Fünf-Minuten-Info - Atomkraft

Atomkraft schafft Probleme – von Anfang bis Ende:

  • Der Uranabbau vergiftet Boden, Wasser und Luft mit radioaktiven Stoffen. [mehr Infos]
  • Für die Anreicherung des Urans und die Herstellung der Brennelemente für AKW werden hochgiftige, radioaktive und sogar waffenfähige Materialien quer durch Europa und über die ganze Weltkugel transportiert.
  • Atomkraftwerke und andere Atomanlagen geben schon im Normalbetrieb radioaktive Stoffe an die Umgebung ab. Die Krebsrate bei Kindern ist im Umkreis von Atomkraftwerken deutlich erhöht. [mehr Infos]
  • Der Super-GAU kann jeden Tag passieren. Er bedroht Leben und Gesundheit von Millionen von Menschen und würde riesige Gebiete auf Dauer unbewohnbar machen. Das Risiko eines schweren Unfalls nimmt mit steigendem Alter der Atomanlagen zu. [mehr Infos]
  • Die sichere Endlagerung des strahlenden Atommülls für Hunderttausende von Jahren ist weltweit völlig ungelöst. Niemand weiß, was mit diesen Hinterlassenschaften passieren soll. Die sogenannte "Wiederaufarbeitung" abgebrannter Brennelemente vergrößert den strahlenden Müllberg noch. [mehr Infos]

Atomkraft ist keine Lösung – erst Recht nicht für das Klima

  • Atomstrom ist nicht CO2-frei. Er verursacht im Gegenteil schon heute mehr Treibhausgas-Emissionen als Strom aus Windkraftanlagen und sogar mehr CO2 als erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke. 
  • Atomkraft verträgt sich nicht mit Erneuerbaren Energien. Atomkraftwerke sind viel zu unflexibel, um das schwankende Energieangebot von Wind, Wasser und Sonne zu ergänzen. Schon heute müssen etwa Windkraftanlagen abgeschaltet werden, weil Atomstrom die Netze verstopft. Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken blockieren den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. 
  • Atomkraft deckt nur gut zwei Prozent des Weltenergiebedarfs, Tendenz weiter sinkend. Eine solche Nischentechnik kann weder die Energieprobleme der Erde lösen noch das Klima retten. 
  • Die Uranvorräte sind begrenzt. Wollte man den Anteil der Atomkraft am Weltenergieverbrauch auch nur auf 10 Prozent steigern, müsste man 1.600 neue AKWs bauen. Die Uranvorräte wären dann in etwa zehn Jahren aufgebraucht.
  • Atomkraft zementiert die Macht der Stromkonzerne. Das sorgt für stetig steigende Strompreise und verhindert den dringend nötigen Umbau unserer Energieversorgung.
  • [mehr Infos zum Thema Klimaschutz und Atomkraft]

 

Es gibt 100 gute Gründe gegen Atomkraft, hier auch als Broschüre.

.ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie

Atomkraft nützt nur wenigen, in erster Linie den Stromkonzernen. Die Risiken und Folgen dieser Technik (Unfälle, radioaktive Emissionen, Atommüll, …) tragen dagegen wir alle.

Zwei Drittel der Bevölkerung sind für den Ausstieg aus der Atomkraft, die Hälfte will ihn sogar schneller als momentan diskutiert.

Alle Parteien reden vom "Atomausstieg". Tatsächlich werden Atomkraftwerke in Deutschland noch bis mindestens Ende 2022 in Betrieb sein und wir hatten bereits schon einmal einen vermeintlichen Ausstieg, der von einer anderen Regierung wieder aufgehoben wurde. Diesen PR-Sprüchen gehen wir deshalb nicht auf den Leim. Atomausstieg bedeutet, Atomkraftwerke jetzt abzuschalten. Das ist ein klarer Maßstab, das alleine zählt. Die vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt: Nur politischer Druck kann einen solchen echten Atomausstieg herbeiführen. Deswegen gibt es .ausgestrahlt. 

.ausgestrahlt ist Anti-Atom-Organisation. Wir unterstützen AtomkraftgegnerInnen, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen. Wir machen Aktionsangebote, die jede und jeder umsetzen kann. Wir stellen Materialien und Hintergrundinformationen zur Verfügung.