Jürgen Fahrenkrug, 1962, Vater von zwei Kindern, lebt in Hamburg. Bereits seit Anfang der 80er während seines Architekturstudiums in Braunschweig bei Aktionen zu den Atommülllagern Asse II und Schacht Konrad und später dann beim Tag X im Wendland dabei. Seit 2001 aktiv in der Hamburger Regionalgruppe von X-tausendmal quer. In den letzten Jahren u.a. beteiltigt an www.stromwechsel-jetzt.de, www.akw-brunsbuettel-stilllegen.de, www.hamburg-steigt-um.de. Seit Anfang 2009 hauptamtlich bei .ausgestrahlt.

Jutta Freybe, 1958, Mutter von zwei Kindern, lebt bei Itzehoe, 1989 bis 1992 Mitarbeit in der Initiative „WormserInnen gegen den Atomtod“. Nach politisch passiver Phase Rückkehr in die Anti-Atom-Bewegung über .ausgestrahlt (2005). Anti-Atom-Vertreterin im BUND Kreis Steinburg, Mitarbeit in Kampagnen „AKW Brunsbüttel stilllegen“, „Hamburg steigt um – Tschüss Vattenfall“, X-tausendmal quer Hamburg.

Matthias Weyland, Jahrgang 1979, lebt in Heidelberg und studierte Politikwissenschaft, Geografie und Jura. Zuvor war er bei verschiedenen Umweltverbänden und politischen Gruppen aktiv. Seit Ende 2006 wirkt er bei der Neuausrichtung von .ausgestrahlt mit und engagiert sich inhaltlich gegen die Risikotechnologie Atomkraft. Hauptamtliche Tätigkeit für den BUND Baden-Württemberg, hier unter anderem der Kampf gegen klimaschädliche Kohlekraftwerksplanungen in Mannheim.

Stefan Diefenbach-Trommer, Jahrgang 1971, Vater von drei Kindern, lebt in Marburg. Gelernter Zeitungsredakteur, studierter Arabist, Journalist und Verwaltungsjurist. Politische Biographie unter anderen SchülerInnenvertretung, Wackersdorf, Freie Schule Marburg, Tour de Natur. Hat zuvor als Pressesprecher und Campaigner für das Bündnis "Bahn für Alle" gegen die Bahnprivatisierung gearbeitet. Hauptamtlich bei .ausgestrahlt.

Jochen Stay, Jahrgang 1965, Vater von zwei Kindern, lebt im Wendland. Seit seinem 15. Lebensjahr ist er aktiv in außerparlamentarischen Bewegungen, seit Wackersdorf 1985 in der Anti-Atom-Bewegung. Langjähriger Sprecher von X-tausendmal quer, jetzt hauptsächlich bei .ausgestrahlt aktiv. Sein Lebensunterhalt und seine politische Arbeit werden von einem Freundeskreis finanziert. Daneben 20 Stunden pro Woche Berater für geförderte Projekte bei der Bewegungsstiftung.

Luise Neumann-Cosel, Jahrgang 1986, lebt in Berlin. Sie studiert Geoökologie in Potsdam und hat viel Zeit im mittelamerikanischen Regenwald verbracht. Ihr Engagement bei der Grünen Jugend brachte sie schon vor langem zum Klima- und Anti-Atom-Aktivismus, seit 2009 ist sie bei ausgestrahlt dabei.

Nora Lohmeyer, Jahrgang 1984, ist in Stade geboren und aufgewachsen und hat darum schon als Kind an Anti-AKW-Demos teilgenommen. Nach ausgiebiger Waldorfkarriere und diversen Praktika im In- und Ausland ist sie im Wirtschaftsstudium in Hamburg und Neapel gelandet. Weiß seitdem nicht so richtig, wo ihre Heimat ist, fühlt sich nach einem Praktikum aber bei .ausgestrahlt angekommen. Während des Praktikums hat sie sich unter anderem um die Verteilung des .ausgestrahlt-Kinospots und das längste Anti-AKW-Transparent (mit-)gekümmert.

Patricia Becher-Ketterer, Jahrgang 1961, ein Sohn, lebt in Hamburg. Biologisch-Technische-Assistentin und Tischlerin. Seit 1979 aktiv gegen Atomkraft. 1987 bis 1994 hauptamtliche Greenpeacerin, zuletzt Anti-Walfang-und Meeres- Campaignerin. Teilnahme an zahlreichen Greenpeace-Aktionen u.a. in Wackersdorf, Moorsleben, Greifswald, Brunsbüttel und bei Atomtransporten. Arbeitet seit der Kindergartenzeit des Sohnes in Teilzeit, erst beim Ökostromanbieter Lichtblick, dann wieder bei Greenpeace, jetzt bei .ausgestrahlt in der Spenderbetreuung und Spendenverwaltung.

Sarah, Jahrgang 1983, studierte Linguistin und Wahl-Britin, kannte bereits im zarten Alter von 12 Jahren die Standorte sämtlicher AKWs in Großbritannien. Auf einer Radtour im Sommer 2009 lernte sie das Wendland lieben und versucht seither die Anti-AKW-Bewegung durch mehr als bloße Sympathie zu unterstützen. Folgerichtig entschied sie sich für ein Praktikum bei .ausgestrahlt.

