24.11.2011: Pressemitteilung von .ausgestrahlt

Gorleben: Gegen Röttgens „Politik der falschen Zunge“

Atomkraftgegner: Endlager-Projekt Gorleben muss aufgegeben werden

Zu den Äußerungen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen bezüglich des
Protests gegen den Castor-Transport nach Gorleben erklärt Jochen Stay,
Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Röttgen wirbt für seine angeblich ergebnisoffene Standortsuche in
Sachen Atommüll-Endlager. Allein uns fehlt der Glaube. Wer weiter
strahlende Abfälle ins Wendland karren lässt und wer Tag und Nacht das
Bergwerk im maroden Salzstock Gorleben weiter ausbaut, dem geht es nicht
um einen Neuanfang, sondern darum, Tatsachen zu schaffen.

Gegen diese Politik der falschen Zunge gehen wir die nächsten Tage auf
die Straße. Angesichts erdrückender geologischer Befunde für die
Nichteignung muss Gorleben als Standort für ein Atommüll-Endlager
endlich aufgegeben werden. Wer dem nicht nachkommt, beweist, dass es ihm
nicht um Sicherheit geht, sondern um politische Taschenspielertricks.

Röttgen fordert von den Demonstranten Besonnenheit. Doch ich kenne keine
besonneneren Menschen, als die aus dem Wendland, die sich auch nach bald
35 Jahren Lug und Trug um Gorleben nicht von Wut, sondern von
Lebensfreude leiten lassen."

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