+++ Castor nach Majak abgesagt! +++
Anti-Atom-Demo in Ahaus findet statt
Der hoch umstrittene Castor-Transport aus Ahaus nach Majak ist abgesagt. Die Behälter werden in diesem Jahr nicht mehr nach Russland rollen: Nach Wochen des laustarken Protests hat Umweltminister Röttgen dem großen Druck aus der Anti-Atom-Bewegung nachgegeben, weil die "schadlose Verwertung" des hochradioaktiven Mülls in Majak nicht sichergestellt sei.
Kein Atommüllexport nach Russland!
Mehr als 700 umzingeln das Castor-Zwischenlager in Ahaus
Die Bundesregierung und das Bundesland Sachsen planen einen Castor-Transport aus dem Zwischenlager Ahaus ins russische Majak. Der Atommüll stammt aus der ehemaligen DDR-Atomanlage im sächsischen Rossendorf, wurde jahrelang in Ahaus zwischengelagert und soll nun von Russland als ehemaligem Betreiber der Rossendorfer Anlagen "zurückgenommen" werden. Der Zielort Majak ist eine der am stärksten radioaktiv verseuchten Gegenden der Welt. Dort herrschen katastrophale Zustände, wie der Atommüll "sicher" gelagert werden soll, ist völlig unklar. Dies hat nun auch Umweltminister Röttgen eingesehen und hat den Transport der Castor-Behälter nach Majak abgesagt.
Mehr als 700 Menschen zeigten am Sonntag, 12. Dezember, mit welchem Widerstand vor einem Transport zu rechnen ist. Sie nahmen das Zwischenlager in die Zange und umzingelten es.
Alle wichtigen und aktuellen Informationen zur Demo in Ahaus gibt es unter www.sofa-ms.de und www.kein-castor-nach-ahaus.de
Informationen zur russischen Atomanlage Majak hier.





