19. April 2010

„Eines der größten Bündnisse in der Geschichte der Anti-AKW-Bewegung“

Rednerinnen und Redner aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen werden bei Abschlussveranstaltungen der Aktions- und Menschenkette am 24. April auftreten.

Die für den 24. April geplante 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel wird von einem Bündnis ganz unterschiedlicher Organisationen getragen. Das wird bei einem Blick auf die Rednerinnen und Redner deutlich, die bei den insgesamt sieben Abschlussveranstaltungen entlang der Ketten-Strecke auftreten werden.

Vom wendländischen Bauern bis zum Manager aus der Branche der erneuerbaren Energien, von der Gewerkschaftsvorsitzenden bis zur Präses der EKD-Synode, von Bürgermeisterinnen bis zu Attac-Aktivisten, von Vertretern großen Umweltverbände bis zu Sprechern kleiner Bürgerinitiativen, von Parteiprominenz bis zu bekannten Künstlern: Alle sind sich einig in ihrer Forderung, dass endlich Schluss sein muss mit der Nutzung der Atomenergie.

„Das ist eines der größten Bündnisse in der Geschichte der Anti-AKW-Bewegung“, freut sich Jochen Stay, Sprecher des Trägerkreises der „KettenreAktion“. „Damit wird deutlich, dass sich eine klare gesellschaftliche Mehrheit für die Stilllegung der Atomkraftwerke einsetzt. Die Bundesregierung sollte einsehen, dass sich der Weiterbetrieb der AKW nicht durchsetzen lässt.“

Abschlussveranstaltungen finden in Brunsbüttel, Brokdorf, Glückstadt, Elmshorn, Hamburg-St. Pauli und Hamburg-Billstedt statt. Am AKW Krümmel werden Kundgebung und Konzert von einem Bündnis von Anti-Atom-Initiativen eigenständig organisiert.

 

 

 

 

Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759