Fröhlicher Advent
Immer mehr Störfallmobs
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.
Oder:
Advent, Advent, zum Abschalten drängt,
erst 23, dann 36 Städte...
Okay, das reimt sich nicht so schön. Aber wir sind begeistert, dass Flashmobs Flashmobs sind und diese Aktionsform so großartig selbst läuft. Am ersten Adventssamstag wussten wir von 23 Städten, in denen ein Stör-Fall-Mob stattfand. Und bis zu diesem Freitagvormittag waren uns nun schon 36 Städte gemeldet. Aus manchen Städten wurden sogar mehrere gemeldet.
Ein Flashmob ist nicht planbar und nicht gesteuert. Aus einer Stadt schrieb uns jemand: Wir lassen den Stör-Fall-Mob diesen Samstag ausfallen und machen nächste Woche weiter. Na, abwarten, sagen wir: Es werden sich schon genug Leute auf den Boden fallen lassen, auch ohne die Personen, die den ersten Anstoß gegeben haben...
Angesichts der immer mehr werdenden Orte schaffen wir es nicht mehr, allen Anfragen nachzukommen. Bitte benutze die Hinweise und die Musterpressemitteilung auf den Stör-Fall-Mob-Seiten - und viel Spaß und frohen Advent wünscht
.ausgestrahlt
Stör-Fall-Mob in Hamburg
Erfahrungsbericht: schnell und spannend
Als ich mit dem Fahrrad zum Vattenfall Kundenzentrum in Hamburgs Innenstadt fuhr, hatte ich zwei Gedanken: "Bloß nicht zu spät kommen zum Sterben" und "Hoffentlich muss ich nicht alleine sterben!" Musste ich nicht. Als ich ein paar Minuten vor 2 vor 12 ankam, sah ich schon die ersten besonders unauffällig "shoppenden" Bekannten, die sich verschwörische Blicke zuwarfen.
Dann immer wieder Blicke zur Uhr. Ich war von der Idee ergriffen, dass ich gleich mit diesen Menschen hier und, was mich am meisten faszinierte, in über 20 anderen Städten, zur selben Zeit dasselbe tun würde, wie eine Ferngemeinschaft. Dafür wollte ich unbedingt um genau 11:58 anfangen. 55... 56... 57... Da geht plötzlich einer los, sinkt wie elendig krepierend zu Boden und liegt da mit seinem Radioaktivitätszeichen auf dem Bauch. Schnell hinterhersterben!
Um mich rum fallen immer mehr Leute um, wir sind geschätzt bestimmt schon 20 Leute, der Ausblick ist von da unten etwas beschränkt. Es ist auch gar nicht so kalt, mit der Mütze als Kissen sogar recht gemütlich. Können Strahlentote eigentlich grinsen? Wenn solche bekloppten Sprüche wie "HartzIV-Empfänger bei der Arbeit" kommen, schon. Dann fällt mir ein, dass wir ja auch irgendwann wieder aufstehen, mein Handy mit der Uhr aber in der Manteltasche, auf der ich draufliege, ist, na toll. Dann: rumliegen. Irgendwie will keiner so recht wieder aufstehen. Gefühlt sind die zwei Minuten längst um, als endlich mal jemand den Wiederauferstehen-Anfang macht.
Beim Hochkommen der erste Überblick: da stehen ganz schön viele Leute rum, die gucken, die letzten Fotos schießen und den letzten Videoschwenk machen.
Nächsten Samstag bin ich auf jeden Fall wieder dabei, Hamburg Vattenfall Kundencenter Mönckebergstraße 11:55. Zusammen mit hunderten anderer Menschen in jetzt schon über 30 Städten.
Wiebke von .ausgestrahlt
Endlager Morsleben: Stilllegung auf die falsche Art
Unterschreibe die Einwendung
Hört sich ja erstmal gut an: Ein Atommüll-Endlager still zu legen, das für diesen Zweck überhaupt nicht geeignet ist. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat seine Pläne für die Schließung des Endlagers Morsleben zur Genehmigung vorgelegt. Der Atommüll solle drin bleiben und mit Beton zugeschüttet werden. Doch die Morsleben-Kampagne warnt vor dieser Methode: So kann nicht garantiert werden, dass Menschen und Umgebung vor Strahlung geschützt sind. Ein geologisch ungeeignetes Endlager kann nicht durch technische Mittel für eine Million Jahre gesichert werden.
Bis zum 21. Dezember kann jede und jeder Einwendungen gegen die Stilllegungspläne einbringen, die dann von der Genehmigungsbehörde geprüft werden müssen. Die Morsleben-Kampagne hat eine Mustereinwendung als Druckvorlage vorbereitet, die von vielen Leuten unterschrieben werden soll. Bitte unterstütze diese Aktion.
Zur Mustereinwendung
Mehr Info
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RWE gibt auf
Kündigung der Beteiligung an AKW Belene (Bulgarien)
RWE sagt, keinesfalls würde es aus Sicherheitsbedenken die Beteiligung am geplanten AKW Belene aufgeben, sondern nur aus Problemen der Finanzierung - das kann glauben, wer will. Seit Monaten steht der Atomkonzern in der Kritik, weil er sich am Bau des AKW Belene in Bulgarien mitten in einem Erdbebengebiet beteiligen will. Die Kritik kommt nicht nur von Nachbarn des künftigen AKW und Umweltschutzorganisationen. Sie kommt auch aus dem Aufsichtsrat von RWE und von Anteilseignern.
Nun ist es endlich soweit: RWE verkündet offiziell das Ende seiner Beteiligung. Damit ist fraglich, ob dieses gefährliche AKW je gebaut wird.
Die Umweltorganisation urgewald schreibt dazu: „Belene war noch nie ein wirtschaftliches Projekt. Es ist erstaunlich wie lange RWE gebraucht hat, um dies zu realisieren.“ urgewald organisiert seit Jahren in engen Kontakt mit örtlichen Gruppen Proteste. Ohne die Protestkampagne hätte RWE schon im Dezember 2008 mit dem Bau des AKW begonnen, erinnert die Organisation.
.ausgestrahlt erklärte zum Rückzug von RWE: "Jetzt wird sich zeigen, ob RWE-Chef Jürgen Großmann etwas aus dem Belene-Desaster lernt. Nachdem schon der RWE-Reaktor im rheinland-pfälzischen Mülheim-Kärlich gerichtlich geschlossen wurde, weil er auf einer Erdbebenspalte errichtet worden war, nun Belene gekippt ist, weil es in einem Erdbebengebiet gebaut werden soll, steht Großmann das nächste Erdbeben in Biblis bevor. Sollten die dortigen Pannen-Reaktoren nicht umgehend stillgelegt werden, dann kommt auf RWE ein politisches Beben zu, das sich auch in massivem Kundenverlust ausdrücken wird."
Belagerung geht weiter
Große Demo am Samstag

Wir belagern weiter die Koalitionsverhandlungen. CDU, CSU und FDP schaffen es offenbar nicht, ihre Koalitionsverhandlungen so zügig wie geplant abzuschließen. Heute wurde bekannt, dass sie die Gespräche bis Freitag kommender Woche fortsetzen wollen. Unter anderem beim Thema Atomenergie konnten sich die Parteien bisher nicht einigen, auch innerhalb der einzelnen Parteien gibt es verschiedene Auffassungen. Dass diese Positionen aufeinander prallen und nicht ein schneller Kompromiss geschlossen wird, ist auch unser gemeinsamer Erfolg: Mit dem Warmlaufen und den vielen anderen Belagerungs-Aktionen zeigen wir täglich, dass die Koalition unter Beobachtung steht und machen deutlich, dass die Mehrheit für einen Atomausstieg ist.
Am Samstag soll es ab 11 Uhr in Berlin mit einer Umzingelung der Koalitionäre erneut eine große Aktion geben.
Der Erfolg ist zugleich eine Herausforderung für uns: Wir müssen die Belagerung eine weitere Woche fortsetzen und brauchen dazu jede Unterstützung! Deshalb die herzliche Bitte: Beteilige Dich an den Belagerungsaktionen. Wenn Du kannst, bring Dich in die Ständige Vertretung der Anti-AKW-Bewegung in Berlin ein, von der aus Aktionen geplant und vorbereitet werden. Und bring auch die anderen mit!
Zur Einschätzung der Koalitionsverhandlungen und der Wirkung unserer Proteste empfehlen wir:
Berichte zu den Aktionen findest Du im Belagerungs-Blog und als Videos.
Heute große Belagerungs-Aktionen in Berlin
Belagerungswache, Klingelkonzert und Fahrraddemo
Heute werden weiter die Koalitionsverhandlungen in Berlin belagert, und zwar stationär wie mobil. Die Belagerungswache steht ab 9.30 Uhr vor der nordrheinwestfälischen Landesvertretung in der Hiroshimastraße. Dort treffen sich Merkel, Westerwelle, Seehofer und Co. HelferInnen sind jederzeit willkommen, die Polizei muss Teilnehmer der Belagerungswache durchlassen.
Gegen 14 Uhr sollen die heutige Verhandlungsrunde enden - wir wollen die ParteivertreterInnen mit einem Klingelkonzert daran erinnern, dass wir sie beobachen. Sei dazu um 13.30 Uhr an der Belagerungswache mit Fahrrad, Klingel etc.
Um 15 Uhr beginnt dann am Adenauerplatz die Fahrraddemonstration, sie führt rund um den Verhandlungsplatz über:
Kurfürstendamm
Budapesterstraße
Tiergarten
Hiroshimastraße (hier können die Klingler von der Mahnwache zr Demo stoßen)
Reichpietschufer
Von-der-Heydt-Straße
Klingelhöferstraße
Hofjägerallee (Siegessäule wird einmal umrundet)
Straße des 17. Juni
Brandenburger Tor
Unter den Linden
Friedrichstraße
Reinhardtstraße (da wohnt auch die FDP)
Luisenstraße
Robert Koch Platz; Abschlusskundgebung beim Atomforum
Nach der Fahrraddemonstration ist ein Planungstreffen für weitere Aktionen , ab 18:30 Uhr in der Hessischen Straße 10, in der Nähe des U-Bahnhofes Zinnowitzer Straße. Warme Suppe gibt es auch!
Von Aktionen der Belagerung berichten wir auch in einem Blog.
Schacht des "Erkundungsbergwerks" Gorleben besetzt
Protestauftakt zu den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen
Aus Protest gegen die befürchtete Aufhebung des Moratoriums durch die heute in Berlin beginnenden Koalitionsgespräche zwischen CDU und FDP haben Aktivisten das Erkundungsbergwerk Gorleben besetzt. Zwei Frauen und zwei Männer vom Anti-Atom-Info-Netzwerk Contratom erkletterten in der Morgendämmerung den Förderschacht und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift "Bringt Bagger!".
In den vergangenen Monaten waren Papiere bekanntgeworden, die belegen, dass massiv politisch auf Wissenschaftler Einfluß genommen wurde, um die Erkundung Gorlebens zum zukünftigen Endlager fortsetzen zu können. Der gesetzlich verankerte Atomkonsens von 2000 hatte einen Baustopp in Gorleben zur Folge, der nun durch die zukünftige Bundesregierung außer Kraft gesetz werden könnte.
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg schreibt: "Die Forderungen der Anti Atom Initiativen sind klar: Statt einer Aufhebung des Moratoriums steht der Rückbau des Erkundungsbergwerkes auf der Tagesordnung, statt der Laufzeitverlängerung die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen. Nach dem Abschalten des letzten Atomkraftwerkes muss nach zuvor ermittelten und festgelegten Kriterien eine Endlagersuche stattfinden, bei der Gorleben nicht im Topf der Möglichkeiten enthalten sein kann. Denn Gorleben ist geologisch nicht geeignet und politisch verbrannt."
Warmlaufen zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen
In mehr als zehn Städten und am Montag in Berlin
Die Aktionen zur Begleitung der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen gehen in die heiße Phase. Zum Auftakt am Montag laufen sich Menschen im ganzen Land warm, um für den Widerstand gegen AKW-Laufzeitverlängerungen fit zu sein. Während in Berlin von der CDU-Zentrale zum Verhandlungsort, der nordrhein-westfälischen Landesvertretung, gelaufen, gerollert und gehüpft wird, gibt es in mehr als zehn Orten andere Kurzstrecken. Aus Baden-Baden, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Hamburg, Heilbronn, Mainz, Marburg, Tübingen, und Wolfsburg haben wir Informationen zu geplanten Warmläufen, aber sicher findet in noch mehr Orten diese Aktion statt. In Berlin freuen wir uns ab 16 Uhr vor der CDU Parteizentrale, Klingelhöferstraße 8, über HelferInnen für unseren Infostand, für Auf- und Abbau und vieles mehr.
In der Ständigen Vertretung der Anti-AKW-Bewegung in Berlin ist es übers Wochenende noch lebendiger geworden. Samstag und Sonntag wurden Transparente gemalt, Aktionen besprochen und Ideen entwickelt. Am Montag werden wir, schon bevor die Warmläufer eintreffen, vor der nordrheinwestfälischen Landesvertretung (Berlin, Hiroshima-Straße 12-16) zusätzlich ab 14 Uhr eine Belagerungs-Wache einrichten,
Mit einem Blog berichten wir aus der Ständigen Vertretung der Anti-AKW-Bewegung und über die politische Entwicklung.
Franzosen, Schweizer und Badener demonstrieren
10.000 gegen AKW Fessenheim

Wer glaubte, der Wahlsieg der Atomfreunde von Schwarz-Gelb hätte die Anti-AKW-Bewegung gelähmt, ist längst eines Besseren belehrt. Am Samstag demonstrierten an die 10.000 Menschen im elsässischen Colmar gegen das AKW Fessenheim. Die Menschen kamen aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland;
durch völlig überzogene Kontrollen wurden viele DemonstrationsteilnehmerInnen aufgehalten oder konnten die Kundgebung gar nicht erreichen. Die französischen Behörden hatten der Demonstration zahlreiche Steine in den Weg gelegt, die VeranstalterInnen mussten vor Gericht um die Demonstrationsfreiheit kämpfen.
Die Demonstration richtete sich gegen den ältesten Atommeiler Frankreichs. Den beiden Blöcken des AKW Fessenheim steht die Zehn-Jahres-Revision bevor, von der abhängt, ob der Reaktor weite rlaufen darf. Die DemonstrantInnen drängten auf eine seriöse Kontrolle statt einer pro-forma-Durchsicht. Der Chef der französischen Atomaufsicht ASN hatte bereits vor einem Jahr erklärt, die Abschaltung des Reaktors sei "unwahrscheinlich".
Trotz der von der Polizei immer wieder prophezeiten Ausschreitungen blieb die Demonstration natürlich genau so friedlich wie die in Berlin vor einem Monat.
Schwarz-Gelb verhandelt - wir laufen uns warm
Montag, 5. Oktober: Warmlaufen für den Widerstand
Am Montag beginnen CDU, CSU und FDP ihre Koalitionsverhandlungen. Am Nachmittag treffen sie sich in der nordrheinwestfälischen Landesvertretung in der Berliner Hiroshimastraße. Ein erklärtes Ziel von Union wie FDP: Die Restlaufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern.
Was für ein Wahnsinn - gegen den wir Widerstand leisten werden. Die Anti-AKW-Bewegung ist gut vorbereitet, um klar zu machen: Die ganz überwiegende Mehrheit in Deutschland will einen Ausstieg aus der Atomenergie. Während der großen Demonstration am 5.9. in Berlin haben wir schon trainiert, jetzt laufen wir uns warm. Wenn die Atomfreunde am Montag verhandeln, starten wir von der CDU-Zentrale in der Klingelhöferstraße und rennen, rollen, hüpfen, springen zur nordrheinwestfälischen Landesvertretung.
In Berlin geht es am Montag um 17 Uhr in der Klingelhöferstraße los. In vielen anderen Orten wird es ein örtliches Warmlaufen geben. Weitere Informationen folgen!
Die Wahl entscheidet - nicht alleine
Engagementempfehlung statt Wahlempfehlung

.ausgestrahlt gibt keine Wahlempfehlung ab - die Entscheidung, welcher Partei zugetraut wird, den Atomausstieg durchzusetzen, ob es klug ist, sehr taktisch zu wählen, ob die Wahlkampfversprechen glaubwürdig sind, ob sich die Position und Glaubwürdigkeit einer Partei zum Thema Atomenergie mit einem anderen Herzensanliegen beißt, ist sehr persönlich. Es gibt auch Atomkraft-GegnerInnen, die gar nicht wählen, weil sie meinen, dass Wahlen nichts an den Entscheidungen ändern. Da mischen wir uns nicht ein.
Wer die Positionen der Parteien abklopfen will und ihre Aussagen zu Atomenergie und Atomausstieg mit denen zu anderen Themen vergleichen will, kann dies im Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung tun.
Die .ausgestrahlt-Position ist: Ganz entscheidend kommt es auf die Zeit nach der Wahl an. Welche Partei in welcher Koalition welche Wahlversprechen durchsetzen kann und will, wird sich dann zeigen. Deshalb werden wir mit Euch zusammen ab Montag mit der Mahnung auftreten: Nicht vergessen - Atomausstieg durchsetzen.
Diese Mahnung ist Erinnerung an Wahlversprechen, aber auch an uns, in unserem Engagement nicht nachzulassen - weder aus Begeisterung über eine vielleicht AKW-skeptische Regierungskoalition noch aus Frust über eine Regierung aus Atomfreunden. In jeder Koalitionsvariante sind gute und schlechte Ergebnisse möglich - was bei welcher Variante möglich ist. haben wir in einem Wahl-Orakel zusammengestellt. Was aus dem Wahlergebnis wird kommt auf uns an!
Unterschriftensammlung boomt
Heute 118.000 Unterschriften in Zeitungsanzeigen
Die Unterschriftensammlung "Atomkraftwerke abschalten" boomt unwahrscheinlich. Täglich gehen bei uns ausgefüllte Listen ein und Leute bestellen neue Listen. Aktueller Stand: Ungefähr 120.000 Unterschriften. Mit dem Zählen kommen wir kaum nach...
Unser Partner Campact hat heute in großen Anzeigen in der Welt, der Frankfurter Rundschau und der Wochenzeitung Zeit Auszüge aus der Unterschriftensammlung veröffentlicht.
