9. September 2010

Atommüll-Aktion vor dem Berliner Reichstag

Atomkraftgegner: „Schwarz-Gelb macht nur Müll“


Mit 150 großen gelben Fässern demonstrieren Atomkraftgegner zur Stunde vor dem Berliner Reichstag gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Durch den Weiterbetrieb der AKW fallen in den nächsten Jahrzehnten tausende Tonnen hochradioaktiven Atommülls an, der für unvorstellbar lange Zeiträume eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellt. Bisher ist noch kein einziges Gramm Atommüll sicher entsorgt. Es gibt weltweit kein sicheres Endlager für die strahlenden Abfälle aus den Atomkraftwerken.

Wenn die Bundesregierung in dieser Situation weiter auf Atomenergie setzt, dann zeigt sie, dass ihr die kommenden Generationen völlig egal sind. Kurzfristige Gewinne für die Stromkonzerne zählen für die Kanzlerin mehr als Gesundheit und Leben unserer Nachkommen.

Wir bauen die Atommüll-Fässer heute vor dem Reichstagsgebäude auf, weil wir den Abgeordneten des Bundestages deutlich machen wollen, worüber sie eigentlich zu entscheiden haben, wenn die Regierung ein neues Atomgesetz zur Abstimmung stellt.“

Druckfähige Bilder der Aktion können werden.


.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759