13.03.2011: Pressemitteilung von .ausgestrahlt

Protest gegen Atompolitik der Bundesregierung formiert sich

Anti-Atom-Mahnwachen in zahlreichen Städten für Montag-Abend angekündigt. Organisatoren werden von Anmeldungen überrannt.

Als Reaktion auf die Reaktor-Katastrophen in Japan gehe in Deutschland Atomkraftgegner auf die Straße. Für Montagabend sind in bislang 131 Städten Mahnwachen angekündigt (Stand: 15:30 Uhr).

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Wir wollen mit diesen Mahnwachen der Opfer in Japan gedenken und gleichzeitig deutlich machen, dass wir von der Bundesregierung eine radikale Kehrtwende in der Atompolitik verlangen. Das Gerede von der sicheren Atomkraft muss ein Ende haben. Sie ist keine Brückentechnologie. Die Brücke ist in diesen Tagen zusammengebrochen.

Wir haben am Samstag-Mittag den Aufruf zu den Mahnwachen gestartet und sind überwältigt von der Resonanz. Derzeit geht alle fünf Minuten eine neue Mahnwachen-Anmeldung bei uns ein. Wir kommen gar nicht mehr hinterher, alle auf unserer Webseite abzubilden. Die Zahl der Städte, die mitmachen, wird sich also bis Montag-Abend noch deutlich erhöhen.

Die Menschen in Deutschland sind schockiert von den Ereignissen in Japan, aber sie sind nicht gelähmt. Ganz im Gegenteil. Tausende werden aktiv und verlangen von der Bundesregierung Konsequenzen. Die Zeit der falschen Sicherheitsversprechen ist vorbei. Die AKW müssen stillgelegt werden.“


Zwischenstand der Mahnwachen auf der Karte auf http://www.ausgestrahlt.de
Wir tragen ständig weitere Orte ein.

http://www.ausgestrahlt.de

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.

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