27.11.2011: Pressemitteilung von .ausgestrahlt

Beteiligung an Blockadeaktionen so groß wie in letztem Jahr

„Halber Atomausstieg“ und Festhalten an Gorleben führt zu massiven Protesten

Zur den andauernden Protesten rund um den Castor-Transport nach Gorleben
erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Die Ereignisse des Wochenendes zeigen: Der Konflikt um Gorleben ist mit
unverbindlichen Ankündigungen des Umweltministers nicht zu lösen, solange das Endlager-Projekt im maroden Salzstock nicht aufgegeben wird. Die Beteiligung an den Blockadeaktionen ist genauso stark wie im Ausnahmejahr 2010 – direkt nach dem Laufzeitverlängerungsbeschluss der Bundesregierung. Die Demonstration am Samstag war die zweitgrößte Demonstration im Wendland in bald 35 Jahren Gorleben-Konflikt.

Es wird mehr als deutlich: Was im Sommer unter dem Etikett ‚Atomausstieg‘ beschlossen wurde, reicht vielen Menschen nicht aus. Denn es ist nur ein halber Ausstieg. Der Plan der Bundesregierung, noch mehr als zehn Jahre in den Reaktoren Atommüll zu produzieren, ohne dass es eine sichere Entsorgung gibt, stößt auf breite Ablehnung.“

An den Protesten am Wochenende haben sich insgesamt mehr als 25.000
Menschen beteiligt.

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