19. April 2012

10.000 Atomkraftgegner: Bundesregierung soll „Nein“ zu Atom-Subventionen der EU sagen

Eil-Aktion von .ausgestrahlt / Röttgen und Rösler sollen klar Position beziehen

Innerhalb von drei Tagen haben sich rund 10.000 Menschen an einer Eil-Aktion der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt beteiligt und fordern von der Bundesregierung die klare Ablehnung von Atom-Subventionen durch die EU.

Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien wollen beim Energie-Ministerrat am morgigen Freitag durchsetzen, dass Atomenergie genauso wie erneuerbare Energien behandelt und gefördert werden kann. Die Bundesregierung hat dazu bisher in der Öffentlichkeit eine ambivalente Haltung eingenommen.

Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt: „Noch nie haben innerhalb so kurzer Zeit so viele Menschen bei einer derartigen .ausgestrahlt-Aktion mitgemacht. Die hohe Beteiligung zeigt, wie groß die Empörung in der Bevölkerung darüber ist, dass sich die Minister Rösler und Röttgen nicht festlegen wollen und damit dem Neubau von Atomkraftwerken in der Europäischen Union Tür und Tor öffnen. Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, beim morgigen Ministerrat klar Position gegen die Förderung von Atomenergie zu beziehen. Den Rückenwind aus der Bevölkerung haben sie durch die Unterschriftensammlung der letzten Tage bekommen.“

Die Unterschriftensammlung wird noch bis morgen früh fortgesetzt. Derzeit kommen jede Minute weitere Unterzeichner dazu:

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen.


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759