18. April 2012

AKW-Abriss: Eon und Co sollen taktische Spielchen unterlassen

Atomkraftgegner fordern Stromkonzerne dazu auf, ihre Klagen zurückzunehmen und den Rückbau der Atomkraftwerke einzuleiten.

Zur Absicht von Eon, den Rückbau der abgeschalteten Atomkraftwerke aufgrund der laufenden Klagen aufzuschieben, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Eon und Co zögern den Abriss der Atomkraftwerke hinaus, um ihre Chancen auf Schadenersatz zu erhöhen. Wir fordern die Stromkonzerne dazu auf, ihre taktischen Spielchen zu unterlassen, ihre Klagen zurückzunehmen und unverzüglich den Rückbau der Reaktoren einzuleiten. Wer jahrzehntelang auf eine bekanntermaßen umstrittene und hochriskante Technologie setzt, muss sich nicht wundern, wenn er damit gegen die Wand fährt. Damit zeigen die AKW-Betreiber, dass sie den energiepolitischen Richtungswechsel nach Fukushima noch immer nicht nachvollzogen haben. Wer mit seinen Atomkraftwerken Milliardengewinne gemacht hat und der Gesellschaft tausende Tonnen hochradioaktive Abfälle hinterlässt, sollte
nicht noch Steuergelder als Schadenersatz einfordern.“

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759