Dass die Mehrheit gegen Atomenergie ist, wissen wir auch ohne Unterschriftensammlung und Volksbefragung. Das stellt auch eine Agentur für Unternehmensberatung und Politikmanagement fest, die dem Atomkonzern E.on im November 2008 ein "Kommunikationskonzept Kernenergie" vorgelegt hatte. Auf Seite 25 heißt es dort:
"Die Ablehnung ist weiterhin mit 40,1 Prozent sehr hoch. ... Der Nachteil der meisten Umfragen zur Kernenergie ist ihre politische Motivation und Zielrichtung. So werden den Befragten meist Suggestivfragen oder geschlossene Fragen zur Ja-Nein-Beantwortung vorgelegt. Die Ergebnisse sind daher für die Öffentlichkeitsarbeit geeignet, nicht aber für die tatsächliche politische Analyse."
Weil die Umfrage der GfK so ehrlich ist und 40,1 Prozent Ablehnung gegen 33,8 Prozent Zustimmung misst, haben die Auftraggeber die Umfrage vom Februar 2008 nicht veröffentlicht.
Auf Spiegel online tobt derweil die Abstimmung über die Zukunft der Kernenergie. Aktueller Zwischenstand ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit gegen ein Comeback der Atomenergie und eine Verlängerung der Laufzeiten. Das war den Tag über nicht immer so, zwischendurch führten sogar die Laufzeitverlängerer. So ein Online-Voting ist natürlich nicht repräsentativ; wie die schwankenden Mehrheiten zeigten, drückt es eher aus, welche Seite besser mobilisieren kann. Und dabei ist das Ergebnis vor allem: Die Beteiligung ist mit insgesamt mehr als 20.000 Klicks sehr hoch.
Warmlaufen und längstes Transparent
Aktionsleitfaden für die Umsetzung bei Dir
Die Sondierungen und Verhandlungen für eine neue Bundesregierung können bereits nächste Woche beginnen. Darum ist es jetzt an der Zeit, den Druck lokal aufzubauen. Du kannst Stücke für das längste Anti-Atom-Transparent der Welt malen, allein oder mit anderen, Du kannst ein Warmlaufen für den Widerstand organisieren.
Du hast Fragen und brauchst Unterstützung? Dafür haben wir Aktionsleitfäden bereitgestellt.
Nach der Wahl nicht vergessen: Atomausstieg durchsetzen
Mobilsierungsflugblätter jetzt bestellen

Nach der Wahl kommt es drauf an: Wir vergessen nicht, dass es endlich einen Atomausstieg braucht, der diesen Namen verdient. Und andere werden wir daran erinnern müssen. Dazu kannst Du jetzt Material bestellen, um für die Aktionen zu werben. Es gibt Flugblätter für die Aktionen Warmlaufen, Belagern und Einwickeln; damit kannst Du viele Leute begeistern, ein Stück zum längsten Anti-Atom-Transparent beizusteuern.
Und direkt nach der Wahl werden Plakate gedruckt mit einer klaren Nicht-vergessen-Botschaft an diejenigen, die dann eine Regierungskoalition verhandeln. Hier geht es zur Bestellung!
Für die einen ist es nur Stoff
Für die anderen das längste Transparent der Welt

Mit diesem etwas abgewandelten Werbeslogan warb am Samstag (12.9.09) die BUNDjugend Hamburg für ihren Infostand auf dem Schanzenfest. Dort konnten Passanten Stoffstücke und Bettlaken bemalen, aus denen im Oktober das "wahrscheinlich" längste Transparent der Welt zusammen genäht wird. Es entstanden wahre Meisterwerke, die wir zusammen mit hunderten anderen während der Koalitionsverhandlung in Berlin aufstellen werden. Setze auch Du ein Zeichen und mach mit!
4,2 Kilometer lang war vor 10 Jahren das letzte große Anti-Atomtransparent.
"Gib Stoff", unter diesem Motto trafen sich damals am 25. April 1999 Atomkraft-Gegnerinnen im deutsch-französisch-luxemburgischen Dreiländereck, um mit einem riesigen Transparent die sofortige Stillegung aller Atomanlagen zu fordern und ein „grenzüberschreitendes Zeichen für eine ökologische Energiewende" zu setzen.
Sonnenaufgang über Berlin
50.000 Menschen demonstrieren gegen Atomenergie

Mehr als 50.000 Menschen haben in Berlin gegen Atomenergie demonstriert - die größte Anti-AKW-Demonstration seit dem Tschernobyl-Jahr 1986. Das war nur der Auftakt - es geht wieder los. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass nach der Bundestagswahl mal richtig abgeschaltet wird.
Es geht wieder los - sei dabei!
Demo 5.9.: .ausgestrahlt-Infostand am Hauptbahnhof und am Brandenburger Tor
Zahlenspiele: 1.500 bezahlte gegen wie viel unbezahlte DemonstrantInnen?

Im Kopf hat die Demo begonnen. Financial Times Deutschland stellt kuriose Berechnungen an: Sie behaupten erst, die Organisatoren hätten 100.000 Besucher angepeilt. (Haben wir nie. So viele Leute waren vor 30 Jahren zur Begrüßung des ersten Trecks in Hannover.) Und schreiben dann, das Organisationskomitee rechne nur mehr mit 6.000 DemonstrantInnen. (Wahr ist: Wir wissen von etwa 120 Bussen, die kommen. Macht 6.000. Plus Sonderzüge. Plus Anreisende per Bahn, Mitfahrbörse, privat. Plus BerlinerInnen. Plus die Busse, von denen wir nichts wissen.)
Und eine Zahl fehlt: 1.500 Angestellte von RWE, E.on und EnBW fordern heute vor dem AKW Biblis eine Zukunft für Atomenergie. (Frei gegeben hatte alleine RWE dafür 3.000 Azubis und jungen Erwachsenen.) Mehr Arbeitsplätze gibt es schon heute bei der Erzeugung erneuerbarer Energie. Darauf weisen auch der DGB Sachsen-Anhalt und IG Metaller hin und rufen zur Anti-Atom-Demo am Samstag auf.
Noch mehr Zahlen: Mehr als 350 Trecker sind unterwegs, um an der Demo teilzunehmen. Mehr als 100 sind vor einer Woche in Gorleben gestartet und werden heute Abend in Berlin eintreffen. Am Morgen sind 250 weitere schnelle Trecker aus dem Wendland gestartet.
Schluss mit den Zahlenspielen: Die Stimmung ist super, die Mobilisierung ist gut gelaufen, viele, viele Menschen zeigen, dass sie gegen Atomkraftwerke sind, im Copy-Shop bekommen wir Rabatt, weil eine Anti-Atom-Sonne auf der Kopiervorlage ist.
Damit das so bleibt und der lang versprochene Ausstieg Wirklichkeit wird, braucht es nach der Demo weiter Druck. .ausgestrahlt hat für alle Demo-TeilnehmerInnen "Hausaufgaben gegen Atomkraft" aufgeschrieben. Wenn Du helfen willst, die Hefte zu verteilen, melde Dich am .ausgestrahlt-Infostand:
- ab 10 Uhr vor dem Hauptbahnhof
- während der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor
Für alle Twitterer: Verwendet für Eure Tweets von der Demo den Hashtag #antiatomdemo.
Für alle, die zuhause bleiben müssen: Unter search.twitter.com/search könnt Ihr dann die gesammelten Kurzmeldungen lesen.
Demo-Hausaufgaben
Nach der Demo für den Ausstieg sorgen
Mehrere Tausend blaue „Hausaufgabenhefte“ haben wir für die Demo am 5.9. vorbereitet. Die kleinen Broschüren werden an die Demo-TeilnehmerInnen verteilt, denn ob Atomkraftwerke abgeschaltet werden oder nicht, entscheidet sich vor allem nach der Wahl in den Koalitionsverhandlungen. Damit der politische Druck für einen echten Atomausstieg da auch noch deutlich spürbar ist, gibt’s auf der Demo also Hausaufgaben – Aktionsvorschläge und -ideen für die Zeit nach der Wahl. Und weil lange Busfahrten besonders gut geeignet sind, um Pläne zu schmieden, hat .ausgestrahlt an alle Busse und Sonderzüge, von denen es Adressen gab, ein Paket verschickt. Jedes enthält neben einem „Klassensatz“ an Hausaufgabenheften weiteren Lesestoff und schonmal ein Startset für die erste Aktion.
Busse, die aufgrund der großen Nachfrage nach Mitfahrgelegenheiten erst in diesen Tagen gebucht werden, gehen natürlich leer aus. Aber keine Sorge: Hausaufgabenhefte kann man auch auf der Demo noch ergattern. Rund 50 .ausgestrahlt-HelferInnen werden die dort verteilen. Dann bleibt immerhin noch die ganze Heimfahrt zum Lesen und zum Planen.
Blog zu Treck und Demo
Berichte von Treck, Demo und zur politischen Lage
In diesem Herbst fällt die Entscheidung um die Zukunft der Atomenergie in der Bundesrepublik. Die Anti-AKW-Bewegung ist deshalb in den nächsten Wochen verstärkt auf der Straße. Vom 29. August bis 5. September trecken Bäuerinnen und Bauern aus dem Wendland von Gorleben nach Berlin. Stationen sind die Endlagerstandorte Schacht Konrad, Asse und Morsleben. Zum Abschluss des Trecks findet in Berlin eine Anti-Atom-Großdemonstration statt.
Stefan Diefenbach-Trommer und Jochen Stay von .ausgestrahlt und Klimaretter-Korrespondent Armin Simon bloggen bis zur Demo über den Treck, die Demo-Vorbereitungen und die politische Debatte um die Zukunft der Atomkraft.
RWE schickt Azubis zur Pro-Atom-Demo 4.9.
Mitfahrbörse zur Anti-Atom-Demo 5.9. online
Offensichtlich ist es RWE nicht gelungen, sich eine kreativere Werbeagentur zu holen als bisher. Die taz berichtet es in der Samstagsausgabe: Der Atomkonzern lässt demonstrieren, veranstaltet einen Tag vor der großen Anti-Atom-Demo am 5.9. in Berlin eine Pro-Atom-Demo vor den Reaktoren in Biblis. Dafür werden alle Azubis freigestellt, Busse fahren für umsonst und auch die Azubis von Vattenfall, EnBW und Eon kommen. Das haben wir bereits in einer Pressemitteilung kommentiert und dabei erklärt: "Es ist ein großer Unterschied, ob Zehntausende in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten quer durch die Republik nach Berlin fahren werden."
Um es Dir einfacher zu machen, Deine Anfahrt selbst zu organisieren und die Kosten aufzubringen, haben wir eine Mitfahrbörse online gestellt. Hier kannst Du ReisepartnerInnen finden, Dein Auto auffüllen oder mit jemandem ein Wochenendticket teilen.
Gorleben-Debatte kocht über
Den Schwung für die Demo am 5.9. nutzen
Die Schlagzeilen der letzten Tage rund um das Endlagerprojekt Gorleben zeigen zweierlei: Zum einen ist die Atomdebatte mit voller Wucht im Wahlkampf angekommen, zum anderen hat es die BI Lüchow-Dannenberg verstanden, die Diskussion genau im richtigen Augenblick mit brisanten Informationen zuzuspitzen. Zuerst am Wochenende die Meldung über rechtliche Probleme durch zeitlich befristete Salzrechte-Verträge in Gorleben - und jetzt die Tatsache, dass die Regierung unter Kanzler Helmut Kohl im Jahr 1983 Bedenken von Fachleuten gegen ein Endlager in Gorleben mit einer politischen Weisung vom Tisch fegte.
Sigmar Gabriel erklärte gestern: „Der Standort Gorleben ist tot für ein Endlager“ und selbst die baden-württembergische CDU-Umweltministerin Tanja Gönner sperrt sich nicht mehr generell gegen ein neues Suchverfahren über Gorleben hinaus. Nun sind diese Aussagen in erster Linie dem Wahlkampf geschuldet und es ist kein Verlass darauf, dass sie nach dem 27. September noch eine Rolle spielen. Aber andererseits zeigt die heftige Reaktion der Lobbyisten vom Deutsche Atomforum („bösartig“, „politische Heuchelei“), dass die Stromkonzerne genau wissen, was auf dem Spiel steht.
Genau an dieser Stelle bekommt die Anti-Atom-Bewegung eine entscheidende Rolle: Ohne unseren Protest werden Gabriels radikale Sprüche eine extrem kurze Halbwertszeit haben. Aber durch unseren Protest können die in breiten Kreisen der Bevölkerung, der Medien und auch der Parteien aufgetretenen Zweifel an einem „Weiter so“ in der Atompolitik so verstärkt werden, dass wir nach der Bundestagswahl viel erreichen können. Denn aus der hitzigen Debatte um Gorleben gibt es nur eine vernünftige Schlussfolgerung. Da es auch nach 50 Jahren Atomenergie-Nutzung kein sicheres Endlager gibt, bleibt nur eins: Atomkraftwerke endlich abschalten!
Der 5. September in Berlin ist eine phantastische Gelegenheit, dieser Forderung laut, kraftvoll und massenhaft Ausdruck zu verleihen: Wenn jetzt, mitten in dieser Debatte, viele Menschen gemeinsam auf die Straße gehen, wird damit der Öffentlichkeit und den Parteien deutlich, dass der alte Konflikt um die Atomenergie in neuer Schärfe weitergehen wird, sollte der lang versprochene Ausstieg nicht endlich umgesetzt werden. Dann haben wir alle Chancen, viel zu erreichen.
PolitikwissenschaftlerInnen sprechen in so einem Fall von einem „window of opporunity“. Dieses „Fenster der Gelegenheit“ steht derzeit sperrangelweit offen. Lasst uns den Wind produzieren, der hindurchweht und die energiepolitischen Verhältnisse zum Tanzen bringt!
Die Bäuerinnen und Bauern aus dem Wendland machen sich schon übermorgen auf den Weg. Denn der Treck nach Berlin startet am Samstag in Gorleben. Du hast noch eine Woche länger Zeit, in der Du Dich für eine starke Bewegung stark machen kannst:
Komm am 5.9. nach Berlin! Nutze die verbleibenden Tage, um Deine Mitmenschen zu überzeugen, mit Dir gemeinsam zu demonstrieren! Mach auch Deine Bekannten in und um Berlin auf die Demonstration aufmerksam! Jeder Tag zählt! Und wir zählen auf Dich.
Pressemtteilung
Atomkraftgegner fordern Stilllegung von Atomkraftwerken wegen fehlender Entsorgung
Die baden-württembergische CDU-Umweltministerin Tanja Gönner räumt ein, dass die Eignung des Salzstocks Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Müll bisher nicht erwiesen ist und ein neues Suchverfahren notwendig werden könnte. Der SPD-Umweltminister Sigmar Gabriel erklärt das Endlagerprojekt Gorleben für tot. Unterm Strich bedeutet dies, dass auch 50 Jahre nach dem Beginn der Atomenergienutzung noch kein Gramm Atommüll sicher entsorgt ist. Und auch für die Zukunft kann niemand mit Gewissheit sagen, wie und wo eine sichere Entsorgung möglich sein wird.
Das Gorleben-Desaster muss Auswirkungen auf die AKW-Laufzeiten haben. Denn ohne Endlager ist der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke nicht zu verantworten. Nur ein stillgelegter Reaktor erzeugt keinen weiteren Atommüll. Bildlich gesprochen: Wenn die Badewanne überläuft, dreht jeder kluge Mensch zuerst den Hahn ab.
Pressemitteilung
Atomkraftgegner fordern vom Umweltminister Gabriel konkrete Maßnahmen und nicht nur Wahlkampfsprüche zu Gorleben
Zu der Aussage von Bundsumweltminister Sigmar Gabriel, Gorleben sei als Standort für ein atomares Endlager definitiv ausgeschlossen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Uns freut es, wenn der Umweltminister endlich verstanden hat, was wir ihm seit Jahren erläutern: Gorleben ist als Endlager sowohl geologisch ungeeignet als auch politisch nicht durchsetzbar. Sollte die SPD auch nach der Wahl an der Regierung beteiligt sein, werden wir Gabriel an seine Aussagen zu Gorleben messen."
Spannende Redner zur Anti-Atom-Demo 5.9.
Gewerkschafter, Kirchenfrau, Bauer und mehr
Immer wieder erreichen und Fragen, wie genau der Treck nach Berlin und die Demonstration am 5.9. ablaufen werden. Hier einige Informationen zu den Details:
Die Bäuerliche Notgemeinschaft aus dem Wendland bereitet genau genommen zwei Trecks vor: Einer beginnt bereits am kommenden Samstag (29.8.) um 14 Uhr direkt an den Atomanlagen in Gorleben. Dort gibt es eine große Verabschiedung, zu der viele Menschen aus dem Wendland und Umgebung erwartet werden. Dieser erste Treck wird eine Woche lang unterwegs sein und sich unterwegs mit einem kleinen weiteren Treck aus Lüneburg vereinigen. Er macht Station an den Endlagerstandorten Schacht Konrad, Asse und Morsleben, wo überall weitere Trecker dazukommen, und fährt dann über Magdeburg und Potsdam nach Berlin, wo er am Freitagabend eintrifft. Der zweite Treck startet erst am 4. September im Wendland und wird ebenfalls am Abend in Berlin sein. Noch am Abend werden dann zahlreiche Anhänger geschmückt.
Das große Finale ist dann am 5. September in Berlin. Die Trecker fahren einmal quer durch die Stadt. Gleichzeitig startet um 13 Uhr am Berliner Hauptbahnhof die Großdemonstration, die sich kreuz und quer durch Berlin-Mitte schlängeln wird. Mehr zum Ablauf der Demo, zu den RednerInnen und zur Musik hier.
Atommüllager Gorleben in den Schlagzeilen
Von Ende der Endlagerpläne war die Rede
Gorleben – Startpunkt des einwöchigen Trecks nach Berlin am 29.8. – ist in den letzten Tagen kräftig in den Schlagzeilen. Da war sogar vom Ende des Endlagerprojekts im wendländischen Salzstock die Rede.
Worum geht es? 2015 laufen Verträge aus, in denen Grundstückseigentümer, der „Erkundung“ des Salzstocks unter ihrem Land zugestimmt haben. Doch noch können wir die Sektkorken nicht knallen lassen. Denn es gibt leider eine Menge Möglichkeiten, das „Aus“ des Endlagerprojekts in Gorleben zu verhindern:
- Die Verträge können verlängert werden. Keiner kann heute sagen, wie sich die Grundstückseigentümer dazu stellen würden.
- Von einer atomfreundlichen Bundesregierung könnte die Möglichkeit der Enteignung ins Atomgesetz aufgenommen werden.
- Die eigentlich bis Herbst 2010 ausgesetzte Erkundung könnte sofort wieder aufgenommen werden, um sie doch noch bis Ende 2015 abzuschließen.
Es kommt also auch in dieser Frage darauf an, welche Entscheidungen die künftige Bundesregierung trifft. Und es wird deutlich, welche Chancen wir haben, wenn wir genügend Druck machen, beispielsweise gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern aus dem Wendland am 5.9. in Berlin.
