben Atomkraftgegner die Brücken in Lindow nahe Rheinsberg untersucht, über die am 30.10. der Reaktordruckbehälter aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Rheinsberg transportiert werden soll, und erschreckende Mängel festgestellt.Unter Anwesenheit zweier Journalisten wurden etliche Muttern an den Schienen vorgefunden, die locker sind, Verbindungsbolzen sind gebrochen, sehr stark korrodiert oder bereits nicht mehr vorhanden. Zudem wurden fehlende Verbindungen zwischen Schwellen und Brückenträgern festgestellt – vermutlich auch aufgrund fortgeschrittenen Rosts.Mehr
Tschüss Vattenfall - Hamburg steigt um!
Aufruf jetzt online unterzeichenbar
Seit heute lässt sich der Aufruf der Kampagne "Tschüss Vattenfall - Hamburg steigt um" online unterzeichnen. Darin heisst es u.a.:Es ist höchste Zeit, Kohle- und Atomstrom abzuschalten. Wir rufen die HamburgerInnen dazu auf, die fossile Energiepolitik von Vattenfall zu kündigen. Wechseln Sie zu einem Ökostromanbieter und senden Sie ein politisches Signal an Vattenfall!Uns reicht es: * Vattenfall steht für eine verantwortungslose Energiepolitik. Ende Juni sind uns die Gefahren der Atomenergie wieder bewusst geworden. Zwei gefährliche Störfälle in Brunsbüttel und Krümmel haben Schlagzeilen gemacht. Die Informationspolitik von Vattenfall war ebenfalls eine eigene Katastrophe. Gleichzeitig beantragt das Unternehmen, die Laufzeiten für die Schrottreaktoren zu verlängern. Beide AKWs sind für den Konzern Gelddruckmaschinen und für Mensch und Natur eine große Gefahr. * Während alle Welt vom Klimaschutz redet und die Bundesregierung das Ziel vorgibt, bis zum Jahre 2020 40% weniger CO2 freizusetzen, setzt Vattenfall auf neue Kohlekraftwerke. Wenn das Kraftwerk in Hamburg-Moorburg gebaut wird, würde sich der CO2-Ausstoß der gesamten Hansestadt um 40% erhöhen. Die Klimaschutzziele würden sich in Rauch auflösen. Zudem will Vattenfall in Moorburg bis zu 30°C warmes Kühlwasser in die Elbe leiten und damit auch noch das ökologische Gleichgewicht des Flusses bedrohen. * Vattenfall produziert gefährlich billigen Strom und erhöht dennoch ständig die Strompreise – seit dem Jahr 2000 um 40%! * Mit 900 Millionen Euro hat Vattenfall Europe im letzten Jahr ein Rekordgewinn erzielt. Entsprechende Investitionen in erneuerbare Energien, in die Forschung und Energiesparmaßnahmen tätigt Vattenfall nicht.
Zum Aufruf
Leukämie in der Elbmarsch und kein Ende
16. Oktober: Diskussionsveranstaltung mit Landtagsabgeordneten in Lüneburg
Diskussionsveranstaltung mit Landtagsabgeordneten am 16. Oktober in LüneburgWann: 16. Oktober, 19.30 UhrWo: In der Ritterakademie in Lüneburg (Am Graalwall, Ecke am Springinggut)Die weltweit höchste Rate an kindlichen Leukämieerkrankungen, die in der wissenschaftlichen Literatur beschrieben ist, findet man in der Elbmarsch in unmittelbarer Nachbarschaft der Geesthachter Atomanlagen. In dem kleinen Landstrich wurden bisher 18 Fälle festgestellt, einschließlich eines Jugendlichen und eines leukämieähnlichen Krankheitsbildes. Das Erschreckende: Seit 1990 reißt die unheimliche Leukämieserie nicht ab.Mehr zum Thema Leukämie in der Elbmarsch.
Atomkraft ist nicht mehr sexy
Am 13.10.2007 in Salzgitter
(mw) Die Ereignisse der letzten Tage sind sehr spannend: Da will ein Konzern seinen Namen ändern, weil er anscheinend unrettbar mit den Pannen und Störfällen der Atomkraft verbunden wird. Fast zeitgleich kündigt einer der größten europäischen LKW-Hersteller an, bei der Produktion zukünftig auf Atomstrom zu verzichten. Und gleichzeitig kommen zu einer bundesweiten Demonstration gegen ein ungeeignetes Endlagervorhaben mehr als 2.000 Menschen. Hier hatten erstmalig alle deutschen Standorte geplanter Endlager gemeinsam aufgerufen. Und - ebenfalls ein Novum - die IG Metall hat die Mobilisierung kräftig unterstützt. Das alles spricht eine deutliche Sprache: Atomkraft zieht nicht mehr - es ist auf gesellschaftlicher Ebene nicht "sexy". Diesen Trend gilt es zu unterstützen - wir wollen dass noch viel mehr Hersteller sich öffentlich gegen die Atomkraft bekennen, dass Vattenfall seine maroden Pannenreaktoren auch unter neuem Namen nicht weiterbetreiben kann, und dass Atomkraft endgültig gesellschafts-unfähig bleibt. Helfen auch Sie dabei mit - überzeugen Sie Ihre Bekannten und FreundInnen, die .ausgestrahlt-Erklärungzu unterzeichnen und zu erklären: "Ich werde das mir Mögliche dazu beitragen".
AKW Krümmel und Brunsbüttel bleiben vom Netz!
Am 13.10.2007 in Salzgitter
(mw) Nachdem die zuständige Ministerin Trauernicht nicht vor Anfang 2008 mit dem Wiederanfahren der beiden Pannenreaktoren rechnet, gilt es jetzt, das Anfahren dauerhaft zu verhindern!Unterschiedliche Gruppen rufen zu einer Blockade des AKW Krümmel auf, sollte der Reaktor doch vor Ende des Jahres wieder angefahren werden! Als Termin wird der Freitag nachmittag, 14.00 Uhr genannt, BEVOR das Atomkraftwerk wieder angefahren wird. Gelingt dies nicht - aufgrund der mangelnden Öffenlichkeitsarbeit der Aufsichtsbehörden oder Vattenfalls - wird es der Freitag NACH dem Wiederanfahren sein.Wir werden das Geschehen genau beobachten und informierenEintrag in den Mailverteiler für weitere Infos zur Lage in Krümmel & der Aktion sowie weitere Infos auf der Krümmel-Sonderseite von Contratom
5 vor 12 - Demonstration gegen das Atommüll-Endlager Schacht KONRAD
Am 13.10.2007 in Salzgitter
Wir hoffen, dass viele Menschen die Demonstration nutzen, um eindeutliches Zeichen zu setzen, bevor weiteres Geld in KONRAD verbaut wird.Wir rufen aber zugleich noch einmal zur bundesweiten Unterstützung der Aktion auf. Es geht nicht nur um KONRAD, sondern um den Umgang mitAtommüll insgesamt oder, wie es in der gemeinsamen Erklärung derEndlagerstandorte heißt: "Hört auf Atommüll zu produzieren, ihr könnt ja mit dem vorhandenen schon nicht umgehen". Zur Homepage derAG Schacht Konrad
Fachgespräch zu Asse
Am 9.10 in Hannover, 14.00-18.00 Uhr
FACHGESPRÄCH DER GRÜNEN BUNDESTAGSFRAKTIONDas Grundwasser der Region Hannover ist durch die Flutungsplänefür das de-facto- Endlager Asse II im Landkreis Wolfenbüttel gefährdet. Fachgespräch am Dienstag, 9.Oktober in Hannover!im Niedersächsischen Landtag 14-18 UhrZur Online-Anmeldung
Veranstaltung zu "Vattenfalls radioaktives Erbe" / Schacht Konrad am Donnerstag, 11.10. in Hamburg
im Anschluss Sven Panne!
VATTENFALLS RADIOAKTIVES ERBE:Atommüll im geplanten Endlager Schacht KonradBei Braunschweig/Salzgitter soll das erste bundesdeutsche Lager für den Atommüll aus dem Betrieb von Atomkraftwerken entstehen. Viele Tausend Jahre soll hier die radioaktive Hinterlassenschaft von Vattenfall eingebuddelt werden. Und die Atomindustrie versichert natürlich - alles sicher! So sicher, wie der Atommüll im Versuchs-Endlager ASSE II? Dort besteht aufgrund von Wassereinbrüchen die Gefahr, dass die Radioaktivität in die Umwelt gelangen könnte.Informationsveranstaltung mit Peter Dickel, AG Schacht KonradMehr bei Tschüss Vattenfall
AKW Brunsbüttel endgültig stilllegen
Die 1.200-ste "Brunsbütteler Erklärung" wird mit Kletteraktion bei Vattenfall gefeiert
AktivistInnen von ROBIN WOOD und dem Bündnis "AKW Brunsbüttel stilllegen jetzt" feierten heute mit einer spektakulären Banneraktion am Vattenfall-Kundenzentrum in der Hamburger Osterstraße 1.200 UnterzeicherInnen der "Brunsbüttler Erklärung".Nach einer Serie von Pannen steht der Schrottmeiler an der Elbe seit dem 21. Juli still. Im Namen von 1.200 UnterzeichnerInnen der "Brunsbütteler-Erklärung" forderten die AktivistInnen jetzt erneut die sofortige Stilllegung des Uraltmeilers. Das Bündnis "AKW Brunsbüttel stilllegen-jetzt" sammelte diese Unterschriften, seitdem die geplante Laufzeitverlängerung in der Diskussion ist. Zur ROBIN WOOD-Pressemitteilung und BildernMehr
Zu "AKW Brunsbüttel stilllegen jetzt" und der "Brunsbütteler Erklärung"Mehr
Klimaschutz-Appell an Vattenfall-Chef Josefsson
Greenpeace startet Protest-Aktion gegen Vattenfall
Wiederholt steht Vattenfall neben der Kritik an den Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel auch wegen der Kohle-Politik in der Schusslinie. Aktuell fordert die Umweltschutzorganisation Greenpeace den Vattenfall-Chef auf, die Investitionen in Erneuerbare Energien zu lenken und vom Bau weiterer klimaschädlicher Kohlekraftwerke abzusehen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung sei ein Stopp des Ausbaus des Braunkohle-Kraftwerks in Boxberg.MehrInformationen und zum Appell, der per Fax oder email verschickt werden kann.
