Schwarz-Gelb macht nur Müll
Mehr Atomstrom heißt noch mehr Atommüll – und keiner weiß, wohin damit. CDU, CSU und FDP setzen trotzdem weiter auf Atomkraft. Statt AKW abzuschalten wollen sie deren Laufzeiten sogar noch um Jahre verlängern.
Atomkraft macht nur Ärger
In den deutschen Reaktoren sind bisher mehr als 12.500 Tonnen hochradioaktiver Abfall angefallen, jedes Jahr werden es mehr. Alle bisherigen Entsorgungskonzepte sind gescheitert: Das Endlager Morsleben ist einsturzgefährdet, schon die erste Sanierung kostet zwei Milliarden Euro. Das „Versuchsendlager“ Asse II, einst „Pilotprojekt“ für das geplante Atommüll-Endlager in Gorleben, droht abzusaufen , weil täglich Tausende Liter Wasser eindringen. Jetzt muss der ganze Strahlenmüll wieder raus, Kosten: bis zu vier Milliarden Euro. Und der Salzstock in Gorleben hat ebenfalls schon Grundwasserkontakt. 50 Jahre nach Inbetriebnahme des ersten Atomreaktors ist weltweit noch kein einziges Gramm Atommüll entsorgt.
Atomkraft produziert nicht nur jahrtausendelang strahlende Abfälle. Sie steht auch dem Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv im Weg. Atomkraft stärkt die Macht der Stromkonzerne, behindert die Energiewende, verhindert Investitionen und Innovationen und bedroht Zigtausende zukunftssichere Arbeitsplätze. Die von der Bundesregierung geplanten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke bescheren den Stromkonzernen weitere Milliardengewinne. Die Allgemeinheit bleibt auf dem Strahlenmüll sitzen und muss Kosten und Risiken tragen.
Niemand will Atomkraft, niemand braucht Atomkraft. Wir fordern: Hört endlich auf mit dem Müll!
Zum Weiterlesen:
- Asse, Gorleben und andere Katastrophen: Unsere Broschüre zum Thema Atommüll
- Atompolitik Schwarz-Gelb: aktuelle politische Analysen
- Hundert und mehr gute Gründe gegen Atomkraft
- "Für Atommüll ungeeignet" - das Gorleben-Dossier



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