AKW-Abriss in Schleswig-Holstein: "Atommüll in der Abfalltonne?"

.ausgestrahlt-Infoveranstaltung

Auf Schleswig-Holstein kommt was zu! Der Abriss der Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel sowie des Forschungsreaktors Geesthacht steht bevor. Das AKW Brokdorf wird nach 2021 ebenfalls stillgelegt und abgerissen. Was im ersten Moment nach einem Anlass zum Feiern klingt, ist für Bürgerinnen und Bürger ein Grund, aktiv zu werden. Denn: Gehen die Betreiber beim Abriss der Atomanlagen wie geplant vor, landen Tausende Tonnen schwach radioaktiven Materials buchstäblich in der Mülltonne. Atomschutt wird recycelt, auf Deponien verscharrt und in Müllöfen verbrannt. Damit steigt die Strahlenbelastung nicht allein an den AKW-Standorten, sondern im ganzen Land – die Bevölkerung bezahlt die billige „Atommüll-Entsorgung“ mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko. Auf Einladung der Fraktion Freie Wähler & GAL wird Angela Wolff von .ausgestrahlt erläutern, wie es möglich ist, dass Atommüll völlig legal in der Umwelt verteilt wird. Sie entlarvt die Verharmlosungsstrategien der Betreiber und Behörden und erklärt, warum Niedrigstrahlung nicht „vernachlässigbar“ ist. Außerdem informiert sie über die aktuelle Situation in Schleswig-Holstein und ermutigt ihre Zuhörerinnen und Zuhörer, jetzt aktiv zu werden.

Termin: 06.02.2020 19:00
Ende: 21:00
Große Börse (Rathaus), Markt
23552 Lübeck
Referent*in: Angela Wolff
Fraktion Freie Wähler & GAL