100 gute Gründe gegen Atomkraftwerke
Als Broschüre oder in 100 kurzen Tweets
100 gute Gründe gegen Atomkraftwerke haben die Ökostrommer von EWS zusammengetragen und als Broschüre veröffentlicht. Dazu gibt es auch eine pfiffige Homepage mit Argumentationstraining und mehr. .ausgestrahlt sendet die 100 Gründe mit Unterstützung von EWS per Twitter. Jeden Tag ungefähr zwei neue Gründe in weniger als 140 Zeichen.
Die Großplakate hängen ab heute überall bundesweit!
Klebe jetzt dein Busposter mit Abfahrtszeit & -ort auf die Großplakate
Genau 150 Großplakate hängen ab heute bzw. werden in den nächsten Tagen an den unterschiedlichsten Orten bundesweit aufgehängt! Das ist einfach toll! Ein ganz großes Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, die für die Plakatierung bezahlt haben! Jetzt kann jemensch überall sehen, dass am 5.9. die großartige Anti-Atom-Demo in Berlin stattfinden wird!
(Falls Du noch für den Druck der Plakate spenden willst, kannst Du das sofort tun.)
Wenn du ein Großplakat entdeckst, mach doch ein Foto und schicke es an max.kilburg@ausgestrahlt.de (bitte schreibe kurz Straße und Ort dazu, Danke!). .ausgestrahlt veröffentlicht dann eine Foto-Galerie mit deinem bzw. eurem Großplakat auf www.ausgestrahlt.de.
Du darfst auch auf die meisten Großplakate ein Poster mit Abfahrtszeit und Abfahrtsort eines Busses aus der näheren Umgebung kleben. Bevor du das Busposter klebst, lies doch bitte nochmal in der Großplakat-Karte nach, ob dies auch wirklich erwünscht ist. Unter diesem Link erhälts Du auch alle weiteren Informationen zur Großplakataktion - und eine Liste der Standorte.
Hier noch ein Direkt-Link zum Busposter-Vordruck (PDF).
Und hier findest Du weitere Informationen zur Anti-Atom-Demo, zu den Bussen, Sonderzügen, zum Demo-Ablauf...
Was Dich auf der Demo erwartet
Anti-Atom-FreundInnen, Musik und mehr
Du bist dafür, dass die Atomkraftwerke endlich abgeschaltet werden, klar. Deshalb willst Du zur Anti-Atom-Demo am 5.9. nach Berlin. Aber: es gibt auch viele andere schöne Dinge an diesem Samstag. Was Dir fehlt: Die Gewissheit, dass die Demo auch interessant, angenehm, lustig wird.
Hier findest Du Infos zum Demoablauf, die in den verbleibenden Tagen laufend aktualisiert werden. Jetzt steht zum Beispiel schon drauf, welche Musik spielt: Rantanplan und Jupiter Jones.
Sehr beliebt zur Demowerbung: Die Bonbons
Jetzt wieder lieferbar
Wer hätte das gedacht - unsere Anti-Atom-Bonbons sind einer der Renner zur Demo-Mobilisierung. Leider dauerte die Herstellung der Umwicklung länger als sie hier nachgefragt werden. Die zweite Nachlieferung ist heute eingetroffen. Eine dritte Lieferung wird es vor der Demo nicht mehr geben. Hier geht es zu den Bonbons...
Spotalarm: kostenlos Kinospot-DVD bestellen und Deinem Kino vorbeibringen
Demo-Radiospot ins Programm Deines Lieblingssenders bringen
Nun ist der Kinospot auch auf DVD erhältlich. Jetzt kostenlos bestellen, dann kannst Du gleich damit bei Deinem Kino vorbeigehen und fragen, ob sie den Spot im Vorprogramm der Filme abspielen. Den Spot einfach dalassen ist ja viel einfacher als fragen, bestellen, vorbeibringen... Bestellungen in beliebiger Stückzahl per E-Mail an info@ausgestrahlt.de.
Der Radiospot ist auch fertig! Jetzt muss er nur noch in die Radios. Frage doch mal bitte Deinen Lieblingssender, ob sie den Spot abspielen. Hier kannst Du Dir den Spot anhören und herunterladen.
Anti-Atom-Demo Großplakate: 103 Plakate gebucht
Danke an die Spender!
Diesen Montag morgen endete die Buchungszeit für die Großplakataktion zur Anti-Atom-Demo, 5.9. Berlin, für den Klebezeitraum 21. - 31.8. bzw. 24.8. - 3.9.. Bis dahin wurden 103 Plakattafeln gebucht! Vielen herzlichen Dank an die Spender!
Und ab heute hängen die ersten Plakate.
Für den Klebezeitraum 1. - 10.9 können noch bis zum 18.8. Plakattafeln gebucht werden.
Hier gibt es weitere Informationen
Die Anti-Atom-Sonne scheint!
Interaktive Landkarte mit allen Standorten der Großplakataktion zur Anti-Atom-Demo am 5.9.
Anti-Atom-Demoaufruf in Online- und Offlinemedien
Unterstütze mit deiner Website & deinen Kontakten die Mobilisierung
Online: Mit Deiner Internetpräsenz erreichst du viele Menschen. .ausgestrahlt hat jede Menge verschiedene Webbanner für die Anti-Atom-Demo auf der Homepage hochgeladen, die Du auf Deine Website stellen kannst. So lässt sich unser gemeinsames Ziel – möglichst viele Menschen zur Anti-Atom-Demo am 5.9. in Berlin zu bewegen – schneller erreichen http://is.gd/20uvr. Es wäre toll, wenn Du Deine online-Gemeinschaften wie Facebook, StudiVZ oder Kaioo nutzen würdest, um den Bekanntenkreis von der Demo und .ausgestrahlt weiter zu vergrößern.
Offline: Du hast guten Kontakt zur Zeitung, einer Zeitschrift, einem Verein, einem Unternehmen aus der Ökobranche, der alternativen Szene... Irgendeine Institution, die ihren Kunden, Interessierten, Mitgliedern, Unterstützern auch mal was nach Hause schickt. Wir haben lauter Layouts für Anzeigen oder Freianzeigen und fertige kleine Flyer zum einlegen in Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Post... Bitte frag mal nach, ob sie den Demoaufruf in der einen oder anderen Form mitschicken würden. is.gd/20uyI
Hast Du Lust mehr für die große Anti-Atom-Demo in Berlin zu tun, haben wir viele Mobilisierungsideen und Material für Dich auf unserer Homepage is.gd/20Apt. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung info[at]ausgestrahlt.de.
.ausgestrahlt sucht jezt Unterstützer für besondere Aufgaben
Kinospot KoordinatorIn und ZeichnerIn/IllustratorIn mit Sinn für Satire
KinospotkoordinatorIn:
Bewegte Bilder bewegen Menschen. Wir wollen mit unserem Kinospot
Menschen zur Anti-Atom-Demo bewegen. Wir suchen jemanden, der/die Lust hat, sich für .ausgestrahlt darum zu kümmern, dass der Spot im August bundesweit in vielen Kinos vor den Filmen gezeigt wird.
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ZeichnerIn/ IllustratorIn mit Sinn für Satire
Wir wollen das RWE-Märchen vom guten Riesen nicht unwidersprochen stehenlassen und würden deshalb gerne ein Plakat dagegen setzen. Unser Motto: "Es kann so leicht sein, großen Schaden anzurichten, wenn man ein Riese ist". Wer ist in der Lage (oder kennt jemanden, der/die in der Lage ist), den Riesen aus dem Film und seine Taten satirisch so umzugestalten, dass deutlich wird, was RWE besonders auszeichnet: Gefährliche Atomkraftwerke, landschaftszerstörender Braunkohletagebau, klimakatastrophale Kohlekraftwerke etc.?
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.ausgestrahlt ruft CDU auf, bei der Anti-Atom-Demo am 5.9. in Berlin einen schwarzen Block zu bilden
Unionsanhänger zur Anti-Atom-Demonstration eingeladen
Zu den atomkritischen Äußerungen des scheidenden Präsidenten des Umweltbundesamtes und CDU-Mitglieds Andreas Troge in der heutigen Ausgabe der „Zeit“ erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
"Wenn einer der renommiertesten Umweltschützer aus den Reihen der CDU sich für den Atomausstieg ausspricht und seine Partei wegen ihrer Pro-Atom-Position deutlich kritisiert, dann spricht er damit vielen Anhängern der Union aus der Seele. Nach einer Forsa-Umfrage vom April dieses Jahres sprechen sich 47 Prozent der CDU/CSU-Anhänger für den Atomausstieg aus. 18 Prozent wollen sogar, dass er beschleunigt wird.
Wir hoffen deshalb, dass sich auch viele Unions-Anhängern an der bundesweiten Anti-Atom-Großdemonstration am 5. September in Berlin beteiligen, zu der große Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen aufrufen. Nur wenn sich die atomkritischen Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft zusammenschließen, können wir erreichen, dass der lang versprochene Atomausstieg endlich umgesetzt wird.
Es würde mich freuen, wenn sich auf der Demonstration in Berlin ein „Schwarzer Block“ aus atomkritischen Unions-Anhängern bildet.“
Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Initiative, hervorgegangen aus der Initiative X-tausendmal quer.
Forsa-Umfrage: http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/forsa_atomenergie_april2009.pdf
AKW Krümmel hatte Schmutz im Reaktorkern
Vattenfall ließ es trotzdem hochfahren
Obwohl Metallspäne die Brennstäbe des Kraftwerks in Krümmel wiederholt beschädigt hatten, sahen die Betreiber keinen Grund, mit dem Hochfahren des Reaktors im Juni 2009 zu warten oder das Problem zu beheben. Und das, obwohl die Atombehörde Vattenfall zu umfangreichen Maßnahmen verpflichtet hatte.
Die Metallspäne seien schon im Jahre 2007 aufgefallen, das geht aus dem "Sachstandsbericht" der Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz des Sozialministeriums hervor. Interne Quellen berichteten aber, dass die Späne auch im Juni 2009 noch nicht entfernt worden seien.
Vattenfall wies die Vorwürfe von sich, gab aber zu, dass kurz vor dem Hochfahren Metallspäne und ein defektes Brennelement entdeckt worden seien. Gleichzeitig betonte das Unternehmen, dass es "zurzeit keine Hinweise" gebe, dass diese Späne verantwortlich für die Schäden im AKW Krümmel seien.
Quelle: www.shortnews.de/start.cfm
Energiekonzerne beweisen: Es geht auch ohne Atomkraft
Atomkraftgegner freuen sich darüber, dass acht von 17 Atomkraftwerken stillstehen
Zur heutigen Abschaltung der Atomkraftwerke Lingen und Philippsburg 2 erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Politiker von Union und FDP reden auf Wahlkampfveranstaltungen davon, es bräuchte die Atomenergie in Deutschland für die Versorgungssicherheit und als ‚Brückentechnologie’. Deshalb wollen sie Laufzeitverlängerungen für die 17 deutschen Reaktoren.
Doch heute beweisen die AKW-Betreiber, dass es längst auch ohne Atomkraft geht. Mit dem störungsbedingten Abschalten von Lingen und Philippsburg 2 sind seit dem heutigen Tag acht der 17 Kraftwerke vom Netz. Wären wir für eine sichere Stromversorgung wirklich auf die störanfällige Atomtechnik angewiesen, dann sähe es jetzt schlecht aus.
Doch glücklicherweise geht es längst ohne Atomstrom. Deshalb wäre es hirnverbrannt, die Gefahren dieser Technik weiter in Kauf zu nehmen, nur damit die großen Stromkonzerne Milliardengewinne machen können.
Wenn es in diesem Tempo weitergeht, sind bis zur Bundestagswahl sämtliche Atomkraftwerke abgeschaltet.“
Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759
.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Initiative, hervorgegangen aus der Initiative X-tausendmal quer. www.ausgestrahlt.de
Abstimmung Krümmel stillzulegen im Kieler Landtag gescheitert
Warnung vor Scheinlösungen
SPD, Grüne uns SSW haben, wenn alle da sind, eine Mehrheit im Schleswig-Holsteinischen Landtag. Weil eine SPD-Abgeordnete im Urlaub war, fehlte eine Stimme, und SPD und SSW haben stattdessen dem Wunsch der FDP entsprochen, den Antrag auf Stilllegung des AKW Krümmel an den Sozialausschuss zu überweisen.
Die Weiterführung der Prüfung der Zuverlässigkeits Vattenfalls als Betreiber von Atomkraftwerken wird einstimmig weiterbetrieben. Von Boetticher will das ergebnisoffen angehen.
Quelle: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/keine-mehrheit-gegen-kruemmel/ und die TAZ vom 24.7.09.
Die Zuverlässigkeitsprüfung des Betreibers sollte von Anti-Atom-Seite mit Vorsicht angegangen werden. Wenn Vattenfall als Betreiber abgesetzt wird, heißt das nicht automatisch, dass Krümmel endgültig abgeschaltet wird. Die Betriebsgenehmigung kann an einen anderen Atomkonzern übergehen, z. B. den Miteigentümer E.ON. Damit wäre nichts gewonnen.
Die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg warnt, die Abschaltung Krümmels könnte ein Bauernopfer der CDU sein, um nach einem möglichen Wahlsieg Laufzeitverlängerungen der andern AKW durchzusetzen.
http://www.contratom.de/news/newsanzeige.php?newsid=16024
Außerdem birgt die Konzentration auf die Sicherheit von AKWs und die Zuverlässigkeit der Betreiber die Gefahr, dass alle anderen guten Gründe gegen Atomkraft nebensächlich werden. Auch bei Normalbetrieb und einem "funktionierenden" Sicherheitscontrolling wird durch Atomkraft krank machende und verseuchende Strahlung freigesetzt: beim Uranabbau, bei der Anreicherung, beim Betrieb, bei der "Wiederaufbereitung", bei der Zwischenlagerung. Es gibt kein sicheres Endlager für hochradioaktiven Müll. Es darf nicht darum gehen, Atomkraftwerke in sicher und unsicher aufzuteilen und die Laufzeiten entsprechend zu verteilen. Die anderen guten Gründe gegen Atomkraft reichen schon dafür aus, dass alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden müssen, erneuerbare Energie mit Hochdruck ausgebaut werden müssen.
Diese Warnungen sollten wir Ernst nehmen und lautstark für die Abschaltung jeden Atomkraftwerks eintreten! Komm zur Anti-Atom-Demo am 5.9. in Berlin, mobilisiere dafür und mach Dich bereit, dass der entscheidende Kampf für einen echten Atomausstieg nach der Wahl stattfindet.
Neuer CDU-Atomminister krümmelt sich durch die Atomdiskussion
Gitta Trauernicht hatte die Erklärung, dass sie Krümmel nie wieder ans Netz lassen wollte, schon geschrieben
Am Dienstag, den 21.7.09, hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Carstensen alle SPD-Minister rausgeschmissen, darunter auch die nun Ex-Sozialministerin Gitta Trauernicht, die bis dahin für die Reaktoraufsicht zuständig war. Jetzt ist S-H Umweltminister Christian von Boetticher dafür zuständig.
Heute wird ja noch über die Vertrauensfrage von Carstensen abgestimmt. Dann ist Boetticher mit einer Regierungserklärung zum Pannenreaktor Krümmel dran.
Und jetzt kommt´s:
"In den Kisten, die Ex-Ministerin Trauernicht am Dienstag packen musste, lag auch ihre Erklärung zu Krümmel, in der sie ankündigen wollte, den Meiler nie wieder ans Netz zu lassen. Nun ist jedoch Boetticher oberster Reaktoraufseher des Landes. Es wäre ein mittleres Wunder, wenn seine Erklärung zu Krümmel nicht ganz anders ausfiele als Trauernichts.
Die Deutsche Umwelthilfe schickte Boetticher bereits vorab eine Mahnung ins Haus: Er dürfe die laufende Zuverlässigkeitsprüfung von Krümmelbetreiber Vattenfall "nicht nur für die Galerie durchführen". Das Bundesumweltministerium stellt vorsorglich klar: "Das Wiederanfahren von Krümmel wird nur mit unserer Genehmigung erfolgen." Man gehe davon aus, dass unter dem neuen Mann die "Aufklärung in der derselben Tiefe erfolgt, wie bisher". Jedenfalls werde man von Berlin aus "die Aufklärung genau verfolgen", heißt es aus Berlin: So klingt eine Drohung."
Auszug aus Artikel von heute auf FR-online. http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1846653&
Wir waren ganz schön nah dran. Von Boetticher hat leider keine sone klare kritische Meinung gegen den Weiterbetrieb von Krümmel. Schreibt deshalb bitte Protestmails "Krümmel bleibt aus!" an von Boetticher und empfehlt die Aktion an Freunde und Bekannte weiter.
Über Boettichers Erklärung zu Atomenergie, Krümmel und das Gutachter über Vattenfall:
"Sozialminister Dr. Christian von Boetticher hat im Landtag eine Regierungserklärung zur Atompolitik abgegeben. Anlass waren die neuesten Pannen im Kernkraftwerk Krümmel in den vergangenen Wochen. Dabei erläuterte der Minister dem Parlament die Ereignisse von Anfang Juli sowie die sich daraus ergebenden Fragestellungen, an denen teilweise noch gearbeitet werde. Hinsichtlich der wichtigen Frage nach der Zuverlässigkeit des Vattenfall-Konzerns als Kraftwerksbetreiber sagte von Boetticher, er werde diese auch auf Grundlage eines externen Gutachtens beantworten, das noch von seiner Amtsvorgängerin in Auftrag gegeben worden war. “Wie auch immer das Ergebnis sein wird: Gemeinwohlinteresse muss vor Unternehmensinteresse gehen. Das gilt für Betreiber von Kernkraftwerken in ganz besonderem Maße”, stellte der Minister klar.
Auch wenn die Zwischenfälle von Anfang Juli nach internationalen und nationalen Maßstäben unterhalb der Kategorie Störfall angesiedelt gewesen seien, hätte nach den Vorkommnissen der Vergangenheit eine unverzügliche Meldung sowohl an die Atomaufsicht der Landesregierung als auch an die Konzernspitze von Vattenfall erfolgen müssen, kritisierte von Boetticher den Betreiber. Auch die Information von Medien und Öffentlichkeit sei erneut mangelhaft gewesen. Als Erfolg verbuchte der Sozialminister die inzwischen gegebene Zusage Vattenfalls, dass die Maschinentransformatoren am Kraftwerk erneuert statt lediglich repariert werden sollen. Doch auch das Controlling im Kernkraftwerk müsse endlich funktionieren, forderte er unmissverständlich: “Offensive Sicherheitskultur sieht anders aus!”
