Unser Ziel: Atomkraft abschalten
Wir wollen kein Atomrisiko mehr und keinen weiteren Atommüll. Wir wollen die Energiewende und endlich sauberen Strom aus Sonne, Wind und Wasser. Und zwar jetzt.
Unsere Aufgabe: Am Ball bleiben
Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai werden Bundesregierung und Atomkonzerne über längere Laufzeiten für Atomreaktoren verhandeln und angeblich auch über ein sogenanntes „Energiekonzept“. Das richtige Energiekonzept heißt: Abschalten und Umsteuern.
Bundesregierung und die Landesregierung von Schleswig-Holstein werden darüber entscheiden, ob die gefährlichen Pannenreaktoren Brunsbüttel und Krümmel vor den Toren Hamburgs wieder ans Netz dürfen – oder ob sie für immer abgeschaltet bleiben.
Die extrem unsicheren Uralt-Meiler Biblis A und Neckarwestheim laufen schon seit Monaten, wenn überhaupt, dann nur noch auf Sparflamme. Wenn die Bundesregierung sie nicht mit Laufzeitverlängerungen „rettet“, müssen sie in wenigen Wochen vom Netz.
Das kannst Du tun:
- Nutze die Kontakte vom 24.4., um Dich mit anderen aus Deiner Region zu vernetzen. Tausche Adressen aus, verabrede ein nächstes Treffen oder eine kleine Aktion, eine Filmvorführung, einen Vortrag. Finde oder gründe eine Anti-Atom-Gruppe. .ausgestrahlt unterstützt Dich dabei.
- Bleib am Ball. Bestelle den kostenlosen E-Mail-Newsletter und den kostenlosen gedruckten .ausgestrahlt-Rundbrief. Darin findest Du aktuelle und hintergründige Informationen, Aktionsberichte und Vorschläge, wie Du selbst alleine oder mit anderen gegen Atomkraft aktiv bleiben kannst.
Unterstütze mit Deiner Unterschrift die .ausgestrahlt-Aktion „Atomrisiko verlängern? Sag Nein!“. Gemeinsam machen wir Druck, damit die Pannenmeiler Brunsbüttel und Krümmel nie wieder ans Netz gehen und die Uralt-Reaktoren Biblis und Neckarwestheim endlich abgeschaltet werden – die Abschaltkandidaten Nr. 1 - 4. Die Unterschriften veröffentlichen wir in Zeitungsanzeigen, wenn die Regierung mit den Atomkonzernen über das "Energiekonzept" verhandelt. [online unterschreiben]
- Sammle weitere Unterschriften bei FreundInnen, NachbarInnen, KollegInnen. Bestelle kostenlose Unterschriften-Listen und Plakate.
Kündige Deinen Atomstromvertrag. Wechsle zu einem echten Ökostrom-Anbieter. Wann, wenn nicht jetzt?
Informiere und argumentiere. Die Broschürenserie von .ausgestrahlt liefert Fragen und Antworten zu den wichtigsten Atom-Themen. Bisher erschienen: - Atomkraft dient nicht dem Klimaschutz
- Asse, Gorleben und andere Katastrophen
- Atomkraftwerke machen Kinder krank
- Uran: Der schmutzige Atom-Brennstoff
- Atompolitik Schwarz-Gelb
- Sicher ist nur das Risiko
Die Broschüren gibt’s einzeln zum selber lesen oder im 10er- und 100er-Pack zum auslegen und verteilen. [Broschüren bestellen oder PDFs herunterladen]
Mach die Mehrheitsmeinung sichtbar! Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt Atomkraft ab. Aufkleber, Aufnäher, Buttons, Fahnen, Frisbees und sogar Cappuccino-Schablonen mit „Atomkraft? Nein Danke“-Sonne gibt’s günstig im .ausgestrahlt-Webshop.
- Komm zum 30-jährigen Jubiläum der "Republik Freies Wendland" vom 4. - 6. Juni.
- Hab Spaß im Anti-Atom-Sommercamp von .ausgestrahlt und X-tausendmal quer: 7. - 15. August, in Gedelitz im Wendland.
- Unterstütze .ausgestrahlt mit Deiner Spende. Alleine die KettenreAktion hat .ausgestrahlt etwa 60.000 Euro gekostet. Jeder Betrag hilft, die Ausgaben zu finanzieren und die nächsten Kampagnen zu ermöglichen.
