25. Juli 2009

Energiekonzerne beweisen: Es geht auch ohne Atomkraft

Atomkraftgegner freuen sich darüber, dass acht von 17 Atomkraftwerken stillstehen

Zur heutigen Abschaltung der Atomkraftwerke Lingen und Philippsburg 2 erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Politiker von Union und FDP reden auf Wahlkampfveranstaltungen davon, es bräuchte die Atomenergie in Deutschland für die Versorgungssicherheit und als ‚Brückentechnologie’. Deshalb wollen sie Laufzeitverlängerungen für die 17 deutschen Reaktoren.

Doch heute beweisen die AKW-Betreiber, dass es längst auch ohne Atomkraft geht. Mit dem störungsbedingten Abschalten von Lingen und Philippsburg 2 sind seit dem heutigen Tag acht der 17 Kraftwerke vom Netz. Wären wir für eine sichere Stromversorgung wirklich auf die störanfällige Atomtechnik angewiesen, dann sähe es jetzt schlecht aus.
Doch glücklicherweise geht es längst ohne Atomstrom. Deshalb wäre es hirnverbrannt, die Gefahren dieser Technik weiter in Kauf zu nehmen, nur damit die großen Stromkonzerne Milliardengewinne machen können.

Wenn es in diesem Tempo weitergeht, sind bis zur Bundestagswahl sämtliche Atomkraftwerke abgeschaltet.“


Rückfragen an Jochen Stay, Tel. 0170-9358759

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Initiative, hervorgegangen aus der Initiative X-tausendmal quer. www.ausgestrahlt.de


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