.ausgestrahlt-Blog

10.11.2014 | von Jan Becker

Keinen Cent für Atomwaffen!

Mit einer Kampagne wollen AtomkraftgegnerInnen erreichen, dass sich deutsche Banken aus dem Geschäft mit Atomwaffen zurückziehen. Die Aktion kann aktuell mit einer Protestmail an betroffene Konzernvorstände unterstützt werden.

Mehrere deutsche Banken unterhalten Geschäftsbeziehungen in der Größenordnung von mehreren Mrd. Euro zu Herstellern von Nuklearwaffentechnologie. In den nächsten zehn Jahren sollen weltweit 1 Billionen Dollar in die Modernisierung des Atomwaffenarsenals gesteckt werden. Daran verdienen auch deutsche Banken, u.a. die Allianz, BayernLB, Commerzbank oder Deutsche Bank – und tragen dazu bei, dass die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen oder eines Unfalls bestehen bleibt.

„Keinen Cent für Atomwaffen!“

„Jede Unterstützung der Produktion solcher Waffen ist zu verurteilen. Dass das Geschäft mit Atomwaffen nur einen Teil der Aktivitäten dieser Unternehmen ausmacht, macht es nicht legitim. Wenn Sie mit der Bereitstellung von Finanzmitteln solche Aktivitäten dulden, sind Sie mitverantwortlich“, schreiben zahlreiche Organisationen in einer Protestmail an die betroffenen Konzerne.

Jeder Kunde einer betroffenen Bank kann durch das Versenden einer vorgefertigten Protestmail den Druck auf die Unternehmen erhöhen. Damit sich das Leid von Hiroshima und Nagasaki nicht wiederholen kann.

Jan Becker

Jan Becker hat jahrelang die Webseite www.contrAtom.de betrieben und täglich aktuelle Beiträge zur Atompolitik verfasst. Seit November 2014 schreibt der studierte Umweltwissenschaftler für .ausgestrahlt. Jan lebt mit seiner Familie im Wendland. Mit dem Protest gegen regelmäßig durch seine Heimatstadt Buchholz i.d.N. rollende Atommülltransporte begann sein Engagement gegen Atomenergie, es folgten die Teilnahme und Organisation zahlreicher Aktionen und Demonstrationen.

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