Deutschland: Drei AKW-Störfälle an zwei Tagen
Defekte und Probleme an gleich drei deutschen AKW bestätigen erneut die Anfälligkeit auch von deutschen Atomkraftwerken
(mw) Defekte und Probleme an gleich drei deutschen AKW bestätigen erneut die Anfälligkeit auch von deutschen Atomkraftwerken. Der Pannenreaktor Neckarwestheim I macht wieder einmal durch ein Defekt am Notkühlsystem von sich Reden. Auch beim AKW Grafenrheinfeld und Isar-1 gibt es Ventil bzw. Armaturprobleme. Mehr dazu bei Contratom
Klage gegen Niedersächsisches Polizeigesetz
Öffentlicher Erörterungstermin am 2. Oktober vor dem Verwaltungsgericht Göttingen
Die Klage eines Göttinger Atomkraftgegners gegen eine Polizeiobservation wird erstmalig am 2. Oktober um 9:30 Uhr vor dem Verwaltungsgericht Göttingen verhandelt. LKA-Beamte hatten den Physikstudenten im Vorfeld des Castortransports 2004 zwei Wochen lang auf Schritt und Tritt verfolgt, dabei auch Informationen über die mit ihm in Kontakt stehenden Personen gesammelt, Videoaufnahmen gemacht und am Auto eines Bekannten einen Peilsender angebracht.Öffentlicher Erörterungstermin am 2. Oktober vor dem Verwaltungsgericht GöttingenZum Atomplenum Göttingen
Vattenfall in der Defensive
Sorge um das Image - ganzseitige Anzeige in den großen deutschen Zeitungen
Vattenfall scheint sich um das eigene Image zu sorgen und hat eine Kampagne gestartet, bei der sie ganzseite Anzeigen in den großen deutschen Zeitungen schalten - u.a. der Süddeutschen Zeitung, Welt und der ZEIT. In der Anzeige heisst es: "Die Ereignisse der letzten Zeit haben das Vertrauen der Öffentlichkeit in Vattenfall belastet. Wir haben Sie nicht offen und umfassend genuginformiert. Das werden wir in Zukunft besser machen."Unter folgenden kostenfreien Rufnummern ist Vattenfall von Montag bisFreitag von 8.00 bis 18.00 Uhr für euch da:In Berlin: 0800 - 2 267 267
In Hamburg: 0800 - 90 90 049
Überregional: 0800 - 3 21 21 21Wenn Ihr trotz oder gerade wegen dieser Augenwischerei Vattenfall Eure Meinung oder Fragen mitteilen wollt, ruft beim BürgerInnentelefon an oder schickt eine E-Mail an:dialog@vattenfall.deAuf derVattenfall-Homepageheisst es: "Stellen Sieuns Ihre Fragen! Wir werden sie Ihnen alle beantworten und in derÖffentlichkeit Rede und Antwort stehen. Unser Ziel ist, Ihneninnerhalb von 48 Stunden zu antworten."
Atommüll verhindern, bevor er entsteht
Abschlusserklärung der Internationalen Urankonferenz in Dortmund
Am Samstag, 22. September, trafen sich mehr als 100 AtomkraftgegnerInnen aus Russland, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Ungarn und Deutschland in Dortmund zu einer Internationalen Urankonferenz.Mehr
TV-Tipp: Gorleben - der Aufstand der Bauern
45-minütige Dokumentation im NDR-Fernsehen 25.09 - 23.00 Uhr
Der NDR sendet am Dienstag, den 25.09. um 23 Uhr (bis 23:45 Uhr)im Fernsehen die 45-minütige Dokumentation:"Gorleben - Der Aufstand der Bauern"Autorin/Autor: Ein Film von Carola Meyer und Melanie ThunMehr
AKW Krümmel voraussichtlich ganzen Oktober offline
Watt ein Knall bei Vattenfall
(contratom) Das Atomkraftwerk Krümmel (1.324 MW), das seit einem Trafo-Brand am 28. Juni außer Betrieb ist, wird voraussichtlich noch den ganzen Oktober vom Netz bleiben."Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Krümmel im Oktober wieder in Betrieb genommen wird", erklärte ein Sprecher des schleswig-holsteinische Sozialministeriums.Die Betreibergesellschaft Vattenfall Europe ging ursprünglich davon aus, den Reaktorblock Mitte August wieder in Betrieb nehmen zu können.
Aufbäumen gegen Stromkonzern
Watt ein Knall bei Vattenfall
(mw) Ja - es ist schon wieder dieser multinationale Stromkonzern mit Sitz in Schweden, der von sich Reden macht. Er scheint ein Faible dafür zu haben - für besonders ungeschicktes Handeln. Und dieses Mal gleich an mehreren Fronten. In Hamburg begann gestern die öffentliche Eröterung der Unterlagen für das geplante Vattenfall-Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg. Doch anstatt zu "Erörtern" hiess es für die Anwesenden an den spannenden Stellen immer: "Die zuständige Behörde wird zu gegebenen Zeitpunkt den Planungsstand mitteilen."Gleichzeitig steht die Rodung eines wertvollen Naturschutzgebietes und die weitere Zerstörung mehrerer Dörfer in der Lausitz durch Vattenfall unmittelbar bevor. Der Konzern will hier den Braunkohletagebau vorantreiben - und betreibt damit die klimaschädlichste Art der Strom"gewinnung". Dagegen bäumen sich im wahrsten Sinne des Wortes seit gestern AktivistInnen von ROBIN WOOD auf, die mehrere Bäume besetzten und dort zu Not auch mehrere Monate ausharren wollen.Zum Glück muss nicht jede(r) auf Bäume klettern, um das Mißfallen an der Konzernpolitik zum Ausdruck zu bringen. Der Hamburger Szene-Fussballverein "FC St. Pauli" hat tschüss zu Vattenfall gesagt und sich einen alternativen Anbieter gesucht. "Vattenfall wird die rücksichtslose Durchsetzung seiner Profitinteressen teuer zu stehen kommen", ist sich auch Dirk Seifert, Energiereferent von ROBIN WOOD sicher.Mehr zu St. Pauli im Abendblatt
Mehr zur Baumbesetzung bei der TAZ
Mehr zum Kohlekraftwerk in Hamburg bei der TAZ
Zur Pressmitteilung von ROBINWOOD
Nach Vattenfall: dramatische KundInnenverluste auch bei E.on
Watt ein Knall bei Vattenfall
Nachdem der Pannenkonzern Vattenfall zuletzt verkünden musste, dass alleine 100.000 KundInnen die letzten Monate dem Konzern den Rücken gekehrt haben, gibt es nun auch von E.on Stromwechselzahlen. Der E.on-Chef Wulf Bernotat erklärte im BILD-Interview, dass beachtliche 68.000 KundInnen den Stromkonzern die letzten Monate abgestraft haben. Sorgen Sie dafür, dass E.on als nächstes Ziel auch die 100.000er-Marke knackt - und wechseln Sie jetzt in nur 5 Minuten den Stromanbieter!E.on war nach den Störfällen in Brunsbüttel und Krümmel - im Gegensatz zu Vattenfall - nicht in die Hauptschusslinie der Medien geraten. Was oft vergessen wird - der Konzern ist an den beiden Kraftwerken mit 33% bzw. sogar 50% beteiligt. Darüber hinaus betreibt E.on sieben AKW und ist neben Brunsbüttel und Krümmel an weiteren Drei beteiligt.zum Artikel der Sonnenseite
Aus den Unfällen nichts gelernt!
Watt ein Knall bei Vattenfall
(mw) Nichts, aber auch gar nichts gelernt zu haben scheint man bei Vattenfall aus den Unfällen in den beiden maroden Pannenreaktoren Brunsbüttel und Krümmel. Denn in den Atommeilern kommt es nicht zum ersten Mal zu Störfällen - auf Grund von bauartbedingten Mängeln und Schwachstellen sind diese auch zukünftig vorprogrammiert. Da helfen auch Bauernopfer und Lippenbekenntnisse zu mehr Transparenz nichts. Dass Vattenfall jetzt sogar gerichtlich eine Laufzeitverlängerung erklagen will, ist ein weiterer, besonders dreister Schritt des Pannenkonzerns. Gegen diesen hilft nur eine deutliche Botschaft: Drehen Sie dem Konzern den Geldhahn ab. Wechseln Sie noch heute den Stromanbieter. Das lässt sich mit einer Unterschrift innerhalb von 5 Minuten erledigen. Allein in den vergangenen Monaten haben 100.000 KundInnen Vattenfall "Tschüss" gesagt - werden Sie die Nächsten - Jetzt und Hier!
Nonpaper zur Laufzeitverkürzung
Gabriels Vorschläge im Detail
Das nicht-offizielle Papier des BMU vom 04.09.07 beschreibt ausführlich die Möglichkeit der Stilllegung von sieben der gefährlichsten deutschen AKW. Neben dem absoluten Sicherheitsgewinn werden auch die einzelnen Probleme und Gefahren der jeweiligen Reaktortypen näher erläutert.Das Paper gibt es zum download bei .ausgestrahlt im Bereich Analysen
Proteste gegen "Probecastor"
Schrottreaktoren jetzt endgültig stilllegen!
Pressemitteilung der BI Lüchow-Dannenberg Ein Test-Castortransport eines neuen, leeren Behälters ist heute (5. 9. 2007) unter massivem Polizeischutz in das Gorlebener Zwischenlager gebracht worden. Mehrere Gruppen von Atomkraftgegnern hatten es sich nicht nehmen lassen, auch diesen Transport mit Protestaktionen zu verzögern. Allein zwei Stunden mußte der Zug pausieren, weil sich nahe Lüneburg Atomkraftgegner auf das Dach abgeseilt hatten. Weitere Menschen unterstützten diese Aktion mit einer Sitzblockade auf dem Gleis. Auch kurz vor dem Castor-Verladekran kam es zu zwei kurzen Sitzblockaden, die allerdings von der Polizei sofort geräumt wurden. Mehr als 100 Demonstranten machten beim Einfahren des Zuges in das Krangelände ihren Unmut lautstark deutlich. Auf der Straßentransportstrecke bei Laase wurde später eine Gruppe von Demonstranten von der Polzei kurzerhand eingekesselt, massiv von der Straße entfernt und teils unflätig beschimpft. Gegen 13.15 Uhr hat der leere Castor-Behälter dann das Zwischenlager erreicht. Nach Angaben von Beobachtern wurde anschließend ein weiterer Spezialtransporter mit einer leeren Abdeckhaube, die gleichfalls per Zug nach Dannenberg gebracht wurde, zum Zwischenlager gebracht. Der von der "Gesellschaft für Nuklearservice" (GNS) in Mülheim/Ruhr gefertigte 115 Tonnen schwere neue Behältertyp Castor HAW 28M soll in Gorleben zu Genehmigungszwecken getestet werden. Besonders brisant und gefährlich an dem neuen Behälter ist die Dimensionierung der Wärmeleistung von bisher 45 KW auf nun 56 Kilowatt. Durch Abbranderhöhung der Brennelemente in den AKW werden die zukünftigen Transporte nach Gorleben entsprechend heißer. Ein solcher Castor-Behälter enthält das radioaktive Potential von 20 % des Tschernobyl-Fallouts. Nach Auskunft des Pressesprechers der BLG (Brennelemente-Lager-Gesellschaft, Betreiber des Zwischenlagers Gorleben) sollen noch 33 Castor-Behälter mit jeweils 28 hochradioaktiven Glaskokillen aus Frankreich nach Gorleben transportiert werden. Vorgesehen sind dabei drei Transporte mit jeweils 11 Castoren. Der nächste Zug aus Frankreich wird voraussichtlich im nächsten Jahr auf die Reise geschickt. Mehr
Atomkraft: Neue Berichte über Ernst der Lage
Schrottreaktoren jetzt endgültig stilllegen!
