Praktikum bei .ausgestrahlt
.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie - hat immer wieder Platz für PraktikantInnen zur Verstärkung unseres Kampagnenbüros in Hamburg für jeweils drei bis sechs Monate. Die Praktika finden hauptsächlich in der Kampagnenorganisation statt.
.ausgestrahlt ist eine bundesweit tätige Anti-Atom-Organisation. Wir ermutigen und unterstützen AtomkraftgegnerInnen, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen. Dafür entwickelt .ausgestrahlt Strategien, Aktionsideen, Argumente und Materialien und stellt diese örtlichen Anti-Atom-Initiativen und jedem/r einzelnen AtomkraftgegnerIn zur Verfügung. Die Bandbreite der Aktionsangebote von .ausgestrahlt reicht von der Unterschriftensammlung bis zu dezentralen Aktionstagen, von der Infoveranstaltung bis zur Großdemonstration – .ausgestrahlt hat gemeinsam mit anderen Organisationen die großen bundesweiten Anti-Atom-Demonstrationen der letzten Jahre initiiert.
Anforderungen:
- abgeschlossenes Grundstudium oder vergleichbare Qualifikation
- sicherer Umgang mit den üblichen Computeranwendungen
- organisatorisches Geschick und Kommunikationsfreude
- Initiative und Lernbereitschaft
- Engagement und Geduld
- Bereitschaft zur Erledigung alltäglicher Arbeiten im .ausgestrahlt-Büro
- Fröhlichkeit und Frustrationstoleranz
Von Vorteil ist, wenn Du bereits Erfahrungen gesammelt hast in sozialen Bewegungen, NGOs, Kampagnen, Gremien der Interessenvertretung und/oder Gruppenarbeit. Hilfreich ist auch, wenn Du Erfahrung hast im Verfassen von Texten für die Öffentlichkeitund/oder in der Kommunikation per Mail und Telefon mit Dritten.
Wir bieten:
- Mitarbeit in einem engagierten Team
- vielfältige Lernmöglichkeiten insbesondere in der Organisation von Kampagnen und anderen Projekten sowie in den täglichen Arbeitsabläufen einer bundesweiten Organisation
- Einblicke in Kampagnenplanung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Fundraising
Anleitung und Betreuung durch unser hauptamtliches Büroteam und unsere ehrenamtlichen MitstreiterInnen - Freiraum für die Umsetzung eigener Ideen
- Einblick in die Anti-Atom-Bewegung
- eine monatliche Aufwandsentschädigung von 310 Euro
Wenn Du mithelfen willst, einen echten Ausstieg aus der Atomenergie durchzusetzen, dann schicke Deine Bewerbung als PDF an
praktikum(at)ausgestrahlt.de
Schreib uns, warum Du bei .ausgestrahlt ein Praktikum machen willst, welche Erfahrungen und Fähigkeiten Du mitbringst sowie in welchem Zeitraum Dein Praktikum sein könnte.
Aktuelle PraktikantInnen

Anna Grosse, Jahrgang 1990, kommt aus Hamburg und ist von Mai bis August 2012 Praktikantin bei .ausgestrahlt. Sie studiert seit 2009 Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie in Portland, Oregon, eine der umweltfreundlichsten Städte der USA. Dort kam sie zum ersten Mal in Kontakt mit der Anti-Atomkraft Bewegung und wollte danach auch zu Hause aktiv werden.

Marvin Behrmann, Jahrgang 1985, lebt in Hamburg und ist seit Februar 2012 als Praktikant bei .ausgestrahlt. Der gebürtige Celler hat bis Anfang 2012 Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Osnabrück studiert. Besonders interessieren ihn Fragen der politischen Theorie, industrielle Beziehungen und Wirtschaftssoziologie. Schon als Schüler beteiligte er sich an den Protesten gegen die Castortransporte im Wendland.

Friederike Schmidt, Jahrgang 1985, ist gelernte Erzieherin und macht derzeit eine Umschulung zur Bürokauffrau. Im Rahmen dieser Ausbildung absolviert sie seit März 2012 ein Praktikum bei .ausgestrahlt. Schon als Kind nahm sie an Kundgebungen und Demonstrationen teil und engagierte sich später weiter gegen Atomkraft. Sie findet unsere Arbeit sehr wichtig.

Niels Genzel, Jahrgang 1986, wuchs in Schleswig-Holstein auf und verweilt nun in Hamburg. Neben seinem Masterstudium der Politikwissenschaft ist er als Praktikant seit April 2012 bei .ausgestrahlt beschäftigt. Sein Studium schickte ihn nach Darmstadt und Karlstad in Schweden. Während seines FÖJs für die Niedersächsische Nationalparkverwaltung auf der Insel Norderney hat er sein Interesse für die Anti-AKW Bewegung geweckt.
Ehemalige PraktikantInnen

Robert Gross, Jahrgang 1992, wohnt in Hamburg und hat nach seinem Abitur von August 2011 bis Februar 2012 ein Praktikum bei .ausgestrahlt gemacht. Zu seinen Aufgabenbereichen gehörten die Mobilisierung für den Protest gegen den Castortransport und die Organisation eines bundesweiten Jugendbündnisses. Durch die Aktions- und Menschenkette am 24. April 2010 kam er zur Anti-AKW-Bewegung. Gemeinsam mit einer Freundin war er als Streckenposten mit dabei. Nach dem Praktikum will Robert sein Studium beginnen.

