Tschernobyl-Mahnwache - Informationen und Protest
Wir laden herzlich zur Teilnahme vor dem AKW Neckarwestheim ein!
Am 26. April 1986 begann die Atomkatastrophe von Tschernobyl.
Wie jedes Jahr wird es am Jahrestag eine Mahn- und Gedenkaktion geben.
Wir treffen uns am Tor 1 im Bereich des großen Parkplatzes westlich vom AKW.
Hier kommen die Einzelheiten:
Motto: 40 Jahre Tschernobyl und kein Ende
Die Katastrophe von Tschernobyl läuft immer weiter, und seit 4 Jahren liegt das zerstörte AKW auch noch im Kriegsgebiet, wurde umkämpft, Soldaten wurden verseucht und die Schutzhülle wurde schwer beschädigt. Und ein anderes ukrainisches AKW, das AKW Saporischschja mit seinen 6 Blöcken, ist ein zentraler Punkt des Kriegsgeschehens.
Atomkraft ist ein Verbrechen an der Menschheit, schon ohne Krieg, aber im Krieg wird ganz besonders deutlich, wie unfassbar unverantwortlich Atomkraft ist. Doch täglich fordern auch deutsche und andere europäische Politiker/innen noch mehr des Wahnsinns, garniert mit Lügen und 'Halluzinationen'.
Eine große Motivation dieser Forderungen ist der Drang zur Atombombe. Es zieht sich durch alle Jahrzehnte der sogenannten zivilen Atomnutzung, wie eng Atomkraft und Atombombe verbunden sind, auch in Deutschland. So hängt auch heute die stille, aber intensive Unterstützung der französischen Atomkraft durch Deutschland mit der gewünschten gemeinsamen Atomrüstung zusammen. Und daneben arbeitet die Bundesregierung an der Stationierung von US-Mittelstreckenraketen - ein Rückfall in die Ära der Pershing-Raketen.
Bei der Kundgebung gibt es, neben Momenten des Gedenkens und Innehaltens, informative Ansprachen:
- zur aktuellen Situation in und um Tschernobyl,
- zur aktuellen Atompolitik, insbesondere zu Atommüll und Castor-Transporten,
- zu den „siamesischen Zwillingen“ Atomkraft und Atombombe.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme.
Veranstalterkreis:
Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN)
Strom ohne Atom Stuttgart
BI AntiAtom Ludwigsburg
Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn
Unterstützer:
Heilbronner Friedensrat