(mw) Während bei den Revisionen von Krümmel und Brunsbüttel neue Defekte und Materialermüdungen bekannt wurden (siehe die aktuellen Meldungen), macht das AKW Biblis erneut von sich Reden: Neue Berichte unterstützen die bereits früher aufgetauchten Horrormeldungen aus dem Schrottreaktor. Vor allem das Kühlsystem scheint massiv Anlass zur Sorge zu geben. Jetzt haben sich zwei Arbeiter an die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW gewandt. Einer mit dem schweren Vorwurf, er sei verstrahlt worden. Auch sonst klingen die Berichte von schlampig ausgeführten Montagearbeiten, Kurzschlüssen und einem „organisatorischen Chaos“ im Betriebsablauf höchst katastrophal. Ausgestrahlt ruft alle StromkundInnen um Biblis auf, sich für die sofortige und dauerhafte Stilllegung des Schrottreaktors einzusetzen und zusätzlich den Stromversorger zu wechseln. Weg von schmutzigem und gefährlichen Kohle- und Atomstrom, hin zu sauberen Ökostrom in nur 5 MinutenMehr
Vattenfall: Kein Reinwaschen mit den Cyclassics
Das Negativ-Image des Vattenfall-Konzerns in Folge der Pannenserie in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel habe sich im Juli gegenüber dem Vormonat nochmals verschlechtert
(mw) Vattenfall versucht derzeit, sein nach den Reaktorunfällen angekratztes Image aufzupolieren. Bei sommerlichem Wetter fand heute das traditionsreiche Hamburger Radrennen Cyclassics statt - gesponsort von Vattenfall. ROBIN WOOD-AktivistInnen liessen es sich nicht nehmen, bei der Veranstaltung auf das Mißverhältnis zwischen Taten und Worten hinzuweisen. In Hamburg plant Vattenfall derzeit ein höchst ineffektives und extrem klimaschädliches Kohlekraftwerk und für die Schrottreaktoren Krümmel und Brunsbüttel soll sogar gerichtlich für Laufzeitverlängerung gestritten werden.Mit Transparenten über der Bühne in der Mönckebergstraße forderte ROBIN WOOD stattdessen: "Für Ökostrom - Vattenfall abschalten" und "Vattenfall davonlaufen - Ökostrom jetzt!" - und ernteten spontan Applaus von den ZuschauerInnen und TeilnehmerInnen des Radrennens. Die AktivistInnen rufen damit die Hamburger Bevölkerung auf, Vattenfall für seine Taten abzuwählen und auf umwelt- und klimafreundlichen Ökostrom umzusatteln. Nach wiederholten Preissteigerungen von Vattenknall und Co. kostet dieser meist nicht mehr als schmutziger Kohle- und Atomstrom und der Wechsel ist innerhalb von wenigen Minuten vollzogen. Die Pressemitteilung von ROBIN WOOD finden Sie hier
Vattenfall mit Negativ-Image
Das Negativ-Image des Vattenfall-Konzerns in Folge der Pannenserie in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel habe sich im Juli gegenüber dem Vormonat nochmals verschlechtert
Das Negativ-Image des Vattenfall-Konzerns in Folge der Pannenserie in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel habe sich im Juli gegenüber dem Vormonat nochmals verschlechtert, ermittelte Kommunikationswissenschaftler Professor Dr. Frank Brettschneider in der aktuellen Ausgabe des Mediaskop/economics der Universität Hohenheim. Neun von zehn Aussagen in den Fernsehnachrichten über den Energieversorger waren laut Untersuchung negativ. Darunter leide auch das Image der gesamten Energiebranche, in dem sich zusätzlich die negative Berichterstattung über E.ON niederschlage, so Mediaskop/economics. Mehr
7 von 17 AKW stehen still
Nur 56 % Kapazität steht zur Verfügung - und kein Licht geht aus...
Seit dem letzten Wochenende (11./12.08.) sind in Deutschland sieben von 17 Atomkraftwerke abgeschaltet.Es handelt sich hierbei in fünf Fällen um Stillstände wegen Reparaturarbeiten, zwei AKW sind für die jährliche Revision mit Brennelementewechsel abgeschaltet.Gemäß Angaben der Strombörse EEX stehen damit heute von 20.444 MW installierter Leistung mit 11.772 MW nur 56% zur Verfügung.Mehr
Atomkraft unerwünscht
Neue Emnid-Umfrage: 85% der BürgerInnen wollen strengere Atomaufsicht
85% Der BürgerInnen wollen strengere AtomaufsichtEnde Juli hat Emnid 1001 repräsentativ ausgewählte Bürger im Auftrag von Greenpeace zu ihrer Einstellung zur Atomkraft befragt.Dabei kam heraus, dass mittlerweile zwei Drittel der Deutschen den Atomausstieg befürwortet - ein Drittel will ihn sogar beschleunigen.
Gerade einmal 12 Prozent der Bevölkerung der Meinung sind, die derzeitigen Kontrollen von Atomkraftwerken reichten aus. Dafür lehnen nur drei Prozent der Befragten kürzere Laufzeiten für Kernkraftwerke ab.Die aktuelle Umfrage ist ein deutliches Signal. Die Menschen trauen den Energiekonzernen nicht zu, dass sie ihre Atomkraftwerke ausreichend unter Kontrolle haben, sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace. Mit dieser Umfrage haben die Behörden Rückenwind, um schärfere Auflagen für die Kraftwerksbetreiber umzusetzen.Mehr
TV-TIP: Das Kartell
Im Würgegriff der Energiekonzerne
Am 14.8 lief um 21.00 im ZDF die Frontal-21-Dokumentation über das Kartell der Energiekonzerne.Der Film "Im Würgegriff der Energiekonzerne" kann nachträglich online angeschaut werden:Zum Film
Atomenergie bringt mehr Unsicherheit und keine Klimarettung
Neues paper der Oxford Research Group
Ein im Juli erschienener Bericht der Oxford Research Group belegt: Mit Nuklearenergie lassen sich die CO2-Emissionen nicht entscheidend verringern, während das Sicherheitsrisiko mit dem weiteren Ausbau der Kernkraft steigt.pdf-Dokument (englisch) herunterladen
Trafotransport Brunsbüttel
Jetzt querstellen !
Meldung von heute, 11.00 Uhr: Es geht los! Bewegung in Geesthacht! Es geht los!
Baggerarbeiten am Verladeplatz in Geesthacht inkl. Polizeipräsenz!
Ab sofort ist Treffpunkt am Verladeplatz Geesthacht. In Kürze werdenLeute vor Ort sein! Trafo blockieren ! AKW stilllegen !
Update 15.00: Aus mehreren Quellen wissen wir nun, dass mit der der Verladung vom Schiff auf die Straße in Geesthacht frühestens Donnerstag 9. August zu rechnen ist.Das Schiff mit dem Trafo liegt zur Zeit in Harburg und wartet.Da in Geesthacht noch im Wege liegendes Schüttgut weggeräumt werden muss und auch noch keine Kran gesichtet wurden, kann dies auch länger dauern.Kommt daher alle möglichst morgen zum Verladeplatz.Steinstr./Am Hafen in Geesthacht (Anlegeplatz der Aurora)Anreise wahrscheinlich auch noch morgen nachmittag abend sinnvoll. Das kann lange dauern! Vor Ort wird ab 11 Uhr eine angemeldete Mahnwache eingerichtet. Denkt an Material zum Protestiern und Übernachten, falls wir sie länger aufhalten können.
Update 17.00: aktuelle Informationen besagen: der Trafo soll heute abend nochGeesthacht erreichen, gegen 20.00 Uhr.
Dann soll morgen früh umgeladen und morgen im Laufe des Tagesnach Krümmel transportiert werden.
Update 21.30: Trafotransport bei Geesthacht gestoppt!
Mehrere Robin-Wood ÁktivistInnen haben das Binnnenschiff mit dem Trafo für Krümmel an der Schleuse Geesthacht gestoppt.Die AktivistInnen haben sich mit Seilen von der Strassenbrücke vor der Schleuse abgeseilt.Polizei war sichtlich überrascht.Schiff mit dem Trafo liegt z.Zt an den Dalben vor der Schleuse.
Update 9.8, 16.30:nachdem in der vergangenen Nacht der Trafotransport auf dem Wasseraufgehalten wurde, ist jetzt der Landweg versperrt. Rund 50 Leuteblockieren sitzend die Straße, einige hängen mit Transparenten in Mastenund Bäumen. Die Lieferung des Trafos symbolisiert das inakzeptableVorhaben der Betreiber, den Schrottreaktor Krümmel wieder anzufahren.Das können wir verhindern, wenn die Blockade größer wird. Darum: Kommtalle nach Geesthacht! Bringt Verpflegung mit und Schlafsäcke. Die Leute,die jetzt da sind, bleiben über Nacht. Polizei vor Ort beschränkt sichz. Z. auf Verkehrsregelung und -umleitung. Die Blockade (Am Hafen /Steinstr.) ist ohne Probleme zu erreichen. Lasst uns die Forderungdeutlich unterstreichen, dass das Krümmel-Monster ein für alle Malabgeschaltet bleiben muss. Macht Euch auf den Weg, und sagt vorher denanderen Bescheid.
Kontakttelefon: 0160 - 95 48 96 10aktuelle Infos
Aufruf: Tag X in Hamburg
Trafotransport von Brunsbüttel nach Krümmel
Vom Gelände des Atomkraftwerk Brunsbüttel soll in der ersten Augusthälfte ein Ersatz-Trafo in das AKW Krümmel transportiert werden. Dieser Trafo symbolisiert das Wiederanfahren von Krümmel - wir rufen auf, gegen diesen Transport zu protestieren!
Bereits am 04.08. war der 400-Tonnen schwere Transformator auf einen 16achsigen Schwertransporter verladen worden und steht nun abfahrbereit auf dem Gelände des AKW Brunsbüttel.
Nach Presseberichten soll der Trafo mithilfe eines Binnenschiffes von Brunsbüttel nach Geesthacht gebracht werden, um dort wiederrum auf einen Tieflader umgeladen zu werden. Die letzten 2,5km bis zum AKW Krümmel werden auf der Straße zurüpckgelegt.
Nach Aussage von Vattenfall soll das AKW Krümmel erst wieder angefahren werden, wenn dieser Trafo montiert und einsatzbereit ist.
Wir rufen zum Protest gegen diesen Transport auf!
Der Transporttermin ist noch ungewiss, tragt euch daher in den Alarm-Verteiler ein: Schickt eine Mail an contrAtom@gmx.de!
Wir informieren laufend über denaktuellen Stand.
Infotelefon: 0160 - 95 48 96 10
Trafo behindern - Anfahren verzögern!
Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!
contrAtom
Bündnis AKW Brunsbüttel stilllegen
X1000malquer Hamburg
Terrorrisiko bei Atomkraftwerken jetzt offiziell
Greenpeace-Studie belegt unzureichendes Sicherheitskonzept
Die künstliche Vernebelung von Atomkraftwerken bietet keinen ausreichenden Schutz vor Terrorangriffen aus der Luft.Das Risiko für die Bevölkerung wird bei einem Anschlag nichtverringert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag derUmweltorganisation Greenpeace, die heute veröffentlicht wurde. InKürze soll am Atomkraftwerk Grohnde des Energieversorgers Eon einePilotanlage mit Nebelgranaten zur Abwehr von Angriffen aus der Luftbestückt werden. Damit geben die Betreiber nun die Terrorgefahroffiziell zu, die sie bis jetzt immer verschwiegen hatten.