Vortrag organisieren
Ein Vortrag lässt sich mit überschaubarem Aufwand organisieren. Auf Wunsch stellt .ausgestrahlt Dir auch eineN ReferentIn, zum Beispiel Jochen Stay. Bei Interesse: Schreib an info[at]ausgestrahlt.de
Film vorführen
Eine Filmvorführung ist eine einfach zu organisierende Aktion und zugleich eine gute Gelegenheit, weitere MitstreiterInnen für Deine (neue) Anti-Atom-Gruppe zu gewinnen. Als Filme bieten sich zum Beispiel an:
- Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie
Der Dokumentarfilm nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise und zeigt die Schattenseite der oft als "saubere Energie" betitelten Atomkraft, 2010. Trailer anzusehen hier - Lost Paradise
Olga, eine junge Journalistin aus Kiew, erinnert sich an eine paradiesische Kindheit: sie lebte in Pripyat, einer jungen Stadt voller Kinder, Pilze und Blumen. Der einzige Haken: Pripyat liegt direkt neben dem Reaktor von Tschernobyl. Mit acht Jahren wurden Olga und ihre Familie evakuiert. 22 Jahre später kehrt sie gemeinsam mit ihrem brasilianischen Ehemann zurück an den Ort ihrer Kindheit, der heute eine Geisterstadt ist. Ein Film über den Verlust von Heimat, die zweite Generation nach Tschernobyl und die Frage, ob man Gänseblümchen heute wieder essen kann?
Dokumentarfilm, D, 2008, Trailer und Bestellung hier - Die 4. Revolution - Energy Autonomy
Kino-Dokumentarfilm über eine mitreißende Vision: eine Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen
2010, Trailer anzusehen hier, DVD bestellbar hier - Totgesagte leben länger - Das Comeback der Atomkraft
ZDF-Dokumentation, 2010 - Albtraum Atommüll
ARTE-Dokumentation, 2009
anzusehen auf YouTube, DVD bestellbar hier - Uranium - is it a country?
Dokumentarfilm über den Uranabbau in Australien, 2008
Mehr Informationen und Bezugsmöglichkeit weiter unten. - Todeszone - nach dem Super-GAU in Biblis
von 1991, aber immer noch sehenswert. Basiert auf den offiziellen Unfall- und Katastrophenschutzszenarien
anzusehen auf YouTube - Die Wolke
Ein Störfall im AKW mitten in Deutschland. Mit Tausenden fliehen auch die SchülerInnen Hannah und Elmar vor der radioaktiven Wolke - mehrfach ausgezeichneter Spielfilm nach einem Roman von Gudrun Pausewang
YouTube-Trailer, DVD bestellbar bei amazon - Der Uranberg
1947: Der Kalte Krieg hat begonnen und damit das atomare Wettrüsten zwischen Amerikanern und Russen. Die Sowjets lassen im Erzgebirge Uran fördern - um ein besseres Deutschland aufzubauen, arbeitet dort auch Kurt Meinel mit...
Fernsehfilm, D, 2010, zum Trailer auf YouTube - Die wahre Geschichte von Tschernobyl
vom Ablauf der Reaktor-Katastrophe von 1986 und ihren Folgen
anzusehen auf YouTube - Trainstopping
Ein SchülerInnen-Filmteam (unter professioneller Anleitung) begleitet Protest und Widerstand gegen den Castor-Transport nach Ahaus im Jahr 1998
Infos zu Kauf bzw. Ausleihe hier - Ausgestrahlt. X-tausendmal quer in Gorleben
9.000 Menschen, die 1997 fünf Tage lang mit einer Sitzblockade gegen den Castor-Transport nach Gorleben protestierten. Ein mutmachender Film über kreativen Widerstand.
DVD bestellbar hier - Das Schönauer Gefühl - Die Geschichte der Stromrebellen aus dem Schwarzwald
Der Film schildert die unglaubliche Geschichte der "Schönauer Stromrebellen" von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahre 1986 bis zum Jahrestag der zehnjährigen Stromnetzübernahme 2007.
DVD bestellbar hier
Aktionsfilme und andere Schnipsel findest Du auch im .ausgestrahlt-YouTube-Kanal.
Anti-Atom-Gruppe gründen
Du möchtest Dich weiter gegen Atomkraft engagieren, und das am liebsten nicht allein? Dann schließe Dich einer Anti-Atom-Gruppe in Deiner Stadt an. Eine Liste von Gruppen, die regelmäßig mit .ausgestrahlt zusammenarbeiten, findest Du hier.
Bei Dir gibt es noch keine Gruppe? Dann gründe eine! Wie das geht? Wir haben einige erfolgreiche Beispiele für Dich zusammengetragen.
Darüber hinaus vermittelt Dir .ausgestrahlt maßgeschneiderte Unterstützung für Deine Anti-Atom-Gruppe.



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