21. Juli 2014

Export von Atommüll muss gestoppt werden

Castor-Behälter aus Jülich dürfen nicht in die USA / Atomkraftgegner kündigen Proteste an

Zu den geplanten Castor-Transporten von Jülich in die USA erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Das Forschungszentrum Jülich plant den Transport von 152 Castor-Behältern mit hochradioaktivem Atommüll in die USA. Gegen alle Versprechen wollen die Bundesregierung und die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen als Jülich-Gesellschafter jetzt also doch strahlende Abfälle exportieren. Die geplanten Transporte und die Behandlung des Atommülls in den USA widersprechen dem Export-Verbot im Standortauswahlgesetz und dem Verbot der Wiederaufarbeitung im Atomgesetz.

Die derzeitige Zwischenlager-Halle in Jülich ist kein sicherer Aufbewahrungsort für den Atommüll. Doch ein Transport der Castoren in die USA oder alternativ nach Ahaus ist keine geeignete Lösung. Grundlage jeder Planung muss die Vermeidung von Atomtransporten sein, um damit eine unnötige Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen.

Wir fordern den Verbleib des Atommülls in einem möglichst zügig zu errichtenden erdbebensicheren und zugelassenen Zwischenlager am Standort Jülich.

Wir erklären uns solidarisch mit den nordrhein-westfälischen Anti-Atom-Initiativen, die bereits jetzt ihren Widerstand gegen die geplanten Castor-Transporte ankündigen.“


Erklärung von nordrhein-westfälischen Anti-Atom-Initiativen, mit Unterstützung aus dem restlichen Bundesgebiet:


.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.

 

 

 

 

 

Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759