"Das Vernebelungskonzept der Kraftwerksbetreiber erhöht nicht dieSicherheit, sondern ist nur der Versuch, eine Schein-Sicherheitaufzubauen, die die Akzeptanz der Atomenergie in der Bevölkerungerhöhen soll," sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace. "DieVerantwortlichen gestehen mit der Installation der Anlagen das großeTerrorrisiko von Atomkraftwerken ein, ohne eine ernsthafte Lösunganzubieten." Ein Alternativkonzept sieht beispielsweiseSchutzstrukturen rund um das Atomkraftwerk aus drei bis fünf Meterdicken Stahlbetonwänden und einem zusätzlichen Stahlnetz über derKuppel vor. Trotz der höheren Sicherheit favorisieren die Betreiberdas billigere Vernebelungskonzept. "Der Angriff auf einen Reaktorstellt damit weiterhin ein ernstes Problem dar. Die einzig richtigeAntwort auf diese Bedrohung kann nur das Abschalten und dieStilllegung der Anlagen sein," so Smital weiter.
Download der Studie als pdfhier
Hessische Landesregierung kneift
BUND-Kongress „Biblis jetzt abschalten“ am 27. Oktober 2007 in Darmstadt
Gute Chancen sieht der hessische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) derzeit für das Ende des Atomkraftwerks Biblis, das ein schon längst nicht mehr hinnehmbares Sicherheitsrisiko für hunderttausende Menschen darstellt, die in seinem Umkreis leben. Passend zu der öffentlichen Kritik an alten Atommeilern veranstaltet der BUND am 27. Oktober 2007 in Darmstadt einen Kongress mit dem Titel „Biblis jetzt abschalten“. Zahlreiche Referenten von Rang und Namen haben mittlerweile zugesagt, die Besucher über Probleme der Atomkraft und neue Gefahren zu informieren."„Das alte AKW Biblis ist nicht nur unsicher, es löst auch keine Klimaprobleme. Alle Argumente sprechen für eine sofortige Stilllegung“", ist sich Herwig Winter, Sprecher des Landesvorstandes, einer breiten Unterstützung sicher.Wenig Interesse an einer offenen Diskussion über Probleme der Atomkraft und die Laufzeitverlängerung von Biblis zeigt dagegen die hessische Landesregierung. Für eine prominent besetzte Podiumsdiskussion im Rahmen des Kongresses hatte der BUND die Landesregierung mehrfach um Teilnahme gebeten. Dennoch wollten weder Ministerpräsident Koch noch Umweltminister Dietzel einen Teilnehmer benennen. Vor dem Hintergrund, dass das Umweltministerium noch vor kurzem den Wunsch des VGH Kassel nach Einsicht in sicherheitsrelevante Akten zum AKW Biblis abgelehnt hatte, bewertet Herwig Winter die Absage als klare Verweigerungshaltung: "„Der Weiterbetrieb von Biblis A und B ist eine Kernfrage der hessischen Energiepolitik. Da gilt Kneifen nicht, schon gar nicht für die Landesregierung.“"Mit der Absage für den Kongress zeigt die Landesregierung erneut, dass sie Informationen über das Atomkraftwerk Biblis lieber für sich behält. Schon vor einigen Monaten hatte das Umweltministerium dem BUND die Einsichtnahme in die Planunterlagen für die gerade genehmigte Vernebelungsanlage verweigert, obwohl hier auch Auswirkungen auf die Umwelt zu erwarten sind. Mehr
Erste Reaktion auf Atompannen: Komplette Gemeinde Elbmarsch bezieht Ökostrom
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Deutschland steigt aus - und eine Samtgemeinde macht den Anfang. Hoffentlich folgen schnell immer mehr BürgerInnen, Gemeinden und Städte dem Beispiel und boykottieren Vattenknall und Co.
Nach der Serie von Pannen in Atomkraftwerken will die Samtgemeinde Elbmarsch (Kreis Harburg) für öffentliche Gebäude nur noch Strom aus regenerativen Energien beziehen. "Ohne lange Diskussion hat das der Rat einstimmig entschieden", bestätigte Bürgermeister Rolf Roth (SPD) am Dienstag Medienberichte. Bisher habe die Gemeinde angenommen, dass der Reaktor Krümmel auf der gegenüberliegenden Elbseite "relativ sicher" sei. Dort steht auch das Kernforschungszentrum GKSS. Seit 1990 sind in der Elbmarsch 16 rätselhafte Fälle von Kinderleukämie aufgetreten. Eine Bürgerinitiative hält einen vertuschten Atomunfall für die Ursache.
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Vattenfall beweist: Atomausstieg ist machbar
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
Folgende PM postet Hans-Josef Fell derzeit:
Vielen Dank Herr Josefsson! Denn dank Vattenfall stehen derzeit so viele Atomkraftwerke still, dass es jeder sehen kann: der Atomausstieg ist machbar. Mit Brunsbüttel und Krümmel standen in den vergangenen Wochen zumeist fünf Atomkraftwerke still - vier davon wegen Sicherheitsmängeln. Die Lichter brennen immer noch und die Strompreise sind deswegen nicht gestiegen.
Dank Vattenfall fragt sich alle Welt zu recht, ob die Stromkonzerne überhaupt in der Lage sind, Atomkraftwerke sicher zu betreiben. Wir wissen nun, dass das Streben nach Profit die Hauptmaxime der Sicherheitskultur zumindest eines Atomkraftwerksbetreibers ist.
Dank Vattenfall wissen die Stromkundinnen und -kunden, dass Sie neben stinkenden Kohlekraftwerken auch veraltete Atomkraftwerke betreiben. Auch mit dem besten Rostschutzmittel kann Herr Josefsson der Öffentlichkeit keinen alten VW-Käfer für einen neuen Golf vormachen.
Vattenfall verdient sein Geld mit unsicheren Reaktoren und hohen CO2-Emissionen. Damit hat der Konzern mit seinen Kraftwerkstechniken der Vergangenheit keine Überlebensperspektive.
Dank Vattenfall wird sich der Bundestag nächste Woche Mittwoch in einer Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit der Unsicherheit von Atomkraftwerken beschäftigen.
Demonstration am 1.8 gegen Krümmel und BB in Hannover
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
Demonstration am Mittwoch, den 01.08.2007
in Hannover-Linden
Küchengartenplatz um 18.00 Uhr
Mehr Infos beim Atomplenum Hannover
Ausgestrahlt-Postkarten in den Medien
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Zu einem Bild über die neue .ausgtestrahlt-Postkarte "Vattenfall kann tödlich sein" titelt die Nachrichtenagentur AP: "AKW-Gegner haben berechtigte Hoffungen, daß der gefährliche Schrottreaktor Brunsbüttel bald vom Netz genommen wird". Auf die Stilllegung von Brunsbüttel und aller anderen (Schrott)-Reaktoren !Mehr
Erste CDU-Politiker steigen ein in den Ausstieg
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Eine heisse atompolitische Woche ist kaum zu Ende, da hat die nächste bereits begonnen. Inzwischen scheinen die Ereignisse in den deutschen AKW auch bei der CDU angekommen zu sein. Hier steigen erste Politiker ein in den Ausstieg. Atomkraftwerke, die nicht den Sicherheitsanforderungen entsprechen, müssen vom Netz, sagte Christian Wulff, Ministerpräsidenten von Niedersachen, der Süddeutschen Zeitung. "Der Zeitraum, in dem es vom Netz genommen wird, kann lange sein. Er kann auch unendlich sein." Derweil häufen sich die Pannenmeldungen über Zwischenfälle in deutschen AKW: Nachdem Brunsbüttel inzwischen ebenfalls komplett vom Netz ist, meldet die AKW Unterweser und Grundremmingen Störungen. Und in Hessen mauert Roland Koch und verzögert die Herausgabe der Mängelliste zu Biblis. Mehr dazu in unsererNachrichtenübersicht
Gorleben: Sicherheitsunterlagen „LKW-weise“ weggeschafft
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
Die Hiobsbotschaften rund um Atomanlagen reißen nicht ab: Der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg (BI) wurden Informationen zugespielt, dass sicherheitsrelevante Messergebnisse zum Ausbau des in Gorleben geplanten Atommüll-Endlagers „gleich LKW-weise“ weggeschafft und vernichtet, und zum Teil gar nicht erstellt wurden. „Laut der Quelle aus der Atomindustrie-Kreisen wurden zahlreiche Original-Messdaten und Unterlagen zum Gorlebener Untergrund vernichtet, es scheinen nur noch nicht mehr belegbare Abschlussberichte zur Verfügung zu stehen“, fasst BI-Sprecher Francis Althoff die prekäre Situation zusammen. Nach diesem neuerlichen Skandal sei Gorleben entgültig erledigt. “Dadurch wird es Betreibern unmöglich sein auch nur den Hauch eines begründeten Sicherheitsnachweises für die Endlagerplanung in Gorleben zu erbringen“.Mehr
Mängelliste veröffentlicht
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Heute hat die Kieler Atomaufsicht die Maengelliste des AKW Brunsbüttel veröffentlicht, gegen die sich Vattenfall monatelang juristisch gewehrt hatte. Die Liste verzeichnet mehr als 700 offene Punkte, darunter 165 "besonders prekäre" Probleme. Hier finden Sie die Liste zum Download (800 KB)Download
Umfrage auf tagesschau.de
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Bei Tagesschau.de gibt es mal wieder eine Umfrage zum Atomausstieg. Im Unterschied zu zahlreichen vergangenen Umfragen enthält sie AUCH die Option, für einen schnelleren Ausstieg zu stimmen.Zur Umfrage
Vattenknall und Co. davonlaufen !
Kundenansturm bei Ökostromanbietern
(mw) Die Ökostromanbieter vermelden seit der Vattenfall-Pannen einen Kundenansturm. Ausgestrahlt ruft alle StromkundInnen auf, Vattenfall und die anderen Atomkonzerne E.on, RWE und EnBW zu boykotieren und in nur 5 Minuten einfach und bequem zu einem Ökostromanbieter ohne gefährlichen Atomstrom zu wechseln. Welt-Artikel über ÖkostromnachfrageIn 5 Minuten Atomstromfrei, einfach und bequem
Stoppt den Atom-Wahnsinn
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
(mw) Nach all den Unfällen und Pannen ist das Thema Atom auch in solchen Medien angekommen, die lange Zeit nicht mehr über Atomkraft berichtet hatten. Aktuell gibt es bei Stern einen Kommentar, der es auf den Punkt bringt: Stoppt den Atomwahnsinn!
Sie spielen mit unserem Leben. Sie handeln verantwortungslos. Sie vertuschen, verheimlichen und informieren nur auf massiven Druck die Behörden und die Öffentlichkeit. Und wenn sie endlich in Berlin vorsprechen, bringen sie die relevanten Mitarbeiter, die das Chaos bezeugen könnten, gar nicht erst mit. Der Vattenfall-Konzern handelt ganz im Stile der Russen, denen wir den schlimmsten Reaktor-Unfall der Welt zu verdanken haben. Warum eigentlich geht kein Aufschrei durch dieses Land? Warum ist die Empörung nicht größer? Was muss noch passieren, um einzusehen, dass wir der Atom-Lobby und ihren Sicherheits-Mantren auf den Leim gegangen sind?
Sind deutsche AKWs wirklich sicher?
