.ausgestrahlt-Blog

Eine rein erneuerbare Stromerzeugung kann bei gleicher Versorgungssicherheit günstiger sein als derzeit geplante Atomkraftwerke in mehreren osteuropäischen Staaten, belegt eine neue Studie. Anlässlich des 32. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe müssen die AKW-Projekte auf den Prüfstand, denn sie rechnen sich nicht!

Anlässlich des 32. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine neue Studie zum AKW-Risiko veröffentlicht. Das Ergebnis: Ein größerer Störfall oder ein Super-Gau sind jederzeit möglich.

Atomkraftgegner*innen um das Zwischenlager Leese in Niedersachsen haben jedes Vertrauen in die Atomaufsichtsbehörde verloren: Bisher war geheim gehalten worden, dass nicht sieben sondern fast 450 Fässer mit Atommüll „nachbehandelt“ werden müssen. Möglicherweise sind viele defekt. Auf die Region rollt eine Welle von zusätzlichen Atomtransporten zu.

Ein Gutachten hält es für möglich, dass jemand in das Brennelementezwischenlager Ahaus eindringen kann, einen Brennstab aus einem Castorbehälter entnehmen und damit wieder aus dem Lager entkommt. Ein apokalyptisches Szenario. Denn der Inhalt von Behältern die 2019 angeliefert werden sollen, könnte zum Bau einer Atombombe genutzt werden. Die Bundesregierung schließt ...

Über den Hamburger Hafen wird regelmäßig radioaktives Material für Atomkraftwerke in alle Welt und aus aller Welt transportiert. Praktisch wöchentlich werden hier Atomfrachten abgewickelt. Im vergangenen Jahr wurden etwa 300 Tonnen Kernbrennstoffe umgeschlagen. Es sollen künftig weniger werden.

Die kommenden Jahre könnten zu „Jahren der Castor-Proteste“ werden. Denn nun haben auch AKW-Betreiber im Süden die Anlieferung von hoch-radioaktiven Abfällen aus dem Ausland beantragt. Atomkraftgegner*innen sprechen von „sinnlosen und gefährlichen Transporten“.

Am Standort Unterweser soll das Atomkraftwerk abgerissen werden. Dabei entsteht sehr viel Atommüll. Ein großer Anteil wird laut Betreiberplänen „freigemessen“, also so lange vermischt und gesäubert, bis er auf eine herkömmliche Deponie gebracht werden darf. Nachdem das Rückbau-Forum geplatzt ist, nimmt der Widerstand gegen den Atommüll Fahrt auf.