Greenwashing enttarnt - Wie die gemeinsame Forschungsstelle der EU Atomkraft "nachhaltig" erscheinen lässt

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In der Debatte, wie Atomkraft von der EU-Taxonomie eingestuft wird, kam  2019 die Technische Expertengruppe (TEG) zu dem Ergebnis, Investitionen in Atomkraft nicht als nachhaltig zu bewerten. Daraufhin lobbyierten Atomkraftbefürworter*innen - und erreichten, dass Atomkraft (und Gas) erneut beurteilt werden muss. Das Ergebnis ist der Report des Joint Research Center (gemeinsame Forschungsstelle). Weiterführende Infos hier.

Der 380-Seiten Bericht stellt per 'Ökobilanz', die als post-Fukushima-Imagepflege begann, dar, dass Atomkraft "keine signifikanten Schäden" verursacht - und blendet dabei die Realität weitgehend aus: Reale Folgen werden nicht untersucht; das Vorhandensein von Vorschriften reicht aus. Das Atommüll-Problem, Unfälle von AKW, Dammbrüche und Leckagen z.B. beim Uranbergbau bleiben außen vor. In dieser Online-Veranstaltung wird das Greenwashing des JRC-Berichts enttarnt.

Günter Wippel, Diplom-Volkswirt, atomkraft-kritisch seit Verhinderung des AKW Wyhl in den 1970er Jahren, Mitorganisator des WORLD URANIUM HEARING 1992, Salzburg, lange Zeit vorwiegend aktiv gegen Uranbergbau, Mitbegründer von uranium-network.org, befasst sich kritisch mit der gesamten nuklearen Brennstoffkette und deren Auswirkungen sowie mit Versuchen, Atomkraft als nachhaltig bzw. als 'Klimaretter' darzustellen.

Klima und AtomEU-Taxonomie
16.06.2021 - 18:30 Uhr
.ausgestrahlt
Günter Wippel
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