Bei uns kann das nicht passieren, hieß es immer. Wir haben neueste Technologie und Top-Personal. Deutsche AKWs seien sicher. Wer soll das noch glauben? Angesichts solcher Szenarien: In Krümmel brennt ein Transformator-Haus, entgegen den Beteuerungen der Betreiber ist auch der Reaktor betroffen. Ein Mitarbeiter torkelt schließlich mit Gasmaske durch den von Rauchschwaden vernebelten Leitstand. Es kommt zum Ausfall einer Wasserpumpe und zum unplanmäßigen Öffnen mehrer Ventile von Hand. Der Reaktor wird hektisch herunter gefahren und abgeschaltet. Später findet man Dioxin in den Luftfiltern der Anlage.Mehr
Kundgebung in Brunsbüttel am 13.07.2007
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
„Das jetzt bekannt gewordene Ereignis setzt der Störfallserie die Krone auf“, so ein Sprecher des Bündnisses „AKW Brunsbüttel stilllegen“. „Es ist jetzt sogar von Explosionsgefahr im AKW Brunsbüttel die Rede“.
Am letzten Montag war bekannt geworden, dass sich in einer Messleitung des störanfälligen Atommeilers explosiver Wasserstoff ansammelt. Kommt dieser Wasserstoff mit Sauerstoff in Verbindung kann es zu einer explosionsartigen Reaktion kommen. Bereits 2001 ist es im Pannenreaktor Brunsbüttel zu einer Wasserstoff-Explosion gekommen. Unmittelbar neben dem Reaktordruckbehälter wurde durch die Explosion ein Rohr zerrissen und sorgte für einen monatelangen Stillstand des AKW Brunsbüttel.
„Vattenfall verspricht zukünftige Störfälle zeitnah der Bevölkerung mitzuteilen - nur kann es bei solch gravierenden Störfällen wie 2001 dann schon zu spät sein,“ so der Sprecher.
"Der Energiekonzern Vattenfall hat einmal mehr bewiesen, dass er als Betreiber von Atomkraftwerken nicht zuverlässig ist und eine äußerst fahrlässige Politik der Verschleierung und Verschleppung betreibt. Vattenfall muss die Genehmigung zum Betreiben von AKWs entzogen werden!"
Das Auswechseln des Führungspersonals muss die erste Reaktion sein: "Der für die Atomgeschäfte zuständige Geschäftsführer Bruno Thomauske trägt die Verantwort für die unverantwortlichen sicherheitstechnischen und organisatorischen Verhältnisse bei Vattenfall und muss sofort abgesetzt werden," so der Sprecher weiter.
Das Bündnis „AKW Brunsbüttel stilllegen“ fordert das sofortige Abschalten des Atomkraftwerks Brunsbüttel. Es hat in den letzten Tagen seinem Ruf als Schrottmeiler wieder einmal Mal alle Ehre gemacht. "Wir werden nicht lockerlassen und uns erneut am Freitag für die sofortige Stilllegung des AKW Brunsbüttel und aller anderen Atomkraftwerke einsetzen!"
Freitag, den 13.7.2007, 16 Uhr,Demonstration vor dem Haupttor des AKW BrunsbüttelMehr
Vattenfall: Pressesprecher muss gehen
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
(mw) Die katastrophalen Zustände beim Atomkonzern Vattenfall scheinen die ersten Bauernopfer zu fordern. Die Financial Times meldet am Montag:Vattenfall gab am Montag außerdem bekannt, dass Mitte Juli die Positiondes Pressesprechers neu besetzt werde. Das Unternehmen beteuerteallerdings, der Personalwechsel stehe nicht im Zusammenhang mit denaktuellen Ereignissen.Mehr
Vattenfall lügt - es reicht! Öffentliches Stadtgespräch in der Hamburger Innenstadt
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
Im Rahmen einer Kundgebung am Montag, 09. Juli 2007, ab 16 Uhrvor dem Vattenfall-Kundenzentrum in der Mönckebergstr. werden in einem "Stadtgespräch" folgende Personen ihre Meinung zu den Störfällen in Brunsbüttelund Krümmel sowie die ungeheuerlichen Informationspolitik des AtomkonzernsVattenfall öffentlich äußern:
Dirk Seifert (Energierefernt ROBIN WOOD)zur Störfallgeschichte und der Mär der angeblich besonders sicheren deutschen AKWs
Bettina Bohl (Bürgerinitative Geesthacht)als Anwohnerin des AKW Krümmel, die die Schnauze voll hat von den Lügengeschichten von Vattenfall
Dietrich Gerstner (Diakonische Basisgemeinschaft "Brot & Rosen", Hamburg)der gerade wegen einer gewaltfreien Castorblockade 48 Stunden in Erzwingungshaft war
N.N. (Bürgerinitiative Elbmarsch)zum Störfall und der Vertuschung der Leukämiefälle in der Elbmarsch
Jutta Freybe (BUND Steinburg / Bündnis "AKW Brunsbüttel stilllegen")hatte gerade Tschernobyl Kinder zu Gast und erinnert sich an den Super-GAU 1986
Manfred Braasch -angefragt- (BUND Hamburg)zur Klimalüge von Vattenfall und den Plänen zum Bau eines Kohlekraftwerk in HH-Moorburg
Lutz Jobs (ehm. Mitglied der Hamburger Bürgerschaft / REGENBOGEN)zum Schweigen der Politik und dem Filz zwischen Kontrollbehörde und AKW-Betreibern
Jan Becker (ContAtom / Bündnis "AKW Brunsbüttel stilllegen")mit einem kurzen Bericht über vergangene und zukünfige Aktionen des Bündnisses
Gestärkt gegen Laufzeiverlängerung: Atomkraftgegner in Neckarwestheim neu formiert
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
(mw) Mit der heute gestarteten Kampagne "Neckarwestheimer Erklärung" vernetzen sich die AtomkraftgegnerInnen in der Region. Ähnlich wie im Falle des AKW Brunsbüttel macht fortan ein breites Bündnis vereint mobil gegen eine Laufzeitverlängerung und für eine sofortige Stilllegung des Schrottreaktors.
Zum Kampagnenstart fand heute eine Pressekonferenz mit den Unterstützergruppen statt, die auf ein hohes Presseinteresse stiess. Alle GegnerInnen des AKW Neckarwestheim sind aufgerufen, die Neckarwestheimer Erklärung zu unterzeichnen und gemeinsam für die sofortige Stilllegung des AKW zu kämpfen.
Skandal: Brunsbüttel ohne vollständige Ursachenforschung wieder am Netz!
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen.
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel durfte trotz einer gravierenden Panne mit den Steuerstäben ohne vollständige Ursachenforschung wieder ans Netz gehen. Zudem nannten Presseberichte einen "Brand in einer Turbine" sowie "Risse auf Abdeckplatten von Rohren, die sich vergrößert hätten". Keiner dieser Punkte ist in der Öffentlichkeit erklärt und Zweifel an der Sicherheit des Pannenmeilers ausgeräumt. Das Bündnis für die sofortige Stilllegung des AKW Brunsbüttel fordert, den Reaktor sofort wieder vom Netz zu nehmen!
Es ist ein handfester Skandal: Vattenfall lügt nachgewiesen in der Öffentlichkeit und die zuständige Ministerin Trauernich behauptet, sie könne nichts gegen das Wiederanfahren des AKW Brunsbüttel tun, weil es "keine Sicherheitsbedenken gäbe".Bei der Schnellabschaltung am vergangenen Donnerstag war ein Steuerstab nicht richtig eingefahren worden, wie Vattenfall bestätigte. "Ein gravierender technischer Störfall" urteilt der energiepolitische Sprecher der Bündnisgrünen, Hans-Josef Fell in einem Artikel der taz vom 03.07.. Die Stäbe seien die zentrale Einrichtung zur Steuerung des Reaktors, sie unterbrechen bei einer Schnellabschaltung den Neutronenfluss der Brennstäbe. Und obwohl nach Fells Darstellung der technische Störfall noch nicht endgültig aufgeklärt ist, wurde das AKW am Wochenende wieder angefahren.
"Das ist typisch für die Sicherheitsauffassung von Vattenfall", urteilt Fell: "Der Konzern ist selbst zum Sicherheitsrisiko geworden." "Pfuschen und vertuschen lautet wohl die Corporate Identity", schätzt das Bündnis für die Sofortige Stilllegung des AKW Brunsbüttel.Weiter berichtet die taz, dass die Untersuchung der Vorgänge im schwedischen Reaktor Forsmark, der ebenfalls von Vattenfall betrieben wird, schon vor Jahresfrist Schlamperei als Ursache benannt hatte. Über die Sicherheitsvorkehrungen im baugleichen AKW Brunsbüttel war in dem Zusammenhang fehlerhaft unterrichtet worden. Und dann war am vergangenen Donnerstag auch noch ein Transformator im Vattenfall-AKW Krümmel abgebrannt - was vergangenen Herbst schon im schwedischen Vattenfall-AKW Ringhals passiert war - aber nicht "zu einer Überprüfung der Gefahr an anderen Vattenfall-Kraftwerken geführt hat", so berichtet der Grüne Fell weiter. Konzernchef Lars G. Josefsson solle, statt die Bundesregierung in Sachen Klimaschutz zu beraten, "lieber erst einmal seine desolates Sicherheitsmanagement auf den Stand der Zeit und Technik bringen". Dass Vattenfall trotz des Problems mit dem Steuerstab die Genehmigung zum Weiterbetrieb von Brunsbüttel vom zuständigem Schleswig-Holsteiner Sozialministerium bekam, ist ein handfester Skandal.Ein Sprecher des Sozialministeriums bestätigte laut taz vom 03.07.: "Die bei der Schnellabschaltung aufgetretene Auffälligkeit bestand in einer um rund eine Sekunde verlängerten Einschießzeit des Steuerstabs." In der Folge des "Ereignisses Reaktorschnellabschaltung und der Abhilfemaßnahmen" sei der Steuerstab in den Reaktorkern eingefahren und dort "sicherheitsgerichtet arretiert" worden. Bedeutet: Im nächsten Fall einer Schnellabschaltung steht der Steuerstab nicht mehr zur Verfügung, andere müssen den Job mit übernehmen. "Im Rahmen der nächsten Revision wird das Problem untersucht", so der Sprecher. Weil die letzte Revision gerade vorbei ist, steht die nächste erst im kommenden Jahr an. Da sollte Brunsbüttel laut Atomkonsens eigentlich abgeschaltete werden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das Anfahren von Brunsbüttel als übereilt. "Ob vergleichbare Probleme auch bei anderen Abschaltstäben auftreten können, wurde nicht geprüft", so Gerd Rosenkranz von der DUH.
Auch die Untersuchungen zu dem Schwelbrand im Bereich der Turbine, der im Verlauf der Reaktor- und Turbinenschnellabschaltung aufgetreten war, hätten noch kein Ergebnis erbracht. In der deutschen Pannenstatistik lag das AKW Krümmel bei Geesthacht mit 15 "meldepflichtigen Ereignisse" auf Platz 1. Auf Platz 2 folgt das AKW Biblis B in Hessen mit 14 Meldungen, das ebenfalls laut Atomkonsens bald vom Netz soll. Platz 3 belegt Brunsbüttel mit 11 meldepflichtigen Pannen."
Das Bündnis für die sofortige Stilllegung des AKW Brunsbüttel fordert, den Meiler in Brunsbüttel sofort stillzulegen! Wieder einmal hat der Betreiber Vattenfall bewiesen, wie es um seine Sicherheitspolitik steht. Nicht zuletzt im schwedischen AKW Forsmark wurde aller Welt deutlich gemacht, das es diesem Konzern allein um den Profit geht. Auf Kosten der Bevölkerung wird hier eine Politik gefahren, die mit Verantwortung nichts mehr zu tun hat.
