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Pressemitteilung

16. Juni 2026
Pressemitteilung von .ausgestrahlt

Schweizer Parlament stimmt gegen neue AKW

Klatsche für Atompläne des Energieministers / AKW in der Schweiz gefährden ganz Deutschland / Zeit ist reif für eine Energiewendepartnerschaft mit der Schweiz, die den Atomausstieg beschleunigt

Das Schweizer Parlament (Nationalrat) hat am Montagabend mit 100:97 Stimmen den Gesetzesvorschlag von Energieminister (Bundesrat für Energie) Albert Rösti zurückgewiesen, der das 2017 in einer Volksabstimmung beschlossene AKW-Neubauverbot aufheben wollte. Hierzu erklärt Armin Simon, Referent für Atompolitik bei der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Das Votum des Schweizer Parlaments ist eine Klatsche für die realitätsfremden Atom-Pläne des Schweizer Energieministers Albert Rösti (SVP) und zugleich ein Zeichen der Vernunft in der Schweizer Energiedebatte. Das Gerede über irgendwelche Reaktoren, die eh niemand bauen wird, weil sie sich niemals rechnen, lenkt bloß ab von sinnvollen und realistischen Lösungen für die Energieversorgung von morgen.

Die Bundesregierung und die Landesregierung von Baden-Württemberg sollten die Gelegenheit nutzen und der Schweiz jetzt eine Energiewende-Partnerschaft anbieten. Die Vorteile beider Länder – zahlreiche Windkraft- und Solaranlagen in Deutschland und riesige Speicherkapazitäten in der Schweiz – ließen sich so für eine sichere und günstige Stromversorgung beiderseits der Grenze verbinden. Zusammen mit festen Abschaltdaten für alle vier Schweizer AKW würde dies Investitionsanreize für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in beiden Ländern schaffen. Zugleich würde es das Atom-Risiko, das von den Schweizer Uralt-Reaktoren ausgeht, wirksam reduzieren und begrenzen.“

Mehr Informationen:

Hier geht es zur Studie über die Gefährdung Deutschlands durch Schweizer AKW

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