Atomaufsicht ist gesetzeskonform
Christian von Boetticher betonte, dass die Landesregierung die Atomaufsicht gesetzeskonform ausüben werde: “Wenn die Voraussetzungen für den Entzug der Betriebser-laubnis vorliegen, dann muss und wird sie auch entzogen werden. Das ist nämlich keine Frage des politischen Wollens, sondern geltende Rechtslage”, sagte er. Das Kernkraftwerk Krümmel könne nur dann weiter laufen, wenn alle sicherheitsrelevanten Voraussetzungen des Atomgesetzes wieder erfüllt seien. Die Atomkraft sei eine vorerst noch unverzichtbare Brückentechnologie, so lange keine klimafreundlichen und kostengünstigen Alternativen in ausreichender Menge zur Verfügung stünden. Die Landesregierung stehe daher für eine Laufzeitverlängerung der sicheren Kernkraftwerke, die von zuverlässigen Betreibern betrieben würden. “Vattenfall wird den Beweis für Krümmel antreten müssen und für seine eigene Zuverlässigkeit”, machte von Boetticher unmissverständlich klar."
Quelle: ostholstein.mediaquell.com/2009/07/23/atomminister-von-boetticher-zu-kruemmel-83990/
Protestaktion "Krümmel bleibt aus!" wieder angefahren
Schreibe Deine Forderung (nochmal) an den neuerdings zuständigen Minister von Boetticher
21.7.2009: Wiederholung der Protestaktion! Der schleswig-holsteinische Umweltminister Dr. Christian von Boetticher (CDU) übernimmt die Aufgabe der Atomaufsicht von Dr. Gitta Trauernicht (SPD), nachdem am Montag, den 20.7.09, die große Koalition in Schleswig-Holstein zerschlagen wurde. Boetticher soll den gesamten Protest gegen ein mögliches Weiterlaufen des AKW Krümmel noch einmal abbekommen. Schreibe bitte eine Protestmail an Boetticher, auch wenn Du schon eine an Trauernicht geschrieben hattest. 2.000 Protest-Mails vor dem ersten Wiederinbetriebnahme-Versuch im Juni 2009. Seit dem Störfall vom 04. Juli 2009 liegt das AKW Krümmel wieder still. So soll es bleiben! Daher: Protestaktion neu gestartet. Jetzt mitmachen!
Großplakataktion läuft gut an
Schon mehr als 20 Menschen haben Großplakate gesponsort
Riesenwerbung für die Anti-Atom-Demo. Wir stellen das Demo-Großplakat, immerhin ca. 2,5 mal 3,5 m groß, und Du kannst Dir aussuchen, wann und wo Dein Großplakat hängt, wenn Du bereit bist, die Miete der Plakatfläche zu spenden. Eine Riesen-Anti-Atom-Sonne mit Demoaufruf wo Du sie haben willst - lass uns zusammen großartig für die Anti-Atom-Demo mobilisieren.
AKW Krümmel notabgeschaltet
Unfassbar: Die dritte Panne nach zwei Wochen Betrieb.
Die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) bescheinigte dem AKW Krümmel und seinem Betreiber Vattenfall am 19. Juni 2009, dass alles in Ordnung sei. Seitdem sind bereits drei ernsthafte Störungen vorgekommen; an diesem Samstag kam es zu einer Notabschlaltung,
Der aktuelle Störfall klingt so, als hätte es zuvor nicht fast zwei Jahre lang Reparaturen und Nachbesserungen gegeben: Ein Transofrmator fällt aus, es gibt Probleme bei der Steuerung der Speisewasserpumpen, die dafür sorgen, dass es keine Kernschmelze im Reaktor gibt. 2007 brannte ein Transformator, das AKW konnte nicht mehr ausreichend mit Kühlwasser und Strom versorgt werden. Ursache waren auch Bedienfehler.
Bedeinfehler waren laut Vattenfall auch die Ursache für den Storfall kurz davor. Ein Ventil sei falsch geschaltet worden. Dies zeigt, wie gefährlich die Technik ist, wenn solche Fehler vorkommen können, die fatale Auswirkungen haben. Greenpeace erlärte dazu: "Wenn in einem hochriskanten AKW einfach unbemerkt irgendwelche Hebel und Schalter umgelegt werden können, dann ist das Grund genug, dem Betreiber die Lizenz zu entziehen und den Reaktor endgültig stillzulegen."
Nun will Sozialministerin Trauernicht doch nochmal die Zuverlässigkeit des AKW Betreibers Vattenfall prüfen. Vor zwei Wochen ließ sie noch erklären, sie habe keine Handhabe, den Betrieb des gefährlichen AKW stillzulegen. So wurden mehr als 2.000 Menschen abgespeist, die zuvor auf Initiative von .ausgestrahlt an die Ministerin appelliert hatten, Vattenfall keine Betriebsgenehmigung für das AKW Krümmel zu erteilen.
1.000 DemonstrantInnen vor AKW Neckarwestheim
Umweltverbände und Parteien fordern: Endlich abschalten!
Mehr als 1.000 DemonstrantInnen waren am Samstag, 4. Juli 2009, zum AKW Neckarwestheim gekommen, um zu fordern: AKW Neckarwestheim I stilllegen; Laufzeit nicht verlängern; Atomausstieg jetzt und überall! Neben Umweltverbänden waren auch die Parteien Grüne, SPD, Linke und ÖDP Mitveranstalter und waren entsprechend präsent. Der ehemalige grüne Bundesumweltminister Jürgen Trittin hielt eine der Leitreden und warnte dabei vor allem vor der CDU.
Bericht "Heilbronner Stimme" mit Bildern
Agenturbericht ddp
Demo-Website
150 Leute blockieren AKW Krümmel
Mit zwei Blockaden wurde der Pannenreaktor eingekesselt.
Bereits um 12 Uhr war das AKW Krümmel blockiert - durch die Polizei, die die Elbuferstraße abgesperrt hatte. Eine Stunde später ist das Tor zum Pannenreaktor auch anders dichtgemacht: AktivistInnen haben eine symoblische Mauer errichtet, an jeweils dreibeinigen Konstruktionen (Tripods) haben sich Menschen abgeseilt und ein Transparent aufgespannt: "Krümmel stilllegen." Später kommen mehr als 150 Menschen und drei Trecker aus dem Wendland hinzu.
Ab 15.26 befürchtet die Polizei eine massivere Blockade, verstärkt ihre Absperrungen und stellte Gitter sogar in der Elbe auf. Die Beamten werden teilweise sehr ruppig. Ein Wasserpolizeiboot-kreuzt im Fluss. Das Baden verbietet die Polizei.
Um 17.26 Uhr wird die Elbuferstraße bei Tesperhude blockiert. Um 18.43 Uhr ist das Haupttor des AKWs mit zwei Straßenblockaden dicht, die MitarbeiterInnen des Reaktors können über einen anderen Ausgang nach Hause fahren.
Atomforum: unhappy birthday
Der AKW-Lobbyverband Deutsches Atomforum feierte 50. Geburtstag - nicht ohne Proteste.
Greenpeace listete anlässlich des 50. Jahrestags des Deutschen Atomforums, dem Lobbyverband der Energiewirtschaft, 5.700 "meldepflichtige Ereignisse" aus deutschen Atomkraftwerken auf. So lang ist die Pannenbilanz von 1965 bis September 2008, während das Atomforum seit 50 Jahren die gefährlichen Reaktoren schön zu reden versucht. Jede dieser 5700 Pannen hätte zu einer Atomkatastrophe führen können, sagt Greenpeace-Atomexperte Tobias Münchmeyer.
Campact ließ zur Geburtstagsfeier des Atomforums in Berlin eine Angela-Merkel-Puppe, unterstützt von Atomlobbyisten, Solarpanles demontieren um zu zeigen, dass Atomenergie den Ausabau der regenerativen Energien behindert.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel beschimpfte das Atomforum ebenfalls - naja, er macht Wahlkampf. Die taz fasst die Proteste und Politiker-Aussagen zusammen.
Fotos der Proteste:Mehr
100 gute Gründe gegen Atomkraft
Die Ökostromer von den Elektrizitätswerken Schönau legen die Anti-AKW-Kampagne "Wrack ab" auf.
Die Atomkraft ist wieder im Gespräch: Als Klimaretter, als Preisgarant -sogar als Bioenergie. Mit derartigen Argumenten wirbt die Atomindustriefür ein ´Comeback der Atomenergie´ und setzt alles daran, dass eine neueBundesregierung den Atomausstieg rückgängig macht. Dies wollen die Elektrizitätswerke Schönau verhindern: Daher haben sie die Kampagne "Wrackab!" gestartet.
Was soll abgewrackt werden? Natürlich die Atomkraftwerke! Anhand von hundert sauber recherchierten Gründen zeigen dieElektrizitätswerke Schönau, warum es höchste Zeit für den Atomausstiegist.Zentrales Medium ist der Internet-Auftritt www.100-gute-gruende.de. Dort gibt es kurze und klare Argumente gegen dieAtomkraft sowie Materialien zum Mitmachen. Jeder Grund ist mitQuellenangaben, sowie Verweisen auf Hintergrundinformationen versehen.
Die 100 guten Gründe gibt es auch als Fibel im Hosentaschenformat - praktisch für jede Gelegenheit, wenn in der Straßenbahn ein blödes Argument fällt. Außerdem können über die Homepage Flyer, Plakate, T-Shirts, Aufkleberund Postkarten bezogen werden.Ziel der Kampagne ist es, eine breite Diskussion über die Gefahren derAtomkraft in der Bevölkerung zu entfachen.
Zielgruppe sind alle Bevölkerungsteile. Insbesondere sollen aber junge Leute für die Gefahren der Atomkraft und die Unverträglichkeit mit dem Ausbau mit Erneuerbaren Energien sensibilisiert werden.
Unterstützt wird die Kampagne von Institutionen aus dem Umwelt-,Verbraucher- und Klimaschutz sowie von Anti-Atom Initiativen. Auch .ausgestrahlt ist dabei; die Fibel kann über den .ausgestrahlt-Webshop bezogen werden.Mehr
AKW Krümmel ist aus
Knapp eine Woche war das AKW in Betrieb, dann war es wieder kaputt. AtomkraftgegnerInnen rufen zur Blockade am Freitag auf.
Flackert in Schleswig-Holstein und Hamburg eigentlich das Licht, wenn die AKWs dort ständig an- und abgeschaltet werden, fragen Twitterer im Internet. Wir können versichern: Es flackert nicht. Das AKW Krümmel ist unnötig.
Nach fast zwei Jahren Stillstand nach einem Transformatorbrand und dann vielen gefundenen Unzulänglichkeiten genehmigte die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) am 19. Juni 2009 das Wiederanfahren des Pannenreaktors. Nur vier Tage hatte ihr Ministerium verstreichen lassen, um den Antrag von Vattenfall zu prüfen.
Der Atomkonzern begann sofort mit dem Hochfahren. Am 23./24. Juni lief das AKW wieder im Volllastbetrieb.
Bereits am 23. Juni kam es erneut zu einer Panne: Eine elektronische Baugruppe zum zeitverzögerten Auslösen einer Reaktorschutzmaßnahme war ausgefallen.
Noch eine Woche später ist der Reaktor wieder aus: Die Turbine des AKW schaltete sich automatisch ab, nachdem ein "Eigenbedarftransformator" ausgefallen war. Tja, da hatte das Ministerium wohl etwas zu viel Vertrauen in die Zuverlässigkeit des Betreibers und der Bauteile...
Für kommenden Freitag, 4. Juli, rufen Anti-AKW-Gruppen aus Norddeutschland dazu auf, das AKW zu blockieren. Die Blockade soll um 14 Uhr beginnen. Zeitgleich ist eine Mahnwache als Versammlung angemeldet.
Übrigens: Würde das AKW Krümmel stillgelegt und seine Restlaufzeit auf andere Reaktoren übertragen, könnten die alle noch über das Jahr 2013 hinaus laufen. Das ist die Logik des rot-grünen Atomkonsenses. Deshalb reicht es nicht, einzelne AKW abzuschalten. Und es reicht nicht, den Atomkonsens zu verteidigen. Wir wollen mehr: Mal richtig abschalten.
Totenkopf auf AKW Unterweser
18 Greenpeace-Aktivisten haben die Kupel des Atomkraftwerks Unterweser bei Nordenham (Niedersachsen) bestiegen.
Um auf die tödliche Gefahr aufmerksam zu machen, die von Atomkraftwerken ausgeht, bemalten Greenpeace-Aktivisten heute Morgen die Kuppel des niedersächsischen Atomkraftwerks Unterweser bei Nordenham mit einem überdimensionalen Totenkopfsymbol. Sie befestigen dort Banner auf denen steht: "Atomkraft schadet Deutschland!". Die Aktivisten fordern die sofortige Stilllegung des in den 70er Jahren gebauten Reaktors des Energieversorgers E.ON und weiterer sechs deutscher Atomkraftwerke. Keiner dieser sieben Reaktoren ist derzeit ausreichend gegen einen Flugzeugabsturz oder einen terroristischen Anschlag aus der Luft geschützt. Die Folgen eines Unfalls wären katastrophaler als bisher von den Behörden zugegeben.Mehr
Endlagersuche
Ab 28. August schickt Campact einen Castor Truck auf Endlagersuche durch Deutschland.
Ein Tieflader mit einer Castorattrappe samt Begleitpersonal besucht ab 28. August verschiedene Orte Deutschlands, um dort nach einem Atommüll-Endlager zu suchen. Das Online-Aktionsnetzwerk Campact mach damit darauf aufmerksam, dass die Atommeiler täglich hochgefährlichen Mülproduzieren, für den es keine Entsorgungsmöglichkeit gibt. Der Truck wird halten in:
-Berlin: Freitag, 28. August-Hamburg: Samstag, 29. August-Bremen: Montag, 31. August-Hannover: Dienstag, 1. September-Leipzig: Donnerstag, 3. September-Berlin: Samstag, 5. September, zusammen mit dem Anti-Atom-Treck zur bundesweiten Demo in Berlin-Münster: Dienstag, 08. September-Köln: Mittwoch, 09. September-Mainz: Freitag, 11. September-Frankfurt: Samstag, 12. September-Stuttgart: Dienstag, 15. September-München: Mittwoch, 16. September-Nürnberg: Freitag, 18. September
Mehr
Mahnwache vor AKW Krümmel
50 Menschen demonstrierten gegen das Wiederanfahren des Pannenreaktors.
50 Menschen protestierten gegen das Wiederanfahren des Atomkraftwerks Krümmel und versammelten sich zu einer Mahnwache vor dem AKW-Tor. Sie kritisierten, dass nach der vom Sozialministerium erteilten Betriebsgenehmigung Vattenfall zum Normalbetrieb übergehe, obwohl weiterhin kein Leukämiefall des weltweiten größten Clusters in der Elbmarsch geklärt ist. Das AKW Krümmel komme auch einer wissenschaftlichen Studie zufolge weiter als Ursache in Frage.
"Wir bekommen eine Menge Zuspruch, der vor dem brand noch nicht da war", berichten Gegner des Kraftwerkes aus Geesthacht. Mehr als 4.000 Unterschriften gegen das Kraftwerk haben die örtliche Elterninitiative und der BUND gemeinsam gesammelt. Diese sollen am Montag, 22. Juni, an Ministerin Trauernicht übergeben werden, die die Wiederanfahrgenehmigung erteilte.
Vattenfall hat nach Auskunft von AKW-Mitarbeitern sofort nach Bekanntgabe der Genehmigung die ersten Maschinen gestartet Aus dem Kühlwasserkreislauf läuft bereits Wasser in die Elbe. Bis dahin stand das AKW nah einem Transformatorbrand fast zwei Jahre still.
Mehr
AKW Krümmel wird hochgefahren
Das Sozialministerum hat die Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel genehmigt. Samstag ab 18 Uhr findet eine Mahnwache vor dem AKW statt.
Sozialministerin Trauernicht (Schleswig-Holstein) hat die Wiederinbetriebnahme des AKW Vattenfall am Freitagnachmittag genehmigt. Vattenfall will den Pannenreaktor umgehend hochfahren. Zuvor hatten an die 2.000 Menschen an Trauernicht appelliert, die Genehmigung zu verweigern. AtomkraftgegnerInnen rufen für Samstag, 18 Uhr, zu einer Mahnwache vor dem AKW auf.
Zur Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme das Atomkraftwerks Krümmel durch die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich von SPD-Ministerin Trauernicht Unterstützung in der Auseinandersetzung um die Atomenergie erhofft haben, sind heute schwer enttäuscht worden. Den Betrieb eines Reaktors zuzulassen, der nicht mehr dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht, ist ein politisches Armutszeugnis. Trauernicht hätte die Betriebsgenehmigung aus dem Jahr 1988 problemlos widerrufen können.
Es zeigt sich: Wer auf atomkritische Wahlversprechen hofft, wird immer wieder enttäuscht. Der lange versprochene Atomausstieg wird nur dann umgesetzt werden, wenn der politische Druck aus der Bevölkerung zunimmt. Deshalb plant die Anti-Atom-Bewegung für den 5. September eine Großdemonstration in Berlin."
AKW-Blockade für 3.7. angekündigt
Zu einer Blockade des AKW Krümmel am Freitag, 3. Juli, rufen AtomkraftgegnerInnen auf.
Diverse Gruppen aus der Anti-Atombewegung planen eine große Blockade-Aktion vor dem AKW Krümmel, falls dem Antrag auf Wiederinbetriebnahme stattgegeben wird und das AKW hochgefahren wird. Am Freitag, 3. Juli, wollen Atomkraftgegner unter dem Motto "Krümmel bleibt aus!" das Atomkraftwerk an der Elbe blockieren.
Am Tag des Wiederanfahrens, der bislang nicht absehbar ist, kündigen die Atomkraftgegner, darunter auch Eltern an Leukämie erkrankter Kinder, eine Mahnwache vor dem AKW an. Mehr
AKW Krümmel: Einschalten beantragt
Vattenfall hat heute den Antrag auf Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel eingereicht. Das Ministerium will binnen Tagen entscheiden.
Vattenfall hat am heutigen Dienstag den Antrag gestellt, das Pannen-AKW Krümmel wieder in Betrieb zu nehmen. Darüber muss nun die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) entscheiden. Das AKW Krümmel entspricht trotz aller Nacharbeiten nicht dem Stand von Sicherheit und Technik. Die Ministerin kann daher den Antrag ablehnen - sie muss es sogar! Das AKW Krümmel gehört zu den gefährlichsten in Deutschland. Es gibt keinen Grund, es wieder in Betrieb zu nehmen, außer den Zusatzgewinnen des AKW-Betreibers Vattenfall.
