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17.06.2013 | von Redaktion

In einem Monat: Anti-Atom-Camp im Münsterland

in gut vier Wochen ist es soweit. Nach Aussage der OrganisatorInnen schreitet die Planung für das Anti-Atom-Camp vom 19. bis 27. Juli im Münsterland voran. Das Programm der Workshops und Aktionsangebote ist schon gut gefüllt.

Alleine drei Atomanlagen im Münsterland

Zusätzlich zum Weiterbetrieb von neun Atomkraftwerken („Ausstieg“) stehen in Gronau und Lingen Atomfabriken, die angereichertes Uran und Brennstäbe für Atomkraftwerke weltweit produzieren. Diese Anlagen haben eine unbefristete Betriebsgenehmigung und produzieren Müll für Generationen. Verbunden damit sind alltägliche Atomtransporte – etwa alle drei Tage fährt in Lingen und Gronau ein Atomtransport per Bahn oder LKW raus oder rein.

Produziert werden auch Unmengen von Atommüll, bei denen niemand weiß, wohin damit. Im Zwischenlager Ahaus wird Atommüll angeliefert – auch hier bringt jede Woche ein LKW schwach- und mittelradioaktiven Müll hinein.

Im Münsterland gibt es also gleich drei Atomanlagen und viele Atomtransporte. Das Anti-Atom-Camp möchte ein Zeichen dagegen setzen – für einen echten Atomausstieg.

Wann/Wie/Wo?

Das Camp findet vom 19. bis 27. Juli in der Nähe von Metelen auf dem Hof von Heiner Konert (Naendorf 1 /Gronauer Straße) statt. Mehr Infos unter: http://antiatomcamp.nirgendwo.info/.

Redaktion

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