19. Juni 2009

„Atomausstieg kann nur von einer starken Protestbewegung durchgesetzt werden“

Atomkraftgegner kritisieren Krümmel-Genehmigung

Zur Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme das Atomkraftwerks Krümmel durch die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich von SPD-Ministerin Trauernicht Unterstützung in der Auseinandersetzung um die Atomenergie erhofft haben, sind heute schwer enttäuscht worden. Den Betrieb eines Reaktors zuzulassen, der nicht mehr dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht, ist ein politisches Armutszeugnis. Trauernicht hätte die Betriebsgenehmigung aus dem Jahr 1988 problemlos widerrufen können.

Es zeigt sich: Wer auf atomkritische Wahlversprechen hofft, wird immer wieder enttäuscht. Der lange versprochene Atomausstieg wird nur dann umgesetzt werden, wenn der politische Druck aus der Bevölkerung zunimmt. Deshalb plant die Anti-Atom-Bewegung für den 5. September eine Großdemonstration in Berlin."

Am morgigen Samstag wird um 18 Uhr eine Mahnwache vor dem AKW Krümmel stattfinden.

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