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Visual mit der Aufschrift "Atomgefahr beenden - Schweizer AKW abschalten!"

Atom-Gefahr beenden –
Schweizer AKW abschalten!

Ein Unfall in einem der vier Schweizer Atomkraftwerke könnte ganz Deutschland radioaktiv kontaminieren, große Gebiete unbewohnbar machen und landwirtschaftliche Ernten bis hoch ins Baltikum vernichten. Doch Regierung und Atomlobby in der Schweiz wollen die Uralt-Reaktoren noch Jahrzehnte laufen lassen – und sogar das Neubauverbot für AKW kippen.

Bundesregierung und Landesregierung in Baden-Württemberg müssen sich endlich für einen straffen Ausstiegsfahrplan mit festen Abschaltdaten für alle Schweizer AKW einsetzen!
 

Projektion am Schweizer AKW Leibstadt
Pfeil links
Pfeil rechts

Gefahr für ganz Deutschland

Zum 15. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima warnt .ausgestrahlt vor der Atomgefahr durch die vier Schweizer Uralt-AKW direkt an der deutschen Grenze. Die radioaktive Wolke nach einem Unfall könnte ganz Deutschland kontaminieren. Die neugewählte Landesregierung in Baden-Württemberg und die Bundesregierung müssen für ein schnelles Abschalten der Risiko-Meiler eintreten.

Fotos: Daniel Schoenen

.ausgestrahlt fordert:

  • Straffer Ausstiegsfahrplan mit festen Abschaltdaten für alle Schweizer AKW;
  • Deutsch-schweizerische Energiewendepartnerschaft, von der beide Länder profitieren;
  • Transparente Beteiligung Deutschlands bei sicherheitstechnischen Bewertungen grenznaher Atomanlagen, einschließlich grenzüberschreitender Umweltverträglichkeitsprüfungen;
  • Umgehende Überarbeitung der Katastrophenschutzpläne in Südbaden, die bis heute nicht die nach Fukushima deutlich erweiterten Evakuierungszonen abdecken.
Eine Hand hält einen Stift und füllt damit einen Vordruck aus

Online-Unterschriftenaktion

Mehr als 40.000 Menschen fordern bereits einen straffen Ausstiegsfahrplan mit festen Abschaltdaten für alle Schweizer AKW. Bist Du schon dabei? Unterschreib jetzt! »

Foto: .ausgestrahlt

Ein Foto zeigt das AKW Leibstadt in der Schweiz

FAQ: Wohin weht der Super-GAU?

Fragen und Antworten zu den möglichen kurz- und langfristigen Folgen eines schweren Atomunfalls in einem Schweizer AKW, insbesondere für Deutschland »

Foto: Wladyslaw Sojka

Ein gelber Luftballon mit der Aufschrift "Heimat schützen - Schweizer AKW abschalten!"

Material

Bestelle kostenlos Aktions- und Infomaterial zum Thema, u.a. Plakate, Aufkleber, Transparente, Luftballons, Aktionspostkarten, sowie die gedruckte Studie, eine Kurzversion davon und das FAQ. Zum Material »

Info-Veranstaltungen – Termine

    • Armin Simon, .ausgestrahlt, Referent für Atompolitik und Reaktor-Risiken, Co-Autor der Studie „Grenzenloses Risiko“

    • Christoph Glaisner, Regierungspräsidium Freiburg, Referat 16 - Polizeirecht, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Rettungsdienst (angefragt)

    • N.N., Landratsamt Lörrach (angefragt)

    Veranstalter: BUND Naturschutz, Landesverband Baden-Württemberg e. V., Regionalverband Hochrhein

Die Vorstellung der Studie im Video

Das Titelbild der Studie "Grenzenloses Risiko: Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken" zeigt die Karte der Schweiz in Europa und ein kleines rotes AKW

Studie

Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer AKW. Hier geht es zur Studie. »

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Alphorn-Alarm an der Alster

Wie lange stellt sich die Schweiz noch taub? Protest-Aktion in Hamburg im Video »

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Chronik 

29.01.2026
Überwältigt waren die Organisatoren des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) von dem Besucher-Zustrom, den ihre Infoveranstaltung „Grenzenloses Risiko – Die schweren Folgen eines Atomunfalls in der Schweiz für den Kreis Waldshut und ganz Deutschland“ am 29.01.2026 im Waldshuter Kornhaus erfuhr. Über 90 Besucherinnen und Besucher verfolgten die Vorträge in dem bis zum letzten Platz gefüllten Saal und in dem davor liegenden Flur.

25.11.2025
Der Freiburger Gemeinderat verabschiedet mit großer Mehrheit eine Erklärung zur Gefährdung der Stadt Freiburg durch Schweizer Atomkraftwerke. Die Gemeinderät*innen fordern darin, dass die Landesregierung und die Bundesregierung darauf hinwirken sollen, dass der Überzeitbetrieb der Schweizer Atomanlagen verbindlich in naher Zukunft beendet wird und die Restlaufzeiten in einem bindenden Staatsvertrag verankert werden.

4.11.2025
Die Elektrizitäswerke Schönau, der Trinationale Atomschutzverband und .ausgestrahlt stellen im Freiburger Jazzhaus die Studie „Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer AKW“ vor und diskutieren anschließend mit 70 besorgten Bürger*innen und einem Vertreter des für den Katastrophenschutz zuständigen Regierungspräsidiums Freiburg über die Gefahren für Freiburg.

28.10.2025
Mit Alarmsignalen aus zwei Alphörnern warnen Atomkraftgegner*innen in Hamburg vor den Gefahren der sehr alten Schweizer AKW, die nahe der deutschen Grenze stehen. Anlass des unüberhörbaren Protests ist die Sitzung der Deutsch-Schweizerischen Kommission für die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen (DSK), die dieses Jahr in der Hansestadt tagt. Die Atomkraftgegner*innen überreichen dem Leiter der Atomaufsicht im Bundesumweltministerium, Andreas Sikorski, und seinen Kollegen aus Baden-Württemberg und Bayern einen Katalog kritischer Fragen zu konkreten Sicherheitsproblemen der grenznahen AKW.

28.06.2025
.ausgestrahlt macht die Atom-Gefahr aus der Schweiz zum Thema auf dem Schönauer Stromseminar. Gastredner und Ministerpräsidentenkandidat Cem Özdemir bekommt ein Exemplar der Studie überreicht.

26.06.2025
Die Vorstellung der Studie „Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer AKW“ in der Landespressekonferenz in Stuttgart erzielt breite Aufmerksamkeit und ein großes Presseecho in Baden Württemberg, Deutschland und der Schweiz.

Parallel dazu startet .ausgestrahlt in Zusammenarbeit mit WeAct die Unterschriftenaktion „Atomgefahr beenden – Schweizer AKW abschalten“, die sich an die Bundesregierung und die baden-württembergische Landesregierung richtet. Binnen weniger Tage schließen sich rund 40.000 Menschen den Forderungen an.