Aktion vor dem Umweltministerium
Gorleben soll leben!
Umweltminister Norbert Röttgen und Vertreter/innen der Bundesländer haben am Donnerstag, 9. Februar, erneut über einen „Neustart“ bei der Endlagersuche verhandelt. An diesem Tag wird auch eine wichtige Vorentscheidung über den Salzstock Gorleben fallen.
Noch ist nicht endgültig festgelegt, welche Rolle Gorleben bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager spielen wird. Doch solange Gorleben weiter im Topf möglicher Endlagerstandorte bleibt, droht die Wahl am Ende erneut auf den geologisch völlig ungeeigneten Standort zu fallen – schließlich wurden dort schon 1,6 Milliarden Euro verbaut. Damit ist kein gesellschaftlicher Konsens möglich.
Deshalb haben wir direkt vor der Nase der PolitikerInnen demonstriert. Wir fordern:
- Ein klares Aus für Gorleben als möglicher Endlagerstandort.
- Echte Bürgerbeteiligung und echte Einflussnahme!
- Schluss mit der weiteren Produktion von Atommüll. Alle Atomkraftwerke jetzt stilllegen.
Mit vielen Menschen haben wir ein großes, gelbes X in Berlin gebildet – das Zeichen des Widerstandes im Wendland. Anschließend lief der Demozug zum Bundesumweltministerium. Mit dabei: Dutzende Atommüllfässer, die wir vor dem Ministerium aufstapelten. Mehr Bilder von der Aktion gibt es hier.



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