Hunderte blockierten Castor nach Lubmin
Castor-Transport hat das Zwischenlager Nord erreicht
Nach 50 Stunden Fahrt über rund 1.500 Kilometer hat der Castor-Transport das Zwischenlager Nord bei Lubmin erreicht. Begleitet wurde der Transport mit vielen Mahnwachen, die über den Streckenverlauf quer durch die Bundesrepublik verteilt stattfanden. Zu größeren Verzögerungen kam es vor allem auf den letzten 20 Kilometern Bahnstrecke vor dem Zwischenlager: Etwa 250 Demonstranten blockierten die Gleise und mussten von der Polizei weggetragen werden. Eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten von Robin Wood ketteten sich auf dem Gleis in einem Betonblock an und stoppten den Transport für rund 6 Stunden.
Eine ausführliche Presseschau wird es bei lubmin-nixda geben. Eine stichpunktartige Übersicht über den Ablauf des Transports und der Proteste dagegen gibt auch der CastorTicker. Schöne Fotos bei randbild.de.
3.600 bei Demo in Greifswald
Die bisher größte Anti-AKW-Demo in Mecklenburg-Vorpommern
Trotz Kälte und Nässe sind 3.600 Menschen nach Greifswald gekommen, um gegen den für die kommenden Tage erwarteten Atommüll-Transport nach Lubmin zu demonstrieren. Mehr Informationen von der bisher größten Anti-Atom-Demo in Mecklenburg-Vorpommern:
- Liveticker der Ostsee-Zeitung
- Tagesthemen vom Samstag
- heute (ZDF): Anti-Atom-Bewegung hat den Osten erfasst
- Video von Reuters-TV
- NDR: Greifswald macht gegen Atomtransporte mobil
- Beitrag in der 17-Uhr-Tagesschau
- Längerer Bericht auf tagesschau.de
- Bildergalerie im Hamburger Abendblatt
- taz: Anti-Atom-Protest in Greifswald



Aufkleber und mehr
Rundbrief bestellen