20. September 2010

„Berlin war erst der Auftakt“

Anti-AKW-Bewegung kündigt weitere Proteste gegen radikalen Atomkurs der Bundesregierung an: „Wir wollen diese Pläne stoppen“

Nach der selbst für die Veranstalter überraschend großen Beteiligung an der Großdemonstration in Berlin am Wochenende, plant die Anti-Atom-Bewegung schon die nächsten Proteste. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Berlin war erst der Auftakt. Es geht jetzt Schlag auf Schlag weiter. Überall im Land wird in den nächsten Wochen und Monaten gegen den radikalen Atomkurs der Bundesregierung demonstriert. Die neue Anti-AKW-Bewegung gibt sich nicht damit zufrieden, öffentlich laut zu sagen, dass wir die Atompolitik der Bundeskanzlerin ablehnen. Nein, wir wollen diese Pläne stoppen. Denn sie nutzen nur den vier großen Stromkonzernen und schaden allen anderen.

Immer mehr Menschen, die vorher noch nie auf einer Demonstration waren, beteiligen sich an den Protesten. Angela Merkel hat einen riesigen Fehler gemacht, als sie sich bei Nacht und Nebel von den Strombossen die Atompolitik diktieren ließ. Damit kommt sie selbst bei ihren eigenen Wählerinnen und Wählern nicht durch.“

Die Höhepunkte im vorläufigen Protestfahrplan der nächsten Wochen und Monate (dazu kommen noch unzählige örtliche Demonstrationen und Aktionen, über die uns derzeit noch der Überblick fehlt):

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.

http://www.ausgestrahlt.de


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759