Auch der zweite Vattenfall-Meiler in Krümmel darf nicht wieder ans Netz! Im letzten Jahr wurde Krümmel Störfall-Meister, nun plant der Betreiber Vattenfall den Reaktor mit nur einem zudem baugleichen Transformator, der die gleiche Betriebsdauer gelaufen ist, wieder ans Netz zu nehmen. Behauptete Vattenfall noch am Freitag, der Reaktor selbst wäre von dem Störfall nicht betroffen gewesen, offenbarten sich heute gravierende Vorkomnisse: Nach dem Kurzschluss am Donnerstag kam es durch "unplanmäßiges Öffnen von zwei Sicherheits- und Entlastungsventilen" und den "unplanmäßigen Ausfall einer von mehreren Reaktorspeisewasserpumpen" zu einem schnellen Druck- und Füllstandsabfall im Reaktordruckbehälter. Vattenfall lügt!Mehr
Kundgebung in Krümmel
Wir brauchen keine (brand-)gefährliche Atomkraft !
(mw) Rechtzeitig zum Energiegipfel formiert sich der Widerstand gegen Atomkraft. Heute haben ca. 150 Menschen vor dem AKW Krümmel protestiert.Die gemeinsame Forderung war "Wir brauchen keine (brand-) gefährliche Atomkraft". Schrottreaktoren gehören sofort stillgelegt !
Die schweren Störfälle in den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel nahmen am 01. Juli 2007 etwa 200 Menschen zum Anlass, am AKW Krümmel gegen den Weiterbetrieb der Meiler, die Laufzeitverlängerung und gegen die Atomenergie allgemein zu protestieren.
"Das Feuer war nur 50 Meter vom Reaktorkern entfernt. Hätte es an anderer Stelle gebrannt, so wäre die Situation möglicherweise nicht mehr zu kontrollieren gewesen", so der Redner Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Initiative X-tausendmal quer. "Wir sind nicht bereit, darauf zu warten, bis uns das Restrisiko den Rest gibt."
Skeptisch macht die Atomkraftgegner auch die Informationspolitik des Betreibers Vattenfall. Der Energiekonzern hatte am Donnerstag behauptet, die Vorgänge in Krümmel hätten nichts mit der Schnellabschaltung in Brunsbüttel zu tun. Inzwischen musste Vattenfall einräumen, dass ein Zusammenhang nicht auszuschließen ist. Eine Falschmeldung war es auch, dass das Feuer bereits Donnerstagnachmittag gelöscht worden sei. Noch am Samstag hatte die Feuerwehr nicht alle Brandherde unter Kontrolle. "Vattenfall lügt und trickst wie immer. Auf die Aussagen derer, die sich mit der gefährlichen Atomkraft eine goldene Nase verdienen, ist einfach kein Verlass", so Jan Becker von contrAtom.
Sorgen bereitete einem anwesenden Anwohner auch die Sicherheitspolitik des Konzerns: es hätten gegen 17 Uhr am besagten Donnerstag die Werkstore weit offen gestanden, ein Betreten des AKW-Geländes war problemlos für jedermann möglich.
Atomkraft - Spiel mit dem Feuer
Kommt alle zur Mahnwache/Kundgebung am Sonntag 1.7.07, 14 Uhr vor dem AKW Krümmel!
Am Donnerstag hat es im AKW Krümmel gebrannt. Das Feuer war nur 50 Metervom Reaktorkern entfernt. Kurz davor ist auch das AKW Brunsbüttel nacheinem Kurzschluss per Schnellabschaltung vom Netz gegangen. Damit sindjetzt 5 von 17 Reaktoren in der Bundesrepublik wegen Pannen, Störfällenoder baulicher Fehler vom Netz. Das soll auch so bleiben! Und dieanderen zwölf gleich mit!
Seit Tagen erleben wir erneut ein Lobby- und PR-Feuerwerk derAtomindustrie kurz vor dem Berliner Energiegipfel im Kanzleramt amkommenden Dienstag. Sie kämpfen für Laufzeitverlängerungen, dieeigentlich Gefahrzeitverlängerungen heißen müssten. Da wird die Wahrheitfast ebenso vernebelt und verqualmt wie am Donnerstag das AKW Krümmel.Doch mit dem Brand ist noch mal deutlich geworden: Es kann jeden Tagpassieren.
Peinlich auch die Informationspolitik des Betreibers Vattenfall: DerEnergiekonzern hatte am Donnerstag behauptet, die Vorgänge in Krümmelhätten nichts mit der Schnellabschaltung in Brunsbüttel zu tun.Inzwischen musste Vattenfall einräumen, dass ein Zusammenhang nichtauszuschließen ist. Eine Falschmeldung war es auch, dass das Feuerbereits Donnerstagnachmittag gelöscht worden sei. Noch am Freitag hattedie Feuerwehr nicht alle Brandherde unter Kontrolle. Vattenfall lügt undtrickst wie immer. Wir sehen: Auf die Aussagen derer, die sich mit dergefährlichen Atomkraft eine goldene Nase verdienen, ist einfach keinVerlass.
Höchste Zeit also, mal wieder auf die Straße zu gehen und direkt vor demEnergiegipfel Flagge zu zeigen.
Kommt alle am Sonntag vor die Tore des AKW Krümmel!Mahnwache und Kundgebung um 14 UhrDiverse Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände aus Norddeutschlandwerden dabei sein.
Mit Musik, kurzen Redebeiträgen, einer netten Aktion und mit DIR!
Du hast fünf Möglichkeiten, mitzumachen:
1. Du kommst Sonntag
2. Du bringst noch drei andere Leute mit
3. Du schickst diese Mail jetzt gleich an viele Leute weiter
4. Du spendest was zur Finanzierung der Aktion (siehe unten)
5. Du nimmst den Brand in Krümmel zum Anlass, endlich den Stromanbieter
zu wechseln: www.atomausstieg-selber-machen.de
Spenden zur Finanzierung der Aktion bitte auf folgendes Konto:
AKW Stilllegen
Konto-Nr. 330 800 50
BLZ 222 500 20
Sparkasse Westholstein
Herzliche GrüßeJochen Stay
Laufen gegen Laufzeitverlängerung
(mw) Unter dem Motto "Vattenfall davonlaufen!" zeigtenROBIN WOOD-AktivistInnen beim Halbmarathon Flagge gegen die Laufzeitverlängerung des AKW Brunsbüttel.
Sechs ROBIN WOOD-AktivistInnen haben heute Mittag erfolgreich die Zielgerade des Hamburg-Halbmarathon in der Rothenbaumchaussee erreicht. Die UmweltschützerInnen waren unter dem Motto "Laufen gegen Laufzeitverlängerung" gestartet. Sie wollen die HamburgerInnen dazu bewegen, dem Energiekonzern Vattenfall in Scharen davonzulaufen und zu einem Ökostromanbieter zu wechseln. Denn Vattenfall setzt voll auf gefährlichen Atomstrom und will sein Uralt-AKW in Brunsbüttel noch über die gesetzlich vorgesehene Laufzeit hinaus bis ins Jahr 2011 weiter betreiben. Als die ROBIN WOOD-LäuferInnen ankamen, hing quer über die Straße ein großes Banner mit der Aufschrift: "Unser Ziel: Vattenfall davonlaufen - Ökostrom jetzt!"
"Keiner ist gezwungen, dreckigen Atom- und Kohlestrom bei Vattenfall zu kaufen. Es kostet jeden nur fünf Minuten und viel weniger Schweiß als uns, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln", sagt Stefanie Miczka, die im knallgelben T-Shirt und Fahne ("Nach 31 Jahren ist jeder k.o.") mit von der Partie war. "Mit jedem der mitmacht, wächst der Druck auf Vattenfall, keinen Dreckstrom mehr zu produzieren."
Hemmungslose Preiserhöhungen mit Wechsel zu Ökostrom beantworten
(mw) Wenn am 1. Juli viele Energiekonzerne das Ende der gesetzlich verankerten Preisaufsicht ausnutzen, um hemmungslosen Preiserhöhungen einzuleiten, rät .ausgestrahlt zum Wechsel des Stromanbieters. Einem derartig kundenfeindlichen Verhalten gilt die Rote Karte, dreckiger Strom aus Atomkraft und Kohlekraftwerken gehört boykotiert! Dazu rät auch das Bündnis "Atomausstieg selbermachen", zu dem sich die größten Umweltverbände Deutschlands zusammengeschlossen haben.
Wechseln Sie jetzt innerhalb von fünf Minuten, nähere Infos unter: www.atomausstieg-selber-machen.deund unter der kostenfreien Ökostrom-Hotline: 0800 762 68 52 (werktags 9:00 – 17:00)
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G8-Proteste: Riesenerfolg für die Anti-AKW-Bewegung
Liebe Freundinnen und Freunde
Ereignisreiche Tage in Rostock und Heiligendamm liegen hinter uns. Durchdie Straßenschlachten von Rostock nach der großartigen und buntenDemonstration am 2. Juni sah es zwischenzeitlich so aus, als würde dieProtestbewegung scheitern. X-tausendmal quer hat sich daraufhin nochintensiver als ursprünglich geplant, in die Vorbereitung undDurchführung der Blockadeaktionen eingebracht.
Ich denke, wer die Bilder vom 6. und 7. Juni gesehen hat, wie tausendeüber Felder, Wälder und Wiesen die Polizeiabsperrungen umgehen unddurchfließen und dann über 43 Stunden die Zufahrtstraßen nachHeiligendamm blockieren, der/die hat die "Handschrift" von X-tausendmalquer eindeutig erkennen können. Unsere Erfahrung und unser Know-How vonden Castor-Blockaden waren an der Ostseeküste Gold wert.
Heiligendamm war immer wieder landseitig von der Außenweltabgeschnitten. Drei Zufahrtsstraßen und die Bahnlinie waren von bis zu12.000 Menschen blockiert. Manche JournalistInnen witzelten schon, jetztgäbe es endlich mal wieder einen Gipfel in privater Atmosphäre, da dieriesigen Delegationen und die Presse nicht oder nur teilweise an denTagungsort durchkamen.
Insgesamt haben wir mit dem bunten gewaltfreien Widerstand während desGipfels die Ziele der globalisierungskritischen Bewegung deutlichrüberbringen können. Wurde zwischen dem 2. und 5. Juni nur noch überGewalt diskutiert, so waren es danach wieder die Argumente derKritikerInnen, die auf der Tagesordnung standen.
Viele Menschen haben erstmals Erfahrung mit gewaltfreiem Widerstandgemacht. Selbst viele, die sich sonst eher der autonomen Szene zugehörigfühlen (oder fühlten), waren beeindruckt von der Effektivität undpolitischen Wirkung gewaltfreier Aktion. Unsere "5-Finger-Taktik", umPolizeiketten zu durchfließen, ging durch die Medien und wird von vieleninternationalen AktivistInnen, die dabei waren, in ihre Länder mitgenommen.
Alle, die von X-tausendmal quer in Heiligendamm dabei waren, sindglücklich aber absolut erschöpft wieder nach Hause gefahren. Ein Problembleibt: Wir haben dort viel mehr Geld ausgegeben, als ursprünglichgeplant. Das war nötig, um so viele Menschen zu organisieren, zuversorgen und um im weitläufigen Gelände miteinander zu kommunizieren(uns graut schon vor den Handy-Rechnungen).
