Pressemitteilung

12. Dezember 2023
Pressemitteilung von .ausgestrahlt

Nach Würgassen muss auch Schacht Konrad kippen

Atomkraftgegner begrüßen Aus für Atommüll-Zentrum in Würgassen / Erfolg des jahrelangen Widerstands / Regierung muss auch Endlager-Projekt Schacht Konrad nun beenden

Zur heutigen Entscheidung des Bundesumweltminsteriums, das geplante Atommüll-Logistikzentrum in Würgassen (NRW) zu kippen, in dem der für das geplante Endlager Schacht Konrad in Salzgitter vorgesehene Müll sortiert und umgepackt werden sollte, erklärt Helge Bauer von der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Das Aus für Würgassen ist ein Erfolg des jahrelangen Widerstands gegen das unsinnige Atommüll-Projekt. Der niedersächsische Umweltminister Christian Meyer (Grüne) muss nun den Mut finden, auch das geplante Endlager Schacht Konrad selbst zu kippen. So wie Würgassen nicht als Atommüll-Logistikzentrum geeignet ist, ist auch das ehemalige Eisenerzbergwerk in Salzgitter denkbar ungeeignet als Atommüll-Endlager. Auch für den schwach- und mittelradioaktiven Müll braucht es ein Lager, das die strahlenden Stoffe über Jahrtausende sicher abschirmt, und nicht eine nasse alte Erzgrube. Wir fordern ein vergleichendes Standortsuchverfahren mit echter Bürger*innenbeteiligung. Das zu suchende Atommüll-Lager muss alle Sicherheitsanforderungen nach Stand von Wissenschaft und Technik erfüllen. Dies ist in Schacht Konrad ganz offensichtlich nicht der Fall.
Umweltminister Christian Meyer (Grüne) sollte dem guten Beispiel von Steffi Lemke folgen und nun auch das Projekt Schacht Konrad stoppen, wie es Umweltverbände seit Jahren fordern. Damit ließe sich weiterer Schaden in Milliardenhöhe verhindern.“

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