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2025
- was uns bewegt hat und was wir bewegt haben

Das ganze Jahr über beobachtet .ausgestrahlt, was in Deutschland und auf EU-Ebene rund um das Thema Atomkraft passiert. .ausgestrahlt kommentiert, führt Aktionen durch und ist im Kontakt mit anderen Atomkraftgegner*innen in Deutschland und Europa.

Rückblick

Protest gegen Castorlawine durch NRW

Gemeinsam mit regionalen Initiativen ruft .ausgestrahlt zu Demonstrationen und Sonntagsspaziergängen in Ahaus gegen die geplanten Castortransporte auf. .ausgestrahlt sucht das Gespräch mit Politiker*innen, sowohl hinter den Kulissen als auch auf öffentlichen Veranstaltungen, etwa am 21. Januar mit Jens Spahn (CDU) in Ahaus.
Weiterlesen: Keine Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus!

Foto: Lars Hoff

26. Atommüllkonferenz

.ausgestrahlt ist Mitorganisator der 26. Atommüllkonferenz im März, die sich mit den Themen verlängerte Zwischenlagerung, Nationales Entsorgungsprogramm 2025 und Freimessen / Strahlenschutz beschäftigt.
Weiterlesen: 26. Atommüllkonferenz

Foto: Ruben Neugebauer / Chris Grodotzki - visual-rebellion.com

AKW-Comeback verhindert

Über 150.000 Menschen unterzeichnen Anfang des Jahres unsere Petition „Keine Klimaschutzmilliarden für Atomprojekte“. Parallel organisiert .ausgestrahlt in Berlin eine medienwirksame Protestaktion. CDU und CSU wollten stillgelegte AKW wieder ans Netz bringen und Milliarden in neue Atomprojekte investieren. Auch dank unseres Protests haben es diese Pläne nicht in den Koalitionsvertrag geschafft.
Weiterlesen: Pressemitteilung zum AKW-Aus im Koalitionsvertrag

Foto: Florian Boillot

Atommüllkonferenz fordert neue Sicherheitsstandards für Zwischenlager

Neue Sicherheitsstandards für Atommüll-Zwischenlager fordern Anti-Atom-Initiativen im April in Hannover – Anlass ist der 30. Jahrestag des ersten Castortransports nach Gorleben. Das Regelwerk muss an den Stand von Wissenschaft und Technik angepasst werden und auch Klimarisiken und neue Angriffsszenarien wie Drohnen berücksichtigen.
Weiterlesen: Pressemitteilung Atommüllkonferenz

Foto: Bettina Ackermann

Aktion zum Abschalttag

Mit einer Aktion am AKW Brokdorf feiert .ausgestrahlt mit anderen Atomkraftgegner*innen den zweiten Jahrestag der Abschaltung der letzten AKW in Deutschland.
Weiterlesen: Pressemitteilung Abschalttag

Foto: .ausgestrahlt

Foto: Armin Simon von .ausgestrahlt steht auf einer Bühne und spricht vor einer Gruppe von Menschen

Gemeinsam gewonnen: 50 Jahre Platzbesetzung Kaiseraugst

Die trinationale gewaltfreie Besetzung des AKW-Bauplatzes in Kaiseraugst östlich von Basel im April 1975 brachte das dort geplante AKW zu Fall. Auf der Feier zum 50. Jubiläum schildert Armin Simon von .ausgestrahlt, wie der politische Beschluss zum Atomausstieg und das Abschalten der AKW in Deutschland die Energiewende hier und in der Welt vorangebracht hat.
Weiterlesen: Atom-Gefahr beenden – Schweizer AKW abschalten!

Foto: David M. Zehnder

Kirchentag in Hannover

Mit einem Atommüll-Dinosaurier, einem „1, 2 oder 3“-Quiz, einer Ausstellung und zahlreichen Flyern informiert .ausgestrahlt auf dem evangelischen Kirchentag in Hannover Anfang Mai über Atomkraft und ihre strahlenden Hinterlassenschaften. Viele Besucher*innen nutzen die Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. Vor allem jugendliche Gäste verlassen den Stand nach bestandenem Quiz stolz mit Anti-Atom-Bändchen am Handgelenk.

Foto: Sarah Lahl

Grafik: eine blaue Fahne, auf der in gelber Schrift "Atomkraft nein Danke" steht

Atomkraft? Nein danke, EU!

Klar gegen neue Atomprojekte in Europa positioniert sich .ausgestrahlt im Mai bei der öffentlichen Konsultation der EU-Kommission zum Atomprogramm PINC. .ausgestrahlt fordert eine Energiepolitik, die Klimaschutz voranbringt, statt Geld für Atomkraft zu verplempern, Risiken von SMR- und Fusionsprojekten kritisch prüft und ein Szenario entwickelt für 100 Prozent Erneuerbare bis spätestens 2050.

