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Atomfabrik Lingen schließen - Keine Geschäfte mit Rosatom

 

Übergabe von mehr als 10.000 Einwendungen gegen den geplanten Ausbau der Brennelementefabrik Lingen

Vier große Kisten mit 10.855 Einwendungen von Bürger*innen gegen den Ausbau der Atom-Fabrik Lingen übergaben Atomkraftgegner*innen am Freitag, den 1.3 dem grünen Umweltminister Christian Meyer in Hannover.

zur Pressemitteilung

Bilder der Übergabe

Anstatt den Atomausstieg zu vollenden, lässt die deutsche Politik die Atom-Fabrik in Lingen ungehindert weiter laufen. Mit Hilfe Russlands soll die Produktion dort sogar noch deutlich ausgeweitet werden. Damit würde Lingen zur zentralen Drehscheibe der europäischen Atomindustrie - mit Putin am Schalthebel.

Am 4. Januar 2024 hat das niedersächsische Umweltministerium eine sogenannte Öffentlichkeitsbeteiligung für dieses Vorhaben gestartet und die Antragsunterlagen öffentlich zugänglich gemacht. Bis zum 3. März können Einsprüche gegen den Ausbau eingelegt werden. Unterschreibe jetzt unsere Sammeleinwendung!

Sicherheitspolitische Gefahren müssen mit auf den Tisch!
Dass der Betreiber der Atom-Fabrik in Lingen, Framatome ANF, bis heute mit dem russischen Staatskonzern Rosatom kollaboriert und noch nach dem Überfall auf die Ukraine ein Joint Venture mit diesem gründete, um die Brennelemente-Fertigung in Lingen auszubauen, ist ein Skandal. Um so schlimmer ist es, wenn auch die Politik die mit dem Deal einhergehenden sicherheitspolitischen Risiken nun offenbar unter den Tisch kehren will.

Geschäfte mit Rosatom beenden – Atomfabrik schließen!
Der Einstieg Russlands zeigt ein weiteres Mal die Gefahren der weiter bestehenden Atomanlagen. Dank Rosatom verdient Russland weiter an der europäischen Atomkraft, gewinnt trotz des Krieges strategisch an Einfluss und kann ganz nebenbei mögliche Sanktionen unterlaufen.

Die deutsche Politik darf die Atom-Geschäfte Russlands nicht weiter dulden. Die Bundesregierung muss die Ausweitung der Produktion in Lingen verhindern, die Sanktionierung von Rosatom durchsetzen – und die Brennelemente-Fabrik endlich ganz schließen!

Sicherheit Deutschlands bei Einstieg Russlands in Brennelementefabrik Lingen gefährdet

Juristische Bewertung: Behörden müssen Genehmigung versagen

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Sammeleinwendung gegen den Ausbau der Brennelemente-Fabrik Lingen

Erhebe Deine Stimme gegen den beantragten Ausbau! Jetzt Einwendung unterschreiben! »

.ausgestrahlt fordert:

  • Ausweitung der Brennelemente-Produktion stoppen

  • Beendigung aller Geschäftsbeziehungen mit Rosatom
  • Russische Atomindustrie nicht von Sanktionen ausnehmen
  • Brennelemente-Fabrik Lingen jetzt schließen
Kundgebung und Aktion am 20.01.24 in Lingen

Schwerpunkt-Thema Rosatom

Diese Artikel gehören zur Serie über den Atomkonzern Rosatom aus dem .ausgestrahlt-Magazin 59:

Rosatom und Russlands Krieg in der Ukraine

Hintergrundpapier von Wladimir Sliwjak

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Chronik

Die Chronik zeigt einen Überblick der bisherigen Aktivitäten.

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Material

Unterschriftenliste, FAQ und Hintergrundinformationen

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Hintergrundinformationen

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