16. April 2012

Atomkraftgegner starten Eil-Aktion gegen Atom-Subventionen der EU

Forderung an die Bundesregierung, den Vorstoß der Atom-Befürworter in der EU abzulehnen

Gegen die von Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien geforderten Atom-Subventionen durch die EU regt sich Widerstand. Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat eine Eil-Aktion gestartet, mit der möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der Bundesregierung für das Treffen der EU-Energieminister am Freitag dieser Woche eine klare Botschaft mit auf den Weg geben:

„Ich fordere die Bundesregierung auf, in den Gremien der EU die Subventionierung von Atomenergie klipp und klar abzulehnen. Atomkraftwerke sind nicht emissionsfrei, denn sie setzen bei Störfällen tödliche Stoffe frei, produzieren tagtäglich strahlende Abfälle und zerstören die Umwelt durch den Abbau ihres Brennstoffes Uran. Jede Subvention für Atomstrom behindert die nötige und mögliche Energiewende.“

.ausgestrahlt sammelt auf seiner Webseite www.ausgestrahlt.de Unterschriften zu dieser Erklärung.

Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt, erklärte dazu:

„Die Bundesregierung eiert in Sachen EU-Atom-Subventionen rum. Deshalb wollen wir den zuständigen Ministern Rösler und Röttgen mit unserer Eil-Aktion auf die Sprünge helfen. In Deutschland vom Atomausstieg reden und in Brüssel die Atomwirtschaft stützen – das passt nicht zusammen.“

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759