Deshalb unsere Bitte: Wer sich über die kraftvollen gewaltfreienBlockaden und ihre Außenwirkung gefreut hat, kann nachträglich etwasdazu beitragen. Ob kleine Beiträge oder Großspenden, alles istwillkommen. Dafür sage ich schon jetzt: Danke!
Aktionskonto: X-tausendmal quer, Volksbank Clenze, Konto 24 42 28 03,BLZ 258 619 90
Herzliche Grüße aus dem schönen Wendland
Jochen Stay
Zu X-1000 mal quer
Europaweiter Protest gegen BNP Paribas
Am heutigen Weltumwelttag protestieren Umweltorganisationen in 15 Ländern gegen die französische Bank BNP Paribas. Anlass ist der Plan der Bank, das bulgarische Atomkraftwerk Belene zu finanzieren.
Das umstrittene Atomkraftwerk soll in einer Erdbebengegend gebaut werden. Seine Finanzierung wurde bisher von elf internationalen Banken abgelehnt, unter ihnen Deutsche Bank, Commerzbank, UniCredit, Société Géneral, Citibank und Credit Suisse. "BNP Paribas jedoch scheint weniger Skrupel zu haben als andere Banken", erklärt Sebastien Godinot von der französischen Organisation Les Amis de la Terre. "Wer jedoch eon Projekt wie Belene finanziert, riskiert ein zweites Tschernobyl." In Frankreich haben Les Amis de la Terre gemeinsam mit Réseau Sortir du Nucléaire zu Protesten aufgerufen. In zehn Städten finden Aktionen vor BNP Paribas Filialen statt.
"Die Bank muss mit großen Protesten und Problemen rechnen, wenn sie Belene finanziert," führt Heffa Schücking von der deutschen Umweltorganisation urgewald aus. BNP Paribas macht den Großteil seiner Geschäfte in Europa, wo die Mehrheit der Bevölkerung den Ausbau der Atomkraft ablehnt. "Für eine Bank, die ihren Kundenstamm ausweiten und mehr institutionelle Anleger gewinnen will, ist die Finanzierung von Belene ein schlechter Schachzug. Diese Erfahrung haben im vergangenen Jahr Deutsche Bank und HypoVereinsBank gemacht. Sie haben sich im Oktober 2006 nach massenhaften Protesten von dem Projekt zurückgezogen." BNP Paribas hat Büros in Köln, München und Frankfurt. In allen drei Städten protestieren Aktivisten gegen die Bank.
Belene liegt im Norden Bulgariens in einer Erdbebenregion nahe der rumänischen Grenze. Beim letzten Erdbeben im Jahr 1977 starben 120 Menschen nur 12 km vom geplanten Atomkraftwerk entfernt. Die ersten Bauarbeiten für Belene fanden noch zu Sowjetzeiten statt, sie begannen kurz vor der Katastrophe von Tschernobyl. Wegen anhaltender Proteste, Sicherheits-Bedenken und fragwürdiger Wirtschaftlichkeit wurden die Bauarbeiten 1991 eingestellt. Seit 2004 verfolgt die bulgarische Regierung das Projekt jedoch erneut und entschied Ende 2006, dass das russische Unternehmen Atomstroyexport das geplante AKW bauen soll, gemeinsam mit dem deutsch-französischen Atomkonzern Areva NP. Zwei Reaktoren russischen Designs à 1000 MW sind geplant. Jedoch gibt es für den Reaktortyp keine Sicherheitsabschätzungen und keine Erfahrungen. "Wir wollen nicht zum Versuchskaninchen für die russische Atomindustrie werden" sagt Petko Kovatchev von der BeleNE! Koalition, einem Netzwerk bulgarischer Nichtregierungsorganisationen (NRO), die sich gegen den Bau von Belene einsetzen.Mehr Infos bei Urgewald
BEE kritisiert Internationale Energieagentur "Vorschläge nicht mehr länger ernst zu nehmen."
Die heute von der Internationalen Energie-Agentur (IEA) vorgelegte Analyse der deutschen Energiepolitik offenbart aus Sicht des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) gravierende Mängel. Zwar loben die Autoren die beispiellosen Erfolge beim Ausbau Erneuerbarer Energien Deutschland. Gleichzeitig fordert die IEA aber die Abkehr von dem hierfür verantwortlichen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). BEE-Geschäftsführer Milan Nitzschke: "Diese Forderung ist absurd." Während Bundeskanzlerin Angela Merkel sich in Heiligendamm darum bemühe, die G8 zu einer engagierten Klimaschutzpolitik zu bewegen, empfehle die IEA der Bundesregierung, sich von ihrem erfolgreichsten Klimaschutzinstrument, dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz, abzuwenden.Damit schließe sich die IEA den Interessen der großen Kohle- und Atomstromerzeuger an, die schon lange die Umstellung des deutschen Fördersystems auf ein dem Emissionshandel vergleichbares Quotensystem nach britischem Vorbild fordern.Mehr
LobbyControl beleuchtet Brüssler Atomlobby
Rund um die Abstimmung im EP zum 50jährigen Bestehen des Euratom- Vertrages hat sich die deutsche NGO LobbyControl mit der Position der Atomlobby in Brüssel befasst. Ein 9seitiges Hintergrundpapier beleuchtet den Einfluss mächtiger Lobbyorganisationen auf die Europaabgeordneten - vom Entwurf über die Debatten im Ausschuss und die Abstimmung im Plenum selbst. Aufgezeigt werden auch einige "Merkwürdigkeiten", die die Einflussnahme Atomfreundlicher Dritter nahe legen: zB lag der Berichtsentwurf zunächst nur auf französisch vor, obwohl der Berichterstatter nicht französisch spricht - wohl aber die zuständige Sachbearbeiterin, die gerade rechtzeitig für diesen Bericht vom französischen Wirtschaftsministerium/ Unterabteilung Atomenergie, zum EP wechselte.Mehr
Sitzblockade vor AKW Biblis - Neue Energiepolitik gefordert
Sitzblockade vor AKW Biblis - Neue Energiepolitik der G8 gefordert
Im Rahmen der G8-Proteste haben am Samstag rund 300 Atomkraftgegner vor dem südhessischen Atomkraftwerk Biblis mit einer Sitzblockade gegen die Energiepolitik der führenden Industrienationen protestiert. Dabei warfen Redner von Umweltgruppen den G8-Staaten vor, mit ihrer Unterstützung für Atomstrom nur die großen Energiekonzerne zu fördern, statt auf den Ausbau regenerativer Energiequellen zu setzen. Zudem forderten die Demonstranten die sofortige Stilllegung des «Pannenreaktors».Biblis (ddp). Im Rahmen der G8-Proteste haben am Samstag rund 300 Atomkraftgegner vor dem südhessischen Atomkraftwerk Biblis mit einer Sitzblockade gegen die Energiepolitik der führenden Industrienationen protestiert. Dabei warfen Redner von Umweltgruppen den G8-Staaten vor, mit ihrer Unterstützung für Atomstrom nur die großen Energiekonzerne zu fördern, statt auf den Ausbau regenerativer Energiequellen zu setzen. Zudem forderten die Demonstranten die sofortige Stilllegung des «Pannenreaktors». Wegen Tausender falsch montierter Spezialdübel stehen beide Blöcke des Kernkraftwerkes seit Mitte Oktober 2006 vorübergehend still. Der Block A wurde 1974 in Betrieb genommen und ist damit der älteste deutsche Reaktor, der noch am Netz ist. Block B speiste erstmals am 1976 Strom ins Netz. Die Proteste in Biblis sind Teil einer Kampagne gegen den Weltwirtschaftsgipfel, der vom 6. bis 8. Juni in Heiligendamm an der Ostsee stattfindet. Mit dem «Widerstandsfest» vor den Toren des AKW wollten die Initiatoren ihre Forderung nach einem Umbau der Energieversorgung unterstreichen. Die Veranstaltung verlief Polizeiangaben zufolge friedlich. ddp/spa/fgr
X-tausendmal quer gegen G8: Letzte Infos
Liebe Freundinnen und Freunde
Viele von Euch werden sich in den nächsten Tagen auf den Weg an dieOstsee machen, sei es zur Großdemo in Rostock am Samstag oder auch zuden Camps und Blockadeaktionen gegen den G8-Gipfel.
X-tausendmal quer wird schwerpunktmäßig auf dem Camp in Rostock amsogenannten Grenzschlachthof vertreten sein. (Nähere Infos zum Campunter www.camping-07.org)
Wir haben uns als "UntermieterInnen" dem Campbereich ("Barrio") vonattac angeschlossen. Dort wird es einen Infotisch geben, den Ihr alsAnlaufpunkt nehmen könnt, wenn Ihr in die Aktionsstrukturen vonX-tausendmal quer einsteigen wollt.
X-tausendmal quer ist ja Teil des Bündnisses "Block G8", welchesMassenblockaden der Zufahrtsstraßen von Heiligendamm organisiert. "BlockG8" verbindet unterschiedliche Aktionskulturen. Unsere Stärke alsX-tausendmal quer ist die Sitzblockade aus der Tradition derGewaltfreien Aktion.
Erste größere Treffen zum Bilden von Bezugsgruppen, die sich speziellauf Sitzblockaden vorbereiten wollen, sind am So 3. Juni um 11 Uhr undum 15 Uhr am Veranstaltungstelt von X-tausendmal quer im attac-Barrioauf dem Camp Rostock.
Die Blockadeaktionen selbst werden wahrscheinlich von Mi 6.6. bis Fr8.6. laufen. Bis dahin wollen wir zu einer aktionsfähigen Großgruppezusammenwachsen. Deshalb sind Bezugsgruppen, die sich über einenSprecherInnenrat organisieren, so wichtig.
Der Gesamtzusammenhang "Block G8" bietet auf dem Rostocker Camp (undauch im Camp Reddelich) regelmäßig Blockadetrainings an, die wir Euch,wenn Ihr noch nicht so viel Erfahrung habt, dringend empfehlen.
Noch drei Wünsche zum Schluß:
1. Bringt möglichst Autos mit, auch wenn das nicht der ökologischste Wegist. Wir brauchen sie, um uns mit vielen Menschen in der Region bewegenzu können.
2. Hinterher brauchen wir Unterstützung beim Abbau. Wer also ein oderzwei Tage dranhängen kann, ist hochwillkommen.
3. Wir freuen uns weiter über Spenden zur Finanzierung der Aktivitäten.Unser Aktionskonto:X-tausendmal quer, Volksbank Clenze, Konto 24 42 28 03, BLZ 258 619 90
Link zur Online-Einzugsermächtigung:
Herzliche Grüße aus dem schönen Wendland
Jochen StayMehr
Neuer Film zum 10. Castortransport
Zum zehnten Castortransport nach Gorleben im November 2006 ist nun über die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg (BI) ein Film erhältlich. Sein Tenor: Nach insgesamt 30 Jahren Widerstand sind die Menschen im Wendland noch längst nicht müde, sich gegen den atomaren Wahn aufzulehnen. In zahlreichen Interviews, Aktionsbildern und Momentaufnahmen hinterlässt der 43minütige Film einen vielfältigen Eindruck des unbeugsamen Widerstands gegen die Atomanlagen in Gorleben.