Katja Dingerkus, Jahrgang 1980, studierte Landschaftsentwicklerin, sammelte erste Erfahrungen in der Anti-Atom-Bewegung während ihrer Schulzeit im „Münsteraner Bündnis gegen Atomtransporte.“ Nach einem Praxissemester im Regenwald von Ecuador, wo sie sich gegen den Bau einer von der WestLB AG finanzierten Ölpipeline engagierte, fand sie ihren Studienschwerpunkt im Bereich der Erneuerbaren Energien. Reiste daraufhin mit einem Koffer voll Idealismus und mehrerer Miniphotovoltaikanlagen durch Südamerika, um bei dortigen NGOs die Nutzung von Solarenergie als Möglichkeit einer dezentralen Energieversorgung zu präsentieren. Aktuell Fernstudium zur Fachjournalistin, daneben Oktober 2009 bis Januar 2010 Praktikum bei .ausgestrahlt, jetzt bis Ende April Redakteurin für die Website zur Menschenkette (www.anti-atom-kette.de).

Mobilisierungsteam Menschenkette

Um möglichst viele Leute zu begeistern, an der Aktions- und Menschenkette am 24. April zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel teilzunehmen, hat .ausgestrahlt kurzfristig zusätzlich Leute für ein Mobilisierungsteam eingestellt. Für die Gehälter sind wir auf Spenden angewiesen - Danke für Deine Unterstützung!

Wiebke Hansen, Jahrgang 1979, Ostseestrand-Gewächs vom Biohof, studierte Öko!nomin, lebt in Hamburg. Einstieg in die aktive Umweltschutzarbeit in eine ehrenamtliche Greenpeace-Gruppe, dann Aktivistin und Mitarbeiterin in der Ehrenamtlichenbetreuuung bei Greenpeace Deutschland. Dort u. a. tätig für ein internes social web und eine Online-Community. Jetzt engagiert sie sich bei .ausgestrahlt hauptamtlich dafür, dass noch mehr Menschen gegen Atomenergie aufstehen.

Aglaia Abel, Jahrgang 1983, kommt ursprünglich aus dem Westerwald in Rheinland Pfalz. Sie ist gelernte Landwirtin und studierte Agrarhandel. Ihre verstärkte Politisierung vollzog sich in Alternativ- und Punkerkreisen. Umweltpolitisch aktiv, engagierte sie sich in den vergangenen Jahren gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens und aktuell gegen den Bau der Fernwärmeleitung durch Hamburg und der damit in Zusammenhang stehenden Inbetriebnahme des Kohlekraftwerks Moorburg. 2008 gehörte sie zu denen, die den Castor-Zug bereits nahe der französischen Grenze blockierten und stundenlang aufhielten (mehr dazu: bloxberg.blogsport.de). Aglaia war von Juli bis Oktober 2009 Praktikantin bei .ausgestrahlt, von Februar bis April 2010 mobilisiert sie zur Anti-Atom-Kette.

Janne Kempe, Jahrgang 1979, studierte Stadtplanung in Hamburg. Seit Februar 2010 bei .ausgestrahlt im Mobilisierungsteam zur Aktions- und Menschenketten von Krümmel bis Brunsbüttel. Arbeitet eigentlich freiberuflich im Garten- und Landschaftsbau und in der Erlebnispädagogik. Ihr Wissen aus der Stadtplanung kommt bei ihrem aktiven Mitwirken am "Recht auf Stadt"-Bündnis zum Tragen. Wenn die Menschenkette fertig aufgebaut ist, will sie promovieren.

Christiane Knoppe, Jahrgang 1979, studierte Geoökologie in Potsdam und wohnt in Berlin. Sie geriet während des Abis mehr zufällig in die Castortransport-Demo im Wendland und entschied sich danach aktiv bei Greenpeace mitzumachen, erst in Potsdam und dann in Berlin. Dort hat sie an unterschiedlichen Aktionen gegen Atomkraft teilgenommen. Seit Februar 2010 ist sie bei .ausgestrahlt Praktikantin im Mobilisierungsteam.

Wiebke Hildener - ab 1. März 2010 Mitarbeit im Mobilisierungsteam zur Menschenkette.

Ein Praktikumsplatz im Mobilisierungsteam ist noch frei! Mehr dazu...

Ehrengalerie: Ehemalige PraktikantInnen

Anika Limbach, Jahrgang 1967, arbeitete mehrere Jahre als Schauspielerin, später auch als Regisseurin, bevor sie sich dem Schreiben von (natürlich gesellschaftskritischen) Romanen widmete. Seit etwa 14 Jahren ist sie ehrenamtlich in der buddhistischen Organisation SGI aktiv. Zur Anti-Atom-Bewegung stieß sie erst im März 2009 mit den Protesten gegen RWE und das Belene-Projekt. Richtig Blut geleckt hat sie in der Anti-Atom-Gruppe Bonn mit dem Organisieren des NRW-Sonderzuges. Von Mitte Oktober 2009 bis Ende Januar 2010 war sie Praktikantin bei .ausgestrahlt.

Max, Jahrgang 1986, kommt aus dem Endlager-untersuchungsfreien Süddeutschland und hat gerade deswegen von Juli bis Oktober 2009 als Praktikant bei einer Organisation gegen Atomkraft angeheuert. Max steckt im Studium der Umweltwissenschaften, wo er versucht, den theoretischen Begriff der Nachhaltigkeit im Hörsaal durchzuexerzieren, und steckt zugleich in einem Hotspot der Umweltbewegung. Ansonsten ist er großer Fan des Radioactive Man & Fallout Boys und überzeugt, dass Montgomery Burns das große Vorbild und der Mentor der Atomlobby ist.