Zu befürchten ist, dass im Ministerium nicht gründlich geprüft wird - oder dass die Prüfung faktisch schon stattgefunden hat und nun nur noch abgenickt wird: "Die Entscheidung über den Antrag wird erfahrungsgemäß eher eine Sache von Tagen als von Wochen sein", sagte Wolfgang Cloosters, Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit des Sozialministeriums, zu Journalisten.
An die tausend Mails und Briefe besorgter Bürgerinnen und Bürger hat die Ministerin bisher unbeantwortet gelassen. Es bleiben noch wenige Tage, um den Druck zu erhöhen - schreib auch der Ministerin!
-Zur Aktion-Pressemitteilung .ausgestrahlt von heute-Blockadeaufruf von ContrAtom
Dein Trecker für die Demo
Du kannst Deinen eigenen Trecker zur bundesweiten Anti-Atom-Demo am 5. September basteln.
Du kannst Deinen eigenen Trecker zur bundesweiten Anti-Atom-Demo am 5. September basteln - aus Papier. Mehrere davon geben auch eine prima Demowerbung ab. Hier gibt es den Bastelbogen: Mehr
AKW Krümmel: GAU-Alarm künftig per E-Mail
Wenn der Reaktor in die Luft fliegt, nützen auch E-Mails nichts mehr. Mehr als 700 Menschen haben schon geschrieben: Krümmel muss aus bleiben.
Während einer „Informations“-Veranstaltung von Vattenfall am Donnerstagabend über die geplante Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel hat der Stromkonzern die Kommunalpolitiker um ihre E-Mail-Adressen gebeten, um bei einer Katastrophe besser informieren zu können. Dazu sagt Jochen Stay von .ausgestrahlt: "Anstelle PR-Maßnahmen für den Super-GAU zu planen, sollte Vattenfall seine Pannen-Reaktoren besser endgültig stilllegen. Wenn der Reaktor in die Luft fliegt, nützen auch E-Mails nichts mehr."
In den vergangenen drei Tagen haben bereits mehr als 700 Menschen an die Sozialministerin von Schleswig-Holsten, Gitta Trauernicht, geschrieben und sie aufgefordert, die Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel nicht zu genehmigen.
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Infostand bei Umweltfestival
Beim Berliner Umweltfestival am 7. Juni wirbt .ausgestrahlt für die große Demo am 5.9. Hilfe ist willkommen!
.ausgestrahlt ist beim Berliner Umweltfestival vertreten mit dem Stand 135, ganz nah am Brandenburger Tor und neben dem Stand des ADFC. An unserem Infostand gibt es unser Material und - ganz neu - Fahnen mit der Anti-Atom-Sonne. Die können mit einer kleinen Stange auch am Fahrrad befestigt werden! Vor allem wollen wir unter den Berliner UmweltfreundInnen für die große Anti-AKW-Demo am 5. September werben ("Einfach mal abschalten!"). Insbesondere dafür brauchen wir Hilfe - komm doch einfach ab 11 Uhr am Infostand vorbei, nimm Verteilmaterial mit und bring es unter die Leute.Mehr
Erfolg der Anti-AKW-Bewegung
Vor 20 Jahren, am 31. Mai 1989, wurden die Arbeiten für die atomare Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) in Wackersdorf endgültig eingestellt.
Für die damals noch recht junge politische Umweltbewegung in Deutschland wurde der 31. Mai 1989 zu einem großen Triumph, für die deutsche Energiewirtschaft symbolisiert dieser Tag dagegen ein milliardenschweres Desaster. Damals vor 20 Jahren wurden im oberpfälzischen Wackersdorf die Bauarbeiten für die umstrittene Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) eingestellt. Der Plan der Stromkonzerne, im eigenen Land die verbrauchten Brennelemente aus den Kernkraftwerken aufbereiten zu lassen, war gescheitert. Vorangegangen waren fast ein Jahrzehnt lang heftigste, auch blutige Auseinandersetzungen. Mehr: Mehr
Krümmel bleibt aus!
Das Sozialministerium Schleswig-Holstein muss entscheiden, ob der Pannen-Reaktor Krümmel wieder in Betrieb geht. In einer Mailaktion erfährt die Ministerin, warum sie den Antrag abehnen sollte.
Nach zwei Jahren Stillstand will der Stromkonzern Vattenfall den Pannen-Reaktor Krümmel bei Hamburg wieder in Betrieb nehmen. Das zuständige Sozialministerium in Kiel spricht von einem „reinen Verwaltungsakt“. Wir sagen: Nein! Hier geht es darum, ob ein nachgewiesenermaßen unzuverlässiger Konzern ein gefährliches Atomkraftwerk, das als Neubau niemals mehr eine Genehmigung bekäme, wieder anfahren darf. Zeigen wir, dass wir damit nicht einverstanden sind!Mehr Infos und Mail-Aktion an die für Reaktorsicherheit in Schleswig-Holstein zuständige Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD).Mehr
Atomanlage Gorleben besetzt
An die 300 Wendländer wollen seit 12 Uhr das geplante Endlager einebnen.
An die 300 Wendländer besetzen zur Stunde (13 Uhr) das geplante Endlager Gorleben. Sie haben ab 5 vor 12 die Zäune zum Salzbergwerk überwunden, das angeblich auf seine Endlagertauglichkeit erkundet wird, in Wirklichkeit aber bereits dafür ausgebaut wurde. Mit Schaufeln, Hämmern und Schubkarren haben die Wendländer begonnen, das Endlager einzuebnen. Auch Trecker gelangten aufs Gelände. Auf dem Turm der Anlage weht die Fahne der Freien Republik Wendland.Mehr
„Das Endlager-Desaster geht auf Merkels Konto“
.ausgestrahlt weist in einer Pressemitteilung die Verantwortung für das Endlager-Desaster der Bundeskanzlerin und ehemaligen Umweltministerin Angela Merkel zu.
Zur aktuellen Debatte um die gescheiterte Atommüll-Entsorgung erklärt Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Initiative .ausgestrahlt:
„Das Atommüll-Desaster geht weitgehend auf Angela Merkels Konto. Jetzt fordert sie sogar Laufzeitverlängerungen für die maroden Atomkraftwerke, obwohl bisher kein einziges Gramm Atommüll sicher entsorgt ist. Der Kanzlerin geht es nicht um Verantwortung für die kommenden Generationen, sondern um die Gewinninteressen der vier großen Stromkonzerne.
Dass im brüchigen ehemaligen DDR-Endlager Morsleben inzwischen mehr Atommüll aus dem Westen liegt, liegt daran, dass Angela Merkel in ihrer Zeit als Bundesumweltministerin von 1994 bis 1998 die Einlagerung gegen alle wissenschaftlichen Bedenken durchgesetzt hat und erst von einem Gericht gestoppt werden konnte.
Zu den Sicherheitsbedenken in Gorleben erklärte Merkel 1995, dass in jeder Küche beim Kuchenbacken mal etwas Backpulver daneben gehen könne. Und zu den Forderungen, auch an anderen Standorten nach einem Endlager zu suchen, nachdem Gorleben offensichtlich gescheitert ist, erklärte die Kanzlerin vor wenigen Monaten, sie habe keine Lust, noch mehr Geld auszugeben.
Wir fordern als Konsequenz aus dem verantwortungslosen Umgang mit dem gefährlichen Atommüll die Stilllegung der Atomkraftwerke. Der lang versprochene Atomausstieg muss endlich umgesetzt werden. Dafür werden wir uns am 5. September mit einer bundesweiten Anti-Atom-Großdemonstration in Berlin einsetzen.“
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Freitag: Demo Gorleben
Der Salzstock Gorleben wird bereits seit Jahren für ein Endlager ausgebaut anstatt ihn nur zu erkunden. Am Freitag wird vor dem "Schwarzbau" demonstriert.
Die Frankfurter Rundschau hat am Donnerstag aus internen Papieren des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) berichtet: Der Salzstock in Gorleben ist offenbar bereits seit Mitte der 80er Jahre illegal zu einem Atom-Endlager ausgebaut worden. Genehmigt ist jedoch nur eine untertägige "Erkundung", ob der Salzstock für ein Endlager geeignet ist. Die unterirdischen Arbeiten in Gorleben ruhen seit dem Jahr 2000. Zuvor sei jedoch auffällig viel Geld für die Erkundung ausgegeben worden.
Das interne Papier bestätigt damit, was AtomkraftgegnerInnen schon lange sagen: In Gorleben werden Tatsachen geschaffen, ohne dass gründlich geprüft wurde. "Die Erkundungslüge ist aufgeflogen. Endlich kommt ans Licht, dass nach Abschluss der Tiefbohrungen, also Mitte der 80er Jahre, der Bau des Endlagers begonnen wurde - und zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit", kommentiert nun Wolfgang Ehmke, Sprecher der Bürgerinitative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg
Die Bürgerinitative ruft für Freitag, 29. Mai, 11.55 Uhr dazu auf, die Einebnung des Schwarzbaus im Wendland in die Wege zu leiten. Treffpunkt ist fünf vor Zwölf in Gorleben am Versuch eines illegalen Endlagers.
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Bremen: Mensch, wo bist du? - gegen Atomenergie!
Mal richtig abschalten - Kletteraktion in Bremen
Mit einer Kletter- und Banneraktion haben heute Mittag AktivistInnen der Umweltorganisation ROBIN WOOD am Rande des Kirchentags für den Ausstieg aus der Atomenergie protestiert. 3 AktivistInnen seilten sich über der Weser an der Fußgängerbrücke ´An der Schlachte´ ab. Auf dem Transparent prangte die Botschaft ´Mal richtig abschalten! Atomkraft Nein Danke!´, eine Einladung an die KirchentagsteilnehmerInnen zu der geplanten Großdemonstration am 5. September in Berlin.Mehr
Gesucht: Campaigner/in, PraktikantInnen
Wir verstärken das .ausgestrahlt-Team um eine dritte Hauptamtliche und um PraktikantInnen.
In den nächsten Monaten kommt es drauf an - wir wollen und müssen mit der PR-Maschine der Atomlobby mithalten. Wir mobilisieren zur bundesweiten Großdemo am 5. September und wir halten nach der Bundestagswahl durch, um die Einfluss auf die Koalitionsverhandlungen zu nehmen.
Dafür verstärkt .ausgestrahlt sein Team und schreibt eine dritte Stelle aus und bietet Platz für PraktikantInnen. Bitte weitersagen und/oder selbst bewerben!
Protest vor Jahrestagung Kerntechnik in Dresden
Laut und bunt wurden die Besucher der Jahrestagung Kerntechnik in Dresden begrüßt. 50 Atomkraftgegner machten den Eingang zu einem argumentativen Spießrutenlauf.
Laut und bunt wurden die Besucher der diesjährigen ´Jahrestagung Kerntechnik´ im Kongresszentrum Dresden begrüßt. 50 Atomkraftgegner machten den Gang zu einem argumentativen Spiessrutenlauf. Das Deutsches Atomforum fordert auf seinem Kongress eine Neubewertung der Kernenergiepolitik. Das fordern die Atomkraftgegner auch: "Sofortausstieg statt Geschacher und Taktiererei um Reststrommengen heißt unsere Forderung", so contrAtom. Von einer angrenzenden Brücke seilten sich drei Robin Wood-Aktivisten mit einem Transparent ab. Mit Messern griff die Polizei nach kurzer Zeit ein und schnitt das Banner runter. Am späten Nachmittag zogen 150 Aktivisten unter dem Motto "Keine Zeit für Halbwertzeit" in einem Demonstrationszug durch die Altstadt.Mehr
Infotour zu Uran
Menschen aus Uran-Abbauländern berichten in Deutschland über die katastrophalen Bedingungen.
Am 15. Mai 2009 ist die Uran-Tour durch Deutschland gestartet. Menschen aus den von Uranabbau betroffenen oder davon bedrohten Ländern berichten von der Situation vor Ort, also aus Namibia, Niger, Tansania, Malawi und den USA.Mehr
Atommüllkammer in Asse einsturzgefährdet
Koordinationskreis Asse II und .ausgestrahlt fordern fordern Räumung der Atommüll-Kammern, statt sie jetzt mit Salz aufzufüllen.
Zur akuten Einsturzgefahr in Kammer 7 der Atommüllkippe Asse-II erklärt Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Kampagne .ausgestrahlt: "Mit der Asse stürzt auch die Glaubwürdigkeit der Atomkonzerne ein. Jahrzehntelang behaupteten diese, das Atommülllager sei sicher. Nun sollen erneut Fakten geschaffen werden, unter dem Deckmäntelchen einer akuten Gefahr. Anstatt Salz einzublasen und so eine Rückholung des Atommülls extrem zu erschweren, müssen die betroffenen Atommüll-Kammern schnellstmöglich geräumt werden. Die Kosten für diese Gefahrenabwehrmaßnahmen sind den Verursachern aufzuerlegen – das sind zu drei Vierteln die Atomkonzerne EnBW, E.on, RWE und Vattenfall." Udo Dettmann vom atomkritischen Koordinationskreis Asse II erklärt: „Löserfälle sind in Salzbergwerken normale Ereignisse, wenn die Decke nicht gewartet wird. Spätestens seit dem Jahreswechsel, als in einer anderen Kammer schon einmal ein Löserfall drohte, hätten entsprechende Sicherungsprogramme starten müssen. Das Problem liegt nicht im Löserfall, sondern im Atommüll. Ohne Atommüll in der Kammer wäre ein Löserfall bedeutungslos.“Mehr
Drei Demos, 3.000 fordern Atomausstieg
Zum Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe haben an die 3.000 Menschen demonstriert.
An die 3.000 Menschen haben am Wochenende bundesweit gegen die weitere Nutzung der Atomenergie demonstriert. In Krümmel (bei Hamburg), in Münster und in Neckarwestheim fanden drei große Demonstrationen zum 23. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe statt. Vor dem AKW Neckarwestheim in Baden-Württemberg demonstrierten am Sonntag etwa 250, vor dem AKW Krümmel bei Geesthacht (Schleswig-Holstein) 1.500 Menschen. Bereits am Samstag zogen rund 1.000 Atomkraftgegner durch Münster. Darüber hinaus finden in zahlreichen Städten Veranstaltungen, Mahnwachen und Proteste statt. Am 26. April 1986, vor 23 Jahren, explodierte ein Atomreaktor in Tschernobyl (Ukraine). Tausende Menschen starben, in ganz Europa wurden erhöhte Strahlenwerte gemessen, Lebensmittel wurden radioaktiv belastet.
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Berichte und Fotos
Sackgasse Atomkraft: AktivistInnen mauern Einfahrt zum AKW Neckarwestheim zu
Radikale Wende in der Energiepolitik gefordert
Am 23. April haben rund 30 AktivistInnen erfolgreich das Atomkraftwerk Neckarwestheim für mehrere Stunden blockiert. Mit der Aktion zivilen Ungehorsams forderten sie eine radikale Wende in der Energiepolitik. Die AtomkraftgegnerInnen mauerten die Einfahrt des Kraftwerks mit einer acht Meter langen Mauer zu und errichteten davor symbolisch Windräder.Die Aktion findet vor dem Hintergrund der heutigen Hauptversammlung des Energiekonzerns Energie Baden-Württemberg (EnBW) statt, der den Atommeiler betreibt. Florian Kollmann, Sprecher der AktivistInnen erklärte: ´Es ist absolut inakzeptabel, wenn ein Konzern aus reinem Profitstreben weiter auf die Risikotechnologie Atomkraft setzt! Anstatt auf Laufzeitverlängerung zu drängen, gehört die Technologie sofort stillgelegt! Schmidt weiter: ´In drei Tagen jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 23. Mal - wenn EnBW im Jahr 2009 mit Tricksereien einen längeren Betrieb des Atomkraftwerks durchsetzen will, verharmlost der Konzern die Gefahren der Atomkraft und verhöhnt die Opfer der Katastrophe.´Mehr
RWE-Hauptversammlung läuft
Protest in Essen vor und in der Halle: Auch Aktionäre kritisieren den AKW-Kurs.
Vor der Aktionärs-Versammlung von RWE in der Essener Gruga-Halle wurde heute gegen die AKW-Politik des Konzerns und besonders gegen das von RWE-Chef Jürgen Großmann geplante Engagement für den AKW-Neubau im bulgarischen Belene protestiert. Redner in der Hauptversammlung kritisieren den RWE-Vorstand für dessen Atom-Kurs.
Der Aufsichtsratsvorsitzende von RWE, Thomas Fischer, gibt diesen Posten auf. In den vergangenen Wochen wurde spekuliert, dass auf ihn der bisherige Vorstandsvorsitzende Großmann folgen wird, dessen Rücktritt im Aufsichtsrat schon gefordert worden sein soll. Großmann selbst, wurde berichtet, würde gerne in den Aufsichtsrat wechseln - wenn denn dort der Chefposten frei wäre. Das ist nun der Fall. Mit Großmann als Vorstandsvorsitzenden würde RWE vielleicht auch das AKW Belene aufgeben. Protest wirkt!
kritischer Ticker bei Twitter (nicht von RWE)
Live-Stream von RWE
.ausgestrahlt fordert schärfere Strahlengrenzwerte
Nachdem erneut ein Kind in der Nähe des Kernkraftwerks Krümmel an Leukämie erkrankt ist, hat die Anti-AKW-Organisation .ausgestrahlt schärfere Grenzwerte für radioaktive Emissionen gefordert.
Nachdem erneut ein Kind in der Nähe des Kernkraftwerks Krümmel an Leukämie erkrankt ist, hat die Anti-AKW-Organisation .ausgestrahlt schärfere Grenzwerte für radioaktive Emissionen gefordert.´Kinder und Embryos sind empfindlicher gegenüber radioaktiver Strahlung als Erwachsene. Die derzeit gültigen Grenzwerte nehmen darauf keine Rücksicht´, kritisierte .ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay. Er verwies auf die Kinderkrebs-Studie des Bundesamts für Strahlenschutz, derzufolge Kinder, die in der Nähe eines Atomkraftwerks wohnen, deutlich häufiger an Krebs erkranken als andere Kinder. Mehr
Belene und Tschernobyl
Vor dem Jahrestag des AKW-Unglücks in Tschernobyl gibt es Veranstaltungen gegen das geplante AKW Belene.
Vor dem Jahrestag des AKW-Unglücks in Tschernobyl organisiert die Umweltorganisation urgewald Veranstaltungen gegen das geplante AKW Belene. In Ahaus und Mülheim finden Abendveranstaltungen mit Albena Simeonova, einer der bekanntesten Umweltschützerinnen Bulgariens, statt. In Dortmund und Essen finden jeweils Diskussionsveranstaltungen mit Dr. Gueorgui Kastchiev, dem ehemalige Chef der bulgarischen Atomaufsicht, statt.
