8. Februar 2012

Anti-Atom-Mahnwachen am Samstag in etwa 130 Orten

Nach elf Monaten Fukushima-Katastrophe gehen Atomkraftgegner erneut auf die Straße

Zu den am Samstag geplanten Aktionen von Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„In etwa 130 Orten im ganzen Bundesgebiet, von Kiel bis Traunstein und von Trier bis Greifswald, werden am Samstag Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner auf die Straße gehen. Wir wollen genau elf Monate nach dem Beginn des dreifachen Super-GAU von Fukushima mit Mahnwachen den Blick der Öffentlichkeit auf die weiter andauernde Katastrophe in Japan lenken. Am gleichen Tag wird es in Tokio eine Anti-Atom-Großdemonstration geben, der wir uns solidarisch verbunden
fühlen.

Gleichzeitig sind die Mahnwachen Auftakt für neue Proteste gegen die neun weiter laufenden AKW in der Bundesrepublik. Vier Wochen später, am 11. März, dem ersten Fukushima-Jahrestag, wird es an sechs Atom-Standorten bundesweit große Demonstrationen geben.

Für uns ist die Auseinandersetzung um die Atomkraft mit dem Abschalten von acht Reaktoren im letzten Jahr nicht beendet. Neun gefährliche Kraftwerke laufen weiter – die meisten davon noch etwa zehn Jahre. Dieses Risiko ist für uns nicht hinnehmbar.“

Eine Karte mit allen aktuell bei .ausgestrahlt gemeldeten Mahnwachen, die von örtlichen Anti-Atom-Initiativen veranstaltet werden finden Sie .



.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759