ARD-Tagesthemen am Samstag:
"15.000 - so viele wie seit Jahren nicht. Die Anti-Atomkraft-Bewegung, die jahrelang auf sich alleine gestellt war, ist wieder modern geworden."
ZDF-heute-journal am Samstag: (ab 5:50)
"...Demonstranten, die dieses Jahr einen Zulauf haben, auch von politischer Prominenz, wie seit Jahren nicht mehr. Sie fordern den Ausstieg aus der Atomenergie, weil niemand wisse, wohin auf Dauer mit dem Müll."
Die "tageszeitung" am Montag:
"Alt und Jung sammelten sich auf der Straße. Friedliche, aber entschlossene Proteste säumten die Castor-Strecke. ... Die Energiekonzerne versuchen unverhohlen, ihre alten Kraftwerke mit Tricks über die Bundestagswahl zu retten - in der Hoffnung, dass der Ausstieg danach revidiert wird."
Die "Welt" am Montag:
"Rationale Erwägungen spielen bei so machtvollen und emotionalen Demonstrationen keine Rolle. Die, die sich an die Gleise anketten, sind militante Aktivisten. "
Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Notunterkunft für Container mit strahlender Fracht - Neuer Protest statt Resignation
Die HNA, eine der größten Regionalzeitungen, am Dienstag auf dem Titelseiten- Kommentar:
"Die Frage, ob ein Endlager für den start strahlenden deutschen Atommüll im Wendland oder anderswo entstehen soll, ist nach wie vor offen. Denn die Politik blockiert sich seit Jahren selbst. ... Solange die Endlager-Frage nicht zu einem Abschluss gekommen ist, verbeiten sich solche Überlegungen [Renaissance der Atomkraft]. Denn längere Restlaufzeiten bestehender Atomkraftwerke oder mögliche neue Reaktioren machen den ungedeckten Wechsel nur noch größer."
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