Am Mittwoch, 22. April, findet die RWE-Aktionärsversammlung in der Gruga-Halle in Essen statt. urgewald wird von 8.30 bis 10.30 Uhr vor der Halle präsent sein und lädt alle ein, sie zu unterstützen, um die Aktionäre auf den Belene-Unsinn hinzuweisen. Thema wird natürlich auch der versuchte Maulkorb für die Kampagne sein.
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Plakate und Flugblätter
...zur bundesweiten Anti-AKW-Demo am 5.9. sind nun zu haben.
...zur bundesweiten Anti-AKW-Demo am 5.9. sind nun zu haben, um bereits den Termin bekannt zu machen, damit bloß niemand seinen Urlaub falsch plant. Die farbigen Plakate im Format A2 ("Mal richtig abschalten!") und die A4-Flugblätter mit dem Demo-Aufruf können kostenlos bestellt werden (nur Versandkosten).Mehr
Glaubst Du das wirklich?
In Millionenauflage erscheint ein achtseitiges A4-Faltblatt mit Argumenten gegen Atomkraft und für die Energiewende.
In Millionenauflage erscheint ein achtseitiges A4-Faltblatt "Glaubst Du das wirkich?" mit Argumenten gegen Atomkraft und für die Energiewende. Argumenten der Atomlobby wie "Atomenergie schützt das Klima, ist billig und schafft Arbeit" werden Fakten entgegen gehalten; etwa, dass der Beitrag der Atomenergie zur Weltenergieversorgung nur zwei Prozent beträgt, die erneuerbaren Energiequellen aber schon 18 Prozent beitragen. Geworben wird für erneuerbare Energien und Bürger-Kraftwerke. Das Faltblatt eignet sich wegen des geringen Stückpreises bei Großbestellungen zum massenhaften Verteilen an Freunde, Bekannte und ArbeitskollegInnen, in der Fußgängerzone, auf Veranstaltungen oder in die Briefkästen des Stadtteils. Das achtseitige A4-Faltblatt wird herausgegeben von IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges), Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien (Eurosolar) und dem Deutschen Naturschutzring (DNR) mit Unterstützung von .ausgestrahlt und erscheint in einer sehr hohen Auflage.Mehr
Neue Broschüre "Atomkraftwerke machen Kinder krank"
Die neue Argumente-Broschüre wird erst ab 23. April verschickt.
Bei der Herstellung der neuen Argumente-Broschüre gab es leider Verzögerungen, das Heft im A6-Format wird erst frühestens ab 23. April verschickt. Wer anderes Material zusammen mit der Broschüre "Atomkraftwerke machen Kinder krank" bestellt hat, erhält in diesen Tagen die Bestellung ohne die Broschüre, die dann in der letzten April-Woche nachgeliefert wird. Wir bitten um Entschuldigung! Mehr
Mehr Berichte zu RWE-Maulkorb
Die Reaktionen auf den versuchten Maulkorb reißen nicht ab: Radio-Interview, User-Abstimmung...
Die Reaktionen auf den versuchten Maulkorb durch die RWE-Agenturreißen nicht ab: Den Protest in den Blogs nahm das WDR-Magazin "Trackback" mit einem Live-Interview auf. Das Branchen-Magazin "Werben & Verkaufen" lässt seine Online-Leser abstimmen - 70 Prozent meinen: "Maßlos überzogen und ein peinliches Eigentor für die Agentur." Der BUND legt eine Mail-Aktion an den RWE-Vorstand auf, mit der die TeilnehmerInnen fordern: "Sorgen Sie dafür, dass Ihre Werbeagentur die Klagedrohung gegen urgewald zurückzieht." Bündnis 90/Die Grünen basteln an der Grafik weiter und verlangen auf ihrer Startseite: "Finger weg von urgewald! Satire muss erlaubt bleiben!" Mehr
Neuer Rundbrief erschienen
Der neue Rundbrief ist im Versand und online verfügbar.
Der neue .ausgestrahlt-Rundbrief liegt ab heute in den Briefkästen. Im 16-seitigen A4-Heft geht es unter anderem um die Sicherheit von Atomkraftwerken (auch in Deutschland), darum, wie AKWs Kinder krank machen, und um einstürzende Salzbauten. Außerdem gibt es rückblickende Kurzmeldungen und ausblickende Aktionsaufrufe. Mehr und PDF-Download: Mehr
Kritik an RWE-Agentur überall
In Blogs und Zeitungen wird über den versuchten Maulkorb für die Anti-Atomstrom-Kampagne berichtet.
Bereits Stunden nach der Veröffentlichung des Maulkorb-Versuchs für die kritische Kampagne zu RWE ist die Kritik daran im Internet überall präsent. Das hätte eine Werbeagentur wissen müssen: Schadensersatz und anderes für eine Persiflage anzudrohen, führt nicht zum Rückzug sondern dazu, dass das angegriffene Motiv und der Hintegrund noch viel bekannter wird.Mehr
Neues zum AKW Belene
urgewald hatte Gespräche mit RWE und RWE-Aktionär Allianz. Nächste Protestaktion: Mittwoch, 22. April.
Die Umweltorganisation urgewald hat einige Neuigkeiten rund um das geplante AKW im bulgarischen Belene und der Beteiligung des Atomkonzerns RWE.
Am Mittwoch, 22. April findet die RWE-Aktionärsversammlung in der Gruga-Halle in Essen statt. urgewald wird von 8.30 bis 10.30 Uhr vor der Halle präsent sein und lädt alle ein, sie zu unterstützen, um die Aktionäre auf den Belene-Unsinn hinzuweisen. Thema wird natürlich auch der versuchte Maulkorb für die Kampagne sein.
Als Folge der Aktionswoche gegen das AKW Belene hatten sowohl der RWE-Vorstand wie der Vorstand des größten RWE-Aktionärs, der Allianz-Versicherung, urgewald zu Gesprächen geladen. Heffa Schücking von urgewald schätzt das RWE-Gespräch eher als "diplomatisches Treffen" ein; RWE habe zeigen wollen, dass sie im Gespräch sind, aber keinerlei Zugeständnisse gemacht. Immerhin gab es eine Entschuldigung von RWE dafür, dass sie nicht auf die Morddrohungen gegen bulgarische AKW-Kritiker reagiert hatten. Sie versprachen, dass sie bei ähnlichen Vorkommnissen zukünftig umgehend reagieren würden.
Im Gespräch gab RWE außerdem zu, darüber nachgedacht zu haben, urgewald wegen der Persiflage ihrer "ProKlima" Werbung zu verklagen. Sie hätten sich dann aber dagegen entschieden, weil wir "ja eine Organisation wären, mit der sie auch reden würden." Den bösen Bub spielte dann die RWE-Werbeagentur...
Deutlich wurde in beiden Gesprächen, dass die Aktionswoche Eindruck gemacht hat!
Mittlerweile steigt bei den RWE-Aktionären die Unzufriedenheit mit dem Vorstandsvorsitzenden des Konzerns, Jürgen Großmann. Während einer Aufsichtsratssitzung am 3. April sei dessen Ablösung gefordert worden, berichtete der Spiegel. Großmann gilt als Hardliner in Sachen AKW Belene.
Maulkorbversuch für Atomkraftgegner
Die RWE-Werbeagentur will verbieten, dass Atomstromwerbung persifliert wird.
Die Aktionswoche gegen die geplante Beteiligung am Bau des AKW Belene (Bulgarien) hat RWE gereizt. Nun droht die RWE-Werbeagentur Jung v. Matt mit Strafanzeige und Schadenersatzforderungen, wenn die Satire der RWE-Werbung für "ProKlima-Strom" weiter verwendet wird. Wir lassen uns keinen Maulkorb verpassen!
Mehr Informationen und wie Du helfen kannst, den Maulkorb abzuwehren.
Bundesweite Proteste zum Tschernobyl-Jahrestag
Die Anti-Atomkraft-Bewegung mobilisiert bundesweit für drei zentrale Demonstrationen am 25./26. April.
25./26. April: Drei zentrale Anti-Atom-Demonstrationen - Die Anti-Atomkraft-Bewegung mobilisiert bundesweit zusammen mit zahlreichen Umweltgruppen und –verbänden für drei zentrale Demonstrationen und Kundgebungen zum Gedenken an den 23. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl: Am 25. April startet in Münster um 11 Uhr eine Demonstration durch die Innenstadt. Am 26. April finden vor den Atomkraftwerken Krümmel (bei Hamburg) und Neckarwestheim (bei Stuttgart) jeweils um 14 Uhr Protestkundgebungen statt. Mehr
Kritik an Stellungnahme zu Endlagerung
Sehr verwundert ist die BI Lüchow-Dannenberg über die Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums zur Endlagerung.
Große Verwunderung löste die Stellungnahme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zur ´Endlagerung wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle in Deutschland´ aus. Das BMWi hatte die Gesellschaft für Anlagen - und Reaktorsicherheit (GRS) und das Öko-Institut beauftragt, relevante Ergebnisse der Grundlagenforschung des Bundes zur Atommülllagerung zusammenzufassen.Aus dem Bericht folgert Dr. Schneider seitens des BMWi, dass ´mit der Errichtung eines sicher zu betreibenden und verschließbaren Endlagers begonnen werden könnte.´Mehr
Auf nach Berlin! - Anti-Atom-Treck und Großdemonstration
Auf nach Berlin! - Anti-Atom-Treck und Großdemonstration am 5. September: Mal richtig abschalten - Atomkraft nein danke!
Unter diesem Motto haben heute Bürgerinitiativen und Umweltverbände in Hannover zu einer Großdemonstration für den Ausstieg aus der Atomenergie am 5. September nach Berlin aufgerufen. Mehr
"Es ist Zeit, mit dem Atomausstieg ernst zu machen"
Atomkraftgegner fordern Konsequenzen aus Leipziger AKW-Urteil
Zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig, die Laufzeiten der Atomkraftwerke Biblis A und Brunsbüttel nicht zu verlängern, erklärt Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Organisation ´.ausgestrahlt´:´Mit dem höchstrichterlichen Urteil herrscht nun Klarheit. Die Tricksereien der Stromkonzerne, um die Stilllegung der Atomkraftwerke zu verhindern, müssen aufhören. Es ist an der Zeit, mit dem Atomausstieg ernst zu machen. Wir fordern von RWE und Vattenfall, die Pannenreaktoren Biblis A und Brunsbüttel, die derzeit beide wegen Reparaturen vom Netz sind, nicht wieder in Betrieb zu nehmen. Jetzt zeigt sich, ob es der Atomwirtschaft nur um immer größere Gewinne oder um die Sicherheit geht. Sollten die AKW-Betreiber weiter auf Laufzeitverlängerungen drängen, wird der Protest aus der Bevölkerung weiter zunehmen.´
Wir wollen wirklich Schluss machen
Die Reaktion kam sofort: Persiflage auf Postkartenaktion des deutschen Atomforum
März 2009: Das Deutsche Atomforum versucht sich mit einer neuen Werbekampagne die Debatte um die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke und dem Atomausstieg einzumischen:"Willst Du wirklich mit mir Schluss machen?" fragt sie den Leser der weit gestreuten Postkarte, denn seit fast 50 Jahren würden Atomkraftwerke in Deutschland sicheren und sauberen Strom erzeugen.Die Protest-Postkarte kann hier verschickt werden.Hier das Original und die Persiflage:

Asse-Sanierung: Gabriel kommt zu spät
Koalition weiß seit Januar, dass Asse-Strahlung aus AKWs stammt.
Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) verkündet derzeit laut, Recherchen seines Ministeriums hätten ergeben, dass 74 Prozent des strahlenden Inventars in der Asse aus kommerziellen Atomkraftwerken stammen. Deshalb müssten sich die Energiekonzerne an den Sanierungskosten beteiligen. Tatsächlich bringt Gabriel keine neue Information - genau mit der Information hatten .ausgestrahlt und mehr als 3.000 Bürgerinnen und Bürger im Januar 2009 an die Fraktionen von SPD und CDU/CSU appelliert, nicht mit einer Atomgesetz-Änderung die Konzerne von den Kosten freizustellen. Haben sie aber doch gemacht. Mit der Begründung, die strahlende Last käme vor allem aus öffentlichen Einrichtungen. Gabriel hätte es besser wissen müssen...
Aktuelle Pressemitteilung .ausgestrahlt
Asse-Aktion vom Januar
Bericht Focus
Meldung Frankfurter Rundschau
Meldung Hamburger Abendblatt>/a>
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Uranmülltransport nach Russland
Am 11. März soll ein Zug mit Uranmüll von der Urananreicherungsanlage in Gronau (Münsterland) nach Russland starten.
Auf dem Gelände der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau stehen die Bahnwaggons in Dreierreihen. Ein nervöser Wachdienst passt drauf auf. Mit dem Abtransport wird für den Mittwochabend, 11. März, gegen 19 Uhr gerechnet. Die Strecke wird voraussichtlich sein Münster-Rheine-Hengelo-Almelo-Rotterdam. In Rotterdam wird die strahlende Fracht verschifft und nach St. Petersburg gebracht, dann geht es weiter per Bahn nach Novouralsk. Weitere Informationen und ein recht genauer Fahrplan hier: www.sofa-ms.de
Uran ist der unverzichtbare Grundstoff für den Betrieb aller Atomkraftwerke. Jedes AKW muss regelmäßig einen Teil seiner Brennstäbe austauschen. Die UAA Gronau reichert Uran für neue Brennstäbe an. Ausgangsstoff ist hochgiftiges Uranhexafluorid. Das Verhältnis von angereichertem zu abgereichertem Uran beträgt etwa 1 zu 5,5. Bei der Herstellung von einer Tonne angereichertem Uran entstehen etwa 5,5 Tonnen abgereicherte „Tails“. Dieses Abfallprodukt kann zu militärischen Zwecken genutzt werden. Der in Gronau entstehende schwach radioaktiv Abfall wird als „Wirtschaftsgut" nach Russland exportiert und dort auf riesigen Halden gelagert.
Das Uran für die UAA kommt aus verschiedenen Ländern - nicht aus der BRD.
Die UAA ist seit 1985 in Betrieb. Im Juni 2004 wurde ein Zug mit Uranhexafluorid auf dem Weg von Gronau nach Rotterdam erstmals gleichzeitig an verschiedenen Stellen blockiert, auch in den Niederlanden. 2005 und 2006 gab es auch wiederholt Aktionen gegen Urantransporte.
Aktionswoche gegen AKW Belene erfolgreich
RWE bittet urgewald um Gesprächstermin.
Aktionen in mehr als 50 Städten - die Aktionswoche gegen den Bau des AKW Belene war sehr erfolgreich. Erfolge waren die kreativen, vielfältigen, vielen Aktionen, die vielen Presseberichte in Lokalzeitungen und auch ein Anruf des RWE-Pressesprechers bei der Umweltorganisation urgewald, die den Protest mit uns gemeinsam initiiert hat. RWE will mit urgewald unbedingt noch in diesem Monat sprechen, denn: "Sie bauen ja ganz schön Druck auf uns auf." Am 23. März findet das Gespräch statt und urgewald wird den Termin nutzen, um deutlich zu machen, dass die Aktionswoche lediglich Auftakt der FINGErweG-Kampagne war. Es sei denn, RWE nimmt endlich Abstand von seiner aggressiven Atomneubau-Politik und insbesondere von den Projekten in Bulgarien und Rumänien. Mehr
Dokumentation zum Castor 08
Anti Atom Aktuell: Dokumentation zum Castor 08 vorgestellt.
Gegen die Einlagerung von Atommüll-Behältern im Castorlager Gorleben haben sich im vergangenen November erfreulich viele Menschen mit Protest- und Widerstandsaktionen zur Wehr gesetzt. Jetzt wurde im Wendland der Öffentlichkeit eine Dokumentation vorgestellt.Mehr
Aktionswoche AKW-Belene - kleine Erfolge
Heffa Schücking von "urgewald" berichtet von ersten Erfolgen der Aktionswoche.
Heffa Schücking von der Umweltorganisation "urgewald" berichtet von ersten Erfolgen der Aktionswoche:
Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Aktionswoche. Die Liste der "Aktionsstädte" hat sich inzwischen auf 54 vergrößert! Und unsere heutige Pressekonferenz im Düsseldorfer Landtag war ein voller Erfolg.
Auch bei unseren "Gegnern" sind erste Wirkungen der Aktionswoche spürbar. Der Essener Oberbürgermeister Dr. Reiniger versucht zurückzurudern, indem er an Campact schreibt, dass "eine abschließende Entscheidung [über Belene] noch nicht getroffen wurde." Und die Allianz hat sich gestern Nachmittag bei mir gemeldet.
Natürlich reicht eine Aktionswoche alleine nicht aus, um RWE aus diesem Projekt rauszutreiben, aber wir sind gerade dabei wichtige Zeichen zu setzen, sowohl für den Konzern selbst als auch für andere. Der Druck auf die Allianz wird z.B. auch von Banken und Investoren aufmerksam verfolgt und macht ihnen deutlich, dass sie sich in große Schwierigkeiten bringt, wenn sie es wagen Finanzmittel für das AKW Belene bereitzustellen. Und ohne externe Finanzmittel ist Belene nicht zu realisieren. Schließlich soll das Kraftwerk mindestens 7 Milliarden Euro kosten, von denen mindestens 5 Milliarden noch aufgetrieben werden müssen.
Übrigens: Genau heute vor 32 Jahren bebte die Erde bei Belene. Fotos dazu.
Deutschlandweiter Protest gegen RWE-Investition in bulgarisches Atomkraftwerk
Vom 1. bis 8. März finden in 54 deutschen Städten Proteste gegen den Bau des Atomkraftwerks Belene in Nordbulgarien statt.
Vom 1. bis 8. März finden in 54 deutschen Städten Proteste gegen den Bau des Atomkraftwerks Belene in Nordbulgarien statt. Die Proteste richten sich gegen RWE, denn Deutschlands zweitgrößter Energieversorger will über 1,5 Milliarden Euro in das Atomkraftwerk an der Donau investieren. Mit der Protestwoche erinnern Umweltorganisationen an das große Erdbeben am 4. März 1977 in der Belene Region. Damals sind nur wenige Kilometer vom geplanten AKW Standort entfernt Hochhäuser zusammengestürzt und mehr als 120 Menschen umgekommen.Mehr
Aktionswoche gegen AKW Belene hat begonnen
Aus den ersten der 45 Orte gibt es Aktionsberichte.
