23. April 2010

Atomkritische Anhänger von CDU und FDP bei Menschenkette willkommen

Veranstalter rufen zu breiter Beteiligung aller auf, die sich gegen den Weiterbetrieb der AKW Brunsbüttel und Krümmel einsetzen wollen.

Die Organisatoren der für Samstag geplanten 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette rufen auch Anhänger von CDU und FDP dazu auf, sich am Protest gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke in Brunsbüttel und Krümmel zu beteiligen.

„Die Anti-Atom-Kette ist keine parteipolitische Veranstaltung, sondern vereint alle, die sich dagegen einsetzen wollen, dass die gefährlichen Reaktoren an der Elbe wieder in Betrieb gehen“, so Jochen Stay, Sprecher des Trägerkreises der ‚KettenreAktion’. „Deshalb rufen wir auch Anhänger von CDU und FDP dazu auf, mit uns gemeinsam dafür zu demonstrieren, dass Krümmel und Brunsbüttel endgültig stillgelegt werden. Die Menschenkette steht symbolisch dafür, dass jede und jeder Einzelne etwas bewegen kann, wenn sie sich mit anderen zusammentun – auch über sonstige Meinungsverschiedenheiten hinweg. So werden wir die breite Ablehnung des Weiterbetriebs der Atomkraftwerke öffentlich sichtbar machen: Die Bevölkerung ist nicht länger bereit, die Risiken der Pannenreaktoren in Kauf zu nehmen.“

Inzwischen werden die organisatorischen Ausmaße der Aktions- und Menschenkette deutlich. Thorben Becker, ebenfalls Sprecher des Trägerkreises: „Drei Sonderzüge und etwa 240 Busse machen sich aus der ganzen Republik auf den Weg. Entlang der 120 Kilometer langen Strecke gibt es 124 Sammelpunkte mit jeweils mindestens zwei Personen als Streckenposten. Insgesamt sind für die Organisation der Aktion etwa 1.500 Menschen ehrenamtlich aktiv. Auf sieben Bühnen entlang der Strecke werden nach Abschluss der Kette Konzerte und Kundgebungen stattfinden.“


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759