40 Jahre Tschernobyl – Zeitzeug*innen berichten
Der Verein Hilfe für Tschernobyl-geschädigte Kinder e.V. lädt gemeinsam mit der Kölner VHS zu einer besonderen Veranstaltung ein, die anlässlich des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl stattfindet.
Zeitzeug*innen aus Osteuropa erzählen von den dramatischen Tagen nach der Explosion des Reaktors 4 in Tschernobyl, vom Verlust ihrer Heimat, von Unsichtbarkeit und Unsicherheit – und davon, wie sehr der schreckliche Atomunfall ihre Biografien bis heute prägt.
Die Veranstaltung beleuchtet sowohl das „Damals“ – Chaos, Evakuierungen und das Leben im Schatten eines kaum fassbaren Ereignisses – als auch das „Heute“. Denn Tschernobyl ist nicht vorbei, und die Katastrophe ist für viele Menschen weiterhin Teil ihres Alltags.
In einer moderierten Gesprächsrunde erhalten die persönlichen Geschichten Raum. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen.
Ort: Kölner VHS-Forum im Museum am Neumarkt, Cäcilienstraße 29–33, 50667 Köln