Hol die Fotoausstellung zu Dir!

Du möchtest die Fotoausstellung "Was wäre, wenn ..." bei Dir vor Ort zeigen, um Deinen NachbarInnen deutlich zu machen, wie nah sie an der Gefahr wohnen? Wichtig ist ein schöner Ausstellungsort, ein paar aktive HelferInnen vor Ort sowie Ideen für Werbung und Begleitprogramm. Wir bieten Dir die Materialien und jede Menge Unterstützung. Schick uns einfach eine E-Mail an fotoausstellung[at]ausgestrahlt.de mit:

  • Deinen Kontaktdaten (Mail, Telefon, Postadresse)
  • ggf. Name der veranstaltenden Gruppe
  • Termin und Zeitraum (insgesamt zwei Wochen), zu dem Du die Ausstellung zeigen willst
  • Informationen zum Ausstellungsort, u.a. zu Maßen der behängbaren Wandfläche (siehe unten), Beleuchtung, Öffnungszeiten etc.
  • Gerne auch Ideen für ein Begleitprogramm, Werbemaßnahmen und Kooperationen (siehe unten)

Wir melden uns zeitnah bei Dir zurück.


Die in der Ausstellung präsentierten Aufnahmen stammen vom Umweltjournalisten und Fotografen Alexander Tetsch (geb. Neureuter), der bereits in der Fotoausstellung "So lang's noch nicht zu spät ist" die Folgen des Tschernobyl Super-GAU präsentierte.

Die komplette Ausstellung besteht aus 70 Fotografien und Begleittexten, die in verschiedenen Formaten auf Leinwand ausgedruckt sind und insgesamt 56 Meter behängbare Wandfläche einnehmen. Idealerweise beträgt die Deckenhöhe mindestens 2,50 Meter. Beleuchtung sollte auch vorhanden sein, am besten wären Halogenspots. Die Ausstellung ist modular aufgebaut. Falls aus Platzgründen nicht alle Bilder ausgestellt werden können, lässt auch nur ein Teil der Bilder ausstellen – ohne die zentrale Aussage zu schwächen.

Die Ausstellung läuft seit 2012 parallel an verschiedenen Orten, da es die gesamte Ausstellung in mehrfacher Ausführung gibt. An jedem Ort kann die Ausstellung zwei Wochen gezeigt werden, in Ausnahmefällen auch länger oder kürzer.

Ihr kümmert Euch vor Ort um den Ausstellungsort, gegebenenfalls um Einlass/Bewachung, helft beim Aufbau, bei der Bewerbung und bei der Organisation der Eröffnung. Wir bieten Material zur Bewerbung, liefern die Ausstellung an und holen sie wieder ab. Auch den Auf- und Abbau übernehmen wir, bräuchten aber Hilfe vor Ort. Der Fotograf Alexander Tetsch kann bei der Ausstellungseröffnung anwesend sein und hält auch gerne einen 90-minütigen Lichtbildvortrag über seine Fotoexpedition nach Tschernobyl. Ein Honorar dafür müsste mit ihm ausgehandelt werden.

Die Produktion der Ausstellung hat .ausgestrahlt viel Geld gekostet. Unser Wunschbetrag für das "Ausleihen" der Ausstellung sind 500 Euro. Wir möchten aber, dass sie auch von Gruppen gezeigt werden kann, die nur geringe finanzielle Mittel haben. Deshalb soll die Ausstellung nirgends aufgrund fehlender Finanzen scheitern. Wer also weniger oder gar nichts zahlen kann, muss auf die Bilder nicht verzichten. Wir würden gerne am Rande der Ausstellung eine Spendenmöglichkeit für .ausgestrahlt aufstellen.

Damit viele Leute die Ausstellung sehen, braucht es einen guten Präsentationsort. Das kann ein besonders schöner, besonders gut geeigneter oder besonders ungewöhnlicher Ort sein. Er sollte gut erreichbar sein, möglichst in der Stadt bekannt. Gut ist ein Ort, an dem sowieso viele Menschen vorbei kommen: Die Sparkassenfiliale, Schaufenster, ein Café, Museum, Jugendzentrum oder eine Scheune neben der Bushaltestelle. Wir sind gespannt auf Deine Orte!

Die Ausstellung sollte täglich so lang wie möglich geöffnet sein. Wenn am Ausstellungsort nicht sowieso Geschäftsbetrieb ist, braucht es immer jemanden, der ein Auge auf die Ausstellung hat.

Es sollte möglich sein, am Ausstellungsort Infomaterial auszulegen. Anforderungen an Beleuchtung und Wandfläche siehe oben.

Die BesucherInnen der Ausstellung sollen zum Nachdenken über die weitreichenden und lang anhaltenden Auswirkungen eines möglichen Super-GAU im AKW Brokdorf bewegt und zu weiteren persönlichen Aktivitäten angeregt werden. Eine Veranstaltung zur Vertiefung wäre daher toll.

Mögliche Aktionen während der Ausstellung können zum Beispiel sein:

  • Feierliche Ausstellungseröffnung oder Diskussionsveranstaltungen mit Gästen, ZeitzeugInnen, dem Fotografen, ReferentInnen... (Wir helfen gerne bei der Vermittlung und lassen uns auch einladen)
  • Veranstaltungen mit Schulklassen in der Ausstellung
  • 90-minütiger Vortrag des Fotografen über seine Fotoexpedition nach Tschernobyl (gegen Honorar und Erstattung der Fahrtkosten)
  • Infostand mit Material
  • Filmvorführungen und Themenabende, zum Beispiel zu Katastrophenplänen
  • Stromwechselparty  in den Ausstellungsräumen

Ein guter Präsentationsort bringt schon viele Menschen in die Ausstellung, zusätzlich muss die Ausstellung rechtzeitig bekannt gemacht werden. Wir werden zur Ausstellung Plakate, Handzettel, Anzeigenvorlagen und eine Pressemitteilungs-Vorlage zur Verfügung stellen, die Du kostenlos bestellen und verteilen kannst.

Hier ein paar Anregungen was man noch alles machen kann:

  • Pressemitteilung
  • Anzeigen im Ortsblatt
  • Vorabinterviews
  • Veranstaltungen mit Berichterstattung
  • Online-Veranstaltungskalender
  • Veöffentlichungen von anderen Gruppen vor Ort
  • ein kurzer Youtube-Clip
  • Infostand in der Fußgängerzone!