Von Flensburg bis München beteiligen sich Aktionsgruppen aus 45 Städten an der Protestwoche. In Dortmund, Berlin, Köln und einigen weiteren Städten finden sogar mehrere Protestaktionen statt. Hier gibt es die ersten Aktionsberichte: Mehr
15.000 Menschen bei Lichterkette gegen Atommüll
Fast so viele Menschen wie vor drei Monaten in Gorleben protestierten am Abend zwischen Braunschweig, Asse und Schacht Konrad gegen Atomenergie.
Um 19 Uhr war die 52 Kilometer lange Strecke geschlossen. Mehr als 15.000 Menschen brachten mit Fackeln, Taschenlampen und Wunderkerzen Licht ins Dunkel der Atommmüllentsorgung und zeigten, dass in der Region bereits zwei Mülllager existieren - der Müll aber unter Tage liegt. Damit nahmen fast so viel Menschen an dem Protest gegen Atomenergie teil wie drei Monate zuvor in Gorleben. Diesmal fand die Demonstration jedoch unter der Woche statt.Mehr
Aktion: RWE muss Risikoreaktor stoppen!
24.02.: campact-Aktion vor RWE Aufsichtsrat in Essen
Am frühen Morgen steht ein einsamer Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma vor der RWE-Zentrale in Essen und wartet. Als kurz vor acht die ersten Campact-Aktiven eintreffen, verweist er sie noch vom Vorplatz des gläsernen Hochhauses auf den Gehweg - nur dort sei die heutige Aktion angemeldet. Aber es kommen immer mehr Leute hinzu und so gibt er seinen Standpunkt schnell auf: Bald tummeln sich über 120 Menschen zwischen Straße und Zufahrt, halten Schilder und Transparente hoch und bauen ein Trampolin auf.Mehr
Greenpeace: Warum Atomkraft nicht für den Klimaschutz taugt
Atomkraft? ´Ja bitte´, fordern vier Veteranen der britischen Umweltbewegung in der Tageszeitung Independent.
Atomkraft? ´Ja bitte´, fordern vier Veteranen der britischen Umweltbewegung in der Tageszeitung Independent. Nur durch die verstärkte Nutzung der Atomenergie könne den bedrohlichen Auswirkungen des Klimawandels begegnet werden, begründen die ehemaligen Atomkraftgegner ihren Sinneswandel. Einer der vier ist Stephen Tindale, bis vor fünf Jahren Geschäftsführer von Greenpeace in Großbritannien.Doch mit seiner Aktion hat sich Tindale leichtfertig vor den Karren der Atomindustrie spannen lassen, meint Greenpeace-Atomexperte Matthias Edler.Mehr
Gorleben: ´Wie ein Schweizer Käse´ - Umweltausschuss zu Besuch
Der Umweltausschuss des niedersächsischen Landtags besucht am heutigen Vormittag das ´Erkundungsbergwerk Gorleben´. Nicht geplant war ein Gespräch mit den Kritikern des Projekts.
Der Umweltausschuss des niedersächsischen Landtags besucht am heutigen Vormittag das ´Erkundungsbergwerk Gorleben´. Nicht geplant war ein Gespräch mit den Kritikern des Projekts.´Wenn die Abgeordneten nicht zum Volk gehen, kommt das Volk zu den Abgeordneten´ - Aktivisten der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg empfingen die Parlamentarier und forderten sie auf, sich mit den geologischen Fakten auseinanderzusetzen, die letztlich zum Baustopp im Jahr 2000 geführt hatten. Mehr
Aktionswoche AKW-Belene in mehr als 35 Orten
Zur Aktionswoche vom 2. bis 8. März stehen jetzt schon mehr als 35 Orte fest.
Schon für mehr als 35 Orte gibt es konkrete Planungen, wie an der Aktionswoche gegen den Bau des AKW im bulgarischen Belene protestiert wird und dazu Druck auf die Finanziers RWE und Allianz ausgeübt wird. Das Aktionspaket mit Material für die Aktionen wird ab 24. Februar verschickt - noch könnt Ihr Euch registrieren und das Aktionspaket bestellen! Mehr
Wer trägt die Kosten für die Atommüllentsorgung?
Wer trägt die Kosten für die Atommüllentsorgung? fragt die Bürderinitiative Lüchow-Dannenberg
Sigmar Gabriel möchte peinliche Entscheidung in der Asse II vertuschen Die Asse II säuft ab, der radioaktive Müll liegt drin. Ob eine Evakuierung der Abfälle noch möglich ist, soll bis zum Jahresende entschieden werden. 2,5 Mrd. Euro sind laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für die Notsicherung veranschlagt.´Wenn nun Sigmar Gabriel zurückrudert und die finanzielle Beteiligung der Stromkonzerne einfordert - der Bundesumweltminister will dies über eine Brennstoffsteuer erreichen - , dann möchte er das peinliche Abweichen vom Verursacherprinzip vertuschen´, kritisiert die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg den Vorstoß des Bundesumweltministers. Mehr
Anti-Atom-Bewegung plant im Wahljahr zahlreiche Aktionen
Der vorläufige Höhepunkt vor der Bundestagswahl: Großdemo am 5. September in Berlin.
Ein Bericht über die Planungen der Anti-Atom-Bewegung zu den Protesten bis zur Bundestagswahl. Ein vorläufiger Höhepunkt: Eine bundesweite Demo am Samstag, 5. September, in Berlin als Abschluss eines Traktorentrecks aus dem Wendland. .ausgestrahlt ist bei der Organisation dabei. Mehr
Belene-Aktionswoche: Neue Infos
Zur Aktionswoche gegen das AKW Belene vom 2. bis 8. März gibt es jetzt die Liste der Aktionsorte und weitere neue Infos.
Zur Aktionswoche gegen das AKW Belene vom 2. bis 8. März gibt es jetzt die Liste der Aktionsorte und weitere neue Infos. Außerdem haben wir eine Liste von Stadtwerken mit RWE-Beteiligung erstellt. Das Aktionsmaterial wird diese Woche verschickt! Mehr
Anti-Atom-Bewegung plant Treck nach Berlin
Mit einer Demonstration in Berlin will die bundesweite Anti-Atom-Bewegung drei Wochen vor der Bundestagswahl ihrer Forderung nach Abschaltung aller Kernkraftwerke Nachdruck verleihen.
Mit einer Demonstration in Berlin will die bundesweite Anti-Atom-Bewegung drei Wochen vor der Bundestagswahl ihrer Forderung nach Abschaltung aller Kernkraftwerke Nachdruck verleihen. Für 5. September sei eine große Kundgebung am Brandenburger Tor geplant, teilten Bürgerinitiativen aus Gorleben und anderen Orten am Freitag mit.Bereits am 29. August wollten sich Aktivisten mit Traktoren, Fahrrädern und anderen Fahrzeugen in einem großen Treck in Richtung Hauptstadt auf den Weg machen. Mehr
Atomregion Braunschweiger-Land - Morsleben stärker im Blick
In Vallstedt wurde ein Denkmal eingeweiht, in Salzgitter zimmerten IG Metaller an einem Themenwagen ´Atomdschungel Braunschweiger-Land´...
In Vallstedt wurde ein Denkmal eingeweiht, in Salzgitter zimmerten IG Metaller an einem Themenwagen ´Atomdschungel Braunschweiger-Land´ für den Braunschweiger Karnevalsumzug und in Braunschweig selbst fand der 14-tägige Umzug gegen Atommüll im ASSE-Schacht statt. An vielen Orten der Region war der Atommüll wieder das Thema, als am Samstag nachmittag in Wittmar erstmals ein gemeinsames Regionaltreffen zu den Standorten ASSE-Morsleben-KONRAD stattfand.Mehr
Online-Abstimmung zum Atomausstieg
Aktuelle Umfrage auf tagesschau.de zum Beibehalt des sog. Atomausstieg in Deutschland
Es gibt mal wieder eine Online-Umfrage von tagesschau.de zum Beibehalt des sogenannten Atomausstieg in Deutschland aus Anlass der Entscheidung in Schweden. Leider fehlt auch dieses Mal wieder die Option eines sofortigen oder schnelleren Ausstieges. Dies kann der Tagesschau-Redaktion auch per mail an redaktion@tagesschau.de mitgeteilt werden.zur Online-Abstimmung
1.500 umzingeln das Atomforum
Mit einer eindrucksvollen Protestaktion meldet sich die Anti-Atom-Bewegung nun auch in Berlin zurück. Mehr als 1.500 AtomkraftgegnerInnen beteiligen sich zur Stunde an einer Menschenkette rund um das Maritim-Hotel in Berlin-Mitte.
Mit einer eindrucksvollen Protestaktion meldet sich die Anti-Atom-Bewegung nun auch in Berlin zurück. Mehr als 1.500 AtomkraftgegnerInnen beteiligen sich zur Stunde an einer Menschenkette rund um das Maritim-Hotel in Berlin-Mitte, in dem die Lobbyvereinigung „Deutsches Atomforum“ tagt. Das ist die größte Anti-Atom-Demonstration in Berlin seit vielen Jahren. Veranstalter sind .ausgestrahlt, das Online-Netzwerk Campact und die Berliner Gruppe niXatom.Mehr
Atomforum: Umzingelung beginnt
Die argumentative Umzingelung des Atomforums mit 25 Großplakatwänden in Berlin-Mitte hat begonnen. Mittwoch ist die Demo.
Die argumentative Umzingelung des Atomforums mit 25 Großplakatwänden in Berlin-Mitte hat begonnen. Am Montag wurde das erste Plakat vor der Presse enthüllt, bis zum 12. Februar bleiben die Argumente hängen. Wir laden ein zur Demonstration gegen ein Comeback der Atomenergie am Mittwoch, 4. Februar.Mehr
SPD reagiert auf Protestmails
SPD-Abgeordnete verschicken an Teilnehmer/innen der Mail-Aktion zum Atomgesetz Standardantworten.
SPD-Abgeordnete verschicken an Teilnehmer/innen der Mail-Aktion zum Atomgesetz und zur Asse-Sanierung Standardantworten und rechtfertigen. Dazu gibt es eine Argumentationshilfe von .ausgestrahlt für Antworten auf die Antworten: Warum die Behauptungen nicht stimmen.Mehr
Mailaktion Asse beendet
Mehr als 3.100 Menschen haben an die Fraktionen von Union und SPD gemailt - die mit der FDP trotzdem das Atomgesetz geändert haben.
Mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und FDP hat der Bundestag das Atomgesetz geändert. Künftig sollen nicht mehr die Atomkonzerne, sondern soll die Allgemeinheit die Kosten für den Atommüll in der Asse zahlen. Für ein Asse-Endlager braucht es kein Planfeststellungsverfahren mehr. In den 54 Stunden davor hatten mehr als 3.100 Menschen per Mail dagegen protestiert und an der .ausgestrahlt-Aktion teilgenommen. Tagsüber wurden pro Stunde mehr als 80 TeilnehmerInnen gezählt.Mehr
Interview zur Asse-Aktion
Interview in Radio Dreyeckland zum Atomgesetz und der Mailaktion "Konzerne sollen Asse zahlen!"
Tobias Darge von .ausgestrahlt erklärt im Freien Radio Dreyeckland den Hintergrund zur Aktion "Konzerne sollen Asse zahlen!". Pro Stunde nehmen etwa 80 Menschen an der Aktion teil.Mehr
Asse II: Nicht die Steuerzahler sondern die Verursacher zur Kasse bitten
Heute wurde durch eine Meldung der Berliner Zeitung bekannt, dass die Regierungsfraktionen vorhaben, die Kosten für die Sicherung des Atommüll-Lagers Asse II den Steuerzahlern aufzubürden.
Heute wurde durch eine Meldung der Berliner Zeitung bekannt, dass die Regierungsfraktionen vorhaben, die Kosten für die Sicherung des Atommüll-Lagers Asse II den Steuerzahlern aufzubürden. Zur Ablenkung wird dann gesagt, in der Asse II lagerten auch radioaktive Abfälle aus Medizin und Forschung.Aber wohl über 99 Prozent der in dem ehemaligen Salzbergwerk eingelagerten Radioaktivität stammt aus den Kernkraftwerken. Einer der größten Verursacher ist der Block A des Atomkraftwerk Gundremmingen.Mehr
Österreich - Raus aus EURATOM
Neue Kampagne mit Zulauf wird inzwischen von 47 Organisationen unterstützt
Anti-Atom- und Umwelt-Organisationen sowie Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und Interessensgemeinschaftensind sich einig: 50 Jahre sind genug - Österreich muss aus dem EURATOM-Vertrag aussteigen.Mehr
Atomgesetznovelle: Mehr Fragen als Antworten
Mehr Fragen aufwerfen als Antworten geben - der Referentenentwurf zur 10. Atomgesetznovelle
Anstelle das Forschungsbergwerk Asse II unter das Atomgesetz (AtG) zu stellen wird erst das Atomgesetz der Asse angepasst und danach die Asse nach dem neuen Atomgesetz behandelt. Dieses Ziel ist mit der Klage von Irmela Wrede auf die Anwendung des Atomrechtes für die Asse nicht verfolgt worden. In der von der Bundesregierung eingebrachten 10. Novelle des Atomgesetztes, die am 21. Januar in erster Lesung im Bundestag behandelt wird, ist in der Zielsetzung zu lesen, dass der Atommüll von 1967 bis 1978 ´mit dem Ziel der endgültigen Beseitigung eingelagert´ wurde.Mehr
Deutsche Atomkraftwerke hatten 2008 ein schlechtes Jahr
AAA stellt Dokumentation vom Castor 08 zusammen
Stolz verkündet heute das Deutsche Atomforum, dass die deutschen AKW im Jahr 2008 148,8 Milliarden kWh Strom produziert haben. Im Vertrauen darauf, dass die deutschen Journalisten kaum noch recherchieren, verschweigen die Atomer, dass damit die AKW im Jahr 2008 das zweitschlechteste Stromergebnis seit 1992 erreicht haben.Siehe „Stromerzeugung nach Energieträgern von 1990 bis 2007 (in TWh) Deutschland insgesamt“ mehrSelbstredend verschweigen sie die Radioaktivitätsabgaben an die Umwelt, die Krebstoten und die Atommüllproduktion. Vergleiche dazu folgende PressemitteilungMehr Infos aufwww.atommuellager.de
Damit aus Geschichten Geschichte wird
AAA stellt Dokumentation vom Castor 08 zusammen
seit vorgestern sind wir dabei, die Dokumentation vom Castor 08zusammenzustellen, und hoffen, dieses Projekt in den nächsten vierWochen zu einem guten Ende zu bringen. Allerdings brauchen wir dafür dieUnterstützung von vielen, (die für den oder die einzelne eigentlich garnicht so groß zu sein braucht):Bisher haben wir unendlich viele Fotos. Für uns, die wir auf diesenBildern die Orte, viele Leute und anhand der Uhrzeit den jeweiligenZusammenhang erkennen können, erzählen diese Fotos packende Geschichten.Was uns allerdings für eine allgemein verständliche Broschüre bisherfehlt, ist, dass Leute die dazu passenden Worte machen. Wo warst Du während der Castortage unterwegs?
was hattest Du / hattet Ihr vor? was ist gelungen, was nicht?
was habt Ihr dabei Überraschendes, Bewegendes, Ärgerliches, Erfreuliches erlebt?
was sollte die Welt erfahren?
Es wäre schön, wenn Du diese Fragen an alle Deine FreundInnen undBekannte weitergeben würdest, verbunden mit der dringenden Aufforderung,die Antworten an uns zu schicken.Bitte fühle Dich selbst auch aufgefordert, zum Stift zu greifen!freundliche Grüßedie aaa-RedaktionMehr
Abstimmung über Erneuerbare Energien/Atom/Kohle auf ZDF
Erstmals seit 42 Jahren wurde im Jahr 2008 weltweit kein einziges neues AKW in Betrieb genommen. Anteil der Atomenergie an der weltweiten Energieversorgung auf unter 2,5 Prozent gesunken.
Derzeit liegt Option 1 & 2 noch gleichauf, hier die Fragen:Kann unser Strombedarf langfristig allein mit erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden? Ja, man muss es nur wollen. Nein, ohne Atom- und Kohlestrom kommen wir nicht aus. Weiß nicht.Mehr
Auch im Jahr 2008 kein Aufstieg der Atomkraft
Erstmals seit 42 Jahren wurde im Jahr 2008 weltweit kein einziges neues AKW in Betrieb genommen. Anteil der Atomenergie an der weltweiten Energieversorgung auf unter 2,5 Prozent gesunken.
Erstmals seit 42 Jahren wurde im Jahr 2008 weltweit kein einziges neues AKW in Betrieb genommen. Anteil der Atomenergie an der weltweiten Energieversorgung auf unter 2,5 Prozent gesunken.Seit Jahren wird von interessierter Seite eine Renaissance der Atomenergie behauptet, um so die Atomakzeptanz zu erhöhen. Die heute veröffentlichte internationale Atomkraftstatistik der IAEA zeigt, dass dies nur Propaganda ist.Im Jahr 2008 wurde sogar erstmals seit den 1960er Jahren weltweit kein einziges AKW neu mit dem Stromnetz verbunden, ein AKW (Slowakei) wurde endgültig abgeschaltet. Damit sank im abgelaufenen Jahr die Zahl der offiziell in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke auf 438. Zum Vergleich: 1999 waren weltweit 440 AKW am Netz. Mehr
Interview: Der Zustand der Anti-Atom-Bewegung
Interview mit Jochen Stay aus dem Wendland über den derzeitigen Zustand der Anti-Atom-Bewegung.
Ist die Anti-Atom-Bewegung noch eine relevante politische Kraft in der Gesellschaft? Welche Möglichkeiten gibt es für Anti-Atom-Proteste vor dem Hintergrund einer sich verändernden Protestkultur?Diese und ähnliche Fragen werden im Rahmen des folgenden Interviews thematisiert.Mehr
Mit Schwung ins Jahr 2009
Eine außergewöhnliche Fleißarbeit zu einem außergewöhnlichen Ereignis im BI-Haus einzusehen
Eine außergewöhnliche Fleißarbeit zu einem außergewöhnlichen Ereignis präsentierte die Grünen-Politikerin Renate Künast: unter dem Titel "Gorleben 2008 - Ein Frühling im Herbst" legte sie eine zweibändige Presseschau zum letzten Castortransport nach Gorleben vor. Gewidmet ist der 476 Seiten umfassende Pressespiegel den "zahllosen Menschen" und den Initiativen, die "seit nunmehr 31 Jahren kontinuierlich Widerstand leisten gegen Atomanlagen in Gorleben", heißt es im Begleitschreiben der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Deutschen Bundestag. Die Dokumentation erschien in einer Auflage von 10 Exemplaren und ist während der bekannten Öffnungszeiten im Lüchower BI-Haus einzusehen.In der Tat beeindruckt der Pressespiegel, weil Berichte aus allen Ecken der Republik erfasst wurden, die dokumentieren, dass Gorleben im November 2008 überall war. "Wir wissen, dass das Thema Atomausstieg und Gorleben angesichts der internationalen Finanzkrise in den Hintergrund gedrängt wird. Umso wichtiger wird es sein, im Wahljahr 2009 mit den Themen Atomausstieg, Endlagersuche und Klimaschutz demonstrativ und argumentativ präsent zu sein", reagiert die BI Umweltschutz. Die Bürgerinitiative sieht sich zum Jahreswechsel gestärkt, zählt nunmehr 904 Mitglieder. 45 neue Mitglieder konnte die Bürgerinitiative nach dem Castortransport begrüßen, mit Schwung gehe es in das Jahr 2009. Symbolisch ließ man es am Neujahrstag vor den Toren der Endlagerbaustelle krachen.