Der Film handelt von den Menschen, die sich auf Schiene oder Strasse setzen und beleuchtet, woher sie den Mut und die Motivation dafür nehmen. Aber auch ihre Ängste und ihre Ohnmacht, immer wieder Widerstand zu leisten angesichts einer Armada von 16.000 Polizisten und der alljährlichen Militarisierung einer ganzen Region werden thematisiert. Produziert wurde die 43minütige DVD mit englischen, französischen, spanischen und italienischen Untertiteln vom Medienkollektiv „Cine Rebelde“ der Umwelt- und Projektwerkstatt Freiburg. Zu erwerben ist der Film im Lüchower BI-Büro und an diversen Infoständen der Kulturellen Landpartie.Mehr
X-tausendmal quer gegen G8
Block G8 -- Bewegen. Blockieren. Bleiben.
Blockiere zusammen mit tausenden Menschen den G8- Gipfel in Heiligendamm!
X-Tausende Menschen wollen im Rahmen der Kampagne Block G8 dasGipfeltreffen Staats- und Regierungschefs der acht größtenWirtschaftsnationen vom 6. bis 8. Juni 2007 in Heiligendamm bei Rostockblockieren. Mit Aktionen Zivilen Ungehorsams stellen sie sich derPolitik der G8 entgegen, die weltweit die Schere zwischen Arm und Reichdramatisch vergrößert. Sie sprechen den acht Staaten der G8 dieLegitimität ab, Entscheidungen über die Lebensrealität der Menschen desganzen Erdballs zu treffen.
Während den Aktionen will die Kampagne transparente und übersichtlicheSituationen schaffen, in denen alle Blockierenden solidarischaufeinander achten und sich unterstützen. Dies soll auch Menschen dieTeilnahme ermöglichen, die noch keine Erfahrungen mit Blockade-Aktionenhaben. Die Kampagne wird getragen von einem breiten Bündnis vonOrganisationen und Personen aus der Umwelt- und der Anti-Atom-Bewegung,globalisierungskritischen Netzwerken und der radikalen Linken sowiegewerkschaftsnahen und kirchlichen Gruppen. Mit dabei ist auchX-tausendmal quer, mit Erfahrungen aus zahlreichen Massenblockaden gegenCastor-Transporte.
X-tausendmal quer organisiert innerhalb von Block G8 Bezugsgruppen, diesich ganz speziell auf Sitzblockaden vorbereiten wollen.
Beteilige Dich an den Blockade-Aktionen gegen den G8-Gipfel! Mach mitbei Block G8!
Mehr Informationen  
Unterzeichne die Absichtserklärung, dass Du Dich an denBlockade-Aktionen beteiligen möchtest oder erkläre Dich solidarisch mitden Blockierenden
Neue Studie warnt vor Atomenergie
(mw) Neue Studie warnt vor Atomenergie
Die Grünen im Europäischen Parlament stellen neue Studie über Unfälle in Atomkraftwerken seit Tschernobyl 1986 vor. Jedes Jahr kommt es zu tausenden Störfällen in Atomkraftwerken. Die Grünen im Europaparlament hatten die Studie in Auftrag gegeben. Der Chef des Instituts für Risikoforschung der Universität Wien, Wolfgang Kromb, stellte jetzt die Studie vor und sagte: "21 Jahre nach Tschernobyl haben wir es mit einer alarmierenden Situation zu tun." Die Gefahr eines "schwerwiegenden Unfalls" nehme zu.
Die "Restrisiko" genannte Studie beschreibt 16 der gefährlichsten Störfälle der vergangenen 20 Jahre, die allesamt nicht hätten passieren dürfen. Mycle Schneider, Koordinator der Studie, erklärte:"Während der letzten 20 Jahre hat die Welt mit der Illusion gelebt, die atomare Sicherheit sei beherrschbar. In Wirklichkeit ereignen sich jeden Tag sich zahllose Zwischenfälle in den AKWs und seit Tschernobyl standen wir schon mehr als einmal knapp vor einer Katastrophe. Die INES-Skala** der Internationalen Atomenergieorganisation ist irreführend, weil sie nur die radiologischen Folgen wertet und damit das Gefahrenpotential erst berücksichtigt, wenn es zu spät ist."
Die Restrisiko-Studie wurde von sieben hochkarätigen unabhängigen Experten von der Union of Concerned Scientists (USA), dem Öko-Institut (D), dem Institut für Risikoforschung (A) erstellt.
Weitere Informationen:
"Residual Risk" - vollständige Studie (englisch) 
Merkels Atom-Eiertanz: Der Druck der Atomlobby steigt
(js) In den beschaulichen Tagen um den Jahreswechsel überraschte diesonst atomfreundliche Bundeskanzlerin mit erstaunlichenInterview-Aussagen in der Financial-Times Deutschland:
"Die SPD hat sich in Sachen Kernenergie in eine bestimmte Richtung entschieden und ich rechne auch nicht damit, dass sie diese Entscheidung in naher Zukunft revidiert. Deshalb nützt es nichts, wenn man jeden Morgen einmal darüber spricht."
"Man muss der Stromwirtschaft immer wieder sagen, sie hat damals, wenn auch nicht ganz freiwillig, den Atomausstieg unterschrieben. Und mit den Unterschriften und den daraus folgenden Maßnahmen im Atomgesetz müssen jetzt alle Beteiligten leben."
"Es ist nicht so, dass die Kyoto-Ziele eins zu eins von der Kernenergie abhängig sind und dass man automatisch alle Kyoto-Ziele verpasst, wenn man die Kernenergie reduziert. Aber natürlich muss man, wenn man aus der Kernenergie aussteigt, an anderer Stelle mehr CO2 mindern. Es gibt in der EU viele Staaten, die keine Kernenergie brauchen, um die Kyoto-Ziele zu erreichen."
Und nur eine Woche später, angesichts des dreitägigen Lieferstopps vonrussischen Öl, sagt sie dann das Gegenteil:
"Deshalb muss man Energiesparen, deshalb muss man auf erneuerbare Energien setzen und deshalbmuss man sich natürlich auch überlegen, was für Folgen hat es, wenn wirKernkraftwerke abschalten."
Eigentlich vergleicht sie hier ja Äpfel mit Birnen, weil sich mitAtomkraft keine Häuser heizen und keine Autos fahren lassen. Trotzdemtritt sie eine weitere Runde Lobby-Feuerwerk pro Atom los. Jetzt wirdauch in vielen Zeitungen ausführlich für eine Laufzeitverlängerung derAKWs argumentiert. Und die Bild-Zeitung veröffentlicht die Ergebnisseeiner repräsentativen Umfrage, nach der 61 Prozent gegen einen schnellenAtomausstieg seien. Diese Zahl wird dann umgedeutet: Das wären dieBefürworterInnen von Laufzeitverlängerungen. Dabei sind die derzeitigenLaufzeiten ja wirklich kein schneller Atomausstieg. Eigentlichbestätigen die Bild-Zahlen nur die Ergebnisse bisheriger Umfragen:Derzeit sind jeweils etwa ein Drittel der Bevölkerung für den bisherigenLaufzeiten-Fahrplan, für kürzere Laufzeiten oder für längere Laufzeiten.Trotzdem bleibt unterm Strich, dass der Druck in RichtungLaufzeitverlängerung immer weiter zunimmt. Es ist an uns, dem etwasentgegenzusetzen. 2007 wird ein Jahr des Ringens um die Atomenergie. DieReaktoren werden nicht von alleine abgeschaltet, sondern nur wenn wir espolitisch erzwingen.
Atom: EnBW macht der Politik ein unmoralisches Angebot
(js) Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger(CDU) berichtet im Nachrichtenmagazin "Focus" von Zusagen derEnergiekonzerne über Gewinnbeteiligung für den Staat, wenn die AKWlänger betrieben werden. Nach seinen Angaben könnte ein Verzicht auf dasvertraglich und gesetzlich vorgesehene Abschalten von Atomkraftwerkenzweistellige Millionenbeträge in die Staatskasse spülen. Oettingererwartet demnach solche Summen von "jedem der großen Energieversorger,die wie EnBW einen Großteil ihres Stroms aus Kernkraft beziehen". Dafürmüssten die Energieunternehmen den Gewinn aus der längeren Laufzeit mitdem Staat teilen.
Die EnBW sei dazu bereit, wird der Stuttgarter Regierungschef zitiert:"Entsprechende Gesprächsergebnisse liegen mir vor." Der Stromproduzentwolle "vielleicht sogar die Hälfte der nachweisbaren Gewinne durchlängere Laufzeit für öffentliche Zwecke bereitstellen", sagte Oettinger.Das Geld solle dann vor allem in die Entwicklung erneuerbarer Energienfließen.
Wurde also im Fall Siemens die Korruption noch heimlich, still und leiseabgewickelt, so versucht es EnBW jetzt mit der dreisten öffentlichenVariante. Wer dem klammen Staat Millionen an Gewinnbeteiligungverspricht, um damit in gesetzlich geregelte AKW-Laufzeiteneinzugreifen, betreibt nichts anderes als Bestechung. Und einMinisterpräsident, der dieses Ansinnen auch noch öffentlich lobt,erklärt die Kapitulation des Staates vor den finanzstarken Stromkonzernen.
Laut Atomgesetz muss der marode Reaktorblock Neckarwestheim 1 nördlichvon Stuttgart im Jahr 2009 abgeschaltet werden. EnBW will noch in diesemJahr einen Antrag auf Laufzeitverlängerung stellen.
Günther Oettinger hat sich bereits als bestechlich geoutet. Wie werdenandere PolitikerInnen auf dieses unmoralische Angebot reagieren? Wirsollten ihnen in der nächsten Zeit genau auf die Finger sehen.
Atom: Endlager-Debatte nach Castor-Protest
(js) Weit mehr Menschen als in den letzten Jahren beteiligten sich anden Protesten gegen den Castor-Transport nach Gorleben Mitte Novemberund entsprechend umfangreich berichteten die Medien. Deutlich wurdeauch, dass es der Anti-Atom-Bewegung nicht um ein Kräftemessen mit derPolizei oder um die Verhinderung der Ankunft des Atommülls in Gorleben,sondern um die politische Botschaft ging: Es darf nicht weiter Atommüllproduziert werden, weil es keine sichere Entsorgung gibt.
Ausgelöst durch die Proteste wird nun öffentlich überEntsorgungskonzepte gestritten. CDU und Atomwirtschaft wollen sichgleich auf den bröckelnden und nassen Salzstock in Gorleben festlegen.Umweltminister Gabriel will dagegen drei Standorte für ein möglichesEndlager miteinander vergleichen und dann den "geeignetsten" aussuchen.Die Gefahr besteht, dass er den wenigsten schlechten nimmt, wenn keinerder drei sicher ist. So als ginge jemand mit drei kaputten Autos zum TÜVund will auf das die Plakette, das am wenigsten kaputt ist.
Wenn dies dann zur Begründung von Laufzeitverlängerungen der AKWherhalten muss ("Jetzt haben wir eine gelöste Entsorgung"), dient dasnur der Lösung der Probleme der Stromkonzerne, aber hilft den kommendenGenerationen nicht weiter. Deshalb bleibt unsere Forderung: Wenn dieBadewanne überläuft, zuerst den Hahn abdrehen und dann dafür sorgen,dass der Schaden begrenzt bleibt und nicht umgekehrt.
Deshalb hoffen wir, dass sich viele von Euch im Bekanntenkreis und inLeserbriefen an Zeitungen in die öffentliche Debatte um die ungelösteAtommüll-Entsorgung einmischen. Unser Ziel: Die Begrenzung des Problemsdurch Stilllegung von AKWs.



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