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Freitag, 30. Juli 2010
Mehrheit der Bevölkerung gegen Atomkraft!
Atomkraft, nein danke! Laut einer repräsentativen EMNID-Umfrage vom August 2007 befürworten zwei Drittel der Bevölkerung den Atomausstieg, ein Drittel ist sogar für einen schnelleren Prozess!
Die Gruppe der Befürworter eines weiteren Ausbaus der Atomkraft liegt bei 15 Prozent. Satte 85 Prozent der Deutschen wollen schärfere Kontrollen von Atomkraftwerken durch die Behörden. Und 91 Prozent fordern gar öffentlich zugängliche Informationen über Zwischenfälle in Atomanlagen.
Bei einer ähnlichen Umfrage im Juli 2005 im Auftrag von Greenpeace stießen die Atom-Pläne von Union und FDP bei der Mehrheit der Bevölkerung auf wenig Gegenliebe. 70 Prozent der Deutschen plädierten für den Ausstieg aus der Atomenergie. Gegen eine Verlängerung der Restlaufzeiten sprachen sich eine relative Mehrheit der Bevölkerung aus.
Befragungsergebniss in tabellarischer Darstellung (Greenpeace)
April 2009/ FORSA-Umfrage: Meinungen zum Ausstieg aus der Atomkraft
Ergebnisse: Mehrheit lehnt Atomenergie ab
Zwei Drittel der Deutschen wollen den beschlossenen Atomausstieg beibehalten oder sogar beschleunigen. Dies ermittelte Forsa in einer repräsentativen Umfrage zur Sicherheit von Atomkraftwerken und zum Ausstieg aus der Atomenergie. (Quelle:
Forsa )
Das Tempo des Atomausstiegs sollte ... | |
|---|---|
... beschleunigt werden. | 35% |
... beibehalten werden. | 31% |
... verlangsamt werden. | 12% |
Deutschland sollte überhaupt nicht aus der Atomenergie aussteigen. | 18% |
weiß nicht | 4% |
Quelle: BMU
8 Prozent aller Bundesbürger sind der Meinung, dass Atomkraftwerke, mögliche Anschläge auf Atomkraftwerke, Atomtransporte und radioaktiver Müll für sie und ihre Familien keine Gefahr darstellen. Weitere 34 Prozent schätzen die Gefahren, die für sie von der Atomkraft ausgehen, als gering ein.
37 Prozent sehen in der Atomkraft dagegen eine große Gefahr, weitere 20 Prozent sogar eine sehr große Gefahr für sich und ihre Familien. Überdurchschnittlich häufig schätzen die Anhänger der <acronym title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</acronym>, der Linkspartei und vor allem der Grünen die Gefahr der Atomkraft als groß oder sehr groß ein. Die Mehrheit der Unions-Anhänger kann dagegen nur eine geringe oder überhaupt keine Gefahr für sich und ihre Familien erkennen.
Quelle: BMU
Studie als PDF
Juli 2009/ N24 + Emnid: Atomkraft wird von Bundesbürgern als Innovationsbremse bewertet
Berlin - Der Zwischenfall im Kernkraftwerk Krümmel schürt die Skepsis der Bundesbürger bezüglich Atomkraft. Das Ergebnis einer N24-Emnid-Umfrage lautet, dass 54 Prozent der Befragten diese Art der Energiegewinnung technisch für unsicher halten und glauben, dass die weitere Nutzung die Entwicklung alternativer Energien behindere. Das Gegenargument, Kernkraft helfe dem Klimaschutz und gewährleiste eine sichere Energieversorgung, halten
Aufgeschlüsselt nach Wählergruppen ergibt die aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Nachrichtensender N24 folgendes Bild: Während bei den SPD-Wählern die Präferenz klar ist (68 Prozent gegen, 24 Prozent für Kernenergie), sind die Unionswähler gespalten: In dieser Gruppe unterstützen zwar 44 Prozent die Kernkraft aus Klimaschutzgründen, 42 Prozent aber befürchten, diese Technik wirke als Innovationsbremse.
Quelle: Verivox
Studie: Bevölkerung sieht Energieversorgung trotz Atomausstieg gesichert
Greenpeace-Umfrage vom Februar 2009 belegt: Angstmache der Atomlobby ist gescheitert Eine deutliche Mehrheit von 59 Prozent der Bundesbürger sieht keine Gefährdung der Energieversorgung durch den Atomausstieg. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag von Greenpeace durchgeführten repräsentativen Umfrage. Nur eine Minderheit von 27 Prozent hält eine Gefährdung der Energieversorgung für möglich.