2. bis 8. März 2009: Bundesweite Aktionswoche gegen das AKW Belene und RWE
Darum ging es
Um den Bedenken im RWE-Aufsichtsrat gegen eine Beteiligung am AKW-Bau im bulgarischen Belene entgegen zu kommen, hat der RWE-Vorstand zunächst eine Projektentwicklungsgesellschaft gegründet, die alle Probleme lösen soll, bevor Geld fließt. Wie Probleme der Art „Erdbebenrisiko“, „unbekannte, neue Techno-logie“, „ungelöste Entsorgung des radioaktiven Abfalls“, „Korruption“, „schwache Aufsichtsbehörden“ und „gefährliches politisches Klima“ in 18 Monaten gelöst werden sollen, gehört zu den Geheimnissen des RWE-Vorstandes. Sicher ist jedoch, dass es sich lohnt, dem RWE-Aufsichtsrat und dem Konzern selbst zu zeigen, wie gefährlich das AKW-Projekt Belene ist und wie schlecht fürs Image von RWE.
Die Aktionswoche
Deshalb organisierten urgewald und .ausgestrahlt eine bundesweite dezentrale Aktionswoche im März, zum Jahrestag des letzten großen Erdbebens am Standort Belene. In dieser Woche sollten in möglichst vielen Orten Proteste zum Thema AKW Belene und RWE stattfinden. Bevorzugt vor RWE-Kundenzentren. Wobei nicht überall RWE draufsteht, wo RWE drin ist: enviva oder Eprimo zum Beispiel klingt nicht nach RWE, ist aber RWE. Und wo sich gar keine RWE-Kundenzentren finden lassen, kann Protest auch vor der Allianz stattfinden, oder in Essen, Mülheim und Dortmund vor den Rathäusern. Denn dort sitzen RWE-Aufsichtsräte, die die Macht haben, das AKW im bulgarischen Belene zu verhindern.
Berichte und Bilder über die bundesweite Aktionswoche gegen das AKW Belene und RWE findest Du hier.
Dass Protest wirkt, haben wir im Herbst 2006 erlebt, als, ebenfalls wegen des AKW Belene, Aktionen gegen Deutsche Bank und HypoVereinsBank in 60 Städten angekündigt waren, was dazu führte, dass beide Banken innerhalb von zwei Tagen erklärten, dass sie sich nicht an dem Projekt beteiligen würden.



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