Asse-II: Demonstration nach Betreiberwechsel
Aktionskreis Atommüllfreie Asse zieht Bilanz für das Endlager in Remlingen - Kein Vertrauensvorschuss
Aktionskreis Atommüllfreie Asse zieht Bilanz für das Endlager in Remlingen - Kein VertrauensvorschussVor dem gelben Transparent mit Anti-Atomkraft-Symbol ist eine Menge Platz frei geblieben. Rund 30 Demonstranten sind gestern zum Eingang der Schachtanlage Asse II gekommen.Mehr
Der BI Neujahrempfang am Erkundungsbergwerk
Zum Neujahrempfang der BI Lüchow-Dannenberg sind 60 Menschen gekommen. X´e waren zu sehen, Anti Atom Sonnen auf Waffeln, Kalender und DVD´s wurden feil geboten.
Zum Neujahrempfang der BI Lüchow-Dannenberg sind 60 Menschen gekommen. X´e waren zu sehen, Anti Atom Sonnen auf Waffeln, Kalender und DVD´s wurden feil geboten.Mehr
Neuer Film über Atomkraft und Klimaschutz
"Climate of Hope" auf Deutsch erschienen
Angesichts der drohenden Klimakatastrophe wirbt die Atomindustrie immer wieder für eine Renaissance der Atomkraft als Rettung für den Klimawandel. Um dies zu widerlegen, haben Scott Ludlam und die Anti-Nuclear Alliance of Western Australia 2007 einen 30-minütigen animierten Dokumentarfilm produziert, der kurz und prägnant die wichtigsten wissenschaftlichen Hintergründe des Klimawandels und der Atomkraft vermittelt und anschaulich erklärt, weshalb Atomenergie mit seiner katastrophenreichen Geschichte niemals eine Lösung für die globale Erwärmung der Erde sein kann.Zum Film
Urandeal zeigt: Uranvorräte werden knapp
Offensichtlich bekommen die US Reaktorbetreiber nicht mehr genügend Uran vom Weltmarkt.
Zur Vertragsunterzeichnung für den amerikanisch-russischen Uranhandel erklärt Hans-Josef Fell MdB, Sprecher für EnergieDer amerikanisch-russische Urandeal zeigt auf, wie knapp die Uranversorgung der Erde bereits ist. Offensichtlich bekommen die US Reaktorbetreiber nicht mehrgenügend Uran vom Weltmarkt. Die Tatsache, dass sie nun in Russland direkt Uran kaufen dürfen, heißt noch lange nicht, dass es in Russland auch genügend Urandafür gibt. Immerhin hat Russland mit Australien erst kürzlich einen Vertrag zum Aufkauf australischen Urans geschlossen, was ein Hinweis darauf ist, dassRussland nicht einmal genügend eigenes Uran für die eigene Versorgung besitzt.Mit diesem russisch-amerikanischen Uranhandel werden die Untersuchungen derEnergy Watch Group bestätigt. Danach wird ab Mitte kommenden Jahrzehnts eineUranverknappung für den Betrieb der weltweit existierenden Reaktoren erwartet.
Somit entpuppt sich das Gerede von der Renaissance der Atomenergie alsunrealistische Phropaganda der Atomwirtschaft.
Neuer Konzernchef bei Vattenfall
Beide vom viertgrößten deutschen Stromkonzern Vattenfall betriebenen Atomkraftwerke stehen seit nunmehr über einem halben Jahr still
Vattenfall hat einen neuen Chef im Bereich Kommunikation. In ihn setzte die Kampagne „Tschüss Vattenfall“ nun neue Hoffnung:Vattenfall könnte diese Chance nutzen und endlich die Öffentlichkeit über die wahren Hintergründe ihrer Geschäfte aufklären. Klimaschutz mit einem überdimensionierten Kohlekraftwerk in Moorburg, Laufzeitverlängerung für den Schrottreaktor in Brunsbüttel, diverse Störfälle im AKW Krümmel. Ungerechtfertigte Preistreiberei zulasten des Privatkunden - und gleichzeitig Milliardengewinne. Es gibt eine Menge Erklärungsbedarf.Mehr auf der Homepage von: Hamburg steigt um
AKW Brunsbüttel: Wirtschaftlichkeit kontra Sicherheit
Beide vom viertgrößten deutschen Stromkonzern Vattenfall betriebenen Atomkraftwerke stehen seit nunmehr über einem halben Jahr still
Beide vom viertgrößten deutschen Stromkonzern Vattenfall betriebenen Atomkraftwerke stehen seit nunmehr über einem halben Jahr still. Das AKW Krümmel seit dem 28.06.2007 wegen eines Trafobrandes und diverser weiterer Defekte, das AKW Brunsbüttel wurde nach mehreren Defekten am 21.07.2007 abgeschaltet. Der Versuch einer betriebswirtschaftlichen Betrachtung in Hinblick auf größtmögliche Sicherheit.Das AKW Krümmel läuft auf Grundlage der heutigen Zahlen noch etwa 10 Jahre bis etwa 2017. In diesem Zeitraum wird der entstandene wirtschaftliche Schaden durch den Stillstand vermutlich kompensiert.Das AKW Brunsbüttel wird gemäß der im Atomausstiegsgesetz festgelegten Reststrommengen und auf Grundlage der bisherigen Produktionszahlen etwa im Oktober 2010 - in 2,5 Jahren - abgeschaltet werden. Ein Antrag auf Strommengenübertragung vom AKW Mülheim-Kärlich, den Vattenfall im März 2007 stellte, wurde Anfang 2008 vom Oberverwaltungsgericht Schleswig endgültig abgewiesen. Es bleibt ein Antrag zur Übertragung von Reststrom aus dem AKW Krümmel nach Brunsbüttel, der bislang nicht entschieden wurde.Mehr
Zeitung "Biblis angeklagt" bisher 100.000fach verteilt
Bisher 840.000 Exemplare veröffentlich - IPPNW-Klage auf Stilllegung von Biblis B
Um ihre Klage vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B zu begleiten, hat die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit dem Umweltverband BUND und der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR eine achtseitige Zeitung mit dem Titel "Biblis angeklagt" in einer Auflage von bisher 840.000 Exemplaren veröffentlicht. Mit viel ehrenamtlichem Engagement, bezahlten Verteilungen, Postwurfsendungen und Zeitungsbeilagen wurden allein in der vergangenen Woche rund 250.000 Exemplare in die Briefkästen hessischer Privathaushalte gesteckt. "Insgesamt erreichten wir gut ein Fünftel aller hessischen Privathaushalte", so die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.Mehr bei IPPNW
Versorgungsrisiko Atomkraft
Brunsbüttel, so heißt es, werde nicht vor Ende März, Krümmel nicht vor Mitte Mai 2008 ans Netz gehen. Was heißt das eigentlich für die Planungs- und Versorgungssicherheit?
Der Anfahrtermin für die beiden ältesten AKW in Schleswig-Holstein hat sich erneut verzögert. Brunsbüttel, so heißt es, werde nicht vor Ende März, Krümmel nicht vor Mitte Mai 2008 ans Netz gehen. Was heißt das eigentlich für die Planungs- und Versorgungssicherheit?Der Windkraft wird oft vorgeworfen, dass sie für die Stromversorgung ausfällt, sobald kein Wind weht. Was wir in Schleswig-Holstein gerade mit der angeblich so zuverlässigen Atomkraft erleben, geht über eine kurze Windflaute weit hinaus.Mehr bei Greenpeace
Verfassungsbeschwerde gegen Castor-Polizeikessel
Kreistagsabgeordneter wehrt sich gegen Polizeimaßnahme bei angemeldeter Versammlung
Ein Kreistagsabgeordneter aus Lüchow-Dannenberg, der bei einem Castortransport zusammen mit über 300 Atomkraftgegnern ohne Vorwarnung stundenlang von der Polizei eingekesselt wurde, hat Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe erhoben. Die Polizei kesselte am 10 November 2006 in Pudripp alle Anwesenden unterschiedslos ein, bevor sie eine Versammlungsauflösung aussprach, der jedoch wegen des Kessels niemand mehr Folge leisten konnte. Anlass der Polizeimaßnahmen war eine gegen 19.30 Uhr begonnene Straßenblockade von Landwirten mit 36 Traktoren, die sich gegen den zeitgleich in Frankreich startenden Transport von hochradioaktivem Atommüll nach Gorleben richtete. Mehr
Bürgerinitiative: Polizei soll sich für Urantransportverbot aussprechen
Aktivistin seilt sich vor Atommüllzug ab
Der Widerstand gegen die einzige deutsche Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau und gegen die damit verbundenen Urantransporte ist um eine Facette reicher: Am gestrigen Mittwochabend (16. Januar) hat eine französische Atomkraftgegnerin auf freier Strecke das Stoppen eines aus der UAA Gronau kommenden Uranmülltransports kurz nach seiner Abfahrt mit einer akrobatischen Hochseilaktion erwirkt. Die 26jährige Französin hatte in ca. 10 Meter Höhe weit oberhalb der Schienen ein Seil zwischen zwei Bäume gespannt und sich daran angekettet, um gegen den Export deutschen Uranmülls von Gronau nach Russland zu demonstrieren. Sie wurde von einem Polizeihubschrauber entdeckt, der dann offenbar das Stoppen des Zuges veranlasst hat. Der Polizeihubschrauber, bzw. dessen Suchscheinwerfer, wies dann auch anderen DemonstrantInnen den Weg in das unwegsame Waldgebiet, darunter auch einem Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen UmweltschutzMehr beim AKU-Gronau
Hintergrund: Der Europäische Druckwasserreaktor EPR
Aktivistin seilt sich vor Atommüllzug ab
Französische Unternehmen wollen in Abu Dhabi zwei moderne Atomreaktoren (EPR) bauen. Der Europäische Druckwasserreaktor EPR ist in deutsch-französischer Kooperation entwickelt worden. Die Technologie basiert auf den Erfahrungen beim Bau und Betrieb der französischen N4- und der deutschen Konvoi-Anlagen. Deshalb wird der EPR auch als Atommeiler der dritten Generation beschrieben.Nach Angaben der Hersteller ist der neue Druckwasserreaktor besonders sicher. Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Störfalls sei minimal. Im Fall einer Kernschmelze würden die Auswirkungen auf den Reaktor beschränkt bleiben und seien damit beherrschbar.Mehr
Urantransport aus Gronau gestoppt
Aktivistin seilt sich vor Atommüllzug ab
Mit einer spektakulären Abseilaktion hat heute eine Anti-Atom-Aktivistin den Bahntransport von radioaktivem Uranhexafluorid (UF6) aus der Urananreicherungsanlage Gronau mit Ziel Russland blockiert.Kurz vor Burgsteinfurt, 30km von Münster (Westfalen), spannte die 26jährige ein Seil zwischen zwei Bäumen über die Schienen und seilte sich auf Höhe der Lok ab. Damit konnte der Transport unweit seines Startortes nach nur 30minüter Fahrt aufgehalten werden. Eintreffende Polizeikräfte zeigten sich ratlos.„Wir protestieren gegen den Export von deutschem Atommüll ins Ausland“, so die Aktivistin Cecile Lecomte. „Diese Transporte von atomarem Abfall aus der Urananreicherung sollen angeblich in Russland weiter verarbeitet werden. Tatsächlich lagern tausende Tonnen radioaktiven Atommülls dort unter freiem Himmel und verseuchen die Umwelt.“Mehr
Online-Mitmach-Aktion für Uran-Grenzwert bei Mineralwasser
Blockade des AKW Krümmel geplant
Mit einer neuen Online-Mitmach-Aktion will die Organisation foodwatch den Druck auf Bundesminister Horst Seehofer weiter erhöhen. Wirtschaftliche Interessen der Mineralwasser-Firmen dürften nicht über dem Schutz der Verbraucher stehen. Die giftige Substanz Uran in einem so wichtigen Lebensmittel wie Wasser sei vermeidbar.Im Juli 2006 stellte foodwatch diese Forderungen erstmals auf. Schon im November 2006 war ein erster Erfolg der Kampagne zu verzeichnen: Der Bundesrat entschied, dass als "geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung" beworbenes Mineralwasser nicht mehr als 2 Mikrogramm Uran pro Liter enthalten darf. Ebenfalls seit November 2006 sammelt foodwatch über Anzeigen in Zeitschriften und Listen Unterschriften für die Einführung eines Uran-Grenzwerts. Fast 6.000 Unterschriften von Unterstützern der Aktion konnten knapp ein Jahr später, im November 2007, dem Bundesverbraucherministerium übergeben werden.Mehr bei foodwatch
Erfolg vor Gericht für Atomkraftgegnerin
Blockade des AKW Krümmel geplant
Der wiederholte Versuch den friedlichen Protest gegen die Atomindustrie zu kriminalisieren scheiterte am Mitwoch den 9. Januar 08 erneut vor Gericht.Im Vorfeld des Castor 2006 wurde eine Spontan-Demonstration in Gedenken an dem 2004 vom Castorzug getöteten französischen Aktivist Sébastien Briat von der Polizei angegangen. In diesem Zusammenhang ermitteltet die Polizei gegen AktivistInnen. Das Verfahren gegen eine 26-jährige Aktivistin wurde gegen 40 Stunden gemeinnützige Arbeit eingestellt. Die Betroffene ist engagierte Atomkraftgegnerin und wird in diesem Kontext immer wieder von der Polizei belangt und angezeigt. Zahlreiche polizeiliche Maßnahmen gegen sie wurden bereits richterlich für unrechtsmäßig erklärt. Vor dem Castortransport 2006 wurde sie sogar rund um die Uhr vom MEK, eine Sondereinheit der Polizei überwacht. Sie wertet insofern diese Einstellung als Erfolg. " Das Gericht wußte, wie dürftig die Beweislage war. Die politische Bedeutung dieses Verfahrens hat dabei eine erhebliche Rolle gespielt. Dem Richter und dem Staatsanwalt war es doch zu brisant darüber zu verhandeln." So die Betroffene Cécile Lecomte.
Urantransporte: Atomkraftgegner machen Schrankeninspektion
Blockade des AKW Krümmel geplant
Nach Informationen der regionalen Anti-Atomkraft-Initiativen plant die Urananreicherungsfirma Urenco für morgen Abend (9.1.) gegen 19 Uhr einen neuen Transport mit bis zu 1000 t abgereichertem Uranhexafluorid (UF6) von Gronau zur Uranfabrik Novouralsk nach Russland. Die Aktivisten plannen jetzt Proteste.In Russland wird das radioaktive Material als Abfall auf offener Wiese gelagert. Nach unseren Informationen darf die Urenco alleine 2008 rund 7500 t abgereichertes UF6 von Gronau zur Endlagerung nach Russland bringen - in den vergangenen 12 Jahren waren es insgesamt 22 000 t. 2008 dürfte also das intensivste Jahr des Atommüllexports von Gronau nach Russland werden.Mehr Infos auf www.urantransport.de
Lieber richtigen Ökostrom als eine Mogelpackung
Blockade des AKW Krümmel geplant
„Nach Informationen des SPIEGEL tricksen europäische Stromanbieter ihre Kunden gezielt aus. Sie etikettieren Atom- oder Kohlestrom einfach in Ökostrom um. Eine legale Praxis, die durch Ökozertifikate möglich ist“, berichtete die Online-Ausgabe des Spiegels am 05.01.2008. Eine Meldung, die für die Umweltaktivisten der Kampagne „Tschüss Vattenfall“ keine Neuigkeit ist.„Seit Monaten weisen wir darauf hin, dass die so genannten RECS-Zertifikate eine Mogelpackung sind. Wer durch RECS-Zertifikate grün etikettierten Strom bezieht, der zahlt einen Großteil seiner Stromrechnung an die Kohle und Atomindustrie“, erklärt Hanna Poddig, Sprecherin der Kampagne.Mit der Einführung des Renewable Energy Certificate System (erneuerbares Energie Zertifikatssystem, RECS) 2002 in 15 europäischen Ländern wurde ein Markt für den Handel von Ökostromzertifikaten geschaffen. Produzenten von Strom aus erneuerbaren Energien erhalten pro 1.000 kWh ein Zertifikat, welches sie an andere Unternehmen weiterverkaufen können. Auf diese Weise soll der Ausbau regenerativer Energien in Europa gefördert werden.Die Kampagne „Tschüss Vattenfall“ empfiehlt Stromanbieter, bei denen das Geld der Kunden ausschließlich an Ökostromproduzenten fließt, die auch in neue Anlagen investieren und nicht eigentumsrechtlich mit der Atom- und Kohleindustrie verflochten sind: Greenpeace energy, naturstrom AG, die Elektrizitätswerke Schönau und Lichtblick.„Um nicht auf diese Mogelpackung hereinzufallen, informieren Sie sich auf unserer Webseite www.hamburg-steigt-um.de,“ empfiehlt Hanna Poddig. Mehr
AKW Krümmel bleibt aus!
Blockade des AKW Krümmel geplant
Das AKW Krümmel darf nicht wieder ans Netz gehen! Angesichts der ständigen Gefahr eines verheerenden Atomunfalls auch in Krümmel sowie der Probleme und Gefahren beim Betrieb von Atomanlagen rufen verschiedene Anti-Atom-Gruppen zur BLOCKADE des AKW Krümmel auf, sobald der Reaktor wieder angefahren werden soll! Der Stillstand des Reaktors hat Vattenfall bereits etliche Millionen EUR gekostet. Schon aus diesem Grund wird das AKW Krümmel wieder an Netz gehen. Mehr Informationen zu Krümmel, der geplanten Blockade und dem Plakat als Download bei contratom