Hiromi Rodemann-Higashi, kommt aus Yokohama, Japan, wo ein Partnerhafen von Hamburg liegt. Sie hat Anglistik und Umweltwissenschaft in Tokio studiert, wohnt seit 2005 in Offenbach und arbeitete bei einer japanischen Firma. Die Reaktion der Anti-Atom-Bewegung in Deutschland auf die Reaktor-Katastrophe in Fukushima hat sie tief beeindruckt. Hiromi hat von September bis November 2011 ein Praktikum bei .ausgestrahlt gemacht, um Erfahrungen an die japanische Anti-AKW-Bewegung weitergeben zu können.

Stefan Karst ist 1986 in Andernach geboren. Durch das nahe liegende, seit über 20 Jahren abgeschaltete AKW Mülheim-Kärlich, wurde schon früh das Interesse an Atomkraft bzw. an dem Widerstand dagegen geweckt. Seit 2 Jahren studiert er Energie- und Ressourcenmanagement im beschaulichen Geislingen in Baden-Württemberg. Während seines Praxissemesters unterstützte er .ausgestrahlt als Praktikant bei der Mobilisierung gegen Atomkraft.

Jytte von Salis, Jahrgang 1990, hat im Frühjahr 2010 das Abitur abgeschlossen. Ist das erste mal durch die Advent-Flashmobs im Winter mit .ausgestrahlt in Kontakt gekommen und wollte sich nach der langen Schulzeit für etwas einsetzen, das ihr wirklich wichtig ist. So kam sie von September 2010 bis Januar 2011 als Praktikantin zu .ausgestrahlt und unterstützte noch einmal im April und Mai 2011.

Svenja Herrmann, Jahrgang 1984, kommt aus dem schönen Hochschwarzwald. Sie hat Waldwirtschaft und Umwelt in Freiburg studiert und nachdem sie sich in ihrem Kanadajahr mit Greenpeace für den Stop der „Tar Sands“ engagiert hat, möchte sie sich nun, wieder zu Hause, weiterhin für eine intelligente und nachhaltige Energiezukunft einsetzen. Von August bis November 2010 tat sie das als Praktikantin im .ausgestrahlt-Team.

Gabrielle Savalle, Jahrgang 1988, hat seit 2007 den deutsch-fränzösischen Studiengang zwischen Sciences-Po Rennes (Bretagne) und der Katholischen Universität Eichstätt (Bayern) studiert, und übte sich in deutschem Aktivismus bei .ausgestrahlt für 2 Monate bis Oktober 2010. Sie ist seit kurzer Zeit bei Greenpeace engagiert und entdeckte das „Anti-Atom-Leben“ im „heißen Herbst“. Sie ist hoch motiviert, ihre Mitmenschen, besonders in Frankreich, für die Anti-Atom-Bewegung zu begeistern und sich dafür einzusetzen.

Anika Limbach, Jahrgang 1967, arbeitete mehrere Jahre als Schauspielerin, später auch als Regisseurin, bevor sie sich dem Schreiben von (natürlich gesellschaftskritischen) Romanen widmete. Seit etwa 14 Jahren ist sie ehrenamtlich in der buddhistischen Organisation SGI aktiv. Zur Anti-Atom-Bewegung stieß sie erst im März 2009 mit den Protesten gegen RWE und das Belene-Projekt. Richtig Blut geleckt hat sie in der Anti-Atom-Gruppe Bonn mit dem Organisieren des NRW-Sonderzuges. Von Mitte Oktober 2009 bis Ende Januar 2010 war sie Praktikantin bei .ausgestrahlt.

Max, Jahrgang 1986, kommt aus dem Endlager-untersuchungsfreien Süddeutschland und hat gerade deswegen von Juli bis Oktober 2009 als Praktikant bei einer Organisation gegen Atomkraft angeheuert. Max steckt im Studium der Umweltwissenschaften, wo er versucht, den theoretischen Begriff der Nachhaltigkeit im Hörsaal durchzuexerzieren, und steckt zugleich in einem Hotspot der Umweltbewegung. Ansonsten ist er großer Fan des Radioactive Man & Fallout Boys und überzeugt, dass Montgomery Burns das große Vorbild und der Mentor der Atomlobby ist.

Aglaia Abel, Jahrgang 1983, kommt ursprünglich aus dem Westerwald in Rheinland Pfalz. Sie ist gelernte Landwirtin und studierte Agrarhandel. Ihre verstärkte Politisierung vollzog sich in Alternativ- und Punkerkreisen. Umweltpolitisch aktiv, engagierte sie sich in den vergangenen Jahren gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens und aktuell gegen den Bau der Fernwärmeleitung durch Hamburg und der damit in Zusammenhang stehenden Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks Moorburg. 2008 gehörte sie zu denen, die den Castor-Zug bereits nahe der französischen Grenze blockierten und stundenlang aufhielten (mehr dazu: bloxberg.blogsport.de). Aglaia war von Juli bis Oktober 2009 Praktikantin bei .ausgestrahlt, von Februar bis April 2010 mobilisierte sie zur Aktions- und Menschenkette und unterstützte uns bei der Organisation der Großdemonstration in Berlin im September 2010.

Sarah, Jahrgang 1983, studierte Linguistin und Wahl-Britin, kannte bereits im zarten Alter von 12 Jahren die Standorte sämtlicher AKWs in Großbritannien. Auf einer Radtour im Sommer 2009 lernte sie das Wendland lieben und versucht seither die Anti-AKW-Bewegung durch mehr als bloße Sympathie zu unterstützen. Folgerichtig entschied sie sich für ein Praktikum bei .ausgestrahlt.



Aufkleber und mehr
Rundbrief bestellen