Pressemitteilung
Castortransport Jülich-Ahaus: Atomkraftgegner*innen legen Castorroute offen
Behörden geben Transportstrecke preis / ausreichende Sicherheit ist nicht gegeben / Castorlawine muss jetzt gestoppt werden
Zu den behördlichen Vorbereitungen der vorgesehenen Transporte von Castoren mit hochradioaktivem Atommüll quer durch Nordrhein-Westfalen, erklärt Helge Bauer von .ausgestrahlt:
„Sicherheit bei Atommüll-Transporten ist nicht mehr als eine Illusion. Das zeigt auch die Bekanntmachung der Castor-Strecke im Internet durch die Behörden selbst. Durch die Veröffentlichung der geplanten Drohnen-Überflugszonen kann nun jede*r die als hochgeheim eingestufte Streckenführung der gefährlichen Atommüll-Transporte nachvollziehen. Trotz der angespannten Bedrohungslage, werden die LKW mit ihrer gefährlichen Fracht durch Gebiete mit direkter, an die Autobahn grenzender Wohnbebauung fahren. Auch der Tag für den Start dieser unfassbaren Castorlawine lässt sich aus den mit hoher Wahrscheinlichkeit für Einsatzkräfte resultierenden, erhöhten Hotelbelegungen im näheren Umfeld von Ahaus ableiten.
Doch selbst ein noch so großes Aufgebot von Polizistinnen könnte einen böswilligen Angriff mit moderner Drohnentechnik nicht verhindern, wie eine von .ausgestrahlt beauftragte Studie zeigt. Eine solche Attacke hätte erhebliche gesundheitliche Auswirkungen auf die Anwohnerinnen entlang der Transportstrecke. Ganze Stadtbereiche könnten auf Dauer unbewohnbar werden. Die Vorbereitungen für die in der nächsten Woche startenden Transporte müssen daher sofort gestoppt werden. Der Schutz der Menschen muss an erster Stelle stehen. Die mit Abstand sicherste Lösung ist und bleibt ein robuster Neubau eines Zwischenlagers in Jülich.“
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