Wir wollen keine verstrahlte Zukunft!

Jugendaufruf gegen den Castor-Transport nach Gorleben und gegen ein Atommüll-Endlager im maroden Salzstock

Bei den erfolgreichen Protesten vor einem Jahr gingen mehrere Zehntausend AtomkraftgegnerInnen im Wendland gegen den Castor-Transport nach Gorleben auf die Straße. Auch in diesem Jahr möchte die Bundesregierung die Atommüll-Fuhre gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen.

Von den vielen Gründen, die gegen die Lagerung von hochradioaktivem Müll in Gorleben sprechen, lässt sich die Regierung nicht von ihrem dreisten Plan abbringen: Gorleben soll als Endlager ausgebaut werden. Wissenschaftliche Gründe, die gegen den maroden Salzstock sprechen, spielen dabei keine Rolle.

Wir, die jüngeren Generationen, rufen dazu auf, sich an der Großdemo am 26.11. zu beteiligen. Wir sind diejenigen, die sich auch in der Zukunft noch mit dem Atommüll herumplagen müssen. Dass jeden Tag in den AKW mehr hochradioaktiver Müll produziert wird, stört die Atomkonzerne nicht. Uns aber schon! Deswegen ist der Weiterbetrieb der Reaktoren nicht zu verantworten. Gorleben darf nicht weiter gegen den Willen der Bevölkerung erkundet werden.

Wir rufen Euch dazu auf, an den Protesten gegen den Castor-Transport teilzunehmen:
Großdemo Dannenberg 26.11. - Aktionen im Wendland 25.-28.11.

ErstunterzeichnerInnen, bundesweite Organisationen:
BUNDjugend Bundesverband -  NAJU Bundesverband - Bund Deutscher PfadfinderInnen - Campusgrün Bundesverband Jusos Bundesverband - Juso-Hochschulgruppen Bundesverband - Sozialistische Jugend Deutschlands Die Falken - ver.di Jugend - Grüne Jugend Bundesverband - Jugendbündnis Zukunftsenergie - Bundesjugendwerk der AWO

ErstunterzeichnerInnen, niedersächsische Organisationen:
Naturfreunde Jugend Niedersachsen - Naturschutzjugend Niedersachsen - IG Metall Jugend Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt - ver.di Jugend Niedersachsen-Bremen - Bund Deutscher PfadfinderInnen Niedersachsen

Deine Jugendgruppe möchte auch unterzeichnen? Dann melde dich bei uns!