Foto: Holger M. Müller

Studie zu den Gefahren durch Schweizer AKW

Die Vorstellung der Studie „Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer AKW “ in der Landespressekonferenz in Stuttgart am 26.6.2025 erzielt landesweite Aufmerksamkeit und ein großes Presseecho in Baden Württemberg.
Weiterlesen: Pressemitteilung zu den Gefahren der Schweizer AKW für ganz Deutschland

Foto: Stephanie Eger

Protest gegen Putins Atomgeschäfte

Bei einem Infoabend in Lingen am 2. Juli beleuchtet .ausgestrahlt die Rolle des russischen Atomriesen Rosatom, die Verstrickung des Kreml und die Abhängigkeiten der EU. Das Protest-Frühstück am nächsten Morgen vor der Brennelementefabrik in Lingen erfährt große Aufmerksamkeit.
Weiterlesen: Atomfabrik Lingen schließen - Keine Geschäfte mit Rosatom

Foto: Bettina Ackermann

Übergabe Einwendungen zum Nationalen Atommüll-Entsorgungsprogramm (NaPro)

Mehr als 4.000 kritische Stellungnahmen zum Nationalen Atommüll-Entsorgungsprogramm (NaPro) der Bundesregierung übergeben .ausgestrahlt, die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad und der BUND am 31. Juli in Berlin. Unsichere Zwischenlager gefährden Mensch und Umwelt, ein langfristiger Gesamtplan fehlt.
Weiterlesen: Pressemitteilung zum Nationalen Atommüll-Entsorgungsprogramm (NaPro)

Foto: Christian Mang

Foto: Atomkraftgegner*innen stehen vor Forschungsreaktor in Garching und simulieren eine Grundsteinlegung für ein Zwischenlager vor Ort

Protest gegen riskante Atommülltransporte aus München

Den symbolischen Grundstein für ein Zwischenlager am Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München legt .ausgestrahlt gemeinsam mit Umweltorganisationen wie dem Umweltinstitut München, Greenpeace und BUND am 9. Oktober. Der Protest richtet sich gegen die geplanten Transporte von hoch angereichertem, waffenfähigen Uran aus dem Reaktor ins Zwischenlager Ahaus – eines der unsichersten in ganz Deutschland.
Weiterlesen: Keine Castortransporte von Garching nach Ahaus

Foto: Tino Boecher

27. Atommüllkonferenz

Das 27. von .ausgestrahlt mitorganisierte Treffen findet im Oktober in Göttingen statt. Die Vielfalt der behandelten Themen – u. a. Zwischenlagerung, Endlagersuche und atomare Technik – macht deutlich, wie breit und anspruchsvoll das Engagement der Teilnehmenden ist. Die Tagung stärkt bestehende Netzwerke zwischen Initiativen, Wissenschaft und Umweltverbänden und erweitert damit die Basis für kommende Aktionen.
Weiterlesen: 27. Atommüllkonferenz

Foto: Helmholtzzentrum München

Eine .ausgestrahlt-Demonstration mit Bannern und Transparenten. Auf einem großen gelben Banner steht „Atom-Gefahr beenden – Schweizer AKW abschalten!“. Im Vordergrund spielen zwei Personen Alphörner, während andere Personen Schilder und Flyer hochhalten.

Alphorn-Alarm an der Alster

Mit Alarmsignalen aus zwei Alphörnern warnen Atomkraftgegner*innen in Hamburg vor den Gefahren der sehr alten Schweizer AKW, die nahe der deutschen Grenze stehen. Anlass des unüberhörbaren Protests ist die Sitzung der Deutsch-Schweizerischen Kommission für die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen (DSK), die im Oktober in der Hansestadt tagt.
Weiterlesen: Atom-Gefahr beenden – Schweizer AKW abschalten!

Foto: Bente Stachowske

Grafik: Aktuelle Karte der für ein Endlager in Frage kommenden Regionen der Bundesgesellschaft für Endlagerung

Beteiligung bleibt Feigenblatt

Die Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Endlagersuche bleibt eine Farce. Anfang November schließt die Bundesgesellschaft für Endlagerung weitere Gebiete de facto aus. .ausgestrahlt kritisiert erneut, dass die Öffentlichkeit Arbeitsstände und Entscheidungen weder überprüfen noch beeinflussen kann. Für die Sicherheit und Akzeptanz eines künftigen Atommüll-Endlagers sind Transparenz und echte Partizipation aber unverzichtbar.
Weiterlesen: Pressemitteilung zu den neuen Gebietsausschlüssen bei der Atommüll-Endlagersuche

Foto: Bundesgesellschaft für Endlagerung

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Tag für Tag – was .ausgestrahlt sonst noch tut

  • Pressearbeit: .ausgestrahlt ist eine wichtige Stimme der Anti-Atom-Bewegung in der Öffentlichkeit.

  • Politische Hintergrundarbeit: Wir führen Gespräche mit Expert*innen, Politiker*innen, Umweltverbänden.

  • Online-News: Über soziale Medien verbreiten wir täglich Infos aus der Bewegung. Regelmäßig verschicken wir an rund 57.000 Menschen unseren E-Mail-Newsletter.

  • Veranstaltungen: .ausgestrahlt bietet nicht nur Präsenz-Veranstaltungen an, sondern stellt auch digitale Formate zur Verfügung.

  • Magazin: Dreimal im Jahr verbreiten wir auf 24 Seiten kostenlos Hintergrundinfos, politische Analysen und Aktionsaufrufe mit einer Auflage von rund 20.000 Exemplaren.

  • Anti-Atom-Blog: Tagesaktuell betreiben wir Presseauswertung und kommentieren im Blog die wichtigsten Atom-Nachrichten.

  • Online-Shop: Fahnen, Buttons und Broschüren – wir versorgen Anti-Atom-Aktive rund ums Jahr kostenlos mit Aktions- und Informationsmaterial.

  • Ein Thema – viele Menschen: Ende 2025 arbeiten 13 Menschen haupt- und ehrenamtlich im .ausgestrahlt-Team. Unsere Arbeit ist nur möglich, weil mehr als 3.500 Menschen .ausgestrahlt regelmäßig fördern und zusätzlich mehr als 2.500 Menschen immer mal wieder etwas spenden – und vor allem, weil X-tausende selbst aktiv gegen Atomkraft sind. Unter ausgestrahlt.de/spenden kannst auch Du unsere Arbeit unterstützen!